Ausgabe 
8.12.1932 Erstes Blatt
 
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wdjen und allenthalben die herzliche Aufnahme

>>S 40; Tauben Stück 50 bis 60; Eier (ausl.)

,au»tfla6i

ll,fh6orii

inden, die er verdient.

Gics;.ner Wochenmarttpreisc.

t.hn Getzkn^tz ji »öhniche Rkibui virllech r Ot)ren!lappen c B ist der Schutz M, {LfHfllS ft el11 Zepter iv ors do; kirnen zu ui» du,

lin Sudi J95rtob^ 35 bis 40; Honig 40 bis 45; junge

VS! Ö3hne 70 bis 90: Suppenhühner 60 bis 80; ml h-r HYS'-nH 9änk 60 70; Enten 80 bis 90; Nüsse 35

bis 14; Eier (ml.) 14; Blumenkohl 30 bis LcEndivien 10 bis 15; Ober-Kohlrabi 8 bis ÄniSSo: Lauch 5 bis 10; Rettich 10 bis 15; Sellerie raß 10 bis 35; Kartosseln Zentner 2,50; Weihkraut iber,lanD5[ra|tall|00; Rotkraut 6,00; Wirsing 6,00 Mk.

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OaB ein Ohr V *1 ntir;5 arm imr/' aT

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ch' und IdjDti, Br ®&rtj m-bxfinmal r Lette Wid« ""fetzender Kai nttung.

ft- die Oqri fonber5 Mn t 'r""0 ei"s° ,on dem Appo,i 8 reguliert, nöi le Störung t»r r machen. I

die einirä ?. oufunft biiit Jöen- sondern v

titzt unser neuer Roman, ein ausgesprochener iiiblikumsfchlager. der mit der größten Spannung mb Anteilnahme gelesen werden wird, weil er em hema behandelt, das heute mehr denn je unzählige ivtgenossen beschäftigt.

Der Roman schildert den abenteuerlichen Lebens« «g und die bunten Schicksale einer armen, kleinen Stenotypistin, die eines schönen Tages das große :»s gewinnt und alsbald, betäubt und verwirrt cn der märchenhaften Erfüllung ihres Glücks­raumes. die Welt zu erobern beginnt. Wie sie das nstellt, was sie dabei erlebt und erleidet, und wie I? das wcchre Glück ihres jungen Lebens in einer irrten Liebe findet das alles werden unsere . 'eser und vor allem unsere Leserinnen mit atem- Ueöels ju Spannung und tiefer Rührung verfolgen, rbewcgung, oW liargaretc Ankelmann Hot ja schon in ihrem früher Felser, um Einki irr erschienenen RomanElisabeth erobert sich das isiauf mit aD>i )liick" überzeugend bewiesen, wie fesselnd und Herdern emM .'b enswahr sie zu schildern versteht. So wird auch ' An^ichen eil» er neue Roman, dessen sind wir gewiß, seinen Weg

B 17.30 Uhr auf dem Linde nplaß abgewickelt, <r zweite Teil des Konzerts wird von 17.30 bis 8 Uhr Ecke P > ockstraße - Iohannesllraße or sich gehen. Näheres über das Programm wird cd) veröffentlicht.

Unser neuer Vornan.

Nachdem wir gestern den Abdruck des Romans Deiner flänbe Werk" von Klothilde von Steg- «nn.Stein beendet haben, beginnen wir heute lil der Veröffentlichung eines neuen Romanwerkes, lit dessen Erwerbung wir unseren Leserinnen und Liern eine besondere Vorweihnachtsfreude zu be­sten gedenken. Wir sind überzeugt, daß dieser Bman jedermann außerordenUich gefallen und mithin lebhaftesten Anklang finden wird, zumal die lAtorin sich schon früher mit bestem Erfolge im Gießener Anzeiger" oorgestellt und eingeführt hat.

0er Traum vom Glück" von Margarete Antelmann

" vorzunehM iller werden if in sedock ftärleii bedürfen. M Sampferfpirih

Gießen, 8. Dez. Es kosteten auf dem heu­igen Wochenmarkt: Süßrahmbutter Pfund 1,30; ftrnWASk«, . ianbbutter 1,30; Kochbutter 1,00; Matte 25 bis MWihaden 0 w. Wirsing 8 bis 10; Weißkraut 6 bis 8; Rot- raut 8 bis 10; gelbe Rüben 8 bis 10; rote Rüben 8 bis 10; Spinat 15; Unter-Kohlrabi 6 >is 8; Grünkohl 15; Rosenkohl 20 bis 25; Feld- alat 80 bis 1,00; Zwiebeln 8 bis 10; Meerrettich 15 bis 60; Schwarzwurzeln 25 bis 30; Kartof- elr 3; Aepfel 18 bis 35; Dirnen 20 bis 35,

vn Dr. Max S i m o n e i t (Berlin) ausgenommen md stellt ein Werk bar, das besonders die Eltern

iin sorgfältiges, ernsthaftes Produkt einer wissen- ckastlichen Arbeit darftellt, wurde während eines Zeitraumes von vier Jahren unter der Autorschaft

heiterer Daum ein, den Desuchem unserer Stadt, die von der Lahn her kommen, strahlt ein Daum

steht am Dahnhofsplah inmitten der gärtnerischen Anlagen vor dem Hotel Kühne, ein weiterer Daum ist an der Destanlage-Ecke Bahnhofstraße aufgestellt, am belterstor stehen zwei Tannen bei^rseits der ktraße, Ecke Plock» und Johannesstrahe leuchtet e.ne Christtanne aus dem Dunkel der Anlagen fcraug, bi# Mitte des Lindenplatzes nimmt ein

ihr 1 je komm en. Seit einigen Tagen bemerkt man sie öffentlichen Plätzen und in Hofeingängen, wo sie anlL ftontorit 1 reicher Auswahl zum Kauf feilgeboten werden, r, der hialjer konnte man allerdings nur eine schwache hm. ^chfrage beobachten, da wir ja bis Weihnachten 1 sehen vel > 13$ gut Tage Zeit haben. Das Interesse der nur ein zzufer wird sich aber zweifellos von Anfang nächster ijrllichlell PJr Koche ab wesentlich stärker regen, so daß man gut L>r Hände Ä an wird, sich beizeiten mit einer Chrfittanne zu . ersehen, solange die große Auswahl der Beschaffung » ohne [ines schönen Baumes günstig ist.

-i ' Lichtcrgefchmückte Weihnachts-

rvornotizen.

. , | Tageskalender für Donnerstag

emeinyett. )berhessisch«r Kunstverein, Turmhaus am Brand-

merfebrs, «j ,la$- 15 bis 17 Uhr, Ausstellung. - Gesellschasts- dh.-rmiififmeil!1' Gartensaal des Klubs, 20.15 Uhr, Der-

SotoiHou ommlung. - DHD., 20.30 Uhr. im Heim, Dor- tlärt am nätV Iafl überUnser Grenzland im Osten". - Kon- an von 6itM umverein Gießen und Umgegend, 20 Uhr, Katho- 1 «»mnUaktn iDl^s Dereinshaus, Haussrauenabend. - Dege- ,, OTfrtehn- in! nrisches Speisehaus Eden, Bahnhofstraße 56, 15

17 20 bis 22 Uhr. Frischkostkurse mit Kost- 2 JStroiieJ «oben. - Lichtspielhaus, Dahnhosstraße.Strich 2 (Riedner bic Rechnung" - Astoria-Lichtspiele. Sel-

3 ttswegDer fliegende Tod"

!eDas Erwachen der Seel e." Ein Film

ZB ________ - - l" ® ionnte-, an der Ecke Reustadt-Bahnhofstraße, gegenüber i3e" nA ton Frensdorf, entgegen. Mit der Aufstellung l1C»< gfn dieser Bäume hat der Verkehrs- und Verschöne- unD M rmgsverein dem Straßenbild unserer Stadt in vor?E der jetzigen Adventszeit wieder einen würdigen niO, HA r. bchmuck gegeben. Es wird von dem Verein aber itW1 Aonat erwartet, daß die Bäume den vollen Schutz der jede" . <cher' Bürgerschaft genießen, damit sie für die ganze g Sauer ihrer Aufstellung zur täglichen Freude

i barü^9 herben können. Vor böswilliger Beschädigung Nicht- P ter Christbäume sei dringend gewarnt, da der 0^''' ^erkehrsverein derartige Taten unnachsichtig zur f lollNl^ Anzeige bringen und strenge Bestrafung der

S ,ini> Glfcl vn besonderer Art, ein psychologischer Film wirb i' Lrh toi l® nächsten Samstag, 14.15 Uhr, uni) am Sonn« ofl, 11.15 Uhr im Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, jezeigt werben. Der Film, der in mehreren Folgen 2its iE?ierousgebracht wirb, behandelt bie seelische Ent­lein Frisleriau» Wicklung des Menschen, unb zwar im ersten Teil bie t endlich, ww 1 {ntroicfiung des Kindes im ersten, zweiten und beil zu kginna ^jyen ßebertsjabr. Es werben im lebendigen Bild ienden 2Iia yi ,e markanten Entwicklungsstationen in körperlicher ", dann naym i Jnö ,n geiftiger Hinsicht gezeigt, so weit sie sich aus J iußeren Vorgängen erkennen lassen. Der Film, ber

M-tipp... Mir........ ~ -

i Abend, oahlß ihlich diese moiö igweiligi .

um gewesen lnjj stellt ein Werk bar, bas besonders bie Eltern ) hatte sie - Mütter in erster Linie, Erzieher usw. inter«

Humen, üno m ypieren dürfte. Näheres über biete Kulturfilmvor- ich> Hotte eim Klangen ist aus der heutigen Anzeige ersichtlich, ihr i^n.

i Gewänder, «. ßjc Christbäume sinb in die Stabt

Krieges bäume hat der Verkehrs- und Derschvnerungs- Hrn. ^hre herein seit einigen Tagen am Bahnhof und im anständige/ '. Mittelpunkt der Stadt aufstellen lassen. Das stanl wurde *' ßMische Elektrizitätswerk hat in anerkennens- »altn jn den tatter Weise die Bäume mit reichem Schmuck ecktrischer Glühbirnen versehen, in deren Glanze Her zärtlich,I he Sendboten des Waldes allabendlich einen als ft« hübschen weihnachtlichen Anblick bieten. Ein wenn siea , lichte rstrahlenoer Baum steht am Dahnho rjjrtg - -....... -

achter W

KreuzerKarlsruhe"wiederdaheim.

(tinfleionöt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem

MM

bas Deutsche Ansehen in ber Welt geworben unb in

den verschiedenen Höfen Gastfreundschaft und teil«

matt

WALDORF

Aber da viele Zigaret- ten-Raucher es gern sehen,liegen obenauf injeder OBERST- Schachtel nette Sol- daten-Bilder. Q5as ist nur eine kleine Beigabe. ^Hauptsache bleibt der ^ute echt macedonische Tabak, der gleiche wie früher, als O B E RSTnoch 5 Pfennig kostete.

die 3 '/s Pfg-Zi£arette, beider nach teurer starken Jlrt siehst Ude mit AROMA paart.

Auch ohne

WslmpM

KreuzerKarlsruhe" hatte Kiel am 30. November Häfen angelaufen. Er hat überall erfolgreich für vorigen Jahres mit 58 Kadetten an Bord unter X "'sch *" <m*, ----

Führung des Fregattenkapitäns Wahner verlassen l sch ch's s s 's? unb auf seiner Auslandfahrl, bie ihn vornehmlich weise sogar äußerst herzliche Aufnahme gesunden, in amerikanische Gewässer führte, über 30 fremde

Mit S7 Zähren noch Heiratsschwindler.

WSN. Frankfurt a. M., 7. Dez. Gestern konnte durch die Kriminalpolizei ein ganz geriße­ner Heiratsschwindler festgenommen werden. Ein junges Mädchen suchte Ende August durch, ein Zei­tungsinserat einen älteren Mann zwecks Bekannt« fchaft. Unter vielen Bewerbern wählte sie den 57- lährigen Kaufmann Michael E i s aus. Nach kur­zer Bekanntschaft erzählte Eis dem Mädchen, er wolle im Ausland eine Stellung f u - chen, da er in feinem Alter hier keine Beschäf­tigung mehr finden könne. Nach wenigen Tagen zeigte er dann dem Mädchen einen Vertrag, unb zwar von einem Büro für ausländische Stellen- vesetzunq in Köln. In diesem Bertrag stand, daß er in Brgila (Rumänien) einen leitenden Posten in einer Schuhfabrik bei 956 Mk. Monatsgehalt, freier Wohnung, Heizung usw. erhalten könne. In Wirklichkeit war der Brief fingiert unb von Eis selbst geschrieben. Wiederum nach kurzer Zeit traf ein Schreiben aus Köln ein, in welchem Kostengebühren in Höhe von 54 Mk. als bezahlt bestätigt wurden, unb in dem mitgeteilt wurde, baß das rumänische Einwanderungsamt 250 Mk. Einwanberungsgebühren angeforbert habe. Eis er­zählte dem Mädchen, daß er wohl ein größeres Bankkonto besitze, doch habe er seine Gel­der fest angelegt und könne erst nach K mdigung über diese verfügen. Das Mädchen erbot sich darauf, seine Spargelder in Höhe von 30 0 Mark von seinen Eltern schicken zu lassen. Um sich interessant zu machen, hat Eis auch seiner Braut" erzählt, er erhalte eine Kriegsbeschädigten« rente. In Wirklichkeit wurde er vom Wohlfahrts­amt unterstützt. Als das junge Mädchen sich ihre Spargelder von zu Hause schicken ließ, schöpfte der Vater Verdacht unb erkundigte sich bei der Polizei. Hier kam dann der Schwindel des Eis ans Tages­licht. Eis ist schon mehrfach wegen Be- trüge vorbestraft. Unter ber beschlagnahmten Korrespondenz befanden sich noch weitere Briefe von heiratslustigen jungen Mädchen.

G. A.-Sport.

Handball: r. Kompanie Llniversität.

Die Studenten verlieren 10:2.

Die Studenten und die Soldaten der 2. Kom­panie trafen sich in ihren Handballmannschaften am gestrigen Rachmittag auf dem Universitäts- sportplah zu einem Freundschaftsspiel. Die Uni­versität war mit viel Ersatz vertreten und verlor. Die Soldaten errangen einen durchaus verdien­ten Sieg, der auch in dieser Höhe gerechtfertigt war. Die Mannschaft der 2. Kompanie zeigte sich im Spielaufbau wesentlich sicherer und gefiel oftmals durch ausgezeichnete Kombinationszüge über das ganze Feld. Auch balltechnisch waren sie dem Gegner überlegen, außerdem aber noch Ichneller und ungemein wendig, so daß die Stu­denten unter dem Einsatz aller Kräfte zu kämp­fen hatten. Die Elf der Universität kämpfte wohl eifrig, aber ohne System und so war ihr gegen di« ausgezeichnete Elf der Soldaten nur wenig Erfolg ^schieden.

Schon zu Beginn des Spieles zeigte sich die Ueberlegenheit der Soldaten. 3n kurzer Zeit fielen -wei Tore, unhaltbar für den an sich guten Tormann der Studenten. Daraufhin gin­gen die Platzbesitzer sehr aus sich heraus, lagen des öfteren vor des Gegners Tor, konnten sich aber gegen die schlagkräftige Verteidigung nicht durchsetzen. Zur Halbzeit führten die Soldaten mit 3:1 Toren. Während der zweiten Spielhälfte waren meist die Soldaten überlegen, erzielten noch 6 weitere Tore, denen die Gastgeber nur ein Tor durch Etraswurf entgegensetzen konnten. Die Soldaten entschieden durch ihr geschicktes Zusammenspiel, durch ihre Schuhsreudigleit und den Angriffsgeist das Spiel. Die Elf der Stu­denten enttäuschte infofern, als man von der Mannschaft der Alma mater Ludoviciana im all­gemeinen Besseres zu sehen gewohnt ist. Schieds­richter W a l k o m « s i u s (MTV.) amtierte ge­recht.

Handball im Gan Hessen (O. T )

Hochelheim 1 Krofdorf I 5:0.

Am Sonntag weilten die Krofdorfer zum fälligen Gruppenendspiel in Hochelheim. Die Platzbesitzer traten komplett an Das Spiel stand an» sanglich im Zeichen der Gäste, bie sich aber ruckst durchzusetzen vermochten. Bereits nach zehn Minuten ging Hochelheim in Führung unb erhöhte bis Halb« zeit auf 2:0. Nach ber Pause ging Hochelheim sehr aus sich heraus unb konnte in regelmäßigen Ab­ständen noch weitere drei Tore schießen. Hochelheim hat sich mit diesem Sieg an die Gruppenspitze ge­stellt, unb wird an den Aufstiegspielen teilnehmen.

Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Reichspost und Schülerfahrkarten.

3m 2. Blatt desGießener Anzeigers" vom 2. Dezember wurden unter der UeberschriftEr­weiterte Gültigkeit der E.senbahn-Schülermonats- larten die Vorteile aufgezählt, die die Schüler auf der Reichsbahn genießen. U. a. wird erwähnt, daß die Schülermonatskarten um die Hälfte bil­liger find als gewöhnliche Monatskarten. Wie ist es nun bei derReichs"post damit bestellt? Da bezahlt ein neunjähriges Kind gerade so viel für seine Wochenkarte warum kann nicht auch hier die Monatskarte eingeführt werden? wie ein erwachsener Mann. Die Post kennt im Gegensatz zur Bahn nur eine einmalige Be­nutzung am Tage zur Hin- und Rückfahrt und gewährt z.D. von Holzheim nach Gießen nur 57,41 v. H. Ermäßigung (gegen 89 v. H. bei der Bahn). Lkatastrophal wirken sich die Fahrkosten bei solchen Familien aus, die mehrere Kinder mit dem Auto schicken müssen. Beträgt doch in den meisten Monaten dasAutogeld" für jedes Kind auf obiger Strecke 20,70 Mark. Während in diesem Fall bei der Bahn ein Kind unter Umständen nur 6 v. H. (!) des Einzelpreises zu entrichten braucht (dazu darf esdauernd", auch Sonntags, hin- und herfahren). Kennt die Reichs­post auch diese soziale Vergünstigung nicht? Eben­sowenig weiß sie von Schülerrückfahrkarten (bei der Dahn 50 v. H. Ermäßigung). Da die Aus­bildung der Kinder aus solchen Dörfern, die nicht an der Dahn liegen, nur unter großen Opfern an Geld, Zeit und Gesundheit geschehen kann, muß die Post ähnlich ihrer großen Schwester, der Dahn densährenden" Schülern endlich entsprechende Fahrpreisermäßigungen ge­währen. Diele würden dann auch im Sommer Die Autolinien benutzen. R.

Uebeltäter fordern wird. Hoffentlich kommt es aber nicht zu solchen unliebsamen Vorgängen.

** Freie evangelische P f a r r st e l l e n. Von der evangelischen Kirchenregierung wurden zur Wiederbesetzung ausgeschrieben: bie evangelische Pfarrstelle zu Schornsheim, Dekanat Oppen­heim, bie evangelische Pfarrstelle zu Merlau, Dekanat Grünberg; bie evangelische Pfarrstelle zu Appenheim, Dekanat Mainz.

*Wie fiehts an der früheren W e st - front aus? Vom Volksbund Deutsche Kriegs- gtäberfürforge, Dezirksgruppe Gießen, wird uns geschrieben:Wie fiehts an der ehemaligen West­front aus?" Diese Frage wird heute oft gestellt. Vielfach wird auch der Wunsch geäußert, einmal die Stätten zu sehen, wo unsere Gefallenen zur letzten Ruhe bestattet sind. Den meisten, die solche Sehnsucht im Herzen tragen, ist es nicht ver­gönnt, einmal dorthin fahren zu können. Sie kön­nen es sich aber durch Wort und Bild sagen lassen, wie es jetzt auf dem alten Kampfgelände aus- sieht. Sie werden auch erfahren, wie die letzten Ruhestätten derer aussehen, die für Volk und Va­terland ihr Leben ließen. Am nächsten Mittwoch berichtet im Großen Hörsaal der Universität ein Mitglied des Landesverbandes Hessen des Vol^bundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in einem von mehr als 60 guten Lichtbildern illu­strierten Vortrag über das ThemaWie sieht es jetzt an der ehemaligen Westfront aus?" Es han­delt sich um Aufnahmen, die in diesem Herbst ge­macht wurden. Räheres folgt noch im Anzeigen­teil.

** Nächtliche Sachbeschädigung. In ber Nacht zum Dienstag wurde, wie man uns mit­teilt, an der Ferberschen Universitätsbuchhandlung im Seltersweg eine Scheide des dort angebrachten Lichtbildes zertrümmert. Ob die Tat aus Mutwil­len ober in böswilliger Absicht geschehen ist, steht bisher noch nicht fest Die Sachbeschädigung wurde bei ber Polizei zur Anzeige gebracht. Neven den Beamten des nächtlichen Polizei-Streifendienstes sollte auch jeder Mitbürger sein Augenmerk darauf richten, derartige Sachbeschädigungen zu verhindern ober die Personalien der Uebeltäter nach Möglich­keit feststellen zu lassen. Hoffentlich gelingt es, im vorliegenden Falle die Täter zu ermitteln und einer empfindlichen Strafe zuzuführen

QM) zu Oberst

OBERST

G M B H

Wettervoraussage.

Die Kaltluftzusuhr an der Rückseite des flachen Polentiess dauert fort. Wenn auch in ihrer Be­gleitung noch vorübergehend Bewölkung auf tritt und vereinzelt etwas Schnee fällt, so wird doch der hohe Druck im Aordwesten seinen Einfluß auch über Deutschland weiter geltend machen unb zeitweise Aufklaren herbeiführen. Dabei herrscht nachts weiter Frost und auch tagsüber koinmen die Temperaturen nur wenig über den Gefrierpunkt zu liegen.

Aussichten für Freitag: Bewölkt mit Aufklaren, nachts Frost, meist trocken, nordöst­liche bis östliche Winde.

Lufttemperaturen. Am 7 Dezember: mittags 1,9, abends 1,1; am 8. Dezember: morgens 0,7; Maxi­mum 2,0 Grad Celsius. Nächtliches Minimum 0,4 Grad. Sonnenscheindauer 1 Stunde.

Kirrblicke Nachrichten

Israelillsche Gemeinden.

Israelitische Reiigionsgemeinde. Gottesdienst in ber Synagoge (Südanlage). Samstag, 10. Dezember. Vorabend 4.30 Uhr; morgens 9; abends 4.35 und 5.15 Uhr.

Israelitische Religionsgesellschaft. Sabbatfeier den 10. Dezember. Freitag abend 4 Uhr; Samstag vor­mittag 8.30; nachmittags 4,35; Sabbatausgana 5.15. Wochengottesdienft: morgens 7; abends 4 Uhr.

tSchluß des redakttonellen leite.)

Im Brüsseler Autosalon haben wieder viele ber ausgestellten Wagen Continental-Bereifung. Ein Be­weis, daß Continental überall beliebt ist. 8650V