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Die GießenerWiniernothttfe an der Arbeit
Unmittelbar nach der Konstituierung derGie - tzener Winternothilfe 1932/33 haben die Ausschüsse mit ihren Arbeiten begonnen. Vor einigen Tagen trat der Finanz- und Kontrollausschutz zusammen, um über die Kartoffelversorgung deL hilfsbedürftigen Mitbürger zu beraten. Gestern nachmittag beschäftig.e sichd.rWerbe-undSam- melausschutz in seiner ersten Sitzung mit einer Reihe von Matznahmen, di« zur Linderung der Not in den hilfsbedürftigen Familien dienen sollen. Dor allem wurde
bringen. Die Anmeldung hat in dem Gebäude der Alten Klinik, Eingang von der Seite
des Liebigmuseums, Parterre 2. Tür links, jeweils in der Zeit von 9 bis 12 Uhr, zu cr-
Ein Güterzug Lebensmittel für die Winterhilfe.
Wie im vorigen Jahre, so beteiligt sich Kaisers Kaffeegeschäft auch in diesem Not- winter im großen Umfange an der freiwilligen Winterhilfe. Ueberall. wo die Firma Kaisers Kaffeegeschäft ihre über 1500 Filialen in ganz Deutschland unterhält, also auch in Gießen, werden den Wohlfahrtsämtern Lebensmittel zur Verfügung gestellt, deren gesamte Menge einen ganzen Güterzug füllen würde. Zur Nachahmung empfohlen!
Bornotizen.
— Tageskalender für Samstag. Dollsrecht-Partei (Sparerbund): 20.15 Uhr, im „Aquarium", öffentliche Versammlung. — Geflügel- und Vogelzuchtverein: 20.30 Uhr, „Pfälzer Hof", Monalsversamm.ung. — l.R« chskurzschrift- gesellschaft: „Stadt Lich", Vereinsabend. — Kavallerie-Verein: „Hessischer Hof", Monatsversammlung. — Lichtspielhaus Bahnhofstraße: „Die elf Schillschen Offiziere". — Astoria-Lichtspiele: „Der König der Steppe" und „Drei Tage auf Leben und Tod".
— Tageskalender für Sonntag. Stadttheater: 18 bis 20 Uhr, „Freie Bahn dem Tüchtigen". — Oberhessischer Kunstverein: Turmhaus am Drandplah, 11 bis 13 Uhr, Ausstellung. — Verein Hundesport für Gießen und Umgegend: Cafö Leib, ab 9 Uhr, Werbeschau von Hunden aller Rassen. — Schützenverein Gießen: 14 bis 18 Uhr, Geflügel- und Meisterschaftsschietzen, verbunden mit Abschiehen. — Lichtspielhaus Bahnhofstraße: 11.15 Uhr, „Goethe lebt ...!“; ab 15 Uhr, „Die elf Schillschen Offiziere". — Astoria-Lichtspiele: „Der König der Steppe" und „Drei Tage auf Leben und Tod".
— Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Morgen, Sonntag, 9. Oktober, Erstaufführung des erfolgreichen Lustspiels „Freie Bahn dem Tüchtigen" von August Hinrichs: die Spielleitung dieses unterhaltenden Werkes hat Karl Hehler. Diese Erstaufführung
stell ung beantragt sein müssen. Nachträglich können Gutscheine nicht mehr ausgestellt werden.
— Tanzkunst im Lichtspielhaus. Man schreibt uns: Ang« Bach tanzt am 16. Oktober 11 Uhr im Lichtspielhaus: ein kraftvoller Auftakt der Saison und zugleich Einführung in daS Reich des künstlerischen Tanzes. Die junge Gießenerin möchte weitere Kreise ihrer Vaterstadt mit ihrem Schaffen bekannt machen und es einem jeden ermöglichen, di« vielen Wege zum künstlerischen Tanz und dessen Reichtum und kulturellen Wert kennenzulernen. Dem Zuschauenden wird ein klares Bild übermittelt durch die Einteilung der zwölf Tänze in drei „Kreise", durch deren Aufbau und nicht zuletzt durch die schlichte Klarheit der Tänze selbst. (Siehe heutige Anzeige.) ,
** 25 Jahre Hausangestellte. Am heutigen Samstag, 8. Oktober, kann die Hausangestellte Johanna Reuschling die Feier ihres 25. Hausangestellten-Iubiläums im Hause der Familie Fritz Flimm, Marburger Straße 10, begehen.
** Hauswirtschafts - Unterricht in der Aliceschule. Man schreibt uns: Nun kommt dieZeit, in derMLdchen, die während des Sommers fleißig in der Landwirtschaft nutgearbeitet haben, sich gerne im Kochen, Nähen, Sticken und so fort zu vervollkommnen suchen. Eine Gelegenheit dazu bietet die Haushaltungsschule des Alice-Schulvereins Gießen. Hier werden junge Mädchen in allen Zweigen der Hauswirtschaft gründlichst ausgebildet. Ganz besondere Rücksicht wird in dem am 17. Oktober beginnenden Kurs auf die Bedürfnisse der Mädchen genommen, die auf dem Lande zu Hause sind. Wollen, sich Mädchen im Schneidern, Weißnähen, Sticken, Bügeln allein ausbilden, so können sie sich an den betreffenden Kursen beteiligen. Die Alice- schule hat auch ein Internat für diejenigen, die nicht täglich nach Hause fahren können, sondern in Gießen bleiben wollen.
** B uIlenversteigerung in Sauter« b a ch. Zu der vom Lanidwirtschaftskammer-Aus- schuß für Oberhessen veranstalteten Bullenversteige» rung, die am Mittwoch, 12. Oktober, in Lauterbach stattfindet, sind 25 Bullen, darunter ein Viertel Leistungsbullen, zum Auftrieb angemeldet. Näheres ist aus der heutigen Anzeige ersichtlich.
Nundsunkproqramm.
ist die erste sonntägliche Fremdenvorstellung der Oubiläumsspielzeit. Ermäßigte Preise. Beginn 18 ilbr; Ende 20 älhr. — Als 2. Vorstellung im Dienstag-Abonnement wird am 11. Oktober das Lustspiel „Freie Bahn dem Tüchtigen" unter der Spielleitung Karl Hehlers erstmalig wiederholt. Gewöhnliche Preise. Spieldauer von 20 bis 22 älhr. — Mittwoch, 12. Oktober, 2. Vorstellung int Mittwoch-Abonnement mit einer Wiederholung des ungewöhnlich wirkungsvollen und dramatischen Zeitbildes „Der 18. Oktober" von Walter Erich Schäfer: Spielleitung Peter Fas- s o t t. Gewöhnliche Preise. 20 bis 22 Uhr. — Der Spielplan sieht als 2. Vorstellung des Freitag-Abonnements für den 14. Oktober eine Wiederholung der mit großem Beifall aufgenommenen „Egmonf'-Aufführung vor unter der szenischen Leitung von Intendant Dr. Prasch und der musikalischen Gesamtleitung von Universitätsmusikdirektor Dr. Temesvary. Beginn 19.30 Uhr. Ende gegen 22.30 Uhr. — Am 15. Oktober veranstaltet die Intendanz nachmittags 15.45 Uhr in dieser Spielzeit die erste Schülervorstellung mit einer Wiederholung des Trauerspiels „Egmont" unter der regielichen Leitung von Intendant Dr. Prasch und der musikalischen Leitung von Universitätsmusikdirektor Dr. Lerne sv ar h. Für diese Vorstellung gelten Schülerpreise! — Die Intendanz macht nochmals darauf aufmerksam, datz U m t a u s ch g u t sch e ine für nicht besuchte Abonnementsvorstellungen b i s spätestens 13 Uhr am Tage der Vor»
Sonntag, 9. Oktober.
6.15: Von Hamburg: Hafenkonzert. 8.15: Choralblasen. Veranstaltet von der Zentralstelle für Kirchenmusik der Evgl. Landeskirche Frankfurt a. M. 8.30: Evangelische Morgenfeier. Veranstaltet von der Evgl. Landeskirche Frankfurt a. QU. 9.30 bis 10.30: Stunde des ChorgesangS. 11: „Aus der Urzeit von Fahrrad und Auto". Plauderei von Berthold Auerbach. 11.30: Mittagskonzert des Rundfunkorchesters. 13.05: Man- dolinen-Konzert. 14.10: Stunde des Landes. 15: Stunde der Jugend. 18: „Ein deutsch-evangelisches Wort zur 36. Generalversammlung des Evangelischen Bundes Kassel", Vortrag von D. Fahrenhorst, Direktor vom Evangelischen Bund zur Wahrung der deutsch-protestantischen Interessen. 18.25: Dreißig bunte Minuten. 18.55: „Die bäuerliche Hochschule und die ländliche Erziehungsaufgabe", Vortrag von Direktor Richard Pleimes, Oranienstein. 19.30 bis 20: Knud-Ham- sun-Stunde. Vorlesung von Ludwig Hardt. 20: Von Wien: „Das Mädel aus der Vorstadt". Posse in 3 Akten von Iohann Nestroh. 21.55: Karlsruhe: Wiener Schrammelquartett.
Montag, 10. Oktober.
7.05: Frühkonzert auf Schallplatten. 12: Mittagskonzert des Rundfunk-Orchesters. 13.30: Mittagskonzert. 15.20: „Die deutsche Frau in Süd- west-Afrika", Vortrag von Agnes von Doemcken. 17: Nachmittagskonzert. 18.50: Englischer Sprachunterricht. 19.30: An der Grenze des Sichtbaren und des Unsichtbaren. Sprecher: Reinhold Merten und Dr. Walter Baum. 20: Großer Saal des Saalbaues, Frankfurt a. M.: 1. Montagskonzert des Frankfurter Orchester-Vereins. Iohannes Brahms. 21.50: Tage der Kindheit von Waldemar Bonsels. 22.45 bis 24: Nachtmusik der Tanzkapelle der Stuttgarter Philharmoniker.
Wettervoraussage
Die Zslandstörung hat sich wesentlich vertieft und schiebt einen Ausläufer südlich nach Frankreich vor, der ein kräftiges Regengebiet mit sich führt. Barometerfall über Deutsästand deutet darauf hin, daß auch unser Bezirk von ihm beeinflußt wird und unter Auffrischung der Lustbewegung die Winde von Süden nach Westen zu drehen. Die Hoc^ruck» Wetterlage geht damit ihrem Ende zu, und stärkere Bewölkung, sowie auch Niederschläge setzen ein. Die Temperaturen gleichen sich aus und werden auch nachts über Null zu liegen kommen.
Aussichten für Sonntag :_ Neblig und bewölkt, zeltweise Niederschläge, wärmer, Temperaturen auch nachts über Null.
Hilfswerk mit Geldspenden zu unterstützen. Iede Gabe, auch die kleinste, wird dankbar angenommen. Das städtische Wohlfahrtsamt, dessen Verwaltungsamtmann Keiher den Vorsitz des freiwilligen Hilfswerks führt, steht zur Annahme der Geldspenden gern zur Verfügung. Daneben hofft man aber auch auf die Geldbeihilfe der Organisationen und Vereine, die bereits im vorigen Iahre das Hilfswerk in so großzügiger und dankenswerter Weise unterstützt haben. Wenn auch mittlerweile die Zeitverhältnisse für alle Bürger schwieriger geworden sind, so vertraut man doch auf den noch stets bewährten Opfer sinn der Männer und Frauen unserer Stadt, die zweifellos auch dem dieswinterlichen Hilfswerk ihre Förderung zuteil werden lassen. Für einen späteren Zeitpunkt ist u. a. eine Haussammlung geplant, daneben glaubt man auch auf die Vereine rechnen zu dürfen, die wohl zweifellos wieder mit Veranstaltungen zum Besten der Winterno tHilfe hervortreten werden. Man hofft, nach dieser Richtung hin keine Fehlbitte an die Vereine zu tun.
Der Gießener Einzelhandel
lieh durch seinen Geschäftsführer Herrn Doeck die Erklärung abgeben, daß der Einzelhandel auch im kommenden Winter wieder nach Kräften zur Linderung der Not unserer hilfsbedürftigen Mitbürger bei steuern werde. Diese Erklärung wurde von dem Ausschuß mit dankbarer Genugtuung aufgenommen. Nähere Beschlüsse wird der Einzelhandel in den nächsten Tagen fassen. Daß die F r a u e n v e r e i n e, die §ausf rauen - Beratung, sowie . der ungdeutsche Orden und die Technische Nothilfe sich sofort zur Mitarbeit an dem sozialen Werk bereiterklärt und ihre Kräfte auch schon in den Dienst der Sache gestellt haben, sei hier besonders vermerkt.
Eine Nähstube
ist von den Frauenorganisationen in Räumen der Alten Klinik eingerichtet worden, wobei auch der freiwillige Arbeitsdienst von Frauen und Wädchmi in Erscheinung tritt. In der Nähstube werden getragene Kleider, nachdem sie vorher desinfiziert und gereinigt wurden, zur Weiterverwendung und Abgabe an die Hilfsbedürftigen her gerichtet. Träger dieses Dienstes sind die zur Gießener Frauenhilfe vereinten Frauenvereine.
helft alle!
Diesen Appell richtet die Wintemvthilfe eindringlich an alle Bürger unsererStadt in dem Vertrauen, daß der Ruf nach Hilfe für unsere notleidenden Volksgenossen in Gießen über- all willige Ausnahme bei hilfsbereiten Menschen finden wird!
abhängen. Die Ausschüsse der Winternothilfe | bitten hierdurch alle Mitbürger, so rasch tote möglich und nach besten Kräf t.en dass
folgen. Wer die Anmeldung feines Kartoffelbedarfs in dieser Zeit versäumt, muß damit rechnen, daß er zunächst nicht beliefert wird. Wenn auch die Heranschaffung von Kartoffeln ununterbrochen erfolgen soll, da man sich bestreben will, die Eindeckung des Bedarfs möglichst weit durchzuführen, so empfiehlt es sich doch, die Anmeldung schnellstens vorzunehmen, damit von der Leitung der Wintemvthilfe disponiert werden kann. Die Kartoffeln werden zum größten Teil mit der Dahn herangeschafft werden, daneben ist aber auch mit dem Transport durch Fahrzeuge der Reichswehr und durch Lastkraftwagen zu rechnen.
Weiterhin beschäftigte sich der Ausschuß eingehend mit den verschiedenen anderen Hilfsmöglichkeiten. Mit herzlichem Danke wurde
die Unterstützung durch die Reichswehr
mit der bereits gemeldeten Spende von 1000 Mark, ebenso die Bereitwilligkeit unserer Garnison, im kommenden Winter die Kinderspeisung durchzuführen, und die Fahrzeuge des Bataillons in den Dienst der Sache zu stellen, zur Kenntnis genommen. Diese Mithilfe unserer Garnison wird von den Ausschüssen der Winternothilfe herzlich begrüßt und in hoher Weise gewürdigt. Man hofft weiterhin, datz auch das Musikkorps unseres Bataillons durch Veranstaltung von Konzerten zum Besten des Hilfswerkes sich wieder in den Dienst der gemeinnützigen Sache stellen wird.
Ein große: Te l des Gelingens der Hilfsaktion wird natürlich von der
baldmöglichsten Beschaffung von Geldmitteln
und Muffen auf, die auch aus wertvolleren Fellen angefertigt wurden.
Im Iahre 1850 trat her Sohn des Gründers, Georg Schultheis, in das väterliche Ge- I schäft ein. Die Firma hatte mittlerweile neben der Kürschnerei noch einen umfangreichen Handel mit rohen Fellen ausgenommen und war auf die- I fern Gebiete jahrzehntelang die Hauptankaufsstelle für alle einheimischen Felle; sie besaß zu diesem Zwecke ein eigenes Lagerhaus im Durggraben. Nachdem sich im Iahre 1872 der Gründer^ der Firma ins Privatleben zurückgezogen hatte, übernahm Georg Schultheis das Geschäft. Die Veredelung von Pelzfellen und die Entwicklung bestimmter Pelzmoden machte es erforderlich, der Anfertigung und dem Vertrieb fertiger Pelzwaren I erhöhte Bedeutung zuzumessen. Die hervorragenden Leistungen auf diesem Gebiete brachten der Firma eine immer größere Stammkundschaft in Stadt und Land und sicherten ihr dadurch gute Absatzmöglichkeiten.
Im Iahre 1897 übernahm der Sohn von Georg Schultheis, Heinrich Schultheis, nach mehrjähriger Ausbildung die Führung des Geschäftes. Mit Unterstützung feiner Schwester und des Vaters, der sich fast nur noch mit dem Fell- handxl beschäftigte, konnte unter feiner Leitung das Geschäft bis zum Ausbruch des Weltkrieges I einen weiteren starken Aufstieg erfahren. Nachdem Georg Schultheis während des Krieges gestorben war, wurde Heinrich Schultheis im Iahre 1919 alleiniger Inhaber der Firma. Getreu den alt- | bewährten Grundsätzen und der Tradition des | Hauses wurde die Firma auch in der Nachkriegszeit den schwierigeren Aufgaben der Geschäftsführung in vollem Umfange gerecht. Durch gewissenhafte fachkundige Arbeit, durch sorgsame Anpassung an die Wünsche der Kundschaft und durch strengste Reellität, sowie größte Kulanz in der Bemessung der Preise sicherte sich die Firma zu | den alten Stammkunden einen immer weiteren! Kreis von Kundschaft, deren volles Vertrauen dem Geschäft ein erfolgreiches Arbeiten auch in der schwierigen Zeit der letzten Iahre ermöglichte.
Aus der Geschichte der Firma Schultheis ist ein beachtenswertes Stück guten deutschen Dürger- sleißes in unserer Stadt ersichtlich, vor dem man in unserer schnellebigen und mit mancherlei Mängeln behafteten Zeit besonderen Respekt empfinden muh.
Gictzener WoÄenrnarktpreise.
* Gießen, 8. Okt. Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt das Psund: Kochbutter 100, Süßrahmbutter 130, Landbutter 120 bis 130, Matte 25 bis 30, Wirsing 6 bis 8, Weißkraut 4 bis 6, Rotkraut 7 bis 8, gelbe Rüben 8, rote Rüben 7 bis 8, Spinat 15, Aömischkohl 8, Unter» kohlrabi 5 bis 6, Rosenkohl 20 bis 25, Tomaten 10 bis 15, Zwiebeln 8 bis 10, Meerrettich 30 biS 70, Schwarzwurzeln 30 bis 35, Kürbis 5 bis 6, Kartoffeln 3 (der Zentner 2,50 bis 2,80 Mk.), Aepsel 10 bis 20, Dirnen 10 bis 20, Dörrobst 30 bis 35, Pfirsiche 30 bis 40, Honig 40 bis 50, junge Hähne 70 bis 80, Suppenhühner 60 bis 80, Nüsse 35; das Stück: Käse 5 bis 10, Tauben 50 bis 60, Eier, ausländische 10 bis 11, inländische 11 bis 12, Blumenkohl 30 bis 60, Salat 8 bis 10, Salatgurken. 10 bis 20, Endivien 10 bis 15, Oberkohlrabi 5 bis 8, Lauch 5 bis 10, Rettich 8 bis 10, Sellerie 10 bis 35; das Bund: Radieschen 10Pf.; der Zentner: Weißkraut 2,50 bis 3, Wirsing 4 bis 4,50, Rotkraut 5 Mark.
tcilzuhaben an dem Glanz jener Tage und dem Schaffen jenes Mannes, der weit über feine Zeit hinaus dem deutschen Volle und der Welt so unendlich viel zu geben vermochte. Gewissermaßen sehen wir nun im Film den Dichter über die Schulter bei seiner wundersamen Arbeit und lernen den Weimarer Kreis kennen, dem er schließlich entfloh, um in Italien dem klassischen Altertum nah« zu sein. Das alles umreit der Film in knappen Szenen und schildert ein Leben, das eine Fülle der Ereignisse und des Erfolges barg, wie kaum ein anoered Menschenleben auf dieser Welt. Dem Werke dienen prominente Darsteller mit ihrer Kunst. Der Film wird den Besuchern zweifellos em grobes Erlebnis fein. . I die karloffelversorgung
1OO Iahre Pelzwarenhaus Schultheis eingehend behandelt. Es soll bereits in den
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Am heutigen Samstag, 8. Oktvbtt, rann das arto f f elmengen begonnen werden, di« Pelzwarenhaus Georg ©Hb£>n Winterhilfe zu dem niedrigen Preise Marktstraße 3 auf em hundert za h r i 9 e s M^rkpro Zentner andieHilss»
D e steh enderFlrma IBerert« bedürftigen abgegeben werden sollen. Di«
vor A S^chaftsgrundung im Iahre 1832 war Differenz zwischen diesem Verkaufspreis und den das Nchr^r-Handwerk m ber Rannlw- Einkaufspreisen wird Die Winternokhilfe aus den
$üXr' Ä»«n , u 6«d«n b en ».bart Su galten, jener Zeit wurden die Felle aus der heimischen Die Anmeldung des Sarloffelbedorss der Wirtschaft selbst gegerbt und meist zu Pelzmützen, hilfsbedürftigen Familien
Handschuhen und Fellteppichen verarbeitet. In- muß am Montag und Dienstag nächster tereffante Aufzeichnungen hierüber enthalt das Woche erfolgen. Die Reflektanten müssen bei älteste Geschäftsbuch der Firma ab 1839. ©bäter I $cr Anmeldung A u s w e i s p a p i e r e mit» ergaben sich weitere Verwendungsmöglichkeiten ' -• — ~ ~ *
der Felle, das Pelzwerk wurde immer mehr beliebt und es kamen bann sog. Pelzboas, Stolas
Jawohl, alles blitzblank, alles tadellos! Früher stand ich um diese Zeit noch hier und wußte vor Arbeit weder ein noch aus. Seitdem ich aber rnein^) habe, geht das Aufwaschen wie am Schnürchen. Das mußt Du unbedingt probieren! Es ist ganz fabelhaft, wie schnell das Fett verschwindet und das Geschirr zeigt einen Glanz — ganz herrlich! 20 Pfennig kostet das Paket, damit kommst Du sehr lange aus. Welche Bequemlichkeit durch @ welche Ersparnis! Beim Geschirraufwaschen genügt ein Kaffeelöffel @
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für eine normale Aufwaschschüssel. So ergiebig ist es?
Größte Ausstellung
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