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nc n b [ i d", Heilstätte der Landesverficherungs anstatt Hessen-Nassau, in Gegenwart zahlreiche Vertreter der Staats- und Kommunalbehörden

brS zu denNationalsozialisten, so dah die ordnungsmäßige Weiterführung deS Frank­furter Flughafens gewährleistet ist.

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pril 3n km 3a- stauerschwend wurde älhelm Meinhardt end er auf der Sohle ägt war, von einer ^stürzenden Säu­en geschlagen und er unterwegs aus dem met Klinik verstarb, f so tragische Weise um Cannes gelang es, der ule durch Sprung zur

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Rcichsbaukdivkont 6 Pro;.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Franks urt a. M., 7. April. Auftrieb: 143 Rinder, 1058 Kälber, 135 Schafe, 838 Schweine. Es notierten pro 100 Pfund Lcbendwicht: Kälber. Beste Mast- und Saugkälber 42 bis 46, mittlere Mast- und Saugkälber 36 bis 41, geringe Kälber 32 bis 35. Schafe. Mastlämmer und jüngere Mast» hämmel (Weidemast) 30 bis 33. mittlere Mast- lämmer. ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 25 bis 29. Schweine. Dollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund 37 bis 38, von etwa 200 bis 240 Pfund 36 bis 39, von etwa 160 bis 200 Pfund 35 biö 39, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 34 Mark. Markt­verlauf: Kälber und Schafe mittelmäßig, ge­räumt; Schweine schleppend, ausverkauft.

der lebensfähigen Abteilungen, insbesondere des Spielwarengeschäfts, zu sichern.

Frankfurt schwach.

Frankfurt a. M-. 7. April. (WTD. Draht­meldung.) 3n Nachwirkung der aufgededten 11 n- regelmähigkeiten bei Kreuger ver­kehrte auch die heutige Börse in schwächerer Stimmung, zumal das Ausland mit sehr verstim­menden Meldungen kam. Dazu kam die bestehende Unsicherheit vor den Wahlen, die die Unternehmungslust der Dörsenkreise naturgemäß stark eincngt. Nachdem an der Dorbörse be­sonders für international gehandelte Werte sehr schwache Kurse genannt worden waren, eröffnete der amtliche Verkehr mehr stimmungs-, als kurs­mäßig schwach. Gegen die Abendbörse ergaben sich Kurseinbuhen von 1 bis 2 Prozent Stark angeboten waren vor allem wieder Kunstseidcn- werte, von denen Aku und Bemberg erneut je 2,5 Prozent verloren. Am Elektromarkt lagen besonders Siemens mit minus 3 Prozent matt. Schudert, Gesfurel, Licht und Kraft gaben bis zu 2 Prozent nach. Von chemischen Werten lagen 3G.-Farben 0,5 Prozent, Scheideanstalt 0,25 Pro­zent und 3G.-Chemie Basel 1 Prozent niedriger. Am Montanmarkt blieben Gelsenkirchen ziemlich behauptet, die übrigen Werte gingen etwa 0.5 Proz. zurüd. Kaliaktien verminderten sich um 1 bis 2 Proz., Schiffahrtswerte um 1 Proz. Reichsbank büßten 2,5 Proz., Commerzbank 1 Proz. ein, während sonst Bankaktien unverändert lagen. Hypothekenbankaktien verzeichneten eher etwas Nachfrage. Von Zellstoffpapieren gingen Wald- Hos um weitere 2,5 Prozent zurüd. Svenska er­öffneten bei fehlendem Angebot wieder 2 Prozent höher. Chadeaktien blieben auf dem Niveau un­verändert. Am Rentenmarkt waren deutsche Anleihen. Reichsbahnvorzugsaktien und Rcichs- schuldbuchforderungen behauptet. Am Pfand­briefmarkt lagen Preußen Zentralboden 1 Prozent schwächer. Die übrigen Liquidations­pfandbriefe lagen bei sehr stillem Geschäft be­hauptet. Auslandrenten geschäftslos. 3m Ver­laufe schwächten sich die Kurse weiter merklich ab. Die Rüdgänge betrugen fast durchweg 1 Prozent. Nur Montanwcrtc blieben unverändert, vereinzelt lagen sie etwas höher. Don Auslandaktien gingen Chade um etwa 4 Mk. zurüd. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 5 Prozent leicht.

Berlin schwächer.

Berlin, 7. April. (WTB. Funkspruch.) Be­reits gestern abend traten allgemein Rüdgänge ein. auch die empfindliche Abschwächung der Atu­aktie, die ihren Ausgang von Amsterdam nahm, verstimmte. Die Weltbörsen hatten auf die Der- widlungen der Kreuger-Affäre reagiert und die Vertrauenskrise wirkte sich bei den groben Kon­zernen am stärksten aus. Hierdurch mußte auch der Berliner Markt in Mitleidenschaft gezogen werden. So fand das herauskommende Material heute nur zu gedrüdten Kursen Unterkunft. Das Geschäft beschränkte sich nach wie vor auf die international interessierten Papiere, das Geschäft war jedoch in diesen Werten heute etwas leb­hafter. Die neuen 3nsolvenzen in der 3ndustrie Glasfabrik Brodwitz und die Bingwerke haben ihre Zahlungen eingestellt zeigen deutlich, daß die Wirbchastskrise auch in Deutschland noch nicht überwunden ist, und beeinflussen aus diesem Grunde die Stimmung der Börse in ungünstigem Sinne.

Die stärksten Rüdgänge waren bei Kunstseide­aktien zu verzeichnen, die gegen gestern mittag etwa 5 Proz. einbüßten. Daneben lagen Reichs­bankanteile, Siemens. Farben, Schudertaktien und Hamburger Elektrizitätswerke beachtlich schwächer. Demgegenüber waren Chadeaktien nach etwas festerer Eröffnung 5 Mark rückgängig, Svenska blieben verhältnismäßig gut behauptet. 3m Ver­laufe brodelten die Aktienkurse überwiegend weiter ab. Gelsenkirchen blieben gehalten, Schiff­fahrtswerte zeigten weiter schwache Veranlagung, die anfangs stärker gedrüdten Werte konnten sich auf dem ermäßigten Niveau behaupten. Deutsche Anleihen blieben unverändert, Ausländer lagen geschäftslos. Deutsche Renten waren zunächst bei

Seite noch rechtzeitig auszuweichen. Um den be­dauernswerten Verunglüdten trauern seine Frau und vier Kinder.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

* Ehringshausen, 6. April. 3n der ver­gangenen Nacht drangen Einbrecher durch Zerschla­gen der Fensterscheibe des verschlossnen Fensters in den Verwahrungsraum des hiesigen Bahnhofs­gebäudes ein und entwendeten die vom j) t n denburgausschuß zur Verwahrung ausgege­benen Pakete, enthaltend Flugblätter für die Reichspräsidentenwahl. Alle übrigen, zum Teil recht begehrenswerten Waren, wie Zigarren-, Zigaretten- und Schokoladepakete, ließen die Ein­brecher unversehrt liegen. Ein sofort herbeigeholter Polizeihund nahm die Täterspur auf; sie führte an einem Nachbarhaus des Bahnhofsgebäudes vorbei über die Dillwiejen zur Dill hin. Dort lagen die Flug- blätter zum Teil auf den Dillwiesen verstreut, zum Teil in der Dill. Man glaubt, den Tätern auf der Spur zu sein, die Ermittlungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen.

i Groß-Rechtenbach, 5. April. Im Alter von 82 Jahren ft a r b einer der ältesten Einwohner unseres Ortes, der Schuhmacher Friedrich B i n t. Der Verstorbene war der letzte Kriegsvete­ran von 1870/7 1, der im hiesigen Orte lebte.

<>Niederkleen,5. April. Am Sonntag­nachmittag fand vor dem hiesigen Schulhause eine Abschiedsfeier für den in den Ruhestand getrete­nen Lehrer Q u e n z e r statt, an welcher der Ge­sangvereinLiederkranz". der Kriegerverein, der- Turnverein und fast die gesamte Einwohnerschaft

Die Zerschlagungen bei der Siebentopfer Kreisverwaltung.

Tcr Kreistag entzieht dem Landrat das vertrauen.

WSN. Biedenkopf. 6. April. Die bei der Kreisverwaltunq in Biedenkopf fest- gestellte Unterschleife hatten der Bürger­lichen Arbeitsgemeinschaft des Kreistages Veran­lassung gegeben, die Einberufung einer Kreistags- siyung zu beantragen zur Prüfung der Frage, ob und welche KreiSbeamtcn schadenersatzpflichtig zu machen seien. Diese Sitzung fand gestern statt. Der Landrat gab zunächst eine Darstellung der Verhältnisse, die zu den llnterschlciscn der RrciS- beamten L o e b e r und P r e n z e l l sührten. Don Pr. seien insgesamt 36 687 Dark unterschlagen worden. Gededt seien durch einbehaltene Hintcr- bliebencnbezüge, durch Ncitoerlös der Mobiliar- Zwangsversteigerung, cinbehaltenes Geld usw. insgesamt 9251 Mark. Don der Witwe des durch Selbstmord geendeten Pr. wären noch zu ersehen 7475 Mark, von Loeber 3180 Mark, so daß noch 16 780 Mark ungedeckt verbleiben. Nach längerer Aussprache wurde mit 17 gegen 7 Stim­men folgender Antrag der Bürgerlichen Arbeits­gemeinschaft angenommen:Landrat C o ß m a n n hat es nicht verstanden, das Vertrauen der Kreis­bevölkerung zu seiner Amtsführung zu erlangen. 3nsbesondere ist durch die Dorgänge bei der Kreiskommunalkassc. und die Umstände, die die jahrelangen Unterschlagungen ermöglicht haben, das Dertrauen in seine Amtsführung vollständig geschwunden. Der Kreistag sieht daher keine Möglichkeit für eine weitere ge­deihliche Zusammenarbeit mit Landrat Coßmann." Der Landrat erklärte zu diesem De-

Strafkammer Gießen.

* Gießen, 5. April. Ein junger, wegen Dieb­stahls schon mehrfach vorbestrafter Mann, hatte im 3anuar in Butzbach und Usingen kurz nach­einander zwei Autos und ein Motorrad entwendet, war mit ihnen weggefahren und hatte sie stehenlassen, sobald sie nicht mehr funktionierten. Er hatte ferner versucht, in eine Wirtschaft in Ober-Rosbach ein>usteigen. um dort au stehlen. Die von dem Schöffengericht ausge­sprochene Strafe von einem 3ahr sechs Monaten Gefängnis erschien der Staats­anwaltschaft zu gering. Auf ihre Berufung hin erhöhte die Strafkammer die Strafe antrags­gemäß auf drei 3ahre Gefängnis.

Ein pensionierter Eisenbahnbeamter war von dem Schöffengericht wegen fahrlässigerTö- tung zu 5 0 Mark Geldstrafe verurteilt worden. Nach eingehender Beweisaufnahme und Vornahme eines Augenscheins am Tatort be­stätigte die Strafkammer das Urteil. Das Gericht hielt für erwiesen, daß der mit seinem Motorrad in schneller Fahrt von Garbenteich auf dem Schiffenberger Weg nach Gießen zu sich befin­dende Angeklagte das von dem Müllabladeplatz auf die Chaussee einbiegende, langsam jährende Kehrichtauto auf mindestens 30 bis 35 Meter hätte sehen müssen (der Angeklagte wollte das Auto erst auf drei bis fünf Meter gesehen haben). Er hätte sein Motorrad auf etwa 15 Meter stellen können. Der Angeklagte hatte aber versucht, rechts an dem Auto vorbeizukommen, hatte einen der dort stehenden Bäume gestreift und war dann gegen das Auto gedrückt worden. Hierdurch war seine auf dem Soziussitz befindliche Tochter herab- geschleudert und überfahren worden, und kurze Zeit später an ihren schweren Verletzungen ver­storben. Die Strafkammer billigte auch mit Rück- sicht auf die Besonderheiten dieses Falles die Strashöhe.

Ein auswärtiger Bauunternehmer war von dem Amtsgericht Butzbach wegen Verstoßes gegen § 1492 der Reichsversicherungsordnung zueiner Woche Gefängnis verurteilt worden. Seine

feiner Bestimmung übergeben worden. Der Dau eines Tuberkulosekrankenhauses wurde von der Verwaltung der Landesversicherungsanftalt in Aussicht genommen, da mit einer großen Zu­wendung von dem Reichsarbeitsministerium zu rechnen war. Die ärztliche Notwendigkeit des Baues ergab sich aus der besonderen ärztlichen Forschung und daraus, daß ein Tuberkulose­krankenhaus in der Provinz Hessen-Nassau nicht vorhanden war. Cs fehlte insbesondere eine Heil­stätte. in der die chirurgische Dehandlung der Tuberkulose durchgeführt werden konnte. Unter 63 Entwürfen erhielt der Plan der Architekten Hebebrand und Kleinerh in Frankfurt am Main den 1. Preis. Mit dem Dau wurde im Sommer 1930 begonnen. Die leitenden ärztlichen Direktoren des Sanatoriums find die jeweiligen Direktoren der Chirurgischen und der Medizini­schen Universitätsklinik in Marburg a. L.

Die ganze Südfront des Sanatoriums ist in Glas aufgelöst. Sowohl auf der Süd- als auch auf der Nordseite des Daues sind breite offene Terrassen vorgebaut. 3m Erdgeschoß liegt die Abteilung für Männer, im ersten Stod die für Frauen, im östlichen Flügel die medizinische Ab- teilung (Lungentuberkulose) und im westlichen die chirurgische Abteilung (Knochen- und (Selent- tuberkulöse). Nach der Mitte liegen die Gernein- schaftsräume, die Laboratorien, ein Hörsaal und Räume für das Personal. Jeweils an den Enden des Neubaues befinden sich die Behandlungs­räume der chirurgischen und medizinischen Ab­teilung. Ein großer Garten, der nach der Süd­seite etwa 30 Meter abfällt, umschließt die An­stalt, die insgesamt 100 Kranke beherbergen kann.

Oer städtische Zuschuß zum Frankfurter Flughafen.

WSN. Frankfurt a. M.. 6. April. 3n der gestrigen Sitzung der Frankfurter Stadt- verordneten-Dersammlung gab der Antrag des Magistrats, für den Frankfurter Flughafen einen Kredit von 1 7 7 5 20 Mark bereitzustellen. Anlaß zu ausgiebigem Meinungsaustausch. Während die Volkspartei der Ansicht war. daß der Zuschuß aus verkehrs- politischen. aber auch aus nationalen Gründen gegeben werden müsse, vertrat die Sozialdemo­kratie die Ansicht, daß ein Zuschuß von 24 Mk. für jeden Luftreisenden angesichts der heutigen Finanzlage nicht verantwortet werden könne. Namens des Magistrats schilderte Stadtrat L i n q n a u die Entwidlung des Frankfurter Flug­hafens seine Bedeutung für das Rhein-Mam- Gebiet' und seine enge Derpslechtung mit dem Wirtschaftsleben. 3n der Abstimmung bildete sich für die Bewilligung des Kredits eine Mehrheit von der Staatspartei

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kleinen Umsätzen kaum behauptet, später wurde die Tendenz allgemein etwas sreundlicher. Die Kurse sind jedoch teil- rein nominell, teils bei ganz geringen Umsätzen ermittelt. Größere Posten Pfandbriefe sind praktisch überhaupt nicht zu handeln. Reichsschuldbuchforderungen waren we­niger angeboten, woraus man schließt, daß die Tauschoperationen im Nachlassen begriffen sind. Kursmäßig lag dieser Marit eher etwas freund­licher. Geld blieb bei unverändertem Tagesgeld- satz weiter leicht; der offizielle Satz für Privat- diskonten wurde um 0,13 auf 5,38 Proz. in der Mitte ermäßigt.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

Oie Vorbereitungen für die Wiedereröffnung der Börse. Der Berliner Börienvorstand hat die Beschlüsse und Maßnahmen zusammengesaßt, die für die Wiederaufnahme der amtlichen Kursfest st ellungimWertpap ierhan- del am 12. April erforderlich sind. Neben der Festsetzung der Börsenzeit und der Zeiten der Kursfeststellungen werden die Papiere veröffent­licht, in denen von jetzt ab ein Handel mit fort­laufender Notierung der tatsächlichen älmsätze stattfinden soll, wobei auch die Mindestabschlüsse neu geregelt sind. Das Verbot des Zwangsver­kaufes verpfändeter Wertpapiere aus freier Hand zum laufenden Preise bleibt vorläufig noch auf­rechterhalten. Wertpapiere zur Sicherung von neuem Lombardgeld, d. h. Darlehen, die nach dem 25. Februar 1932 gegeben worden sind, wer­den von dem Verbot des Zwangsverkaufes nicht betroffen. Die in denBedingungen für die Ge­schäfte an der Berliner Wertpapierbörse" für die Zwangsregelung vorgesehenen alten Vorschriften treten wieder in Kraft.

Wieder aufgenommen sind die für die Zeit vom 3. bis 17. September 1931 geschaffenen Bestimmun­gen gegen die Leerverkäufe im Kassamarkt.

Der Dörsenvvrstand hat eine große Reihe von Serien festverzinslicher Wertpapiere mit Zustim­mung der 3nftitute zu wenigen Notizen vereinigt. Weiter wird der Handel in einer Anzahl von Wertpapieren eingestellt, deren Zulassung zu- rüdgenommen worden ist.

Endlich hat der Dörsenvorstand beschlossen, strengstens darauf zu achten, daß nach Wieder­eröffnung des amtlichen Börsenverkehrs in Wert­papieren alles vermieden wird, was geeignet ist, das Börsengeschäft zu beunruhigen. 3ede Gerücht- bildung und -Weitergabe muß daher unterörüdt, und, wo sie sich etwa zeigt, zur Anzeige gebracht werden. Der Terminhandel in Wertpapieren bleibt weiter verboten. Eine Aenderung in der Notierungsart der festverzinslichen Wertpapiere tritt bis auf weiteres nicht ein. Sie werden wie früher täglich notiert. Eine Reihe ausländischer Wertpapiere wird vom 12. April 1932 nicht mehr im Amtlichen Kursblatt aufgeführt; eine Zurück­nahme der Zulassung ist hierin nicht zu erbliden.

Zn Frankfurt.

Frankfurts. M.. 6. April. Der Frankfurter Börsenvorstand hat zur Wiederaufnahme der amtlichen Kursnotierung am 12. April folgendes beschlossen: Die Börsenversammlungen finden an allen Werktagen statt und dauern von 12 bis 14, Samstags von 11 bis 13 Ahr. Der Einheitskurs wird, wie bisher, um 13.15 Ahr, Samstag um 12.15 Ahr festgestellt. 3m Handel mit fortlaufender Notierung wird der erste Kurs um 12 Ahr, Samstags um 11 Ahr, der Schluß­kurs um 14 Ahr, Samstags um 13 Ahr fest- gestellt. Hiermit wird dix Feststellung des ersten und des Schlußkurses zeitlich an Berlin angegli­chen. Die Abendbörse findet, wie bisher, von 17 bis 18 Ahr statt; der erste Kurs wird um 17.15, der Einheitskurs um 17.45 Ahr und der Schlußkurs um 18 Ahr festgestellt. Der Termin­handel bleibt weiter verboten.

3n der Auswahl der zur fortlaufenden No­tierung zugelassenen Papiere und der vorüber­gehenden, ober dauernden Einstellung der No­tierung einzelner Papiere schließt sich der Frank- für ter Dörsenvorstand grundsätzlich dem Vor­gehen des (Berliner Börsenvorstandes an. behält sich jedoch die Dekanntgabe von Einzelheiten, in denen die besonderen Verhältnisse des Platzes berüdsichtigt werden, noch vor.

Dingwerke AG., Nürnberg. Die Dingwerke AG. hat sich wegen eines außergericht­lichen Vergleichs an ihre Gläubiger gewandt und im Zusammenhang mit dieser Maßnahme hre Zahlungen eingestellt. Gleichzeitig wird eine außerordentliche Generalversammlung zur Mit­teilung nach Paragraph 240 Absatz 1 HGD. auf den 11. Mai einberufen. Es besteht die Absicht, den (Betrieb fortzusehen, um die Weiterführung

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des Ortes teilnahmen. Nach einem gemeinsamen Sieb unb Psalmverlesung trug bet Gesangverein unter Leitung seines Dirigenten Lehrer S ch ü -

zollte in seiner Ansprache bem scheidenden Lehrer und Organisten für feine Verdienste um Kirche unb Schule bie Anerkennung ber Kirchengemeinde. Für die Zivilgemeinbe sprach Dürgermeister Dr. Neumann (Groß-Rechtenbach), der ebenfalls bie (Berbienfte bes scheibenben Lehrers hervorhob. Er überreichte als Andenken ber Gemeinde eine schöne Photographie vom hiesigen Ort mit Kirche, Schule unb Schulsaal. Für die Kirchengemeinbe überreichte Pfarrer K u l k e eine Dilberbibel. Der GesangvereinLiederkranz" verabschiedete sich von seinem Ehrendirigenten unb Orünbcr durch seinen Vorsitzenden Wilhelm Rühl, der Turnverein von seinem Mitbegründer durch seinen Vorsitzen­den Wilhelm Klein. Die Schulkinder überreich­ten ihrem scheidenden Lehrer als Andenken ein geschmackvolles Geschenk. 3m übrigen wurde bie einbrucksvolle Feier durch Gesangsvorträge des GesangvereinsLiederkranz", sowie durch Gedicht­vorträge von Frl. Anna Messerschmidt, Frl. Emma Meier, sowie ber Schülerin Erna Heep verschönt. Lehrer Quaket dankte für die zahl­reichen Ehrungen. Mit einem gemeinsamen Lied sand die Feier ihr Ende. Lehrer Quenzer am­tierte von 1901 bis 1932, also 31 3ahre lang, in unserer Gemeinde. Er wird nach Bad Kreuznach übersiedeln.

Kreis Biedenkopf.

Weidenhausen, 6. April. Am Sonntag ?aftierte die Gießener Nationalsozia- istische Theatergruppe in unserem Orte unb führte vor vielen Zuschauern das Schau­spielHorst Wessel" auf, das in zahlreichen Dildern das Leben unb Sterben eines jungen Nationalsozialisten vor Augen führte. Starker (Beifall belohnte bie Darsteller. Einige lebenbe Bilder bereicherten den Abend.

Eine provinzial-Lungenheilanstali in Marburg.

WSN. Marburg, 6. April. Gestern ist Las TuberkulosekrankenhausSon-

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Sochschulnachrichien.

Professor Rudolf H i 11 m a i r von der Techni­schen Hochschule in D r e s d e n ist zum Ordinarius ber englischen Sprache unb Literatur an ber Uni* versität Tübingen als Nachfolger von Pro­fessor W. Schirmer bestätigt.

Kirche und Schule.

Landkreis Gießen.

)( Hungen, 6. April. Unter bem Vorsitz von Dekan Engel unb in Anwesenheit bes Super- intenbenten von Oberhessen, Oberkirchenrat D. Wagner, Gießen, sand hier eine Konfe­renz ber evangelischen Geistlichen bes Dekanats Hungen statt. Stiftspfarrer D r a u b t, Lich, hielt einen Vortrag über den freiwilligen Arbeitsdienst Der Direk­tor des Arbeitsamtes Gießen, Regierungsrat Dr. D u e s , ergänzte bie Ausführungen unb be­richtete von ben günstigen Ergebnissen bes frei­willigen Arbeitsbienstes in Oberhessen. Den Vor­trägen folgte eine ausgiebige Aussprache.

Kreis Büdingen.

nb. Nibda, 5. April. 3n ber hiesigen Kirche würben aus bem Kirchspiel 32 Kinder kon­firmiert, 18 Knaben unb 14 Mäbchen. Von Nibba waren 10 Knaben, 8 Mädchen; von Unter- Schmitten 3 Knaben, 4 Mädchen; von Kohden 5 Knaben, 1 Mädchen; 1 Mädchen wohnt außer­halb des Kirchspiels. Aus Michelnau und Bad Salzhausen wurden keine Kinder konfirmiert.

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Gemeinden.

Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, 9. April: Vor» abend 6.45 Uhr; morgens 9; abends 7.15 und 7.55 Uhr.

Israelitische Religionsgesellschaft. Sabbatseier den 9. April. Freitag abend 6.40 Uhr; Samstag vormittag 8.30; nachmittags 3.30; Sabbatausgang 7.55.? Wochengottesdienst: morgens 6.45; abends 6.30 Uh«,

4,22 58,92 87,27 15,89 16.62

170,74 22,19 83,27

2.51 85,27 81,88 32,16

Aus öfter Wett.

General von Kathen f.

In Wiesbaden ist der im Ruhestand lebende Ge­neral der Infanterie a. D. H u g o v o n K a t h e n im Alter von 76 Jahren gestorben. Kathen war der letzte Gouverneur der Festung Mainz und trat im Weltkrieg an die Spitze eines Armee­korps, bis ihm schließlich die Führung der 8. Armee anvertraut wurde. Einige Tage vorher ist auch die Tochter des Generals, Margarete von Kathen, Geschäftsführerin beim Städtischen Gesund­heitsamt in Mainz, gestorben.

Forderungen des Reichsbundes Deutscher Mieter.

Der Gesamtverbanb des Reichsbundes Deut­scher Mieter hat tine Ents ch liehung ge­faßt, die die beschleunigte Fortführung ber burch bie 4. Notverordnung eingeleiteten Mietfen - tung fordert, vor allem der Mieten für Wohn- unb Geschäftsräume in Alt- unb Neubauten auf ben Stanb ber Vorkriegsmieten. Ferner wirb verlangt bie Rückgängigmachung bes ebenfalls burch bie Notverorbnung vom 8. Dezember v. 3. erfolgten Abbaues bes Mieterschutzes sowie bie Schaffung eines zeitgemäßen So­zial- und Wohnrechtes. 3n der Reso- iution wirb außerdem bie Sortierung erhoben, bäh jebe Senkung ber Hauszins st euer im vollen Umfange zur weiteren Senkung ber Mieten verwanbt unb baß ber Kleinwoh­nungsbau durch Gewährung staatlicher Mittel energisch gefördert wirb.

träge einbehalten, für diese aber nicht die Marien geklebt hatte.

Das gleiche Gericht hatte einen Arbeiter wegen unbefugten Führens einer Waffe (Dolch, zu einer Geldstrafe verurteilt Da ber offensichtlich sehr beschränkte einzige Zeuge seine trüberen belastenden Angaben widerrief, wurde der Angeklagte sreigesprochem

schluß, er müsse dem Minister die Entscheidung Berufung war ohne Erfolg. Die Beweisaufnahme überlassen, er werde aber wissen, seine Konsequen- ergab, dah er einem Arbeiter Dersicherungsbei- | zen zu ziehen.

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