Watz oltzus,
1, An{n te; .®»n die obe
। r4hUen'um I drtruar bie " NfoflS * JP^t ber f Ämter, bk rtage.
,en wir ein, Wen sein, Mtunben am lnWit, und S ir9enb= ^tzen über schall ge, sprecht war • schwang ,Ur*ö erkannte 'S' gutmütig usie des Boi° -n chm eine egenwartiger ersannen.
A«S-. Ier heutiger «, war eine jemorben ist. ■ in Putara I van Myra er, trägt |ei. »nziLkus, ein enen er sein )t haben soll, n Tchweslern in geworfen, lim tonnten; Derbe es auch Men lassen, Fenster steile, en obgeb'übet, inet hunaer-- Fischer. Aach 'ei^egl, ober t Kanberung. iten gestohlen wr Kirche des tfunben habey Fall gewesen ' erklären, daß achen als Reden find auch ammlung des ihm. Deutsch- ehruna besvn- ij-Kirchen und sen gibt, lebte )f non Myra j eine folfa Ruprecht so )WrMchrn chauptgestall iie vielen Sir- letztenZom- andten olden-
istorischen Ri- . Bolkslieder- n* ausgenom-
i spät - ich irer Schwester nur das eine iffen, daß ich Leider hat im Gegenteil, men, als >4 im, tvenn «Y >id hätte be-
Zimmer auf lliden - em glaube nicht. i von 2var« ieitumstände -e Äachricht erschüttern, SÄ essen bin uh i durch das
muß Ä
e sie diesen
i»Ä :6m ®:e 'S [teile und d e Lr
ä*"s tu *
l, oiebe, tap' Lieb e'mmal h S Sann
Lieber
schon,D nun w
ikts fl$s flt *
men hat; hier ist der freundliche Bischof schon ganz die Ruprechtgestalt geworden:
Es wird aus den Zeitmigen vernommen, Daß der heilige Sankt Nikolas werde kommen Aus Moskau, wo er gehalten wert Und als Heiliger wird geehrt.
Er ist bereits schon auf der Fahrt, u besuchen die Schuljugend zart, u sehen, was die Mägdlein und Knaben n diesem Jahre gelernet haben.
3Ti Beten, Schreiben, Singen und Lesen Und ob sie sind hübsch fromm gewesen. Er hat auch in seinem Sack verschlossen Schone Puppen aus Zucker gegossen.
Den Kindern, welche hübsch fromm wären. Will er so.che Sachen verehren.
Fabrtt-oSerhandwertsmäßiqerBetrieb?
Der Provinzialausschuß hatte sich am ooriaen Samstag wiederum mit der Frage zu befassen, wann c.n Gewerbebetrieb in die Hand Werks rolle der Hessischen Handwerkskammer einzutragen und demg.maß zu den Handwerkskammerbeiträgen her- anzuziehen ist. Diesmal handelte es sich um die der Firma Heinrich Schudt gehörige Görbel Heimer Mühle bei Friedberg. Gegen die beabsichtigte Eintragung in die Handwerksrolle erhob die Firma Beschwerde bei dem Kreisamt Friedberg mit dem Antrag, zu erkennen, daß die Eintragung unzulässig ist. Das Kreisamt kam auf Grund tatsächlicher Feststellungen zu dem Ergebnis, daß es sich bei der Mühle der Firma Schudt nicht um einen Handwerksbetrieb, sondern um einen Industriebetrieb handele und daß alle Merkmale, die für das Borlieaen eines Fabrikbetriebes von Bedeutung seien, hier sämtlich vorliegen würden. So seien insbesondere vorhanden:
1. Arbeitsteilung zwischen der vorwiegend leitenden und kaufmännischen Tätigkeit des Unternehmers und der technischen Tätigkeit der Gehilfen. 2. Arbeitsteilung unter den Gehilfen; 3. erhebliche Arbeiterzahl; 4. Konzentration der Arbeit m der gewerblichen Anlage des Unternehmers; 5. verhältnismäßig große Ausdehnung der Betriebsräume und anderer bestehender Betriebseinrichtungen; 6. umfangreiche Verwendung von Kraft- und Arbeitsmaschinen; 7. großer Umfang der Produktion bzw. Arbeitsleistung. Alle diese Merkmale seien typisch für das Vorliegen eines Industriebetriebs.
Gegen diese Entscheidung erhob die Handwerkskammer Klage bei dem Provinzialausschuß. Nach eingehender Beweisaufnahme durch Anhörung des Vorstandes des Gewerbeaufsichtsamts Gießen, der Industrie- und Handelskammer Friedberg, sowie nach Anhorunades Vertreters der Handwerkskammer und des Mühlenbesitzers Schudt erkannte der Provinzialausschuß zu Recht, die Klage der Hessischen Handwerkskammer als unbegründet zurückzuweisen und die Kosten des Verfahrens der Klägerin zur Last zu setzen. Streitwert 2000 Mark.
Durch diese Entscheidung ist die Görbelhe>imer Mühle bei Friedberg als Fabrikbetrieb anerkannt und von der Zahlung der Beiträge zur Handwerkskammer befreit. Allerdings besteht für die Handwerkskammer noch die Möglichkeit, Berufung an das Reichswirtschaftsgericht zu verfolgen.
Oie 222er am Jahrestag der Schlacht von Lod;.
Wie alljährlich, so vereinigten sich auch diesmal am Jahrestage der Schacht, von Lodz — Smi stag, 3. Dezember — die Angehörigen des ehemaligen Reserve-Jnfanterie-Regiments 2.22 in Gießen, als Garnisonort dieser Kriegsformation der 116er, zu einer kameradschaftlichen Wiedersehensfeier. Der Vorsitzende der Vereinigung ehemaliger 222er, Oberleutnant d. L. a. D. Bankdireltor Grießbauer, konnte am Samstagabend bei der Feier im „Andres" eine außerordentlich große Versammlung ehemaliger Kameraden aller Dienstgrade und eine Abordnung der Traditionskompagnie (2. Kompagnie 15. Jns.-Regt.) unter Führung von Oberleutnant Brandt begrüßen. In seinen Begrüßungsworten gab er seiner Freude darüber AuÄrruck, daß trotz der Not der Zeit so viele alte Kameraden an der diesjährigen Wiedersehensfeier sich beteiligten, er warf weiterhin einen kurzen Rückblick auf die treue Frontkameradschaft der 222er und deren ruhmreiche Waffentaten auf den verschiedensten Kriegsschauplätzen des Weltkrieges; er gedachte dabei, während die Teilnehmer sich oon den Sitzen erhoben hatten und die Musik die Weise vom guten Kameraden spielte, der Gefallenen des Regiments, sowie des vor einiger Zeit 'verstorbenen früheren Regimentskommandeurs Oberstleutnants von Rotsmann, und forderte alle alten Soldaten auf, in treuer und selbstloser Hingabe für Volk und Vaterland es allezeit den verewigten Kameraden gleichzutun. Weiter verlas er ein Schreiben des früheren Armeeführers, Generalfeldmarschalls von Mackensen, in dem der Feldmarschall seine hohe Anerkennung für die militärischen Leistungen und den vortrefflichen soldatischen Geist der 222er zum Ausdruck bringt und betont, daß dieses Regiment in reichem Maße Anteil habe an deutschen Waffentaten, die in der Geschichte des Weltkrieges ihresgleichen suchen. Der Redner forderte die alten Kameraden auf, auch weiterhin in alter, treuer Frontkameradschaft und Einigkeit zusammenzustehen, für Volk und Vaterland nach gutem soldatischem Geiste immer alle Kraft einzusetzen und dem hehren Beispiel des Generalfeldmarschalls und Reichspräsidenten von Hindenburg im Dienste für die Gesamtheit der Nation nachzueifern. Mit begeistert aufgenommenen dreimaligen Hurra-Rufen 'auf den Generalfeldmarschall und mit dem gemeinsamen Gesang des ersten Verses des Deutschlandliedes fand die von bestem Solldatengeiste erfüllte Ansprache ihren Ausklang.
Im weiteren Verlaufe des Abends gedachte Bank- direktor Grießbauer noch des ehemaligen Kommandeurs Graf Pfeil, der am 27. November in Liegnitz fein 50. Militärdienstjubiläum begehen konnte. Regimentskamerad Studienrat Dr. Fadel (Wetzlar) hielt einen mit lebhafter Spannung aufgenommenen Lichtbildervortrag über den Aufenthalt der 222er im Verbände der deutschen Südarmee auf dem Kriegsschauplatz in den Karpathen, wobei er in Wort und Bild über zahlreiche eindrucksvolle Feldzugserinnerungen aus diesem schwierigen und für die Truppe entsagungsvollsten Kampfgelände erinnerte. Die interessanten Schilderungen des Redners, die auch oon zahlreichen Bildern über Land und Leute jenes Kriegsgebietes begleitet waren, fanden verdientermaßen lebhaften Beifall. Der wei- tere Verlauf des von vortrefflichem Frontgeist erfüllten kameradschaftlichen Beisammenseins brachte ein Wettschießen am Zimmerfchießstand, flotte musikalische Darbietungen von Mitgliedern der Stahlhelm-Kapelle, gemeinsamen Gesang alter Soldatenlieder, die auf gar manchen Kriegsschauplätzen immer wieder die Herzen der Soldaten in Schwung brachten, frohgestimmte Geselligkeit, die besonders von Kamerad Oelber mann in eifriger Weise bestritten wurde, bei der aber auch Karn. Linker
als sympathischer Liedersänger sich um die Unterhaltung der Kameraden bestens bewährte. Die anregenden geselligen Stunden, die alle Teilnehmer in dem schönen Gemeinschaftsgeiste des gemalt gen großen Fronterlebnisses vereinigte, hielten die alten Kämpfer im feldgrauen Rock bis lange nach Mitternacht in schönster Stimmung und bester kameradschaftlicher Geschlossenheit beisammen.
Daten für Montag, 5. Dezember.
1757: Sieg Friedrichs des Großen über die Oesterreicher bei Leuthen; — 1791: Wolfgang Amadeus Mozart in Wien gestorben; — 1835: der Dichter Graf August v. Platen in Syrakus gestorben.
*&oi* notice n
— Aageskalender für Montag. Saal der Christlichen Versammlung: 20.15 Uhr, Vortrag oon Herrn Evangelist Schwefel. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Strich durch die Rechnung".
"DerKupferneS onntag brachte gestern bei schönem Wetter unserer Stadt einen starken Besuch oon außerhalb. Schon in den Mittagsstunden herrschte in den Geschäftsstraßen sehr lebhafter Verkehr,-der sich im Verlaufe des Nachmittags außerordentlich steigerte. Soweit man beobachten konnte, ist in zahlreichen Geschäften auch schon ansehnlich gekauft worden. Die Rechsbahn und die Kraftomnibusse hatten Hochbetrieb.
" Ein Fünfundachtzigjähriger. Der Rentier Karl L ü d e k i n g , Seltersweg 83, kann am heutigen Montag, 5. Dezember, bei bester Gesundheit seinen 85. Geburtstag feiern.
*• Ehrungen im Hessischen Sängerbund. Der Hessische Sängerbund hat wieder eine Reihe verdienter Mitglieder mit besonderen Ehrenzeichen ausgcze chnet. Für 40jährige aktive Sangestätigkeit erhielten H. Leicht („Frohsinn" Lang-Göns), Heinrich Hehler und Aug. Fischer (beibe „Eintracht" Burg-Gemünden), Adolf Hofmann („Eintracht" Hungen), Wilhelm Zörb („Frohsinn" Lang-Göns) und H. Grim (Liederttranz Weitershain) die silberne Ehrennadel des Bundes. Mit der Ehrennadel „Für Verdienst", Auszeichnung für 25jährige Tätigkeit als Vorstandsmitglied, wurden Ludwig Schneider, August Hofmann (beide „Eintracht" Hungen), Wilhelm Zörb („Frohsinn" Lang-Göns). und 3o<. Staubach („ Frohsinn" Gießen) bedacht. Zum Ehrenchormeister wurde unter gleichzeitiger Verleihung der Ehrennadel „Ehrenchormeistcr" Heinrich Schirmer -Mer- Holz (Liederkranz Düdelsheim) ernannt.
** Theater-Ausstellung. Aus dem Büro des Stadttheaters wirb uns geschrieben: Anläßlich des 25jährigen Jubiläums des 'Stadttheaters ist in den Wandelgängen und im Foyer unseres Theaters eine sehenswerte und interessante Ausstellung hergerichtet worden. Diese Theater-Ausstellung bietet einen allgemein interessierenden Ouerschnitt in die künstlerische und technische Arbeitsleistung der Bühne und soll dem Publikum einen kleinen Einblick gewähren in die stete und rastlose Arbeit, die jenseits des Vorhangs geleistet wind. Dem Publikum bietet sich Gelegenheit, Einsicht zu nehmen in all bie Dinge, über die man bei einer Ausführung 'nur leicht geneigt ist hinwegzugehen. Die Ausstellung fand bisher allgemeines Interesse. Die Intendanz hat sich daher entschlossen, diese Ausstellung auch weiterhin allen Theaterbesuchern kostenlos zulänglich zu machen und die ausgestellten Gegen- tände als ein überzeugendes Bild von der viel- eitigen künstlerischen Einzelanbeit eines Theaterbetriebes in der Ausstellung zu belassen.
** Rückständige Zahlungen für Elektrizitätsbezug betrifft eine Bekanntmachung des Städtischen Elektrizitätswerks in unsrem heutigen Anzeigenteil. Säumige Zahler seien besonders darauf hingewiesen.
* * (Sin schönes Stück Gießener Handwerkskunst. 3m Tapetenhaus Otto Säubert ist zur Zeit ein schönes Stück handwerklicher Arbeit ausgestellt, hervorgegangen aus der Werkstätte des C -reinermeisters Lenz. Es handelt sich um einen Altar mit Altarrückwand in gotischer Arbeit. Die Arbeit ist in Eichenholz aus- geführt. Die Rückwand zeigt die 4 Evangelisten, in der Spitze ist das Kruzifix angebracht. Der Altar ist bestimmt für die Kirche in Ahaus an der holländischen Grenze.
** Preußisch • Süddeutsche Klassen- lotterte. Die Erneuerung der Lose zu dieser Klasse muß planmäßig spätestens bis zum 7. Dezember 18 IIhr bei Verlust des Anrechts in der zuständigen Lotterie-Einnahme geschehen. Die Beachtung dieser Frist wird zur Vermeidung von Rachteilen dringend empfohlen.
** B i s auf weiteres vertagt. Der für den morgigen Dienstag vor der Großen Strafkammer angesetzte Prozeß wegen Aufruhrs, in dem 37 Einwohner von Reichelsheim und Umgegend als Angeklagte erscheinen, ist, wie wir zuverlässig hören, bis auf weiteres vertagt worden.
♦* 0 effentliche Bücher halte. Im November wunden 1668 Bände ausgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende Literatur 1135, Literaturgeschichte 7, Zeitschriften 25, Gedichte und Dramen 12, Juaendschriften 137, Länder- und Völkerkunde 97, Kulturgeschichte 8, Geschichte und Biographie 108, Kunstgeschichte 15, Naturwissenschaft und Technologie 65, Heer- und Seewesen 4, Gesundheitslehre 2, Religion und Philosophie 18, Äaatswissenschaft 28, Sprachwissenschaft 1, Sport 6 Bände.
Landkreis Gießen.
i§. S t e i n b a ch. 4. Dez. Beigeordneter R i k o - laus legte kürzlich dieses Amt nieder, so daß am 11.Dezember Reuwahl stattsinden muh. Hierzu sind zwei Wahlvorschläge eingegangen, der erste mit dem Kennwort „Hitlerbewegung" und dem Kandidaten Karl Reu schling IV., Landwirt, der zweite mit dem Kennwort „Bürgerliche Liste" und dem Kandidaten August Keßler, Maurermeister.
Wettervoraussage
Die Kaltluft an der Rückseite der sich immer weiter abflachenden Skandinavienstörung hat zu Baro- meteranftieg geführt und über Frankreich und Süddeutschland ein Hochdruckgebiet aufgebaut. Unter seinem Einfluß bleibt das Wetter zunächst trocken und kalt. Es treten weiterhin totale Nebenbildungen auf, die sich aber zeitweise auflösen, so daß nachts infolge der Ausstrahlung Frost auftritt. Die Aus- Wirkungen des hohen Druckes scheinen sich aber nicht auf längere Zett hin auszudehnen, denn im Westen ist bereits das Herannahen neuer Störungen zu erkennen.
Aussichten für Dienstag: Lokale Nebel- und Dunstbildungen, sonst bewölkt und aufklarend, trocken, Nachtfrost.
Lufttemperaturen am 4. Dezember: mittags 6,6 Grad Eelsius, abends 1,3 Grad; am 5. Dezember: morgens 1,1 Grad. Maximum 7 Grad, Minimum minus 0,5 Grad.
Wirtschaft.
Berlin geschästellos und schwächer.
Berlin, 5. Dez. (WTB. Funkspruch.) Nachdem man noch im heutigen Dormittagsverkehr auf Grund verschiedener Momente wirtschaftlicher Natur, wie befriedigenden Gelsenabschlu^i Gerüchte von einer zu erwartenden Harpener-Dimdende, höherer Stick- stcffabsatz hn November usw., mit einem freundlichen Börsenoerlauf gerechnet hatte, war die Tendenz schon zur Börseneröffnung ziemlich unsicher. Zu den ersten Kursen ergaben sich überwiegend Rückgänge bis zu 0,50 v. H. Obwohl das gestrige Wahlergebnis in Thüringen dazu angetan ist, mit einer weiteren innerpolitischen Beruhigung zu rechnen, wird der morgige Reichstaas- beginn doch als störendes Moment empfunden. Vor allem verstimmten aber inzwischen dementierte Gerüchte, die von dem Plan einer neuen Zwangsanleihe bzw. einer Erhöhung der Ver - mögen s ft euer wissen wollten. Auch die anhaltende Pfundschwäche löste bei der Spekulation Abgabeneigung aus, zumal eine starke Zurückhaltung des Publikums festzustellen war.
Man zeigte nur noch für einige Speziolwerte, wie Baynaktien, Contigummi, BEW., Dessauer Gas, Dortmunder Union usw. Interesse. Ein 5pro- zentvger Gewinn der Maximilianshütte gegen ihre letzte Notiz vom 2. d. M. wurde bei einem Umsatz von 3 Mille erzielt. Rückgängig waren anderseits Charlottenburger Wasser, Buderus, Felten, HEW. und Ehadeaitien, doch gingen auch hier die Verluste nicht über 2 o. H. hinaus. Lediglich Siemens büßten 3 v. H. ein. Auch im Verlaufe änderte sich an den Aktienmärkten an der Geschäftslosigkeit nichts, die Kurse bröckelten weiter ab, wobei man beobachten konnte, daß die Börse einen Rück- tausch von Aktien in Rentenwerte vornahm.
Deswegen war die Tendenz des Anlage- mar k t e s auch wohl ausaesprochen freundlich. Das Geschäft war hier, besonders im Verlaufe, unter Führung von Altbesitzanleihe allgemein lebhafter. Diese sowie die Reichsschuldbuchforderungen und ditz Reichsbahnvorzugsaktien besserten sich durchschnittlich bis zu 0,50 o. H. Bei den Jndustrieobliga- tionen überwogen Gewinne bis zu 0,25 v. H. Von Auslandsrenten neigten Bosnier etwas zur Schwäche, die 5prozentigen Tehuantepek erschienen mit MinusMinus-Zeichen.
Am Geldmarkt war die Situation unverändert. Tagesgeld war an der unteren Grenze mit 4,39 v. H. erhältlich, Monatsgeld blieb 5 bis 7 v. H. Nach Privatdiskonten .herrschte weiter Nachfrage, und auch Reichswechfel und Reichsschatzanweisungen blieben bei kleinem Geschäft gefragt.
Frankfurt abgeschwächt.
Frankfurt a. M., 5. Dez. (WTB. Drahtmeldung.) Die Börse eröffnete die neue Woche bei kleinen Umsätzen zunächst nur wenig verändert, da einige Käufe der Kundschaft vorlagen und auch Hoffnungen auf eine Reichstagsoertagung bis Mitte Januar anregten. Bei der Kulisse und der Spekulation bestand etwas Realisationsneigung, so daß die ersten Kurse meist kleine Rückgänge von zirka 0,25 bis 0,5 v. H. aufwiesen. Nach Feststellung der ersten Notierungen erfuhr die Börse eine deutliche Abschwächung, wobei Gerüchte, die von der Einführung einer Vermögensabgabe durch die neue Regierung wissen wollten, verstimmten. Hinzu kam noch, daß in JG.-Aktien größere Abgaben erfolgten, was auch die übrigen Werte ungünstig beeinflußte. Spezialwerte, wie Licht & Kraft (minus 2,25 v. H.), Reichsbank, Harpener, Mannes
mann, Lahmeyer und Kunstseideattien, waren bis zu 1,75 v. H. gedrückt. IG. fetzten zunächst mit 97,25 o. H. nur wenig verändert ein, waren aber später um 1,25 v. H. abgeschwächt. Kursrückgänge oon 0,5 bis 1 v. H. hatten ferner Buderus, Gelsenkirchen, Rheinstahl, Phönix, Deutsche Erdöl, Gessürel, Schuckert, Holzmann und Schiffahrtsaktien. Gut behauptet blieben Stahlverein, Scheideanstalt, Rheinische Elektro Mannheim. Leicht befestigt waren noch Gebr. Junghans und Conti-Linoleum Zürich.
Am Anleihemarkt war die Attbesitzanleihe etwas gefragt und zunächst um 0,90 o. H. fester, später zog sie auf 58,25 o.H. an. Späte Reichsschuldbuchforderungen lagen mit 72,65 v. H. um 0,5 v. H. hoher, Neubesitz und Schutzgebiete eröffneten unverändert. Von variabel gehandetten Jn- dustrieobligationen setzten Stahlverein und Mittel- stahl gut behauptet ein. Von Auslandrenten gewannen Eisenbahn-Bosnier 0,90 o. H , Ungarische Goldrenten blieben gut gehalten, während Mazedonier 0,13 v. H. nachgaben. Am Pfandbriefmarkt lag kleines Angebot vor, so daß die Kurse überwiegend um 0,25 bis 0,50 v. H abbröckelten. Reichsaltbesitz und Reichsschuldbuchforderungen konnten ihre Höchstkurse später nicht behaupten.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 5. Dez. Auftrieb: 1390 Rinder (283 Ochsen, 125 Bullen, 505 Kühe, 410 Färsen), 670 Kälber, 143 Schafe, 4792 Schweine, darunter 180 Memelländer. Es kosteten: Ochsen, vollfloischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts, jüngere, 27 bis 30, ältere 23 bis 26, sonstige 20 bis 22 Mark; Bullen, jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 24 bis 27, sonstige voll fleischige oder ausgemästete 20 bis 23 Mark; Kühe, jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 23 bis 25, sonstige oollsleisch ge oder ausgemästete 20 bis 22, fleischige 17 bis 19, gering genährte 12 bis 16 Mark; Färsen, vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 28 bis 30, vollfleischige 24 bis 27, fleischige 20 bis 23 Mark; Kälber, beste Mast- und Saugkälber 30 bis 33, mittlere Mast- und Saugkälber 26 bis 29. geringe Kälber 19 bis 25 Mark; Schweine, oollsleisch.ge, oon etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 37 bis 40, von etwa 200 bis 240 Pfund 36 bis 40, von etwa 160 bis 200 Pfund 35 bis 39, fleischige von etwa 120 bis 160 Pfund 32 bis 35 Mark. — Marktverkauf: Rinder schleppend, Ueberstand, Kälber und Schafe schleppend, geräumt, Schweine schleppend, geringer Ueb erstand.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 5. Dez. (WTB. Drahtmeldung.) An der Frankfurter Getreidebörse war das Geschäft außerordentlich still bei weiter nachgebenden Preisen. Das Angebot war nicht groß, doch bestand infolge des schlepvenden Weizenrnchl- §ejd)äfts kaum Saufneigung. Am Futtermitlelrnarkt röckelten die Preise gleichfalls leicht ab, und auch Sommergerste war erstmals etwas schwächer. Es wurden notiert: Weizen 204 bis 205, Roggen 162,50; Sommergerste für Brauzwecke 180 bis 185; Hafer (inländischer) 134 bis 137,50; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, 28,85 bis 29,50; niederrheinisches 28,85 bis 29,25; Roggenmehl 23 bis 24,25 Weizen- kleie 8 bis 7,90 Roggenkleie 8,50; Sojaschrot 10,85 bis 11; Palmkuchen 8,75 bis 9; Erdnußkuchen 12,75 bis 12,60; Heu 4,60 bis 4,80; Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt, 2,25 bis 2,50; Weizen- und Rvggenftroh, gebündelt, 2,25 bis 2,50; Treber, getrocknet, 10,65; Jnduftriekartoffeln, hiesiger Gegend, per 50 Kilogramm bei Waggonbezug 1,75 Mark. — Tendenz ruhig.
Sie genieren sichSochnichi etroa®
anzubieten,weil sie nur 3% Pfg kostet ? Das wäre, mit Verlaub gesagt, töricht. Jst OBERST doch eigentlich eine 5 Pfg-Zigarette, die zum Unterschied von vielen billigen G-ilarken ein hohes Geschmacks - cNiveau hat-genau so wie früher, als sie noch 5 Pfennig kostete.
OBERST
die 31/3 Pfg -Zigarette beider nach teurerdiarkenJlrt ___________sich jtlilde mit A ROMA paart.
WALDORF ASTORIA G-M-ß-H


