Ausgabe 
5.11.1932 Frühausgabe
 
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182. Zahrgang

Samstag, 5. November 1932

Erscheint täglich,außer Sonntags und Feiertags. Beilagen: Die Illustrierte (Biebener Familienblätter Heimat >m Bild Die Scholle

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General-Anzeiger für Oberheffen

vnick und Verlag: vrühINche Universiläts-Vllch. und Steinbruderei n. Lange in Sietzen. Schriftleitung und Sefchäftrftelle: SchuNtratze 7.

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Dr. Friedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Gange; für Feuilleton Or H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumschein und für den An­zeigenteil i. V. TH.Kümmel sämtlich in (Bienen.

(ebunr, der wirtschaft, die Fracht- mengen der Eisenbahn steigen, die Stroment­nahme der großen Elektrizitätswerke vermehrt sich. Die Zahl der Arbeitslosen sinkt seit langem zum erstenmal. Das Programm arbeitet, und wenn diese Verhetzung der letzten Wochen

Berlin, 4. November (WTB.) Reichskanzler d. Papen hielt im Rundfunk eine Ansprache, in der er u. a. folgendes ausführte:

Meine deutschen Landsleute! Der Wahlkampf nähert sich dem Ende. Da ist es Aufgabe des ver­antwortlichen Staatsmannes, dem deutlichen Volke noch einmal ein klares Bild der Lage und feiner Zukunft zu geben. Tiefste Trauer muß die Brust jedes Patrioten erfüllen, wenn er die geistige Zerr issenheit feines Volkes sieht, tiefste Trauer, wenn er sieht, wie Haß und Ver­leumdung, Lüge und Ehrabschneidung tiefe Furchen durch die deutsche Volksseele ziehen, und das alles in einem Augenblick, wo nationale Samm­lung höchstes Gebot patriokifcher und wirtschaft­licher Klugheit sein sollte.

Um was geht der Streit? Er geht u rn d i e H e r - stellung ein er neuen Staatsführung, die uns aus dem Sumpf der letzten Jahre heraus und der nationalen Wiedergeburt zuführen fall, einer Staatsführung des Zusammenwirkens eines arbeitsfähigen Parlaments mit einer autoritären Regierung. Da ist es freilich nicht verwunderlich, daß die Partei­büro k r a t i e, die bis heute geherrscht, sich aus- bäumt und einen Kampf aller gegen alle inszeniert.

Der gottesleugnerische Bolschewismus, der uns um Religion, Familie und Ligenrecht der Persönlichkeit betrügen will, um uns in die Zwangsjacke kollektivistischer Methoden zu stecken, er ist der Tod unserer Jahr­tausende alten Kultur. Kein Wittel kann scharf genug sein, die Lehre seiner falschen Propheten in Deutschland mit Stumpf und Stiel auszurotten, und wir werden auf dem Vorposten europäischer Kultur, auf den uns die Vorsehung gestellt hat, unsere Pflicht als ftaats- erhaltende Regierung restlos erfüllen. Dieser grenzenlosen Verhetzung unserer Ju­gend, dieser Aufreizung zum Klassenhaß, dieser Vorbereitung einer proletarischen Welt­revolution werden wir alle geistigen und mate­riellen wachtmittel des Staates gegenüber- stellen. Darüber kann kein Zweifel fein.

Gewerbetreibenden ebensogut wie für Großbetriebe. Ls ist ein Programm für das werktätige deutsche Volk. Aber ich muh hier unmißverständlich feststellen: Die Sabotage, die aus reinem Parteiegoismus gegen das Programm geführt wird, die wil­den Streiks, die auch von den Rational­sozialisten Arm in Arm mit dem Kommunis­mus vom Zaun gebrochen werden, um den Wirtschaftsfrieden zu stören, sind ein Ver­brechen gegen die Gesamtheit der Ration, die hier ihre letzten Kraftreserven eingesetzt hat.

Als diese Regierung berufen wurde, schrieb sie auf ihre Fahne:Die nationale Konzen- tration". Wir unterstützten in jeder Weise den

nicht einen Teil des Vertrauens zu der Ver­nunft des deutschen Volkes zu ersticken gedroht hätte, dann wären wir heute schon viel weiter. Ist dieses Programm, wie man verleumderisch sagt, nur ein Programm für Großunternehmer und Banken? Rein, tausendmal nein. Ls ist ein Programm für den Handwer­ker, den kleinen Arbeiter und den

Wald Professor Deiß, der Rektor des theolo­gischen Seminars in Madras, Sandegren, von Professor Althuus zum Theologie-Ehrendok­tor der lluiccrfität Rostock und Professor T o r- sten Rohlin und Rektor' B j o e r k qu i t von Professor Deißmann-Berlin zumTheologie-Ehren- doktor der Tlniversitäten Jena bzw. Berlin promoviert. Psarrer Ohly hielt eine kurze Rede vor dem Altar. Die Feier wurde von Musik und Gesang umrahmt.

Rach der Gedächtnisfeier in der deutschen Kirche veranstaltete die schwedisch-deutsche Bereinigung am Freitagabend grobes Gustav-Adolf-Fest, zu dem sich u. a. Prinz Carl, der Bruder des Königs, eingefunden hatte. Auch die Dertreter der deutschen Llniversi- tat und der Reichswehr nahmen daran teil, des­gleichen der Gesandte v. Rosenberg. Der mit den schwedischen und deutschen Fahnen geschmückte Saal war dicht gefüllt. Rach einer Ansprache des Präsidenten der Gesellschaft, Admiral R i - ben. hielt der deutsche Gast l^neral v «ran- cois einen Dortrag überGustav Adolf als Mensch Feldherr und Staatsmann . Der Red­ner gab ein anschauliches Bild der Persönlichkeit Gustav Adolfs. Anschließend wurde ein Schau­spielBei Breitenfeld" aufgeführt. Bei dem Fest­mahl sprach Gesandter v. Rosenberg überGustav

Der Reichskanzler an das denische Volk.

Ein Ausruf des Regierungschefs zur Wahlentscheidung des 6. November

Dollen wir für einen Augenblick die Armut ver- aeffen die unser und der ganzen Welt Los ge­worden ist. Wenn wir zusammen fingen:Mit unä ist Gott, mit ihm sind wir, der Sieg muß

Die kommissarische Verwaltung Preußens

Oie Einsparungen durch Vereinfachung der Zentralinstanz.

Eine amtliche Mitteilung.

Berlin, 4. Rov. (ERB.) Sn einer Reihe von Blättern werden Mitteilungen verbreitet, nach denen die kommissarische preußische Staats­regierung beabsichtige, unmittelbar nach den Wah­len eine große Anzahl von Ministerialbeamten es wird von etwa 110 höheren und 200 mittleren Beamten gesprochen zu verab­schieden. Hierzu wird amtlich mitgeteilt: Die Verordnung über die Bereinfachung und Verbilligung der Zentralinstanz be­deutet eine Ersparnismaßnahme, die von allen Kreisen der Steuerzahler, von allen Selbstverwaltungslörperschasten seit 3ahr und Tag gefordert wurde und die auch seit ge­raumer Zeit von der alten preußischen Regie­rung als notwendig anerkannt wor­den ist. ,

Die kommissarische preußische Regierung hat diesen Plan verwirklicht. Die Maßnahmen wären sinnlos, wenn man dabei an dem Punkte Halt machen würde, an dem die Ersparnisse i n die Praxis eintreten. Dabei kann an Per­son alersparnissen nicht vorüberge­gangen werden. Sonst kann der ,.W a s s e r - köpf Berlin", der zum Schlagwort in der Provinz geworden ist, nicht inOrdnung ge­bracht werden. Gegenwärtig sind Verhand­lungen im Gange, um die personellen Konsequen­zen aus den Maßnahmen zu ziehen. Wann diese Beratungen abgeschlossen werden können, und in welchem Umfange eine Verabschiedung von Be­amten erforderlich wird, läßt sich z. Z. noch nid)t übersehen. Die angegebenen Zahlen stützen sich nicht auf amtliche Unterlagen oder Entwürfe. Schon jetzt aber kann gesagt werden, daß mit allem Rachdruck versucht wird, die Mehrzahl der in der Zentralinstanz freiwerdenden Beam­ten in anderen Teilen der preußi­schen Verwaltung u n te r z u b r i n g e n.

Die kommissarische preußische Regierung ist sich im vollsten Ernst d e r st a a t s p ol i t i s ch e n und gesetzlichen Pflicht bewußt, die Ar­beitskräfte der Beamten soweit als möglich dem Staat zu erhalten. Die Maßnahmen find aber nicht Zweck, sondern müs­sen in die allgemein anerkannten Aufgaben einer Verbilligung des Staatsapparates eingegliedert werden. Die von einem Blatt ge­äußerten Besorgnisse, daß der Spareffekt nicht ausschlaggebend fei, sondern die Absicht, den ka - tholischenVolksteil zu benachteiligen, ent­behrt jeder Grundlage. Allerdings kann die kom­missarische Regierung die Auffassung nicht an­erkennen, daß die Interessen des katholischen Volksteils ebenso wie die anderer Teile des Vol­kes mit besonderen reinparteipoli-

Dem Grdächlms Gustav Adolfs. |

Lon Or. Sven Hedin.

Copyright by Nordische Gesellschaft, Lübeck.

(Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.)

Rauchende Ruinen, verstümmelte Reiche und um­gestürzte Throne bilden den Hintergrund. Beim Echo aus zahllosen zerstörten Heimen und unter dem Notruf von Millionen Arbeitslosen feiert in diesem Fahre die protestantische Welt die jüngste ihrer zwei größten und glänzendsten Erinnerungen: das Ge­dächtnis des Tages, an dem König Gustav Adolf vor 300 Jahren bei Lützen fiel.

Mit unerschütterlicher Energie und eisenharter Disziplin hatte er sein widerstrebendes Heer in das gigantische Abenteuer hinausgeführt, das wenn es glückte Schweden einen der ersten Plätze unter den Großmächten jener Zeit schenken und eine Reihe von Taten einleiten sollte, deren Glanz durch die Jahrtausende erstrahlen mußte.

Die Schlacht bei Breitenfeld besiegelte den Aus­gang des Krieges und wurde dadurch zum welt­historischen Ereignis von höchstem Rang. Das schwe­dische Heer hatte damit die größte seiner Taten in die Annalen der Geschichte eingetragen. Die Macht der Kaiserlichen war zerschmettert und die Religions­freiheit der Protestanten gesichert. König Gustav Adolf war nicht nur Schwedens, sondern Deutsch­lands wirklicher Herrscher und der mächtigste Mann seiner Zeit.

Hat die Weltgeschichte jemals einem Fürsten und Heerführer ein großartigeres politisches und mili­tärisches Problem erboten, als das, das noch in den ersten Novembertagen 1632 Gustav Adolf vor- schwebte? Seine Feinde bewunderten und fürchteten die Macht des Schwedenkönigs, seine Freunde sam­melten sich in Stolz und Vertrauen um seine Fah­nen. Europa las das eigene Sch cksal von Gustav Adolfs Lippen ab, denn seinen Siegeszug schienen keine Grenzmauern aufhalten zu können.

Doch anders stand es in den Sternen geschrieben. Ehe die Sonne am 6. November unterging, war einer der größten und stolzesten Träume, die ein Mensch jemals geträumt, erloschen. Von Kugeln durchbohrt lag der Held auf dem Schlachtfeld. Zwar ruhte der Bau des genialen Heerführers und Staats­mannes auf so festem Grunde, daß seine Generale unter der Führung des Reichskanzlers Axel Oxen- ftierna den Krieg glücklich und ehrenvoll beenden konnten. Doch der Führer fehlte, die große Per­sönlichkeit, der zielbewußte, feste Wille und der weit­schauende Blick. Das größte von all den Abenteuern, die sich unter schwedischen Fahnen abgespielt, war zu Ende und seine Konturen verwischten sich im Wirrwarr der Ereignisse der neuen Zeit.

tischen Interessen gleichgestellt seien und diesen untergeordnet werden müßten.

Brauns Schreiben

an den Reichspräsidenten.

Berlin, 4. Rov. (ERB.) Ministerpräsident Braun hat an den Herrn Reichspräsiden­ten ein Schreiben gerichtet, in dem er davon aus­geht, daß die preußische Staatsregierung der Auffassung sei, das Reich habe seine Pflicht, die Entscheidung des Staatsgerichtshoses durchzufüh­ren, bisher nicht erfüllt. Aus der Staatsgerichtshofentscheidung folgert das Schrei­ben, daß die Staatsminister zwar dulden müßten, daß Zuständigkeiten des Landes in weitem Um­fange vorübergehend auf das Reich übertragen werden, daß sie aber Anspruch darauf haben, daß sie in ihr Amt als Staatsmini st er und als Landesregierung ohne jeden Vorbe­halt wieder eingesetzt werden. Das sei aber bisher nicht geschehen.

3n erster Linie habe ich namens der Staats­regierung", so schreibt Ministerpräsident Braun weiter,den Wunsch ausgesprochen, daß nun­mehr die Verordnung vom 2 0. 3 u Ei ausge hoben und von allen Sondermaßnah- men in Preußen abgesehen wird. Wenn Sie, Herr Reichspräsident, es nicht für möglich gehalten haben, diesem Wunsche zu entsprechen, so be­dauert dies die Staatsregierung aufrichtig, fügt s i ch aber selbstverständlich denjenigen Anordnungen, zu denen Sie nach der Verfassung und der Auslegung der Verfassung durch die Entscheidung des Staatsgerichtshofes befugt sind."

Umsomehr aber wäre es unter diesen Umstän­den Pflicht der Reichskommissare gewesen, der verfassungsmäßigen Landesregierung mit der er­forderlichen sachlichen und formellen Achtung ihrer Rechte zu begegnen. Der Verkehr der Minister mit ihren eigenen Beamten, selbst der­jenige mit den stellvertretenden Bevollmächtigten zum Reichsrat, sowie ihre Arbeit mit amtlichen Akten, werde von den Kommissaren kon­trolliert und überwacht und äußerlich so schwierig gestaltet, daß er geradezu scheitern müsse.

Zum Schluß wird der Reichspräsident gebeten, die loyale Durchführung der Entschei­dung des Staatsgerichtshofes zu veranlassen und die wenig ritterliche Art und Weise, in der Kom­missare des Reiches die Mitglieder der recht- mäßigen Landesregierung Preußens behandeln, abzustellen." Am Ende heißt es wörtlich:Wir bitten Sie, Herr Reichspräsident, durch 3hre An­weisung es dem Lande Preußen und dem Reiche zu ersparen, daß nochmals der Staatsgerichts­hof angerufen werden muß."

Adolfs Beziehungen für Deutschland und die deutsch-schwedischen Beziehungen".

König Gustaf von Schweden empfing hn Schloß zu Stockholm den Berliner Theologie-Pro­fessor Geheimrat Dr. Dr. Deißmann zur Ent­gegennahme einer Botschaft, die der Deutsche Evangelische Kirchenbund zum 300. To­destag Gustav Adolfs an die Kirche Schwedens ge­richtet hat. Die Botschaft bringt den Dankesgruß und Segenswunsch des deutschen Protestantismus an die schwedischen Glaubensgenossen dar. In einer Zeit, die an innerer -schwere den Drangsalen des 30jährigen Krieges nichts nachgebe, bezeuge der Deutsche Evangelische Kirchenbund der Kirche Schwe­dens die Gemeinschaft des Glaubens, die Gustav Adolf in die Tat ümgesetzt und mit seinem Blute besiegelt habe.

In seiner Antwort an Dr. Deißmann sprach der König seinen herzlichen Dank aus für die groß­artige Teilnahme Deutschlands an der schwedischen Feier, die durch die ihm übergebene Botschaft einen so erhabenen Ausdruck gefunden habe. Die Großtat des unsterblichen Heldenkönigs habe in gleicher Weise den evangelischen Kirchen in Schweden und Deutschland Segen gebracht. Mögen die beiden Kir­chen fortdauernd im Geiste Gustav Adolfs zur Er­füllung ihrer christlichen Mfsion gemeinsam weiter wirken.

untere oeiven , Chrensenator der Universität H all e - Wit t en°

3-nnen von Luthers und Gustav Adolfs Psalmen berg ernannt. Die Ernennung tourbe von Pro- U V.------cr:J 5.:. nr---< I D Dotfchütz bekanntgegeben. Werter wurden

Professor Rune st an - Upsala xum Theologie- Ehrendoktor der Universität Greifswald von dem Rector magnificus der Tlniverfität Greifs-

Kampf, den Herr Hitler gemeinsam mit uns zu führen schien. Als dann am 13. August diese na­tionale Konzentration gebildet werden sollte, um das Reformwerk an Staat und Wirtschaft durch­zuführen, da versagte der Führer die­ser großen Bewegung. Es ist ein Streit um Worte, wenn Herr Hitler behauptet, daß er an diesem schwarzen 13. August nicht die volle Macht gefordert hätte. Zu ost, und in diesem Wahlkampf tagtäglich, wird es von allen Partei­rednern und allen Zeitungen der RSDAP. wie­derholt:Alle Macht für Hitler!" Cs ist die Ausschließlichkeit" dieser Bewe­gung, ihre Forderung desAlles oder Richts'. die der Herr Reichspräsident nicht enerken- n e n konnte, und die zu seinem Entschluß am 13 August geführt hat. Herr Hitler sagt, daß er in diesen Zug am 13. August nicht eingestiegen

Wohl aller vereinen kann.

Dor 300 3ahren hob sich em einziger Mann über alle Heerführer und Staatsleute seiner Zett empor und zwang sie unter die Macht seines Wil­kens. 3n unseren Tagen gibt es ^cht einen ein­zigen Führer, der vom Geiste Gustav Adolfs be­seelt ist. Die Welt, die uns umgibt, ist in ötude gerissen nicht durch den Krieg, sondern durch gehören", so soll es in der Gewißheit ge­ben Frieben", und über die Fetzen regiert eine ,1* [^te Zeiten für unser geliebtes Land

Gesellschaft von Berufspolitikern, Kramern uno Menschheit anbrechen.

Bankiers. Den Wo? stand, den der Krieg ve^ . x x

nichtete. will man durch Reparationen, durch TtcimUnüttD Utlö V^CtyWCOCtt Kriegsschukben, Moratorien und Zollmauern wie- ', -

der zum Leben erwecken unb entdeckt zum großen feiern (9 intav Avon.

Erstaunen, daß die Rot nur zu fürchterlichen Di- ' ......

mensionen anwächst. Für den Sieg der fommu- Ehrenpromotionen deutscher Universitäten, nistischen Grundsätze kann man sich keine will- Eine Botschaft an den Äönig.

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6=it »on den Statuten der Si°g°rmnch.e b-trie- «t. Ge-.rnd^ch« M Sw-ch°w Janb am5«t r ^Sowett ist die Weltentwicklung seit den Tagen Schweden, Mitgliedern des königliche Hauses Gustav Adolfs glücklich gekommen. Mit Deschä- unb von Großherzogin Hilda von Baden die mung*müffen tt>ir erlerntem daß unsere Wege jetzt große Gustav-Adokf-GedachMisfeier sta .DieGe- finsterer sind, als damals, wo unsere Vorväter bei döchtnisrede hielt Prof. Al t h a u s aus Erian- Breitenfeld unb Lützen mehr zu hoffen hatten als gen. Rach dem ^sang d^ Gustav-Adolf-Liedes wir 3n all diesem Dunkel um uns ist es dochVerzage nicht, du ^Häuflein klein folgte die ein Lichtblick für uns Schweden wie für Deutsch- Promotion von ^^^>ckchen Gelehrten zu land daß wir uns in Ehrerbietung zur würdigen Ehrendoktoren an verschiedenen deutschen ^eie'r der größten Erinnerung versammeln, die Universitäten. Erzbischof E^den wurde zum unsere beid^i Völker gemeinsam besitzen. Beiden I E' ' " " ~ *

Das beste dieser Mittel aber ist das große Ziel, das die Reichsregierung verfolgt: die Beschaffung von Arbeit und Brot. . . Sie kennen unser Programm. Rach Jahren trost-

Es wäre bitter, die Große unsres Landes 1632 Iofen Zusehens ist es der erste mutige Versuch, mit der Stellung zu vergleichen, die Schweden 1932 Geißel der Arbeitslosigkeit zu bannen. Hätte cinnimmt. Gewiß, noch haben wir unsere Freiheit man ^icht erwarten müssen, daß jedermann, der und noch besitzen wir unser altes Stammland in Arbeit unb Brot sucht, jebermann, der eine Sa- feinen natürlichen Gre-nzen. Doch von der welthisto- ,u ernähren hat, entschlossen, begeistert

rischen Bedeutung und der politischen Große ist ~ b fn Hanb mit uns ans Werk gegangen nicht einmal ein Schatten übrig. Laßt uns ,edoch ge- toäre? LZas aber sehen wir? Diese elenbe Partei- recht sein unb fragen: wie wäre es überhaupt für biireaukratie hat nichts besseres zu tun, als bem Schweden möglich, eine politische Rolle zu Spielen ^olke tagtäglich zu sagen, das Wirtschasts- nad) einem Weltkrieg, wo wir Zuschauer waren Programm ,,Paven-Goldschmidt" sei ja schon unb nach einem Frieden, in dessen Paragraphen gescheitert. Welch^ bewußte Verleumdung, die Staatsleute der siegreichen Großmächte ihre Be- mit dem Ramen dieses bekannten Bankiers

bingungen in vollkommener Ermangelung von verbinden, der gewiß ein sehr kluger Mann

Klugheit unb Weitblick diktiert und Rachehandlungen a6cr mit dem 'Regierungsprogramm so we° begangen haben, die die abendländische Zivilisation I n^g zu tun hat, wie mit dem Kölner Dom. mit dem Untergang bedrohen und für die ganze gescheitert? 3m Gegenteil,

Menschheit all das unmöglich machen, was Fort- Q(Ien Orf(m bes Reichs meldet man 23 e -

schritt und Wohlstand heiß. 1 * "

Zrvar waren die Kriege vor 300 Jahren für zahl­lose Menschen eine Plage und mit Armut, ßeib unb Not verbunden. Doch die Wunden heilten allmählich unb man kehrte zu normalen Verhältnissen Kiruck. In unfein Tagen drohen Arbeitslosigkeit und Not zu Dauerzuständen zu werden. Vergebens warten wir auf die starke Hand und den allesbeherrschenden, unbezähmbaren Willen, der über politische Grenzen und den eigenen Nutzen erhoben ist, der die Volker der ganzen ^rde im gemeinsamen Interesse zum