Ausgabe 
4.2.1932
 
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ift eingeftürit; ' fanden dabei den Tod. ladt nach dem Erdbeben rfchiedenen Siel« I auS. Da Wasser- fs eS ungehindert mit sich. Eine grohe 2n- ne in ihren Zellen ein- die man nicht befreien : o d oder wurden erheb­est die Zahl der Todes- rfe/jfcn auf 1OOO.

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ns er wurde eine 2n- kommen, die in dem drin- >n, die Zersetzung der . der KPD. zu betreiben. >n wurde umfangreiche- ungsmaterial, Pistolen, chloh, Handgranatcnkövfe Sie Festnahme cineS der dem 2IuienW, all er in versuchte, von einem nilitärische Dinge ,u er- vor sich liegen. Gegen i Strafverfahren wegen errat eingeleitet worden. !t kommnnislenprozeh.

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Klus der Provinrialbauptfiadt

(Sieben, den 4. Februar 1932.

Oie Hindenburg-Listen.

Vie Listen jur LinjeichnuM der wahlberechtigten Beoölferung für die Wiederwahl de» Reichspräsidenten von Hindenburg liegen in unserer GeschäjtssteUe osseu. Vie tinlra- gungen können an jedem Werktage in der Fett von 8 bl» 18 Uhr ununterbrochen, also auch während der wittagsslunde, vorgenommen werden. Zur Einzeichnung berechtigt sind Wanner und Jraura über 20 Jahre. Bei der Einschreibung müs­sen Bor- und Zunamen, bei den Ehesrauen auch der Mädchenname, Berus und Anschrift angegeben wer­de». Jalls Wann und Jrau sich gleichzeitig in die Listen cinschreiben, darf nicht etwa der Familien­name durch Striche unterführt werden, fondern In jedem Falle ist der Käme voll au»juschrei- bt n. Bei der Eintragung Ist keinerlei Mn»- weI » erforderlich, e» findet auch keine behörd­liche Ueberwachung statt. Rach dem Ablaus der Linjeichnung«srist werden die Liften lediglich der Gemeinde-Behörde vorgctegt, die die Stimm­berechtigung der eingetragenen Personen bescheinigt. Eine Reichsmarke für deutsche Waren.

Die Verkehrsnachrichten für Post und Telegraphie machen den Vorschlag, für deutsche Waren eine einheitlicheReichsmarke zu schaffen. Wahrend in allen Ländern eine Propaganda für einheimische Waren durchgeführt wird, haben wir trotz der grofoen Arbeitslosigkeit in Deutschland nach dieser Richtung hin kaum Ansätze au verzeichnen. Mit Recht macht der Derfafter des Artikels darauf aufmerksam, das, die deutschen Verbraucher erzogen werden müssen und auf diese Weise auch erziehbar sind. Versuche, da» Ausland zu veran­lassen, die Einsuhrware mit einem Herkunftsab­zeichen zu versehen, ähnlich wie sie einmal zu dem Made in Germany geführt haben, bedingen Kün­digung bestehender Handelsverträge, neue ober Zu- satzoerträge und darüber können Jahre vergehen, außerdem müssen meist Opfer auf anderen Gebieten der Zollpolitik gebracht werden. Schneller und bil­liger würde deshalb die Kennzeichnung guter Inlandware durch eineReichs- marke" zum Ziele führen.

Wir haben heute schon die Kennzeichnung stan­dardisierter landwirtschaftlicher Erzeugnisfe; man denke an Markenbutter undFrischei". Wer schon bei der Markenbutter fehlt die wichtige An­gabe. daß sie rein deutsche Butter ist. Und beim Frischei sehen wir die verschiedensten Kenn­zeichen. Biele Sier tragen einen Stempel, der nicht die Bezeichnung deutsches Frischei enthält. On England erfolgt die Kennzeichnung standardisier­ter Erzeugnisse, z. B. bei Aepfeln und Dirnen, Tomaten und Gurken, Weizenmehl. Rindfleisch, Obst- und Gemüsekonserven durch einenationale Marke". Man verwendet das Kartenbtld des Inselreiches, das mit einer Flaggenrosette über­deckt ist. Der Bor'chlag, eine Reichsmarke ein- zusühren, geht weiter. Er will die Kennzeich­nung aller deutschen, für den Verbrauch im In­land bestimmten landwirtschaftlichen und indu­striellen Erzeugnisse, die dem Wettbewerb durch Einfuhrware ausgesetzt sind, durch ein und die­selbe EinheitSmarke durchführen. AlS deutsches Erzeugnis sollen Waren angesehen werden, bei deren Erzeugung die zu leistende menschliche Ar­beit so weit wie möglich in Deutschland ausgeführt ist.

Ohne Zweifel wird dieser Dorfchlag als wich­tiges Mittel zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit angesehen werden müssen. Die verschiedenen Kenn­zeichen. die der Käufer heute vorfindet, wirken nur verwirrend. Wenn aber aus der Verpackung oder der Ware selbst ein einziges Zeichen immer wieder in Erscheinung tritt, so dah ihm der Käu- ser nicht mehr ausweichen kann, wird er aus Schritt und Tritt an seine Pflicht gegenüber den deutschen Arbeitslosen erinnert. Ratürlich ist daS Aussehen der Reichsmarke von größter Bedeu­tung. Die Marke muh politisch völlig neu­tral fein. Cs ist nur ein Zeichen geeignet, das firöhte Einfachheit aufweist, anderseits aber in eder Gröhe, Farbe und Ausführung hergestellt werden kann, ebenso plastisch verwendbar und auf kleinen und großen Wstand erkennbar ist.

Dieser Vorschlag könnte in kurzer Zeit durch- geführt werden, und bei einigermaßen geschickter Propagierung des Gedankens würde sich die günstige Wirkung auf die Wirtschaft in Bälde geltend machen.

^ornotBcn.

TageSkalender für Donnerstag. (Siebener Konzert-Verein, 20 Uhr, Stadtkirche, Orgel-Konzert. Oberhessischer Geschichtsverein, 20.15 Mt>r. Hörsaal 45 der Universität, Vortrag über _DaS römische Germanien und die ReichS- polittk". Akademischer Bonisatius-Verein, 20.15 Uhr, Kunsthistorischer Hörsaal (Ludwigstraße), Vortrag überDie Kirche als Ideal und Wirk­lichkeit". DHV. 20 30 ilbr, Ortsgruppenheim, Vortrag über .ReueS in der Arbeitslosenver-

llcherung". Bund der Lahnkreunde. Hotel Hop- I selb, WonatSversammlung. Lichtspielhaus. Bahnhofstraße: .Der Zinker".

Aus dem vt ad t the a terbure au wird unS geM)rieben: Morgen, Freitag. 5. Fe­bruar. 20.15 Ubr. Wiederholung der erfolgreichen Kriminalfatire ..Kopf in der Schlinge". Aben­teuer von John Bradlev. Sin packendes Stück vom Für und Wider des Indizienbeweise». Sonntag. 7. Februar, 15.45 Ubr. ai« Fremden- oorftellung zu ermäßigten Preisen Wiederholung des Schwanks von Impekoven und Mathern: Die drei Zwillinge". Abend», ebenfalls als Fremdenvorstellung außer Abonnement. Erst­aufführung der OperetteDie tolle Lola" nach Kadelburg und Redner. Musik von Hugo Hirsch. Spielleitung Heinrich Hub. Ermäßigte Operetten- preise.

^..Sankt Elisabeth in unseren Ta­ge n. Die bevorstehende Sonntagvormittag- Kulturfilmvorsührung im Lichtspielhaus. Bahn­hofstraße. ift durch den Fllm von der heiligen Elisabeth von besonderer Bedeutung. Der Ertrag der Veranstaltung soll der Gießener Winter- nochilse zugute kommen. Die ReichSwehrkapellc hat ihre Mitwirkung zugesagt und wird den Film mit guter Musik umrahmen. Der Bildstreifen zeigt in vielen "Bildern das Geben der heiligen Elisabeth, läßt die Zeit ihres irdischen Dasein- lebendig werden, erzählt auS dem Geben dieser großen Stau, deren leuchtende Gestalt aus dem frühen Mittelalter unS heute noch nahe ift und deren Geist noch heute und gerade in der Gegen­wart Auferstehung feiert. Der Film bringt Bilder von Ungarn, der Heimat der Heiligen, von der Wartburg, wo sie als Ganbgräfin lebte, von der Kreuzburg, der Reuenburg, von Kloster Rcin- hardsdrunn und vielen anderen historischen Or­ten. Der Bildstreifen führt auch nach Italien in die Heimat desBruder Franz" und nicht zu vergessen in unsere Rachbarstadt Marburg, in der die heilige Elisabeth in klösterliche Stille viele Wunder der Rachstenliebe wirtte. Zum Wschluh wird der Besucher auch in die Gegen­wart, in die christliche Liebestätigkeit der heutigen Zeit geführt, die in ihrem Geiste ja immer wie­der auf den Geist der Heiligen zurückgeht und von ihrem nachwirkenden Wesen stets neue Impulse empfängt. Die Kultursilmvorstellung beginnt um 11.15 Uhr. RähereS ist aus der heutigen Anzeige ersichtlich.

Hypotheken-Gläubiger- und Sparer-Schutzverband. Die Ortsgruppe Gießen veranstaltet am kommenden Samstagabend eine öffentliche Versammlung mit zwei Vorträgen im Katholischen VereinShauS, zu der im heu­tigen Anzeigenteil eingeladen wird. RähereS in der Anzeige.

Schüler.Konzert

der Gchule Minna Römer.

Das gut besuchte Konzert des Schülerkreises von Sri. Minna Körner bestätigte von neuem die schon oft festgestellten guten Qualitäten der Schule. Richt nur, daß die einzelnen Schüler seit dem vorigen Konzert zum Teil ganz erhebliche Fortschritte in der Beherrschung der Technik ge­macht haben, sondern auch die Weiterbildung aus dem Gebiet musikalischer Erfassung und Wieder­gabe läßt bemerkenswerte positive Punkte er­kennen. DaS Spiel ist bei allen Schülern plasti­scher geworden und zeigt selbst bei Anfängern nicht daS typische Anfängerspiel, sondern läßt eine rhythmische und musikalische Führung erkennen. Die einzelnen Leistungen stellen der Lehrerin Frl. Körner ein ausgezeichnetes Zeugnis ihrer pädagogischen Tätigkeit aus.

Zur Bereicherung deS Konzerts wirkten noch mit: Liselotte Seid el und Fritz Spuck (Vio­line), Schüler von Frl. M. Zimmer, Paul K ö h - l e r (Violine) und Wilh. Kopp (Alt- und So­pran-Blockflöte).

HelmutBrunS spielte besonder- ein Thema von Haydn mit Variationen so eindrucksvoll, dah er mitten zwischen den Variationen spontanen Beifall erntete; auch alS Begleiter in der Ele- menti-Reger-Sonatine stand er feinen Mann. DaS letztere gilt von Horst Mehl, der außerdem noch ein Menuett von Mozart sehr hübsch und präziS spielte. Auch Margret Bill zeichnete ein Mozart-Menuett mit sicheren Strichen und war in dem ersten Sah der Clementi-Rcger- Donatine eine gewandte Begleiterin. Den Vivlin- part der Sonatine spielte, offenbar etwas ängst­lich aber sonst recht gut, Liselotte Seibel. Lis­beth Koch- Grünberg spielte ihr Stückchen von Mozart tapfer und recht plastisch. Elli Ludwig und Margret Muhl spielten zu vier Händen sehr schwungvoll und rhythmisch einen Marsch von Weber. Zwei Stücke von G. Raphael wurden sehr schön von Ema Emmelius (Klavier), Paul Köhler (Violine) und Wilh. Kopp (Blockflöte) vorgetragen. Bei Wiederholung sol­cher Stücke unter Verwendung der Blockflöte ist dem Pianisten und Gei ei>etwaS größere Zurück­haltung anzuemvfehlen, da sonst der zarte Klang der Alt-Blockflöte zu stark in den Hintergrund tritt. Fritz S p u ck . der den Eindruck eines ernst­haft strebenden jungen Geigers macht, darf mit der Wiedergabe des ersten SaheS von Mendels­

sohns L-Moll-Konzert recht zufrieden fein; feine I Technik hat bereits ein starkes Maß von Lcich- tigteit erreicht. Ilse Roll erledigte den Klavier- | Part, der keineswegs einfach ift. mit sehr sicherer Anpassung und klarer Ausdeutung Einer Ro- velette von Schumann gab Margret Muhl ab­gerundete Gestatt und bestimmte Richtung Thea Petri spielte mit Paul Köhler eine Mozart- Sonate logisch im Aufbau und deutlich und rein in der Technik ^cide spielten auswendig, was als besondere Leistung anerkannt zu werden ver­dient. Thea Petri brachte noch drei Sätze einer Beethoven.Sonate zu Gehör, die chre großen Fortschritte in jeder Bezicchung erkennen ließen. Das gleiche gilt von Erwin Müller, dessen Spiel (ich stark nach der poftttven technischen, wie musikalischen Seite entwickelt hat. und der Eho- plns Polonaise brillante mit Andante in sehr eindrucksvoller Weife interpretierte. Schlleßlich spielte er noch mit P Köhler eine Ballade und Polonaise von BieurtempS. bei der sich P Köh­ler offenbar in seinem Element befand und alle technischen Kunstfertigkeiten sicher und schwung­voll beherrschte.

Der Beifall war sehr herzlich, und er kann von den Ausführenden alS mit gutem Recht er­worben angenommen werden.

ttictzencr Wochcnmarktpreise.

* Dießen, 4 Febr Heutige Wochenmarktpreife: Butter 100 biS HO Pf. (Kochbutter von 90 Pf. an), Matte 25 bi« 30. Käfe (10 Stück) 50 bi« 120. Wirsing 10 bis 12 (pro Zentner 7 bis 8 Mk.), Weißkraut 8 bis 10 (pro Beniner 4 bis 5 Mk.), Rotkraut 10 bis 12 (pro Zentner 7 bi« 8 Mk.), Kartoffeln 4 (pro Zentner 3 bis 3.50 Mk.). Selbe Rüben 10 bi« 12, rote Rüben 10 bis 12, »rünkohl 12 bi« 15, Rosenkohl 20 bi« 25.

Spinat 15 biS 20, Unterkohlrabi 5 bis 6, Feldsalat 80 bi« 100, Tomaten 60 bis 70.

Zwiebeln 15 bi« 20. Meerettich 30 bi« 60.

Schwarzwurzeln 30 bl« 35. Dörrobst 25 bi« 30, Aepfel 8 bi« 10. Birnen 10 bi« 12. Russe 35 bi« 40. Honig 40 bis 50, junge Hähne 80 bi« 90. Suppenhühner 80 bi« 90 Pfennig pro Pfund; Tauben 50 bi« 60. Eier 8 bi« 9, Salat 25 bis 30. Blumenkohl 30 bi« 70, Endivien 10 bi« 15, Oberkohlrabi 8 bi« 10, Sellerie 10 bis 40. Lauch 5 bi« 10, Rettich 10 bi« 15 Pf. pro Stück.

ee Steuererklärungen abgeben. Die Finanzämter fordern im heutigen Anzeigenteil zur Abgabe der Steuererklärungen für 1931 über die Einkommensteuer. Körperschaftssteuer und Um­satzsteuer auf. Interessenten seien auf die Be­kanntmachung besonders hingewiesen.

Gefechtsschießen unserer ® arni« son. In der Zeit vom 15. Februar bis 12. März wird unsere Garnison ein Gefechtsschießen mit scharser Munition im Gelände zwischen Alten- Buseck, Grohen-Buseck und Beuern nördlich der Straße Alten-Buseck- Großen-BufeckBeuern ab­halten. Das Schießen findet jeweils von 9 bi« 16 Uhr statt. DaS gefährdete Gebiet liegt in einer ungefähren Ausdehnung von 2 Kilometer nörd­lich der Linie Alten-Buseck--Hoh-BergBeuern und wird während deS Schießens von der Truppe abgesperrt werden; den Anordnungen der Ab- sperrungspoften ist Folge zu leisten. Schußrichtung von Südwesten nach Rordosten. Die StraheAlten- BufeckGrohen-BuseckBeuern und der Weg von Beuern nach Treis können während deS Schießens benutzt werden.

* Keine verbotenen Schokoladen- Derkaufsapparate. Das Polizeiamt teilt mit: Die Schokoladen-DerkaufsapparatePrimosa" undTrumpf" können bis auf weiteres ausgestellt bleiben.

* Vorläufig keine Besichtigungen im Tierzucht-Institut. DaS Tierzucht- Institut der Universität Gießen. Oberer Hardthof, das zu Besichtigungen an Sonntagen um 14 bzw. 15 Uhr geöffnet ist, dessen Besichtigungen an Wochentagen aber eine schriftliche Anmeldung zur Voraussetzung hat. teilt uns mit, dah für die nächste Zeit wegen der Gefahr der ilebertragung von Maul» und Klauenseuche die Führungen aUn­fällen müssen.

Don derKraftpostlinieGiehen Hochelheim. Die Oberpostdircktion Darmstadt hat vom 1. Oktober 1931 ab den von den be­teiligten Gemeinden übernommenen Garantie­betrag auf 74 Pf. je Betriebskilometer ermäßigt. Unter Zugrundelegung dieses Satzes war im ab­gelaufenen Vierteljahr Oktober biS Dezember ein Ueberschuß vorhanden, der auf den Fehl­betrag aus dem Vierteljahr Juli bi« September angerechnet wurde.

" Die Kaperfahrt des Hilfskreu­zersWolf". Kapitän Sch mehl, während deS Kriege« Erster Offizier auf dem Hilfs­kreuzerWolf" (einem bestückten Handelsschiff), sprach am Montagabend auf Einladung de« Ma­rinevereins Gießen im (Safe Leib über feine vielfältigen Erlebnisse während der bekannten großen Kaperfahrt dieses Schiffes durch alle Weltmeere. Der Vortrag war das Spiegelbild des Heldentums, der Unternehmungslust, der (den Deutschen so oft bestrittenen) Menschlichkeit und des unverwüstlichen deutschen Seemann»- humorS. Der Vortragende lieh feinen Zuhörern

in der Hchilderuiw vieler Einzelheiten die Fahrt nacherleben. Die Mission de«Wolf" bestand In der Hauptsache im Minenlegen und in der Jagd auf Schilfe. die Kriegsmaterial für die Feind- bunbftaaten nach Europa bringen sollten Die Reise sührte durch den Atlantischen Ozean, um das Kap der guten Hoffnung herum in den In­dischen Ozean, in die Südice und den Stillen Ozean Minen wurden gelegt. Frachtdampfer und Segelschiffe wurden gestellt, die Mannschaften übernommen, die Schiffe verfenkt oder zum Hilfs­dienst (IttiS", herangezogen Der HittSkreuzer machte den ganzen Indischen Ozean unsicher, wurde gesucht und nicht gesunden; auf Schiff und Mannschaft wurden von den Feinden Prä­mien auSgesetzt. und doch gelang e« nicht, da« Schiff, das al« einziges deutsche« Fahrzeug in der Zeit von Ende 1916 bi« Anfang 1918 in fernen Meeren kreuzte, unschädlich zu machen Vielmehr kehrte der Dampfer, der in der Heimat längst ver­loren geglaubt war.'zurück, nachdem er die eng­lischen Sperrlinien in der Rordsee durchbrochen hatte Der Vortragende erzählte von den vielen Erlebnissen. Gefahren. Eindrücken, von glücklichen Zufällen und humorvollen Ereignissen, von dem Leben an Bord, von den Schiffsverienkungen und den anderen Erfolgen dieser Fahrt, von den Abenteuern im Walser und in der Luft, von allerlei Röten, die das Schiff bedrängten (Kohlen- not, Feuer, Wassernot). von Freude und Leid und der Tragik, die auch dem Schiff, da« fern den Kriegsschauplätzen. ganz auf sich angewiesen war, nicht erspart blieb. Lichtbilder, zum Teil ge­schickt koloriert, bereicherten den interessanten Vortrag, der von den vielen Zuhörern mit dank­barem Beisall ausgenommen wurde.

Die Wetterlage.

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Wettervoraussage.

Weiterhin lagert im Westen der Hochdruck, der bi« nach Island und dem Mittelmeer hin schwankt, ohne dabei nach Deutschland Einfluß zu gewinnen. Rach wie vor charakterisiert die wechselnde Luftzufuhr mit Ihren verschiedenen Temperaturwerten die Wetterlage. Infolgedessen bleibt noch der herrschende Witterungscharakter erhalten.

Aussichten für Freitag: Wolkig mit kurzer Aufheiterung, Temperaturen weiterhin schwankend und wenig verändert, vereinzelt keine nennenswerten Riederschläge.

Vmtllche Dinterfporlnachrichten.

Vogelsberg. Hoherodskopf: Rebel, minuS 1 Grad, kein Schnee und keine Sport­möglichkeit.

Schwarzwald. Feldberg: Klar, minus 3 Grad, 20 Zentimeter Schnee, lückenhaft, Sport- möalichkeit gut.

Alpen, Schnees« rnerhau«: Klar, mi­nus 6 Grad, 250 Zentimeter Pulverschnee, Sport- möglichkeit sehr gut.

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Kinos sind für viele Leute Abendlicher Hochgenuß. Teils erweckt die Handlung Freude, Teils, weils finster bleiben muß. Duft undQualm jedoch erleiden, Da hier strenges Rauchverbot, Durch das Zigaretten-Meiden Allergrößte Seelennot.

In der Pause und am Schluß Ramses, welch ein Hochgenuß!

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