Ausgabe 
4.1.1932
 
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In ganz Südostfrankrekch unb In ben ^hre* nöen herrscht bittere Kälte. Aus den Vo­gesen werden 20 Grad Kälte gemeldet. Der Schnee fällt seit 48 Stunden fast ununterbrochen. Auch aus dem Iura werden dauernde Schnee­fälle gemeldet. Das Thermometer ist bis auf 19 Grad unter Aull gefallen. Grenoble gehört mit 10 Grad Kälte noch zu den gemäßigten (?egenden. DaS Mittelm eer wird augenblick­lich von einem heftigen Sturm heimgesucht, der tem Schisfahrtsverkehr lehr hinderlich ist. Die Passcg erdampfer aus Algier trefien mit z öl - stündiger Verspätung ein, und die Ausreise nach den nordafrikanischen Häsen wurde in Anbetracht der Witterungsverhältnisfe verschoben. Aus ganz Spanien wird starker Frost gemeldet. Das Thermometer ist auf 25 Grad unter Null gesunken. Durchschnittlich sind Tern- veraturen von15 bis19 Grad gemessen Dvrden. Mehrsere Personen sind erfroren. Der Zugverkehr ist zum größten Teile ftillgelegt.

Schneesturm in den dänischen Küstengewässern.

[Ein Schneesturm hat in den dänischen Küsten- ewässern große Verheerungen angerich- -t Die deutsche FähreMecklenburg" raf in der Aacht zum Samstag wegen des roßen Schneesturms mit großer Verspätung von Oarnemünde in Gjedser ein. Schlimmer erging i dem dänischen PassagierdompferA. Der-

Ii < ft o r f r. dem bei Ausfahrt aus Esbjerg die. Schraube zerbrochen wurde. Es gelang, ras Schiff wieder an den Kai heranzubrinaen und den Schaden auszubessern. Das Motorschiff ^.Esbjerg", das in den Hafen einfahren wollte, wurde durch den Sturm gegen den Kai geworfen, wobei die eine Längsseite des Schiffsrumpfes völlig auf gerissen worden ft. Personen kamen nicht zu Schaden.

Riesige Ueberschwemmung de» Mississippi.

Die aus Glendora (Mississippi) gemeldet wird, ist ,in großer Teil des Mississippiwles von gewal­tigen Wassermassen überschwemmt. Ctwa 5000 Personen, die sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten, sind vonder Außen- oelt vollkommen abges chn i t t e n und be- finden sich in schwerer Gefahr. Man befürchtet in kn nächsten Stunden zahlreiche Dammbrüche, was unabsehbare Katastrophen nach sich ziehen würde. Die Behörden haben sämtliche verfügbaren Boote beschlagnahmt, um die Bevölkerung der ge- sährdeten Ortschaften zu retten.

Llly Reinhorn in Kalkutta.

Nachdem Elly Deinhorm am 24. Dezember In Delhi (Dritisch-3ndien) eingetroffen war und dort im Kreise der Deutschen Kolonie das Weih­nachtsfest beging, flog sie nach den Feiertagen nach Agra und Allahabad am Ganges. Am 31.De­zember früh startete sie in Allahabad und traf kurz vor Dunkelheit auf dem Flugplatz von Kal­kutta ein. Eine große Anzahl Deutscher hatte sich zu ihrem Empfang eingefunden. Die nächste Flugstrecke führt sie dann nach Singapore über Rangoon und Bangkok, teilweise über hohe vcbirge und reinen Urwald. Don Berlin, wo ter Start am 4. Dezember früh erfolgt ist, hat Lllh Beinhorn bis heute etwa 10 000 Kilometer zurückgelegt, die in zehn Abschnitten bewältigt wurden.

(Einen Einbrecher erschossen.

3n Bremen versuchten mehrere Männer in die Wohnung des Lehrers D. einzudringen. Er erwachte durch verdächtige Geräusche und nahm, da er schon mehrfach durch Einbrecher geschädigt Vörden war, ein Jagdgewehr. Plötzlich sah er sich im Wohnzimmer mehreren Männern gegenüber, die eine drohende Haltung tinnahmen. Darauf gab der Lehrer einen Schuß ob. Die Kugel drang einem der Einbrecher in den Kopf und tötete ihn auf der Stelle. ES handelt sich um den mehrfach vorbe- frästen Willi Müller aus Hemelingen. Die übrigen Täter entkamen.

Die erste Vollstreckung eines Todesurteils an einem Verbrecher in Italien feit 1870.

Bei Caltani Setta in Sizilien ist am Samstag die Todesstrafe durch Erschießen in den Rücken an km Lustmörder Mignemi, einem 67jährigen Arbei­ter des dortigen Schwefelbergwerks, vollzogen wor­den. Wenn man von den von dem faschistischen kondergerichtshof zum Schutze des Staates cusgesprochenen Todesurteilen absieht, ist dieses das erste Todesurteil, das seit 1870 auf Grund les Strafgesetzbuches verbängt und vollstreckt Wor­ten ist. Das neue Strafgesetzbuch, das d i e T o d e s- Itrafe wieder cinfüßrte, ist im vorigen sohr in Kraft getreten. Das Todesurteil wurde am l Oktober 1931 gefällt und zwar gegen Mignemi mb gegen feinen Mitschuldigen Calafoto. Das Gnadengesuch des Ersteren wurde zurückgewiesen, während die Todesstrafe, die auch gegen den zwei­ten verhängt worden war, in Zuchthaus umgewan- leit worden ist. Der Erschießung wohnten zahlreiche Jengen bei.

Zusammenlegung

der ostpreußischen Handelskammern.

Auf Grund des Handelskammergesetzes und der Verordnung vom 23. Dezember 1931 hat der preu- fische Handelsminister die Industrie- und handels- lammern Königsberg, (Elbing? Tilsit, Insterburg und llllenftcin aufgelöst und ihre Bezirke zu einer Kammer mit dem Sitz in Königsberg zusammen- stlegt.

Aus der Provinzialhaupistadi.

Gießen, den 4.Januar 1932.

1932 ist Schaltjahr!

Chen im Schaltjahr geschlossen, sind von Segen übergossen.

3n vielen Volkern wurzelt der Glaube tief, daß die in einem Schaltjahr geschlossenen Ehen be­sonders glücklich und dauerhaft sein sollen. 3n den Vereinigten Staaten stellt das Schaltjahr sogar die Verhältnisse auf den Kopf. 3inLeap year hat die junge Amerikanerin die Berechtigung, allzu schüchternen Verehrern selbst Herz und Hand an- zubieten, damit der Segen des Schaltjahrs nicht verpaßt wirdl

Auch den deutschen Mädchen müßte 1932 Ge­legenheit gegeben werden, ihr mehr oder minder seeklares Lebensschifflein in den Hasen der Ehe steuern zu können. Wir nehmen so vieles von den Amerikanern an, was uns verwirrt: 3azZ, Kau­gummi, rollendes Band, Drinks und andere Kul­turerrungenschaften. An den vernünftigen Sitten jenes Londes aber gehen wir vorüber!

Der Glaube, daß die im Schaltjahr geschlossenen Ehen besonders glücklich sind, würde viele deutsche Mädchen veranlassen, etwas mehr Segel zu sehen, oder, falls es sich um einen neuzeitlichen Dampfer handelt, die Maschine auf höhere Touren zu bringen.

Da sich unsere Gesellschaftsformen in den letzten 3ahren schon bedeutend getqandelt haben, wäre es wirklich kein Ülnglück, wenn auch einmal die deutsche Frau um die Hand des Mannes anhalten würde, wie der bei solchen Gelegenheiten gern ge­brauchte Ausdruck lautet.

Die Frau von heute füllt ihren Posten in Haus und Beruf aus. Der Krieg war auch ihr ein harter Lehrmeister. Wir vergessen zu rasch. Weibliche Schaffner standen auf eisigen Plattformen der un­geheizten Züge. 3n den Werkstätten und Fabriken standen Frauen an der Drehbank. Weibliche Fäuste hielten den Pflug, und in den Frisiergeschäften wurden die wenigen Männer Von zarter Hand, nicht nur bildlich, eingeseift und rasiert.

3n tausenden Fällen verdient die Frau heut­zutage den Unterhalt, und da konnte man ihr, wenigstens im Schaltjahr, auch das Vorrecht einräumen, eine Familie zu gründen und die bange Schicksalsfrage zu stellen. Das mag für deutsche Ohren etwas verfrüht klingen. Und es wäre doch weiter nichts, als praktischer Ameri­kanismus. Eine Art Damenwahl in dem bunten Tanz des Lebens.

Drüben kann sich die Frau solche entscheidenden Fragen gestatten, ohne besonders aufzufallen. Be­kannt ist, daß in Amerika die Frau zuerst grüßt. Man hat ihr dieses Vorrecht eingeräumt damit sie zeigen kann, ob ihr der Gruß des Mannes angenehm ist. Sie reicht ihm auch zuerst die Hand. Sie fordert den Mann auf, mit ihr auszugehen. Sie bestimmt, wann Verlobung oder Hochzeit statt­finden soll. Sie sucht Möbel und Wäsche aus. Sie richtet ein, tätigt die Einkäufe. Aur be­zahlen darf e r.

Warum sollten unsere deutschen Mädchen nicht Außen ziehen aus solcher Wandlung? Es ist Zeit, daß sie ihre Schüchternheit aufgeben, die sich, jeder wird es beftätigen, selbst beim harm­losen Spiel der Damenwahl im Dallsaal zeigt.

Mehr rollendes Band, meine Damen! Geht ge­trost dem Mann Eurer Wahl entgegen. Seht ihn huldreich, aber dennoch scharf an und sagt ledig­lich: .Herr Meier! Es ist Schaltjahr! Wollen Eie mich betraten? M. A.

Taten für Montag, 4. Januar.

Sonnenaufgang 8.31 Uhr, Sonnenuntergang 16.28 Uhr. Mond aufgang 5.03 Uhr, Mond- Untergang 12.47 Uhr.

1880: Anselm Feuerbach in Venedig gestorben. 1913: der preußische General Alfred v. Schliessen M Berlin gestorben.

Daten für Tienstaa, 5. Januar.

Sonnenaufgang 8.31 Uhr, Sonnenuntergang 16.30 Uhr. Mondaufgang 6.30 Uhr, Monduntergang 13.21 Uhr.

1643: der Physiker und Astronom Isaac Newton in Woolstorpe geboren; 1846: der Philosoph Ru dolf Eucken in Aurich geboren.

Bornotizerr.

Tageskalender für Montaa. Deutscher Beamtenwirtschaftsbund, 20.15 Uhr,Aquarium", Sitzung. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Reserve hat Ruh".

Aus dem Etadttheaterbureau wird uns geschrieben: Morgen, Dienstag, als 13. Vorstellung im Dienstagabonnement, Wieder­holung der ZauberposseLumpacivagabundus" von Aestroy in der Besetzung der Silvester-Auf- sührung. Spieldauer von 20 Uhr bis 22.30 Uhr. Mittwoch, 6.3anuar, als 13. Vorstellung im Mittwoch-Abonnement, Wiederholung der Weih­nachtsaufführungenDie Wunderlampe" und Die Puppenfee". Beginn 19.30 Uhr; Ende gegen 22 Uhr.

Vom K onzertver ein wird uns ge­schrieben: Edith Lor and, weithin durch Schall­platte und Rundfunk bekannt, hatte sich im Vor­jahr zu einem Konzert in Gießen verpflichtet. Schwere Krankheit und Operation machten es der Künstlerin für lange Zeit unmöglich, aufzu­treten. Sie bat aber ausdrücklich um Aufschub, da ihr viel am Konzert in Gießen gelegen sei. Aun ist mit ihr «Sonntag, 10.3anuar, für das

verschobene Konzert vereinbart worden. Edith L o r a n d, deren Aame nur französisch klingt, ist eine Siebenbürgerin und bringt das leiden­schaftliche Wusikantentum der Ungarin mit. Die vorliegenden Kritiken aus zahlreichen Großstädten nicht nur Deutschlands. sondern des Kontinents, stimmen ein so hohes und begeistertes Lob über ihre künstlerischen Leistungen an, daß man mit Recht darauf gespannt sein darf, sie persönlich kennenzulernen. Sie hat sich ein reiches Programm ausgesucht und wird Werke von Caesar Franck, 3. S. Dach (Chaconne für Violine allein), Haen- del, Mozart, Dieuxtemps und Sarasate zum Vor­trag bringen. Am Flügel begleitet sie Carl Lothar Mikulicz. Edith Lorand ist nicht nur eine hinreißende Geigerin, sondern auch bekannt als Dirigentin eines Kammerorchesters. Leider ver­bietet es die Zeit, sie mit diesem Orchester in Gießen Horen zu können» Vielleicht darf aber auch ein solches Konzert nur als ausgeschoben betrachtet werden! Das Konzert am Sonntag findet, wie üblich, 17 Uhr in der Aula statt. Alles Aähere in den Anzeigen.

** E t n starker W e 11 e r u in s ch l a g mit schnellem Temperaturanstieg hat der Winterherr­lichkeit bei uns ein rasches Ende bereitet. Wäh­rend noch zu Aeujahr empsindlicher Frost herrschte, machte sich bereits am Samstag der Umschlag immer mehr geltend, wobei es au verbreiteten Regenfällen kam. Die schnell ansteigende Tem­peratur führte in Verbindung mit dem warmen Regen, der insbesondere in der Aacht zum Sonn­tag niederging, rasche Schneeschmelze herbei, so daß schon gestern die Winterherrlichkeit in un­serer Stadt vollständig beendet war und lediglich der übliche Straßenmatsch als Erinnerung an die paar Schneetage verblieb. Auch im Vogelsberg machte sich der Wetterumschlag geltend und führte dort den einstweiligen Schluß der guten Winter- sportverhällnisse herbei. DieWasserläuse führen in­folge des Regens und der schnellen Schneeschmelze mehr Wasser, jedoch sind bis jetzt die User noch nicht überspült; das gilt insbesondere für die Lahn und die Wieseck.

** Ein 75jähriger. Der in Turnerkreisen wohlbekannte Turner der Altersriege des Turn­vereins von 1846 3oseph Geck, Dleichstr. 36, be­geht heute seinen 75. Geburtstag in körperlicher und geistiger Frische. Wer den alten Herrn in den Turnstunden oder bei Wettkämpfen schon ge­sehen hat, mußte seine außerordentliche körper­liche Gewandtheit trotz seines hohen Alters be­wundern.

** Eine Siebzigjährige. Frau Anna Dörr, Gattin des Corpsdieners des Corps Hafsia, konnte gestern in Gesundheit und Frische ihren 70. Geburtstag feiern. Die Jubilarin hat sich in beinahe 40jähriger Tätigkeit um das Corps chassia verdient gemacht.

** Oöffentliche Dücherhalle. 3m De­zember wurden 1638 Bände ausgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende Literatur 1108, Zeit­schriften 36, 3ugendlchriften 123. Literaturge­schichte 2, Gedichte und Dramen 14, Länder- und Völkerlunde 107, Kulturgeschichte 15, Geschichte und Biographien 156, Kunstgeschichte 2, Aatur- wissenschaft und Technologie 37, Gesundheits­lehre 1, Religion und Philosophie 10, Staats- Wissenschaft 21, Sport 2, Fremdsprachliches vier Bände. Aach auswärts kamen 5 Bände.

Derücks i chtigung der Ernteschä- den 19 31 bei Einziehun g der Landes­steuern. Der Hessische Landbund erhielt auf eine Eingabe an den Finanz Minister wegen Be­rücksichtigung der Emteschäden 1931 die Mit­teilung, daß in den Gemarkungen, in denen der Gesamtemteschaden 20 bis 29,9 Prozent beträgt, ein Sechstel der Grundsteuer vom landwirtschaft­lich benutzten Vermögen erlassen werden soll.

Das Krankenhaus in Lich.

Am Samstagnachmittag besichtigten Vertreter der beiden Gießener Zeitungen in Gemeinschaft mit Vorstandsmitgliedern des Verkehrs- und Der- schönerungsvereins Lich das von der Stadt L i ch unter Aufwendung erheblicher Geldmittel dort ge­schaffene Krankenhaus. Das Gebäude, an der Gabelung der Landstraßen LichGießen und LichGarbenteich gelegen, befand sich bis zum 3ahre 1922 im Besitz des fürstlichen Hauses Solms-Hohensolms-Lich, von dem es jahrzehnte­lang als Krankenhaus zum Segen der Einwoh­nerschaft von Lich und Umgegend verwandt wurde. Als die wirtschaftlichen Verhältnisse mit zunehmender 3nflation sich immer schwieriger ge­stalteten, mußte die fürstliche Verwaltung von dem Weiterbetrieb des Krankenhauses absehcn. Das Gebäude ging dann im Mai 1925 in den Besitz der Stadt Lich über und wurde fortan als Al­tersheim benutzt. 3m Laufe der Zeit machte sich sowohl aus der Stadt Lich, wie auch aus der Umgegend das Bedürfnis nach einem Kranken­haus in Lich immer stärker geltend, so daß im Laufe der letzten Monate nach Zustimmung des Gemeinderats die Umwandlung des bisherigen Altersheims in ein Krankenhaus durchgeführt wurde.

Die neue Einrichtung, über die wir in unserer Aummer 301 vom 24. Dezember 1931 bereits be­richteten, machte bei der Besichtigung am Sams­tagnachmittag allgemein einen sehr guten Ein­druck. Die Krankenzimmer sind gut ausgestattet und in der Raumausnutzung vorteilhaft und freundlich gehalten. Ein modern eingerichtetes

OperattonSzimmer mit dem entsprechenden neu­zeitlichen oubeßör bildet das Kernstück des Kran­kenhauses und gestattet den beiden Licher Aerzten, die den ärztlichen Dienst im Krankenhaus ver­sehen, sofortige operative Hilfe für die Patienten Bade räume und eine modern eingerichtete Küche, ein freundlich ausgestattctcS Aufnahmezimmer, so­wie schöne Wohnräume für die beiden Schwestern und hübsche Zimmer für das übrige Personal ver­vollständigen die Einrichtung in guter Weise. Wie notwendig die Schaffung dieses Krankenhauses war, wird schon dadurch bewiesen, daß es nach der Eröffnung vor gut acht Tagen bis jetzt schon einer Anzahl Patten len Ausnahme bot und auch bereits eine Operation vorgenommen wurde. 3n einem Raume neben dem Krankenhausgebäude hat man in glücklicher Weise noch eine Badegelegen­heit geschaffen, die zur allgemeinen Benutzung der Bürgerschaft bestimmt ist. Die Wirtschaftsräume werden in ihrer zweckmäßigen Art ebenfalls den Erfordernissen der Einrichtung gerecht. Als Gan­zes gewertet, muß man sagen, daß daS Licher Krankenhaus eine wertvolle Bereiche­rung für Lich und Umgegend ist, auf deren Schaffung die Stadtverwaltung und der Ge­meinderat, wie auch die ganze Bürgerschaft von Lich mit Recht stolz fein können.

Oie Wetterlage.

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Wettervoraussage.

Mit der nach dem Baltikum abziehenden Stö­rung ist Kaltlust vorgedrunaen, die über Skandina- v rn ein Hochdruckgebiet aufgebaut hat mit Tempe­raturen bis zu 30 Grad unter Null. Der nordöst­liche Teil von Deutschland wird von Kaltluft ge­streift, so daß die Temperaturen dort wieder 3 bis 5 Grad unter Null liegen. Sonst bewegen sich die Werte über dem Gefrierpunkt, und die ozeanische Luft brachte in unserem Bezirk Morgentemperaturen von 8 bis 10 Grad. Mit dem neuen Atlantiktief rückt abermals eine Warmluftftasfel vor, die sich bei uns durchsetzen dürfte, so daß nach anfänglichem Temperaturrückgang durch die gegenwärtig aus Westen zufließende maritime Luft später wieder, mit dem Zurückdrehen der Winde nach Süden zu, er­neute Milderung in Aussicht steht.

Aussichten für Dienstag: Zunächst leichte Abkühlung, wechselnd wolkig und kurzes Ausklaren mit etwas Regen.

Aussichten für Mittwoch: Wieder Tem­peraturanstieg, vorwiegend bedeckt, Regen südwest­liche Winde.

Lufttemperaturen am 3. Januar: mittags 8,4 Grad Celsius, abends 9,1 Grad: am 4. Januar: morgens 8,4 Grad. Maximum 9,0 Grad, Minimum 8,2 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 3. Januar: abends0,1 Grad: a. i 4. Januar: morgens 0 Grad Celsius. Niederschläge: 2,8 mm.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uor, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.

Jür unverlangt eingesandte Manuskripte ohne jeigefügtes Rückporto wird keine Gewähr übernommen.

An;elgena:flräge sind lediglich an die Geschäfts st eile zu richten.

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