Wirtschaft
OBERST
Tabak verwendet
wie damals,als
91 OBERST Bei dernaty teurerMaifym&rt 03 sich Milde mit A R 0 M A paart, i
noch 5 Pfennige kostete.Deshalb
schmeckt sie ja auch gar nicht nach 3% Pfennig.
Das ist sie noch immer, amTabak- wert gemessen Unter Garantie wird auch jetzt noch der gute,echt macedonische
die 3/3 Pfennig Zigarette.
WS
rung in keiner Weise berücksichtigt worden seien und die Vertreter des gewerblichen Mittelstandes für die Maßnahmen der Regierung kein Verständnis aufbringen könnten. Die Versammlung nahm ferner Stellung gegen die von einem Redner erörterte Angleichung derInnungs- grenzen an die neuen Kreisgrenzen. Hierzu bestehe keine Veranlassung, denn in den Augen der Gewerbetreibenden sei der Kreis Bie-
Verlegung
des Sitzes der Kreis-Kommunalverwaltung.
* Biedenkopf. 1. Rov. Die Kreiskom - munalverwaltung schickt sich an, noch in dieser Woche nach Dillenburg überzusiedeln.
Kreis Wetzlar.
Preußen.
Aenderungen in den Zleischbeschau- bezirken des Kreises Wetzlar.
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Gemeinden.
Israelitische Religicnsgemeinde. Gottesdienst In der Synagoge (Südanlage). Samstag, 5. November. Vorabend 4.45 Uhr; morgens 9; abends 5.05 und 5 45 Uhr.
Israelitische Rellgionsgesellschaft. Sabbatfeier den 5 November. Freitag abend 4.30 Uhr: Samstag vormittag 8.30; nachmittags 5.05; Sabbatausgang 5 45. _ Wochengottesdienst: morgens 6.45; abends 4.30 Uhr.
nicht früher eine 5 M Mette?
gemacht. Die Saatarbeit schreitet kaum fort. Einmal ist das Land viel zu naß, um überhaupt besät werden zu können, zum andern sind die Schnecken in solcher Menge auf den Feldern, daß vielerorts die jungen Hälmchen abgefrcssen worden sind. Auch in den Gärten richten sie am Wintersalat und Spinat großen Schaden an. Einige sehr kalte Rächte könnten hier etwas Wandel schasscn.
Kreis Büdingen.
I! Büdingen, 2. Rov. Die neue Vortrags-
zurück.
I H u n g e n, 2. Rov. 3m Saale des „Solmser Hofes" fand dieser Tage die Herbstver trete r v e r s a m m l u n g des Bezirkskcie- gervereins Hungen statt, zu der sämtliche Vereine Vertreter entsandt hatten. Rach der Be-
An die Vorträge schloß sich eine rege Aussprache an, in der jedoch fast ausschließlich andere Meinungen als die der beiden Redner von den Vertretern der einzelnen Kreisorganisationen des Handwerks geäußert wurden. Man sprack sich gegen die Auflösung des Kreises und damit gegen die Regierung aus. Man betonte, daß die Belange der Kreisbevölke-
> Wißmar, 1. Nov. Im Hause von Heinrich Mandler entstand um die Mittagsstunde gelegentlich einer Hausschlachtung ein Brand, der durch einen schadhaften Schornstein verursacht wurde. Die sogenannte „Kleine Kammer" brannte aus Da das Feuer rechtzeitig entdeckt wurde, die Feuerwehr und hilfsbereite Nachbarn sofort energisch einariffcn war es möglich, ein gefährliches Schadenfeuer inmitten des Dorfes zu verhindern. Das Haus mußte jedoch wegen Einsturzgefahr geräumt werden.
Reichelbank und Sieuergutscheine.
Di« an den ersten beiden Tagen an den Börsen erzielten Kurse für die Steuergutscheine halten sich nach Informationen des WTB.-Handels- dienstes im Rahmen der Erwartungen der maßgebenden Stellen. Da es sich bei der Ausgabe des neuen Papiers um einen Vorgang ohne Vorbild handelte, hat man bekanntlich ein besonderes Konsortium gebildet, das mit der Kursregulierung betraut ist, und das im Interesse möglichster Handlungsfreiheit nicht auf einen bestimmten Stützungsbetrag festgelegt wurde. Rach den Erfahrungen der ersten Börsentage hält man di« Frage der Kursregulierung nicht für ein großes Problem. Die Reichsbank hat für die Steucrscheine Refinan- z ie ru n g s m ö g l i ch ke i te n in ungewöhnlichem Ausmaß vorgesehen. Im Lombardverkehr werden hinsichtlich der Dauer und auch in sonstiger Beziehung erleichterte Bedingungen gewährt werden. Insbesondere wird die Reichsbank bereit sein, Wechselmaterial, das mit Steuergutscheinen, und zwar bis zu einem Rominalbetrog von etwa 95 Prozent gedeckt ist, auch dann hereinzunehmen, wenn das Material den sonstigen Anforderungen der Reichsbank nicht entspricht. Es kommen dabei in erster Linie Handelswechsel in Betracht. Wieweit die gebotenen Refinanzierungsmöglichkeiten ausgenuht werden, läßt sich naturgemäß vorläufig nicht übersehen. Bisher sind, wie wir hören, Steuergutscheine im Betrag von etwa 20 bis 30 Mill. Mark ausgegeben worden. Die in der letzten Zeit festzustellende leichte Belebung der Wirtschaft läßt erhoffen, daß von den Steuergutscheinen im Sinne von Kreditinstrumenten in steigendem Maße Gebrauch gemacht wird.
Sronffurf fiill und schwach.
Frankfurt a. M., 3. Nov. (WDB. Drahtmel- dung.) Die heutige Börse lag schwächer, einmal auf das gleichfalls ab geschwächte Neuyork hin und dann wegen der bei der Kulisse und Kundschaftt herrschenden Geschäftslosigkeit. Allgemein hört man, daß diese Stagnation vor den Wahlen kaum eine Aenderung erfahren wird. Sehr stark wurde die Stimmung durch den Berliner Berkehrs- strei k gedrückt, der die Möglichkeit eines Zusam- mengöhens der extremen Parteien und damit die Gefährdung der innerpolitischen Situation aufzeigt.
Die Abschwächungen gingen von 0,50 bis 2 o.H. bei Svezialwerten, IG. büßten 1,13 o.H. ein, während Metallgesellschaft und Scheideanstalt behauptet blieben. Am Elektromarkt verloren AEG. 1,13 und Bekula 1 v. H. (schade verloren etwa 3 Mk. Die Montanwerte zeigten durchweg Rückgänge, Buderus und Rheinstahl je 1 o.H., Gelsenkirchen und Mannesmann je 0,50 und Phönix 0,25 v. H. Von sonstigen Papieren lagen Aku 2,40 v. H. und Holz- mann 1 v. H. schwächer. Zement Heidelberg waren gehalten, knapp behaupten konnten sich Norddeutscher Lloyd. Der Elektromarkt war auf das Ausbleiben von neuen Orders, die gestern die Kurse noch einigermaßen gehalten hatten, zunächst ebenfalls etwas abgeschwächt, konnten sich jedoch bei einigen Erholungen durchsetzen.
Altbesitz verloren zuerst 0,75 v. H., um sie dann wieder zurückzugewinnen. Neubesitz bröckelten 0,13 o.H. ab, Reichsschuldbuchforderungen waren gehalten. Bon Auslandsrenten waren Bagdad und Zolltürken gut behauptet. Goldpfandbriefe waren ziemlich unverändert, Liquidationspfandbriefe lagen eine Kleinigkeit schwächer, Kommunalobligationen waren
auf gestriger Basis eher gesucht. Das Geschäft am Psandbriefmarkt war gering. Steuergutscheine hatten auf gestrigem Niveau größeren Umsatz.
Im Verlaufe bröckelten die Kurse am Aktienmarkt weiter ab Der Rentenmarkt war ebenfalls schwächer. Tagesgeld war zu 4 o. H. etwas erleichtert.
Berlin schwächer.
Berlin, 3. Nov. (WTB. Funkspruch.) Trotz des anhaltend kleinen Geschäftes war die Tendenz heute unverkennbar schwächer. Kursmähig kam dies in Abschwächungen bis zu 1,5 o.H. zum Ausdruck. Vereinzelt waren Abschläge bis zu etwa 3 v H. festzustellen. Nur Feldmühle waren mit plus 1,5 v. H. nennenswert gebessert, doch betrug der Umsatz auch hier lediglich 9 Mille. Die Ursache des Stimmungsumschwungs war in der Verschärfung des Konflikts Bayern—Reich, den schwierigen Ver- Handlungen um die Kontingente, dem Berliner Verkehrsstreik, der auf längere Sicht vertagten Diskont- senkung, Gerüchte über Bankschwierigkeiten in Brüssel und der damit im Zusammenhang stehenden Schwäche der Brüsseler und Amsterdamer Börsen, sowie den Rückgang der Gesfürelaktien zu suchen. Die Nachricht über eine Belebung am Ruhrkohlen- markt wurde durch den wenig befriedigenden Bericht über das Röhrengeschäft im Oktober in ihrer Wirkung aufgehoben. Auch die neue Psundschwäche verstimmte. Im Verlaufe machte sich zunächst ein wenig Deckungsbedürfnis geltend, später bröckelten die Kurse jedoch erneut um 0,5 v. H., vereinzelt bis zu 1 v. H. ab, da die unsichere innerpolitische Lage die Spekulation zu äußerster Zurückhaltung bestimmte.
An den Rentenmärkten war die Tendenz gleichfalls eher schwächer. Anleihen, auch Schutzgebietsanleihe, waren im Endeffekt nur knapp gehalten, Reichsbahnoorzugsaktien und Reichsschuldbuchforderungen verloren bis zu 0,50 v. H., Steuergutscheine wurden zu völlig unveränderten Kursen etwas lebhafter als gestern umgesetzt. Zum Kurs sollen zirka 250 Mille gehandelt worden sein. Pfandbriefe neigten zur Schwäche. Von Ausländern waren Anatolier und Mexikaner etwas freundlicher, während Lissaboner Stadtanleihe mit minus 1,25 o.H. erneut empfindlich gedrückt lagen.
Frankfurter Schlachtvichmarkt.
Frankfurt a. M., 3. Nov. Auftrieb: 90 Rinder, 942 Kälber, 553 Schafe, 612 Schweine. Es wurden notiert: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 40 bis 43 Mark, mittlere Mast- und Saugkälber 36 bis 39, geringe Kälber 30 bis 35; Schafe: Mast- lämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 22 bis 25, mittlere 'Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 18 bis 21, fleischiges Schafvieh 14 bis 17; Schwein e: vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 40 bis 43 von etwa 200 bis 240 Pfund 39 bis 43, von etwa 160 bis 200 Pfund 38 bis 42 Mark. — Markt- verlauf: Kälber und Schafe mittelmäßig, geräumt; Schweine schleppend, ausverkauft.
Nichts anderesI - Es gibt eben keine / andere Hautcreme. die das hautverwandte Euzerlt ( enthält! - •
in Ehringshausen.)
Bezirk V: Die Gemeinden Garben heim, Dutenhofen, Münchholzhausen, Rauborn. Riederweh, Reiskirchen, Volpertshausen, Weidenhausen. Vollnkirchen, Groh-Rechtenbach, Klein-Rechten- bach, Lützellinden, Hörnsheim, Hochelheim, Dornholzhausen, Riederkleen, Oberkleen und Ebersgöns. (Tierarzt W i cf in Wetzlar.)
BezirkVI: Die Gemeinden Donbaden, Schwal- folge des Büdinger Geschichtsvercins I bach, Laufdorf, Burgsolms, Albshaus^n, Stein- wurde dieser Tage im Saale des Hotels „Zum dorf, Oberbiel, Riederblel Ahlar-Kleinalten- Stern" eröffnet. Geheimrat Dr. Mohr machte städten Hermannstein, Masbach, Bieber Rod- zunächst Mitteilungen über bevorstehende Unter- heim, Gleiberg, Vetzberg, Krofdorf, Launsbach, nehmungen des Vereins, besonders über die mit Wißmar^ ^Um^shausen, Königsberg, Hohen- Hilfe des Freiwilligen Arbeitsdienstes ge- st»lms, Groß-Altenstadten, Erda, Franken^rch, planten Grabungen auf der Hardeck und auf der Krumbach Odenhausen, Salzboden, Altenkirchen,
Glauburg. Ferner berichtete er über die durch 2lrhdt und Mudersbach. (Veterinarrat Dr. Zum
Gewerbelehrer Rieß ausgeführte Wiederher- in Wetzlar.) stellung eines alten Brunnens in der Hammer- TagUNg der Obermeister M Biedenkopj
straße. Durch diese .Unternehmung ist dank dem J.
Entgegenkommen des Grundbesitzers Reinhard Gegen die Regierung — gegen krelsauftetlung. M ü Iler und der Unterstützung des Maurer» I * Biedenkopf, 2. Rov. Die Berussorgani- meisters Philipp Mörschel, wie auch durch sationen des gewerblichen Mittel st an-
die Unterstützung der Bürgermeisterei, der Stadt des hatten dieser Tage ihre Vertreter zu einer Büdingen ein schönes geschichtliches Denkmal wie- I Obermeistertagung nach Biedenkopf ent- der geschenkt worden. Im Anschluß daran hielt sandt.
Kustos a. D. Weicker, Christinenhof. an Hand Handwerkskammerpräsident Meyer, Wiesba- vieler Lichtbilder einen Vortrag über den den, leitete die Versammlung und hielt zunächst römischen Limes in Deutschland, ein Referat über die allgemeine wirtschaftliche unter besonderer Berücksichtigung der Limes- und die Einstellung des Handwerks zu der von städte im Kreise Büdingen und der Wetterau. Popen gepflegten lund angeregten Wirtschasts- Die Lichtbilder die der Vortragende zum großen Politik. Die Maßnahmen seien für den gewerb- Te l dem Archäologischen Institut des Deutschen lichen Mittelstand zwar mager ausgefallen, die Reiches und der Römisch-Germanischen Korn- Regierung von Papen sei a^r doch au unter- Mission zu Frankfurt a. M. verdankte, unter- stützen, da das gegenwärtige Kabinett dem Mlt- stützten den von großer Sachkenntnis getragenen telstand geneigt sei.
Vortrag in bester Weise. Der Vortragende fand Der Syndikus der Handwerkskammer Dr. dankbare Kubörer Spitz, referierte über den berufsstandischen Aus-
i 21 i b ö a . 2. Rov. Am Sonntagnachmittag bau des Staates und charakterisierte die Destre- fand die Schlußübung der freiwilligen bungen der Handwerkskammer
und Pflicht feuer wehr statt. Der Brand-' Oln nwtraao tolnft s.cb e.ne reae Ausangriff auf das Amtsgericht mit Motor- und Handsprihe, als auch die Hilfeleistung durch di« Freiwillige Sanitätskolonne legten Zeugnis von guter Ausbildung der Mannschaften ab. In der vollbesetzten Turnhalle wurde am Sanistag- abend ein« Operette („Rothaarig ist Ein Schahs lein") gegeben. Die Rollen lagen, darstellerisch wie auch musikalisch, in den besten Händen. Besonders gefielen Herr Emmerich (Tenor), Fräulein M. Baer und Herr H. Ack e r in an (Bariton). Die übrigen Darsteller waren eiftig bemüht, ihren Rollen gerecht zu werden. Der Chor führte in farbenfreudigen Kostümen einige Tänze auf. Das Orchester unter der Leitung von Lehrer Dietrich (Rodheim) paßte sich den Dar- bi-wNMN auf d«r Buhne sehr gut an Die 2IU,. , --- 'aufMiösl. Einmütig wandte sich 6«
»mlkng gegen eine Mrschmelzung mit Di-.
Kreis Schotten. 1
I Ober - Lais, 2. Rov. Die hier seit nahezu 50 Jahren bestehende örtliche Vieh fass e, die bisher als reine Unterstützungskasse in Fallen des Diehverlustes einsprang und keine regelmäßigen Beiträge erhob, sondern nur von Fall zu Fall Ausbrin^ungsbeträge auf ihre Mitglieder umlegte, wurde auf Anfordern des Reichsaufsichtsamtes für Privatversicherung in einen regulären D i ehvers i ch erungsverein auf Gegenseitigkeit umgewandelt. Die nach einer vom Reichsaufsichtsamt vorgelegten Mustersatzung ausgearbeitete neue Satzung wurde in einer außerordentlichen Generalversammlung beschlossen. Danach werden nunmehr an Stelle der bedarfsmäßigen Ausschläge feste, in Prozenten der Versicherungssumme angegebene Prämien erhoben. Die neuen Satzungen werden dazu beitragen, daß der Verein in seiner neuen Form auch fernerhin seinen Mitgliedern bei Viehverlusten und Schadensfällen tatkräftige Hilfe leisten kann. Der Vorstand der bisherigen llnterstützungskasse wurde fast unverändert auch zur Leitung des neuen Der- sicherungsvereins berufen und besteht aus folgenden Herren: Vorsitzender Adolf Simon, Stellvertreter Karl Fritz II., Rechner und Schriftführer Gustav Pfeifer, Beisitzer Adolf S e u m, Karl Engel II;, Dertraunsmänner KarlS chau- «rmann VIII., Karl Schröder.
1 Rudingshain. 1. Nov. Dieser Tage fand hier im Saale des Gasthauses „Zur Post" ein
I Lichtbildervortrag statt. Eine Diakonisse I des Mutterhauses Marburg sprach an Hand von ftli-Strtt Lichtbildern über die Missionsarbeit in den chinesi-
w t m T. . schen Provinzen Yunan und Hunan, in denen
)( Grohen-Linde n, 3. Rov- Der Polizei- Schwestern des Marburger Mutterhauses stationiert diener August Weinandt feiert morgen sein fint) ßieb unö Andacht leiteten den Abend ein. Der 2 51 ähriges Dienstiubiläum als Polizei- Bortrag wurde mit großer Aufmerksamkeit verfolgt, diener. _)—( Ruppertsburg, 2. Rov. Ende des
.D Holzheim, 2. Rov. Dieser ^.age wollt« vergangenen Monats waren hier 23 Arbeiter,
em Landwlrtssohn Getreide nach Lang-Gons fah- mcirt ;ung€ Leute, im freiwilligen Qlr-
ren. An einer abschüssigen Stelle unterhalb des beitsdienst mit W « g e b a u a r b e i te n be-
Waldes bremste er und wollte dann wieder auf- schäftigt. 20 Arbeiter verrichten Rotstands -
steigen. Dabei glitt er aus. Da m diesem Augen- arbeiten. Die Gemeinde zählt gegenwärtig
blick eines der Pferk^ anzog, geriet der Fuhr- nur 3 Wohlfahrtserwerbslose, ein« Zahl, die sich
mann unter cm Vorderrad wodurch sein linkes demnächst etwas erhöhen dürfte. — Die ungün-
Knie und di« rechte Hand bedeutend verwundet Witterung der letzten drei Wochen hat die
wurden. Hätte er nicht, geistesgegenwärtig, sich H e x b st be ste l lu n g s a r b ei t e n st a r k v « r-
rasch zweimal überschlagen, um in den Straßen- »ögert. Es ist noch sehr viel Weizen zu säen,
graben zu kommen, so wäre auch das Hinterrad loggen muß, wenn das Wetter besser wird, viel-
über ihn hinweggegangen. Sein B«g eiter brachte fach zum zweitenmal gesät werden, da ein großer
ihn rasch nach Lang-Gons, too^m de erste Hilfe Teil dem Sch necken fr aß zum Opfer gefal-
zuteil wurde. Kaufmann Muller (Lang-Göns) brachte den Verletzten im Auto nach Holzheim '
* Wetzlar, 2. Rov. Im Zusammenhang mit grüßung durch den Vorsitzenden Förster Bütt - | Eingliederung verschiedener Gemeinden in ner (Langd) berichtete Kamerad Hofmann ^n Kreis Wetzlar und auf Grund der A^» (Hungen) über den Verbandstag in Alzey. Mit luhrungsbestimmungen zu dem Gesetz über Rücksicht aus gesundheitliche Verhältnisse lehnte Schlachtvieh- und Fleischbeschau (Trichinenschau) der bisherige Vorsitzende eine Wiederwahl ab. Zu werden die Stadt Dr au nfel s und die 2 ain d- feinem Rachfolger wurde Lehrer Müller gemeinden des Kreises Wetzlar in (Langd), der Vorsitzende des dortigen Krieger- sechs r ga n zun g s f ler s ch be s ch au be- Vereins, gewählt. In herzlichen Worten dankte 9 V V L Nachstehend Einzelheiten
er Herrn Büttner (Langd) für die dem Bezirk "&er uie ^eugliederung. ro,-_s_t.._n5.-rc geleistete Arbeit. Einstimmig wurde darauf der , € 51 r t I: Die G^emden Drandobe f, seitherig- D-rsih-nde «um Lhr<mv°rlih-nd-n er. SaHcIborn, C c-b-rg. W-'p-rs-ld-n, Esp°, Ober, nannt Zum Ä-zlrkijug-udl-it-r d-s Bezirks quembuch. Niederquembach. D-uk"ch-uKratt- wurde Lehrer Ä o t h >«abertShaufen> gewählt, ^r°I!-lb°ch Gnedewach und Ob-w--tz.
I Aus dem südlichen Kreise Gießen, tTierarzt Dr F > s ch - r ,n Drandaberndors.s
2. Tod. Di- l-hten Äartof f ein sind hier
geerntet. Zum Teil hat lebha te Tätigkeit an darf Leun, Tiesenbach. Dtssenberg
den Stationen -inges-ht, wo Diele Laggons uu» S °-ch->us-n. sTrerarzt Dr. G - n ° r o h k h ,n verladen werden. Der Preis ist ziemlich konstant nRnts
geblieben (2,00 bis 2 20 Mk. für den Zentner .« S r r k III: Gemeinden Raunheim, Wald
bester Speiselartoffeln). Die D i ck w u r z stehen M-nn^, Dorlar, Ahbach und Kinzenbach. (Tier ES« s £*&’S SÄxSsBä bach, Oberlemp, Riederlemp, Dreisbach, Bellersdorf, Bermoll und Bechlingen. (Tierarzt König


