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Gewiß - eine kleine PriseWebers" genügt |d, um euch billigerem Kaffee abgerundeten Geschmack und die gleiche Fülle und Farbe zu geben, wie beim allerbesten.

MitWeber s" trinken Sie eben immer einen besseren Kaffee als Sie gekauft haben.

Männer des neuen Kabinetts

flotbcn.

Boruotizcn.

Lagd in den Lüsten.

I einen Sohn des Besitzers, sowie einen ! Anecht schwer. Ein anderer Landwirt trug I fiiovenauetschungen davon, konnte aber flüchten.

T*r Stier rannte schließlich durch die offene Ltall- ! ür in die nahe Ortschaft, wo er von einem Pol,ze,- «amten erschossen wurde. Die beiden schwer- «rletzten haben außer Bruftoerl.tzungen schwere

werten wird.

Line Südamcrikaslation für denGras Zeppelin" in Buenos Mite».

Der argentinische Konsul in Stuttgart Morck I ist in Buenos Aires eingetrofsen, um die Der. Handlungen, die schon vor fahren über ten Dau eine« Ankermastes und einer Luft- schiff Halle in Buenos AireS eingclcitet wur­den. beschleunigt durchzuführen. ES toirb bereit«J erwogen, im Herbst dieses IahreS tm Anschluß an eine Fahrt nach Pernainbuco eine Fahrt nach Buenos Aires durchzuführcn. Dazu smd die Errichtung eine« Ankermastes und die Möglichkeit zur Erneuerung der Betriebsmittel erforderlich.

Lin neuer Rennwagen verbrannt.

Ein von dem französischen Ingenieur Stapp qobautcS Automobil, mii dem dieser die Schnei- ligkeitsrekorte deS Engländers Major Campbell tu schlagen beabsichtigte, ist in 6t. Dazaire in Brand geraten und zerstört worden. DaS Auw' mobil, das drei Motoren von 800 PS aufwieS unb theoretisch eine 6 t u n d e n g e s ch w i n - digkeit von 500 biS 600 Kilometer zu erzielen in der Lage gewesen wäre, war auf den Strand befördert worden, und Ingenieur Stapp bestieg den Wagen mit einem Monteur Kaum war er 200 Meter in geringer Geschwindigkeit gerollt, als plötzlich eine leichte Ra u ch - sahne bemerkt wurde. Stapp und sein Monteur sprangen sofort au» dem Wagen und haben nur leichte Verletzungen erlitten. Der Kraftwagen verbrannte.

Ober« Reih-. °°n linfg n°ch rechts: °°n s ° ? l «Ees,. schwer in. Kr ° I' s' «Finanzen,. Elz von Rübenach (Reichspost unb Reichsverkehr). b

Untere Reihe, von link» nach rechts. Dr. ©ürtner^(«ru-hrung

Lanbwirtschaft), Professor Warmbold (Wirtschafi)________

T age»f alenber für Freitag: Oterbessilcher Kunstvcrein, TurmhauS am Brand- platz 15 bi» 17 Mbr. Ausstellung. Dr»tanifcher Hörfaal, Brandplay. 20 Uhr. Linn^-Feier 1932. Bortrag von Herrn Prof st er über .Dar- ftellung der Pflanzen in der bildenden Kunst . ,

Kaufmännischer Dercin. 21 Uhr. DereinShau». Haupt-Dersammlung. DHE.. Hotel &optell>. außerordentliche Hauptversammlung. 6a1t ßeib 20 Uhr. Hausfrauen-2lbend Alhambra. atcüüc. Oswalds garten, EröffnungsvoNtellung. 20.15 Uhr Lichtspielhaus. Bahnhofstraße .Die letzte Galavorstellung im 3irtu» Busch .

Gastspiel der Albambra - Re v u e ß. Knie. Man schreibt uns: Ter bekannte Zirkus unb Darietsdirektor L. Knie, der einzige, ter noch zu den alten wirklichen Knies zählt, bat fein frühe- res Unternehmen umflcflelll. ist aus einem '**r*1*®* Menschen zum Revuemenschen geworden unb bat eine Revue auf die Beine gebracht, die sich leben lassen kann. Diese einzige wandernde Revue auf Radern ist nun auch nach Gießen gekommen unö wirb heute adend ihr erstes Gastspiel eröffnen Das große auf dem Oswaldsgarten aufgestellte öeit mtzr 1000 Personen und bietet aut einer großen Buhne mit allem Lichtraffincment alle möglichen Leistun- aen Tanz, Artistik, Duette. Siimmungssanger, Hu­moristen u.a. werden die Zuschauer erfreuen. Bet ber heutigen Eröffnungsvorstellung haben aus e > ne Karte zwei Personen Einlaß. Man beachte die

. Torftclluna 6e« Gießener Stadtthcater - ©nfemble» am morgigen Samstagabend im Stadtthcater sei noch einmal zum Besuche empfohlen. 3ur Auf­führung kommt Aiebergall» Posse .DevDatterich . Die Dorstellung findet zu gewöhnlichen Schauspiel, preisen statt. Beginn 20.15 Uhr. D« wird gebeten, vorbestellte Karten bi» Samstag. 13 Uhr. adzu- holen, da sonst anderweitig darüber verfügt wer- den muß- (Siche heutige Anzeige )

" Personalien. Der Amtsgehilfe August Krebs beim Kulturbauamt in Gießen ist mit 215ir- fung vom 1.3uni an in den Ruhestand getreten. Auf Grund des Altersgrenzegesetzes wurde der im einstweiligen Ruhestand befindliche Aulturm,pektor Thomas fflrcb zu Friedberg mit Wirkung vom 1 Juni an in den dauernden Ruhestand versetzt

Kraft-Son de rpo st en zum M otor- rad-Re nnen .Rund umEcho11en' wer- den am kommenden Sonntag von Gießen aus ge­fahren Die Kartenausgabe (Hin- und Rückfahrt 3 Mark) erfolgt im Postamt Bahnhofstraße am Schalter VI. Sintrittskarten-Dorverkauf ,st tn Gießen bei der Armoncen-Erpedition (Germer & Wagner. (Siche gestrige und heutige An- zeigen.)

Weitere Lakainachrichten im 2. Blatt

Wettervoraussage.

Die Erwärmung hat infolge der kräftigen Sonnen­strahlung über dem Kontinent weitere Fortschritte gemacht. Bei den hohen Temperaturen wirb jedoch das Barometer zum Sinken gebracht, |o daß wieder Störungstätigkeit einsetzen kann, lieber -tandina- vien ist es zur Ausbildung eines kräftigen Tiefdruck­gebietes gekommen, dessen Ausläufer bereits bis nach Norddeutschland vorgrcifen. An feiner Rück­seite fließt ftaltluft fudwarts, die bis in unser Ge- biet vordringen und bei Zusammentreffen mit der stark erwärmten kontinentalen Lust Anlaß zu Ge­witterstörungen mit Regen geben wirb

Aussichten für Samstag. Rach Gewitter­störungen mit Gewitterregen leichte Abkühlung.

Lufttemperaturen Am 2 Juni: mittags 20,ß Grab, abends 14,8 Grad: am 3. Juni: morgens 14,4 Grad Celsius. Maximum 22,3 Grad, Minimum 7,7 Grab. Sonnenschen'dauer 11 . Stunden. Erdtempera­turen in 10 Zentimeter liefe. Am 2 Juni: abends 18,0 Grad, am 3. Juni morgens 13,6 Grad Erstius.

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(Butenbergtage in Main,.

Am 25. und 26. Juni findet, wie alljährlich, in Ma.nz eine Gutenberg-Feierstatt^Die Pro­gramms olge sieht u. a. vor: Samstagabend. Große Aheinufcrbclcuchtung ,Der Ahein in

Sonntagvormittag Hauptversammlung ter ®u- tenbera-Gesellschast im Kurfürstlichen Schloß, Dortrag von Professor Diktor Scholterer, Lon­don überFrühdrucke in Italien". Ehrung am Dukenberg-Denkmal Nachmittags. Sportliche Der- anftaltungen, u.a. ZiÄfahrt deS^^^njEou- ring-EIubS: abends: Gutenberg-Festspiel m der Stadthalle: anschließend Johann,snach am -Rhein '. Jrn Gutenberg-Museum. da» sich ollmah- lich zum Wcltdruck-Museum auswachsen ton», ist Gelegenheit zur Besichtigung der Ausstellung .GrÄhe und feine Verleger Q^eben. ferner wird die Gutenberg-Werkstatte tn Betrieb vor- geführt.

Verhandlung wurde Zwecks weiterer Beweise- Hebung vertagt. ,

Die Mage de» ©aftwirt» Ludwig Bier au von Staufenberg gegen die Gemeinde aii n A l a r aut llnzulaisigkeilserklarung eines Gemeinderatsbeimm - es und auf Eintragung in den Gcmeindesagdpacht- Dfrtrag kam nicht zur Verhandlung, da sich die Par­teien inzwischen auf gütlichem Dege geeinigt hatten.

Taten für Freitag, 3. Juni.

1740. Friedrich der Große hebt die Folter auf; 1844: der Dichter Detlev v Liliencrvn In Kiel Sboten; - 1864 der Dichter Otto ört» S»rt-

xn in Klaustbal geboren; - 18a: Ellast- Lothringen wird deutsche» Reichsland. lo<5. ber Komponist Georges Bizet in Bougival ge-

freube liegt in ihrem klingenden Ruf, der noch tont, wenn der Abcndfchatten Türme und Zinnen zu­sehends in Dunkelheit taucht.

Unser neuer Vornan.

3n der heutigen Ausgabe de» ,Gießener An­zeigers" beginnen wir mit der Veröffentlichung eine» neuen großen Romans; cs l>anMt mer um die Geschichte einer Frau, bie Geschichte ihrer Liebe ihre» Ausstieges und ihres Kampfes um AerMmSglüd und Erfolg geschrieben von einer Frau und in erster Linie auch für die <yrauen. Doch ist die Erzählung so voll packender Span­nung und ergreifender Lebenswärme, daß nie­mand sich dem Reiz dieser Schilderung wird ent­ziehen können. Der neue Roman heißt:

Elisabeth erobert sich daet Glück" von Margarete Antelmann

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hilft 5 Partei uirb bff H er Motion bringen ÄS toäS h) nunmehr bie m die meisten K. S ÄMoann »te: 1 nngehört, der aut rootging Ich helft, den Arbeitern den MMch w ter- ^ng erscheint uni d«r Reste der flo­aten Arbeiterinsti« asammenfchluh aller t-): Die Stunde für >or 1930 gekommen, rbcitstvillige Rechte um frei vor noch jfte gesucht Hot, too* beit boten. Drüning not Dühlarbeil ge» lusiver Klubs ge» d es Srohinduftne bei dieser Arbeit m, dah das deulsche if zu zahlen haben ein Ministerpräsi» dos Zentrum zu» iuhe iAuse bei den Sieget des Dahl» en, mit ihren 162 i Preussischen Land­is vir im übrigen is keineswegs in der sozialisten zu dieser

nnt die lScfchäftsord- dem Tollbau;. ®on tionaljozialisien nun berige Regierung >, Stattdessen wollten . Hobe, bis nach b« .eiche warten. (W e!") Die dringendste ; fei es, sobald wm Regierung zu bilden, rurieili gleichfalls die Aenderung der w Methoden werde W

Das ist ein ständiges Hin unb Her über Dächern . unb Zinnen: Jagb munterer Vögel auf Insekten. Don jruh bis spät währt sie. Bis erste Debatten Die kurze Fruhlingsnacht einleiten, bis erste Lichter in abendliche Dämmerung glühen.

Mauersegler sind es. Turmschwalben echte Stadtbewohner. Sie bei ihrem Beutefluge zu sehen, wie sie emporwirbeln, jählings Herabsturzen, schwern- ken und wieder steigen, wie sie flattern und gleich Darauf ohne sichtbare Flügelbewcgung dahinfchletzen, ist ein Genuß. Ihrer langen Flügel cingcnadigc Sicheln unterscheiden sich von jedem anderen ^o» acl. Und ihr lauter Ruf, ihr schrillesSn-sri , jo hoch über dem Lärm der Straße, schallt wie ein Jauchzen: Freude an fröhlicher Jagd, Freude an diesem wirbelnden Fluge in den Lüsten...

In ektenjagd, unentwegt in wildem Dahinfchietzen und sicherm Kreisen um ragende Türme und öiebel, das ist des Mauerseglers Tätigkeit. Hast bestimmt fein Leden. Keiner aus der ganzen Dogelwelt zeigt das Bestreben, die Zeit 3u nutzen, so deutlich wie er. Es ist, als müsse er sich selbst Rechenschaft ab» legen über das, was er geleistet, Rechenschaft an jedem Tage. Kein Vogel paßt in seinem Hang zur Geselligkeit, in seiner Hast, in seinem ganzen Ge» baren so in das Stadtbild, wie dieser. Aber diese Emsigkeit ist nicht von ungefähr; sie ist bedingt durch den harten Daseinskampf, den der Mauer» cgler zu fuhren hat Keiner von unseren Zug­vögeln weilt nämlich so kurze Zeit bei uns, mie Die|er. Erst in Der ersten Halste Ma, trifft er bei uns ein, wenn Die warme Luft Die winzigen In­sekten geweckt hat. Und bereits Anfang August wen» bet er sich von uns. Das sind Drei Monate, manch­mal knapp Drei Monate. Und Diese Zeit ist aus- gefüllt mit Arbeit van früh bis spät. Da gilt es zu brüten unb später bie Jungen zu aßen. Unb Die brauchen nicht wenig, sollen sie doch schon in kurzer Zeit, zusammen mit den Alten, die weite Reise an» treten nach südlichen Ländern. Dann sind diese Kerlchen, die vom Leden noch nichts wissen, etwa sechs bis sieben Wochen alt! Mag der Sommer noch so sonnig und warm sein, Zeiten, da es tagelang anhaltend regnet, gibt es wohl in jedem Jahre. Solche Tage aber gehen diesen Vögeln, die auf Jnsektenna^rung angewiesen sind, nahe und ge­fährden die Aufzucht der Jungen. Dann gibt es in Der Lust keine Beute für sie, die vielleicht schon Die Sorge um Den Nachwuchs haben; dann suchen sie flatternd altes Gemäuer ab. Und da geschieht es nicht selten, daß einer dieser Vögel aus ^Awache auf die steinige Straße fällt. So sicher d«r Mauer­segler aber im Reich der Lüfte ist, so unbeholfen ist er auf dem Erdboden. Seine kleinen Fuße gestatten ihm nicht cm rasches Dorwartskommen. Und Io wird denn mancher eine muhelose Deute der Katzen. Der Mensch sollte auch diese Vögel schützen wo sie Des Schutzes beDürfen; Denn, was sie im Haushalt Der Natur bedeuten, wird so recht offenkundig, wenn man sie bei ihrem rastlosen Beuteflug beobachtet.

So düster sie auch ausfehen, es sind fonnenjreu- bige Geschöpfe. Emsigkeit bekundet ihr Flug, Lebens-

Da gerate ter Segelflugsport als Dortrupp ter Luftfahrt immer mehr an Bedeutung gewinnt und 1 er vor allem auch einem fast unbegrenzten Krei» von Anhängern die praktische Ausübung ohne «men besonders großen Aulwand an Mitteln et- «nöglicht. ist es anerkennenswert, daß für ibn irnD fomil gleichzeitig für den deutschen LuftfahickS- gedanken überhaupt die Werbetrommel gerührt wird. Dem DeutschenLuftf ahrtver band ist die Idee unb Ausführung der sehr originellen unb sicher sehr zukunft-vollen Werbeunterrehmung iu danken, die sich am 28. Mai unter Dem Damen I .Segelfl ug-WandcrAirkuS des DLD. ium ersten Male - zunächst^nach Pommern aut Reisen begeben wird. Auf dem Flughafen Tem- pclhof zeigte der .Zirkus" an einigen Schauflugen Die neuentwickelten Start- und Schleppmethoten, wie er sie unterwegs vorzusühren beabsichtigt. I Mittels dieser Reuschöpfungen, wie Autoschlepp mit direktem Zug. Autolchlepp mittels Umlen* kungSrolle und Windenschlepp will er zunächst in 1 der norddeutschen Tiesebene zeigen, daß mit solch verhältnismäßig einfachen Hilfsmitteln überall, selbst auf gänzlich hügellosem Lande bie Segelflugsporttetätigung möglich ist. Der

. Wanderzirkus' besteht auS einem Spezialschlepp- _____£__.

kraftwagen. einem zweiten Auto, sowie zwei Fern- Aus Der provin$iait>üupmaot. transportanhangern. in denen ein ein- und dop- _ . 1(M*

pelseitigeS Schleppflugzeug verpackt sind- Wolf j ® t e 6 e n. ten 3. 3um 1932.

H, rth. ter sich durch seine Segelslüge über Reu- york und seine Rhön-Fcrnstreckenflüge eine Füh- rcrstellung im Segelflugsport errungen hat wird den Wanderzirkus de« DLD. durch Deutschland leiten und neben Den praktischen Flugvorfuhrunaen auch Lichtbildvorträge über den deutschen Flugsport halten. Sein Raine bürgt dafür, daß das ilnlcmcbmcn überall Anteilnahme und unter ter Jugend auch Bereitschaft zur Beteiligung

unb ist die LebenS- und Schicksalsgeschichte eines jungen und schönen Mädchens, das fast ohne Mit­tel bescheiden und still, zusammen mit seiner Mutter in einer kleinen Stadt lebt. Wie nun diese kleine Elisabeth dank ihrer bezaubernden Stimme sich zu einer ter größten und gefeiertsten Künstle­rinnen ihrer Zeit entwickelt, wie _hc nach schwe­ren Kämpfen und bitteren Enttäuschungen auf ihrem Wege zum Ruhm auch ten Mann findet dem von Anfang an ihre Liebe gehörte, das schildert Marianne Ankelmann mit beredter Feder in einer ungemein fesselnden und zu Herzen gehen- Öen CßJcifc

Der Roman .Elisabeth erobert sich das Glück" ist eine Geschichte nach dem Herzen der Leserin- nen und Leser, und wir sind fest überzeugt, daß fie ten gleichen starken Erfolg haben wird wie ihre Vorläufer; niemand wird die ergreifenden Schick- fale unserer neuen Heldin ohne tiefe Bewegung und wirkliche Anteilnahme verfolgen.

Kreisausschuß Sitzung.

Der Kreisausschuß Des Kreises ®ie» ß e n beschäftigte sich gestern in öffentlicher Sitzung mit folgenden Angelegenheiten:

Zulasiungsbescheinigung bes Georg o d) in t o t in Hungen; hier: Klage gegen bas Kreisamt Gießen. Dem Georg Lchmibt zu Hungen mar vam Kreisamt Gießen bie Führung von Kleinkrafträdern mit Wirkung vorn 1. April 1931 auf die Dauer I eines Jahres untersagt worden, weil er am 1. Avril 1932 gegen 18 40 Uhr in der Sudanlage in Gießen in übermäßig großer Geschwindigkeit gefahren war, wodurch er einen Zusammenstoß mit einem anderen Kraftfahrzeug verschuldet und dadurch Menschenleben in Gefahr gebracht hatte. Die Fahrbahn war zur Zeit des Zusammenstoßes naß und schlüpfrig. Schon deshalb hatte edr die Fahrgeschwindigkeit so einrichten müssen, day er jederzeit in der Lage blieb, den Bestimmungen über den Kraftsahrzeugverkehr Genüge zu leisten Gegen die Untersagung hatte Schmidt Klage erhoben. Der Kreisausschuh gab der Klage insofern statt, als der Beschluß des Krcisamts Gießen vom 18.2Iprü 1932 dahin abgeändert wurde, daß dem Klager die Führung von Kleinkrafträdern auf die Dauer von vier Monaten ab 1. April d I. versagt wird.

Klage des August Vogt von Hungen gegen die Heranziehung zur Zahlung von Kanalgebuhren. Die

Vorsicht vor Schnaken und Stechmücken? Diese Quälgeister machen den Aufenthalt im Freien ober Schlafen bei offenem Fenster oft unerträglich. Schutzen Sie sich mit Schnakencreme Mouson; sie ist das Produkt eingehender und langwieriger wissen, schaftlicher Versuche. Ihre Wirkung veruht sowohl auf der Abwehr der Schnaken und Stechmücken, als auch auf der Schmerzlinderung unb Beseitigung der Anschwellung nach erfolgtem Such- Schnaken- (Mücken.) Creme Mouson ist in einschlägigen Ge- schäften erhältlich 334iV

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Fünf Kinder ertrunken.

Bier Mädchen und ein Knabe hatten in einem Boote auf dem 91 j em en bei örobno eine Spazierfahrt unternommen. Als bie ftinber in Dem Boote wild umhersprangen, kenterte es Alle fünf Amber ertranken.

Wolfgang hirths Segelflug,irku» begibt sich auf Reisen.

23Z

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