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I

Wirtschaft

enmorkk Berlin Frankfurt a.2U.

Devl

2.«pril

1. April

Ratenzahlung. Die Entschließung soll an die l und forstwirtschaftliche Berufsgenossenschaft leitet werden.

ge

Kreis Schotten.

Laubach. 1. April. Dieser Tage fand im

die diesjährige Hauptver

Reichsbankdiskonl 6 Pro;. Lombardsah 7 Pro;.

binerinnen. Donnersta, 0.15 Uhr: Faust 1. Teil

9. April, von 20 bis nach 22.30 Uhr: Der Raub der Sabinerinnen. Sonntag, 10. April, von 18.30 bis gegen 24 Uhr: Faust 1. Teil.

Hohmann, 8. Franz K r e u d e r, 9. Hermann Diehl, 10. Karl Kopp, 11. Heinrich Kopp. 12. Gustav Rohn, 13. Karl Klein. Ersahhaupt-

Mtgliedern fand. Für den Dirigenten stellt der Abend die Anerkennung seiner sorgfältigen Ar-

'and so lebhafte Anerkennung, daß es wiederholt rerden muhte. Sehr gut gefielen außerdem die Aedvorträge von Herrn Ri kl aus, Rupperten-

:od (Tenor), Der mit Liedern von Schumann, Schubert, Rubinstein und Zöde aufwartete und sich u einigen Zugaben verstehen mußte. Die Deran- taltung bedeutet für den Verein und seinen Diri- Mtcn einen großen Erfolg, der auch äußerlich einen Ausdruck durch den Beitritt von 15 neuen

ig, 7. April, von 19 bis

1. Freitag, 8. April, von

19 bis nach 23 Uhr. Wallenstein. Samstag,

Spielplan der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag, 3. April, von 15 bis 18 Uhr: 3m weißen Röhl: von 20 bis 23 Uhr: 3m weihen Rößl. Montag, 4. April, von 20 bis nach 22.30 Uhr: Macbeth. Dienstag. 5. April, von 20 bis 22.30 Uhr: Rigoletto. Mittwoch, 6. April, von 20 bis 22.45 Uhr: Cavalleria rusticana. Hierauf: Der Bajazzo. Donnerstag. 7. April, von 19.30 bis nach 22 Uhr. Die Bo­heme. Freitag, 8. April, von 20 bis 23 Uhr: 3m weihen Röhl. Samstag, 9. April, von 18 bis 23 Uhr: Götterdämmerung. Sonntag. 10. April, von 15 bis 18 Uhr: 3m weihen Röhl: von 20 bis 23 Uhr: 3m weihen Röhl.

Schauspielhaus. Sonntag, 3. April, von 18.30 bis gegen 24 Uhr: Faust i. Teil. Montag, 4. April, von 19 bis 0.15 Uhr: Faust 1. Teil. Dienstag, 5. April, von 20 bis noch 22.30 Uhr: Der Raub der Sabinerinnen. Mittwoch. 6. April, von 20 bis nach 22.30 Uhr: Der Raub der Sä­

gebänken des Abends hin. Sodann folgten die verschiedensten Lieddarbictungen. Reben den wuch­tigen Männerchören standen die dreistimmigen Lieder des Mädchenvereins, darunter als etwas Reues zwei dreistimmige Kanons und zwei zwei­stimmige alte Volkslieder mit Violinbegleitung. Das abwechslungsreiche Programm löste reichen Beifall aus.

y Gedern. 1. April. Der Leiter der hie­sigen Städtischen Höheren Schule, Stu­dienassessor Karl Schuchmann, ist mit Be­ginn des neuen Schuljahres an die R e a l s ch u l e zu Michelstadt versetzt worden. Der Schei­dende wirkte fast 6* U_ 3ahre in unserer Stadt.

Kreis Alsfeld.

Alsfeld. 31. März. Am zweiten Ostertage feierte der hiesige Männergesang verein Harmonie" sein 60jähriges Jubiläum durch eine Veranstaltung im Saale desDeutschen Hauses", der bis auf den letzten Platz besetzt war. Die Festrede hielt der langjährige Dirigent des Ge­sangvereins, Lehrer II s i n g c r . der über die Bcdcu- tung des Männcrgesangs in vaterländischer, sozialer und kultureller Beziehung treffende Worte sprach. Die vorgetragenen Chöre fanden lebhaften Beifall. Die würdige (feier wurde umrahmt von musikalischen Darbietungen und Sologesängen. Aufführungen und Tänze von Turnerinnen des Turnvereins Alsfeld jnime eine ftott gespielte Schwank) perette und ein

Rokokoduett trugen zur Bereicherung des Abend» bei. Der Ueberschuh aus der Veranstaltung ist für die Alsfelder Winterhilfe bestimmt.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

G W e tz l a r . 1. April. 3m Hotel .Kaltwasser" fand gestern eine Versammlung der Genossenschaf­ten des Kreises Wetzlar statt. Den ersten Vortrog hielt Direktor Fleinert über .Das genossen­schaftliche Warengeschäft". Kleber Verbandsfragen referierte Hauptgeschäftsführer D e cf. liebet Rechts- und Steuerfrazen sprach Geschäftsführer Schmidt. Diplom-Landwirt H a a cf behandelte den genossenschaftlichen Absatz, insbesondere des Viehes und der Milch. Den Vorträgen schlossen sich lebhafte Aussprachen an.

am Sonntag vor Ostern mit dem Motorrad und ist am zweiten Ostertag im Laubacher Kranken­haus seinen schweren Verletzungen erlegen. Der Verstorbene wurde im 3uni 1927 von Horchen- Hain an unsere Volksschule versetzt, wo er fünf Jahre lang gewirkt Hot. Ein großer Teil un­serer Ortseinwohner, der Gesangverein und die Kinder der 1. Schulklasse nahmen an der Beerdi­gung in Daubringen teil. Dekan Gußmann, Kirchberg, hielt die Grabrede. Rektor D ö l l, Lau­bach. legte im Auftrage des Kreisschulamts Schotten einen Kranz nieder und widmete dem Verstorbenen einen warmen Rachruf. Außerdem sprachen noch Lehrer D e b u s, Ruppertsburg, im Rainen des Dezirkslehrerverbandes und Dr. Balser, Wölfersheim. Arn Grabe wurden zahl­reiche Kränze niedergelegt, u. a. von Bürgermei­ster Rahn für die Gemeinde Sellnrod, ferner ein Kranz von den Schülern, von der Altersvereini­gung des Entschlafenen und von dem Männer­gesangverein Daubringen, der auch am Grabe sang.

c. Ulfa. 31. März. Einen schönen Ge­meindeabend veranstaltete dieser Tage der hiesige Gesangverein ..Germania' zu­sammen mit dem Mädchenverein ..Freude". Es sollte kein Konzert sein, sondern ein gemütlicher zwangloser Singabend, der unter dem Leitwort ..Gott. Hc'.mot. Vaterland" stand. Rach der Eröffnung wies Lehrer Schönheit als Dirigent des VrläNgvLLttNs aitf öu Grund-

k 1. April. Gestern (M lzuchtvereinbetS- leraldersammlung ab. m leitete zunächst den Mu ifricdenstcltenden AbM

tunröe Snllüstuug e xuuuuu#, i. -41-piii. -yicjei -e,ayv juiiv im

awcchl wurden gcloMv^ gchützenhof" die diesjährige Hauptver- Lorfihender L SM '. fammlung der LaubacherAusschuß-

- gef eil f d) a f t" unter dem Vorsitz des vorjäh-

" rigen Hauptmanns, Etudienrat Vetter, statt.

Die Rechnungsabloge ergab ein günstiges Ergeb­nis. Bei der Vorstandswahl wurde der Reichs- bahnfchaffner Christoph Högel l. zum Haupt-

lährigen Satz von 18 Pfennig darin erblicken könnten. Man verlange eine den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende Senkung. Außerdem wünsche man zinslose Stundung des Mmlagcbci- Irages bis zur endgültigen Regelung und für den neu festzusetzenden Beitrag die Möglichkeit der Ratenzahlung. Die Entschließung soll an die land-

in unserem Orte einen Kleintierzüchter- & er ein zu gründen.

Lang-Göns, 1. April. Unter großer An­teilnahme der Einwohnerschaft wurde hier der Altveteran von 1870,71 Emil Konrad Schaum zu Grabe getragen. Der Verstorbene stand im Lebensjahre. Der Kriegerverein, dem der Ent- schlafene seit der Gründung angehörte, ehrte ihn als langjähriges Ehrenmitglied in der üblichen Weise. Der hiesige Posaunenchor verschönte die trnste Feier. Kamerad Heinrich Kuhl legte einen Kranz nieder.

Kreis Büdingen.

!! 'Bübingen, 30. März. Mit einer schlichten, würdigen Feier wurde dieser Tage bas Winter­semester der hiesigen Gewerbes chu le abge­schlossen. Der Schulleiter. Gewerbelehrer Ka- ? e t l e r. gab noch Begrüßungsworten einen fur- un Rückblick auf das abgelaufene Schuljahr und erinnerte an das nunmehr 93jährige Bestehen der schule, die durch den Opfersinn des Handwerks. >urch die bereitwillige Unterstützung der Stadt *o lange erhalten und zur heutigen Höhe ent- viele!t werden konnte. Der Redner dankte allen, die zum Fortbestand der Schule beigetragen »aben, er dankte auch dem Lehrerkollegium für die zielbewuhte Arbeit, die im 3nteresse des handwerklichen Rachwuchses geleistet wurde. Bür­germeister D i e m c r überbrachte die Grüße und Wünsche der Stadt und des Gemeinderats und richtete beherzigenswerte Worte an die Schüler. Hin Rundgang durch die Ausstellung, die aus Anlaß der Schluhfeier veranstaltet war. ließ einen Ueberblick über die Art der Arbeit der öchule gewinnen. Rach dein Rundgang erfolgte die Verteilung der Zeugnisse. Die Schule wurde m vergangenen 3ahre von 28 Schülern besucht, )on denen 10 die Abgangsprüfung mit gutem Hrfolg bestanden Die bestandene Abgongsprü- 'ung erseht (in diesem 3ahre das erste Mal offi- jiell) die theoretische Meisterprüfung. Die Gewerbliche Berufsschule konnte in diesen Tagen das 3ubiläum ihres zehnjähri­gen Bestehens feiern. Aus diesem Anlaß wurde in den Sälen der Schule eine Ausstellung veranstaltet, die in eindrucksvoller Weise die zweckmäßige und notwendige Arbeit der Schule unter Beweis stellte. Die mannigfaltigen Zeich- - nungen ließen erkennen, daß in der Schule dem.

Rachwuchs des Handwerks erfolgreiche Pflege und Ausbildung zuteil wird. Die Gewerbliche Berufsschule wurde im abgelaufenen Schuljahr von 160 Schülerinnen und Schülern besucht, die in zehn fachlich gegliederten Klassen unterrichtet wur­den. 3m Anschluß an die drei- bzw. dreieinhalb- jährige Schulzeit haben die jungen Handwerker Gelegenheit, nach vorheriger Ablegung der Ge- felleriprüsung in der Gewerbeschule die theore­tische Meisterprüfung zu machen.

* Ridda, 1. April. 3n einer Grundbe­sitz erversammlung wurde von den zahl­reich versammelten Umlagepflichtigen aus Ridda, Mchelnou, Unterschmitten. Kohden, Fauerbach, , Rabertshausen, Geiß-Ridda und Wällernhausen eine Entschließung gefaßt, in der gegen den A u s- fchlagsah zur land» und for st wirt­schaftlichen Berufsgenossensch a f t Stellung genommen wurde. Man sei, so heißt es u. a. in dieser Entschließung, am Ende der Zah­lungsfähigkeit ongelangt und verlange unbedingt eine Herabsetzung der Umlage, die in ihrer Höhe nicht den heutigen Erträgnissen des landwirt­schaftlich genützten Geländes entspreche. Der 3n- M für Agrarprodukte liege heute weit unter dem Hundertsatz, der Umlagesatz dagegen betrage noch das Mehrfache. Die Versammelten erklär­ten, daß sie gegen die angeforderten 17 Pfennig pro 100 Mark Steuerwert protestieren, da sie , ! leine entsprechende Senkung gegenüber dem vor-

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3ur

lei am 3. J»

SFsSs

Die Reichsindexziffer für die Le­benshaltungskosten im März. Die Reichsindexziffer für die Lebenshaltungskosten (Ernährung, Wohnung, Heizung, Beleuchtung, Bekleidung undsonstiger Bedarf") ist nach den Feststellungen des Statistischen Reichsamts für den Durchschnitt des Monats März mit 122,4 gegen­über 122,3 im Vormonat nahezu unverändert ge­blieben. Eine geringe Erhöhung der Ausgaben für Ernährung ist durch einen ebenfalls geringen Rückgang der Ausgaben für Bekleidung, Heizung und Beleuchtung undsonstigen Bedarf" an­nähernd ausgeglichen worden. Die 3ndexziffem für die einzelnen Gruppen betragen (1913/14 = 100): für Ernährung 114,4, für Wohnung 121,5, für Heizung und Beleuchtung 136,6, für Beklei­dung 119,1 und fürsonstigen Bedarf" 166,7.

Die □Totlage im Erzbergbau. Die Roheisengewinnung im Sieg-, Lahn- und Dill­gebiet und Oberhessen ist von 12 958 Tonnen im 3anuar auf 11301 Tonnen im Februar zurück- gegangen. Der Rückgang im März wird noch erheblicher sein. 3m 3anuar vorigen 3ahres betrug die Produktion noch 23 894 Tonnen. Teil­weise befriedigend war der Absatz der kleinen Spezialhütten Birlenbacher Hütte, Hainer Hütte, Alte Herdorser Hütte und Riederdreisbacher Hütte, die teilweise wegen Anhäufung der Vor­räte die vorübergehende Stillegung in Aussicht genommen haben. Mit wesentlicher Einschränkung sind auch die Erzgruben im Bergrevier Dillen­burg in Betrieb. Der einzige noch in Rassau in Betrieb stehende Hochofen Oberscheld im Dillkreis ist gedämpft.

* Adam Opel AG., Rüsselsheim. Die bekannte Steigerung des Absatzes im Geschäfts­jahr 1931 ist in der Hauptsache auf das ver­größerte Lastwagengeschäft zurückzusühren. Wert­mäßig ist der Ämsatz gegenüber dem Vorjahre etwas zurückgegangen. Der Anteil am gesamten deutschen Automobilabsatz einschließlich des Ex­ports konnte um 2,7 Prozent erhöht werden. 3m neuen Geschäftsjahr formte eine weitere Steige­rung des Anteils am deutschen Gesamtmarkt um 7,1 Prozent erzielt werden.

Lustlose (Stimmung in Berlin.

Berlin, 2. April. (WTD. Funkspruch.) An der letzten Börse dieser Woche änderte sich an der lustlosen Stimmung und der geringen Ge­schäftstätigkeit wenig. Die großen bevorstehenden Ereignisse (Wahlen. Konferenzen usw.) werfen ihre Schatten voraus und lähmen die llnterneh- mungslust. Außerdem sollen Bestrebungen im Gange sein, die Geschäfte, an denen die Börse in der letzten Zeit überhaupt Genüge hat, näm­lich die Tauschoperationen des Auslandes, auch noch zu unterbinden, sei es, indem man nur den Tausch von Renten gegen Renten, ober Aktien gegen Aktien vornehmen will, sei es, daß über* .Haupt keine Versendung von Wertpapieren ins Ausland mehr gestattet wird. So unangenehm es für die Börse wäre, vom volkswirtschaftlichen Standpunkt wären solche Maßnahmen zum Schuhe des Devisenbestandes der Reichs bank nur zu begrüßen. Die schwachen A^slandbörsen hatten zunächst wenig Einfluß auf die Kursentwicklung, allerdings ist zu berück-

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uchlbiibemvrttQg am %i. Aaturpsades. was die in .^olur^ab.-^tncgung für J? Heimochflege bedeutet, ^elige Schulinufem unb Iten die anregend bedau-

Hessen.

t in Schotten.

^DerGemeinderat )ften Sitzung, die für die uyrbienfte wenigste ignn. - Einer 20pro« gungberZagdpacht ezugestimml.-ZurÄus« >er Pvstkraftwagen« Ulrichstein muh von meinben ein Zuschuh Don irden. Ruf die Stadt Schot- t die vom Gemeinderat ge- Weiter wurde beschlossen, rwerbslosen in der weiter zu beschäf- teten werden 26 W einem Siunbenlvhn von DieMgenRrbeiter sollen ,sen. Die Sladl Hai * ligen ArbeiiSdient' von etwa 20 jugendlichen ,fah auf dem Bvchahl vrr- uch der Kirche um Ge- Zuschusses muhte weg« lurücfgeftellt werden.

eis Gießen.

Büchertisch.

Rudolf Sieck: Eapri. Mit 21 Vierfar­ben- unb Duplerdrucken unb 5 Zeichnungen. 3n Rohleinen 4,80 Mark. Verlag Strecker & Schröder, Stuttgart (564) Rudolf Sieck, einer unserer feinsinnigsten deutschen Landschafter, hat jedem 3talien- und vornehmlich jedem Eapribesucher ein Geschenk köstlichster Art gemacht. Zu den Aqua­rellen hat er in liebevoller Einfühlung Texte aus Ferdinand Gregorovius u. a. ausgewählt, die in voller Harmonie zu den Bildbeigaben stehen. Wel­cher Besucher erinnert sich nicht der majestätischen FelsenobeliSken, derFaraglioni", der maleri­schen kleinen Marina oder der blauen Grotte, des Wunders von Eapri, um nur einige der Ratur­schönheiten der märchenhaften 3nfd zu nennen. Wer sich und anderen eine Freude machen will, greife zu diesem Eapribuche.

Friedrich Ferdinand Wegner: Verblutendes De-utschland. ArminiuS- Verlag Schesting & Co., Berlin - Eharlotten- 6urg 2- Preis in Leinen geb. 4,50 Mk. (1.) Gin fesselnd geschriebener Roman aus dem deut­schen Wirtschaftsleben der Gegenwart, der das Trust- und Kartellproblem in den Mittelpunkt stellt und auf eine scharfe Kritik an der Be­deutung des Leihkapitals im heutigen Wirtschafts­system hinausläuft. Das Buch ist eine geschickte Propagandaschrift für eine Wirtschaftsreform im nationalsozialistischen Sinne.

D i e letzte Schlacht. Von Th. Jakob». Rethra Verlag, Rostock. Gebd. 5,20 Mark. (579) Die letzten großen Wochen des Weltkrieges, in denen sich die Front mit zäher Verbissenheit treu schlug, werden in diesem Buche packend geschil­dert. Hier treffen wir jene feldgrauen Menschen, die ein gleiches Schicksal so ähnlich geformt hat, daß jeder feine Kameraden wie durch einen leichten Schleier hindurch zu erkennen glaubt. In diesem Buche klingt die Sprache der Front, karg, verhal­ten und unpathetisch, Wendungen, die feststanden, fast wie Kommandos und Befehle. Das ist die Welt, in der wir Feldsoldaten lebten, mit ihren Realitäten. Wieder umfängt uns die seelische Wirklichkeit, das Erlebnis des Krieges: Dienst als Forderung und Schicksal, Kameradschaft als die Form einer rein männlichen Schicksalsgemeinschaft.

mann gewählt. Der übrige Vorstand setzt sich aus folgenden Mitgliedern (Hauptführern) zusammen: 1. Studienrat Vetter, 2. Karl Göbel, 3. Her­mann Bohn, 4. Heinrich Silß, 5. Ludwig Hohmann jun., 6. Wilhelm Oechler , 7. Emil

um e»1 Seilschaft ausgenommen. Der seitherige 3ahres* tzinigebeitrag von 1 Mk. wurde auf 75 Pf. herabgesetzt. Jgs diesjährige Ausschußfest findet in altherge­brachter Weise vom 12. bis 14. 3uni statt.

$ Ulrichstein, 31. März. Der hiesige Mannergesangverein veranstaltete dieser Sage einen wohlgelungenen Volkslieder- abend. Äach dem einleitenden Sängergruß hielt bet Dirigent W. Daupert H. eine kurze An­sprache, in der er einen Lieberblick über das Wc- !en und die Entstehung des deutschen Volksliedes gab. Ein Chor,Das Volkslied" betitelt, bildete beit entsprechenden Auftakt. Das Dereinsorchester brachte sodann die Titus-Ouvertüre (Mozart) und Kompositionen von Schubert und Strauß zu Ge­bär. Das Programm des Abends brachte außer-

Dorschußverein Grünberg.

4- ®rünberg, 1. April. Der Vorschuß- verein Grünberg c. G. m. b. H. veröffent­licht soeben seinen Geschäftsbericht für das 3ahr 19 31, fein 69. Geschäftsjahr. In­folge der allgemeinen wirtschaftlichen Rotlage zeigt der Bericht zum ersten Male einen kleinen Rückgang in den einzelnen Geschäftszweigen. So ging der Umsatz, der im 3ahre 1930 noch 10 372 156,64 Mk. betrug, auf 8 620 186,86 Mk. zu­rück, ebenso verminderte sich die Bilanzsumme von 703 614,71 Mk. Ende 1930 auf 675 269,45 Mk. Ende 1931. Das e i g e n e De rm ö g e n der Ge­nossenschaft. bestehend in den Rücklagen und Ge­schäftsguthaben, erhöhte sich von 95978,09 Mk. auf 107 489,04 Mk. An Krediten gegen Ge- schäftswechfel, in laufender Rechnung und als Dar­lehen gegen Wechsel, Schuldscheine unb Hypothe­ken standen am Schlüsse des 3ahres 508 477,56 Mark aus, gegen 500 499,54 Mk. am Schluffe des Vorjahres. Die Spareinlagen erfuhren einen leichten Rückgang um rund 6200 Mk. und betragen noch 498 182,47 Mk, ebenfo verminder­ten sich die Einlagen in laufender Rechnung von 69 410.61 Mk. auf 57 003,59 Mk. Eine zu Be­ginn des 3ahres 1931 vorhandene Bankschuld von 22 465 Mk. konnte abgetragen werden. Die Soll- Zinssätze wurden im Laufe des 3ahres um 0,5 Prozent gesenkt, ohne daß eine Ermäßigung der Haben-Zinssätze eingetreten ist. Der Reinge­winn wird mit 6955,60 Mk. ausgewiesen, 760 Mark nixdriger als im Vorjahre. Reben den üb­lichen Zuwendungen zur Rücklage soll hiervon eine Dividende von 6 Prozent (8 Prozent in 1930) zur Verteilung kommen. Die Mitgliederzahl verminderte sich von 516 auf 454; hauptsächlich ist dies die Folge einer vorgenommenen Bereini­gung der Mitgliederliste, wonach eine Anzahl Mit­glieder wegen Richterfüllung ihrer statuarischen Verpflichtungen ausgeschlossen wurde.

sichtigen, bah bic Umsätze nur ganz unbedeutend sind. Schissahrtsaktien unb Aku neigten weiter zur Schwäche, auch 3.-G.-Chemie Basel verloren abermals etwa 5 Prozent, unb am Elektromarkt fielen RWE. durch einen 4prozentigen Kursrück­gang auf. Auch am Anlagemarkt wurde die Stimmung nach widerstandsfähigem Beginn später wieder etwas befser. Goldpfandbriefe gaben bis zu 0,25 Prozent nach. Reichsschuld- buchforderungen büßten ebenfalls 0,25 bis 0.5 Prozent ein. Von Deutschen Anleihen gingen Alt­besitz um 0.5 Prozent zurück. 3ndustrieobligationen lagen nicht einheitlich. 3m allgemeinen befriedigte am festverzinslichen Markte, daß der Kvupon- einlösungstermin bisher wenigstens ohne Stö­rungen verlaufen ist, und man nahm diese Tat­sache auch an den Aktienmärkten zum Anlaß, kleine Deckungen vorzunehmen. Die Schwäche des Pfandbriefmarktes, der Rückgang der RWE. und Abgaben am Montanmarkt, die wohl im Zu­sammenhang mit den neuen Entlassungen bet Krupp standen, liehen im weiteren Verlaufe die Stimmung recht unsicher werden. Eine Aus- ncchme machten Mansfelder, worin angeblich Zwangsdeckungen vorgenommen wurden. Am Geldmarkt hörte man zu gestern unverän­derte Sähe.

Große Zurückhaltung in Frankfurt.

Frankfurt a. M.. 2. April. (WTB. Draht- meldung.) Die Wochenlchluhbörse verkehrte wie­der in großer Zurückhaltung. Der matte Schluß der Rerchorker Börse, der bevorstehende Wahlkampf, sowie das Fehlen fast jeglicher Äauf- orders von außen her trugen dazu bei. Die Kurse lagen im großen unb ganzen nicht wesentlich un­ter den gestrigen, doch neigte die Xenbenj zuv Schwäche, zumal die Spekulation eher Reali­sationsneigung bekundete. Bei sehr kleinen Mm» sähen ergaben sich gegen die Abendbörfe überwie­gend Abschwächungen von 0,25 bis 0,50 Prozent. Weiter stark rückgängig waren 3G.-Che- mie Basel, die erneut 4 Prozent nachliehen. 3G. und Scheideanstalt setzten 0,25 bis 0,50 Prozent niedriger ein, am Elektromarkt gingen Schuckert um 1 Prozent zurück, während im übrigen die Kurse knapp gehalten waren. Montanaktien lagen vernachlässigt und wieder 1 Prozent niedriger. Rur Gelsenkirchen waren gut behauptet. Don Kali- werten gaben Salzdetfurth zirka 1,50 Prozent nach. Schiffahrtspopiere blieben auf ermäßigter Basis gehalten. Am Bankenmarkt lagen sowohl Reichs­bank, als auch private Danken unverändert. Kunst­seide verloren 0,50 bis 1 Prozent. An den Re­benmärkten ruhte das Geschäft fast vollkommen. Von internationalen Werten lagen Svenska zirka 1 bis 2 Prozent nichtiger, Cha de konnten hinge­gen 2 Mk. anziehen. Am Rentenmarkt schwächten sich Altbesitz unb Reichsschuldbuchfor- berungen um 0,25 bis 0,50 Prozent ab. Reichs­bahnvorzugsaktien blieben behauptet. Von Gold- pfandbtiefen neigten norddeutsche Papiere zur Schwäche, während bic übrigen Serien unb Giqui- dationspfandbricfe kaum Veränderungen aufwie­sen. 3ndustticobligativnen lagen wieder gut ein­heitlich. Etahlverein gaben eher weiter nach. Krupp blieben gut behauptet. Ebenso hörte man am Elektromarkt unveränderte Kurse. 3m Ver­laufe war das Geschäft s e h r r u h i g , doch konn­ten sich einige Werte leicht befestigen. So lagen Gelsenkirchen 0,50, Reichsbank 1 und Schiffahrts- akticn 0,25 bis 0,50 Prozent höher. Dagegen gingen 3®.-Sorben 0,39 Prozent zurück. Am Geldmarkt war Lagesgeld mit 6 Prozent leicht.

M »«SfiSSf

Adculung ! ,uhrer' sind:!. Bernhard Högel, 2. August «mb ber unermutW »PaNtsch, 3. Richard Seitz. Weiterhin tour- 1 nttitnlictem Mi mehrere neue Mitglieder in die Ausschuß-

tDUtbc em 2N , i gt^llschaft ausgenommen. Der seitherige 3ahres-

mit i6ltluÄ® ßsVZZ ®efa'I9n?pDn^ormC1El

!/n ernsten ®oct^

tSn CßelP% Ibem eine Reihe älterer Volkslieder, sowie neuere »li<5 3um 2annhcr v. url^ neueste Liedkompositionen. Die vorzüglich L- etro^ ?'Vortrag gebrachten Lieder fanden lebhaften

ddii ^9c i' "k-eifall. Ein 3ägerlicb mit Trompetenbegleitung

......

HSV dar A amas "5c le TiOlU'Y'cind 9 f^d . . -TdQC r i; »V

Lpril- <> Sellnrod, 1. April. Gestern wurde un-

'er Lehrer K. Weimer in feinem Heimatorte

n w* jf[ein*!c7 daubringen unter großer Beteiligung zur 9c9len «eleitet. Lehrer Weimer stürzte ^isall. 2Rdn

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

2H. 6.» Südanlage. Wenden Sie sich zunächst unter Darlegung des Sachverhalts an das Amtsgericht, vor dem der Vertrag über die fragliche Erbauseinander» setzung geschlossen worden ist, und erbitten Sie Aus­kunft über die Rechtslage. Es hängt auch vom Ver­tragsinhalt ab, ob Sie heute noch eine Aufwertung verlangen können. Solches scheint jedoch der Fall zu fein, da Sie seinerzeit in völlig entwertetem Geld ausbezahlt worden find.

h. B. in 2U. 1. Ste können von dem Eigentümer der Fichten auf Grund einer Vorschrift über die Baumpflanzungen mit Aussicht auf Erfolg nicht ver­langen, daß er die Bäume entfernt, zumal Sie nicht unmittelbarer Nachbar seines Grundstücks sind. 2. Der Eigentümer der in versumpftem Gelände stehenden hohen Baume, für die bei einem Sturme die Gefahr des Umstürzens besteht, durch das Sach- und Personenschaden mit Sicherheit zu erwarten wäre, der auch diesen gefahrdrohenden Zustand kennt oder auf ihn aufmerksam gemacht worden ist, kann unseres Dafürhaltens den Dingen nicht freien Lauf lasten, sondern tut gut daran, die Gefahr schleu­nigst zu beseitigen. Ob und inwieweit ein Zivilprozeß des Gefährdeten gegen den Baumbesitzer im Augen­blick schon Erfolg hat, ist fraglich. 3. Gefährden die betreffenden Bäume die öffentliche Sicherheit, so be- steht für die Polizei (Bürgermeisterei, Kreisamt) die Möglichkeit eines Einschreitens von Amts wegen.

TB. B. in ID. 1. Die Gemeinde bedarf zum Ver­kauf des fraglichen Geländes der kreisamtlichen Ge­nehmigung. Der Kauf selbst, d. h. der Vertrag zwi- schen Ihnen und der Gemeinde, muß vor dem Grundbuchamt (Amtsgericht) oder einem Notar ge- schlossen werden. 2. Mit dem Bearbeiten des Bodens zi^ gärtnerischen Zwecken und mit dem Aus- Heben des Bodens für die Fundamente können Sie sofort beginnen, sobald Sie mit der Gemeinde einig sind. 3. Der Bau eines Hauses ob es groß oder klein ist, ist nebensächlich bedarf der bau­polizeilichen Genehmigung. Sie müssen die Pläne des Architekten, der Sie berat, der Bürgermeisterei vor- legen, wenn Ihr Bauberater nicht alle erforderlichen Schritte schon von selbst für Sie tut.

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London. . .

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16,05

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Italien. . .

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16,56

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Schweiz . .

81.67

81.83

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32.08

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Danzig. . .

82,47

82.63

82.47

82.63

Japan . . .

1,389

1.391

1.389

1,391

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0,256

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0.256

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Jugoslawien. Lissabon . .

7,413

7,427

7.413

7.427

14,59

14,61

Banknoten

14,49

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Berlin, 1 April

Geld

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4.20

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Belgische Noten.........

58.63

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Tonische Noten.........

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88.13

ünglische Noten .........

15.97

16,03

Französische Noten........

16,52

16,58

Holländische Noten........

169.86

170,54

Italienische Noten........

22,11

22,19

Norwegische Noten........

84,13

84.47

Deutsch»Oesterreich, 1 100 Schilling

Rumänische Noten........

2.49

2.51

Schwedische Noten...... .

85,63

85.97

Schweizer Noten.........

81,49

81.81

Spanische Noten....... .

32.04

32,16

Ungarische Noten........