her Rentabilität her Betriebe.
er
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WSR. Wiesbaden. 30. März. In einer
Buntes Allerlei
mit 24 Jahren nach der Neuen Welt zurückkehrte, da merkte er bald, daß man sich mit der Histo- rien-Malerei nicht ernähren könne, und wandte sich daher dem Porträtfach zu. Er hat eine große Anzahl von Bildnissen geschaffen, von _ denen jetzt eine beträchtliche Auswahl vereinigt ist und Morse als einen der bedeutendsten Künstler Amerikas vor 100 Jahren erweist. Als er dann sich immer eifriger technischen Problemen zuwandte und 1844 die Einrichtung des ersten elektromagnetischen Telegraphen in Amerika und die Verbindung Amerikas und Europas durch eine unterseeische Leitung durchgesetzt hatte, gab er das Malen auf und lebte in der Sonne seines
zahlreich besuchten, von dem Vorsitzenden Geheimrat Dr. Dr. h.c. §a eitler geleiteten Mitgliederversammlung des Mittelrheinischen Fabrikontenvereins berichtete der Geschäftsführer Dr. Meesmann zunächst über mehrere aktuelle Wirtschaftssragen. in erster Linie die Reparationsfrage. Die verhängnisvolle Wirkung des Poungplanes
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Das Heilverfahren, gewisse Krankheiten, besonders bestimmte Lahmungserscheinungen mit Hilfe der Unterwasser-Gymnastik zu behandeln, erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Um so wichtiger ist es, auf seine grundlegende Verschiedenheit von gewöhnlichen Schwimmübungen hin- I zuweisen, wie es Dr. C. L. Lowman in der I Chikagoer Zeitschrift der Amerikanischen Medizinischen Bereinigung tut Denn Muskelübungen unter Wasser sind kein Schwimmen, wenn auch bisweilen die gleichen Bewegungen vorgenommen werden, und ein Schwimmlehrer ist nicht die geeignete Persönlichkeit, diese Behandlung, die bei den verschiedenen Muskelpartien ganz ver- | schieden ist. auszuführen. Dazu kommt noch, daß er sich der Gefahr, die zu kaltes Wasser für kranke Muskeln bedeuten kann, gar nicht bewußt ist, sondern immer nur an feine bei Gesunden erprobte stärkende Kraft glaubt. Auch kann durch eine Ueberanstrengung kranker Glieder eine bereits bestehende Verkrüppelung noch erhöht werden. Mag es sich nun um gewisse Rückenmarkerkrankungen oder auch bloß um Fehler der Körperhaltung handeln, zu deren Behebung die Hnterwasser-Gyrnnastik vorgenommen wird, immer ist strenge Heberwachung der Hebungen notwendig, die mit dem freien Muskelspiel beim Schwimmen nichts gemein haben. Auch dürfen sie nicht an dem gleichen Tage ausgeführt werden, an dem bereits eine andere Art der Muskel- trainierung stattgefunden hat. Die Gefahrenquelle. die dem kranken Körper selbst in einem milden Himmelsstrich durch Erkältung droht, muß ebenfalls auf das sorgsamste ausgeschaltet werden, am besten durch eine vorhergehende kühle Brause. Daß das Bassin hygienisch einwandfrei sein muß, gilt für den Kranken natürlich nicht minder als für den gesunden Schwimmer. In der Verbindung der Wirkung der Sonnenstrahlen mit den Heilfaktoren des Wassers liegt ein auch bei der Hnterwasser-Gymnastik ausgenutztes Hilfsmittel, das aber namentlich bei leicht erregbaren Kindern gefährlich werden kann. Am verbreitetsten ist die Anwendung dieses Heilverfahrens bei Lähmungserscheinungen, ohne auf sie beschränkt zu sein. Sein besonderer Vorzug liegt darin, daß durch den Auftrieb ein Teil der Schwere aufgehoben und eine leichtere Beweglichkeit der Gelenke nach allen Richtungen ermöglicht wird. Glieder, die wegen der damit verbundenen Schmerzen oder der Furcht vor ihrem Eintreten außerhalb des Wassers nicht bewegt werden können, werden von dem Patienten schmerz- und furchtlos bei der Hnterwasser- Ghmnastik gestreckt und gebogen. Hub durch diese Leistungen wächst der Mut und die hoffnungsvolle Stimmung des Kranken, die selbst so wichtige Heilsaktoren sind.
furt a. M. wird der 1. Vorsitzende entsandt. Ein Antrag, künftig von neu eintretenden Mitgliedern kein Eintrittsgeld zu erheben, wurde einstimmig angenommen.
v. Londorf. 1. April. Der Radfahrerverein .Rabenau" (Londorf) beging in der vollbesetzten Volkshalle sein 30. Stiftungsfest. In der Begrüßungsansprache wurde die Bedeutung des Radsports hervorgehoben und der unermüdlichen Arbeit einer ReiA von Mitgliedern Erwähnung getan. Im Anschluß daran wurde ein Theate- stück zur Aufführung gebracht. Einige Reigen b.e aktiven Mitglieder und Kunstfahren zweier Herren zeugten von ernster sportlicher Arbeit des Vereins. Sämtliche Darbietungen wurden mit le*" haftem Beifall ausgenommen. Bier Mitglieder, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.
+ Grünberg, 1. April. Am zweiten Oster- feiertage hielt der Gesangverein .Sänge r k r a n z" . der unter Leitung von Chormeistee Konrad Hicolai (Grohen-Duseck) steht, in dec Turnhalle ein Konzert ab. Zum Vortrag gelangten neben Choren ernsten Inhalts besonder» solche in volkstümlichem Ton. Dem Goethejahe wurde Rechnung getragen durch Goethes Tanzlied .Der Schäfer putzte sich zum Tanz". Besonder« hervorzuheben ist der Wiener Walzer „An dcc schönen blauen Donau" von Johann Strauß, dcv von einem gut besetzten Liebhaberorchester begleitet wurde und großen Anklang fand. Die gut eingeübten Chöre kamen klar zum Vortrag: sehr gut hoben sich die Pianissimostellen ab, und man* merkte deutlich, wie die stark mit jungen Kräften durchsetzte Sängerschar das Bestreben zeigt, aut die Weisungen ihres Dirigenten einzugehen. Dir Aufführung des Dramas „Der Strom" von Mo? Halbe gestaltete sich durch gute Rollenbesetzung und wirkungsvolle Dühnenausgestaltung zu eine® vollen Erfolg. ! 1
* Oll bad), 1. April. Dieser Sage fand hier eine Vers ammlung von Kleint ier* züch tern statt, in der Herr Gerhar d-Kirch- göns einen Vortrag über die Kleintierzucht hielt. Die aufschlußreichen Darlegungen des Redner» fanden lebhaften Beifall. Man beabsichtigt, nutz
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neuen Ruhmes noch bis 1872.
Silber für Zahnplomben.
Die Rückkehr zum Tauschhandel, die bereits verschiedentlich europäische Künstlervereinigungen gewählt haben, um sich in der jetzigen Rotlage über Wasser zu halten, wird nun auch von den amerikanischen Künstlern eingeschlagen. Die amerikanische Gesellschaft unabhängiger Künstler, die in Reuhork ihres Iahresausstellung veranstaltet, hat besondere Einladungen an Hauswirte, Aerzte, Zahnärzte, Kaufleute, kurz an solche Persönlichkeiten, deren Leistungen oder Waren von den Künstlern dringend gebraucht werden, erlassen und sie gebeten, sich auf der Ausstellung Kunstwerke, die ihnen gefallen, auszusuchen und sie mit Gegenleistungen zu bezahlen. Ein Zahnarzt z. B., der hier ein Aquarell erwirbt, wird dafür dem Künstler oder einem seiner Familienangehörigen eine Goldplombe liefern. Der Chirurg, dem ein Kunstwerk so gut gefällt, daß er es sein Eigen nennen will, braucht nicht in den Geldbeutel zu greifen, sondern er wird den Gegenwert durch eine Operation liefern. Besonders die Hauswirte werden aufgefordert, sich recht eifrig bei diesem Tauschverkehr zu beteiligen, denn die Mieten sind hoch in Reuhork und können von den Meistern des Meißels oder Pinsels oft nicht mehr bezahlt werden. „Künstler müssen stets hart um ihr bißchen Brot kämpfen", sagte der Präsident der Gesellschaft John Sloane, „aber in diesem Jahre fehlt sogar das Brot. Alle nützlichen Leistungen, die uns von den Erwerbern der Kunstwerke angeboten werden, sind willkommen, aber am meisten erwünscht sind die Mäzene unter den Hauswirten, die für ein schönes Bild ein Jahr freie Wohnung gewähren."
Vielfraße in her Tierwelt.
Die Vorkämpfer der modernen Rahrungsreform haben häufig behauptet, daß der Mensch zu viel ißt, und dcch frühere Generationen durch diese Heberladung des Magens ihr Geben verkürzt haben. Wenn man in dieser Hinsicht den Menschen mit dem Tier vergleicht, so erscheint es einem erfahrenen Kenner, wie dem englischen Zoologen E G. Boulenger, fraglich, ob wir uns in der Bezähmung unserer Eßgelüste grundlegend von der Mhrzahl der Tiere unterscheiden. Es scheint, daß viele Tiere durchaus wissen, wann sie mit dem Fressen aushören müssen, aber auch unter ihnen gibt es einzelne, die sich augenscheinlich durch eine besondere Gier auszeichnen. Andererseits kann das wild lebende Tier eine I Entschuldigung für sich anführen, die dem Men- I schen seit dem Eintritt in zivilisierte Verhältnisse I versagt ist. Das Geschöpf der Wildnis kann nicht mit einer regelmäßigen Ernährung rechnen: es ist häufig zu langen Fastenzeiten gezwungen und weih nicht, wann ihm die nächste Mahlzeit winken wird. Daher sorgt es bei günstiger Gelegenheit tüchtig vor und frißt also gleichsam I auf Vorrat. In der Gefangenschaft liegen die 1 Verhältnisse ganz anders, hier wird den Tieren
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rungsgarantie für Sowjetausträge zu ermöglichen. Diese Garantie ist cine Art Exportsubvention. So dient das amerikanische Kapital, das sich geweigert I hat, sich dem amerikanisch-russischen Geschäft zur Ver. | fügung zu stellen, schließlich dem deutsch-russischen Ge. schäft. Und noch interessanter ist die Tatsache, daß die I Schulden der Sowjetunion im Ausland noch immer I voll und pünktlich gezahlt werden, während die deut- I schen Auslandschulden weder voll noch pünktlich ge- I tilgt werden. Diese Tatsache zwingt — bei voller I Anerkennung der eigentümlichen Schwierigkeiten I Deutschlands einerseits, und andererseits ohne Be» I rücksichtigung der Zukunftsmöglichkeiten in Deutsch. I land wie in der Sowjetunion — zu dem Schluß, daß die Kapitalanlage in Krediten an die Sowjetunion I bis zu diesem Augenblick eine sicherere Investition gewesen ist als die Anlage in Krediten an Deutsch- I land.
Aus dieser Erfahrungstatsache, die zwar nicht der Ironie ermangelt, aber unbestreitbar ist, ergibt sich die Folgerung, daß der Sowjethandel ein großes Plus in der deutschen Bilanz ist, und daß Deutsch, land ohne ihn noch weniger als heute imstande wäre, seine Vervflichtungen zu erfüllen. Im Jahre 1931 hat Deutschland einen Gegenwert von ungefähr 70 Millionen Dollar mehr in die Sowjetunion aus- geführt als von der Sowjetunion eingeführt wurde, und dieser Ueberschuß bedeutet mehr als 10 v. 5). des gesamten deutschen Ausfuhrüberschusses, der seiner. | seits wieder das Reich in die Lage versetzte, seinen i Auslandoerpflichtungen nachzukommen. Der russische Anteil an diesem Ueberschuß war jedoch nicht augenblicklich realisierbar. Denn die Sowjetunion wird, obwohl sie im Jahre 1931 in Deutschland für mehr | als 200 Millionen Dollar Warenaufträge vergeben I hat, diese Summe in Raten bezahlen, und zwar 1932 ’ 47 Millionen, 1933 124 Millionen und 1934 43 Mil- lionen.
Deutschland ist in der Gewährung von Krediten an die Sowjetunion weitergegangen als alle anderen Länder. Rach den Angaben der Berliner Handels- kammer beträgt die Summe der jetzt für Deutsch, land ausstehenden Sowjetkredite gegen 300 Millionen Dollar, das ist mehr als die Hälfte der 500 bis 600 Millionen Dollar, auf die die Handelskammer sämtliche ausstehenden Sowjetkredite in der Welt schätzt. Die deutsche Gewährung von Krediten an die Sowjetunion hat den Beschäftigungsgrad erhöht und damit die Last der öffentlichen Unterstützungsaus- gaben verringert, und sie hat dazu beigetragen, daß die Handelsbilanz aktiv wurde — beides Resultate, die Deutschlands ausländischen Gläubigern zum Vorteil gereichen.
Andererseits haben die deutschen Kredite an die Sowjetunion ungefähr 170 Millionen Dollar Re- gierungsgelber zur Bereitstellung der vom Reich und den Staaten geleisteten 70prozentigen Garantie in Anspruch genommen. Und die direkte Folge der außerordentlich großen deutschen Investitionen im Sowjethandel ist, daß das Reich in der Erhaltung oder Wiedergewinnung seiner eigenen Solvenz mehr als alle anderen Länder von der russischen Solvenz abhängig ist. Trotzdem bleibt die Umleitung amerikanischen Kapitals in deutsche Sowjetkredite, solange die Sowjetunion nicht aushört, ihren Verpflichtungen nachzukommen, eine Art der Investition, die für den ursprünglichen amerikanischen Gläubiger weniger Mnprofitobel ist als die beiden anderen im Ausland am heftigsten kritisierten Ausgaben.
gemacht habe und heute nicht in der Lage sei, seine . _ .
Verpflichtungen zu erfüllen. Und der nicht zu über- ElN (STfltlhCt öw -ölOlCr.
drückende Gegensatz zwischen der Auffassung, die die ~ , 1AA ~
»'n und der, die die Franzosen von den deut- Es sind in diesem Jahre 100 ^hre vergangen.
usgaben haben, ist wieder einer der Haupt- seitdem der Amerikaner S. F. B. Morse den gründe dafür, warum eine deutsch französische Ver- Plan zur Einführung des elektro-magnetifthen ftänbigung über die Reparationsfrage so weit ent- Telegraphen faßte und sein bekanntes Zeichen- fernt zu sein scheint. Drei Posten im deutschen Budget shstem ausarbeitete. Aus Anlaß dieses Iubi- roerfen ein Helles Licht auf die Ursachen für diese laums wird jetzt im ^lropolitan-Art-Museum verschiedenen Einwände und für diesen unübfrbrürf- tn Reuhork eine AiMeUung seiner Gemälde baren Gegensatz zwischen dem deutschen und dem veranstaltet, denn Morse war Nicht nur Erfinder, französischen Standpunkt. sondern auch ein bedeutender Maler, und erst
' ' ' , .... . o, <. , i seine technischen Leistungen bewogen ihn dazu,
Die drei Posten sind die deutschen Ausgaben seit öie £unft aufzugeben. Morse hatte in London Kriegsende für Hauserbau, die deutschen Aufwendun. QUc dortigen Akademie studiert und sich gen für soziale Fürsorge und die deutschen Kredite unter Benjamin West hauptsächlich für die (Sean die Sowjetunion. Der Posten, den die deutschen schjchtsmalerei ausgebildet. Aber als er 1815 Kredite an die Sowjetunion bilden, erscheint vielen 1 - - — - - — — " ~ r
von den Gläubigern als ein unerlaubtes Risiko von leiten eines Landes, das nicht imstande ist, alle seine Auslandverpflichtungen zu erfüllen. Die amerikani- schen Kredite an das Reich und die deutschen Staaten haben den Behörden die Möglichkeit gegeben, Steuer, einfünfte von den Zwecken, für welche die amerikanischen Kredite verwendet wurden, frei zu machen und mit einem Teil von ihnen die deutsche Regie-
SäSSSSSI Schutz der nationalen Arbeit!
lose liefern. Das ist der Normaldurchschnitt. Und die I . ~ K <. ci «
Russen erreichen ihn auch. Wir waren erstaunt über Interessengemeinschaft von Lanhwirtschast unh Ztlhuftne. — MeheryerfteliUNg die gute Behandlung, die unsere Maschinen in der I ■ - ......... - — . - -
Sowietunion erfahren haben." Herr Vollstädt 1 zählte, daß Freunde von ihm, Ingenieure an Sowjet-Telephonapparateftlbrik in Leningrad, die Maschinen von Hahn & Kolb verwendet, unter den Sowjets heute rascher automatische Telephone erzeugen als die Originalfabrik Ericcson in Stockholm.
Daß Hahn & Kolb trotz der prompten Bezahlung durch die Sowjets andere Aufträge als Russenorders vorzieht hat seinen Grund nicht so sehr in dem mög- lichen Risiko des Sowjetgeschästs, sondern in dem SISiSSES I
das die Geschäftsleitung erwähnte. Der im Jahre Rentabilität ^r Betriebe. I^wifchen 1930 eingeführte amerikanische Zoll auf Taschen- und sei dem Zusammenbruch der inneren Wirtschas Wanduhren trug dazu bei, die Schweizer Produktion auch eni starkerng der Ausfuhr und de dieser Waren herabzumindern. Vorher waren die ^sfuhruberfchusses gefolgt. !Die von Schweizer Großabnehmer automatischer Zylinder. Regierung vorgesehen^i A ft
drehbänke. Im Jahre 1930 sanken die Verkäufe von " a c^. ^'en in -^^ung u n z u r Hahn & Kolb in die Schweiz auf ein Fünftel, 1931 <&tnb. Eine W^e Ä
auf ein Zehntel des Absatzes von 1929. Die so ent- von Stanfcei« <^^geleüctc «J«
standene Lücke wurde mit Sowjetaufträgen aus- D o n a u so de r a t i vn unter ^vsschaltung des ' Hint deutschen Einflusses. Schließlich streifte der Red-
® . ner noch die Preisfenkungsaktion der
Die Geschäftsleitung der Firma bezeugte, daß die Reichsregierung, der ein wirklicher Erfolg ver- Rusien um eine Prolongation der Zahlungstermine jaQt h^ihen müsse. Helfen könne nur eine De- niemals auch nur nachgesucht haben. Die Geschäfts- freiung der Wirtschaft von den jetzigen Bin- leitung ist davon überzeugt, daß die Russen die auto- langen.
matischen Zylinderdrehbänke schließlich nachahmen Dann sprach Rittergutsbesitzer Stubben- und selbst erzeugen werden, und ist darauf gefaßt, daß horff, M. d. R., über die Rot der Land- sie diese augenblickliche Einnahmequelle einmal ver- wirtschaft und ihre Wirkungen auf lieren wird. Das bedeutet das Sowjetgeschäft unmit- I deutsche Industrie. Der Redner ner» telbar für die deutsche Industrie: eine Einnahme- n€inte die von der Regierung ausgesteUte These, quelle. daß die deutsche Wirtschaftsnot eine zwangs-
Unter den vielen Einwänden, die ausländische Be- | läufige Folge der Weltwirtschaftskrise sei. <zür
obachter gegen Deutschland erhoben haben, ist auf dem Gebiet der Wirtschaft der wichtigste der, es sei verschwenderisch gewesen, seine Verschwendung in unproduktiven oder riskanten Kapitalanlagen sei einer der Gründ» dafür, daß es praktisch Bankrott
Oer Voranschlag her Evangelischen Lanheskirche in Hessen.
WER. Darmstadt, 1. April. Der Voranschlag der Evangelischen Landeskirche für Hessen schließt in Einnahme mit 3,388 Millionen Mark, in Ausgabe mit rund
SV“?”???“ Sbhl’?TCnrrJn™ loll nad> tocUcren Sp°rm°bn°hm-N «uf6em Ablchre.bung aHcr bub^fen unö »ertorenen OSerte cincr ®arte6en6aufnabmC ausgeglichcn w°r-
tourte «ine «Wuttecnlw Ätatuna i>« 2aae&nn. j » Die Kirche nimmt weiterhin an, dah im gen. Zum anderen bestände eine ernste Besahr gerbst der SchiedsIPruch über die Vermögens.
Oioife^rndörung un e 3 . Auseinandersetzung mit dem Staat gefällt wird, SeulrttanS Leben«mettel,usnhren heute weder b i6r einen gröberen StaatszusLub bringen rnet eigenem Sold nach mit Kred nach mit $ ^herige (Beitrag des 6effif<5en
'uhr bezahlen tonne, und da alle Faktoren Maates an die Landeskirche beträgt Voranschlags- dafür sprachen, dast die eigene Ernte im Jahre I -ernäst 433 720 Mk 1932 erheblich unter normal liegen werde. -3u 9 " ' » . ,
den bisherigen Maßnahmen der Regierung zur Em yesssscher Heimawunh.
Beseitigung der Rot b«: Loindwirtschast bemerkte Frankfurt a. M., 30. März. Hier wurde
der Redner daß die Opfer die hierfür ins in c,ner au8 ganz Hessen sehr gut besuchten Ta- Monöcrc auch v°n der Industrie, gebracht wor- bie eines Heimatbundes
den stien vergeblich gewesen seien, da der Land- für Hessen und die a n g r e n z e n de nG e- wirtschaft nicht durch Sanierung einer Reche vollzogen. Der Bund, der als sein Ar-
notleidender Betriebe, auch nicht durch deren tzrjtsgebiet beide Hessen und das rheinfränkische Entschuldung geholfen werden könne. Die Ab- Mittelrheingebiet ansieht, will aus nationalen, so- Hilfe liege lediglich m der allgemeinen kulturellen und wirtschaftlichen Gründen!
Wiederherstellung der Rentabili- ßuxch Heimatkenntnis zur Heimaterkenntnis und tat auf dem Wege der nottvendigen Beschran- Heimatliebe führen. Erstrebt wird Erfüllung des kung der ausländischen Einfuhr. Heimatgedankens in Schule und Volkskultur. Der
An den mit großem Beifall aufgenommenen Heimatbund erblickt daher seine vornehmste Auf- Vortrag schloß sich eine Aussprache Der Vor- gabc in ber Sammlung und Stärkung aller Besitzende, Geheimrat Dr. Dr. H a e user, schloß Regungen und Bestrebungen, die die Heimat er- d'e Versammlung mit der Feststellung, daß man künden, erforschen, beschreiben, schützen und för- einig sei in dem Grundgedanken der Inter- Der Bund gliedert sich in Landschaften, Dees s e n g e metnschaft von Lan oto t rt- ,unb Ortsgruppen. Als Vorsitzender wurde schäft und Industrie und in der Rotwen- einstimmig der seitherige Führer der Heimat- digkeit des Schuhes der nationalen Arbeit. schulbewegung in Hessen. Lehrer Eidmann.
------- Darmstadt, als Schriftführer wurde einstimmig Lehrer Schwarz, Rudingshain, gewählt. In zwei Referaten wurde zu den Zielen des Bundes Stellung genommen. Lehrer E i d m a n n, Darmstadt sprach über ,Heimatnot und Heimatschule", der bekannte Darmstädter Pilzforscher Kallen- r _r. , ... . , . bach zeigte in einem Lichtbilde rvvrtrag am Bei-
regelmaßig der Tisch gedeckt, und ein Fasttag »viele des Eberstädter Raturpsades. was die in wird nur eingelegt, wenn es für die Gesundheit Deutschland noch junge Raturpfad-Bcwegung für notwendig ist. Wie die Menschen verschiedene Be- Heimatschuh und die Heimatpflege bedeutet, dürfnisse in der Nahrungsaufnahme haben, so ist Führungen durch das hiesige Schulmuseum und es auch bei den Tieren der Fall, und man darf ba8 Goethehaus beschlossen Oie anregend verlanden Appetit der verschiedenen Bewohner des Zoo I fene Tagung, nicht nach der eignen Aufnahmefähigkeit ein- '
chähen. Die Hnterschiede sind außerordentlich I groß. Während für einen Löwen sieben Pfund Pferdefleisch am Tag reichlich genug sind und ©CttlCltlhCTOl Itt vDd^OttCtl»
bei dieser Ernährung sogar ein Fasttag in der § Schotten, 1. April. Der G em ei nd er a t Woche eingeschoben werden kann, braucht ein beschloß in seiner jüngsten Sitzung, die für die ausgewachsener Seelöwe mindestens 30 Pfund Stadt zu leistenden F u h r d i e n st e wenigst- Fisch am Tage, und der große See-Elefant sogar nehmend zu versteigern. — Einer 20pro- das Dreifache dieser Ration. Der gewöhnliche »entigenErmaßigungderIagdpacht Maulwurf, der wohl das hungrigste aller Säuge- für den Bezirk II wurde zugestimmt. — Zur Auf- tiere ist, kann eine Regenwürmermenge vertilgen, I rechterhaltung der Postkraftwagen- die das Doppelte seines Gewichtes ausmacht. I linie Schotten — Hlrichstein muß von Fische sind im allgemeinen gewaltige Fresser, den interessierten Gemeinden ein Zuschuß von und es ist noch nicht genau festgestellt, welche 1000 Mark geleistet werden. Auf die Stadt Schot- Mengen für sie genügen. Bisweilen findet man I kn entfallen 440 Mark, die vom Gemeinderat ge» erstaunliche Beispiele von Freßlust. So gibt es nehmigt wurden. — Weiter wurde beschlossen, z. B. in der Rähe von London elfte berühmte die Wohlfahrtserwerbslosen in der Schmetterlingsfarm, in der die Raupen unter bisherigen Form weiter zu beschäf- großen Musselindecken gehalten werden. Ab und I tigen. Die Verheirateten werden 26 Wochen zu bricht sich ein Rotkelchen durch diese Decken lang je vier Tage zu einem Stundenlohn von Bahn und tut sich an der leckeren Speise gütlich. I 58 Pfennig beschäftigt. Die ledigen Arbeiter sollen Der Eindringling frißt sich so voll, daß er nicht I im Akkord Steine klopfen. Die Stadt hat außer- mehr Hüpfen, geschweige denn fliegen kann, und dem einen freiwilligen Arbei tsMen it wird so das Opfer seiner Hnmäßigkeit. Ein I eingerichtet und läßt von etwa 20 lugendlichen Seelöwe hn Londoner Zoo verschaffte sich Ein- I Arbeitern den Sportplatz auf dem Dockzahl ver» gang in das Fischlager und fraß, bis er zusam- größern. — Ein Gesuch der Kirche um Ge- menbrach. Gr muhte mehrere Tage fasten, bis er I Währung eines Zuschusses muhte wegen sich wieder bewegen konnte. I Mangel an Mitteln zurückgestellt werden.
Llnterwaffer-Gymnastik. | $ ^,ti)
hielt der G e f lü g e l z u ch t vere i n bei Gast». Wirt D ö p p seine Generalversammlung ab. Rech^ ner W. Benner erstattete zunächst den Kassenbericht, der einen zufriedenstellenden Abschluß aufwies. Dem Rechner wurde Entlastung erteilt Bei der Dorstandsneuwahl wurden gewählt bzw. wiedergewählt als 1. Vorsitzender L. Schw alb, 2. Vorsitzender Lehrer Ranft, Schriftführer H. Stecker, Beisitzer: H. M e i s e l, L. Wagner und O. Weimer, Rechner: W. Benner. Das Amt des Dereinsboten wird von Aug. Rau weiterversehen. Zur Generalversammlung des Landes-Verbandes am 3. April in Frank-


