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W Ang,. M^T.der drn Ersuch 'len. Di, btibtn >u Ungunst,n bt$ )n der 6p. n Einnahm,llur- d» DsB. grieb. Mein Entstand, Spiilabsag, zur rierle der Staab. Sänge auf Trund besondere auf die Betrugs ein, hielt iur erwiesen und oft von 75 Mark ing des Milange- des Gerichtes an- bestritt in feinem ngellogten ft. und . Eine strafbare alte er in jurifti- i, auch die wefent- IS, die der Staats- htungen zog, feien chalb auch für T. volles, einem letz- nachdem der 2n-

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M. zwei-oi Gericht und

geklagte T. rwch einmal darauf hingewiesen hatte, daß er da- fragliche Telephongespräch nicht ge­führt habe, die Tat also abermals bestritt, ver- kündete der Vorsitzende folgendes 1111 e i I : Der Angeklagte L. wird wegen Betruges au 7 5 Mk. Geldstrafe, oder zu 15 Tagen Gefängnis, so­wie zur Taguna der Kosten verurteilt. Der An­geklagte Ä. wird der indirekten Mittäterschaft für schuldig befunden und zu 50 Mark Geld­strafe (im Aichtzahlungsfalle zu 10 Tagen Ge­fängnis) und zur Tragung der anteiligen Kosten verurteilt. In der Begründung des Urteile be­tonte der Vorsitzende, daß an sich auf eine Ge­fängnisstrafe Hütte erkannt werden müsfen, daß da- Gericht aber in Berücksichtigung dessen, daß beide Angeklagte al- nicht vorbestraft betrachtet werden, es bei einer Geldstrafe bewenden liest. Der Vorsitzende ging bann noch auf die juristische Seite der Angelegenheit ein.

Handball der Siadtmannschast

für die ®le^mer Dlnternothllse.

Am kommenden Samstag findet auf dem Bf3L- Platz das Rückspiel der Stadtmannschaften von Gie­ßen und Butzbach statt. Auf Grund der beider­seitigen Spielstärke ist ein spannender Kampf zu erwarten. Da da» Spiel zugunsten der Gießener Wlnternothilfe ausgetragen wird, ist ein guter Be­such zu wünschen, vorher findet ein Lehrspiel der Schiedsrichter des Gaues Hessen (DI.) statt.

Gpielvereimgung 1900 Gießen.

Das Spiel bet Ligareserve gegen die Liga­mannschaft von Weilburg gestaltete sich zu einem schönen Treffen. Die Weilburger zeigten, daß sie zu Recht Meister der 2. Bezirk-klasse sind. Sie waren In Technik und im Zusammenspiel sehr gut und den Gießenern zeitweise auch überlegen. Die Hiesigen spielten verstärkt, jedoch noch nicht in allerbester Ausstellung. Die Mannschaft zeigt noch Schwächen, die auszumärzen sind Die Rieder- läge verschuldete das schwache Spiel deS linken Verteidigers, dessen drei Fehlschläge die Gäste zu drei Treffern ausnuhten.

In Steinbach weilten die 4. und 5. Mannschaft der Dlauweißen. Die 4. mußte sich Steinbach- 1. Els mit 6:2 Toren beugen, während die 5. mit Steinbach- 2. Elf unentschieden 22 spielte. Die Gießener hatten durch zahlreiche Ausfälle nicht die stärksten Mannschaften zur Stelle und waren auch zahlenmäßig unterlegen. Die Rie­derlage der werten Mannschaft verschuldete auch in erster Linie da- schwache Spiel deS Torwart-.

Arbeiter-Turn« und <5portbunfr.

wicseck II Obcrmörlen I 1:1.

3n Wiesers standen sich diele Mannschaften im Freundschaftsspiel gegenüber. Trotz der Kälte lie­ferten sich beide Mannschaften ein flottes, abwechs- lungsreiches Sviel. Beide Hintermannschaften muß­ten reichliche Abwehrarbeit leisten. Eine Reihe Ecken auf beiden Seiten brachten nichts ein. Nach einer Viertelstunde kamen die Gäste durch einen scharfen Schuß von recht» zum Führungstor. Dann drückten die Wiesecker, aber alle gutgemeinten Schüsse gingen neben oder über die Latte. Nach Seiten- wechsel blieb Wieseck weiter im Angriff und schließ­lich wurde durch einen schonen Schuß des Links­außen das Ausgleichstor erzielt. Die massive Ab­wehr der Gäste verhinderte jeden weiteren Erfolg.

6e,yrt6»(y tzbalttag

Am Sonntag sand in Gießen der ordentliche Bezirksfußballtag de» 3. Bezirks statt. Die Berichte, die gedruckt Vorlagen, zeigten, daß die Fußball­bewegung auch Im abfldaufenen Jahr eine gute Entwicklung zu verzeichnen hatte. Els Vereine und Abteilungen wurden neu ausgenommen. Der Be- zirk zählt jetzt 48 Vereine, die das Fußballspiel pflegen. Auch in spielerischer Beziehung ist eine Itetige Aufwärtsentwicklung sestzustellen. Bezirks­meister wurde diese» Fahr Mendorf (Lahn), Be- ztrksjugendmeister Wieseck 1. Jugend, während es Naunheim gelang, bie Kreismeisterschaft des 9. Krei­ses zu erringen. Der Kassenbericht zeigte trotz der schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse einen guten Abschluß. Der anwesende Kreissußballleiter gab ein ausführliches Referat über organisatorische Fragen. Die den Vereinen bereits zugestellten Satzungen wurden einstimmig angenommen. Die Wahlen er­gaben die Wiederwahl des seitherigen Spartenoor- standcs und der Ausschußmitglieder. Die kommen- den Punktspiele werden durch Mehrheitsbeschluß an­schließend hintereinander ausgetragen und begin­nen Anfang August Mit einem Hinweis auf das am Sonntag bevorstehende Entscheidungsspiel um die Süddeutsche Derbandsmeisterschaft lNaunheim Kickers" Ludwigshafen) auf dem VfB -Platz in Gießen fand die Tagung ihr Ende.

SriefToften Oer Redaktion

tu R. Gießen. Genauen Aufschluß über die Be- bingungen für die Einstellung von Offizieranwärtern in die Reichswehr gibt ein Merkblatt, das Sie auf Anfordern vom Reichswehrministerium in Berlin erhalten. Ihre Meldung zur Einstellung als Dffi- zieranwärter ist an den Kommandeur desjenigen Regiments zu richten, bei dem Sie eingestellt fein möchten ____________________________

Wirtschaft.

Vie Durchführung des Bahnspeditions-Dertrages.

Am 1. März ist im ganzen Reich die im Bahn- fpeditionS-Vertrag der Rc.chsbahn vorgesehene Reuregelung des bahnamtlichen Rollfuhrdienstes in Kraft. Der bahn- amtliche Rollfuhrdienst, der bisher nur die A b - fuhr der Stückgüter an den Bestimmungsorten umfaßte, wird auf die A n fuhr der Stückgüter an den 'Versandorten und auf die An- und Ab­fuhr der hochwertigen Wagenladungen erstreckt. Für diesen erweiterten bahnamttichen Rollfuhr­dienst übernimmt die Reichsbahn gegenüber den Versendern unb Empfängern b;c gleiche Haftung, bie sie nach ber Deutschen RcichSbahn-Derkchrs- orbnung für bie nachfolgende oder vorauSgegan- gene Eisenbahnbelörderung der betreffenden Sen­dung trägt. Bei der Anfuhr der Stückgüter unb bei der An- unb Abfuhr der Wagenlabungen tritt biefc Haftung ber Reichsbahn neben bie Haftung, die den bahnamtlichen Rollfuhrunter­nehmer nach ben gesetzlichen Bestimmungen al- Spebiteur gegenüber seinem Auftraggeber trifft. Für bie eigentlichen Rollsuhrleistungen gelten, soweit nicht örtlich niebrigere Gebühren festgesetzt finb, bie im neuen Einheitsgebührentaris fest- gelegten Sähe als Höchstsätze Die Gebühren, bie eine mit zunehmendem Gewicht fallende Staffel haben, fino künftig für bie An- unb Abfuhr, so­wie für Fracht- unb Eilgut, sowie außerdem für jede Entfernung innerhalb ber Rollbezirke ber einzelnen Güterabfertigungen gleich hoch Für Sendungen von 150 Kilogramm ist ein Höchst­satz von 30 Reich-Pfennigen, für Sendungen von 50100 Kilogramm ein solcher von 50 Reichs- Pfennigen festgesetzt. Der Sah für je 100 Kilo­gramm einer 15-Tonnen-Rolleistung aus dem Wagenladung-Verkehr beträgt höchstens 20 Reichs- Pfennig.

Europäische Farben -Verständigung.

Die Verhandlungen zwischen ben kontinen­talen Farbengruppen Deutschland, Frankreich, Schweiz und dem englischen Haupt- Produzenten, ber Imperial Chemical Industries Ltd., finb in Lonbon zum Abschluß gelangt. Be­kanntlich gelang eS schon im Iahre 1929 nach län­geren Verhandlungen, bie ursprünglich zwischen der deutschen unb der französischen Farbstosf- industrie bestehenden provisorischen Vereinbarun­gen, die sich auf Produktion-- unb Absahverhält- nisse bezogen, auszubauen unb in ein festes Ab­kommen zu verwandeln, daS insbesondere auch ein engere- Zusammenarbeiten auf technischem Ge­biete vorsah. Dabei ist bie Selbstänbigkeit unb Ent­wicklung-Möglichkeit beider Teile nach jeder Rich­tung hin aufrechterhalten geblieben. ® ci$Aeitig hiermit wurde auch zwischen ben Farbstofsinbu- strien ber beiben genormten Länder unb ber

Schweiz ein Abkommen erzielt. Dieses Abkommen zielt aus eine durch bie Marktve hältnisfe not- wenbig gewordene 3ufammenarbett im Verkauf ab unb hält bie Selbständigkeit der bestehenden Organisationen aller Teile aufrecht. Im übrigen ist die Llnabhängigkeit unb EntwicklungSmögltch- keit ber beteiligten Firmen unangetastet geblieben. Runmehr hat sich auch ber größte englische Farb­stoffproduzent an die bestehende Vereinbarung an- geschlossen Ebenso wie im Dreierabkommen vom Iahre 1929, wird daS gesamte Farbengeschäft der Partner unter 3ugrunbelcgung der gegenwärtigen Anteile daran geregelt. Das Geschäft in Amerika wird auch von dem erweiterten Abkommen nicht betroffen. Der neue Vertrag enthält keine Bin­dungen der Teilnehmer in allen wissenschaftlichen unb technischen Belangen. Ebenso finb Preis­bindungen nicht vorgesehen. Die grundsätzliche Be­deutung deS neuen Vertrages liegt darin, daß bie Beteiligten burch privatwirtschaftliche Vereinba­rungen einen Zustanb Herstellen wollen, ber ihren Inbustrien eine gesunde Weiterentwicklung au- eigener Kraft sichert.

Berlin schwach, später widerstandsfähiger.

Berlin, 2. März. (WTD. Funtsvruch.) Da es beute an Anregungen fast völlig fehlte unb vom Auslande meist schwächere Meldungen Vorlagen, selbst in Paris sind schon Ermüdungserscheinungen zu erkennen, neigte die Tendenz an den Aktien- markten weiter zur Schwäche, nachdem schon in den gestrigen Abendstunden neue Kursabbröckelun­gen sestzustellen waren. Man führt die schwächere Stimmung in der Hauptsache auf die völlige Un­interessiertheit des Publikums für die Börse vor der politischen Klärung zurück. So konnten z. B. heute die Kurse, obwohl das Geschäft ganz minimal unb das Angebot bei weitem nicht so groß war, toic vormittags noch befürchtet, auf verschiedenen Märkten dis zu 2 Prozent nachgeben. Lediglich am Elektromarkt unb in einigen Spezialwerten war die Umsatztätigkeit etwas größer. Relativ gut be­hauptet lagen Bankaktien, nur Barmer Bankver­ein unb Braubant büßten je 2 Prozent ein. Auch Schiffahrtswerte zeigten nur geringe Veränderun­gen. Montanpapiere waren bis zu 1 Prozent rück­gängig. Kohlenwerte unter Führung von Rheini­schen Braunkohlen waren stärker gebrückt. Von Montanaktien waren Westeregeln besonders schwach. Elektropapiere büßten zirka 2 Prozent ein. Sie­mens waren zirka 11 Prozent unter gestern ge­nannt, doch ist bei diesem Kurs der Dividenden- abschlag von 8,1 (9 Prozent) zu berücksichtigen. Von sonstigen Speualwerten fielen noch Rutgers- werke, einige Zellstoffwerte, Schubert & Salzer unb Schultheiß durch schwächere Haltung auf. Für Thüringer Gas erhielt sich dagegen Interesse. Die Auslandwcrte lagen uneinheitlich. Svensta waren zumindest gut behauptet. Chadeaktien dagegen

Handels- und Gewerbebank Gießen

Die Handels, und Gewerbebank e. G. m.b.H. Gießen hielt gestern abend unter Lei­tung des Aufsichtsratsvorsitzenden, Kommerzienrat Noll, ihre 73. ordentliche Generalversammlung ab.

Direktor Arnold erstattete den Geschäfts­bericht für 1931 unb stellte zunächst mit Befrie­digung fest, daß der allgemeine Schrumpfungspro­zeß in den Ziffern der Bilanz nur wenig zum Ausdruck kommt. Die Bank bat ihre Bilanzsumme, die sich auf 3 148 468,62 Mk. stellt, fast in Vorjahrs, höhe erhalten. Auch der Gesamtumsatz in Höhe von 110 738 804,14 Mk. ist nur um 7 0.5). zurückgegangen. Die Spareinlagen und Depositen sind mit 2249336,62 Mk. fast unverändert geblieben. Die Verwaltung sieht hierin den Ausdruck starken Vertrauens ihrer Ein­leger, das durch die gute Zahlungsbereitschaft der Bank In den Krisenmonaten noch gestärkt worden ist. Die Auszahlungswünsche ber Kundschaft konnten ohne Rückgriff auf Bankkredite aus eigenen Mitteln befriedigt werden. Das Eigenkapital beläuft sich auf 857 547,02 Mk. und deckt bie fremden Gelder zu fast 40 d. H. Diese» günstige Verhältnis werde nur von wenigen Geldinstituten erreicht. Im Kreditgeschäft ist naturgemäß ein Stillstand eingetreten. Doch war die Bank in der Sage, ihren Mitgliedern die Kre­dite zu erhalten und von Kündigungen nennens­werten Umfanges abzusehen. 3m Wechselgeschäft wurden 11 638 Wechsel im Gesamtbetrag von 3 792 174.66 Mark angekauft. Die Geschäftsguthaben betrugen 627 547,02 Mark, die Haftsummen der Mitgüeber stellten sich auf 1703000 Mark. Die offenen Reserven erreichen die Höhe von 230 000 Mark. Der Mitgliederbestand betrug 1457 mit 1703 Anteilen. Der Reingewinn beziffert sich nach Vor­nahme erforderlicher Rückstellungen und einer ftär- keren Abschreibung auf Effektenkonto auf 38 490,74 Mark. Trotz der Unsicherheit der Wirtschaftslage kommt eine, wenn auch gegen das Vorjahr Der- ringerte Dividende von 4S v. H. zur Verteilung. Die Verwaltung betonte, daß bie Erhöhung der

Sicherheit unb Zahlungsbereitschast in diesem Fahr weit mehr im Interesse der Mitglieder liege, als die Ausschüttung einer hohen Dividende. Die Empfeh­lung des Deutschen Genossenschaftsverbändes gehe sogar dahin, alle Ueberschüsse in die Reserve zu stellen. Der Bericht schloß mit der Bitte, dem 3n- stitltt, das rein mittelständische Interessen und Be­lange vertritt, auch für bie Folge die Treue zu halten.

Die Vorschläge der Verwaltung wurden ein­stimmig genehmigt.

Der Vorsitzende gedachte noch der wegen ihres hohen Alters ausscheidenden Au sichtsratsmitglie- der Daniel Heil, der 41 Iahre dem Aufsichtsrat angehörte und Kommerzienrat S ch a f f st a ed t und dankte ihnen auch im Rainen der Versamm­lung für ihre langjährige Tätigkeit.

3um Schluß hielt Direktor Mattern einen Vortrag über .Die Dankcnkrise und ihre Lehren". Er ging auf den Weltkrieg als Ausgangspunkt der Weltkrisis zurück und legte dar, wie die Ver­mehrung der Produktionsstätten in keinem Ver­hältnis zu den Absatzmöglichkeiten stand, wie durch Zollmahnahmen Störungen in der Weltwirtschaft entstanden und auch die Kapitalwirtschaft in falsche Bahnen gelenkt wurde. Er tarn auf die Vertrauenskrise des vergangenen Iahres zu spre­chen und schilderte eingehend die Auswirkungen auf die Geldinstitute und die Lehren, die sich aus den Ereignissen der letzten Monate ergeben. Wir seien um Iahrzehute in der wirtschaftlichen Ent­wicklung zurück^eworfen und müßten d'.efe Spanne nacharbeiten. Die Zeit der Aufblähung und der Riesengebilde sei in unserer geschrumpften Wirt­schaft vorüber. Selbstbeschränkung sei in allen Unternehmungen von Röten. Die künftige Wirt- schäft werde mittelständischer sein, als die Wirt­schaft der RachkriegSjahre. Ie mittelständischer aber ein Volk und eine Wirtschaft seien, um so krisenfester hätten sie sich bisher erwiesen.

schwacher. Nachdem im Verlaufe die Mehrzahl der Kurse weiter abgebrödeU war. trat spater eine ae wisse Widerstandsfähigkeit hervor. Am Bfanbbritfmartt war die Tendenz heute wider Er- warten nicht schwacher, da sich auf der ermäßigten Basis von gestern Kaufneigung zeigte. Die Goll). Pfandbriefe wurden 1 bis 2 Prozent höher ge­nannt, auch Kommunalobligationen und Liquida- tionspfanbbriefc waren «her etwas erholt. In­dustrieobligattonen lagen behauptet. Reichsschuld­bücher gingen um zirka 0,5 Prozent zurück, auch Altbesitzanleihe neigte zur Schwäche. Am Geldmarkt war die Situation immer noch unverändert ange­spannt.

Frankfurt erst unsicher, dann freundlicher

Frankfurt a. M.. 2. März. lWTB. Draht- meldung ) 'Bei nur geringem Geschäft eröffnete der Esfektenfreiverkehr wieder in schwächerer Tendenz, da Anregungen von außen her so gut wie nicht vorgelegen haben. Anderseits war die Spekulation weiterhin eher bestrebt, ihre Engagements ange- sicht- der Wahlwochen zu verringern. E- lagen wieder einige Derkaus-orderS vor, denen wenig Aufnahmheneiaung gegenübe. stand. Die Lage war recht unsicher, und schon kleines Angebot drückte auf das Kur-niveau. Gegenüber der ge­strigen Abendbörse ergaben sich in der Mehrzahl Kursverluste von 1 b,S 2 Prozent. Der jetzt vor­liegende AGG.-Abschluß wurde ungünstig ange- fefren. Daher waren die Abgaben am Elektrv- marft etwas stärker, waS auch auf die übrigen Märkte abfärbte. Recht schwach lagen 6d>udcrt, die etwa 4 Prozent einbüßten. AGG. gaben 1,5 Prozent nach Gessürel blieben dagegen ziemlich gehalten. Am Lhemiemarkt verloren ID. 1,25, Gcheideanstalt 1 Prvz. Montanwerte brodelten bet kleinsten älmsatzen diS zu I Prox. ab. Dagegen lagen Bankaktien nur wenig verändert. Don Kali- werten waren Salzdetfurth etwas stärker ge­drückt (etwa minus 3 Proz.), an den übrigen Marktgebieten herrschte Geschäftsstille.

Im Verlaufe wurde eS etwa- freundlicher, da angeblich einige Kauforders eingetroffen fein sollen. Die Spekulation schritt zu kleinen Rückkäu­fen, so daß Besserungen von etwa 0,5 bis 1 Prv^. eintraten. Am Rentenmarkt blieben Kommunal­obligationen offeriert, während an den übrigen Märkten die Abwärtsbewegung etwas zum Still­stand kam.

' Konkurse und Vergleichsverfah­ren Im Februar. Rach Mitteilung deS Sta­tistischen ReichSamteS wurden im Februar durch den Rcichsanzeiger 1091 neue Konkurse ohne die wegen Massemangels abgelehnten Anträge auf Konkurseröffnung und 789 eröffnete Ver­gleichsverfahren bekanntgegeben. Die entsprechen­den Zahlen für Ianuar stellten sich auf 1128 bzw. 751.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

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1,068 4,209 58.58 21,88

16,56 81,49 32.65 82.02

1.399 0,247 7,463

13,34

6.657

50,05

12.485

57.06

3.063

170.02

79,63 81,00

81.08

14.69

1,072

4,217

58,70

21,92

16,60

81,65

32,71

82,18

1,401

0,249 7,477

13,36

Banknoten

6,593 49,95

12,465

56,94 3,057

169,66 79,47 30,82 80,90

14,65 1,068 4,209

58,58 21,86

16,56 81,52

32,63 82,02

1,389 0,249

7,463 13,34

6.607 50.05

12,485 57,06 3.063

170.00 79.63 80.98 81,06 14,69

1,072 4,217 58,70 21,90 16,60

81,68 32.69 82,18 1,381 0,251

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169,31 22,11 79,29

2,49 80,74 81,31 32,51

4,22 58.66 80,98 14.67

16,58 169,99

22,19 79,61

2,11 81,06 81,63 32,65

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. DE., 2. März. Es wurden no­tiert: Weizen 256 Mk , Roggen 225, Sommer­gerste (für Brauzweckc) 187,50 biS192,50, Hafer (inländischer) 155 bis 162,50 pro Tonne: Weizen­mehl (süddeutsches. Spezial 0. mit Austausch­weizen) 38,25 biS 38,45. (Sondermahlung) 36,50 bis 37,15, (niederrheinischeS. mit Austauschweizen) 38,25 bis 39,20, (Sondermahlung) 36,50 biS 37.45. Roggenmehl (60 Prozent Ausmahlung) 31,50 bi- 32, (70 Prozent Ausmahlung) 30,25 bis 30,75, Weizenkleie 9,40 biS 9*0, Roggenkleie 10,25 Mk. pro Doppelzentner.

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