Kr. 254 Erstes Via«
181. Jahrgang
Zreitag, 30. Oktober 1951
Dmd und Verlag: Vrühl'fche Universttäts-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange in Stehen. 8chriftleitung und Geschäftsstelle: Zchulstrahe 7.
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Chefredakteur
Dr. Friedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr H.THyriot, für den übrigen Teil Ernst Blumschein und.für den Anzeigenteil Max Filter, sämtlich in Bietzen.
Problem und für die Preisbildung führen wird. Bei aller Anerkennung der Schwierigkeiten, die in der Ratur der Probleme liegen, werden in Kreisen der Beteiligten die Aussichten heute abend doch so optimistisch beurteilt, daß man jetzt sogar an einen schnelleren Abschluß der ganzen Arbeiten glaubt, als ursprünglich erwartet wurde. Man rechnet damit, daß die Ausschüsse, die sofort mit der Arbeit beginnen sollen, schon Ende der nächsten Woche ihre Berichte vorlegen werden.
ül'tiL Mark denken. Durch die Bereitstellung öi-m Ioldbonds könnte die D3Z. für Deutschland K*if Rückzahlung eines so großen Teiles seiner üuilzfnstigen Verpflichtungen m das Ausland er- unäLchen, daß damit nicht nur Deutschland, son- auch seine Kreditgeber aus der ;::mine r mehr verfahrenen Lage mit a In cm Schlage befreit sein würden. D^e
Reichsfinanzminister Dietrich und der Generaldirektor der J.-G.-Farben, Geheimrat Schmitz, nach der Sitzung des Wirtschaftsbeirats.
Berlin, 29. Ott. (6*2103.) Die Verhandlungen des Reichskabinetts und des Wirtschaftsbeirats sind heute abend unter dem Vorsitz des Reichspräsidenten fortgesetzt worden. Sie
Vereinigten Staat en ermöglicht worden. Diese Praxis könne unmöglich fortgesetzt werden. Vielmehr sei die Lösung derReparations- frage durch eine Verständigung zwischen Deutschland und Frankreich auf eine feste Grundlage zu stellen. Lamont schätzt die deutsche Zahlungsfähigkeit auf jährlich eine Milliarde Mark. Er betont jedoch gleichzeitig, daß vielleicht eine andere Ziffer zu Grunde gelegt werden könnte. Des weiteren weist Lamont daraufhin, daß Deutschland unter dem Voungplau
Fachausschüsse für die Hauptfragen^ für die Z i n s f r a g e , für das Loh
dauerten von 17 bis 19 Uhr und waren ausgefüllt durch eine allgemeine Aussprache, in der nach den Vormittagsreden von Regierungsseite nun die Vertreter der verschiedenen Berufe zu Worte kamen. Stimmungs- mäßig läßt sich feststellen, daß der eindringliche Appell des Reichspräsidenten an das Verantwortungsgefühl der Beteiligten offenbar doch einen sehr starken Eindruck gemacht hat. Jedenfalls hören wir von gut unterrichteter Seite, daß sich in der Aussprache trotz der natürlichen Gegensätzlichkeit in der sachlichen Einstellung allgemein ein erfreuliches Verständnis für die Forderungen der gegenwärtigen Rotzeit gezeigt hat. Der morgige Vormittag wird von Verhandlungen frei bleiben, damit die Vertreter der Gruppen Gelegenheit haben, sich miteinander zu beraten. Rach der bisherigen Aussprache kommt es nun nämlich darauf an, zu Formulierungen zu gelangen. Sie sollen morgen vormittag ausgearbeitet werden, so daß sie am Rachmittag in der Vollsitzung des Wirtschastsbeirats vorgelegt werden können, die um 17 Uhr wieder unter dem Vorsitz und im Hause des Reichspräsidenten beginnt. Man rechnet damit, daß die Generalaussprache bereits morgen abend zum Abschluß kommen und zur Einsetzung der drei
Großmann, der Führer der Freien Gewerkschaften, begibt sich zur Sitzung in das Reichspräsidentenpolais.
das Recht habe, einen Zahlungsaufschub zu verkünden. Deutschland würde jedoch besser tun, da ein solcher Zahlungsaufschub bereits bestehe, den nicht im Voungplan. vorgeschlagenen Wqg zu gehen, sondern sdbald wie möglich a n Frankreich heranzutreten, um sich mit ihm unmittelbar zu einigen. Zum Schluß unterstreicht noch Lamont, daß die Vereinigten Staaten jede vorgeschlagene Lösung der Schuldenfrage vorurteilslos prüfen werden. Die Ausführungen Lamonts erregen in Amerika größtes Aufsehen, da Lamont erst am letzten Montag eine lange Unterredung mit dem französischen. Ministerpräsidenten Laval hatte.
Haltezeit im Februar eine fühlbare Besserung eintrete. Da also die Kredite zweifellos wiederum zu erneuern »seien, müsse man hoffen, daß man inzwischen eine Formel finde, die wenn nicht eine Mobilisierungsmöglichkeit, so doch zumindest zusätzliche Bürgschas- t e n schaffe, die den Gläubigern Deutschlands erlauben, sich teilweise von ihrem Zwangsguthaben zu entlasten. „Ich möchte dem hinzufügen, daß in französischen Regierungskreisen trotz des nur beschränkten, unmittelbaren Interesses das letztgenannte Problem besondere Beachtung finden werde. Immerhin scheint es, daß, wenn auch die Erörterung über die gegenwärtige Beurteilung der Lage mit einem Unentschieden geendet hat, für Frankreich hieraus als mittelbare Auswirkung seiner führenden Rolle in Europa die Verpflichtung erwachse, den er st en Schritt zu tun. Die nächsten Wochen dürften schon dafür Anhaltspunkte geben, wie es dabei vorzugehey gedenkt."
Varis, 29.OfL (H3IB.) Der Sonderberichler- jlüler des „Malin", der die Reise Lavals nach Snxrika mitgemacht hatte und sich noch drüben aus- silt. berichtet über eine Unterredung, die er mit kne bekannten belgischen Finanzmann Franc- 1iU hatte. Froncqui erklärte, daß er Vefürchtun- gn wegen der Erneuerung der im Februar 1932 [eiligen und in Deutschland eingefrorenen br edite Hobe und entwickelte im Anschluß daran frin-t Pläne über Schaffung einer inter- »ationalen Kreditanstalt entsprechend der 3il<rnafionalen Zahlungsbank, und zwar mit lln- lmkiihung der Emissionsbanken von Europa, Ame- lilti und Japan. Rur so könnten die in Deutschland onb auch anderwärts eingefrorenen kurzfristigen firclUe in langfristige (3- bis 5 - jährige) vni gewandelt werden, und zwar auf dem Dege der Diskontierung. Die neue Bank rcirte also die Aufgabe haben, die große inler- nrllenale Kreditoperation zu zentralisieren und zu kontrollieren. Die internationale Kreditbank soll sich mit der Gewährung von Krediten an finanzschwache Länder beschäftigen. Franc- qii erklärte dem Sonderberichterstatter des „Matin", ei persönlich glaube nicht an eine ver - Icagerung der im Februar von Deutschland ückzahlbar werdenden kurzfristigen Kredite. Er fcbe in seinem Leben noch keinem so erbitterten fiampfc beigewohnt, wie dem auf der letzten Baseler ligiing um die Verlängerung dieser Kredite. Er sXlsonlich habe starke Zweisel, daß Deutschland eine weitere Verlängerung dec kurzfristigen Kredite Buchdrücken werde. Anderseits müsse man sich die Jotgen vergegenwärtigen, da Deutschland dann vor einem finanziellen Zusammen- ■ir a ch stehen würde, der ganz Mitteleuropa ui kreißen würde. Richts sei ansteckender als <h Moratorium. Wenn auch die kleinen Län- fct im allgemeinen vor einem Moratorium zurück- ftleckten, so würden sie, falls Deutschland ein sol- >chs erklären mühte, sofort Deutschlands Beispiel ■folgen. Frankreich und Belgien hätten zwar in IKutichland wenig Kapital eingelegt, dafür aber mn |o mehr bei den kleinen Staaten. Man müsse fio -aher fragen, was aus diesen Geldern «erben würde im Falle eines Moratoriums. Ahr» Jahre lang hätten Geldverleiher bedürftigen Slawen das Geld aufgedrängt. In Ame- tilo |ei er mit seinem plan, der Gründung einer Olkd-itbank, auf sehr viel Verständnis gestoßen, tj'ioaer habe ihm erklärt, er werde sich mit der ßia n z ö s i s ch e n Regierung in verbin- iutig sehen. Falls Paris annehme, würde auch Sheüfa annehmen Lr, Francqui. habe daraus mit Laval Fühlung genommen, der mit
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Amerika uni» die Reparationsfrage
Der Morgan-Teilhaber Thomas Lamont verweist Deutschland auf den Weg direkter Verständigung mit Frankreich.
:ba zuständigen Ministerien über den plan Ifjcntalf habe. Die Auffassungen seien jedoch f 8d QL Einige stimmten einem diesbezüglichen lüige zu. andere seien entschlossenste Gegner.
Das Goldproblem.
Was geschieht nach Ablauf des GliHalleablommens?
Der Belgier Francqui schlagt eine internationale Kreditanstalt vor für Umwandlung der kurzfristigen Schulden in langfristige.
Stober.
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würde die B3Z. die bereitgestellten Goldbeträge verzinsen. Die Denkschrift betont, daß auch dke Goldüberschuhländer das größte Interesse an der mit der Hergabe von Gold verbundenen Möglichkeit einer Ankurbelung der Weltwirtschaft hätten.
Die eingefrorenen Kredite.
In der Schwei; fordert man zusätzliche Bürgschaften.
Genf, 29. Ott. (£11.) Der Leiter der Schweizerischen Rationalbank Professor Bachmann, äußerte sich in der „Agence Economique et Fi- nanciere" über die Börsen- und Kreditpolitik der Schweiz und behandelte dabei auch d i e gegenwärtig in Deutschland „eingefrorenen" Kredite, von denen auf die Schweiz noch etwa 400 Millionen Franken (rund 329 Millionen Mark) entfallen. Bachmann glaubt nicht, daß bis zum Ablauf der Still-
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Die Aussprache im Wirtschaftsbeirat
Man erwartet schnelle Arbeit der Ausschüsse.
Reuhork, 29. Ott. (WTD.) Thomas Lamont, der Mitinhaber der 3. P. Morgan- Bant, äußert sich in einer in der Saturday Review of Litcrature veröffentlichten Besprechung des Buches von Dr. Schacht: „Das Ende der Reparationen", über die Reparationsfrage. 3n diesen Tagen müssen wir Realisten sein und das Tatsächliche der Lage Deutschlands erfassen, ohne durch Versuche der Schuldzuschiebung beeinflußt zu werden. Während der Krise, die Deutschland durchmacht, kann kein sogen. Sachverständiger damit beginnen, Zahlen festzusetzen. Rur Deutsche und Franzosen allein tonnen schließlich zu dieser Festsetzung gelangen. Sollten bei einer solchen aus ührbaren Verständigung die führenden Rationen Europas weiterer amerikanischer Mitarbeit bedürfen, so sollen sie diese erhalten, vorausgesetzt, daß ihre Forderungen vernünftig sind. Vor allem müßten Deutschland und Frankreich sich von ihren Zwangsvorstellungen befreien, und zwar Frankreich von feiner Kriegsfurcht und Deutschland von seiner Befürchtung, daß Frankreich seinen wirtschaftlichen Untergang wolle. Offenbar sehe man dies auch in Deutschland ein und erstrebe eine Verständigung mit Frankreich. Aus den Aeuße- rungen jedoch, die nach Bekanntgabe des Hoover- planes aus Deutschland kamen, habe man den Eindruck gewinnen können, daß in Deutschland die Auffassung herrsche, Hoover billige Deutschlands allgemeine und F i - nanzpolitik und tadle Frankreich. Es
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Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Die Kehrseite der internationalen Verschuldung.
Der Druck der dentichen Zwangsausfuhr auf die G äub geriänder.
London, 30. Okt. (WTB. Funkspruch.) 3m „News Ehronicle" schreibt Sir Walter Layton, Deutschland habe mit durchgreifenden Maßnahmen einen sehr beträchtlichen Ausfuhr. Überschuß erzielt, der aber noch nicht genügt, um die Zahlung der Schulden zu ermöglichen Andere Länder drohen wegen der deutschen Konkurrenz bereits mit Vergeltungsmaßnahmen gegen Deutschland Die internationalen Schulden sind jetzt so umfangreich daß ihre Rückzahlung alle b e ft e t) e n b e n * H a n d e l s k a n ä l e z u beeinträchtigen droht. Es ist keinem Schuldnerland mehr möglich, das Problem der Rückzahlung der Schulden aus eigener Kraft zu regeln. Die Gläubigerländer müssen sich endgültig darüber einigen, ob sie Zahlungen in Form von Sachwerten haben wollen oder ob sie es vorziehen, die Schulden herab- z u s e tz e n.
Der frühere Schatzkanzler, Sir Robert Hörne, erklärte, die erste Aufgabe der Regierung müsse darin bestehen, die Handelsbilanz ins Gleichgewicht zu bringen. Er sprach sich nachdrücklich gegen einen überstürzten Versuch aus, das Pfund Sterling zu irgendeinem Kurs zu stabilisieren, den'man nicht mit Sicherheit behaupten könne. Es werde geraume Zeit vergehen, ehe an einen solchen Versuch zu denken fei, der den Realitäten Rechnung zu tragen habe. England müsse einem Druck interessierter fremder Länder energisch Widerstand leisten und das Pfund Sterling nur zu einem Kurse stabilisieren, der seinem inneren Werte entspricht.
Der Unternehmer im korporativen Staat.
Das Wirtichaftsprogramm des Faschismus
Rom, 29. OtL (WTB.) Der Korporations- rnmister Dottais hat in Bologna in einer viel beachteten Rede zu der Funktion des Kapitals im korporativen Staat Stellung genommen. Rach Zurückweisung der Meinung, der Kapitalismus habe ausgespielt und die korporative Wirtschaft müsse sich in der Richtung des Staatssozialismus entwickeln, führte er aus, die Funktion des Kapitals sei durchaus nicht abgeschlossen, so wenig als die Funktion des Produzenten, des Arbeitgebers oder des Besitzers. Kapital iinD
wäre aus deutscher Seite der denkbargrößte Fehler, derartige unrichtige Anschauungen zu hegen.
Er sei einer der Letzten, zu glauben, daß der DersaillerDertrag ein Werk der Vollendung sei. Jedoch sei kein Grund zu der Annahme vorhanden, so viele dies auch in Washington und London zu glauben schienen, daß das französische Volk in dieser Frage sich als unvernünftig erweisen würde. Man müsse aber Frankreichs Reigung für eine methodische Behandlung berücksichtigen und dürfe nicht ungeduldig werden, wenn die Franzosen auf einem solchen Berfahren bestehen. Wir wissen, daß politische Fragen erster Ordnung ihrer Lösung auf dem europäischen Kontinent harren, und wenn wir von den Reparationen sprechen, sind wir uns bewußt, daß keine wirklich endgültige Verständigung erreicht werden kann ohne Berücksichtigung der damit in Verbindung stehenden politischen Fragen.
Lamont sagt weiter: „Die Reichsregierung Hot sich anläßlich der letzten deutschen Finanzkrise nicht an den Hauptgläubiger Deutschlands, Frankreich, sondern an England gewandt. Offenbar aber sind die Franzosen das Volk mit dem sich Deutschland sowohl finanziell als auch politisch zu einigen versuchen muß. Davon kann sehr wohl das Gedeihen oder der Verderb der deutschen Wirtschaft abhängen." Bisher seien die deutschen Reparationszahlungen fast ausschließlich durch Anleihen aus den
15 ""d 5.55 Uhr. Sobbatfeier den t’eam5tag vor, blQU3Qn” 5.55.
Uhr.
Lvcldbonds wären mit 4 v. H. z u verzinsen um) mit 1 oder 2 v. H. zu amortisieren, l sie nach 28 oder 41 3ahren durch die D3Z. üDio »er eingelöst werden könnten.
EW.lte die Schaffung eines Goldersahes neben Mrt? vorhandenen monetären Goldvorräten auf S5iio.erigfeiten stoßen, so ließe sich der gleiche TDhii auch so durchführen, daß die Länder rnit G o ldüberfluh jeweils einen Teil der uiui heimischen Rotendeckung nicht benötigten NZcidbestände der B3Z. als Deckung für «on dieser auszugebende Goldnoten Iw Verfügung stellen. Das Gold könnte an den ddilHerigen Plätzen bleiben. Als Gegenleistung
Sshmitzfchlä'i die Ausgabe von (yoldbonds durch die BZZ. vor.
Berlin, 29. Okt. (WTB.) Geheimrat Dr. Her- :mmn Schmitz von 3G.-Farben hat einer Reihe l'.ctDerftänbiger Persönlichkeiten der internatio- 1 nölen Finaxzwelt eine Denkschrift zum Gold- IXWem und über das Problem der intematio- lefllen kurzfristigen Verschuldung zugestellt. 3n ititfer Denkschrift sagt er: Wenn man seine An- i"tju.ng von 1929 aufgreifen und Goldbonds niiL- Ergänzung der in der Welt vorhandenen ^Dinäte an monetärem Gold schaffen würde, so I»title man mit deren Ausgabe und Verwaltung 8>»ie D3Z. in Basel betrauen. Der Beim» der auszugebenden Goldbonds müsse so hoch ölieiöblt werden, daß er zur llebernahme 0! rt I ch e i d e n d e r Teile der gegenwär- H igen internationalen kurzfristigen üL »schuld ung a u f d i e D 3 Z. als zentralen XRkS'.tgeber ausreichen würde. Man könne an eiiiem Emissionsbetrag von etwa 5 Milliar -


