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Tagungen und Kongresse
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die eindrucksvolle Tagung, an deren Ende unt^r weihevollem Orgelklang nach alter Tradition Deutschlandlied erklang.
Geisteskranke ein Messer und stachaufdiebei« den Unterleib beibrachte. Die beiden verletzten den Frauen e i n denen er sehr schwere Der- F...... ....v Ä"
letzungen beibrachte. Nach vollbrachter Tat verübte bracht, wo die Braut ihren schweren Derlei er einen Selbstmordversuch, indem er sich Stiche In noch im Lause des Nachmittags e r l e g en i
Reichstagung des Deutschen Republikanischen Lehrerbundes.
3n Darmstadt hält der Deutsche Republik konische Lehrerbund seine diesjährige Tagung ab, die zugleich als erster Kursus staatsbürgerlicher Erziehung für Hessen, Hessen-Nassau und Nheinprovinz durchgeführt wird. Der hessische Staatspräsident, Dr. Adelung, erklärt« in seiner Begrüßungsansprache: Zu keiner Zeit sei unserem Volke Erziehung zu staatsbürgerlicher Gesinnung und Betätigung nötiger gewesen als gegenwärtig. Wenn auch wohl angenommen werden dürfe, daß ein mit schulischem Wissen so burchgebildcteS Bolk wie das deutsche, nur in der demokratisch- republikanischen Staatsidee die einzig mögliche Grundlage seines Staatslcbens sehen werde, so zeigten doch die Vorgänge der jüngsten Gegenwart, daß es an der unerläßlichen Voraussetzung hierzu, an der bewußten, planvollen Gestaltung des Staatslebens durch Einordnung des einzelnen In das Dolksganze und seiner jederzeit verantwortlichen Betätigung dem Vvlls- ganzen gegenüber noch sehr bedenklich mangele. — Die Haupttagung brachte folgende Verträge: „Die Republik als Dolksstaat" (Prvf. Dr. H e l - le r-Berlin), „Pflege des republikanischen Gedankens in der Volksschule" (Lehrer Krebs- Brandenburg), „Politische Erziehung zur Demokratie" (Prof. Dr. Kantorowicz - Frankfurt a. Olt), „Aufstieg der Begabten aus der proletarischen Jugend zur höheren Bildung" (Obcr- studienbirektor Landsberg- Berlin). Eine Kundgebung beschloß die Haupttagung. Unter dem Motto: „Unser Kampf um die Republik' sprachen hier Staatspräsident Dr. Adelung, Prof. Nölting. Frankfurt, Dipl.-Handels-
auslöste. Der Redner betonte, wenn wir die Ge- burtenverhütung in jedem beliebigen Falle als eine selbstverständliche Errungenschaft moderner Zivilisation erklären, so kann es nicht ausbleiben, daß die Gcsamtmoral, die sittliche Unbeherrschtheit unseres Volkes noch tiefer sinkt als sie gesunken ist. Geben wir unserem Volke den Rat, zu planmäßiger Geburtenverhlltung durch bequeme Verhütungsmittel, so ist dies nichts anderes als ihm die Mittel zum langsamen Selbstmord in die Hand zu geben. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie darf nicht die Verantwortung auf sich nehmen, das deutsche Volk auf diesem abschüssigen, zum Niedergang füh« renben Weg zu verweisen. — Als Ergebnis der Aussprache wurde folgender Leitsatz angenommen: Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie anerkennt die Einrichtung von Ehe- und Sexualberatungsstellen. Sie verlangt jedoch, daß diese Stellen nur von solchen Aerzten, die sich auch ihrer Verantwortung für die Zukunft des deutschen Volkes bewußt sind, narb ärztlichen Grundsätzen geleitet werden. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie legt ganz besonders Verwahrung dagegen ein, daß solche Be- ratungsstellen zu Einrichtungen herabgewürdigt werden, die nur der Verbreitung antikonzeptioneller Mittel dienen sollen.
Oer Verein Deutscher Chemiker in Wien.
3n Wien wurde die 44. Hauptversammlung des Vereins Deutscher Chemiker vom Vorsitzenden Prof. Dr. Duden in Anwesenheit des Bundes- Präsidenten, des deutschen Gesandten, Mitgliedern der österreichischen Regierung, Vertretern des Rathauses, der Wiener Hochschulen, der Akademie der Wissenschaften und anderer wissenschaftlicher Organisationen eröffnet. Bundespräsident M i k l a s begrüßte hierauf die Tagung deutscher Chemiker in herzlichsten Worten. Gesandter Dr. Rieth überbrachte die Grüße der Reichsregierung. Vor Beginn der Vorträge erfolgten verschiedene Ehrungen seitens des Vereins.
Der Deutsche Lehrerverein in Frankfurt.
Frankfurt a.M., 28. Mai. Die zweite Haupt- Versammlung des Deutschen Lehrervereins am Don- nerstagvormittag hatte wiederum eine außerordentlich starke Beteiligung aufzuweisen. Nach einer Reihe von Begrüßungsreden hielt Universitätsprofessor Ernst Hoffmann (Heidelberg) einen Dortrag über „Weltanschauung, Erziehung und Schule". — Als nächster Redner behandelte der Dorsitzende des Hessischen Lehrerverbandes, Rektor Reiber (Darm- stadt), das Thema „Schule in Gefahr". Deutschlands Lehrer empfinden es als Gewisfenspflicht, eindringlich zu warnen vor den Anariffen auf die Schule und auf die Aufwendungen für die Jugend, befon» ders vor den Angriffen auf die sozialen und schul, gesundheitlichen Einrichtungen der Schulen. Die deutsche Schule ist zum Sparobjekt geworden, und große Körperschaften und Organisationen schlagen noch weitere Maßnahmen vor. Das war noch nie in Zeiten der Not der Fall, stets hat man da begriffen, daß gerade bann der Schule eine besonders pfleg« licye Behandlung zukommen müsse. Eine im Sinne des Referats gehaltene Entschließung wurde einstimmig angenommen. Als Abschluß der Tagung wurde noch einmal Stellung zu der Frage der Gehaltskürzung der Beamtenschaft genommen und In einer Entschließung zum Ausdruck gebracht, daß die Geduld der Beamten einer weiteren Belastungsprobe nicht mehr standhalte. Niemand sollte den Warnungsruf überhören.
pfmgsttagung des Allgemeinen Deutschen Lehrerinnenvereins.
Unter dem Thema „Elternhaus und Schule" fand die zweite öffentliche Versammlung des in Stuttgart tagenden ADLV. statt. Frau Direktorin Gl Inzer- Hamburg klärte die Erziehungsschwierigkeiten, die heute für Eltern und Schule bestehen, da die lieber» Lieferung sie im Stich läßt und das öffentliche Leben nicht nach erzieherischen Grundsätzen verfährt. Um so mehr müssen neben der Schule auch Väter und Mütter es sich angelegen sein lassen, ihre Ergiehungs- fünft planvoll auszubilden. Die dritte öffentliche Versammlung in der Liederhalle brachte noch eine Reihe von Begrüßungen. Die folgenden drei Dor- träge unter dem Thema „Gegenwartsforderungen an Unterricht und Leben der Schule" führten mitten hinein in die Innere Berufsarbeit. Dom Standpunkt der höheren Schule, der Volksschule und der Berufs« schule aus wiesen die Rednerinnen — Frau Studiendirektorin Dr. Susanne E n g e I m a n n > Berlin, Frau Hauptlehrerin Z e h r i n g e r - Furtwan- gen und Frau Berufsschullehrerin G e r ft n e r • Nürnberg — nach, daß Stoffauswahl und Methode unter den Anforderungen der Gegenwart gesehen werden müssen. Aus reicher pädagogischer Erfahrung geschöpft, entstand ein Bild der modernen Schule, d. h. einer der Welt draußen ausgeschlossenen Schule, die sich doch die ihrer Eigennatur entsprechende Ge- ftaltung und Form bewahren muß. Mit dem Wort Stefan Georges: Herr der Zukunft ist, wer sich wandeln kann — und mit dem Bekenntnis: Wir wollen unsere Arbeit leisten im Dienste an der Jugend des deutschen Volkes, schloß Frau Beckmann
Frankfurt a.M., 26.Mai. (WSN.) Die __ Tagung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie brachte eine ausführliche Diskussion über den Fragenkomplex der Jndikationsstellung präventiver Maßnahmen. Die Einstellung der Gesellschaft in dieser Frage erwies sich deutlich in der Zustimmung, die alle Diskussionsredner fanden, die unter Berücksichtigung gerade der ethischen und bevölkerungspolitischen Probleme scharfe ärztliche In di- kationsstellung forderten. Sie dokumentierte sich am klarsten durch den lebhaften Beifall, den der Vortrag oon Geheimrat oon F r a n k e - Bonn
lehrer Duß, Frankfurt und Rektor Reiber. Mitglied des Hessischen Landtags. Der morgige dritte Tag dient der Beratung interner Angelegenheiten.
Oie Hamburger Tagung der Deutschen Philologen.
Auf dem Derbandstag des Deutschen Pbilolo- genverbande» setzte sich der erste Vorsitzende Oberstudiendirektor Dr.Dehre nd mit den Vorwürfen auseinander, die gegen die höheren Schulen erhoben würden. Wenn der Mittelschulleh- rer und VolkSschullehrer an erster Stelle ständen im Kampf um das sogenannte Berechn» gungSwesen, so sei der Anstoß zu dieser Lleberfpannung gerade von ihnen ausgegangen, denn sie seien die ersten gewesen, die die höArs Vorbildung für sich selbst durchgcseht und damit das Signal dazu gegeben hätten. Wenn das Reichsministerium des 3nnern glaube, durch so- a«nannte Vereinbarungen etwas zu ändern, so sei das eine Täuschung, denn die mittlere Reife, die man hier schaffe, sei etwas ganz anderes und die Eltern, die den Versprechungen. glaubten, würden eine schwere Enttäuschung erleben. Der zweite Vorsitzende, Studienrat Dr. Bvhlsen, sprach über „Wirtschaftslage und Lebensgestaltung in Deutschland". Der dritte Vorsitzende. Oberstudiendirektor L u s ch e y , sprach Über „Deutsches Volkstum und deutsche Schulen im Grenz- und Auslande". 3n der geschäftlichen Sitzung wurde eine Reihe von Entschließungen angenommen. 3n der einen hält der Verband entschieden an dem bisherigen Charakter der höheren Schule als wissenschaftliche Leistungsschule und Vorbereitungsstätte für die Hochschule fest und bekämpft jeden Versuch, ihre Leistungshöhe durch Kürzung dcS neunjährigen Lehrganges, durch Untergrabung der wissenschaftlichen Ausbildung herabzudrücken. — Eine zweite fordert, daß die Behörden bei der Arbeitsfürsorge und -schaffung die 3ugend der höheren Schulen und Hochschulen nicht vergessen. Weiter verlangt der Verband Maßnahmen, um die 3ungphilv- logen im Berufe unterzubringen und sie, soweit das nicht möglich ist, in andere Berufe überzuleiten.
Die deutschen Gynäkologen in Frankfurt a. Main.
Aus der Provinzialhauptstadt.
Gießen, den 29. Mai 1931.
Kastanien -Kandelaber.
Verschwenderisch und in leidenschaftlichem Heber- schwang lodern die Blütenfeuer der Obstbäum«, Beerensträucher und Zierhecken. 3Hre zahllosen weihen und roten Flämmchen übersprühen Geäst und Laub, daß weithin Wipfel und Büsche wie überschneit leuchten.
Kühler, feierlicher dagegen, nicht so sehr auf Fernwirkung als auf prunkvolle Krönung deS Weges bestimmt, den sie säumen, oder des Gar- tenemgangs, den sie flankieren, blühen die Kastanienbäume. Kühl schattet das satte Grün ihrer mächtigen, kunstvoll gebauten Blättcr- kuppeln. Immer stehen an einem Ast zwei meist siebenfingerige Dlätterhände einander gegenüber und bilden sowohl mit dem vorangehenden wie mit dem nächstfolgenden Dlätterpaar ein Kreuz. So hat jedes Blatt Raum genug sich zu entfalten und keinS nimmt einem andern die Sonne. Cs ist eine geordnete Gemeinschaft und darum so stark gefügt. Breit ausladend und stolz empor wölben Die Wipfel ihre grünen Kuppeln in den blauen Aether. Feierlich strahlen die zu kleinen Pyramiden, zu vielarmigen Leuchtern vereinten Einzelblüten von den Spitzen der Zweige, wo sie wie Kerzen aus dem Weihnachtsbaum sitzen. Scharf hebt sich lhr gehäuftes Licht von dem dahinter liegenden Schattendüster des Blätterdickichts ab. So läßt der Helle Schein der Laternen, Lampen und Fackeln das Dunkel der Nacht, aus dem sie aufflammen, nur um so tiefer erscheinen.
Wahre Wunderwerke sind die kleinen Lichterpyramiden, diese Dlütenleuchter. Niedliche dreistöckige Duft- und Honigtempel, in denen summende Dienen und Hummeln das Mysterium der Befruchtung besorgen, während sie sich am Nektar der Dlütenborne schwärmerisch berauschen, 3n der breiten unteren Etage der Pyramide sitzen nur weibliche Blüten, darüber wohnen di« männlichen und in der Spitze die Zwitter. Die Zwitter sowohl wie die männlichen Blüten bestäuben die eifrigen Honigschlecker reichlich mit ihrem Pollenstaub. Nur den unteren Blüten gibt der am Grund kräftige und verdickte Stengel Halt genug, daß sie sich zu den schweren Stachelkugeln der Früchte entwickeln können. 3hren Namen verdanken sie der Aehnlichkeit mit den Früchten der echten Kastanie, obwohl die Roßkastanie sonst nichts mit dem edlen Daum, der in gelblichen Kätzchen blüht, zu tun hat. 3hm soll die thessalische Stadt Kastana den Namen gegeben haben. DiS dorthin wurde der einst in unfern Wäldern heimische Daum durch die Eiszeit zu- rückgedrängt, kam aber später wieder in Südeuropa zur Ausbreitung. Die Ortschaften 6a- stagnola bei Lugano und Kastanienbaum bei Luzern haben sich nach ihm benannt.
Es gibt keine schönere Allee, als eine vom Kastamenbäumen überschattete, von Kaftan ien- Kandelabern beleuchtete. Noch in den späten Stunden der Dämmerung und des ersten Abend- dunkel« strahlt ein stilles magisches Licht von den Dlütenleuchtem.
Und es gibt keine geschütztere Ruhebank, als unter einem Kastanienbaum. Der Regen mag in das Blätterdickicht trommeln. Cs schirmt sicher. Auch gegen die heißeste Mittagssonne, die höchstens mit einigen spärlichen Strahlen da und dort kleine Tupfen und Kringel auf den Gartenland brennen kann, daß er gescheckt erscheint wie ein PantherfelL. Lind die Drummerliedchen der Bienen und Hummeln stimmen alltagsentrückt und verträumt wie zart gezupfte Gitarren in der Landschaft. P. D.
Bornotizen.
—• Tageskalender für Freitag: Lichtspielhaus Bahnhofstraße: „Der Schrecken der Gar- nifon".
— Volkshochschule. Man schreibt uns: Der nächste „Pflanzenkundliche Ausflug" unter Leitung von Inspektor Rehnelt führt die 3ntercffenten am Sonntag, 7. 3unt, in den Vogelsberg. Damit die Wanderung ohne große Anstrengung in einem Tage bequem ausgesührt werden kann, ist die Beschaffung eines Postautos vorgesehen, das die Teilnehmer bis nach Ulrichstein bringen soll. Die anschließende Wanderung durch den Oberwald dürfte neben dem landschaftlichen Reiz vor allem in botanischer Hinsicht sehr viel 3nteressantes bringen. Don besonderem Wert dürfte die Führung durch das Hochmoor fein. Die Rückfahrt erfolgt von Breungeshain au«, so daß die Teilnehmer um 20 Ahr spätestens wieder zu Hause fein werden. Näheres ist auS der heutigen Anzeige zu ersehen.
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** Grohstadtprogramm der Som - merfpfelzeit des Gießener Stadttheaters. Man schreibt uns: Der bunte Wechsel verschiedener Prominenten-Ensembles. wird in Gießen während der Sommermonate angeregteste Unterhaltung bringen. Man wird vor allem Berlin und auch evtl. Teile des Theaters im Reich hier zeigen, und die Vergleichsmöglichkeit wird für den Theaterkenner und Theaterfreund äußerst anregenb fein. — Sterks Lustspiel „Liebe — un- modern" ist eine- der eingespieltesten Stücke des Berliner Kleinen Theaters. 3m Mittelpunkt steht die bekannte Tonfilmschauspielerin Grete Rein- Wald. 3m folgenden Gastspiel wird die Schau- spielerin Lottina Baart mit E. L. Franken
Seit Generationen dienen die Öle der Oliven und Palmen Frauen von Kultur zur Reinigung der Haut. Aus diesen Ölen wird heute in besonderer Mischung mit Kokosnußöl eine Seife hergestellt, die von Schönheits • Spezialisten in der ganzen Welt als ideale Teintseife betrachtet wird — Palmolive.
• • • und warum Palmolive-Seife bevorzugt wird Auf Grund des besonderen Mischungsverhältnisses der in Palmolive enthaltenen Pflanzenöle ist diese Seife ganz besonders für die zarte Haut des Gesichts
geeignet. Ihr milder, lindernder Schaum dringt tief in die Poren ein, reinigt die Haut gründlich und verleiht ihr eine Weichheit und Frische,die die Grundbedingungen für einen zarten und gesundenTeint sind.
Eine ganz einfache Behandlung
Mutieren Sie den Schaum der Palmolive-Seife 2 Minuten lang tanfe in die Haut ein. Spülen Sie dann solange mit warmem Wasser, bit Sie utsichlich fühlen können, daß die Haut von Unreinheiten, Schmutz und Schminke befreit ist. Ganz «um Schluß spülen Sie mit kaltem Wasser. So — ist das nicht wirklich erfrischend ?
Sie können sich den Luxut leisten. Palmolive auch für das Bad zu benutzen. Auch dafür ist sie genau so wundervoll wie für das Gesicht.
Palmolive G. m. b. H.. B erl i n-W11 m e rs d orf
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Wettervoraussage.
Die Störungstätigkeit wurde in den gestrigen Abendstunden in unserem Bezirk durch vorübergehende Gewitter mit Regen eingeleitet, was eine geringe Abkühlung zur Folge hatte. Von Westen her dringen weiterhin Tiefdruckgebiete chtwärts vor, so daß die seitherige Beständigkeit der Wetterlage nicht mehr standhält. Wenn auch die Witterung keinen unfreundlichen Charakter annimmt, so ist doch vor- übergehend mit Gewittertätigkeit oder etwas Gewitterregen zu rechnen. Jin allgemeinen bleibt es noch warm, jedoch find die Temperaturen infolge der Gewitterstörungen gewissen Schwankungen unterworfen.
Aussichten für Samstag: Teils bewölkt, teils aufheiternd, schwül, vereinzelte Gewitterstörun- gen oder gewitterartige Niederschläge mit vorübergehender Abkühlung.
Aussichten für Sonntag: Weiterhin zu Gewitter neigendes, im ganzen aber noch warmes Wetter.
Lufttemperaturen am 28. Mai: mittags 28,7 Grad Celsius, abends 19 Grad, am 29. Mai: morgens» 16,9 Grad. Maximum 30,4 Grad, Minimum 15 Grad. — Erdtemvergturen in 10 cm Tiefe am 28. Mai: abends 28,8 Grad; am 29. Mat: morgens 20,6 Grad. — Niederschläge 2,4 mm. — Sonnenscheindauer 12 Stunden.
zusammen in Ossip DymowS Stück .Nju" gast leren.
" Versteigerung von Sunbgegen- stänben. Am nächsten Mittwoch, 14 Ahr, toerben auf dem Polizeiamt, Landgraf-PhilippS- Platz 1, abgelieferte und noch nicht abgeholt« FundgegenftäTLde öfientlich gegen Barzahlung versteigert. (Siehe heutige Anzeige.)
(Weitere Lokalnachrichtcn im 3. Blatt)
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische HcUgionegemelnbc. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstaa, 30. Mai. Vorabend: 7.45 Uhr: morgens 8.30; abends 8.40 und 9.20 phr.
Die Wetterlage.
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