Nr. 123 Erster Blatt
181. Jahrgang
8reitag, 29. Mai (931
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
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piccards Gtratosphärenflug geglückt.
Oer Besuch im Nichts.
Nun ist das waghalsige Experiment des Professors. P i c c a r d mit seinem Flug in die Stratosphäre doch geglückt. Rachdem alle ,Hoffnungen schon beinahe ausgegeben waren, nachdem der Ballon mitten über Europa für einen halben Tag fast verschollen war, kam zunächst die Meldung, daß die Gondel aus einem Tiroler Gletscher gesichtet worden sei, und wenig« Stunden später wurde auch das Unwahrscheinliche Ereignis, daß die beiden Insassen wohlbehalten ihr Gefängnis wieder verlassen haben, dah sie aus dem Nichts z u r ü ck g.e - kehrt sind, reich beladen mit wissenschaftlicher Ausbeute. 3n den Stunden des Zweifels haben sich die Skeptiker zu Wort gemeldet, haben darauf hingewiesen, dah der Flug schlecht vorbereitet war und dah es als ein Leichtsinn angesprochen werden müsse, wenn ein so ungeübter Luftschiffer sich cm ein derartig ungeheures Wagnis ter-
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Karte des Kreuz- und Querflugs von Augsburg bis zum Gurgl Gletscher.
antraue. Sie werden von dem Gesichtswinkel der Erfahrung aus gesehen wahrscheinlich recht haben. Aber im Zweifelsfalle entscheidet nun einmal der Crf o l g , und der Erfolg ist dem kühnen Forscher bis zuletzt treu geblieben.
Man kann auch nicht sagen, dah sein älnter- nehmen ein Abenteuer war, was ihn in das iln- belannte hineintricb, war nicht Wagemut oder Rekordlust, sondern wissenschaftlicher Drang, der neue Wahrheiten zum Wohl der Menschheit sammeln wollte; und offenbar auch gesammelt hat. Denn das Ziel, das er sich setzte, hat er erreicht. Er hat sich weiter vom Erdboden entfernt, als es jemals einem Menschen gelungen ist, und hat Erkenntnisse mitgebracht, die sich vermutlich für die Eroberung der Lust bahnbrechend auswirken werden. Denn wir wühlen bisher von den Vorgängen in den oberen Luftschichten nur sehr wenig, die Pilotenballons der Wetterwarten sind zwar schon bis an 18 Kilometer in die Höhe vorgedrungen, aber was sie aufzeichneten, war doch nur Stückwerk, lieh nur ahnen, was Piccard jetzt mit eigenen Augen gesehen hat.
Die Vorgänge an den Grenzen der Atmosphäre sind zu kompliziert, als dah sie sich gemeinverständlich machen liehen. Die Untersuchungen über die Gamma-Strahlen, die irgendwie aus dem Welten raum zu uns dringen und die merkwürdige Eigenschaft haben, dah sie durch zentime- tcrdicke Bleischichten dringen, dah sie sogar noch 200 Meter unter Wasser festgestellt werden können, interessieren in der Theorie zunächst den Wissenschaftler. Die Physik wird sie erst für die Praxis des täglichen Lebens umwerten müssen. Aber darüber hinaus hat die Stratosphäre auch für die Technik noch eine besondere, gleichsam hochaktuelle Bedeutung: Jenseits der Cirruswolken hört der Begriff des Wetters auf, dort oben gibt es nur gleichmäßige Luftströmungen; die Lust ist zudem so dünn, dah ihr Widerstand nur einen Bruchteil dessen ausmacht, der auf der Erde zu überwinden ist. Darauf beruhte das Geheimnis der Kruppschen Ferngeschütze, darauf beruht auch das Prinzip des Raketenfluges, und wenn auch die Rätsel der Stratosphäre durch diesen ersten Versuch kaum gelöst sein dürften, so bleibt doch Piccard der Bahnbrecher, der für die Eroberung der Luft neue Wege gesucht und, wie es scheint, auch gesunden hat.
Oie Auffindung piccards am Gurgl Kerner.
Beide Flieger wohlbehalten geborgen.
WTB. Sölden, 28. Mai. (15.15 Uhr.) Der Der- freier des Süddeutschen Korrespondenz - Bureaus meldet: Rach der soeben bei der Gendarmerie eingelaufenen ersten authentischen Nachricht der Rel- tungsexpedition ist der Stratosphärenslug geglückt. Der Ballon hat eine höhe von 1 6 0 0 0 m erreicht. Die Landung erfolgte glatt
gestern um 22 Uhr auf dem Gletscherbruch des © u r g l e r-J e r n e r s in den Oehtaler Alpen. Professor Piccard und fein Begleiter sind wohlbehalten und befinden sich zur Zeit auf dem Dege nach Obergurgl. Der Ballon und die Instrumente sind unbeschädigt. Der e r ff e Augenzeuge, der den Ballon Piccards auf feiner Fahrt ins Oetztal verfolgt hat, ist der Wirt vom G a st h o f „Zur P o st" in Sölden. Lr berichtet, daß der Ballon Piccards gestern etwa 20.30 Uhr genau nördlicher Richtung in etwa 4000 bis 5000 m höh« das Oehtat hinaus in Richtung auf den Gurgler-Ferner flog, der von Sölden aus durch den Rölderkogel verdeckt ist. Der Ballon war so deutlich im Mondschein sichtbar, dah man genau die schwarz und die weihe Hälfte der Gondel bei der Drehung im Winde unter
scheiden konnte. Kurz nach 21 Uhr verschwand der Ballon unter dem Grat Rölderkogel.
Der Oberlehrer Falkner, der Schullehrer G st r a i n und der Besitzer Gruner, die früh 8 Uhr von Obergurgl aufgebrochen waren, erreichten um 10.30 Uhr als erste die Landungs- stelle des Ballons am Ferner. Professor Piccard und fein Assistent Ingenieur Kipser befanden sich bereits auherhalb der Gondel und waren im Begriff, aus die Felsen hinaufzusteigen. Die Bergungsmannschaft machte sie jedoch durch Zeichen auf die Gefährlichkeit dieses Ausstieges aufmerksam und begab sich dann hinunter aus den Gletscher. Sie labte dann die beiden Forscher, die stark unter Durst litten, mit lee. Die Forscher waren selbst noch mit einiger Nahrung versehen.
piccards erster Bericht über feinen Fing.
Mit dem wissenschaftlichen Ergebnis durchaus zufrieden.
Gurgl im Oetztal, 28. Mai. (WTB.) Professor Piccard schilderte einige Zeit nach seiner Ankunst in Gurgl dem Münchener Vertreter des WTB., der als erster Journalist in Gurgl eintraf, an Hand seiner in kleinen Rotizbüchern niedergelegten Fahrtauszeichnungen die Ergebnisse seines Fluges, soweit sie ihm wissenschaftlich besonders bemerkenswert erschienen. Dabei wies Professor Piccard darauf hin, daß ein Teil der Apparate gut funktioniert hatte, daß aber auf die Verwendung eines anderen Teils der Apparate, wie vorauszusehen, verzichtet werden mußte. Die Hauptmessung, auf die der Forscher den größten Wert legte, nämlich die Messung der durch die kosmischen Strahlen erzeugten Leitfähigkeit der Gase, ist, wie Professor Piccard betonte, vollkommen gelungen, jedoch nur in sehr großen Höhen, was dadurch veranlaßt wurde, daß der Ballon äußerst schnell stieg.
Er hatte in 25 Minuten bereits eine höhe von 15 Kilometer erreicht, also viel schneller, als ursprünglich beabsichtigt. Durch einige technische Fragen, die auf den Ballon bezug hatten und uns während des Aufstiegs vollauf beschäftigt haben, haben wir die hauptmessung erst in 15 Kilometer anfangen können. Die größte höhe von 16 Kilometer wurde bereits um 7.45 Uhr erreicht. Der äußere Luftdruck betrug um diese Zeil 76 Millimeter (also ungefähr ein Zehntel atmosphärischen Drucks), nachdem kurz vorher
77 Millimeter gemessen worden waren.
Auf die Bestimmung der Flugroute hat Professor Piccard keinerlei Wert gelegt, da er mit Dr. Kipfer vollauf mit wissenschaftlichen Messungen beschäftigt war. Die seitliche Geschwindigkeit betrug im Durchschnitt etwa 15 Sekundenmeter. Piccard verglich mit großem Interesse seine wenigen Auszeichnungen über die Beobachtung der Flugroute mit den verschiedenen Standortbestimmungen, die von der Erde aus vorgenommen worden waren. Aus der Gondel selbst konnte immer nur-ein ganz kleiner Ausschnitt der überflogenen Landschaft wahrgenommen werden, was eine genaue Bestimmung des Standortes vom Ballon aus unmöglich machte. Der Mond erschien wesentlich heller als bei Beobachtung vom Erdboden aus. Das Relief der Berge gewährte einen überwältigenden Eindruck. Aus die Frage, weshalb Professor Piccard die ausgezeichnete Landemöglichkeit in Oberbayern und im
Inntal, besonders i n 3 n n s b r u d, nicht ausgenutzt habe, erwiderte der Forscher, daß es nicht mög - l i ch war, das Ventil zu ziehen. Er hätte sonst unbedingt die Landung gegen 11 Uhr i m Lechtal vorgenommen, weil eY dort sehr gute Landegelegenheit feftfteUte. Die Signale des Flugplatzes Innsbruck haben die Balloninfassen überhaupt nicht wahrgenommen, so daß auch dort eine Landung unterblieb.
Erst in den Abendstunden war es Professor Piccard möglich, zur Landung zu schreiten, die nach seinen eigenen Auszeichnungen um 20.52 Uhr erfolgte. Zu diesem Zeitpunkt war er in der Lage, nachdem der innere Druck der Gondel durch Ablassen van Sauerstoff in Uebereinffim- mung mit der Außenluft gebracht war, die Mannlöcher zu öffnen.
Die Temperatur in der Stratosphäre, die ja bekannt ist, betrug außerhalb der Gondel 55 bis 60 Grad unter Null, im Innern der Gondel herrschte infolge der Sonnenbestrahlung eine ziemlich hohe Temperatur, zeitweise bis zu 41 Grad über Null. Von außerordentlicher Wichtigkeit für das Gelingen des Fluges hat sich die kluge Voraussicht des For- schers erwiesen, nicht, wie ihm ungeraten war, nur eine Sauerstoff-Flasche, sondern den doppelten Sauerstoffvorrat mitzunehmen. Professor Piccard erklärte hierzu: Ich treffe für alle wichtigen Unternehmungen Vorsichtsmaßregeln und hatte daher zwei Sauer st offapparate mitgenommen, obwohl mir die Lieferfabrik mitgeteilt hatte, daß die Sauerstoff-Flaschen mit absoluter Sicherheit funktionieren. Daß wir zwei Apparate mitführen, hat uns zweifellos gerettet, denn wir hatten bei derLan- düng nur noch für eine Stunde Sauer« ft o ff mit.
Die Landung selbst hat sich g latt vollzogen. Die Gondel rollte einige Male, kam dann aber schnell zum Stillstand. Bei der Landung hatten wir noch 350 Kilogramm Ballast an Bord, also wesentlich mehr als wir beabsichtigt hatten. Wir hätten über nicht riskieren können, Ballast in größeren Mengen abzugeben, da wir dadurch wieder in größere Höhen getrieben worden wären und unter allen Umständen beabsichtigten, wegen der Abnahme des Sauerstoffvorrats so schnell als möglich zu landen. Erst im letzten Augenblick gaben wir stärker Ballast ab, um ein zu starkes Aufsetzen der Gondel zu vermeiden.
Die Forscher haben die Rach! außerhalb der Gondel auf dem Gletscher oer-
Dbergurgl mit Blick auf den Großen Gurgl-Ferner.
bracht und dachten, mit dem frühen Morgen über den Gletscher hinunterzukommen. Dies erwies sich aber als unmöglich, so daß sie um 9 Uhr aufbrachcn, um in den Felsen seitlich de» Ferners den Abstieg zu versuchen. Sie hatten sich hierzu mit einem der Seile des Ballons i n doppelter Seilficherung angeseilt und trafen dann in den Felsen auf die hilf»- erpedition.
Besonders bemerkenswert ist noch, daß Pro- sesior Piccard nur ein einziges Mal Signal gegeben hat, und zwar ein Signal, was sich als außerordentlich glücklich ettoiefen hat, nämlich, als er im Oetztal der Lichter des Ortes Gurgl ansichtig wurde. Dieses Signal mit einer Taschenlampe ist in Gurgl bemerkt worden und hat dazu geführt, dah am Vormittag die Rettungsexpedi- tion zur Hilfeleistung für Professor Piccard aufgebrochen ist.
Zur Erleichterung der Atmung auf der Fahrt wurde sowohl Kohlensäure absorbiert wie Sauerstosf zugegeben. Der Prehsauerstoff, der mitgesührt wurde, betrug 750 Liter. — Mit Lebensmitteln war Professor Piccard nicht sehr gut ausgerüstet, insbesondere wurde angesichts der langen Fahrtdauer der Mangel an Getränken stark empfunden. Der Forscher erzählt, daß er froh» war, das durch die Kondensierung des Atmens in der Innenwand der Kabine herabströmende Wasser trinken zu können und daß ihm niemals ein Getränk besser geschmeckt hat, als nach der Landung da« geriebene Gletschereis mit etwas Orangenschalen vermischt.
Piccard in Obergurgl.
Völkerwanderung in das Oetztal.
Innsbruck, 28. Mai. (WTB.) Eine Abteilung des österreichischen Alpenjägerregts. Rr. 12, die sich zur Hilfeleistung ins Oetztal begab, ist in Söldem eingetroffen imb steigt noch heute unter Führung von Gendarmerie bis zur neuen Karlsruher Hütte auf. Sie wird morgen den Ballon bergen und zu Tal schaffen. Piccard ist um 16.30 Uhr in Obergurgl eingetroffen und will drei Tage in Obergurgl bleiben. Er wußte bei seiner Landung nicht wo er sich befand. Frau Profeffor Piccard rief bereits telephonisch aus Brüssel in Gurgl an und erkundigte sich mach ihrem Mann. Als sie von der glücklichen Landung erfuhr, hörte man durch das Telephon den freudigen Ausruf: „Er lebt, Gott sei Dank! Hier war er bereits t v t g e s a g t !" In Innsbruck liefen <rus der ganzen Welt zahlreiche Anfragen nach dem Schicksal Piccards und seines Begleiters ein. Der Autoverkehr war ungeheuer. Verschiedene Journalisten sind auch im Flugzeug eingetroffen. Unter anderem kam hier in Innsbruck der Asrika- flieger Mittelholzer aus Zürich mit einem Züricher Redakteur an. Mittelholzer wollte ursprünglich bei dem Ballon lernten, hat aber feine Absicht aufgegeben.
Wer ist piccard?
Schon alsIunge ein eifrigerExperimenta.or
Basel, 28. Mai. (TU.) Professor August Piccard, der am 26. Januar 1884 in Lutry im Kanton Waat zusammen mit seinem Zwil- lingsbruter Jean geboren ist, hat seine Jugend in Basel verbracht. Der Daker war Chemieprofessvr. Die Mutter stammte auch aus einer Professorenfamilie, so daß ter Junge ganz in einer wissenschaftlichen Atmosphäre aufwuchs. Schon als Knabe betätigte er sich mit seinem Zwlllmgsbruter auf den Wiesen der Stadt Basel uni) stellte dort mit Drachen allerhand Versuche an. Im Geometrie- und Physikunterricht glänzten die Gebrüder Piccard mit allerhand gelungenen selbstgebauten Apparaten und Modellen und brachten damit manchmal die Lehrer in eine nicht geringe Verlegenheit. Auch der Vater zeigte starkes Interesse für die Luftschifffahrt, und als einst Spelterini mit seinem Ballon bei Basel landete, stürmte ter sonst recht kränkliche Gelehrte mit seinen Kindern allen Reu- giengen voraus und war zuerst auf dem Plätze.
Auf dem Polytechnikum in Zürich studierten bann die beiden Brüder Piccard ihre Lieblings- wiffenschaft. August Piccard machte, nachdem er sein Examen als Maschinen-Ingenieur bestanden hatte, dann noch seinen Doktor der Raturwissenschaften. Er war dann von 1913 bis 1920 als Privatdozent an bet Technischen Hochschule in Zürich tätig und ist 1922 als ordentlicher Professor für Physik nach Brüssel gekommen. Sein Assistent Paul K i p - fer ist als einziger Sohn des Obersten Kipfer geboren. Er ist 26 Jahre alt und studierte ebenfalls an ter Technischen Hochschule in Zürich. Vor anderthalb Jahren beendete er seine Studien und kam dann sofort zu Professor Piccard als Assi-" ftent
Belgische Auszeichnung für piccard.
Brüssel, 28. Mai. (WTB.) Der belgische Außenminister Hymans sandte an Professor Pic- card ein Telegramm, in dem er ihn z u seinem Erfolge beglückwünschte und mitteilte, daß ihm das Großkreuz zum Leopoldorden und seinem Assistenten Kipfer bas Komturkreuz zum Leopoldorden verliehen worden sei.


