^icht» hat da« Zn- hen Wochenblatte« ehvben. Da« t>om langene Mot war öie Dauer von acht en.
r während k«-rt* ’ und später Shes der
tn Simänien war, gestorben.
• ist das berühmte Oionafthr in der vssen worben. Der e wegen angeblicher erhaltet. Da« Wolter :n»Tlu|eum um«
ÄMtn ?; jj. "f QK n dog ^teln SjjÄ <M j‘UB QUj 'hre “M lor"b*8e )tlqer « 6,r Eiligen 1i(rl,r ' und f9 Mung llu% der 'urde zur nln4c»b
SÄ NB. inNMen" KL erh^t erst *9' 5h>ei kleinere ■ A 46000 M »M° M. L
«Jt. Die 2«« die stattliche
buchten, (femohatiij), $er. Ä^^ajem« ■ m.tl !°!°chn ®itl ^ienschait,u|.
Welt.
r-ung ich vor Senchi. ’s ^ublitums begann hie drei jugendlichen t M 29.OUobtt den tid) in seiner Doh» 5 im Horden Berlins, haben. Die Anllage tslherNchard Stolpe, rid) Benzinger und !ui|e Neumann, die ind, lautet aus gemein« , der lat verübter ge« ng- „, .
n mit 15 WenjnSt- en. Sie hatte nach dem inet, dann aber ein Se« heroorging, dah «tolpe, gemeinsam den ilien, um Mrch zu nn war mit Richard , Stolpe wieder einmal t waren, faxten sie am Mich zu berauben unD en Naub nicht erraten Tat, bei her Mut tnge müna^men. W *
äÄ*»« A legten dann auch-«
^«5 -M
qeilohlen R-J? -chil< gewitliS'^KWprüchü
Äff* N'S" , * Df. -HL ««»,in5,i auch ich das W inint, must ,! $ie 21n« tot 'nad) n0li«"ilid)rf l?rt6«mfnct 3laj
^V Jlt
’M Kr<t^' , Aann lUit tue gdoo^ flCher ra^ lBri« tjti v-cl'^cht W
■ 1111bC5
Aus 6er Provinzialbauptffadt
Drehen, den 29. Januar 1931.
Lockerung der Wohnungszwangs« wirtschaft in Heften.
OBCX DaS Hessische Gesamtministerrum hat durch Verordnung vom 14. Januar mit Wirkung vom 1. Februar d. 3. ab eine weitere Lockerung der Wohnungszwangs- wirtschaft beschlossen. Danach sind von der bestehenden Wohnungszwangswirtschaft befreit:
Artikel 1.
A. Auf dem Gebiete deS WohnungS- mang elS:
I. Alle Wohnungen mit einer 3ahrcsfriedenS- miete von über 1000 Mk. in Ortsklasse A, 800 Mk. in Ortsklasse B, 500 Mk. in Ortsklasse C, 300 Mk. in Ortsklasse D.
II. Antermietvcrhältnifse, soweit es sich nicht ausschließlich um Wohnräume handelt, in denen der Untermieter eine eigene Wirtschaft o^er Haushaltung führt.
III. Gewerbliche Räume jeglicher Art.
Auf die unter I—IN bezeichneten Räume finden die Vorschriften des Reichswohnungsmangelae- setzes mit Ausnahme der § 2, 8 und 17 Ar. 1, sowie der hessischen Wohnungsmangelverordnung vom 1. Oktober 1924 mit Ausnahme der Artikel 2, 20 und 30 keine Anwendung: jedoch ist im Fqlle des $8 des ReichswohnungsmangelgeseheS (Artikel 20 der hessischen Wohnungsmangelverordnung > die Genehmigung der Gemeindebehörden nicht erforderlich.
B. A u>f dem Gebiete deS Mieterschutz:
I. Alle Wohnungen mit einer Llahresfriedens- miete von über 1500 Mk. in Ortsklasse A, 1000 Mark in Ortsklasse B. 600 Mk. in Ortsklasse C, 400 Mk. in Ortsklasse D.
II. Antermietverhältnifse, soweit es sich nicht ausschließlich um Mohnräume handelt, in denen der Untermieter ein« eigene Wirtschaft oder Haushaltung führt.
HL Alle Geschäftsräume mit einer 3ahresfrie» densmiete von über 3600 Mk. in Ortsklasse A, 2400 Mk. in Ortsklasse B, 1800 Mk. in Orts- Nasse C, 1200 Mk. in Ortsklasse D.
Geschäftsräume, die Teile einer Wohnung bilden oder wegen ihres räumlichen oder wirtschaftlichen Zusammenhangs mit Wohnräumen zugleich vermietet sind, sollen nicht unter die Vefrciung.
Auf die unter I—Ul bezeichneten Räume findcm die Vorschriften der § 1—36 des Mieterschuhgesetz eS keine Anwendung.
C. Auf dem Gebiete des ReichSmietengeseheS:
I. Alle Wohnungen mit einer Jahres- friedenSmiete von über 1500 Mark in Ortsklasse A, 1000 Mark in Ortsklasse B, 600 Mark in Orts- Nasse C, 400 Mark in Ortsklasse D, soweit nicht bereits eine Befreiung auf Grund des § 1 Absatz 1 Sah 4 des ReichSmietengeseheS eintritt.
II. Untermietverhältnisse, soweit cs sich nicht ausschließlich um Wohnräume handelt, in denen der Untermieter eine eigene Wirtschaft oder Haushaltung führt.
III. Geschäftsräume jeglicher Art, soweit he nicht Teile einer Wohnung bilden, oder wegen ihres räumlichen oder wirtschaftlichen Zusanrmen- hanges mit Wohnräumen zugleich mit diesen vermietet sind.
'Artikel 2.
Die Vorschriften deS Artikels 1 B Ziffer I und III, sowie C Ziffer I und III beziehen sich, soweit nicht durch § 1 Absah 1 Sah 4 des Reichsmieten gcsehes etwas anderes bestimmt ist, nur auf solche Räume, die nach dem 31.3anuar 1931 freigeworden sind oder frei werden.
Räume werden im Sinne des Absatzes 1 nur bann frei, wenn dies durch Tod des Inhabers, Aufgabe dar Wohnung, oder auf ähnliche Weise geschieht, oder wenn das Mietverhältnis auf dem Dege der Bestimmungen des Mieterschuhgesehes gelöst wird, nicht aber im Falle des Tausches, wenn die Mieter in die beiderseitigen Mietverträge eintreten.
Artikel 3.
Siner Klage, mit der die Herausgabe eines nach Artikel 1 B von den Vorschriften der § 1 bis 36 des Mieterschuhgesehes befreiten Raumes verlangt wird, hat ein Schiedsverfahren vor dem
Wieteimgungsamt nach der Verordnung des Ministers für Arbeit und Wirtschaft vom 28. Mai 1929 vorauszugehen.
Gießener 'Lr?ochcnmarktprcisc.
ES kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 130 bis 140 Pf. iKochbutter von 110 Pf. an), Matte 30 bis 35, Käse (10 Stück) 60 bis 140, Wirsing 15 bis 25 (pro Zentner 12 bis 15 Mk.), Weißkraut 12 bis 15 (pro Zentner 8 bis 10 Mk.), Rotkraut 15 bis 20 (pro Zentner 10 bis 12 Mk.), Kartoffeln 3,5 bis 4 (pro Ztr. 2.50 bis 3 Mk.), gelbe Rüben 10 bis 15, rote Rüben 10 bis 15, Spinat 30 bis 35, Tlnterkohlrabi 5 bis 6, Grünkohl 20 bis 25, Rosenkohl 35 bis 40, Feldsalat 100 bis 120, Endivien 80 bis 90, Tomaten 70 bis 80, Meerrettich 30 bis 60, Zwiebeln 8 bis 10, Schwarzwurzeln 30 bis 50, Aepfel 30 bis 45, Dirnen 20 bis 40, Russe 50 bis 60, Dörrobst 30 bis 35, Honig 40 bis 50. junge Hähne 90 bis.120, Suppenhühner 90 bis 120 pro Pfund: Tauben 70 bis 80, Eier 13 bis 14, 'Blumenkohl 40 bis 50, Oberkohlrabi 8 bis 10.
Pornotizen.
— Tageskalender für Donnerstag: Gesangschule Frau Dr. Meyer: Wohltätigkeits« konzert, 20 Uhr, Hörsaal der Universität. — Goethe- Bund: Dichterabend, 20 Uhr, Neue Aula. — Aka« demische Kurse für Kaufleute und Gewerbetreibende: Vortrag: Grundfragen der Besteuerung und Steuerpolitik, Vortragender: Prof. Dr. Mombert, 20.15 - Uhr, Hörsaal des Vorlesungsgebäudes der llnioerfität. — Skiklub Gießen: Lichtbildervortrag von Dr. M ö ck e l m a n n , 20.15 Uhr, Horsaal des Kunstwissenschaftlichen Instituts. — Hausfrauenberatung: Vortrag „Was die Hausfrau über angebliche Gifte, giftfreie Heilwefen und sog. Ernäh- rungs-Reformen wissen muh", von Dr. Lehmann, 20 Uhr, Physiologisches Institut. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die singende Stadt". — Astoria- Lichtspiele: „Razzia" und „Unter falschem Namen".
— Aus dem Dtadttheaterbureau wird uns geschrieben: Montag bleibt das Theater geschlossen. — Samstag, 31. Januar. 20 Hfjr, findet die zweite Premiere in dieser Woche statt, Mareel PagnolS Dolksstück „MariuS ahoi!" Dieses Stück hatte in Berlin unter dem Titel „Zum goldenen Anker" einen ganz großen Erfolg. P. ist durch seine Komödie „Das große ABE" kein Heuer mehr. „3m Hafen von Marseilles", dies ist der Untertitel des Schauspiels, spielt sich die Handlung ab. 3ntenöant Dr. Prasch führt selbst Regie und hat die Rolle des Marius dem jungen Raimund Sch elcher anvertraut. Die Part- nerin wird von Elisabeth W i e l a n d e r verkörpert. DaS Stück, das der Dichter selbst Komödie nennt, wird als eine Alltagsbegebenheit in einer Hafenstadt angesehen. Somit ist der tiefste Sinn der Komödie die naturalistische Schilderung und das Gebaren, die Sitten, di« Freuden und Schmer-en der Menschen, gewahrt. 3n diesem S-inne hat auch der Spielleiter fein« Inszenierung eingestellt, ein Stück Leben aus dem Hafen von Marseilles.
— Dom Konzertverein wird uns geschrieben: Das Stuttgarter Wendling-Quartett, bestehend aus den Herren: Prof. Karl Wendling, Hermann H u b l, Ludwig R a 11 e r e r, Pros. Alfred Saal, wird, wie bereits mitqe- teilt, am Sonntag. 1. Februar, 17 Ahr, in der Reuen Aula an Stelle von Edith L 0 r a n d konzertieren. Das Programm ist nunmehr festgelegt und wird folgende Werke enthalten: Brahms: Streichquartett in B-Dur op. 67; Hcuidn: Streichquartett in f-Dur op. 3 Rr. 5 und Schubert: Streichquartett in Q-Dur op. 161. Das schöne Programm, von einer der besten deutschen Quartett- Vereinigungen vorgetragen, verspricht allen Musikfreunden einen erlesenen Genuß.
— Lichtspielhaus Bahnhof st raße. Am näthften Sonntag 11.15 Uhr wird im Lichtspielhaus Bahnhofstraße ein Kulturfilm gezeigt, der die Zuschauer nach dem Feuerland führt. Günther Plüschow, der Flieger von Tsingtau, der schon einmal eine Fahrt nach diesem Lande der Wolken und Winde unternommen hatte, hat unter dem Titel „Silberkimdor über Feuerland" einen Film heraus- gebracht, der die wilde Schönheit dieses Landes auf das eindrucksvollste vor Augen ruckt. (Siehe heutige Anzeige.)
** Rentenbankscheine sind vollgültige Zahlungsmittel. Zur Behebung von Zweifeln wird von der Deutschen Rentcnbank mitgeteilt, daß noch rund 446 Millionen Renten
bankscheine als Zahlungsmittel im Umlauf sind. Alte Rentcnbankfcheine zu fünf, zehn und fünfzig Rentenmark mit Kopfbild, sowie die höheren Abschnitte zu 100, 500 und 1000 Rentenmark ohne Kopfbild sind vollgültige Zahlungsmittel, für die an allen ölfentlichen Kassen (Post, Eisenbahn, Finanzämter, Reichsbank usw.) AuSnahmezwang besteht. Die Tilgung und Zurückziehung der umlaufenden Rentenbankscheine erfolgt ganz allmählich aus hierfür bereitgestellten Mitteln. Voraussichtlich werden die letzten Rentenbankscheine erst 1942 aus dem Zahlungsmittelumlauf verschwunden sein.
** Eine Anmahnung von Gebührenrück ständen veröffentlicht die Stadtkasse im
Gedenkt eurer sozialen pflicht!
Helft den unschuldig Notleidenden.
(städtische Nothilfe 19)0.
heutigen Anzeigenteil. 3nteressenten seien besonders darauf hingewiesen.
" Die Regelung des WassergeldeS betrifft eine amtliche Bekanntmachung im heutigen Anzeigenteil, die der besonderen Beachtung empfohlen fei. •
** Unfall im Schulhof. Beim Spiel im Schulhof wurde heute vormittag der 7 Jahre alte Erwin Sier, Roonstraße, von einem anderen Jungen umgerannt. Dabei kam das bedauernswerte Kind derart zu Fall, daß es einen Oberfchenkelbruch davontrug. Es wurde sofort nach dem Evangelischen Schwesternhaus verbracht.
Erweitertes Vezirlsschöffengericht Gießen.
Gießen, 28. 3an. Gegen einen Mann aus Watzenborn-Steinberg wurde unter Ausschluß der Oefsentlichkeit wegen Sittlichkcitsverbrechens und Erregung von öffentlichem Aergernis verhandelt. Das Urteil lautete auf Freisprechung. Rach der öffentlichen Arteilsverkündung bleibt der Angeklagte der ihm zur Last gelegten Handlungen dringend verdächtig: gewisse Anstimmigketten in den Aussagen der Zeugen ließen jedoch das Gericht den Schuldbeweis nicht als völlig geführt erachten.
Zwei weitere Fälle wurden vor dem D e • zirksschöffengericht ohne Zuziehung eines zweiten Richters verhandelt.
Ein wegen Diebstahls vielfach vorbestrafter Elektromonteur ist als „Hausierer" in Bad-Rau- heim in ein Haus eingedrungen und hat einem Dienstmädchen Strümpfe und einen für dessen Verhältnisse namhaften Geldbetrag gestohlen. Bei seiner Festnahme wurden in seinem Besitz zahlreich« wertvolle Gegenstände — goldener Schmuck, Ähren usw. — gesunden, die er — mit welchen Mitteln, konnte er nicht sagen — auf seinen Wanderungen als Hausierer von Anbekannten gekauft haben will. Weiter hat er sich mit falschem Ramen in das Gefangenenbuch eintragen lassen. Da es angebracht erschien, den gemeingefährlichen Verbrecher auf längere Zeit unschädlich au machen, wurde wegen Rückfall- diebstahls und intellektueller Ar- kundensälschung auf eine Gesamtzucht- hausstrase von zwei 3ahren einem Monat erkannt.
Ein 3nftallateur in Rodenbach bat bei einem Kaufmann hier Waren bezogen. Gleich darauf bestellte er einen zweiten größeren Posten. Auf die Frage des Kaufmanns, wie es mit der Bezahlung der ersten Bestellung stehe, erwiderte er, er habe den Betrag auf Postscheckkonto überwiesen. Hierdurch getäuscht, ließ der Kaufmann Die Ware abgehen. Er ist, da der Besteller pfandlos ist, um den Betrag geschädigt. Da der Angeklagte noch unbestraft ist, wurde wegen Betrugs auf 50 Mk. Geldstrafe erkannt.
Einspruch gegen das Diktat des Staatskommiffars.
Worms, 28. Jan. (WSN.) Die wirtschaftlichen Organisationen der Stadt Worms haben in einem gemeinsamen Be- ichwerdefchreiben an den hessischen Staatspräsidenten und die Minister des Innern, der Finanzen und für Arbeit und Wirtschaft gegen die Anordnungen
des S i a a i 51 o m m i f f a r 5 für die Stadt Worms vom 30. Dezember 1930 Einspruch erhoben. Di« endgültige Klageschrift des Ortsgewerbeverein, In Verwaltungs ft reit verfahren ist bereits an den Provinzialausschuß der Provinz Rheinhessen abgegangen.
Oie VetteNaae.
Pan
x.
Marfjfi _Vo
1 - wa
=
5= = LJan nayen.
Q wolkenlos. O neuer. $ nam heoeext ® woixig • oeeeext • ffeye^ »Schnee o Graupeln. 3 neoei K Gewnier.(g)w<n«tiiie.«o^ «f» «•enter Oyt russige» Südsüdwest stürmischer nordweil Oie Pfene fliegen mit dem wmae Pie oeiden Stationen stenenden Za* ■en geben die Temperatur an. Pie Linien iferDinfen Orte mit gleichem, auf Meeresniveau umgerechnete» Luftdruck
Wettervoraussage.
Die Wetterlage steht unter dem Einfluß tiefen Druckes. Seine Vorderseite brachte im Laufe des gestrigen Tages und während der vergangenen Nacht in unserem Bezirk ein Niederschlagsgebiet zum Vorüberzug. welches im Vogelsberg bis 25 cm Neuschnee verursachte. In der Ebene wandelte sich der Niederschlag nach anfänglichem Schnee wieder in Regen um, Temperaturanstieg von 2 bis 4 Grad war außerdem die Folge. Schon beginnen die Winde noch Westen zu drehen, d. h. kalte maritime Luft wird die warme wieder wegräumen, so daß die Temperaturen erneut sinken. Dabei bleibt das Wetter noch veränderlich. Zusammenhängende Niederschläge sind nicht mehr zu erwarten, sondern mehr Schauer, vielfach in Form von Schnee.
Aussichten für Freitag: Wieder auf- frischend und wechselhaftes Wetter mit einzelnen Regen, oder Schneeschauern, noch vorübergehend aufklarend, westliche bis nordwestliche Winde.
AussichtenfürSarnstag: Meist trockene», stellenweise dunstiges Wetter mit Temperaturrück- gang, bei Aufklarunn leichter Nachifrdst.
Amtliche Winlerfporlnachrichken.
Vogelsberg, Hoherodskopf: Nebel, — 2 Grad, 40 cm Schnee, 20 bis 25 cm Neuschnee, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut.
Sauerland, Winterberg: Nebel, —ein Grad, 50 cm Pulverschnee, Ski und Rodes gut.
Schwarzwald, Feldberg: Leichter Schnee- fall, — 2 Grad, 165 cm Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut.
kirchliche Nachrichten.
Israelitische Gemeinden.
Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst In der Synagoge (Südanlage). Samstag, 31. Januar. Vorabend 5 Uhr; morgens 9; abends 5.25 und 6.05 Uhr.
Israelitische Religionvgefellfchaft. Sabbatfeier, den 31. Januar. Freitagabend 4.50 Uhr: Samstagvormit- tag 8.30; nachmittags 5.20; Sabbatausgang 6.05. —• Wochengottesdienft: morgens 7; abends 5 Uhr.
Erkältungskrank \ßailÜavin'X\ heiten,Mandel-u. j pastilien (ba?eq) Halsentzündungen f imjwmumoeo««» V1V
Oeffentliche Bahnung.
Folgende Rückstände werden hiermit gemahnt: 639C
1. 5. Ziel der vorläufigen Gemeinde-, Kreis- und Provinzialumlagen einschließlich vorläufiger Sondersteuer 1930.
2. 4.Ziel Kanal-, Straßenreinigungs- und Müllabfuhrgebühr 1930.
3. Schulgeld für die Hessische Studienanstalt für Dezember 1930.
4. Wohnungsmiete aus städtischen Häusern für-Dezember 1930.
Die Zahlung kann noch bis einschließlich 5. Februar 1931 ohne Kosten erfolgen. Noch Ablauf dieser Frist werden die Beträge im Verwaltungswege eingezogen. Außerdem sind für das 5. Ziel Steuer Zinsen zu entrichten.
Gießen, den 28. Januar 1931.
Stadtkosse Gießen.
Bekanntmachung.
Nachstehende Bekanntmachung wird hier- durch zur öffentlichen Kenntnis gebracht.
Gießen, den 28. Januar 1931.
Der Oberbürgermeister. I. 23.: Dr. S e i b.
Bekanntmachung
betreffend Durchführung des Reicysmielen- zefehes: hier: Regelung des waifergeldes.
Dom 22. Deze er 1930.
Auf Grund des 8 11 des Reichsmicten- aejetzes und des Artikels 9 der hessischen Ausführungsverordnung hierzu wird in Abänderung der Bekanntmachung des Hessischen Gefamtministeriums vom 20. September 1927 — Darmstädter Zeitung vom 27 September 1927, Nr. 226 — wegen der Acrechnung des Wassergeldes folgendes be- stimmt: ' ' G39C
Der Vermieter ist berechtigt, das Wasfer- geld auf die Nutzungsberechtigten (Mieter, Pächter usw.) im Verhältnis der Friedensmieten gegen Nachweis umzulegen. Macht der Vermieter von dieser Befugnis Gebrauch, so ermäßigt sich die gesetzliche Miete um 3 v. H. der Friedensmiete.
. Abänderungen der auf Grund dieser Bestimmung erfolgten Regelung sind ohne 'Zustimmung des Mieters nur für den Beginn eines Kalenderjahres zulässig.
Diese Bekanntmachung tritt mit Wirkung vom 1. Januar 1931 an in Kraft, d. h. erstmalig kann der Wasserverbrauch des Monats Januar auf die vorbezeichnete Weise umgelegt werden.
Darmstadt, den 22. Dezember 1930.
Hessisches Gesamtministerium.
Adelung. Kirnberger. Leuschner. Korell.
Arbeitsvergebung.
Die Herstellung der Quellfafsungen für die Molkerei Lauterbach soll unter Zu- grundelegung der Reichsverdingungsord- knung vergeben werden. Pläne und Bedingungen liegen zur Einsichtnahme auf unserem Amte offen. Leiftungsverzeichniffe können, soweit vorrätig, kostenlos durch uns bezogen werden. Eröffnungstermin: Freitag, den 6. Februar 1931, vormittags 11 Uhr, auf unserem Amt. 754D
Zuschlagsfrist zwei Wochen. Freie Auswahl unter den Bewerbern bleibt ausdrücklich vorbehalten.
Lauterbach, den 28. Januar 1931.
Hessisches Kulturbauamt Gießen. Nebenstelle Lauterbach.
9. 23.: Steinbrecher.
Fagd-Verpachtung.
Die Verpachtung der Gemeindejagd voubringen am 31. b. M. findet nicht statt.
Saubringen, den 28. Januar 1931.
Bürgermeisterei Daubringen. (742D
Vornehm! Geschmackvoll I Persönlich! Oleee wesentlichen Eigenschaften der gediegenen Familiendrucksache ölstet Ihnen In zahlreichen neuzeitlichen Ausführungsarten und Papieren ru mäßigen Preisen die BrühPsche Druckerei, 6’cJJen, Schulstr, 7, Anruf 2251
Freitag, den 30. Januar 1931, nach, mittags 2 Uhr, versteigere ich im . Löwen-, Reuenweg Tlx. 28, dahier, zwangsweise gegen sofortige Barzahlung: .
zwei vollständige Betten, einen Kleider- schrank, vier Nachtschränkchen (zwei mit Marmor), einen Kleiderständer, einen Nipptisch, ein Sofa, eine kleine Wanduhr, zwei Tische mit Linoleum, zwei Linoleumläufer, drei Taschenuhren, Vorhänge mit Rouleau und Stangen, einen Spiegel, fünf Bilder, eine Kücheneinrichtung mit Gasherd, verschiedene Wäsche, zwei große Zinkwannen, eine Theke, zwei Regale, vier kleine Waagen mit Gewichten, eine große Dezimalwaage, 19 Büchsen Konserven, einen großen und einen kleinen zweirädrigen Karren, einen Obststand mit Tuch und Zubehör, zwei Gemüsestände. 756D
Die Versteigerung findet bestimmt statt.
Hebbel
Gerichtsvollzieher in Gießen
Dammstraße 24 I — Telephon 4039
Nutz- uniT Brennhotzverfleigerung
ZTiontag, den 2. Februar, mittags um 1 Uhr. wird im Saale der Gottlieb Geller wwe. in Königsberg aus dem Gemeindewald Königsberg nachstehendes Holz versteigert: 757V
Stämme: Fichte 225 Stück mit 82 km.
Stangen: Fichte 1. Klaffe 95 Stück, 2. Kl.
108 Stück, 3. Kl. 89 Stück.
Radelholzreifer (lange Haufen): 103 rm. Radelholznuhfcheit und -knüppel: 68 rm. Radelholzbrennknüppel: 56 rm.
Buchenfcheit und knüppel: 21 rm. Buchenreifer: 33 rm.
Königsberg, den 28. Januar 1931.
Der Bürgermeister.
Lepper.
HflW-BeWeroog.
3m Auftrage versteigere ich Freitag, den 30. Januar, von 2 Uhr ab Btanögaffc 3 bestimmt und pünktlich:
Porzellan, Nipp, und Aufstellfachen, Küchengeräte usw., sowie einen Spiegelschrank, drei Kommoden, einen Wasch- lifch, zwei Kleiderfchränke, zwei Nachtschränkchen, zwei Nähtische, zwei Wasch- geftelle, drei Bettstellen mit Matratzen, Regale, Tische, Stühle, 20 Bilder, sieben Spiegel, einen Teppich (alt), zwei Serviertische, eine Waage mit Gewichten, eine Chaiselongue mit Decke, zwei Uhren, einen Küchenschrank mit Anrichte, ein Sofa, sechs Polsterstühle (alt), sechs Petroleumlampen, ferner eine Kredenz, einen großen Trumeauspiegel, ein Damen. und ein Herrenrad und verschiedenes andere. 0525
H. Benner II.
Auktionator und Taxator,
Holzversteigerung.
Die Gemeinde Wißmar versteigert am Samstag, dem 7. Februar, von 9.30 Uhr vormittags ab, bei Wirt Wolf: Distrikt 6, Nr. 672, 1 Eichenstamm, 0,52 km. Distrikt 26 und 27 Stattenbad): Eiche Nr. 1426 1 Stamm, 1,13 km; 14 rm Scheit und Knüppel; 40 rm Reiser; Buche: 177 rm Scheit und Knüppel; 289 rm Reiser. Distrikt 28 Beckert: Eiche: 3 rm Knüppel; Buche: 203 rm Scheit und Knüppel; 347 rm Reiser. Distrikt 12b Kennelsheck: Buche: 204 rm Scheit und Knüppel; 298 rm Reiser. Distrikt 2: Ruttersgrund: Eiche: 55 rm Scheit und Knüppel, 73 rm Reiser; Buche: 90 rm Scheit und Knüppel; 74 rm Reiser. Distrikt 9a Reitzensteinerwald: Buche: 200 rm Scheit und Knüppel'; 313 rm Reiser. 76 ID
Wißmar, den 28. Januar 1931.
Der Gemeindevorsteher.
Zum Braustüb’l
Wolkengasse °"°
Morgen Freitag
Schlacht* ♦ fest ♦
Ab 9 Uhr Wellfleisch mit Kraut
Heute Tonucrs- tag und morgen Freitag
Schlacht, fest °"'
im Kühlen Grund
3m Ausschank ii Minwein, Lias 0.30
nicdcrheschanung von gekündigten Auhvertunüs-Hypotheken durch 0521
SdiaumberiterA Soho. LndwItslraieM
Kischerei-Verpachiung.
Am Mittwoch, dem 4. Februar 1931, nachmittags l'Zi Uhr, wird in der Gastwirtschaft Albert Engel zu Hörnsbeim dis Fischerei in den öffenttichen Gewässern der Gemarkung Hörnsheim auf die Dauer von sechs Jahren öffentlich meistbietend Der. pachtet. 747Q
Hörnsheim (Kr. Wetzlar), 26. Jan. 1931.
Der Gemeindevorsteher,


