weise In Straßengefechte zwischen Polizisten und Arbeitslosen ausarteten. Vor den Arbeitsnachweisen dürfen keine Ansammlungen und Ansprachen mehr stattfinden. Polizisten unterbrachen sofort jeden Redner. Als einer der Agitatoren festgenommen wurde, griff die Menge die Sci^utzleute an und be- warf sie mit Flaschen und Backsieinen. Es entspann sich eine einstündige Straßenschlacht zwischen etwa 500 Arbeitslosen und Schutzleuten.
3n Budapest hat die Königliche Kurie als oberste Instanz den Bankier Weinreb, der von der Borinstanz von der Anklage der Valuta- s ch ä d i g u n g freigesprochen worden war, wegen Verbrechens des Mißbrauchs mit Zahlungsmitteln zu zwei Jahren drei Monaten Zuchthaus, 10 000 Pengö Geldstrafe. 5000 Pengö materieller Genugtuung und 10 Jahren Amtsverlust verurteilt.
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In Kattowih forderte ein Kongreß der Betriebsräte sämtlicher Jndustriewerke fast einstimmig Anrufung des Generalstreiks als Protest gegen die Absicht der Arbeitgeber, 10 000 Arbeiter zu entlassen. Es wurde beschlossen, eine Delegation zum Wojwoben zu entsenden, der in der Angelegenheit der geplanten Massenentlassun- gen eingreifen soll.
Aus Ser Provinz,alvouptstodr
Gießen, den 28.November 1931.
Advent.
Die christliche Adoentsfeier knüpft an Erwartungen an, die sich in den letzten Jahrhunderten vor Christi Geburt geregt haben. Die Juden waren damals ein schwer gedrücktes und gedemütigtes Volk politisch standen sie unter der Gewalt fremder Mächte, sie litten auch seelisch Not. Der Eifer und die Innigkeit des Glaubens, wie er bei den Vorfahren sich geltend gemacht hatte, war dahin, schon begann die Abwanderung aus dem Lande der Väter, damit auch der Zerfall der alten Sitten, fremder Einfluß machte sich allenchalben geltend. Doch in einer kleinen Schar von Treuen lebte die Hoffnung auf eine zukünftige, bessere Zeit. Wie später die Deutschen hofften, daß der Kaiser Friedrich Barbarossa wiederkommen und das Volk zu einer machtvollen Einheit zusammenfassen werde, so stand die Hoffnung der Juden dar- aus, daß der König David aus seiner Asche auf- erstehen und die Juden zum Siege und zu neuer Blüte führen werde. In hinreißende, Form hat der Prophet Ezechiel dieser Hoffnung Ausdruck gegeben. „Einst kommt der Tag", so sagt er, „da die Juden, die im Wüstenlande ihr Leben verloren haben, wie- der aufwachen werden." Der Prophet schildert mit der Gewalt eines großen Dichters, wie ihn Gott im Geiste auf ein weites Feld führt, das voller Toten- gebeine liegt. Gott spricht zu ihm: Du Menschen- kind, meinest du auch, daß diese Gebeine wieder lebendig werden?" Der Prophet weissagt, daß das geschehen soll, „da rauschte es, und siehe, es regte sich, und die Gebeine kamen zusammen, ein jegliches zu seinem Gebein. Und ihrer war ein sehr großes Heer." Von diesem großen Heere wird dann gesagt: „Mein Knecht David soll ihr König und ihrer aller Hirte sein."
Diese im Anfang politisch gearteten Erwartungen haben sich im Laufe der Jahrhunderte mehr und mehr in das Geistige gewandelt. Der Messias er- scheint als der Bringer des Friedens und der Gerechtigkeit, als der Verkündiger und Begründer des Gottesreiches auf Erden. An diese Erwartungen knüpft Jesus an, indem er sagt daß das, wonach die Väter sich gesehnt haben, in seiner Person und in feinem Werke erfüllt sei. Er ist der Bringer des Gottesreiches, er will die Mühseligen und Beladenen erquicken bei ihm sollen sie Ruhe finden für ihre Seelen. a)ie Christenheit weiß und glaubt, daß das keine leeren Versprechungen sind, sondern in Jesus geschichtlich erkennbare Wirklichkeit gefunden haben. Was fromme Seelen einst in der Vergangenheit erlebten, behält fort und fort Gegenmartsbedeutung. Das Heil, das Jesus der Welt gebracht, hat noch nicht seinen Abschluß gefunden, immer kommt es zu den Menschen und will sie mit Kraft und Trost erfüllen.
Das tritt vor allem in den Liedern zutage, die die Christenheit in den äußerlich so dunklen Tagen vor Weihnachten singt. Die gehaltvollsten dieser Lieder sind im Dreißigjährigen Kriege entstanden, trotzdem liegt über ihnen ein stiller, schöner Glanz, da ist alles Freude und Lobpreisung des großen Gottes. Die Adoentslieder, die der neueren Zeit angehören, reichen an Gewalt und Kraft an diese alten Lieder nicht heran, aber sie sind auf den gleichen Ton ge- stimmt und von heiliger Weihe erfüllt. Alle diese Lieder entsprechen den Bibelabschnitten, an denen an den vier Adventssonntagen sich die Gläubigen erbauen. Am ersten Adventssonntage wird der Christenheit erzählt, wie Jesus, umgeben von dem palmentragenden Volke, in Jerusalem einzieht, der zweite Sonntag malt in einem Bilde, das an Wil
helm Kaulbach erinnert, das Kommen Jesu zum Weltgerichte, am dritten und vierten Adventssonntage kommt von der Wüste am Toten Meere her Johannes der Täufer geschritten, der ernste, wahr- heitsmutige und unbeugsame Vorläufer und Wegbereiter des Heilandes.
Die Adventsbotschaft der christlichen Kirche wird immer Menschen finden die ihr sehnsuchtsvoll ent- gegengehen. Das gilt besonders von der Gegenwart, nach dem Worte Paul Gerhardts „in ihren tausend Plagen und großen Jammerslast". H. B.
Gießener Wochenmarttpreise.
* G i e h e n. 28. Nov H:utigeWo her Marktpreise: Butter 120 bis 1^.0 Pf. (-.ochbutt.r von 100 Vf. an), Matte 30 bis 35, Käse (10 Stück) 60 bis 140, Wirsing 7 bis 8 (pro Zentner 4 bis 5 Mk.), Weißkraut 5 bis 6 (pro Zentner 3 bis 3,50 Mk.), Rotkraut 7 bis 8 (pro Zentner 4 bis 5 Mk.), gelbe Rüben 8 bis 10, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 12 bis 15, llnterkohlrabi 5 bis 6, Grünkohl 10 bis 12, Rosenkohl 15 bis 20, Feldsalat 80 bis 100, Tomaten 40 bis 50, Zwiebeln 10 bis 12, Meerrettich 30 bis 70, Schwarzwurzeln 25 bis 35, Nüsse 35 bis 40, Kartoffeln 4 (pro Zentner 3 bis 3,50 Mk.), Aepfel 8 bis 10 (pro Zentner 4 bis 7 Mk.), Birnen 8 bis 10, Dörrobst 30 bis 35, Honig 40 bis 50, Enten 80 bis 100, Gänse 70 bis 80, jg. Hähne 80 bis 90, Suppenhühner 70 bis 80 Pf. pro Pfund: Tauben 50 bis 60, Eier 13 bis 14, Endivien 8 bis 10, Oberkohlrabi 8 bis 10, Blumenkohl 20 bis 60, Salat 8 bis 10, Sellerie 10 bis 40, Rettich 10 bis 15, Lauch 5 bis 10 Pfennig pro Stück.
Bornotizerr.
— Tageskalender für Samstag: Deutscher und Oesterreichischer Alpenverein, 20.30 älhr, Eingsaal des Realgymnasiums, Lichtbilder- Dorlrag „Die Dolomitenwelt". — Haussrauen- beratung. Palast-Lichtspielhaus, Kirchenplah, HauLwirtschaftliche Weihnachtsausstellung. — Turnverein von 1846, 20 ilt)r, Turnhalle, Stein- straße, Festabend. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Der Kongreß tanzt". — Astoria-Licht- spiele, Eeltersweg: „Im Schatten von Paris", „Wild-West-Bummler" und „Gin Pechtag".
— Tageskalender für Sonntag: Stadttheater Gießen, „Der Mann des Schicksals" (1. Vorstellung des Kammerspielzyklus), 11.15 bis 12.45 Uhr: »Ist das nicht nett von Colette?", 18.30 bis 22.30 Uhr. — Oberhessischer Kunstverein, Künstlerhilfe, Turmhaus am Drand- plah, 11 bis 13 Uhr. — Kanarienzucht- und Dogclschuhvcrein, Kanarien-Ausstellung, Restau- rant Andres, Sonnenstrahe. — Matthäus-Gemeinde, 20 Uhr, Cafä Leib, Gemeinde-Abend. — Lukas-Gemeinde, 20 Uhr, Lukassaal, Familienabend. — Turnverein von 1846, 15 Uhr, Turnhalle, Steinstrahe, Mannschaftsgerätewettkampf: 20 Uhr, Familienzusammenkunft. — Kurzschrift- Verein von 1861, 8.30 Uhr, Kaufm. Vereinshaus, Jubiläums-Wettschreiben. — Kathol. Vereinshaus, 15 Uhr, Kasperle-Theater. — Hausfrauen- Beratung, Palast-Lichtspielhaus, Hauswirtschaftliche Weihnachts-Ausstellung. — Mtv.-Platz, 15 Uhr, Handball-Entscheidungsfpiel, Polizei Butzbach 1.—Mtv. 1. — Lichtspielhaus und Aftoria-Lichtspiele wie Samstag.
— Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: Morgen, Sonntag, 11.15 Uhr, erster Tag des Kammerspielzyklus. Als Vorfeier zu Bernard Shaws 75. Geburtstag gelangt unter der Spielleitung von Wolfgang K ü y n e Shaws Komödie: „Der Mann des Schicksals" erstmalig zur Aufführung. Einleitende Worte: Wolfgang Kühne. Die Rolle des Napoleon spielt Karl Bruck. Mitwirkende: Doering. Geiger, Janscheck. Die Veran- ftaltung ist zu kleinen Preisen! Mitglieder des Goethebundes, sowie der diesem angeschlössenen Verbände erhalten außerdem eine 20prozentige Preisermäßigung. Ende der Veranstaltung 12.45 Uhr. Abends als Fremdenoorstellung zu ermäßigten Operettenpreisen das musikalische Lustspiel: „Ist das nicht nett von Colette?" Spielleitung: Fassott, Moehl, Bäulke. Ende 20.30 Uhr.
— Gemeindeabend der Matthäus- gemeinde. Am morgigen Sonntag, 20 Uhr, veranstaltet die Matthäusgemeinde im Casö Leib einen Gemeindeabend. Ansprachen, musikalische Darbietungen, Gesänge und Aufführungen werden den Abend füllen. Mitwirkende sind Frau Elfriede Fischer (Klavier), Fräulein Hanna Kellner (Alt), Musiklehrer Franz Bauer jun. (Violine und Viola), Herr Helmut Eger (Flöte) und die Spielschar „Lahnritter" der Matthäusgemeinde. Zur Aufführung gelangt das Lcgendenspiel „ Christ oferus". Näheres in der heutigen Anzeige.
— Die „Deutsche Frauenkultur", Ortsgruppe Gießen, veranstaltet, wie alljährlich, am 1. und 2. Dezember im Billardsaal des Cafs Amend ihre Weihnachtsmesse. Diese Veranstaltung — eine Ausstellung deutscher Wertarbeit —, hat sich beim Publikum gut eingeführt. Es wird von
hiesigen Geschäftsleuten das gezeigt, was beut- sche Handwerker und Kunsthandwerker auf ihren Gebieten an Qualitätsarbeiten erzeugen. Siehe heutige Anzeige.
— Vorträge für Frauen. Am Dienstag, 1. Dezember, 15.30 und 19.30 Uhr finden im Caf6 Leib Vorträge statt, in denen an Hand von Lichtbildern das Thalysia-System vovgoführt wird. Näheres ist aus dem heutigen Anzeigentell ersichtlich.
— Kasperle-Theater. Im Katholischen Beremshaus findet am morgigen Sonntag, 15 Mr, wieder Kasperle-Theater statt. Diesmal wird auch der Nikolaus da sein. Für alt und jung dürfte die Vorstellung wieder zwei frohe Stunden bringen. Der Erlös ist für die Armen bestimmt. Näheres in der gestrigen Anzeige.
— Eine Rundfunkveranstaltung findet am morgigen Sonntag, 11 Uhr, im Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, statt. Näheres ist aus der heutigen Anzeige ersichtlich.
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• • Die Museen und der Heidenturm sind am Sonntag zwischen 11 und 13 Uhr bei ge- wohnlichen Preisen geöffnet.
, ** Der Oberhessische Kunst verein bringt, wie man uns schreibt, als letzte diesjährige Ausstellung die „Künstlerhilfe für 20 bis 100 Mark", die am 29. November eröffnet wird und bis zum 20. Dezember läuft. Sie ist eine Jahresschau oberhessischer Kunst und gibt somit einen Ueberblick über deren Weiterentwicklung im letzten Jahr. Der Kunstverein hat deshalb auch nicht das Ziel verfolgt, eine quantitativ erschöpfende Zusammenstellung zu bringen, sondern hat Wert darauf gelegt, die Arbeiten zu zeigen, die eine gewisse Qualitätsgrenze — soweit sie sich natürlich int Rahmen des eingelieferten Materiales ergab — nicht unterschreiten, da er damit sowohl den Interessen der guten künstlerischen Begabungen, als auch den eigenen Aufgaben am besten gerecht zsu werden glaubt. Seine dadurch indirekt erzieherisch wirkende Tätigkeit — und das ist ja die Hauptaufgabe eines Kunstvereins — soll sowohl dem schaffenden Künstler, als auch dem Beschauer wertvoll werden. Letzterem gibt sie damit auch die Gewißheit, daß er schon für Beträge von 20 bis 100 Mark im Durchschnitt einem tüchtigen oberhessischen Künstler durch Erwerb einer Arbeit helfen kann. Deshalb wird hoffentlich auch diese Ausstellung einen gleich starken Besuch aufweisen, wie die vorhergegangene.
" Der „Bienenkorb" zeigt int Rahmen der Weihnachtsausstellung der Gießener Haus- srauenberatung in einer besonderen Ausstellung im oberen Saal des „Einhorn" künstlerische Handarbeiten. Siehe heuttge Anzeige.
•• Weihnachtsbescherung in der Kleinkinderbewahranstalt. In der Kleinkinderbewahranstalt soll auch in diesem Jahre den Kindern mit einer Weihnachtsbescherung eine Freude gemacht werden. In einer Bekanntmachung int heutigen Anzeigenteil wird gebeten, auch diesmal wieder durch freiwillige Spenden dazu beizutragen, daß die Bescherung möglich wird. Interessenten seien auf die Bekanntmachung besonders hingewiesen.
** Eine Viehzählung findet auch in diesem Jahre wieder am 1. Dezember in den Gemarkungen Gießen und Schiffenberg statt. Näheres in der heutigen Bekanntmachung.
** Betriebshel^er-Kursus der Freiwilligen Sanitatskolonne. Die hiesige^ Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz hielt" am Donnerstagabend in ihrem Depot Sonnenstraße 2 die diesjährige Abschlußprüfung des Be- triebshelfer-Kurses in der ersten Hilfeleistung ab. An der Prüfung nahmen 78 Personen mit Erfolg teil. Der Kursus wurde von Regierungs-Medizinalrat Dr. Kortüm geleitet. Die Prüfung nahm Obermedizinalrat Dr. Zinfer vom Kreisgesund- heitsamt ab. Anwesend waren noch Gewerberat Dr. Meyer und Bergingenieur C r o n j ä g e r. Die Herren sprachen sich lobend über den Erfolg des Kursus aus.
Oberheffen.
Landkreis Gießen.
• Heuchelheim, 28. Nov. Am morgigen Sonntag kann der Landwirt und Kirchenvorsteher Wilhelm N e i d e l V. sein 80. Lebensjahr vollenden. Der Jubilar erfreut sich ausgezeichneter Gesundheit und ist auch geistig noch sehr rührig. Er nimmt trotz seines hohen Alters an allen landwirtschaftlichen Arbeiten noch regen Anteil.
sk. Reiskirchen, 27. Nov. Gestern abend sprach hier im Saale der Wirtschaft Gundrum Landwirtschastsassessor Dr. Böcher vom Land« wirtfchaftsamt in Grünberg. In zweistündigem Vortrage behandelte er das Thema „Verbesserungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft". Der Redner wandte sich eingangs mit Entschiedenheit gegen die immer mehr sich einbürgernde Sitte
der Kalkulationswirtschaft, um dann auf dir Rentabilität der verschiedenen Erzeugungsgebiete überzugehen. Anschließend fand eine Aussprache über lan.wirtschaftliche Fragen statt.
s. Utphe, 27. Nov. Dieser Tage feierte ein« unserer ältesten Einwohnerinnen, die Landwirtswitwe Katharine Böcher, ihren 8 4. Geburtstag. Sie hat 45 Jahre lang das 2Imt einer Handarbeitslehrerin an unserer Volksschule versehen. Die Greisin erfreut sich noch einer ungewöhnlichen geistigen Frische und körperlichen Rüstigkeit.
Kreis Schotten.
Ober-Schmitten, 27. Nov. Seinen 7 0. Geburtstag konnte am Mittwoch der Fabrikant Josef M o u f a n g begehen. Der Jubilar erfreut sich großer körperlicher Elastizität und geistiger Regsamkeit. Er erwarb mit seinem Drüber, der später aus dem Betrieb ausschied, im Jahre 1891 die Papierfabrik Ober-Schmitten. Alldem kleinen Anwesen wurde im Laufe der Jahrzehnte ein leistungsfähiger Fabrikbetrieb. x
Rundfunkprogramm.
Sonntag, 29. November.
7.00 Ähr: Von Hamburg: Hafenkonzert. 8.15: Philosophisch-theologische Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt a. M.: Katholische Morgenfeier. 10.00: Stunde des Chorgefangs. 11.00: Kanarien-Ausstellung der Vereinigten Frankfurter Kanarienzucht- und Dogelschutzvereine. 11.15: Einweihung der Kunsteisbahn auf dem Feldberg. Mikrophonbericht. 11.30: Von Leipzig: Reichs- sendung: Kantate zum 1. Advent. 12.00: Schallplattenkonzert. 13.00: „Die Frankfurter Winter- hilfe", Gespräch zwischen Wally Baumann und O. W. Studtmann. 14.00: Stunde der Jugend. 15.00: Stunde des Landes. 16.00: Freiburg un Breisgau: Änsere Heimat. Eine Folge örtlicher Äebertragungen zur Heimatkunde. 17.30: Karlsruhe: Mandolinenkonzert. 18.25: „Don einem alten Wirtshausschild", Erzählung von Regina Allmann, vorgelesen von der Dichterin — RilkeS. 18.55: Die Dämmerstunde. Dreißig unterhaltsame Minuten. 19.35: Gedenkstunde für die heilige Elisabeth. 20.30: Carmen. Oper in vier Auszügen.
Montag, 30. November.
«. Frühkonzert auf Schallplatten. 12.05: Schallplattenkonzert. 15.20: „Ein rheinischer Weberjunge erzähltImprovisationen von Paul Laven. 16.00: Unterhaltungskonzert. 17.05: Nachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18.40: -Die kritische Bedeutung des Schlichtungswesens", Vortrag von Dr. G. Döse, Heidelberg. 19.05: Englischer Sprachunterricht. 19.30: Von (Berlin: „Bedeutung und Aufgaben der landwirtschaftlichen Siedlungen", Vortrag von Reichsarbeitsminister Dr. Stegerwald. 20.00: Unterhaltungskonzert des Frankfurter Lautenchores. 20.30: Entzaubertes Afrika. Ein Hörbild. 21.15: Frankfurter Komponisten. 22.40: Briefkasten.
Wettervoraussage.
Don Island erstreckt sich in südöstlicher Richtung über die britischen Inseln, Frankreich, Italien und dem Mittelländischen Meer eine Rinne tiefen Drucks, in der sich drei Störungskerne befinden, von denen derjenige über Frankreich noch wetterwirksam für UNS sein wird. Er wird die Witterung unbeständig gestalten und Niederschläge bringen. Dabei schwanken mit dem Wechseln zwischen warmer und kalter Luft entsprechend die Temperaturen. Da gleichzeitig von Südwesten her der Luftdruck ansteigt, dürfte wahrscheinlich, aber nur vorübergehend, mit Beginn der kommenden Woche eine leichte Besserung eintreten.
Aussichten für Sonntag: Wechselnd wob kia, anfänglich milder, dann wieder kühler zeitweise Niederschläge.
Aussichten für Montag: Vorübergehend etwas beständigeres Wetter, Nachlassen der Nieder- schlüge, teils wolkig, teils aufheiternd.
Lufttemperaturen am 27. November: mittags 7,4 Grad Celsius, abends 5 Grad: am 28. November: morgens 4,1 Grad. Maximum 8,4 Grad, Minimum 3,2 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 27. November: abends 5,6 Grad: am 28. November: morgens 4 Grad Celsius. — Niederschläge 3,5 mm. __________(Schluß des redaktionellen Teils.)
Die Wirkung der Togal-Tabletten bei Rheumatis- MUS, Gicht und Erkältungskrankheiten wurde nach einer Abhandlung in der medizinischen Fachzeit-
-'tiMtf^ritte der Medizin" in einem Berliner Militarlazarett erprobt. Das Resultat erwies sich nach den uns gemachten Mitteilungen als überaus befriedigend, so daß die Behandlung obengenannter Krankhettserscheinungen mit den Togal-Tabletten durchaus empfehlenswert erscheint. 6974V
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