Ausgabe 
28.10.1931
 
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chtet, um hier ein Lehrspiel vorzu- I tbtn sie sich größte Mühe, diesen |

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erkannt werden.

Die 2.. 3. und 4. Mannschaft blieben- abermals siegreich und bewiesen damit erneut ihre der­zeitige gute Form. Die Ligareserve spielte gegen Ehringshausen Ligareserve 4:1 (3:1). 3n dieser nicht gerade erbaulichen Begegnung gaben die (Siebener fast größtenteils den Ton an. Den Gästen gelang eS nur selten, über die Spielfeld- mitte vorzustoßen. Die Hiesigen leisteten sich zu­nächst ein Eigentor, tarnen aber bann selbst zu vier Treffern. Die 3. (Lehr-> Mannschaft blieb trotz aller Befürchtungen in Bieder-Weisel sieg­reich. Die Blauweißen Junioren lieferten unter der guten Leitung von Schiri S p u r t (Butzbach) ein sehr gutes Spiel. Der knappe Sieg über die vorzügliche 1 Elf Bieder-Weisels war durchaus verdient. Mit diesem Spiel wurde die 1. Serie der BerbandSspiele 1931 32 beendet. 1900 Dritte blieb in sieben Spielen mit 14:6 Toren mit 13 Punkten ungeschlagener Tabellenführer.

Auch die 4. Mannschaft beendete am Sonntag im Spiel gegen Steinbachs 2. Elf die Dorrunde mit eii em 2:1-Siege. der gegen die verstärkte Gäste-E.i b.i dem heftigen Wind schwerer erkämvft werden muhte, al- man eS vorher erwartete. Mit diesem Liege führt auch 19003 4. Gif in ihrer Gruppe in sechs Spielen ungeschlagen mit 26:8 ' Toren und erzielte 12 Punkte 3. und 4. Mann­schaft 1900- haben fast sämtliche Rückspiele in Diehen au-zutraaen. Zeigen diese Mannschaften dabei auch weiterhin den seither gezeigten Sieges- willen, so dürften in ihnen zwei Gruppenmeifter feststehen.

Holzheim. 27. Olt. Dieser Tage veran­staltete die hiesige Jagdgesellschaft eine Wald- t r e i b i a g ö . an der auch auswärtige Säger teilnahmen. Da- Ergebnis war: 2 Rehe. 24

Reich zu stehen. Bach dem Generalapvell bewegte sich ein Zug von etwa 8030 Stahlhelmern durch die Straßen der Stadt Mainz. Auf dem Guten- bergplatz nahmen die Spitzen de- Stahlhelm- den Dorbeimarsch ab.

Äundessängei-tag des Hessischen Sängerbundes.

war der Altar festlich geschmückt, Schuljugend und Wännerchor verschönten die Frier durch gesang­liche Darbietungen Eine Fülle von Blumen­spenden zeugten von der Beliebtheit, deren sich der Jubilar in seiner Gemeinde erfreut

Jugendsviele.

1900 1. Jugend Eintracht Frankfurt A 2. Jugend 2:1 (2:1).

Die Gäste auS Süddeutschland wurden au- dem

Oberheffen.

<7'oßfeuer in Oberwöllstadt.

WSB. Aschaffenburg. 25. Ott.

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jagte. Erst kurz vor Schluß, nachdem Glitsch und auch ein Wetzlarer Spieler den Platz verlassen mußten (Glitsch mußte auf Grund einer reichlich harten Entscheidung des Schiedsrichters das erste Mal seit seiner langen Spieltätigkeit diese Strafe über sich ergehen lassen), fiel der Ausgleich, der jcder der beiden Mannschaften einen Punkt bedeu­tete. Die 1900er hatten auf Grund ihrer stetigen technischen Ueberlegenheit im Feidspiel das Treffen für sich entscheiden müssen. Die Entscheidungen des Schiedsrichters aus Alsfeld konnten nicht immer an-

zeugt werden konnte.

Bei der Reistoen Erfindung liegt die «ache we­sentlich anders: .Reis wollte wohl einen uernfpre- cher erfinden, aber jein Fernsprecher war viel zu unvollkommen, als daß er in der von Reis qe> schaf'enen Form hätte Verwendung finden können. Erst die Erfindung Graham Bells Hai den Fern­hörer in die heutige zweckmäßige und verwendbare Form gebracht, und wenn auch der Sender von Reis eigentlich schon ein Mikrophon war frei- hd) ein sehr unvollkommenes, so mußte doch Hughes erst noch das Kohlemikrophon erfinden, damit durch Zusammenstellung eines Mikrophons und eines Fernhörers die Leistungen des Fern'pre- chcrs auf die heutige Höhe gehoben werden konnten.

Merkwürdig aber bleibt es doch, daß Philipp Reis eigentlich schon als Sender ein Mikrophon und als Empfänger einen Fernhörer verwendet hat. wie man das auch heute noch tut. während man, dann nach der Erfindung von Bell zunächst als Sender und Empfänger Fernhörer verwendete, also einen Rückschritt machte. Insofern war also Reis seiner Zeit zweifellos voraus, ohne es freilich zu ahnen, denn er wäre wahrscheinlich auch den Weg Bells gegangen, wenn er ihn gefunden hätte. Hätte er eine bessere physikalische Ausbildung gehabt, und wäre er nicht nur 4>> Zähre alt geworden, so hatte er diesen Weg vielleicht selbst^ noch gefunden, co aber konnten ihm andere den Liegespreis, nach dem er gegriffen und den er fast schon in der Hand hatte, kurz vor dem Ziel entwinden. Trotzdem aber wer­den wir Deutsche Philipp Reis als den Mann ehren, der zwar nicht den Fernsprecher in seiner heutigen Gestalt erfunden, aber vorausschauend als erster einen Weg zur Verwirklichung eines Fernsprechers erkannt und seinen Gedanken in einem freilich noch mangelhaften Ausführungsbeispiel in die Wirklich- feit umgewondelt hat.

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52 nicht wiedeklehrten, ist nahezu vollendet.

tng. Ginartshaufen. 26. Oft. Altbürger- meister und Kirchenvorstehcr Karl Heinrich Karpf. Abgeordneter de- Dekanatstagcs Schot­ten. und seine Ehcsrau Lina Marie, geb. Fritz- ges. feierten in der vergangenen Woche in aller Frische daS Fest ber ®olbcncn Hochzeit. 3m engsten Familienkreis sand im Haufe eine Feier statt, bei welcher nach einer Ansprache des Ort-geistlichen Pfarrer Weimar. Gonterskir- | chen, ein Glückwunschschreiben des Landeskirchen- amtS verlesen wurde, sowie ein Gedenkblatt und ein von der Landeskirche gestiftetes Gesangbuch überreicht wurden. Dekan Widmann, Gedern, überbrachte die Glückwünsche des Dekanats, des Dekanatsausschusses und des DekanatstageS. Re- gierung-rat Schwan. Schotten, verlas im Auf­trag der Verwaltungsbehörde ein Glückwunsch­schreiben des Hessischen Innenministers und über­reichte eine Ehrenurkunde des Reichspräsidenten. Der Jubilar bekleidete von 1907 bis 1925 da- Bürgermeisteramt, ist feit 23 Jahren Kirchenvor­steher und feit 9 Jahren Abgeordneter im Deka» natStag. er steht im 75. und feine Gattin im 74. Lebensjahr

1 Steinberg, 27. Olt. Bei der am Sonntag hier vorgenommenen Bürgermeisterwahl erhielt Landwirt Otto Langlitz II. 139 Stim­men. der Gegenkandidat, Beigeordneter Georg Bernhard. 104 Stimmen. Langlitz ist so­mit wm Bürgermeister gewählt. Don 238 Wahlberechtigten gaben 213 ihre Stimmen ab.

> Glashütten. 27. Olt. In der zweiten Bovemberwoche hält die Krei-fürsorge- f ch w e st e r von Schotten für die Gemeinden Ober-Cai#, Glashütten und Steinberg einen Säuglings- undKinderpflegekurfuS ab. Der Unterricht. der unentgeltlich erteilt wird, soll sich über drei Bachmittage erstrecken

Mreie Lauterbach

Ilbeshausen. 26.0lt. Unter Ortsgcist- lieber, Herr Pfarrer Baumann teerte gestern fein 40 Dienstfubiläuin. an de. d g.

meinbe lebhaften Anteil nahm Zu n Gott> enste

unglücklich und wenig erfolgreich durchgeführten Verbandsserie hinnehmen mußte. Die Liga des VfB. trat in der angekündigten Aufstellung an, jedoch ohne Bärenfänger. der^ ersetzt werden mußte. VfB. hatte einen schwarzen Tag in dem Maße, als Fulda einen guten Tag hatte und glänzend aufgelegt war.

VfB. konnte feinem Gegner nie ernstlich gefähr­lich werden, es wurde auch während des ganzen Spiels kaum eine Torchance herausgearbeitet, wo­hingegenGermania" vom Spielbeginn ab sich mächtig ins Zeug legte. Dieser hohe Spieloerlust gibt auch im,Hinblick auf die seither verlorenen Spiele sehr zu denken. Es scheint da nicht nur mangelnder Eifer und fehlende Spielsicherheit der Spieler oorzuliegen, sondern man ist versucht zu behaupten, daß bei Austlellung der Mannschaft Taktik und ein bedingter Wille zur Verjüngung der Mannschaft fehlen.

Der Sturm der Fuldaer wird von deren Trainer, einem ehemaligen süddeutschen Ligaspieler, geführt. Bereits nach Minuten Spieldauer stand die Par­tie 0:5 für Fulda, der Zweck also, Gießen $u überrumpeln, war damit erreicht. VfB- zeigte in allen Mannschaftsteilen schlechte Leistungen. Durch andauernde Umstellungen veranlaßt war die Mann­schaft nur mehr noch ein Schatten von dem. was sie ist. Bis zur Pause konnte VfB. die Tordifferenz halten, in der zweiten Halbzeit mußten jedoo) vier weitere Tore bingenommen werden

Auf dem Daldsportplatz trugen VfB. (Cigarcferoe) gegen SpD Wetzlar (Ligareserve) das fällige Ser- bandsspiel aus Wetzlar, bis jetzt unbesiegt, konnte die beiden Punkte auch diesmal erringen, allerdings nicht ganz verdient. VfB- war technisch besser, durch hartes und schnelles Spiel vermochte sich Wetzlar jedoch vor dem Tore besser durchzusetzen. Das Spiel endete 2:1 für Wetzlar

Die dritte Mannschaft des AsB. konnte gegen Sie- , ber I zwei wertvolle Punkte erringen. Das Resultat I von 3:1 ist sehr achtbar, denn Bieber ist ziemlich

Zweck zu erfüllen. Das Spiel war von Anfang bis Ende interessant, zeigte manch schöne Mo­mente und wurde mustergültig falt durchgeführt, ohne den Charakter als Kampfspiel dadurch ein- zubühen. So konnte man mit dem Erfolg dieses Spieles vollauf zufrieden fein, nicht nur in mo­ralischer Beziehung, sondern auch in spielerischer Hinsicht, denn 1900 konnte wider Erwarten das Spiel mit 2:1 gewinnen. Man kann nur wün­schen, daß alle Iugendspiele so durchgeführt wer­den möchten.

Bach dem Anstoß kommt der Gast durch flüssige Kombination mehrmals gut vor daS 1903er Tor, die Verteidigung war noch reichlich nervös und unsicher, so daß der Tormann als Letzter öfters rettend eingreifen muß. Trotz geänderter Aus­stellung fand sich 1900 schnell zurecht. Blitzschnell trugen die kleineren 1930er auch manchen Angriff vor, nach vorbildlichem Zusammenspiel folgt un­erwartet ein Schuh des rechten Läufers, unhalt­bar für den Tormann, doch leider sprang der Ball vom Seitenpfosten zurück ins Feld. Dann war Eintracht wieder durch, die Derteidigung brachte den Ball nicht fort, ein feiner Schuh, ein Tor für den Gast. Derduht sehen sich die' Tlauweihen an. Aber unverzagt geht es weiter und bald war der Ausgleich da. Die 1900er gaben nun der Gästeverteidigung viel zu tun. Zwei schöne Torchancen werden aber ausgelassen. Plötz­lich legte der Halblinke dem Mittelstürmer sauber vor. und schon hieh es 2:1 für 1933. Die Gäste drückten nun mächtig und zogen alle Register, ohne Erfolg. Bach Dem Wechsel sah man verteilte- Feldspiel. Beide Mannschaften hatten des öf­teren Torchancen, doch keiner der Torhüter gab dem anderen etwas nach und so wurde jeder wei­tere Erfolg vereitelt. Das Halbzeitergebnis war gleichzeitig das Schluhergebnis.

DfB.-Gießen.

BjB. (Liga) Germania Fulda (Liga) 0:9 (0:5).

Fulda war schon immer heißer Boden für aus­wärtige Fußballer. Die Niederlage der VfBer am vergangenen Sonntag gegenGermania" Fulda kommt in tiefer Höhe trotzdem sehr überraschend. Es ist die höchste und auch gleichzeitig die blama­belste Niederlage, die der VfB. in der bis jetzt so

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(Stahlhelm-Kundgebung in Mainz.

Mainz. 25. Oft. Zum erstenmal hielt der Stahlhelm in Mainz eine rheinhcssische Kundgebung ab. Zu der Kundgebung waren etwa 2000 Stahlhelmer von auswärts erschienen. Am Samstagabend kamen die Abordnungen der benachbarten Gauoerbände in Mainz an. Dor dem Hauptbahnhof nahmen sie Aufstellung, um den Bundeskanzler Wagner auS Berlin zu er­warten. Bach einem Dorbeimarsch der Frontauf­stellung am Hauptbahnhof fand in der Etadthalle eine große Kundgebung statt. Der KreiS- und Ortsgruppcn'ührer Staatsanwalt Dr. Wolf eröffnete die Kundgebung mit einer Begrüßungs­ansprache. in der er darauf hinwies, daß be­sonders in Rheinhessen der Stahlhelm trotz des langen Derbots durch die Besatzung auherordent- lich gewachsen sei. Der Gauführer von Rhein­hessen. Hauptmann a. D. Lochner. sowie der Landesfuhrer von Hessen, von B e u s v i 11 e . hiel­ten ebenfalls Ansprachen. Beufville betonte, daß im Stahlhelm sich die Treue des deutschen Dolkes verkörpere. Er erinnerte an die Treue der rhei­nischen Bevölkerung während des. Abwchrkampfes gegen den Separatismus, dessen Hauptziel es nach seiner Meinung gewesen sei, mit den Franzosen erneut eine Mainlinic aufzurichten. Dom unbe­setzten Gebiet her hätte in erster Linie der Stahl­helm einer selchen Trennung Widerstand geleistet. Sodann hielt Bundeskanzler Wagner, Berlin,

Samstag und Sonntag hielt der Hessische Sängerbund hier seinen 8. Bundessän­gertag ab. Der Gesamtbundesvorstand beriet am Samstag die vorliegenden Arbeiten, sämtliche Beschlüsse wurden einmütig gefaßt. Der Sänger­tag am Sonntag wurde eingeleitet mit klangvol­len Ehörcn des Maintal-Sängerbundes unter Tundeschorweifter Ltudienrat Weigand. Bun­desvorsitzender Ministerialrat Dr. 6 i e g e r t be­grüßte die Teilnehmer, insbesondere Bürgermei­ster G r ä f und den Dorsitzenden der Aschaftenbur- ger Sängerschaft. Rechtsanwalt Macke. Bach tocitereii Begrüßungsansprachen wurde in die Ta­gesordnung eingetreten. Geschäfts- und Kassen­bericht wurden einstimmig genehmigt und be­schlossen. daß eine Aenderung nicht eintreten foll. Dem Geschäftsführer und dem Bundesschatzmeister wurde das Vertrauen ausgesprochen. Die Frage der Vertretungen bleibt wie seither geregelt. Als Tagungsort 1932 wurde Dad-Bauheim be­stimmt. In einer Entschließung zum Deutschen oärgerbunbe6feft wird gefordert, daß das Fest mit Rücksicht auf die Bot der Zeit a u f zwei 5,a g e beschränkt wird. Der Festbei­trag soft herabgesetzt und Tageskarten ausgege­ben werden. Bei der Dorftandswahl wurden die seitherigen Mitglieder bestätigt. An Stelle des Prorinzialvorsiyenden Gcngnagel, Grünberg, der als Vorsitzender des Lahntalbundes im ge­schäftsführenden Ausschuß bleibt, tritt Ludwig Wendler. Bad-Bauheim. Wegen Arbeits­überlastung schied der zweite Provinzvertreter K u ntj e , Mainz, aus, an feine Stelle tritt Leh­rer Weber. Oppenheim. Die neugebildeten Gaue entsenden für das neue Geschäftsjahr ihre Vorsitzenden in den Bundesvorstand.

Taten für Mittwoch, 28. Oktober

1916: der Fliegerhauptmann Oswald Bölcke an der Westfront gestorben: 1918: Gründung der Ische- chisch-slowakischen Republik: 1929: Altreichskanzler Fürst Bernhard von Bülow in Rom gestorben.

spielstark. MD bestritt das Spiel nach einer viertel stunde nur mit 10 Mann.

Jugendipirlc.

BjB. 1. Jgd. BiK Cid) L Jgd. 3:2 (0:1).

Die 1. Jugend trat in Lich zum Freundschafts­spiel an und bewies auch hierbei ihre gute Form. Die spielstarken Gastgeber führten bis zur Pause 1.0. In der zweiten Spielhälfte brilliene VfBs Rachwuchs und drei Tore fielen in schöner Manier. DfR. holte ein Tor auf. Die beiden Schulennann- scha'len konnten ihre Spiele auf dem Waldsport- plag ebenfalls siegreich beenden. Die 1. Schüler ge­wannen gegen die körperlich viel stärkeren 1. Schü­ler Steinbachs 2:1 und die 2. Schüler gegen die 2. Schüler des To. Wieseck gar 4:1.

Handball der Sp.-Ag. 1900.

1900 I To. 1846 Gießen I 3:8 (0:5).

Wenn man auch von vornherein in der Turner- mannschaft den Sieger erblicken mußte, so leisteten die 1900er doch weniger Widerstand wie erwartet. In der zweiten Halbzeit kam die Mannschaft aller­dings wieder bester in Schwung, da die Gaste jedoch bereits bei Seitenwechsel mit 5:0 Toren in Führung logen, war naturgemäß um eine Niederlage man mehr herumzukommen. Bei den Epieloereinigungs- leuten wurden so ziemlich in ollen Reihen Fehler gemocht. Auffallend schwach war die Läuferreihe^ der Sturm spielte reichlich zerfahren. Die Außen fielen fast ganz aus. Der Turnverein hatte das stackste Plus im vmnensturm, auf dessen variationsreiches Spiel

'00er Deckung immer wieder herrinfiel: auf den übrigen Posten wurde jedoch auch solide Arbeit ge­leistet. Das Treffen verlief jederzeit fair.

Io. Münchholzhausen 1 1900 II 9:4 (5:2).

Die 1900er hatten sich schon jeder Siegeschance begeben, als sie nur mit zehn Mann in Münchholz­hausen erschienen. Das Spiel wurde von dem Gast­geber recht bart durchgeführt, ohne daß ber Schieds­richter eingriff.

Vom Schwimmen im Heffengau OT.

Bei der 19. Gauvorfchwimmerstunde am Sonntag zu Gießen hatte Gauschwirnrnwart Franz Sauer, Gießen, den Wettkampf mit Kampfrichterausbildung in den Mittelpunkt seiner Lehrarbeit gestellt Einführende Belehrung und Aussprache über die neue Ausgabe der Wett­

kampfbestimmungen der DT-, insbesondere die Schwimm- und Wasserballspielordnung hielt die Teilnehmer aus den Lchwimmabteilungen der Turnvereine Alsfeld, Butzbach, Echzell. Fried­berg. Gießen, Hungen, Laubach. Lich. Marburg, Schlitz. Treis a. d. Lda. und Wetzlar in den Dor- mittagSstunden am Bercklungstisch zusammen. 3n der Schwimmhalle des Städtischen Volksbades wurde nachmittag- eine schwimmerische Wett­kampfveranstaltung aufgebaut und zu bestim­mungsgerechter Abwicklung gebracht unter ein­gehender Besprechung aller schwimmtechnischen, wertungsgerechten und tabellarischen öuuclbeiten der verschiedenen Schwimmarten und Sprunge. Die Prüfung für daS Turn- und Sportabzeichen (Turner 300 Meter in 9 Minuten. Turnerinnen 200 Meter in 7 Minuten) bestanden in guter Zeit die Turner Heinrich Weigel, Karl Volz und Wilhelm Eifer vom Tv. Lich. Heinrich Amend vom Tv- Treis a. d. Lda . und die Turnerinnen Susfi Oppenheimer und Elise Saab vom Tv. Hungen, während drei Be­werber die Bedingungen nicht erfüllen konnten.

ÜfrbeifcnSunt und ^portbunö

Gießen I - Kleber-Jlorflabt I 2:2

Auf dem Trieb lieferten sich biese beiben Gegner ein scharfes Spiel. Die Gäste konnten in ber 10. Minute durch «ttasstoh in Führung gehen. Gienen wurde dann im Angriff besser, der Hüter der G-ste verhinderte ober jeden Erfolg. Ein Elfmeter bradte den Gästen das zweite Tor. Bei diesem Ergebnis blieb es die Halbzeit. Rach dem Wechsel Dr die Gießen etwas mehr, kam bald zum ersten Treffer, ein Elfmeterball wurde aber verschosten. Kurz vor Schluß erzielte Gießen den Ausgleichsttesfer.

IDlefetf I Schwalheim I 7:1.

Schwalheim war in Wieseck zu Gast. Mit Span­nung verfolgten viele Zuschauer Vas Treffen Man sah ein flottes Spiel. Wieseck lag im Angriff, ließ einige Torchancen aus, ging schließlich aber doch in Führung. Der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Kurz vor Halbzeit stellt Wieseck das Resul­tat auf 2:1. Rach dem Wechsel stellte Schwalheim ohne sichtbaren Erfolg um, während Wieseck nach wenigen Minuten ein drittes und ein viertes Tor erzieUe. Roch einmal gingen die Gäste hart aus sich heraus, konnten aber nicht verhindern, daß Wieseck noch drei weitere Tore buchen konnte. Vorher stan- den sich Wieseck 1. Jugend und Heuchelheim 2. Mann­schaft im Freundschaftsspiel gegenüber. Jöteltcf konnte die mit nur 10 Mann spielenden Gaste 2:1 schlagen.

Marburg I Burkhardsfelden I 3:0.

Burkhardsfelden war mit nur 10 Mann In Mar­burg zu Gast. 3m Spiel waren die Platzbesitzer überlegen, konnten aber den Hüter ber Gäste nur dreimal überwinden.

Hachborn ! Diefeck II 2:2.

Wieseck war in Hachborn zu Gast. 3n einem flotten Spiele übernahm Wieseck die Führung. Aber bald fiel der Ausgleich. Wieseck übernahm jedoch wieder die Führung. Ein Elfmeterball brachte bann den Platzbesitzern das Unentschieden. Der Schieds­richter entsprach nicht den Erwartungen.

Baunheim II Rodheim I 2:3.

Auf beiden Seiten wurden zunächst die sichersten Chancen ausgelassen. Rodheim, vom Gluck begün­stigt, konnte das Ergebnis auf 2:3 stellen. Die Ein­heimischen vermochten die gegebenen Elfmeter nicht zu verwerten und zogen so das kürzere Ende.

Odenhausen I Grünberg 2:0.

Rach einem ausgeglichenen Spiele ging Oden« häufen durch einen Elfmeterball in Führung. Rach der Pause drückten die Grünberger, kamen jedoch zu keinem Erfolge, während die Einheimischen auf 2.-0 erhöhten.

Hungen I Ceun I 3:2.

Leun war in Hungen zu Gast, lag im Spiel von Anfang an im Angriff, konnte jedoch keinen zähl­baren Erfolg buchen. Hungen ging sogar zuerst in Führung und hielt den Vorsprung vis Halbzeit. Rach dem Wechsel war Hungen überlegen, doch ge­lang es Leun den Ausgleich und sogar die Führung an sich zu reißen. Hungen glich aber wieder aus und vermochte auch noch das Siegestor zu erzielen.

Handball.

Bruchenbrücken wirf eck 3:2.

Wieseck war mit nur 10 Mann in Bruchenbrücken zu Gast. In einem flotten Spiele konnte Wieseck bald die Führung übernehmen. Bruchenbrücken legt dann ein überaus hartes Spiel vor und errang > Den Sieg.

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seine Festansprache. Er schilderte Ziel und Zweck des Stahlhelms, der in erster Linie eine natio­nale Staatspolitik verfolge. Der Stahlhelm wolle überparteilich sein und alle Kreise des deutschen Volkes erfassen. Sein Kampf gelte den zersetzen­den Bestrebungen, vor allen Dingen dem Bolsche­wismus. Den Abschluß der Kundgebung bildete

Oberwöllstadt, 28. Okt. Heute morgen I eine Ansprache des zweiten hessischen Landes- gegen 6 Uhr wurde die Feuerwehr unseres Dorfes fuhrers W e r s e. Am Sonntagvormittag fand auf und der benachbarten Orte alarmiert, da in den Dem früheren 6^rbto) ®roßet ©andern Scheunen der Landwirte Beitb unb Müller ne ral a p p e 11 des Stahlhelms ftalt. ®ttoa 8030 neuer ausgebrochen mar. Die drei beieinander- Stahlhelmer waren versammelt. Der Landesfuh- ftVhenben Neunen wurden rasch von d e n rer von B e u f v r 11 e nahm die Parade ab und F ?am m e vergriffen, die reiche Jlahrung sanden, richtete danach an Me Stahlhelmer die Aufforde- da die eine Scheune mit Fruchi, die beiden andern rung, in diesen schweren Zetten treu zu Volk und mit Stroh und Heu gefüllt waren. Die Feuerwehren von Ober, und Riederwollstadt, von Bruchenbrücken und Friedberg griffen energisch ein, ohne jedoch allzuviel retten zu können. Die auswärtigen dcuer- wehren rückten gegen 9 Uhr bereits wieder ab Das in den Scheunen unb Ställen untergebrachte Vieh .

konnte gerettet ferner auch die landwirt- , . . ,

schaftlichen Maschinen in Sicherheit gebracht werden. GpielvefeMlgUNg 1900 <5lCPCn. ö f&"4' "ÄD'e UtM' 6C5 "°° <-'-°> - <^°> *:*

.... - Ein «piel des Mißvergnügens! Der Kampf, der

^.anvirctv (tncßcn. am Sonntag auf dem Sportplatz am Trieb zwischen

g. Klein-Linden, 27. Okt. Der Gemeinde- den Mannschaften der Spieloereinigung 1900 und des r a t stimmte in seiner jüngsten Sitzung dem Antrag Sportvereins Wetzlar ausgetragen wurde, war ein der Reichsbahn auf Uebernahme der teilweisen Räu- Schulbeispiel dafür, wie ein Fußballspiel nicht aus. mungspsuchl des offenen Grabens am nördlichen getragen werden soll. Richt zuletzt war da allerdings Dammfuh der Strecke GießenKöln durch die Ge- auch dem Schiedsrichter ein gerüttelt Maß an Schuld meinbe zu. Die Rechnung für das Rj. 1928 wurde beizumeffen, der bereits nach den ersten unfreund- Dorgetragen unb vom Gemeinderat genehmigt. Der sichen Erscheinungen energischer hätte durchgreifen Gemeinderat besch.oh weiter, daß vom 19. October müssen. Die 1900er gaben sich anfänglich viel Mühe, ab den bei der Gemeinde beschäftigten Arbeitern der das Spiel in erträglichen Grenzen zu booten, der Tariflohn für Gcmeindearbeiier bezahlt wird, eon- Gegner pflegte jedoch eine reichlich harte Spielweise, derzulagen sollen vergütet werden. Der bisherige gegen die sich die 1900er mit ihrem mehr auf Technik Lohn lag etwas über dem Tarif. Die Instandsetzung zugeschnittenen Spiel nicht behaupten konnten. Rach- des Brandwegs soll in eigener Regie vorgenommcn dem anfänglich das Spiel noch ziemlich gleich verteilt werden. Die Pflasterarbeiten will man durch Pslcv war, trat nach einiger Zeit die Ueberlegenheit der ficrmeiftcr Kreiling (Heuchelheim) aussühren Blauweihen zutage, der die Gäste ihre Körperkraft lasten, wahrend die Lieferung der Pflastersteine der entgegensetzten. Das Spiel sah die Wetzlarer zwar Firma Schmidt & Mandler (Heuchelheim) das erstemal ersolareich, die 1900er trugen jedoch übertragen wurde. einen Angriff nach dem anderen vor, ohne sich jedoch

!;egen die massivere Verteidigung des Gegners durch- etzen zu können. Manche günstige Gelegenheit wurde tabei ausgelassen, mancher Ball ging über oder neben das Tor, in anderen Fällen vermochte der Hasen'und 2 Füchse. ' I Tormann zu retten, so daß bei Halbzeit die Seiten

y o mit 1:0 für Wetzlar gewechselt wurden. Wahrend ber

MrCtd SrtlOtten. zweiten Halbzeit nahm das Spiel erheblich schärfere

* E ichelsbors, 26.Okt. Hier verstarb im Formen an, verschiedene Spieler mußten etliche Alter von 84 Jahren der ehemalige Gemeinde- Male heftig zu Boden, blieben doch jeweils aus schafe r Heinrich Link I. lieber 50 Jahre stand ihren Posten. Es gab Freistoße über jreifto&e, die er im Dienste unseres Dorfes und war eine aUge- das Spiel stark beeinträchtigten. Henrich sich eine mein geschönte Persönlichkeit. Mit ihm ist der letzte Gelegenheit zum Ausgleich ungenutzt vorubergehen Kriegsteilnehmer von 1870 71 aus unserem Dorfe indem er einen Elfmeterball gegen bie Querlatte dahingegangen Die Einweihung unseres~~1- rc-r ***** '"M" "" '

Kriegerdenkmals findet voraussichtlich am 8. November statt. Das von dem Frankfurter Künst­ler Fohrenbruch nach Planen des Hochbau­amtes Büdingen (Zweigstelle «chatten) geschaffene Ehrenmal für die 214 Kriegsteilnehmer, von denen