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da- zwangsläufig Aufregung nach sich, katholische Kirch« betrachtet di« Derbii

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erwartet zu dieser Veranstaltung, auf die

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Prag, August 1931.

Wenn ein katholischer Bischof noch zu Leb­

zeiten von seiner Diözese scheidet, dann zieht " Denn die

seren Füßen. Don den Bergen Tibet- biS binttn noch Bhutan schweifte da- Au^r. Die Wand und der Sporn, die un- so bitte Arbeit gekostet hatten, waren kaum mehr au sehen. Di« roten, warmen und sonnigen Hügel Tibets kaum zu glauben, wie freundlich NeseS Land sein form! waren gegenwärtiger al- alle Mühe und Plage der lenten Wochen. Die wilden Berge halten ihren Schreien verloren. Der Simvu, der Sinjolchu. die Twin- logen unter un-. morgen­schön und nur mehr schön Da- Gefährliche war gewichen Der Himalaja, der au- den Schluchten so wild au-fah. war von hier au- gesehen, ein­fach gegliedert. G» ist nicht do- Gewirr von

Singel, der einen schlechten Tag hatte, abwechselnd noch Kreß I. und Schmidt spielten, hatte einen schweren Stand, ebenso die Lauserreibe, In der Knau» kurz nach Beginn durch Kreß I. ersetzt wurde. Im Sturm wurde oft zu eigensinnig gespielt, da- durch und durch die Umstellungen wurden einheit- liche Aktionen vereitelt. Der Schierrichter bot eine sehr schwache Leistung.

VfL. Ligareserve Niederweisel I 10:2 (6:0).

Aus dem älniversität-fportplatz standen sich am vergangenen Sonntag obige Mannschaften Im Gesellschaftsspiel gegenüber Di« Gäste stießen hierbei im DfB. auf eine Mannschaft, die in allen Teilen gut besetzt war und ein prächtige- Kom­binationsspiel vorführte. Dis zur Pause kamen die Gäste kaum zum Spiel und sie mutzten sich daher sechs Tore gefallen lasten. 3n der zweiten Spielhälste spielten die DfB.er zerfahren und Dieder-Weisel kam zu zwei verdienten Trestern. DsB- spielte in folgender Aufstellung: Schwan: Seitz, Seibel: Kretz HL, Lorsch, Schäfer: Sauer, Henrich-. Post, Preis. Rühl.

Jugenöfpielc.

Die 1. Hugendmannschaft war spielfrei, während die 2. Jugend auf dem Platz von 1900 gegen di« 3. Jugend des PlatzbesitzerS antrat. Die 2. Schü­lermannschaft spielte in Wieseck gegen di« gleiche beS dortigen Turnvereins und verlor 0:1. Eine kombinierte Schülermannschaft (1. und 2.) verlor am Rachmittag in Lollar gegen di« dortige 1. Schülcrmonnschaft 0:2.

Gpielvereinigung 1900 Gießen.

<900 Liga fiegt in Wetzlar 4:2

Am Freitagabend kam 1900 einer Rückspiel- Verpflichtung in Wetzlar nach. Die Mannschaft ging mit gemischten Gefühlen in den Kampf, da Vie gesamte Läuferreihe ersetzt werden muhte. Trotzdem schlug sich die gewählte Vertretung über­raschend gut und brachte der Liga des Wetz­larer Sportvereins auf eigenem Platz eine 4:2» Riederlage bei. Die Dlauweihen waren mit ihrem besseren technischen Spiel immer leicht im Vor­teil. Schmidt im Tor, Zeiler in der Verteidigung und Wilhelmi im Sturm wirkten erstmal- wie­der mit. Wilhelmi war in bester Schuhlaune, wurde allerdings von seinen Rebenleuten au-- aezcichnet bedient. Gr erzielt« alle vier Treffer für 1900. Dem Führungstreffer lieh Wetzlar den Ausgleich folgen. Aber direkt vom Anstoh weg ging 1900 erneut in Führungvhne datz ein Wetz­larer den Ball berührte. Mit 2:1 für Diehen wechselte man di« Seiten. Auch nach dem Wech­sel lag Viehen mehr im Angriff. Der Mittel­stürmer erhöhte auf 3:1. Wetzlar holte einen Treffer auf. Mit einem vierten Tor stellten die Dlauweihen den Sieg sicher.

... und in Alsfeld 5:4.

Der letzte Sonntag vor den Derbandsspielen sah 1900 zu einem Rückspiel in Alsfeld. Die Dlauweihen konnten sich für di« bisher erlittenen Niederlagen revanchieren Der Gastgeber, wegen seiner grotzen Schnelligkeit gefürchtet, aber auch technisch gut, wurde diesmal von den Dlauweihen überboten.

Gleich noch dem Anstoh entwickelte sich ein spannender Kampf, der abwechselnd beide Tore in Gefahr brachte. Als Glitsch bei einer Kopf­abwehr abgedrängt wurde, kam Alsfeld zum Führungstreffer. Der AuSaleich und der Füh­rungstreffer für Diehen liehen aber nicht lange auf sich warten. Kurz vor dem Seitenwechsel konnte der Gastgeber gleich ziehen. Rach der Pause spielte 1900 mit größerem Elan. Ein schö­ner Kopsbali des Rechtsauhen und eine Flanke diese- Spieler- durch den Halblinken verwan­delt, ergaben bald den 4:2-Stand für Dietzen. Der hervorragend« Mittelstürmer Alsfelds holte aber im schnellen Alleingang ein Tor auf. Dann reihte aber Wilhelmi seinen beiden ersten Treffern durch eifrige- Nachsehen einen weiteren an. 5:3 für 1900. Alsfeld setzt« zum mächtigen Endspurt an und erzielte einige Ecken. Da hatte 1900s rech­ter Verteidiger das Mihgeschick, eine Flanke von recht- unhattbar ins eigene Gehäuse zu setzen, damit den Abstand auf 5:4 verringernd. Mit dem Schiedsrichter war man nicht immer zu­frieden.

Die Ligareserve konnte die im Vorspiel erlit­tene 8:5-Riederlage nach einem harten, schweren

2- 5>ic offenkundige unwa^ce Darücüung der Ab­dankung. 3- Die ärgerniserregende Verwendung kirchlichen Vermögens zu Rcpräsentattons- und Lufusbauten. 4 Die beleidigend« und taktlose letzte Grllärung gegen den Erzbischof ES ist ein« Verkehrung der Tatsachen, datz RuntiuS Eiriacci jede Kritik seiner Handlung al- unerlaubte, un- zulässige Kritik de- Helligen Vater- Nnftelft. Wir werden weiterhin offen tadeln, was die katho­lisch« Kirch« in ihrem Ansehen schädigen und den Feinden Anlaß zur Verbohnung geben könnte Davon wird uns auch Ne Drohung .mit un­angenehmen Erklärungen und Verfügungen" nicht abhalten."

Denn hier dem RuntiuS Llnwahrhastigkeit, Derfchwendung-sucht, Beleidigung de- Prager Oberhirten und ander« Dinge osten voraehalten werden, dann ist doch Nefe Sprache deutlich genug, um jcoen Kommentar überflüssig zu machen Dleibt vielleicht noch als interessantes Detail fcfteuftellcn, datz der Runtiu» sich bei der tschechischen Regierung der größten Be­liebtheit erfreut, Ne beste Freundschaft aber mit den tschechischen Sozialdemokraten pflegt, die auch sein stärkster gesellschaftlicher Verkehr sind. Gr ist also gegen Ne Machthaber in Prag «sichert. Die Stellungnahme für Kordatsch ist nicht mehr al» Wahrnehmung der katholischen Interessen, wenn man von den in diesem Fall nur indirekt zur Frage stehenden deustchen Vvlksbelangen absteht. Den treibenden Faktoren bei einer unnatürlichen Trennung eine» Bischof» von seiner Diözese hat ihr Tun übrigens niemals xum Segen gereicht Skrbensky. der von Prag nach Olmüh ging, blieb auch dort nicht lange in seiner Würde, um unter- Autauchen. Bei ihm war es eigener Antrieb, der ihn nach einens anderen Bischofssitz drängte Gr lebt noch, ohne in dem einmal so heiß erstrebten Amt zu sein. Wo 1918 Ne Tschechen deutsche Aebte aus Prager Klöstern verjagten, sind Ne Klöster und Abteien verfallen und dem Unter­gang prei-aegeben. Die kirchlichen Recht« der Bischofsstühle lasten sich nicht ungestraft verletzen. Eiriaeci ist in Urlaub. Ob er aus ihm noch nach Prag zurückkehrt?

I hintereinander fich türmenden Bergketten wie in den Alpen: nicht eine einzige s<Nrrf« Schneide tpie im Kaukasus. Einzelne Bergllötz« en tragen hier einer unendlich wetten, hügeligen Hochebene, die sich gegen Süden, von den Wastern ange- fressen, in Höhenrücken und Schluchten auflöst und über unergrünNiche Tiefen enNat. Dor unterer Eishöhle war Ne atmosphärische Stimmung eigen­artig. Sine grobe Wolkenwand hatte fich tn etwa 9000 bis 10 CK» Meter Hohe gebildet Der Himmel über dem Simvu und Zemogap iah merkwürdig seegrün au», er machte einen dunklen, einen drohenden, einen unheimlichen Eindruck." An Nefem Abend kamen sie nicht mehr weiter...

schcii der Person d«s Bischoss und dem Bi-tum als ein geistiges Ehe band, da» nur durch den Tod gelöst werden kann. Der Tausch eine» Bischofssitze» oder Ne Annahme eine» nicht durch den Tod erledigten Bistum- ist in ihren Augen eine Scheindoppelehe.

Diesen ebenso seltenen, wie widernatürlichen Fall erlebt nun öic Prager Erzdiözese, das tschechoslowakische KronkarNnalat. in un­mittelbarer Reihenfolge da» drittemal! SS braucht gar nicht besonders darauf verwiesen au werden, datz die katholische Sache in bieten drei Fällen unendlich viel Schaden erlitten Hal. Die Reihe leitet« Kardinal Skrb « nskh em, der da- Prager Grzbi-tum mit dem reichen 01- mützer vertauschte. Den Zweiten in der Reihe, den letzten Prager Grzbischos im alten Oester­reich. verjagten 1918 die Tschechen, weil er ein Gras Huhn und ein Deutscher war. Aber der schmerzhafteste Fall in der Serie ist der letzte, eben jetzt ahite: d i« Absetzung de- Erz­bischof S^Dr. Kordatsch, richtiger: seine Tertreibung durchdenPragerpäpst- lieben RunttuS. (Dessen Abberufung durch den Heiligen Stuhl nunmehr doch sicher zu stehen scheint. D- Red.)

In der breiteren Oesfentlichkeit, über den Be­reich der Prager SrzNözese NnauS. wäre der Rame K o r d a t s ch kaum je sehr bekannt ge­worden. wenn nicht sein Träger in den letzten Tagen unter denkwürdigen Begleitumständen aus sein Amt hätte verzichten müsten. GS ist hier ein öffentliche» Geheimnis gewesen, datz Kordatsch in Rom persona ingrata war. seit Herr E t - riacci päpstlicher RunttuS kn Prag ist. Seit Jahren gebührt Kordatsch der KardtnalS- h u t. Gr konnte ihn nie bekommen, weil zwischen ihm und dem Vatikan Herr Eiriacci stand. Da» war der auch für die Oeffentlichkeit augen­fällige Ausdruck der Gegnerschaft zwischen dem PrimaS der Tschechoslowakei und dem päpstlichen Gesandten. Die Ursachen dieser Degenerschast und daS gibt dem Fall seinen besonders unaw- genehmen Beigeschmack sind recht irdischer Tahir. Von Eiriacci ist bekannt, datz er eine für einen katholischen Kirchenfürsten ungewöhnliche Hinneigung zu jenen kirchlich verpönten Gütern hat,die Rost und Motten verzehren". Seine LufuSvilla in Karlsbad und eine einzige Stage in dem lehr ausgedehnten PalaiS des Prager SrzbischofS waren ihn nicht genügend Platz. Gr forderte beharrlich, die Srzdiözefe hätte ihm «in neues PalaiS zu bauen ober einen der alten AdelSpaläste, in denen jetzt in Prag zumeist die Gesandtschaften beherbergt find, zu kaufen. Kor- datsch aber verwandte die Diözesanmittel lieber für die Schaffung sozialer Institutionen. DaS hat ihm Eiriacci nie verzeihen können. Eiriacci trieb seitdem Nc erbitterte Gegnerschaft immer mehr auf eine persönliche Spitze. Gr konnte eS sich leisten. Denn er wußte hinter sich die Freund- schast aller gut nationalistischen Tschechen. Der sozial denkende Kordatsch war ben tschechischen Klerikalen seit jeher «in Dorn im Auge, noch mehr aber der in allen nationalen Dingen absolut objektive Kordatsch. Der greis« Grzbischos hat deuttche Schulbildung gcnoflen. alS Theologie- prosessor an deutschen Schulen unterrichtet und dabei ebensowenig sein tschechische» Volkstum ver- gessen, wie dem deutschen Volks einen Anlaß zum Vorwurf der Parteilichkeit gegeben. Das mißfiel dem pvlittsierenden Teil de» tschechischen Klerus, der von dem Ehauvinisten Schrame k gesührt wird.

So war eS von vornherein klar, wer Sieger bleiben würde, wenn der Gegensatz zwischen Kor- datfch und Eiriacci einmal zum offenen Kampf werden sollt« Der Kampf ist da. Kordattch ist nicht mehr Erzbischof von Prag und der Weg. den Eiriacci hierbei eingeschlagen hat, hat der katholischen Sache in Böhmen unendlich viele Sympathien gekostet. Völlig überraschend meldete eines Morgens die Tagespresse, Kordatsch hab« auf sein Amt verzichtet und veröffentlichte einen Brief d«S RuntiuS an den Erz­bischof. in dem es heißt:SS tut mir sehr leid, daß Ew. ErzellenA, wie Sie selbst im Brief vom 3. d. M. zu schreiben geruhen, nicht mehr soviel Krperliche Kraft verspüren, um weiter das schwere Amt des Prager Erzbischofs, das gewiß, sonderlich in der jetzigen Zeit, frisch« Kräfte braucht, au» üb en zu können Gleichzeitig jedoch muß ich die große Shrenhafttgkeit Sw- Exzellenz bewundern, da Sie dem gemeinsamen Vorteil der Seelen den Vorzug vor dem eigenen Vorteil geben, indem Sie aus eigener Entschlie­ßung das genannte Amt niederlegen."

Wie dieseeigene Entschließung'" auSsah, mel­dete gleich tags daraus die kordatschfreundliche Presse. Sie brauchte es gar nicht auSzusprechen. daß der Verzicht natürlich erzwungen war. Das war allgemein bekannt. 11 nwikterfp rochen wurde da festgestellt, daß der RunttuS dem Erz­bischof im Juli einen Koadjutor aus- nötigen wollte, wie ihn nach Eanon 351 ein gänzlich untauglicher Bischof zu erhalten hat. Dafür bedankte sich natürlich Kordatsch, der zwar 80 Jahre alt ist. aber geistig und körperlich rege die ein Junger. Er ging ..freiwillig", nicht ohne fein Erstaunen über diele Handlung-weile des Nuntius auSzusprechen.

In der nun einsetzenden Pressepolemik trat für den Nuntius Nc tschechische klerikale Presse -iem- uch allein auf weiter Flur ein. Der ganze Ehor der übrigen Press« und die gesamte deuttch- vöhmische trat für eine Wiedergutmachung des Erlittenen Unrechte- ein und wurde schließlich so

2. Nationale Iugendwettkämpse des DsB.

Nachdem bereits am vergangenen Samstag und Sonntag der Waldsportolay der Schauplatz einer großen leichtathletischen Veranstaltung war, kommen ahi Sonntag, 30. August, wiederum leichtathletische Wettkämpfe zum Ausiraa, die sicherlich ebenfalls viel Interesse finden dürften. Zum zweiten Male veranstaltet der Verein für Bewegungsspiele Na­tionale leichtathletische Iugendwettkämose, die schon im vergangenen Jahre sehr starken Zuspruch san­den. Auch bei dieser Veranstaltung werden sich die Jugendlichen der Vereine der DI. gemeinsam mit denen der DSB. im Wettkampf messen. Gekämpft wird in drei Klassen.

Für die Klasse A sind folgende Wettbewerbe vor­gesehen: 50 200, 3000 Meter, Kugelstoßen, Dis­kuswerfen, Weitsprung, 4X100-Meter-Staffel, Drei- kampf (50 Meter, Weusorung und Kugelstoßen). In der Klasse B treten die Jugendlichen zu d0>, 100- und 8OO.Mctcr Lauf, zum Kugelstoßen, Diskuswer­fen, zum Hochsprung und zu einer 4X100-Meter- Staffel an. Die Teilnehmer der Klasse C starten über 50 und 75 Meter, zum Weitsprung, für Schlagballweitwurf und zu einer 4X100-Meter- Staffel. Außerdem ist die Austragung eines Drei- kämpfe» (75 Meter, Ballweitwurf und Wcitfprung)

wir noch näher zurückkommen werden, zahlreiche Mitglieder der befreundeten und bekannter Vereine unserer engen und weiteren Heimat in Gießen.

offen, baß sich der Nunttus zu einer Rechtfertt- aung gezwungen sah Die war aber so mager, bah sie nur erneute, verschärfte Angriffe auS- löste. Jetzt wurde Eiriacci nervös. Durch den Sprecher des Dräger Domkapitels lieh er der Umwelt verkünden, daß all« Angriffe gegen feine Versen als Angriff« wider Ne geheiligte Person des Papste- angesehen werden müßten und dem- enttprechende kirchliche Strafen nach sich zögen. Da» hat nur noch mehr böses Blut ge­macht. DaS Sprachrohr der deuttchböhmischen Katholiken, daSEgerland", repliziert«:Wir verwabren uns mit Entschiedenheit gegen Ne Unterstellung (des Runtiu»), al» ob wir jemals gegen die Person de» Heiligen Vater» oder eine päpstliche Verlüguna polemisiert hätten. Alle Erörterungen in unseren Blättern richteten sich einzig und ausschließlich gegen eine Reihe von Handlungen de» derzeiti­gen RuntiuS, die tn aller Oesfentlichkevt be­kannt sind und namentlich beim christlichen Volk größtes AergerniS erregen müssen. Diese Tatsachen sind: 1. Die Art und Weise, wie die Abdankung deS ErzbischosS erzwungen wurde.

Dem Bericht über die Leichtathletik-Kämpfe des Mto. ist berichtigend nachzutragen, daß der VfB. nicht einen, fondern zwei erste Siege auf fein Konto buchen konnte.

DfB.'Gießen.

DfB. Liga Boruffia Fulda Liga 1:7 (1:2).

Di« Ligamannschaft des VfB. hatte im ersten Verbandsspiel die wohl spielstärkste Mannschaft be» Bezirks zum Gegner. Die Fuldaer Borussen spielen bei ansprechender, slüssiger Kombination und unter Bevorzugung der sehr schnellen Flügel einen au-gesprochenen Ersolgssuhball. Daß die DsBer mit solch hoher Riederlage nach Hause kommen würden, wurde trotzdem nicht erwartet. ES muß scstgestellt werden, daß NeseS Derbands- spiel nicht infolge mangelnden Können», sondern durch Uneinigkeit und Mißverständnisse in der Mannschaft und durch Ne zehn Minuten nach Spielbeginn einsetzenden dauernden llmftellungcn der Mannschaft in Nefer Höhe verloren gegangen ist. Di« Mannschaft trat in folgender Ausstellung an: Balser: Bingel, Kreß I; Lehrmund, Knaus. Leutheuter: Fehling, Wlodarek, Bärenfänger, Haupt, Schmidt, Rach sieben Minuten Spielzeit begannen bereits Ne Umstellungen und als dann Nc Spieler unter sich nicht mehr harmonisch ar­beiteten, war da» Schicksal der Mannschaft be­siegelt.

Zum Spielverlauf selbst ist folgendes zu sagen: In der ersten Spielhälfte, die mit 2:1 für Fulda beendigt wurde, hielt sich die Mannschaft sehr tapfer. Durch einen (Elfmeter und ein Zufallstor kam Fulda in Führung. Haupt holte in feiner Manier ein Tor auf. Niemand hätte geglaubt, daß dieses Tor der einzige Treffer bliebe. Gegen Ende der ersten Spielhälfte spielte VfB. offen überlegen; die Platzbesitzer hatten alle Leute zurückaenommen. VfB. hatte Pech, von den vielen Schüssen gingen zwei an die Latte und die anderen wurden eine Beute des Torwartes. Als die Seiten gewechselt wurden, standen die Aussichten für DsB. sogar durchaus nicht schlecht. Gleich nach Beginn der zweiten Halbzeit übersah der Schiedsrichter ein klare» Handspiel des Verteidigers Enders. Kurz dar- auf wurde durch harte Entscheidung gegen den VfB. ein Elfmeter gegeben, der Dorussias Vorsprung ver­größerte und von da ab waren die DfDer nicht mehr klar in ihren Attionen. Fulda stellte insbesondere durch den schußgewaltigen Halblinken Leukers ohne große Feldüberlegenheit das Spiel in kurzen Ab­ständen auf 7:1.

Die Borusien-Mannschaft ist eingangs charakteri- fiert Sie ist unbedingt als Favorit der Südgruppe anzusprechen. Der beste Spieler der Gießener wie auf dem Platz überhaupt war Balser im Tor. Die Leistungen dieses jungen Menschen entfesielten starken Beifall. Die Verteidigung, in der außer

Bischofsstreit in Prag

Von unserem v.-Berichterstatt«r.

Kamps revanchieren. Wetzlars Reserve mußte sich mit 3.1 geschlagen bekennen (Halbzeit 2:1).

Roch überraschender gelang dies der Lehrmann- schast Sie Mannschaft korrigierte das Resultat in einem vorbildlichen Kombinationsspiel und siegte mit 6.1 (Halbzeit 2.0). Di« vierte Mannschaft siegte auch tm Rückspiel erwartungs­gemäß 3:0 (Halbzeit 20) war da» Resultat.

Jagen dergebnisie.

190011. Jugend - Riederweitei >. Jugend 10:1; III Jugend - VfB. II. Jugend 1:3, Schüler VfB Schüler 1:1.

D. f. K lief).

In einem Freundschaftsspiel gelang e» am Sonntag der 1. Mannschaft der Rasensoieler, die gleiche Els von Steinbad) mit dem knappsten aller Resultate zu schlagen. Das Spiel, da» an sich lehr zerfahren war, orachte aber immer wieder vor beiden Toren span- nenbe Momente, und nur dem wirklich überragenden Können der beiden Torleute war e» zuzuswreiben, daß beiderseits nicht mehr Tore erzielt würben. Einen schönen Sieg von 4:1 Toren brachte die Jugend aus Ettingshausen mit. Das Ergebnis ist um so beachtenswerter, al» die Li «her das Spiel nur mit zehn Leuten bestritten. Die Schüler gaben Steinbach» Schülern mit 1.0 das Nachsehen.

Sandball im Gau Hessen (O T )

Ergebnisse vom Sonntag, 23. August

Meisterklasse: Tv. Eappel I Tv. Eölbe I 0:4 <0: 2); Tv. Doß'elden I T u. Spv Marburg 7:3 (2:1).

A-Älaff«: DsL Wetzlar II - Tv. Allendors I 6:1 (2:1); Tv. Treis I Tv Münchholzhausen 2:5 (1:2): Pol.-Spv. Butzbach II - Tv- Pohl- Gön-I 0:5 (0:2); T. u. Spv. Butzbach II - Tv. Rieder-Mörlen I 0:6 (0:2); Tv. Dorheim I gegen Tv- Mcrkenfritz I 5:1 (2:1): Tv Gedern I gegen Tv. Hirzenhain I 6:2 (2:1).

ft-Klasse: Tv Griedel I Tv. Pvhl^ Göns II 0:3 (0:2); Tv. Klein-Linden I Tv. Münchholzhausen II 9:1 (2:1); Tv- Krosdors I gegen Tv Niedergirmes II 9:1 (5:0); Tv. Duten­hofen I Tv Nauborn I 2:1 (1:1).

Jugendklasse: Tv Lich (Iua«nd) gegen Tv- Niedergirmes (Jugend) 2:0 (1:0).

Io. Großen.Linden I Io. Lützellinden I 9:2.

Die beiden Nachbarvereine trugen ihr erste» Pflichtspiel in Großen-Linden au», da, mit 9:2 für die Einheimischen endete. Immerhin lieferten die Gäste eine gute Partie und hielten da» Spiel stet» offen allerdings fehlte e» dem Sturm an der nötigen Durchschlagskraft. Die Jugend spielte gegen Hochel­heims Jugend 2:2.

In Klein. Linden traten sich Klein-Lindens 1. Handballmannschaft und die 2. de» To. Münchholz­hausen zum Spiel gegenüber. Infolge des guten Zusammenspiel» konnte Klein-Linden .Sieg und Punkte für sich verbuchen. Da» Ergebnis 9:1 (2:1). Schwerer Dermögensverlust derOGB.

Bei dem Zusammenbruch der Münchener Dank Rüderer und Lang, deren Mittnhaber Rechtsanwalt Lang bekanntlich der Vorsitzende der Deutschen Sportbehörde für Leichtathletik ist. hat Nefe anscheinend schwere sinanzielle Verluste erlitten. Die DSB. hatte bei dem Bankhaus inS- gesamt 11 verschiedene Konten mit zusammen 160 000 Mk. Ds ist mit einer BefrieNgung wn höchstens 50 Prozent der Ansprüche zu rechnen, so daß die DSD. etwa 80000Mk. verloren haben dürfte. Unter dem bei der Dank de­ponierten Geld befindet sich auch der neu ein* gerichtete Olympiadefvnd».

Arbeiter-Turn« und Sportbund.

Gießen I wieseck 1 2:1.

Zum fälligen Kreisklassenspiel standen sich dies» Gegner am Sonntag auf Dem Trieb gegenüber. Eine große Zuschauerzahl säumte da» Spielfeld. Beide Mannschaften legten ein flotte» Spiel vor. Schon nach reinigen Minuten konnte Gießen durch einen Strafstoß die Führung an sich bringen. Auf und ab ging der scharfe Kampf. Beide Torhüter mußten reichlich abwehren, hierbei zeigte sich der Hüter der Platzbesitzer als unüberwindlich. Wieseck verlor dann seinen Halbrechten und mußte mit nur zehn Mann das Spiel bestreiten. Halbzeit 1:0. Nach Seitenwechsel sah man weiter flottes Spiel. Jetzt gaben die Gäste die Ton an und erzielten den Aus­gleich. Erst wenige Minuten vor Schluß wurde au» einem Gedränge ein Handelfmeter gegen Wieseck fällig. Derselbe wird einmal abyewchrt, im Wieder­holungsfälle aber zum ftegbrlngenben Tor ver­wandelt.

Heuchelheim I Rieder-Wöllstadt 1 5:4.

Heuchelheim hatte Nieder-Wöllstadt zu Gast. Dl» Gäste stellten eine flinfe Mannschaft, die durch ihr hohes Spiel gefährliche Situationen vor dem Tor der Platzbesitzer schaffte. Heuchelheim kam wohl zu­erst in Führung, die Gäste glichen jedoch bald au». Bei Halbzeit stand das Spiel 4:2. Nach dem Seiten­wechsel erhöhte Nieder-Wöllstadt auf 4:3. Bi» zum Schluß errang noch jede Partei je einen Erfolg, und Heuchelheim buchte zwei wertvolle Punkte.

Erbstadt I Rmmhelm I 3:3.

Naunheim war in Erbstadt zu Gast und traf auf einen gleichwertigen Gegner. Die Platzbesitzer waren tonangebend und führten bei Halbheit 2:0. Nach dem Seitenwechsel kam dann Naunheim in Fahrt und konnte, nachdem Erbstadt noch ein dritte» Tor erzielte, zum Schluß den Ausgleich Herstellen.

Wetzlar I Großen-Linden I 2:3.

Die Großen-Lindener weilten zu einem Freund­schaftsspiele in Wetzlar und erfochten einen knappe« Sieg.

wieseck II Großen Buseck I 2:2.

Die 1. Mannschaft von Grohen-Buseck war zu einem Freundschaftsspiele in Wieseck zu Gast. Di« Platzbesitzer konnten durch einen Elfmeter-Ball in Führung gehen. Großen-Buseck ging daraufhin sehr aus sich heraus, die Wiesecker schufen jedoch bald wie­der das Gleichgewicht im Feldspiel. Es gelang ihnen, noch einmal erfolgreich zu fein, während die Gäste zwei Treffer erzielten und so den Ausgleich hev» stellten.

Vorher standen sich Wieseck» 1. Jugend und Großen-Busecks 2. Jugend gegenüber. Hier konnten die technisch überlegenen Platzbesitzer einen sicheren 4:0-Sicg für sich buchen.

Im Spiel Rodheims Jugend gegen Wieseck» 2. Jugend blieben die Einheimischen mit 2.0 Toren sicherer Sicher. Im Spiel Wiesecks Schuler gegen Großen-Bu'ccks Schüler blieben die Wiesecker ebew» falls, mit 2:0, siegreich.

Raunheim II Waldgirmes I 5:1.

Die Mannschaften lieferten sich in Naunheim ein flottes Freundschaftsspiel. Der Sieg der Einheimi­schen stand nie in Frage.