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Generalvertretung: J. Meyer-Höckell, Frankfurt a.M., Staufenstraße 2.
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sind, die im Tabakhandel derart hoch bewertet werden, daß ihr Preis dem glaublich erscheinen muß.
rum können Ihnen die MAKE DB N ■ ZI BARETTEN einen so hohen Genuss bereiten?
Die Zigarette soll dem Raucher Genuß bereiten. Je hoher ihre Qualität, desto großer ist dar Wohlempfinden, das sie hervorruft. Aber nur feinster; abgelagerter Tabak, der den aroma- tischen Duft edler Blumen besitzt, darf für die Herstellung solcher Zigaretten Verwendung finden. Die AAAKE DON-Zigaretten enthalten diesen Tabak.
Um dem Raucher einen Begriff zu geben von der Zusammensetzung der Tabake, aus denen die MAKEDON-Zigaretten bestehen, genügt es zu erwähnen, daß einzelne Sorten darunter
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Makedon G.m.b.H., Fabrikniederlage Frankfurt a.M., Hanauer Landstr. 147/149, Tel. Carolus 40441
bester Ordnung befunden, so daß die Versammlung sämtliche Berichte genehmigte und dem Rechner und Gesamtoorstand einstimmig Entlastung erteilte. Als Rechnungsprüfer für das gegenwärtig laufende Geschäftsjahr wurden die Herren Kaufmann Carl Schulze und Kaufmann Josef Röder, die diese Acmter bisher schon bekleidet haben, erneut gewählt. Bei der Neuwahl des Ausschusses, der aus seiner Mitte den geschäftsführenden Vorstand zu wählen hat, wurden die bisherigen Mitglieder einstimmig wiedergewählt; es sind dies folgende Herren: Apotheker Schwieder, Oberforstmeister Dr. Schüz, Derwaltungssekretär Maus, Kaufmann Loeb, Beigeordneter Dr. Hamm. Redakteur Slum« schein, Hotelbesitzer Schwab. Kaffeehausbesitzer Schwarz, Oberforstmeister Nicolaus, Regierungsrat Wolf, Kaufmann W. Horn, Syndikus Dr. Zeidler, Syndikus Röhr, Metzgermeister Vogt, Kaufmann Weidig, Kaufmann Falken- stein, Elektrizitätswerksdirektor Stolte, Uhr- machermeister Marx, Steuerinspektor Klemm- rath und Geheimrat Professor Dr. Mitter- meier, ferner wurde in den Ausschuß einstimmig neugewählt Kaufmann Baer, Inhaber der Firma C. Frensdorf. Anschließend hielt Gartenarchitekt Schwarz (Gießen) einen fesselnden Vortrag über das Thema „Verkehr und Heimat", in dem er den starken Nutzen schöner Anlagen- und Geländegestal- tung für die Verkehrswerbung eindringlich darlegte. Eine Anzahl Lichtbilder ergänzte das gesprochene Wort. Zum Schlüsse beschäftigte man sich noch mit einer Reihe von Angelegenheiten, bei denen es sich zum großen Teil um Fahrplanfragen und die Biebertalbahn handelte.
Eßt mehr Seefische.
Auch in diesem Jahre findet in der Zeit vom 26. April bis 2. Mai im ganzen Reiche wieder eine Seefisch-Werbewoche statt. Breite Schichten der Bevölkerung sollen dadurch wieder auf die Seefischnahrung und ihre hohe Bedeutung für die Gesundheit der Menschen aufmerksam gemacht werden. Der Seefisch muß mehr als bisher Volksnahrungsmittel werden. Mit dem Brot des Meeres, den eßbaren Seefischen aus deutschen Fängen, kann der Lebensmittelmarkt sehr reichlich beliefert und der Ernährungsbedarf des deutschen Bolkes befriedigt werden; ferner ist eine weise Abwechselung in der Ernährung der Gesundheit sehr dienlich. Auch in volkswirtschaftlicher Hinsicht ist erhöhter Seesischverbrauch außerordentlich bedeutsam. Durch vermehrten See- fischgenuh kann sich Deutschland zu einem erheblichen Teile von der Einfuhr ausländischer Lebensrnittel, die viel Geld kostet, frei machen. Deutsches Geld bleibt hierdurch im Lande, kommt der deutschen Produktion und unseren Arb i skräften zugute. Die gegenwärtige Aufklärung erfolgt mit dem besonderen Hinweis, daß man auch in der wärmeren Jahreszeit Fische unbedenklich essen kann. Gerade im Sommer sind die Seefische sehr nahrhaft und wohlschmeckend. Durch entsprechende Vorkehrungen ist dafür gesorgt, daß die Seefische in tadellosem Zustande von det Küste bis zum Verbraucher nach den entlegensten Teilen Deutschlands gelangen.
Daten für Samstag, 25 April.
Sonnenaufgang 5.12 Uhr, Sonnenuntergang 19.35 Uhr. — Mondaufgang 10.23 Uhr, Monduntergang 2.38 Uhr.
1599: der Staatsmann Oliver Cromwell in Huntington geboren; — 1874: der Physiker Guilelmo Marconi in Griffone bei Bologna geboren.
Vornotizen.
— Tageskalender für Freitag. Lichtspielhaus Bahnhofstraße: „Seine Freundin Annette". — Astoria-Lichtspiele: „Karibou".
— Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Heute bleibt das Theater geschlossen. Morgen Samstag als Vorstellung im Freitag-Abonnement Gastspiel des Opernensembles des Mainzer Stadttheaters mit d'Alberts Oper „Die toten Augen". Inszenierung: P. Weibleder; Stabführung: Adolf Kienzl. Hanna Gorina, eine weit über Mainz hinaus bekannte Sängerin, singt die „Mhrtocle". Die Intendanz macht darauf aufmerksam, daß während des Vorspiels die Türen geschlossen bleiben müssen. Beginn pünktlich 20 116r, Ende 22 Uhr. Opernpreise. — Sonntag, 26. April, 11.45 Uhr letzte Wiederholung der mit großem Beifall aufgenommenen Hans-Sachs- Spiele („Die junge Witfrau Franziska", „Das
heiße Eisen" und „Sankt Peter auf Erden"). Spielleitung Dr. Karl Ritter, der auch den Einführungsvortrag über die dramaturgische Bedeutung der Hans-Sachs-Spiele hält. Schüler erhalten zu dieser Vorstellung ermäßigte Preise. Ende 13 Uhr. Um 18.30 Uhr als Fremdenvorstellung und zum letztenmal Bernhard Blumes Lustspiel „Feurio!".
— Zur Baumblüte an die Bergstraße. Das Hapag-Reisebureau in Gießen veranstaltet am Sonntag, 26. April, eine Omnibus» Gesellschaftsfahrt zur Baumblüte an die Bergstraße. Die Fahrt (Abfahrt 8 Uhr am Cafö Hettler) führt über Frankfurt nach Darmstadt, über Ober-Ramstadt durch das Modautal nach Lindenfels. Die weiteren Stationen sind Bensheim, Auerbach, Jugenheim, Seeheim, schließlich führt die Fahrt zurück nach Darmstadt und Frankfurt, dann über den Taunus nach Bad 'Homburg. Die Reise schließt einige längere Pausen in sich; gegen 22 llhr werden die Teilnehmer wieder in Gießen eintreffen. Siehe heutige Anzeige.
** Sondervorstellung im Gießener Städttheater. Gestern nachmittag fand im Stadttheater eine Sondervorstellung für Erwerbslose statt, die von der Volkshochschule angeregt war. Die Eintrittspreise waren dementsprechend sehr niedrig gehalten. Das Theater war bis auf den letzten Platz besetzt. Zur Ausführung gelangte Shakespeares Lustspiel „Der Widerspenstigen Zähmung"; das Stück ging sehr flott über die Bühne, und das dankbare Publikum spendete zum Teil bei offener Bühne herzlichen, zum Schluß stürmischen Beifall. Die Aufführung dürste den vielen, die nicht oft Gelegenheit haben, das Theater zu besuchen, viel Freude bereitet haben.
** E i n militärisches Ermittelungsverfahren. Rach dem kürzlich berichteten Selbstmord eines Soldaten der hiesigen Reichswehrkapelle wurden in einem Teil der Presse schwere Vorwürfe gegen Obermusikmeister Löber erhoben und dabei auch ein früherer Fall mit erwähnt, in dem ein Obergrenadier der Kapelle einen Selbstmordversuch unternommen hatte und schließlich fahnenflüchtig geworden war. In den Presseartikeln war u. a. behauptet worden, Obermusikmeister Lö ber habe sich schwere Schikanen und Mißhandlungen seiner Untergebenen zuschulden kommen lassen. Wie die Telegraphen- Union heute aus Berlin berichtet, wird vom Reichswehrmini sterium mi tgeteilt, daß die sofortige Untersuchung die Richtigkeit der in den Presseartikeln behaupteten krassen Fälle nicht ergeben habe. An dem Selbstmord und an dem Selbstmordversuch trage Obermusikmeister Löber keine Schuld. Der Öbergrenadier habe viele Schulden gehabt, so daß der Selbstmordversuch erklärlich sei. Da jedoch festgestellt worden sei, daß Obermusikmeister Löber sich nicht richtig gegen seine Untergebenen verhalten habe, sei ein Vers ähren gegen ihn eingeleitet worden. Wie wir dazu weiter hören, ist das Er- mittelungsve cf ähren seitens des Bataillons mittlerweile zum Abschluß gekommen. Die Entscheidung über die weitere Behandlung der Angelegenheit dürfte in aller Kürze zu erwarten fein.
Bestandene Stenographen-Prü- fungen. Die Prüfung an der Industrie- und Handelskammer für Geschäftsstenographen haben mit Erfolg bestanden: 220 Silben: Kurt Moosdorf, Gießen. 180 Silben: Heinrich Preußer, Gießen. 150 Silben: Marie Kreis, Lauterbach. Lina Kiefer, Gießen; Helmut Zschunke, Gießen; August Schott, Gießen; Johanna Bohl, Gießen; Helmut Eckhardt, Watzenborn; Friedrich von Lemmers, Gießen; Oscar Winzer, Gießen; Kurt Merle, Alsfeld; Elisabeth Gladigow, Gießen; Friedrich Gorges, Gießen; Karl Spies, Lang- Göns. 120 Silben: Karl Kühn, Gießen; Ernst Eckhardt, Gießen; Wilhelm Paulus, Gießen; Luise Schade, Reiskirchen; Thea Zwieh, Klein-Linden; Anneliese Pauly, Gießen; Fritz Möller, Gießen; Margot Bauer, Gießen; Otto Wahl, Gießen; Käthe Demuth, Gießen; Karl Fuchs, Ulrichstein; Otto Wack, Gießen; Ernst Rohrbach, Gießen.
** V. H. C. Gieße n. Man berichtet uns: Die 4. Vereinswanderung führte am Sonntag . mit rund 60 Teilnehmern nach dem westlichen Teil unseres heimatlichen Gebirges. Trotz der ziemlich ungünstigen Prognose hatte der Wettergott die Sonne auf den Plan gerufen, und so ging es vom Ausgangspunkt Langsdorf durch Feld und später
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durch schönen Hochwald zu den Hungener Teichen, einigen großen, idyllisch gelegenen, von Wall» umsäumten Weihern. Bald darauf wurde Rönnen- rott) erreicht, wo Mittagsrast erfolgte. Hinter dem Ort hatte man beim Weitermarsch auf einer Anhöhe prächtige Ausblicke weit in das Land unk» besonders auf den Hohen Vogelsberg, von dem der Taufsteinturm sichtbar war. Im später erreichten Wald traf man auf die blaue Ringmar- kierung, d.e in Dad-Ra.iheim anfängt, ganz Ober- Hessen durchquert und in Schlitz ihr Ende findet. Dem Zeichen nach ging es, unterwegs immer hübsche Ausblicke auf anmutig gelegene Dörfer und sanft geschwungene Höhen genießend, zum Endziel Laubach. Rach gebührender Besichtigung des freundlichen Städtchens und des gräflichen Schlosses wurde im „Solmser Hof" Rast bis zur Heimfahrt gemalt, die noch einmal in Hungen unterbrochen werden mußte.
•• Werbefilm-Vortrag für Leuna- Benzin. Am letzten Mittwoch fand in den Palast-Lichtspielen ein Vortragsabend statt, der außerordentlich gut besucht war. Ingenieur Jantz hielt einen ausführlichen Vortrag über dre Herstellung von Kraftstoffen, zunächst auS Erdöl und referierte dann über die Bereitung des Leuna-Benzins auf synthetischem Wege nach dem Verfahren von Dr. Bergius. An Hand von schematischen Zeichnungen gab er den Zuhörern einen Ueberblick über die mannigfaltigen Prozesse der Destillation, der Reinigung usw. bis zur Entstehung des gebrauchsfertigen Betriebsstoffes. Er erklärte weiter die vielfachen Maßnahmen zu ständiger Prüfung und Verbesserung des Produktes, die dazu geführt hätten, daß heute das Leuna-Benzin ein durchaus zuverlässiger Kraftstoff sei, der bereits zu Zuverlässigkeitsfahrten in Autowettbewerben gerne herangezogen werde. Eingehend behandelte er weiter das Kapitel „Klopffestigkeit" des Brennstoffes und streifte auch die mannigfachen Schädigungen, die durch schlechten Brennstoff am Motor verursacht werden können. Schließlich wies er an Hand von Tabellen- und Leistungsdiagrammen auf die Eigenschaften des Leuna-Benzins hin. Im Anschluß daran gelangte ein hochinteressanter Film andern Leunawerk, jener gigantischen Industrieanlage in Mitteldeutschland, zur Vorführung. Der Film, der mit viel Geschick gedreht war, vermittelte einen geschlossenen Eindruck von dem Werke.
Kirche und Gchule.
OO Münchholzhausen, 20. April. Gestern nachm ittag fand unter großer Beteiligung die Grundsteinlegung für den von der hiesigen Kirchengemeinde geplanten Kirch- neubau statt. Die Weihepredigt hielt der OrtS- geistliche, Pfarrer Lic. Müller, Dutenhofen» Eine von ihm verlesene Urkunde behandelte in der Hauptsache die Geschichte des Kirchbaues; sie wurde in eine Kupferbüchse verlötet und durch Maurermeister L i ch von hier eingemauert. Weihesprüche widmeten unter gleichzeitiger Abgabe von je drei Hammerschlägen Pfarrer Lic. Müller, Superintendent Pfarrer Lic. Heep, Wetzlar- Riedergirmes, sämtliche Presbyter der Kirchengemeinde, Gemeindevorsteher Grumbach, Kammer rat Dr. Dickel, Braunfels, für den Patronatsherrn, Fürst Georg z u Solms- Braunfels, ein Vertreter des Dauarchitekten Prof. Kuhlmann, Berlin-Charlottenburg, und Hauptlehrer Ku11 für die Schulgemeinde. Zur Verschönerung der Feier trugen der Männerchor, der Gesangverein Concordia, ein Mädchenchor, ein Sprechchor und die Gemeinde durch gemeinschaftlichen Gesang bei.
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Aus der provinzialhaupistadt.
Gießen, den 24. April 1931.
Gehören Alte in die Jugendherberge?
Wenn man so fragt, muß man auch fragen: was heißt denn hier alt? Da kann einer mit sechzehn, siebzehn Jahren, der alle Kinos und Kinostücke auswendig kennt, der sich auf dem Etraßenbümmel die Absätze schief läuft und schon sämtliche Zigarettenmarken ausprobiert Hat, älter sein als ein anderer von vierzig und fünfzig. Wit anderen Worten: das Lebensalter ist keineswegs entscheidend. Oder fragen wir die Herbergs- eltern und die jungen Wanderer, ob ihnen etwa so einer von der oben geschilderten Sorte der Iugendkreise lieber ist als ein gereifter Mann, der Land und Ratur liebt, der vielleicht schon für das Wandern eingetreten ist, als noch kein Mensch an Jugendherbergen dachte, und der ein billiges, gesundes Lager mit Dank und Freude nimmt, wo es ihm von aufrechten Menschen geboten wird. So einer wird sich auch widerstandslos und selbstverständlich in die Orbrtung einfügen und freiwillig die Disziplin wahren, die die Jugendherberge nun einmal von ihren Gästen verlangt und verlangen muh. Da wird ihn keiner von der Schwelle weisen, weil er vielleicht schon einige graue Haare hat oder weil fein Schädel kahl und glatt ist, denn das jugendliche Denken unl> Fühlen hört ja nicht unbedingt mit den schwarzen und braunen und blonden Strähnen oder Locken auf.
Ich kann^mir denken, und ich habe es ja schon oft an mir selbst erlebt, wie schön und fruchtbar für alle Teile das sein kann, wenn sich so am Abend in der warmen behaglichen Herbergsstube ein Alter unter die Jungen mischt. Wie oft mag er von solchem Erleben neue Hoffnung mit hinausnehmen ins Leben, Hoffnung und Idealismus, wie sie nur in wirklich jungen Herzen gedeihen, und wie oft mögen die Jungen durch die Gespräche mit dem Alten nachdenklicher geworden sein und an dem einen Abend mehr Schritte zur Reife getan haben, als sonst in Monaten und Jahren. Ein Volk wird nun einmal von den Alten und den Jungen getragen, und es ist immer mit, wenn sich beide Teile auch einmal in der Freude und Behaglichkeit treffen.
Gewiß, die Jugendherberge gehört zuerst und vor allem der Jugend; das ist ihre Bestimmung. Und wenn der Aeltere einem Jungen den Plcch toegnimmt, dann wird er wohl selbst erkennen, daß es in diesem Falle an ihm ist, den Platz zu räumen. Aber wenn der Platz ausreicht für alle, dann nur herein, dann mischt euch, ihr Alten, unter die Jungen eures Volkes und lernt sie einmal ganz aus der Rähe kennen. Sie sind vielleicht doch besser, als so mancher von euch aus der Ferne glaubt, und die Freude und das gemeinschaftliche Dach und das gemeinsame Erleben draußen in der Freiheit der Ratur, das sind noch immer die besten Führer zu den Herzen der Menschen gewesen. K. L.
Hauptversammlung des Verkehrs- und Derschönerungsvereinek.
Gestern abend hielt derVerkehrs-undVer- schönerungsverein Gießen feine diesjährige Hauptversammlung bei gutem Besuch im Gasthaus Boller ab. Der Vorsitzende, Stadtratsmitglied Apotheker Schmieder, wies in feiner Eröffnungsansprache u. a. eindringlich auf die Wichtigkeit der Verkehrswerbearbeit des Vereins und auf die dringende Notwendigkeit zur Unterstützung dieser Tätigkeit durch die gesamte Bürgerschaft hin. Aus dem von Verwaltungssekretär Maus verfaßten Tätigkeitsbericht über das Geschäftsjahr 1930 war ersichtlich, daß der Vereinsvorstand eine außerordentlich rege und vielseitige Tätigkeit entfaltet hat, die erfreulicherweise auch sehr beachtenswerte Erfolge ergab. Auf den Bericht werden wir noch fliirürftommen. Der Kassenbericht des Rechners, Kaufmann Loeb, wies einen Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 1930 in Höhe von 17 536,39 Mark auf. Die reinen Einnahmen des Vereins beziffern sich auf 10848,76 Mark, die reinen Ausgaben belaufen sich auf 8 359,81 Mark, so daß ein Mehr an Einnahmen in Höhe von 2488,95 Mark verbleibt. Der Ver- inögensbestand am 31. Dezember 1930 einschließlich ber Mehreinnahmen belief sich auf 4929 Mark. Die Abrechnung wurde von Den Rechnungsprüfern in
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f dem Verdacht oßffl *8 d« , n n -liiert in Aachen '"d kugelsicheT?.
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