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j selber von Verdun und Douaumont, das Gelände an der Somme, die Fronten im Osten, die deutsche Offensive in Rußland im Jahre 1915, den Durchbruch bei Gorlice, die Einnahme von Warschau, die Be­freiung Lembergs und Przemysls u. a. m. In wei­teren Bildtzrn find u. a. die Schlacht am Skagerrak und der U-Boot-Krieg festgehalten. An Hand der Bilder wird man ermessen können, welche unge- heuren Leistungen die deutschen Soldaten zu voll- bringen hatten und welchen Strapazen des Körpers und der Nerven sie sich gewachsen zeigen mußten. Der Film ist das Hohelied der Tapferkeit des deut­schen Soldaten. Näheres ist aus der heutigen An­zeige ersichtlich.

Taten für Mittwoch, 23. Dezember.

Sonnenaufgang 8.30 Uhr, Sonnenuntergang 16.18 Uhr. Mondaufgang 14.33 Uhr, Monduntergang 7.20 Uhr.

1865: der deutsche Heerführer Herzog Albrecht von Württemberg in Wien geboren.

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Werbevorflellung angeseht. Den Zeitverhältnissen entsprechend will das Theater auch allen denen, die sonst trotz der niedrig gehaltenen Eintrittspreise nicht die Möglichkeit des Theaterbesuches haben, einen Theaterbesuch zu den denkbar kleinsten Prei­sen bieten. Zur Aufführung gelangt der Schlager der bisherigen Spielzeit, grauen haben das gern ______

Dach, Musik von Kollo. Das lustige Werk erlebt damit seine letzte Ausführung. Die Dorstellung ist außer Abonnement und zu kleinen Operetten­preisen. Beginn 18-30 Ahr, Ende 20.45 Ahr.

Der Weltkkie g." Am Samstag. 26. De­zember (2. Feiertag), 11.15 Uhr, kommt im Lichtspiel­haus, Bahnhofstraße, der zweite Teil des Weltkrieg- films zur Vorführung, dessen erster Teil bereits am Totensonntag aezeigt wurde. Der Film führt den Zuschauer in bte schweren Schlachten, in die Schüt­zengräben und Sprengtrichter; er zeigt die Schlacht-

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Rundfunkprogramm

Donnerstag, 24. Dezember.

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** Akademische Ehrung. Von der Presse­stelle der Landesuniversität Gießen wird uns ge­schrieben: Der Reichsgerichtsrat a.D. Dr. Fried- rich Buff in Darmstadt feiert morgen sein gol­denes Doktor-Jubiläum. Die Juristische Fakultät der Hessischen Landesuniversität Gießen hat ihm aus diesem Anlaß das Doktordiplom mit auszeichnenden Worte erneuert. Der Jubilar hat sich als Richter und Staatsanwalt an hessischen Gerichten, als Mit- glied des höchsten Gerichtshofes des Deutschen Rei- ches, als Beisitzer im Ehrengerichtshof der Rechts- anwälte und im Wahlprüfungsgericht des Deutschen Reichstags hohe Verdienste erworben, er hat auch

Präsidenten Dlos zu, deren Wohnung im ober­sten Stockwerk des ausgebrannten Flügels lag. Ihre gesamte Einrichtung, insbesondere die Bibliothek ihresMannes mit wertvollen handschriftlichen Aufzeichnungen und dessen Briefwechsel mit namhaften Zeitgenossen ist vollständig vernichtet.

Die Brandursache ist noch nicht ermittelt. Man vermutet entweder einen Kaminschaden oder einen Kurzschluß in der Lichtleitung. Anscheinend ist das Feuer nicht erst gestern früh entstanden. .Ein Brandgeruch war schon am Sonntag wahrgenommen worden, ohne daß es gelungen wäre, den Herd zu entdecken.

Oie Lage am Mittwoch Morgen.

Stuttgart. 23. Dez. (WTB. Funkspruch.) Die Feuerwehr war auch heute um 7.30 Ahr noch damit beschäftigt, den Brand im N o r d - flüget des Alten Schlos ses zu loschen. Im Laufe des Dormittags soll der obere Teil des Dordostturmes, für den ernste Einsturzgefahr besteht, um ge te g t werden. Der Wasserverbrauch für die Löscharbeiten be­trug bis gestern abend nach einer Feststellung des Wasserwerks 1,54 Millionen Ku­bikmeter. Während der vergangenen Dacht haben sich keine Anfälle mehr ereignet.

Auch der Senat stimmt dem Hoovermoratorium zu.

Ebenfalls gegen eine grundsätzliche Schuldenrevision.

Washington, 22.Dez. (WTB. Funkspr.) Der amerikanische Senat hat das Hoovermorato­rium mit 69 gegen 12 Stimmen ratifi­ziert. Die vom Depräsentantenhaus be­schlossene Zusatzerklärung, die sich gegen künftigeDevisionoderAnnulierung der Kriegsschulden wendet, wurde vom Senat ohne jede Erörterung gebilligt. So­mit hat die Dorlage Gesetzeskraft erhalten. Dor der Abstimmung war ein Ergänzungsantrag, in dem die Revision des Versailler Beitrages als Dorbedingung des Schuldenfeierjahres gefordert wu.de, vom Senat abgelehnt worden,' ebenso ein Zusatz-

Don oben beizulV viele DArmngö cdcn. Ne Starkes t nnaeiäbt einen ha' 3 bis jetzt driÜ

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Weingarten: Weihnachtsmettr.

Freitag, 25. Dezember.

7.00: Hafenkonzert. 8.15: Katholische Morgen­feier. 11.30: Don Leipzig: Reichssendung. Kan­tate zum 1. Weihnachtsfeiertag. 12.30 bis 14.30: Iohann-Strauß-Konzert des Leipziger Sinfonie- Orchesters. 15.00: Jugendstunde:Traumfriedel". 16.00: Wiesbaden: Konzert des Stadt. Kurorche« sters. 18.00:Heilige Dacht", von Ludwig Thoma. Gelesen von Ben Spanier. 19.00: Die Dämmer­stunde. 19.30:Das Triptychon von den heili­gen drei Königen", von Felix Timmermans, ge­lesen von Antonia Dietrich. 20.15: SjcffifdjeS Landestheater Darmstadt: Die Meistersinger von Dürnberg, von Richard Wagner. 22.20 bis 24.00; Anterhaltungskonzert.

Samstag, 26. Dezember.

9.00 bis 9.30: Aus der Markuskirche, Stutt­gart: Orgelkonzert. 10.00 bis 11.30: Darmstadt. Stadtkirche: Evangelische Morgenfeier. 11.00: Kammermusik mit Gitarre. 12.00: Schlohplatz Stuttgart: Promenadekonzert. 13.00: Volksmusik. 14.00: Thea Struve-Jöhnssen erzählt Märchen. 14.30: Aus Mannheim: Anterhaltungskonzert des Philharmonischen Orchesters Mannheim. 16.00: Aus Leipzig: Struwwelpeter. 17.00: Aus Frei­burg. Weihnachtsoratorium von Heinrich Schütz. 18.10: Tilman Riemenschneider. Ein funkisches Spiel von E. K. Fischer. 19.10: Aus Karls­ruhe: Kammermusik. Drei Söhne von Joh. Seb. Dach. Konzert auf zwei Klavieren. 20.05: Stadt­halle Stuttgart: Großes Anterhaltungskonzert zu­gunsten der Württembergischen Dothilfe. 22.45 bis 0.30: Dacht-Funk-Brettl.

Briefkasten Der Redaktion.

3-100. Wir empfehlen Ihnen, sich in dieser Sache an Ihre Organisation zu wenden, die Ihnen die gewünschte Auskunft erteilen kann.

Oie Wetterlage.

Aus aller Welt.

Folgenschwerer Oeckeneinsturz in der vatikanischen Bibliothek.

In einem Teile der vatikanischen Bibliothek sind an der dem Hof des Belvedere zugekehrten Seite die Decken in drei Stockwerken eingestürzt. Aus den Trümmern wurde dte Leiche des jungen Professors Marco D a t a s s o geborgen. Es wird angenommen, daß außerdem drei Arbeiter und der Maler, der die Fresken ausbesserte, den Tod unter den Trümmern fanden. Bei dem Deckeneinsturz wurden rund 20 0 0 0 Bände, bei denen es sich fast ausschließlich um Druck­werke handelt, unter den Trümmern begraben. Die unersehl'.chenManuskripte, die bis ins 4. Jahrhundert nach Christus zurück­reichen, dürften mit ganz wenigen Ausnahmen unbeschädigt geblieben sein. Die Ditrinen, die diese Handschriften enthalten, sind so auf- gestellt, daß von dem Deckeneinsturz über der völlig freigehaltenen Mitte des Saales nur eine einzige erfaßt worden ist. Zwei von den sieben wertvollen Handschriften, die in ihr aufbewahrt wurden, wurden bereits geborgen. Die in dem Stockwerk unter dem Bibliothekssaal befindlichen zahlreichen und sehr kostbaren Geschenke fremder Souveräne an die Päpste sind wahrscheinlich stark beschädigt worden. Aeber die Arsache des Einsturzes ist man vorerst auf Vermutungen angewiesen. Es wird angenommen, daß infolge des Nachgebens von drei Pfeilern im eigentlichen Bibliothekssaal des dritten Stock­werkes das Dach über dem Querflügel eingestürzt ist und dadurch die Katastrophe verursacht wurde.

Autounfall Hitlers.

Auf der Chaussee Pyritz -- Pritzwalk in der Mark verunglückte das Auto, in dem Hitler, Goebbels, General Epp und andere Führer der DSDAP., sowie der Pfarrer, der Goebbels und Frau Maria Quan.. getraut Hatte, saßen. Die Beteiligten fuhren in drei Wagen hinterein­ander; im ersten Dr. Goebbels und Gattin, im zweiten weibliche Anverwandte Goebbels und Pfarrer Wenzel, der die Trauung des Ehepaars Goebbels vollzogen hatte. Im letzten Wagen be­fanden sich Hitler und General Epp. An abschüssi­ger Stelle geriet der zweite Wagen ins Schleu­dern und fuhr trotz des mäßigen Tempos von nur 40 Stundenkilometer gegen einenBaum. Der dritte Wagen prallte gegen den zweiten. Hitler stürzte gegen die Windschutzscheibe und brach sich einen Finger. Pfarrer Wen- 1 e l erlitt einen Dasenbruch. Am schwersten wurde der Fahrer T h o n a f mitgenommen, der mit einer Gehirnerschütterung ir*. Krcis- krankenhaus Kyritz liegt. Hitler konnte, ebenso wie Pastor Wenzel, nach Anlegung eines Verbandes die Fahrt fortsehen.

Aus der provinzialhaupiiladt.

Gießen, den 23.Dezember 1931.

Die Rechtsmittel gegen die Erhebung der Bürgersteuer.

Die hessische Regierung hat durch eine Ver­ordnung des Gesamtministeriums (Reg.-Bl. Dr. 23 vom 15. Dezember 1931 S. 217) das Rech ts- mittelverfahren hinsichtlich der Er­hebung de r D ärgerst euer geregelt. Die Verordnung, die sich auf die Bürger st euer 19 31 bezieht, behandelt die Einsprüche gegen die Veranlagung der Steuer und die Erstattungs­ansprüche, d. h. die Rückzahlung entrichteter Bürgersteuer, und unterscheidet dabei grundsäh- lich zwischen Gemeinden bis zu 2000 Einwohnern und mit mehr als 2000 Einwohnern. Gegen die Willenskundgebung, durch die ein bestimmter Be­trag als Bürgersteuer erstmalig von einer be­stimmten Person angefordert wird, steht den Be­teiligten der Einspruch zu. Er ist innerhalb der Frist von einem Monat, beginnend mit dem Zeitpunkt der Anforderung der Steuer, bei der Bürgermeisterei der steuerberechtigten Gemeinde einzulegen. Aeber den Einspruch entscheidet in Gemeinden bis zu 2000 Einwohnern das- zu­ständige Kreisamt und in Gemeinden mit mehr als 2000 Einwohnern die Bürgermeisterei. Gegen die Entscheidung des Kreisamts oder der Bürger­meisterei steht den Beteiligten die Klage im De rwaltungs st reitverfahren gemäß Artikel 112 der Gemeindeordnung vom 10. Juli 1931 offen, d. h. Klageerhebung innerhalb eines Monats nach Zustellung vor dem Kreisausschuh. Für Städte ist in erster Instanz der Provinzial- ausschuh zuständig. Auf Erstattungsansprüche finden die Vorschriften der Reichsabgabenordnung vom 22. Mai 1931 Anwendung mit der Maßgabe, daß der Antrag auf Rückzahlung ent­richteter Bürgersteuer bei der Bürgermeisterei der steuerberechtigten Gemeinde zu stellen ist. Aeber den Antrag entscheidet diejenige Stelle, die auch über den Einspruch zu entscheiden hat, d. h. das Kreisamt bzw. die Bürgermeisterei. Gegen einen Bescheid, durch den ein Erstattungs­antrag abgelehnt wird, ist die Klage im Der- waltungsstreitverfahren gemäß Artikel 112 der Gemeindeordnung vom 10. Juli 1931, wie oben angegeben, zulässig.

Unser neuer Roman.

In der gestrigen Ausgabe des Gießener Anzeigers brachten wir den Abdruck des RomansWessen Kind bin ich?* von Fr. Lehne zum Abschluß. Heute beginnen wir mit der Veröffentlichung eines neuen Romanwerkes, das, wie wir hoffen, insbesondere weiten Kreisen unserer weiblichen Leserschaft eine willkommene Lektüre während der bevorstehenden Feiertage bieten wird. Die Geschichte einer Frau von einer Frau geschrieben und an die Frauen auch in erster Linie sich wendend, das ist unser neuer Roman:

3d? hab dir verzieht!"

von Elotilde von Stegmann-Stein.

Birgit, die Heldin unserer Geschichte, hat das traurige Schicksal, das ihre schönsten Lebensjahre verbittert, nicht verdient. Ihre Güte und ihre auf­opfernde Selbstlosigkeit werden von einem leicht­sinnigen und haltlosen Mann ausgebeutet und be­trogen aber Birgit bleibt auch in den Zeiten der schwersten Not sich selber treu. Den Schicksals­weg dieser Frau schildert in einer vielfältig aus­gesponnenen, packenden Handlung und mit zuneh­mender Spannung der neue Roman von Clotilde von Stegmann-Stein in ergreifenden Bildern. Wir sind dessen gewiß, daß der Roman allenthalben in unserem Leserkreis eine begeisterte Aufnahme findet; mit herzlicher Anteilnahme wird man den fesselnden Schilderungen bis zum versöhnlichen und harmo­nischen Ausklang folgen. Wir werden bestimmt mit diesem Weihnachtsroman allen unseren Leserinnen und Lesern in Stadt und Land eine Freude machen und sind überzeugt, auch diesmal die richtige Wahl getroffen zu haben.

Volle 13 Tage Sonntagsfahrkarten.

WTB. Nach einer Mitteilung der Reichsbahn braucht die Rückreise auf Sonntagsrückfahrkarten während des Weihnachtsreiseverkehrs entgegen der ursprünglichen Bestimmung erst am 4. Januar, 24 Uhr beendet zu sein. Sonntagsrückfahr­karten gelten vom 23. Dezember 0.00 Uhr bis zum 4. Januar 24 Uhr, das sind volle 13 Tage.

Die auf den Kr a f t p o st l i n i e n Gießen Gambach und GießenHochelheim wäh­rend der Weihnachts- und Neujahrszeit ausgegebenen Rückfahrkarten haben vom 23. Dezember bis 4. Ja­nuar 1932 Gültigkeit.

Bornotizcn.

Tageskalender für Mittwoch: Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Gassenhauer".

Aus dem S t a d 11 h e a t er bu re au wird uns geschrieben: Heute bleibt das Theater geschlossen. Die Intendanz hat das Weihnachts- Programm so zusammengestellt, daß der Emst des ersten Feiertags durch die Erstaufführung der TraumdichtungHanneles Himmelfahrt" von Ger­hart Hauptmann gewahrt wird. Die Spielleitung dieses Werkes hat Peter F a s s o 11. Die Erstauf­führung ist außer Abonnement und als Fremden- vorstellung zu ermäßigten Preisen. Beginn: 19.30 Ahr; Ende: 21.30 Ahr. Das Weihnachtsmärchen Die Wunderlampe" von Werner Schmidt, sowie das BallettDie Puppenfee" von Gaul und Hah­reiter, Musik von Bayer, gelangen als Fremden­vorstellung außer Abonnement zu ermäßigten Preisen am zweiten Feiertag 15.45 Ahr zur Auf­führung. Ende gegen 18.15 Ahr. Am Sonntag, 27. Dezember, ist 14.30 Ahr geschlossene Vorstel­lung. Zur Ausführung gelangen die beiden Weih­nachtsdarbietungenDie Puppcnfee" undDie Wunderlampe". 18.30 Ahr hat die Intendanz eine

als kommissarischer Hilfsarbeiter im Reichsiustizamt an der Reform des Deutschen Strafprozesses mit­gewirkt.

** Deue Habilitationen an der Aniversität. Von der Pressestelle der Uni- versität Gießen wird uns mitgeteilt: Die venia legendi wurde erteilt: in der Veterinärmedizi­nischen Fakultät an den Abteilungsvorsteher am Deterinärhygienischen und Tierseucheninstitut Dr. Jürgen Witte für das Fach der Veterinär- Hygiene und Tierseuchenlehre; in der Philo­sophischen Fakultät, 1. Abteilung, an den Lektor für englische Sprache Dr.Hermann Heuer für das Fach der englischen Philologie und in der 2. Abteilung an den Abteilungsvorsteher des Instituts für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung Dr.Otto Appel für das Fach des Pflanzen­baues, insbesonders der Pflanzenkrankheiten und des Pflanzenschutzes.

** Straßenbahnverkehr nach dem Neuen Friedhof. Die Straßenbahn nach dem Neuen Friedhof verkehrt am Donnerstag, 24. d. M., wie an Sonn- und Feiertagen von 10.15 bis 16.20 Uhr.

** Eine Achtzigjährige. Arn heutigen Mittwoch begeht Frau Luise Adam, Witwe des Spediteurs Louis Adam, Sonnenstraße 1, in geifti- ger und körperlicher Frische ihren 80. Geburtstag.

** Die $ o ft an den Weihnachtsfeier- tagen. Am Donnerstag, 24. Dezember (Heiliger Abend), sind die Postschalter bis 16 Uhr wie werk­tags geöffnet. Nach 16 Uhr werden nur noch Tele­gramme und Gespräche entgegengenommen bzw. vermittelt. Die Briefkastenleerungen werden wie werk­tags durchgeführt, lediglich die beiden letzten ßeerun- gen kommen in Fortfall. Brief-, Geld- und Paket­zustellung wird wie an Werktagen gehandhabt. An den drei Weibnachtsfeiertagen findet kein Schalter­dienst statt. Am 1. Feiertag werden die Briefkasten einmal am Vormittag und am Nachmittag wie Sonntags geleert. Die Orts-Briefzustellung findet am 1. und am 3. Feiertag je einmal statt, fällt aber am 2. Feiertag aus. Ortsgeldzustellung findet nur am 1. Feiertag statt. Paketzustellung für Stadt und Land ist ebenfalls nur am 1. Feiertag vorgesehen.

Weihnachtspaketabfertigung beim Hauptzollamt. Vom Hauptzollamt werden wir gebeten, darauf aufmerksam zu ma­chen, daß die Amtsräume des Zollamtes für die Abfertigung der aus dem Auslande eingegan- genen Weihnachtspostsendungen an den beiden Feiertagen in der Zeit von 1112 Ahr geöffnet sind.

" Sport auf dem Hoherodskopf. Die Weihnachtsfeiertage werden viele Sportlerinnen und Sportler dazu benützen, auf dem Hoherods­kopf dem Skilauf zu huldigen. Die Anterkunfts- möglichkeiten im Klubhaus des Vogelsberger

Höhenclubs sind bereits seit Mitte November für die Weihnachtsfeiertage völlig belegt. Auch für Silvester und für den Neujahrstag sind schon alle Räumlichkeiten in Anspruch genommen. Die Schneeverhältnisse auf dem Hoherodskopf sind einigermaßen befriedigend. Es liegen 15 cm Schnee (auf einer Harschdecke 10 cm Pulver­schnee); das Wetter ist klar und ermöglicht Fern­sicht; die Temperatur lag heute morgen 4 Grad unter Null. Die Sportmöglichkeiten sind gut.

** Theatervorstellung für Erwerbs­lose. Man schreibt uns: Die Intendanz des Stadt­theaters Gießen veranstaltet am Samstag, 2. Ja­nuar 1932, eine Sondervorstellung für die Erwerbs­losen. Es gelangt um 15 Uhr das köstliche Lustspiel Sturm im Wasserglas" von Bruno Frank zur Auf- ührung.

*' Die Oeffentliehe Bausparkasse für Hessen (Abteilung der Landeskommunal­bank-Girozentrale) in Darmstadt nahm dieser Tage ihre vierte Daugeldzuteilung vor. Aus- gelost und zugeteilt wurden diesmal 165 000 Mk. an 24 Bausparer, so daß nunmehr nach ungefähr zweijährigem Bestehen der Bausparkasse im gan­zen 410 000 Mk. an 55 Dausparer ausgelost sind.

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7.20: Frühkonzert. 12.05: Schallplattenkonzert»

15.00: Stunde der Jugend: 16.00: Jugendstunde.

.Weihnachten auf See", Erzählung von Gorch Fock. 17.45: Aus dem Kloster Ilbenstadt: Heiliger Abend im Kloster Ilbenstadt. 18.15: Zur Bescherung. Konzert der Funkkapelle Haas und des Funkchors. 19.15: Weihnachts-Dläserchöre des Württembergischen Tonkünstler-OrchesterS. 20.00: Weihnachtslieder, von zwei Kindern ge­sungen. 20.30: Aus Mannheim: Weihnachts­musik. 21.00: Deutschlands Weihnachtsglocken. Dreißig deutsche Dome läuten die Christnacht ein. 22.00: Orgel-Konzert. 22.30: Freiburg: Das Hir­tenspiel. 23.15: Stadtkirche Cannstatt: Christ­mette, geboten vom Cannstatter Singkreis. 24.00: Aus der Klosterkirche der Benediktiner-Abtei

solle die ^Behauptung des Versailler Vertrages von Deutschlands Alleinschuld am Kriege feierlichst als falsch verwerfen. Die Ablehnung dieses Antrages bedeutet keine sachliche Stellungnahme des Senats, sondern bei einer Aenderung der Erklärung zum Moratorium hätte die ganze Vorlage wieder an das Repräsentantenhaus zurück­gehen müssen, was Zeit gekostet hätte. Die Senatoren waren von den langen Ausschuß- und Plenarsitzungen erschöpft und wollten zum Weihnachtsfest nach Hause fahren.

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eitnter Ost massiger Südsüdwest % stormtstne» Nordwesl Oie »lene fliegen mit dem Winde. Oie beiden Stationen stenenden Za» Kn gehen die Temperatur an. Oie Linien verbinden Orte mit gleiche* ef Meeresoiveau umgerechnete» Luftdruck

Wettervoraussage.

Das Hochdruckgebiet mit seinem ausgedehnten Kern wandert langsam südöstlich weiter. Deutschland, ins­besondere Mittel, und Süddeutschland liegen zur Zeit im Kerngebiet, so daß hier vorerst in den Nie­derungen bei Aufklaren die nächtlichen Strahlungs­fröste sich verschärfen dürften. Dabei bleibt tagsüber das Wetter noch meist diesig und neblig-wolkig.

Aussichten für Donnerstag: Teils neblig-wolkig, teils kurz aufheiternd, bei nächtlichem Aufklaren stärkere Strahlui.gsfröfte, meist trocken.

Aussichten für Freitag: Bei Aufklaren noch Gefahr stärkeren Nachtfrostes, neblig-wolkig, tagsüber etwas milderes Wetter als seither wahr­scheinlich.

Lufttemperaturen am 22. Dezember: mittags1,3 Grad Celsius, abends2,9 Grad; am 23. Dezember: morgens4,2 Grad. Maximum1,1 Grad, Mini- mum4,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 22. Dezember: abends0,4 Grad; am 23. Dezember: morgens0,4 Grad Celsius.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Donnerstag, den 24. Dezember. Heiliger Abend.

Stadtkirche. 16.30 Uhr: Pfr. Mahr; zugleich Weih­nachtsfeier der Kinderkirche der Matthäusgemeinde. Iohanneskirche. 15: Weihnachtsfeier der Kinder­kirche der Johannesgemeinde; 17: Pfr. Bcchtols» Heimer. Kapelle des Alten Friedhofs. 15.30: Weih­nachtsfeier der Kinderkirche der Luthergemeinde; Pjr. Lenz. Elisabeth-Kleinkinderschule. 17.30: Pfr. Lic.fffiaas. Klein-Linden. 18: Liturgische Christ- vesper. Kirchberg. 18: Mainzlar; 18: Lollar; Kol- lekte. Hausen-Garbenteich. 17.30: Garbenteich; 18.45: Hausen. Watzenborn-Steinberg. 19: Litur­gischer Gottesdienst (Schülerchor). Kloster Arns- burg. 16.15: Stiftsdechant Kahn.

Ltngarn

erklärt ein Transfer-Moratorium.

B u d a p e st, 22. Dez. (WTB.) Die ungarische Re­gierung hat heute ein Transfer-Morato­rium erklärt und angekündigt, sie werde in den kommenden zwölf Monaten, von gewissen Ausnah­men abgesehen, die in diesem Zeitraum fälligen Zahlungen aus den Auslandoerpflich- tungen Ungarns nicht in fremden Z g h- langen, sondern in Pengö tilgen. Hinsicht- lich der privaten kurzfristigen Anleihen strebt die Regierung ein sechsmonatiges Stillhalteabkommen an.

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