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der Fortbildungsschule,: für ortsfremde Schüler von 8000 Mk. im Vorjahre auf 17 000 Ml. im neuen Haushaltsjahr auf. Diese Steigerung ist zurückzuführen auf die Erhöhung der Gemeinde­beiträge entsprechend den Aufwendungen der Stadt von bisher 10 Mk. je Schüler im Jahr auf 20 Mk. Auf der Ausgabeseite sind bei den persönlichen Kosten rund 1400 Mk. in Fortfall gekommen, für Lehrmittelbeschaffung sind rund 550 Mk. weniger vorgesehen, dagegen muhten für mancherlei Einrichtungen in dem neuen Schul- Haus in der Kirchstrahe und für die baullche Unterhaltung des Gebäudes selbst höhere Be­träge als im Vorjahre in Ansah gebracht werden, so daß sich der Zuschuh der Stadt von 47 381 Mk. im Vorjahre auf 48 498 Mk. im neuen Jahre erhöht hat. ., f

Die Studienanstalt verzeichnet auf der Ausgabenseite an Besoldungen im neuen Jahre rund 205 651 Mk. gegen 220 960 Mk. im Vor­jahre. Für die bauliche Unterhaltung des Schul­gebäudes einschließlich Feuerung usw. sind dies­mal 4500 Mk. gegen 6000 Mk. im Vorjahre vorgesehen. Die Beiträge an die Hauptstaats- kasse zu den Auhestandslasten und der Der- waltungskostenanteil an die Beamtenkrankenkasse sind um rund 900 Mk. geringer als im Vorjahre vorgesehen. Auf der Einnahmeseite erscheint der Staatszuschuh für die Studienanstalt l (Sexta bis Untersekunda) mit 45 421 Mk. gegen 54 072 Mark im Vorjahre, der städtische Zuschuh ist für das neue Jahr auf 78 431 Mk. gegen 97 203 Ml. im Dorjahre beziffert.

Durch^die Gehaltssenkung und durch Kürzungen an den sachlichen Ausgaben konnte der Zuschuß der Stadt beim Gymnasium von 55833 Mk. im Vorjahre auf 49 814 Mk. im neuen Jahre er­mäßigt werden. Das Realgymnasium, das im Vorjahre einen städtischen Zuschuß in Höhe von 61 940 Mk. erhielt, ist nach dem neuen Vor­anschlag mit einem Zuschuß von 53 572 Mk. in Rechnung gestellt worden. Auch hierbei macht sich die Gehaltssenkung bemerkbar, ferner sind 3000 Mk. weniger in Rechnung gestellt worden bei den sachlichen Ausgaben und der baulichen Unterhaltung des Gebäudes. Der Zuschuß der Oberrealschule, der sich im vorigen Jahr« auf 93 469 Mk. belief, steht für das neue Jahr mit 76 279 Mk. in der Ausgaberechnung. Die gleichen Gründe wie bei den anderen höheren Schulen haben auch hier die Senkung veranlaßt. Der gesamte städtische Zuschuß zu den drei höhe­ren Knabenschulen beläuft sich im neuen Rech» nungsjahre auf 179161 Mk. gegen 210 738 Mk. im Vorjahre.

Für die Gewerbe- und Maschinen­bauschule und die zweijährige Han­delsschule ist der städtische Zuschuß von 22 661 Mk. im vorigen Jahre auf 11 803 Mk. im neuen Jahre herabgesetzt worden. Für die Alice- schule mit Fröbelseminar ist als städtischer Zw> schuh im Rechnungsjahr 1931 ein Betrag von 5400 Mk. gegen 6000 Mk. im Vorjahre vorgesehen.

Kunst und Wissenschaft.

Scharfe Einsparungen sind für das neue Rech­nungsjahr beim Stadttheater vorgenommen worden. Die Ausgabeseite des Theateretats, die im vorigen Jahre eine Endsumme von 382 200 Mark aufwies, schließt im neuen Voranschlag nur noch mit 313 200 Mark, also mit 69 000 Mark weniger ab. Allerdings ist auch auf der Einnahmeseite die rückläufige Bewegung zu bemerken, denn hier ist die Schlußsumme von 294 900 Mark im Vorjahre auf 263 200 Mark um 31700 Mark geringer gewor­den. Auf der Ausgabenseite treten erhebliche Kür­zungen am Gehalts, und Lohnkonto, wie auch bei der Materialien- und Fundusrechnung, sowie bei den öffentlichen Abgaben und Dersicherungsgebühren zutage. Ferner hat man für die Opern- und Dperet- tengastspiele nur noch 38 000 Mark vorgesehen, gegen 55 000 Mark im Vorjahre, die Aufführungs- gebühren sind auf 14 000 Mark, gegen 18 000 Mark im vorigen Jahre, veranschlagt. Beim Fundus sind für das KontoBühnenbildgestaltung" über 8000 Mark gestrichen worden, dafür hat man beim Konto Kostümfundus" um 2000 Mark gegenüber dem Vorjahre aufgebessert. Die Kosten der Bühnenmusik bei Theatervorstellungen sind diesmal mit 10 000 Mark, gegen 6000 Mark im vorigen Jahre, ein­gestellt, dagegen sind die Ausgaben für Reisekosten und Honorare für Doppelvorstellungen von 14 450 Mark auf 7000 Mark verringert worden. Auf der Einnahmeseite tritt in Erscheinung, daß man den Erlös aus Eintrittsgeld im neuen Jahre auf 200 000 Mark veranschlagt, gegen 230 000 Mark im Vorjahre. Dagegen wird von auswärtigen Gast- spielen im neuen Rechnungsjahre ein Betrag von 35 000 Mark erwartet, gegen 20 000 Mark im vori­gen Jahre. Der bisherige Zuschuß Bad-Nauheims in Höhe von 10 000 Mark zu den Kosten des Kür. theaterbetriebs ist jetzt in Wegfall gekommen, da die Nauheimer Spieltätigkeit unseres Ensembles in diesem Jahre nicht fortgesetzt wird. Dem Verzicht auf diesen Nauheimer Zuschuß steht aber auf der anderen Seite die Minderung der Ausgaben gegen­über, die nach den Erfahrungen der letzten Jahre nicht zu knapp auf die Ausgabeseite unseres Thea- teretats gedrückt haben. Betrachtet man den Theater­etat für 1931 in der Gesamtheit und läßt man sich dabei von finanzpolitischen Erwägungen leiten, so wird man mit Genugtuung die erhebliche Senkung des städtischen Zuschusses begrüßen müssen. Aller­dings steht auf der anderen Seite die Einbuße in der künstlerischen Detätigungsmöglichkeit des Thea- tcrs, die vom kulturellen Standpunkt aus schmerz­lich zu bedauern ist und hoffentlich keine Erscheinung von allzu langer Dauer werden wird. Diesen be­trüblichen Zustand weitgehendst abzukürzen, hat das theaterliebende Publikum selbst in der Hand. Wenn es sich in der dringend wünschenswerten und für viele Mitbürger auch heute noch wirtschaftlich mög­lichen regen Weise an dem Abonnement bzw. am Einzelbesuch beteiligt, so werden sich die gegenwär­tigen Notzustände beim Theater wohl in verhältnis­mäßig kurzer Zeit überwinden lassen. Für die Ge­genwart und auch für die nahe Zukunft wird aller­dings die Theaterleitung gezwungenermaßen manche Teile ihres anerkennenswerten und verdienstvollen Strebens zum Besten unserer Bühne nicht in An- griff nehmen können, denn die Hauptsache ist zu­nächst die unbedingte Einhaltung des jetzigen Etats, damit die Situation sich nicht noch kritischer zuspiht, als sie bisher schon geworden ist.

Bei den Mu seen konnten nach Lage der Sache | nur ganz geringfügige Kürzungen oorgenommen

werden, deren Schwergewicht auf dem Derwaltungs. und Geschäftsunkostenkonto liegt, während die sach­liche Seite erfreulicherweise nahezu unberührt ge­blieben ist.

Mit Bedauern werden die Mitglieder des Kon- aertoereins die Kürzung der städtischen Bei­hilfe an diesen Verein um 500 Mark, nämlich von 4000 Mark bisher auf 3500 Mark, vermerkt haben. Dieser Sparbeschluß dürfte zweifellos den maß- ?lebenden Stellen nicht leicht geworden sein, aber ic werden sich dabei wohl von dem Gedanken Haden leiten lassen, daß man auch an dieser Etatposition nicht ohne Abstrich vorbeigehen könne, nachdem an zahlreichen anderen wirtschaftlich und kulturell eben­falls sehr bedeutsamen Einrichtungen gekürzt wer­den mußte. Man kann nur hoffen und wünschen,

daß bald wieder der Zeitpunkt kommen möchte, an dem es möglich sein wird, auch dem Konzertverein wieder den früheren Zuschuß einzuräumen.

Für die Zwecke der Landesunioersität sind im neuen Voranschlag 8810 Mark, gegen 11 420 Mark im vorigen Jahre, vorgesehen. Die bisher im Voranschlag eingestellten Raten für die Errichtung eines Pädagogischen Instituts und für den Neubau einer Medizinischen Polyklinik und Kliniksapotheke sind in Fortfall gekommen, da bis auf weiteres mit diesen Bauten nicht zu rechnen ist. Dagegen erscheint hier ein Restposten des städtischen Zuschuß zu den Kosten der Bauleitung für die Orthopädische Klinik. In der Schluhsumme ist jedoch die obenerwähnte Kürzung zu verzeichnen.

S.JlXfport

Oie Spiele an den pfmgstfeieriagen.

Kußball-Blitz-Turnier.

Um den Pokal der ehemaligen Hess. Leibdragoner.

Rachdem in den letzten Wochen fast alle größe­ren Städte Deutschlands der Schauplatz solcher Turniere gewesen sind, tritt am ersten Pfiugst- seiertag die Spielvereinigung 1900 (Dießen > erst­mals mit einer solchen Veranstaltung vor die Oef- sentlichkeit (Siehe heutige Anzeige). Was die hie­sige Veranstaltung besonders interessant macht, ist die Vergebung eines prachtvollen Chrenpokals an den Sieger aus diesem Wettbewerb. (Der Pokal ist im Schaufenster der Firma Gebr. Stamm, Schulstraße, ausgestellt). Stifter dieser wertvollen Ehrengabe ist der Verein ehemaliger Leib-Drago­ner Gießen. Während der Spiele konzertiert die Kapelle des Reiter-Regts. 16 aus Langensalza auf dem Sportplatz.

An den Spielen beteiligen sich, auf Einladung der Spielvereinigung 1900, Gegner aus allen drei Ligaklassen des Westdeutschen Spielverbandes. Die zweite DezirkSklasse entsendet ihren Meister, den VfR. Butzbach die erste DezirkSklasse ver­tritt der Wetzlarer Sportverein und die Dezirks- liga (Sonderklasse) der Fuhballverein Marburg- Ockershausen. Dazu kommt die Ligamannschaft des Platzvereins 1900. Jeder spielt gegen jeden. Ge­wertet wird nach Punkten. Sieg 2, Unentschieden 1 und Riederlage 0 Punkte. Die Spielzeit beträgt jedeSmal 2 mal 15 Minuten. Die Auslosung ergab folgende Paarung: 1. Spiel 1900 gegen Butzbach: 2. Spiel Wetzlar gegen Ockershausen,' 3. Spiel 1900 gegen Ockershausen: 4. Spiel Wetzlar gegen Butzbach: 5. Spiel 1900 gegen Wetzlar: 6. Spiel Ockershausen gegen Butzbach

Durch ein Versehen hat die Spiel-Dereinigung 1900 für den zweiten Feiertag zwei namhafte süd­deutsche Ligamannschasten nach hier verpflichtet. In anerkennenswerter Weise hat sich die spiel­freie Ligamannschaft des DfD. Gießen für djesen Tag zur Verfügung gestellt, so daß auf den: Sportplatz an der Liebigshöhe erstmals eine Dvppelveranstaltung zustande kommt. Zunächst kämpfen »Germania" Pfungstadt und VfB. Gießen um die Siegespalme, an­schließend spielt »Olympia" Lorsch gegen Sp. - D g g. 1 900 Gießen. Beide Gegner be­sitzen eine überragende Spielstärke. Die beiden hiesigen Mannschaften haben gegen diese guten Gegner einen schweren Stand.

1900s Ligareserve und dritte Mann­schaft tragen am ersten Pfingstfeiertag Gesell­schaftsspiele in Laubach gegen die dortige 1. und 2. Mannschaft aus. Am zweiten Feiertag spielt die Ligareserve hier gegen Leihgestern und die 4. Elf bei dem Renting Waldgirmes.

Jugend-Fußball.

1. Feiertag: Die 1. Jugend weilt in Frank- furt und kommt dort einer Nückspielverpflichtung gegen Fechenheim 03 nach. Die Schüler erledigen ein Rückspiel gegen diejenigen in Wieseck.

2. Feiertag: Eine kombinierte Mannschaft aus der 1. und 2. Jugend erledigt ein Rückspiel gegen Lich I.

3. Feiertag: Die 1. und 2. Jugend des SC. 05 Göttingen werden auf ihrer Rückreise von Süd­deutschland Gast der SpVg. 1900 fein und gegen die 1. und 2. Jugend antreten.

Fußball des DfB.-Gießen.

Am ersten Feiertag trägt ein« kombinierte Mannschaft aus Liga und Ligareserve ein Gesellschaftsspiel in Frohnhausen (Dill) ge­genOtanicn" Frohnhausen aus. VfB. tritt mit vier Ersatzleuten, die der Ligareserve entnom­men sind, an. Der Kampf darf von VfB. nicht allzu leicht genommen werden, wenn Ueber- raschungen vermieden werden sollen.

Die Ligareserve spielt am zweiten Feier­tag gegen die erste Mannschaft von Hirzen­hain (Dill). Der Gastgeber verfügt über eine ansehnliche Spielstärke, VfB. wird deshalb in stärkster Aufstellung die Partie bestreiten.

Ebenfalls am zweiten Feiertag weilt die 3. Mannschaft in Queckborn. Auch gegen diesen Gegner ist stärkste und komplette Aufstel­lung erforderlich.

Die Alte-Herren-Mannschaft spielt am zweiten Feiertag in Wieseck gegen eine A. H. des dortigen Turnvereins. Die Alten Her­ren des VfB. treten in diesem Jahre zum ersten- mal in Aktion. Das feiertägliche Spiel gibt den Auftakt zu einer Reihe bereits abgeschlossener Spiele, die sowohl auswärts wie aus dem Wald­sportplatz ausgetragen werden.

Die 1. Jugend unternimmt eine zweitägige Pfingstreise. Arn ersten Feiertag ist Hopf­garten bei Alsfeld der Gegner. Beide Ju­gendmannschaften haben schon öfter- gegenein­ander gespielt. Bei dem beiderseitigen ausgegli­chenen Können steht ein spannender Kampf zu erwarten. Am zweiten Feiertag ist die erste Jugend bei der Sv. - V. Alsfeld zu Gast. Alsfelds Jugend ist sehr spielstark, und die ohnehin vom Spiel gegen Hopfgarten ermüdeten VfD.er werden kaum Aussicht auf Erfolg haben.

Die 2. Jugend weilt am ersten Feiertag in Braunfels zum Spiel gegen die dortige 1. Jugend.

Im Rahmen der Einweihurdg-feierlichkeiten des neuen Sportplatzes des TV. Wieseck spielt di« 1. Schülermannschaft am ersten Feiertag gegen die des TV. Wieseck. Beide Schüler­mannschaften haben schon öfters die Klingen gekreuzt.

V.f.B. Leichtathletik.

Zu den am ersten Pfingstfeiertag stattfindenden 11. großen nationalen leichtathletischen Wett­kämpfen vonViktoria" Altendiez ent­sendet der VfB. den weitaus größten Teil seiner aktiven Leichtathleten.

3n der 1.Klass e startet über die 100 Meter Bezirksmeister W. Müller, der seit längerer Zeit eifrig trainiert und bei guten Dahnverhält- nissen die auf ihn gesetzten Erwartungen erfüllen wird. Reih und Felde bestreiten den 3000-Meter-Lauf, während M o h l und Gugel im Kugelstoßen berechtigte Aussichten haben wer­den. Für Weitsprung und Dreikampf sind M o h l. Felde und Steines gemeldet.

R. Fischer und G. Müller bestreiten in der 2. Klasse den 400-Meter-Lauf, und im 800-Meter-Lauf wird Jäger an den Start gehen. Jäger startet in dieser Saison erstmals aktiv, und man darf gespannt fein, wie er sich durchsetzen wird. Felde läuft in dieser Klasse die 1500 Meter. Für Hochsprung ist Steines gemeldet, und für das Diskuswerfen Mvhl und Gugel, welch letztere Aussichten auf Er­folge haben werden.

In der 3. K l a s s e startet über die 100 Meter der Rachwuchs, dem damit Gelegenheit zur Be­tätigung gegeben wird. Es starten Kröber, Siegmund, Dölk und A. S ch m i d t. H. D i- mon und Schneider laufen 1000 Meter. Simon zeigt Veranlagung, er geht mit be­rechtigten Hoffnungen in den Kampf. Für Kugel­stoßen, Stabhochsprung und Dreisprung sind Steines und Gugel (Kugelstoßen) gemeldet.

An Staffeln werden die 3x100 Meter und die offene Schwedenstaffel gelaufen.

Leichtathletik der Sp.-Dg. 1900.

Am morgigen Sonntag starten die Aktiven erstmals auswärts in Bahnwettkäißpfen. Die Viktoria" Altendiez hat zu ihrem elften Jubiläums-Rationalen eingeladen. Die 1900er werden sich an dem größten Teil der in Leistungs­klasse I bis III ausgeschriebenen Wettbewerben

Iußballkampf DeuWand-Oestemich.

Im Deutschen Stadion zu Berlin-Grünewald werden sich nach siebenjähriger Pause am morgi­gen Pfingstsonntag die Fußball-Rational­mannschaften von Deutschland und Oesterreich gegenüberstehen.

Die früheren Spiele.

Dor 23 Jahren, am 7. Juni 1908, fand in Wien die erste Begegnung statt und wurde von Oester­reich mit 3:2 Toren knapp gewonnen. Erst drei Jahre später kaum es am 9. Oktober 1911 in Dresden zum Rückspiel, aus dem Oesterreich mit 2:1 Toren siegreich hervorging. Das nächste Zusammentreffen kam bei den Olympischen Spie­len 1912 am 29. Juni in Stockholm zustande, das mit einer schweren 1:5-Riederlage der deutschen Mannschaft endete. Die Spiele der Vorkriegs­zeit sind damit schon aufgezählt. Der Krieg be­dingte eine weitere Unterbrechung, und erst am 26. September 1920 kam es in Wien zu der vierten Begegnung, die für Oesterreich mit 3:2 vorläufig zum letzten Male erfolgreich ausllang. In Dresden wurde am 5. Mai 1921 mit 3:3 dos erste Unentschieden erzielt, und in Wien erkämpfte am 23. April 1922 Deutschland mit

2:0 seinen ersten Sieg. Trotz der langen Zeit ist der letzte Kampf am 13. Januar 1924 in Rürn- berg noch in guter Erinnerung. In dem denk­würdigen Spiel wurde Oesterreich, zu damaliger Zeit in Europa fast unschlagbar, von unserer Mannschaft mit 4:3 besiegt.

Die Mannschaften.

Deutschland: Gehlhaar (Hertha/DSE.): Beier (HSV.), Weber (Kuchessen Kassel): Knöpfte (FSV. Frankfurt), Münzenberg (Alemannia Aachen), Müller (Hertha BSE.): Bergmaier (Bayern München), Sobeck (Hertha BSE.), Hoh­mann (FK. Pirmasens),.Richard Hofmann, Mül­ler (Dresdener SE.).

Oesterreich: Hiden (WAE.): Schramseis (Rapid), Blum (Vienna): Braun (WAE), Smistik (Rapid), Gall (Admira): Zischek (Wacker), Gschweidl (Vienna), Sindelar (Austria), Schall, Vogel (Admira).

Vereinbart wurde, daß verletzte Feldspieler nur in der ersten Spielhälfe, dagegen der Tor­hüter während der ganzen Spielzeit ausgetauscht werden dürfen. Schiedsrichter ist der Schwede Otto Ohlsen, Helsingborg.

beteiligen. Es dürfen keine große Hoffnungen ge­hegt werden. Denn einmal ist es Brauch, daßc sich in Diez die führenden westdeutschen Leicht» athletikvereine und auch der gesamte Mainbezirk einfinden, zum anderen sind bei den Spielvereini.- gungsleuten einige der besten Könner nicht mit von der Partie. 2bn meisten wird sich das Fehlen von Peters I. bemerkbar machen, der infolge eines Unfalles diese Saison wohl kaum noch einmal in Aktion treten dürfte.

Dandbatt der ep.<8g. 1900.

An Pfingsten betätigt sich nur die zweit« Mannschaft. Sie ist beim Tv. Wald­girmes am zweiten Feiertag zu Gast. Man erwartet einen knappen, jedoch sicheren Sieg. Handball im Männerturnverein (O.T).

An den beiden Psingstseiertagen unternimmt die erste Handballmannschaft des hiesigen Männerturnvereins eine Reise nach Bad Ems, wo sie an den Spielen um den Wanderpreis der Kur- und Dadeverwaltung teilnehmen wird. Diese Spiele werden von einer ganzen Anzahl erst­klassiger Mannschaften bestritten.

Es sind folgende Paarungen festgelegt: 1. D o r - runde (am 1. Pfingstfeiertag): a) MTB. Gie­ßen Turnverein 1886 Koblenz-Metternich: b) Turnverein 1875 Bad Ems TD.Jahn" Bad Ems: c) TD. 1817 Mainz Turngesellschaft Offenbach: dj Turn- und Spielverein Koblenz spielfrei. 2. Zwischenrunde (am 2. Feier­tag, vormittags): A. Sieger aus dem Spiela der Dorrunde gegen den Sieger auS dem Vorrun­denspielb". B.: Sieger vonc gegend. 3. Endrunde (am 2. Feiertag, nachmittags): Sieger vom ZwischenrundenspielA gegen Sie­gerB.

Sportverein 1928 Garbenteich.

Am ersten Pfingstfeiertag empfängt die Ju­gend die 3. Jugend von V s D. Gießen zu einem Gesellschaftsspiel. Das Spiel kann als offen bezeichnet werden.

Am zweiten Feiertag empfängt di« Jugend die gleiche von S p. - E. R i d d a. Hier werden die Gäste als Sieger den Platz verlassen. Weiter bestreitet die 1. Mannschaft ein Propaganda- spiel gegen Germania Marburg, Liga- Reserve und Liga kombiniert. Bei diesem Kamps räumt man den Gästen die meisten Siegesaus­sichten ein.

$.(£.Teutonia" Wahenborn-Steinberg.

Zu einem Propagandaspiel am ersten Pfingst- feiertage hat sich der FE. Teutonia Watzen­born-Steinberg die verstärkte Liga-Reservc- mannschast von Germania Marburg ver­pflichtet. Die Gäste werden diesmal eine überaus spielstarke Mannschaft schicken, zumal sie Weih­nachten 5:1 verloren. Auch die Einheimischen sind zu einer Mannschaft herangewachsen, die sich nicht so leicht schlagen läßt.

Am zweiten Pfingstfeiertag fahren die 1. und 2. Mannschaft der Teutonen nach Lollar, um mit den dortigen aktiven Mannschaften ihre Kräfte zu messen. Lollar hat wieder, wie aus den letzten E Resultaten zu ersehen, die alle Kampfmann- sch . wie vor zwei Jahren. Es wird den Gästen außerordentlich schwer fallen, über beide Mann­schaften Sieger zu bleiben.

Arbeiter-Turn- und Sportbund.

Am ersten Pfingstfeiertag ist Egelsbach Gast bei den Freien Turnern in W i e s e ck. Wieseck, das zu diesem Spiel eine Umstellung vorgenommen hat, wird alles hergeben müssen, wenn es gegen die Gäste ehrenvoll abschneiden will. Vorher hat Wieseck 1.Jugend Odenhausen Jugend zum Gegner.

Wißmar I hat sich zu einem Freundschaftsspiel Ff m. -Rödelheim I verpflichtet. Es wird sich mächtig anstrengen müssen, wenn es gegen die Gäste nicht hoch unterliegen will.

Grohen-Buseck I erwartet zu einem Werbe­spiel die erste Mannschaft von Naunheim. Dor- her hat Großen-Buseck ll Grünberg II zum Gegner.

In Saubringen stehen sich Saubringen I gegen Wieseck II im Serienspiel gegenüber, das nach den bisherigen Leistungen die Gäste als Sieger sehen müßte.

Rodheim I hat sich Sorheim I zum Freund­schaftsspiel verpflichtet, das wohl die Gäste als Sie­ger zeigen wird.

Großen-Linden I steht Marburg I im Freundschaftsspiel gegenüber. Zwei gleichwertige Gegner werden hier ihre Kräfte messen, wovon der Glücklichere Sieger bleiben wird.

Heuchelheim II ist in L i ch zu Gast und wird den Einheimischen wohl ein gleichwertiges Spiel liefern.

Naunheim II hat Freiheit-Mainz I zum Geg­ner und dürfte wohl als Sieger aus dem Treffen heroorgehen.

Am zweiten Pfingstfeiertag hat Wieseck II die Ib-Mannschast von Nb-Florstadt zu Gast. Im Vorspiel konnten die Gäste Sieger bleiben, ob es ihnen gelingen wird, auch dieses Spiel für sich zu entscheiden, muß offen bleiben. Vorher treffen sich die 1. Jugendmannschaften beider Vereine.

S o r h e i m I weilt in Kinzenbach und dürfte auch von dort einen Sieg mit nach Hause nehmen.

Rodheim I hat Schwanheim I zum Geg­ner.

Freiheit-Mainz ist in Großen-Lin­den zu Gast. Zwei gleichwertige Gegner werden dort ihre Kräfte messen.

Londorf I fährt nach L i ch zum Freundschafts­spiel und dürfte den Einheimischen den Sieg nicht leicht machen.

Hausen! hat Saubrtagen I gegen sich und wird den Gästen wohl den Sieg überlassen müssen. Vorher werden sichHausenJugend Lang- Göns Jugend gegenüberstehen.

Handball.

Am ersten Pfingstfeiertag ist eine kombinierte Mannschaft von Offenbach zu einem Werbespiel in Wieseck. Sie Einheimischen werden sich mäch­tig anftrengen, aber gegen die technisch besseren Gaste eine Niederlage hinnehmen müssen.

Am zweiten Feiertag trägt Offenbach in Wißmar gegen die dortige Handballelf ebenfalls ein Werbesviel aus. Auch hier werden die Gäste Sieger bleiven.

Gesunde weiße Zähne: Chlorodont tah.:p:"e