Aus der Provinzialhauptstavt
Gießen, den 23. Mai 1931.
Pfingsten.
Wer wissen will, was der Heilige Geist ist, von dem am Pfingstseste geredet wird, der soll zunächst nicht den Berich! der Apostelgeschichte über die Vorgänge am Pfingstseste des Jahres 33 zu Jerusalem lesen, sondern die Reden und Gleichnisse Jesu. Hier tritt uns eine Welt entgegen, die anders ist als die Welt, in der die Menschen politische und wirtschaftliche Kämpfe zum Austrag bringen, um das Geld streiten, um Essen, Trinken und Kleidung sorgen, oder nach dem Genüsse streben. Alles ist hier auf daS Leitwvrt gebracht: Du und deine Seele. Sm Dichter, der im 18. Jahrhundert gelebt hat, hat die Stimmung, die in den Evangelien stets wiederklingt, umschrieben, indem er von den Menschen sagt: „Du bist ein himmlisch Wesen und kannst das, was irdisch heißt, nicht zu deinem Ziel erlesen: ein von Gott erleuchter Sinn, kehrt In seinem ^Ursprung hin." In Jesus, in seinen Worten und in seiner Person, ist der Menschheit aufgegangen, daß die Erdgeborenen zu dem lebendigen und persönlichen Gott gehören, sie sind mit ihm verbunden, sie sind seine Kinder. Rur in der Gemeinschaft mit ihm finden sie Frieden. Dem, der demütig, barmherzig, friedfertig, reinen Herzens ist, wird das Heil in Gott zu teil. Der Mensch kann die ganze Welt gewinnen und bleibt arm, wenn er Schaden an seiner Seele nimmt. Die, die das Heil in Go!t gefunden haben, überwinden alle die Widerwärtigkeiten, die darin beruhen, daß der Mensch der Vergänglichkeit unterworfen ist, sie werden auch Helfer und Heilbringer für die anderen und schließen sich mit ihnen zusammen. In der Seele, die so geartet, in der Gemeinschaft, die auf diesem Grunde ruht, lebt der Heilige Geist.
Wer von dem einz-garttgen Leben berührt worden ist, das in Jesus erscheint, wird zu dem Berichte der Apvstelgeschich e die rechte Stellung gewinnen. Das Leben, das Jesus rn die Welt gebracht hat, ist an jenem Feste, da Tausende in der Hauptstadt des jüdischen Landes zusammenge- strömt tooren, in den Seelen einer großen Schar aufgegangen und hat diese Seelen mit einem beispiellosen Enthusiasmus erfüllt. Man nennt jenen Pfingsttag den Geburtstag der christlichen Kirche, mit Recht: denn von jenem Tage an datiert die in der christlichen Kirche zusammengefaßte Gemeinschaft, die sich bis auf diesen Tag erhalten hat, obwohl unzählige Königreiche, Fürstentümer und Vereinigungen jeder Art mittlerweile aus dem Gefüge gegangen sind. Trübungen sind in der christlichen Kirche nicht ausgeblieben. Oft hat sich in ihr schwarmgeistiges Wesen geregt, wie in der Reformationszeit, da Männer wie Earlstadt und Thomas Münzer angaben, sie seien vom Heiligen Geiste unmittelbar berührt und mühten auf Grund der Eingebung dieses Geistes die christliche Kirche in Stücke schlagen. Angeblich im Auftrage des Heiligen Geistes sind in der christlichen Kirche auch Gewalttaten geschehen, Ketzerverfolgungen, Taten der Unduldsamkeit, Taten, die aus Mangel an Liebe und aus Mangel an der Kunst, andere zu verstehen, entstanden sind. Doch Christt Geist hat im der ^Kirche immerdar seine Wohnung gehabt. An Menschen, die nach den Worten des Apostels nach dem trachteten, das droben ist, hat es nie gefehlt. Taten der Selbstverleugnung, der Aufopferung und der hingebenden Liebe sind für jedes Mcnschrnralter von solchen, deren Ramen der Vergessenheit anheimaefallen sind, geschehen.
Heute ist der Drang nach dem Leben, in dem die Seele allein gedeihen kann, nach dem Leben des Heiligen Geistes sehr schwach geworden. Man spricht von einer Geistesrichtung, die man „Sä- kularismus' nennt und versteht darunter die Abkehr von allem, was höheres, seelisches Leben ist. Man baut nur auf die realen Mächte der Erde, auf Geld, Technik, Maschine. Diese Bewegung ist längst über die europäische Christenheit hinausgedrungen und hat unter den Völkern Fuß gefaßt, die man gern als „Heiden" bezeichnet. Es ist merkwürdig, wie überragende Geister zu verschiedenen Seiten auf die Mängel, die sich aus einer Weltanschauung dieser Art ergeben, hingewiesen haben. Matthias Claudius sagt in seinem unver- ?Weichlichen Abendliede: „Wir armen Menschen- inder sind eitel arme Sünder und wissen gar nicht viel. Wir spinnen Luftgespinste und suchen viele Künste und kommen weiter von dem Ziel." Zu ihm gesellt sich ein deutscher Dichter der Gegen-
Die Zeriensonderziige der Reichsbahn.
Auf der Feriensonderzugkonferenz in Baden- Baden wurde jetzt das endgültige Programm der diesen Sommer verkehrenden Feriensonder- z ü g e festgelegt. Für den Bezirk der Reichs- bahndirektion Frankfurt a. M. sind von Interesse (die Datenangabe in Bruchform bedeutet Nachtfahrt):
Strecke: Frankfurt a. M. (Hbf.)—Basel (Bad. Bf.)—K o n st a n z : am 11. und 13. Juli, am 18. Juli nach Bedarf. Karten werden ausgegeben in Frankfurt a. M.
Strecke: Kassel — Gießen—Basel—K onstanz: am 10 /11. Juli. Kartenausgabe in Frankfurt a. M.- West und Gießen.
Strecke: F r a n k f u r t a.M. (Hbf.) — München: am 10./11.3uli 11. Juli, 13. Juli, 31. Juli/1. August.
Strecke: W i e s b a d e n — Frankfurt —M ü n- ch e n : am 18. und 25. Juli. Kartenausgabe in Frankfurt a.M. (Hbf.), Offenbach a.M. (Hbf.) und Hanau (Hbf.).
Strecke: Kassel — Bebra — Fulda — Münch e n : am 10./ll.Iuli. Kartenausgabe in Fulda und Hersfeld.
Strecke: Frankfurt a.M. (Hbf.) —Norddeich : am 12. Juli. Kartenausgabe in Frankfurt a. M. (Hbf ), Friedberg, Gießen, Wetzlar und Dillenburg.
Strecke: Frankfurt a.M. — Hamburg (Hbf.) am 10./ll.Juli.
Strecke: Wi e s b a d e n — Frankfurt— H a m-
bürg (Hbf.): am 12./13.Juli.
Strecke: W i e s b a d e n —Frankfurt — D r e -
men: am 11./12.Juli. Kartenausgabe in Frankfurt a M. (Hbf ), Offenbach (Hbf.), Hanau, Fulda und Bebra.
Strecke: Worms — Darmstadt — Frankfurt-West —Gießen—H a m b u r g/B r e m e n : am 16. und 17. Juli. Kartenausgabe in Frankfurt a. M. (Hbf.), Friedberg, Butzbach und Gießen.
Strecke: Frankfurt a. M—Wiesbaden— B e r- I in (Anhalter Bf.): am 10.'11. Juli. Kartenausgabe in Frankfurt a. M. (Hbf.), Offenbach a. M. (Hbf.), Hanau (Hbf.), Fulda.
Sttecke: Trier — Limburg—Gießen— B erlin (Potsdamer Bf.): am 30 /31. Juli. Kartenausgabe in Bad Ems, Limburg, Weilburg, Wetzlar und Gießen.
Strecke: Bafel — Frankfurt a. M.— Stralsund— Carlshagen — Trassenheide: am 10 /11. Juli. Kartenausgabe in Frankfurt a. M. (Hbf ), Offenbach a. M. (Hbf ), Hanau, Fulda und Bebra.
Strecke: Frankfurt a. M. — Breslau -Beu- t h e n : am 12./13. Juli.
Strecke: Saarbrücken — Frankfurt a. M. — Breslau: am 29./30. Juli. Kartenausgabe in Frankfurt a. M. (Hbf ), Offenbach, Hanau, Fulda und Bebra.
Von besonderer Wichtigkeit ist die Erhöhung der Fahrpreisermäßigung von 10 auf 20 v. H. Im Verkehr von und nach O st preußen erhöht sich die Ermäßigung von bisher 33,33 auf 4 0 o. H.
wart, der Satiriker Joachim Ringelnah, wie sich Hans Bötticher nennt. Ec berichtet in einem gedankenreichen Gedichte, wie er einer Frau astronomische Instrumente zeigt, mit denen der Gelehrte Sonne, Mond und Sterne beobachtet, und sagt am Schlüsse: „Wir-find heute von den Sternen weiter entfernt, als je." So erscheint «s -auch für die gegenwärtige Menschheit als angezeigt, daß sie mit einem Liede der alten Kirch: wieder beten lernt: „Komm Heilger Geist, v Schöpfer du, sprich deinen armen Seelen zu: erfüll mit Gnaden, süßer Gast, die Brust, die du geschaffen hast!" H. B.
Vornotizen.
— Tageskalender für Samstag. Licht- fpielhaus, Bahnhofstraße: „Ein Tango für dich". — Astoria-Lichtspiele: „Polizei".
— Tageskalender für Sonntag (erster Psingstfeiertag). Stadttheater: „Die schöne Galathöe", 18.30 bis 20.30 Uhr; vorher „Brüderlein fein!" — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Ein Tango für dich". — Astoria-Lichtspiele: „Polizei". — An beiden Pfingstfeiertagen Wiedersehensfeier der ehemaligen hessischen Leibdragoner (Nr. 24).
— Tageskalender für Montag (zweiter Pfingstfeiertag). Lichtspielhaus, Bahnhofstr.: „Schatten der Unterwelt". — Astoria-Lichtspiele: „Polizei".
— Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Morgen, Sonntag, 18.30 Uhr, letzte Fremdenoorstelluna der Winterspielzeit mit der Aufführung der komischen Oper „Die schöne Galathse, von Supps, und dem Singspiel „Brüderlein fein!", von Fall, unter der Spiel, und musikalischen Leitung von Hub-Cuj6. Die Vorstellung findet zu er- mäßigten Operetten-Preisen statt. Die Intendanz teilt mit, daß zu dieser Aufführung Zehnerkarten und nur bis zum Ende der Spielzeit gültige Schau- spielgutscheine gegen Zahlung des Ausschlags eingetauscht werden.
** Aufgehobene Straßensperre. Das Polizeiamt teilt mit: Die Sperrung des Selterswegs ist, da die Straßenbauarbeiten beendet sind, aufgehoben worden.
** Maienblasen. Bei dem heutigen Maien- blasen, das vom Turme der Johanneskirche um 19 Uhr stattfindet, werden folgende Stücke zu Gehör gebracht: 1. O heil'ger Geist kehr bei uns ein; 2. Abenddämmerung, Idylle von Ruh; 3. Lobet den Herren ihr Heiden all, von Melchior Vulpius, 1609.
** Ludwig ßintmann, das beliebte Mitglied des Gießener Stadttheaters, wurde als erster Chärakterkomiker an das Stadttheater Zwickau verpflichtet.
** Ein« 65jährige Mitbürgerin in Gießen. Am zweiten Pfingstfeiertag, 25. Mai, kann Frau Pfarrer Preufchen Ww., Marbur
ger Straße 20 wohnhaft, in verhältnismäßiger Frische ihren 95. Geburtstag begehen. Die alte Dame wohnt feit 1886 in Gießen.
** Ehrung Gießener Feuerwehrleute. Anläßlich der ersten Hauptübung der Freiwilligen Gailfchen Feuerwehr überreichte Branddirektor Braubach im Auftrage des hessischen Innenministers den Feuerwehrkameraden Georg Wahl und Adolf G ä b i s ch für 40jährige treue Dienstzeit bei der Freiwilligen Gailfchen Feuerwehr Ehrenurkunden und Medaillen des hessischen Staates.
*• Oberhessischer Kun st verein. Die neue Kunstausstellung, die letzte in diesem. Frühjahr, wird Sonntag, 24. Mai, eröffnet und läuft bis zum 21. Juni. Sie bringt eine große Anzahl von Arbeiten der Mitglieder des Vereins für Originalradierung-München, insgesamt von 19 Künstlern, unter ihnen z. D. Karl Dauer, Oskar Graf, Adolf Schinnerer u. a. m. Die Ausstellung hat außerdem als besonderen Vorzug den der großen Preiswürdigkeit der handsignierten Blätter. Wer sich die Mühe gibt, die Ausstellung mit Muhe und Ruhe durchzugehen, wird sie mit dem Gefühl, einen starken Genuß gehabt zu haben, wieder verlassen.
** Die ftäbtifdje Kunstsammlung im Neuen Schloß, Eingang Senckenbergstraße, ist an den beiden Pfingstfeiertagen von 11 bis 13 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Kinder haben nur in Begleitung Erwachsenen Zutritt.
** D i e Museen und der Heidenturm sind an beiden Pfingstfeiertagen bei kleinen Preisen geöffnet.
*♦ Vom Botanischen Garten. Seit einigen Tagen zeigt der Botanische Garten wieder sein sommerliches Antlitz. Alle pflanzengeographischen Gruppen sind wieder im Freien aufgestellt. Die Ueberwinterungshäuser sind geräumt worden. Am ersten und zweiten Pfingstferertag wird in den Warmhäusern von 11 bis 12 Uhr eine besonders formenreiche Kollektion von Kakteen und buntblättrigen Gewächshauspflanzen zugänglich gemacht und erläutert werden.
** Kraftomnibusoerbindung nach Kloster Arnsburg. Ausflügler dürfte die Mit- teilung interessieren daß auch in diesem Jahre von jetzt ab eine Kraftomnibusverbindung an jedem Sonntag von Gießen nach Kloster Arnsburg eingerichtet ist. Der Autobus fährt um 13.40 Uhr in Gießen (Ludwigsplatz) und 18.15 Uhr in Kloster Arnsburg ab.
*• Kavalleristentreffen in Gießen. An den beiden Pfingstfeiertagen findet hier die Wiedersehensfeier der ehemaligen hessischen Leib- Dragoner (Rr. 24) und deren Feldformationen anläßlich des 10jährigen Bestehens des Gießener Vereins ehern. Hess. Leib-Dragoner statt. Die Feier bringt am ersten Pfingsttage nachmittags
ein Fuhballwettspiel auf dem Spielplatz der 1900er um den Pokal der ehern. Hess. Leib-Dra- goner des Kreises Gießen, ab.mds einen Begrü- ßungskvmmerS in der Turnhalle Am zweiten Pfingstfeiertag findet vormittags Fel.Gottesdienst auf Oswaldsgarten statt, dai.aa- Ouadrillen- Reiten, sodann ein Festzug, anschließend Feier in der Turnhalle. Der Festzug wird sich durch folgende Sttahen bewegen: Rcustad:, Bahnhostraße, Westanlage, Südantage, Dleichstraße, Ludwig- strahe, Reuen Däne, Sonnenstrahe, Brandplatz, Ostanlage, Walltorstrahe, Schuistrahe, Sonnenstrahe. Sel.erswcg, Westanlage, Oswaldsgarten (Auflösung).
Kirchliche Nachrichten.
Evangelisch« Gemeinden.
Sonntag, den 24. Mai. 1. Pfingstfeiertag.
Sladlkirche. 8 Uhr: Pfr.Mahr; 9.30: Pfr. Becker; Beichte und hl. Abendmahl für Matthäus- und Mar- kusgemeinde: 11.15: Kinderkirche für die Markus- gemeinbe; Pfr. Becker. — Johanneskirche. 8: Pfr. Bechtolsheimer; 9.30: Pfr. Ausfelb; 11: Kinberkirche für bie Johannesgemeinde; Pfr. Ausfelb. — Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfr. Lenz; 11: Kinder- kirche für bie Luthergemeinbe: Pfr. Lenz. — Elifa- beth-Kleinkinderschule. 9.45: $fr. Lic. Ißaas; Beichte und hl. Abendmahl für bie Petrusgemeinbe; 11: Kin. berkirche für bie Petrusgemeinbe; Pfr. Uic. Waas. — Klein-Linden. 9: Hauptgottesbicnft: 13.30: Nachmit- tagsgottesbienst. — wicfeck. 9.30: (Frauenchor); Kollekte für bie Lutherstiftung; 10.45: Kinberkirche. — Allen-Vuseck. 14: (Frauenchor); Kollekte für bie Lu- therstiftung. — Trohe. 15.30: Pfr. Bönning (Röbgen). — Kirchberg. 10: Kirchberg; 11: hl. Abendmahl für bie jungen Männer unb Frauen von Staufenberg; Kollekte für die Lutherstiftung; 13.30: Kirchberg; Kollekte; 13.30: Lollar; Kollekte. — Hausen-Garben- teich. 10: Hausen; Mitwirkung des Frauenchors; 13: Garbenteich; Mitwirkung des Gesangvereins Lieberkranz. — TDatjcnborn-Sfeinbcrg. 13.15: Hauptgottes, bienst; Kollekte; Mitwirkung des Kirchengesangoereins. — Lich. 9.30: Stiftsdechant Kahn; Posaunenchor; Chorschule; Frauenchor; 12.45: Kinbergottes- bienst; 14: Stiftspfarrer Draubt.
Montag, ben 25. Mai. 2. Pfingstfeiertag.
Stadtkirche. 8 Uhr: Pfr. Becker; 9.30: Pfr.Mahr; 11: Kinberkirche für bie Matthäusgemeinbe; Pfr. Mahr. — Johanneskirche. 8: Pfr. Ausfelb, 9.30: Pfr. Bechtolsheimer; Beichte unb hl. Abendmahl für Lukas- unb Iohannesgemeinbe; 11.15: Kinberkirche für bie Lukasgemeinbe, Pfr. Bechtolsheimer. — Ko- pelle bes Alten Friedhof». 9.30: Pfarrassistent Seemann. — Elifabeth-Kleinkinderschule. 9.45: Pfr. Lenz. — Klein-Linden. 9: Hauptgottesdienst. — Wie- seck. 9.30: (Chorschule); Kollekte für den Kleinkinder- schulfonds. — Alten-Vuseck. 14; Kollekte für den Er- roeiterungsbau der Kleinkinderschule. — Kirchberg. 10: Kirchberg. — Hausen-Garbenteich. 10: Garbenteich; 13: Hausen. — Watzenborn-Steinberg. 10: Hauptgottesdienst, 11: Kinderkirche. — Lich. 9.15: Beichte; 9.30: Stiftsdechant Kahn; hl. Abendmahl; 14: Stiftspfarrer Draubt.
Katholisch« Gemeinden. Samstag, ben 23. Mai.
Gießen. 16.30 unb 19 Uhr: Beichte.
Sonntag, ben 24. Mai. Pfingstsonntag.
Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion ber Frauen; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Pre- bigt; 11: Messe mit Prebigt; 14: Vesper mit Segen; 16.30 unb 19: Beichte. — Echzell. 11: Hochamt mit Prebigt. — Grünberg. 9.45: Messe mit Prebigt. — Hungen. 8: Hochamt mit Prebigt. — Laubach. 9: Hochamt mit Prebigt; 14: Vortrag unb Anbacht. — Lich. 10: Hochamt mit Prebigt; 20: Vortrag unb Anbacht. — Ribda. 8.30: Hochamt mit Prebigt.
Montag, ben 25. Mai. P f i n g ft m o n t a g.
Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; 8: Kommunion; 9: Hochamt; 11: Messe; 14: Festanbacht mit Segen. — Grünberg. 9.45: Messe mit Prebigt. — Hungen. 9.30: Hochamt mit Prebigt. — Lich. 7.30: Hochamt mit Prebigt; 14: Anbacht. — Lollar. 8.45: Messe mit Predigt. — Rldba. 8.30: Hochamt mit Predigt. — Scholten. 10.30: Hochamt mit Predigt.
Dienstag, ben 26. Mai.
Gießen. 20 Uhr: Maianbacht.
Freitag, ben 29. Mai.
Gießen. 20 Uhr: MaianSächt.__________________
Sonntagsdienstd.Aerzten. Avatbeken nm 24 5.3L Frau Dr. Rothenberger. Dr. Schäffer. Peltkanaporb.
Zahnarzt: Dr. Jäger. ’D
Montag, 25 Mai iPfingstmontaa): Frl. Dr. Gürtler. Dr. Steinreich. Glrschapotheke.
Zahnarzt: Dr. Kockerbeck.
DER
MILLIONSTE
WAGEN
VERLIESS DAS STAMMWERK AM 14. APRIL 1931
NUR EINE AUTOMOBILMARKE VON AUSSERGEWÖHNLICHER GÜTE KANN EINEN SOLCHEN REKORD ERREICHEN
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