Ausgabe 
23.1.1931
 
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Wirtschaft

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Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bl» 12.30 Uhr, 16 bie 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.

Anzel^enauslräge sind lediglich an die Geschäfts stelle zu richten.

Jur unverlangt cingesandte TH a u u | f r i p t r ohne belgcfügtes Bütfporlo wlrd feine Gewähr übernommen.

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Holzversieigerungs - Termine.

Samstag, 24. Januar.

Versteigerer. Fürstlich Solms-Lichsche Obersör- sterei. DersteigerungSort: An der Landstraße am Frankenbacher Feld. 11 älhr.

Soff 2 Milliarden Ausfuhrüberschuß.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

angeführten Ziffern geben die flöhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. - IRcldjsbantblofont 5 v. fl., Lombardzinsfuh 0 o.fl.

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xiu/u V|»v ywQx.«. ****** .... erlaufe hielt sich die freundliche G r u n d st i m in u n g. 2.-G.- Farben zogen bei lebhaftem Geschäft auf 118,75 Prozent an. Bei SchissahrtSwerlen und Schultheis; machte sich der Gtückemangel weiter fühlbar. Svenska verloren allerdings nach der anfänglich starken Stimmung 2,50 Mark. Später wurde cS wieder ruhig, doch konnten sich die erzielten Gewinne weiter behaupten.

nun endlich bie persönlichen Gegensätze. die Mt seitherige Arbeit deS Demeinderats nicht för­derten. beseitigt find.

Alten -D ufeck, 20. 3an. Am SamStag hielt der MandolinenklubFrisch- Auf" im Saale des Gastwirts Depp einen Familienabend ab, der einen harmoni­schen Verlauf nahm. Der 1. Vorsitzende Lep­per begrüßte die Teilnehmer und überreichte dem jungen Dirigenten Ludwig Schreiner in Anbetracht seiner Verdienste um daS Or­chester und die GesangSabteilung ein schönes Ge­schenk. Auch Fräulein Louise Bötz erhielt ali einzige mitwirkende Dame ein Geschenk. Unter der Mitwirkung des flumoriften Haber mehl von Wieseck endete der Abend in bester Stim­mung.

8 Alten-Bujeck. 20. Ian. Am Sonntag­abend hielt der hiesige Frauenchor im Saale von Gastwirt Rühl einen gutbesuchten Familien­abend ab. Pfarrer Sattlet, Wiesech hietz in einer Ansprache die Besucher willkommen. Zu Beginn wurde ein Gedicht des verstorbenen Pfar­rers Hartmann, des früheren Leiters, zum Vortrag gebracht, daS besonderen ^eifall fand. Es kamen sodann drei Theaterstück zur Auf- ührung, zu deren Einübung sich Legrer Ranft zur Verfügung gestellt hatte. Ober-Primaner Kraushaar, Rödgen, trug einige Lieder vor. Den übrigen musikalischen Teil bestritt der Thor mit einigen unter Leitung von Dirigent A i c o l a i chön «-getragenen Liedern.

Grünberg, 22. Gan. Ein dreister Gin - bruchsdieb stahl wurde in der vergangenen Aacht hier verübt. Dem Laden des Schuhmacher­meisters Albrecht GrosthauS in der Bahnhof­straste statteten Diebe, die - wie festgestellt toer-

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über die deutschen Anleiheverhandiungen etwas günstiger lauteten und auch die Aeuyorker Börse in festerer Haltung schlost. Die offizielle Börse fetzte bann auch etwas fester ein. da die S beIti- lat l en iu weiteren Deckungen als die UltimoDBrbereltungen schritt und auch von Pubtt- kumSseite kleine Kauforders vorgelegen haben. Olud) die Lage am Geldmarkt machte einen günstigen Eindruck auf die Börse Das G e- schäft war jedoch austerordentlich ge­ring. und die Kurssestigung ging nur sehr langsam vor sich. Die Möglichkeit einer weiteren Herab'etzung der Aeuyorker Diskontrate wirkte ebenfalls anregend, doch rechnet man In Börsen- frcilcn taum mit einer solchen Mastnabme, ob­wohl eine Politik niedrigerer Zinssätze sogar wichtiger Bestandteil einer Krisenerlcichterung oder Belebungspolitik ist Gegenüber der gestri­gen Abcndbörle haben sich teilweise bemerkens­werte K u r s b e f e st i g u n g e n ergeben. So lagen am Elektromarkt Licht und Kraft 3 Prozent fester 21®®.. Schlickert und Siemens lagen je 1.75 bi« 2.75 Prozent höher. Don Themiewerten gewannen Scheideanstalt 2,5 Prozent. I.-G.-Far­ben 1,25 Prozent. MontangeseUfchast undRutgers- werkc je 1 Prozent. 'Der Montanmarkt hatte sehr ruhiges Geschäft. Kaliwerte lagen um 2 Prozent gebessert. Bis 1 Prozent höher lagen austerdem Kunstseideaktien. Bankwerte und Bauunterneh­mungen. Von deutschen Anleihen zogen Llltbesitz um 0,20 Mk. an. Acubesih behauptet Am AuS- lanbrcnlenmarft lagen Türken auf festere Pariser Kurse ebenfalls leicht erhöht. Pfandbriefe ruhig. Im Verlause hielt sich die festere Stimmung, und auf weitere Deckungen her Kulisse lagen die Kurse 1 Prozent höher. Das Geschäft konnte sich leicht beleben. Mehr Gefahr war besonder« für Elektrowerte. Am Geldmarkt blieb der Sah für Tagesgeld unverändert. Am Devisenmarkt konnte sich der Dollar wieder etwa- befestigen, während Madrid leicht schwächer war. Man nannte Mark gegen Dollar 4,2080. gegen Pfund 20.4275, London gegen Kabel 4,8544, gegen Paris 123,88. gegen Mailand 92,72, gegen Madrid 46,60, gegen Schweiz 25,0875, gegen Holland 12,0675.

Berliner Börse.

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ixrschiedenrn Arten des Schutzes der Bücher Beschädigung und die Mittel zur Beseitigung von Beschädigungen. Es folgte sodann die Dar­stellung der Verwaltungs- und Ausleihmethoden, der Aufstellung der Bücher, der Führung von Karten u. a. in. Aach der Mitlagsvause be­handelte Dr. R veilen bleck die wichtigsten Ifterarischen Hilfsmittel des DolkSbiblivthelars.

Geburtstagskinder Rechtsanwatt und Aotar Ernst Schneider aus. Für den unterhaltenden Teil sargte die Kapelle Weller. Austerdem war für eine Reihe humoristischer Vorträge Herr Paul ! B u ch w a l d aus Giesten gewonnen. 3m Laufe des Abends dankte Herr Elle für bie freund- tiche Einladung, wobei er betonte, dast es ihm stets eine Freude gewesen sei. den Fünfziger- Vereinigungen mit Dichtungen die Feste und Feiern ausstatten zu helfen. Herr Elle liest dann im Anschluh an seine Ansprache einige seiner ciaenen Dichtungen in Altgiehener Mundart durch Herrn Ludwig Keller vortragen, die lauten kHeisall ernteten. Herr Als red Deich ert. Sobn 1 des Fünfzigers Adolf Deichert. erfreute die Fest­teilnehmer mit einigen Cicbbarbwtungen. Später landen dann noch akrobatische Kunststücke des Fünfzigers. Herrn Qluguft Krachs allseitigen leifalL Alte Märsche und andere Musikvorträge , 3ei Speise und Trank liehen die Festteilnehmer He Alltagssorgen vergessen und hielten sie in >roher Stimmung bis in die frühen Morgen- . Kunden beifammen.

" Einführungslehrgang für ne­benamtliche Düchereileiter 3n der Eoethelchule versammelte sich am Mittwoch, ein- gelaben von der Staatlichen Landesberatungs­stelle für das volkstümliche Düchereiwelen in

Oberbeffen.

Landkreis (Bietzen.

L Diese d, 23. 3an. Gestern abend fand eine öffentliche Sitzung des Demeinderats statt, die sehr stark besucht war. Besonders war eS Punkt 6 der Tagesordnung,Einspruch der Bürgerversanimlung gegen den am 29. Dezember gefaßten VemeistderatSbeschlust über Realsteuerer böhung". der größtes Znteresse hervorrief. Diele Ortsbürger mußten wieder umkehren. da der Sitzungssaal überfüllt war. Bürgermeister Schomber leitete die Sitzung. In der S p o r t p l a tz s r a g e , die seit längerer Zeit Gegenstand der Besprechung war, ist kürzlich von den beiden Vereinen ein Üeber- einkommen getroffen worden. Aur must die Ge­meinde auf dem Festplatz den zweiten Sport­platz schaffen, damit die Iugendmannschaften bei­der Vereine hier ihre sportliche Betätigung auS- üben können. Der Errichtung von Schiest- plähen auf dem alten Sandgrubengelände wurde zugeftimmt. Der Verpachtung der Sch a f - weide konnte in Anbetracht des geringen Ge­bote- nicht für drei Jahre zugestimmt werden, die Verpachtung soll für ein Jahr ausgeschrie­ben werden. Ebenso wurde die Submission der Sandgrube aus der Urselum vmn Gemeinde­vorstand mit Stimmenmehrheit abgelehnt. Für bie Submission von 50 Festmetern Sichenschwel- (en lagen zwei Angebote vor: 3ul. De11höfor (Giesten) erhielt den Zuschlag pro Festmeter für 21,15 Mk. - Dem Einspruch gegen den Eemeinderatsbeschlust kann der Bürgermeister nicht zustimmen, zumal in der Dürgerversamm- lung irreführende Zahlen genannt worden seien, und ferner auch der Einspruch nur als Protest aufzusassen fei, da er formell nicht den Vor­schriften entspreche. Er erklärte sich aber be­reit, den Protest der vorgesetzten Behörde mit Dem Aachtragsvoranschlag einzuschicken. Der Ge­meinderat deschlost auch demgemäst. Gemeinderat Karl Benner, der in der Bürgerversammlung für mancherlei Angelegenheiten in der Gemeinde allein verantwortlich gemacht wurde, nahm Ver­anlassung, zu den dort aufgeworfenen Fragen Stellung zu nehmen. Er erklärte, dast er in sachlicher Weise klären wolle, was zu diesen Gegensätzen führe, und eS ist anzuerkennen, dast er in feinen langen Ausführungen sich bemühte, die seitherigen persönlichen Gegensätze zu über­brücken. Auch Gemeinderat Karl Seibert sprach fachlich über die Angelegenheit, und man darf sich den Worten des Bürgermeisters Schomber anschliesten, die besagten, dast wohl

Berlin, 23.3an. Schon im heutigen Vor­mittagverkehr war die Grunds! immung als freundlicher zu bezeichnen, wobei von dem festeren Aeuyorker Dörsenschluh von gestern eine rein psychologische Anregung ausgegangen sein soll. Einige als ungünstig anzusehende Wirt- schaftSmeldungen. wic das ReichSbabndesizit, auch der gemeldete Einnahmeausfall bei der Reichs­bahn wurden kaum beachtet. Auch der Rückgang der StahlauSsuhr blieb ohne Sinflust auf die Stimmung und hinderte nicht, dast die Spekulation für den Ultimo zu weiteren Deckungen schritt. Dast noch verschiedentlich festere Engage­ments bestanden, ist auS den hohen Reports, d'? noch bezahlt werden, zu ersehen. Da auch daS Ausland mit festeren Meldungen erschien, profi- tierten die Auslandwerte Ö Mark, ^venska ge­wannen 9,50 Mark. Sonst standen noch Elektro- Papiere, Schiffahrtsaktien, Rheinstahl, Salzdet­furth und Schultheih etwa» mehr im Vordergrund und gewannen bis 3 Prozent. Anleihen etwa be­hauptet. Ausländer ruhig. Türken weiter an­ziehend. Pfandbriefe bet sehr ruhigem Geschast gut behauptet. Anteilscheine und ßiquibattons- pfanbbriofe, letztere zu AblösunaSzweckcn. etwas mehr gefragt. Staatsanleihen lagen anqcbpkn. ReichsoahnvorzugSaktien etwas schwächer. Reichs- schuldbuchsorderangen etwas freundlicher. Deldsatz unverändert. Tagesgeld mit 4 bis 6 Prozent, lMonatsaeld 6,25 bis 7,50 Prozent. Warenwechsel

lieben die Einbrecher liegen. Den Zugang zu dem Laden hatten sie sich durch bat Fenster an der Hofseite verschafft. Ein im Aachtdienst befind­licher Dahnbeaniter sah vom Bahnhof aus gegen 4 Uhr ein Auto in der Aähe des Hauses halten, ohne ihm aber weitere Beachtung zu schenken: ebenso bemerkten andere Leute, dast gegen 4,30 Uhr in der Aähe der flöfentränfe scheinbar ein Reifenschaden an einem Auto au8gcbcffert wurde. Gegen 5 Uhr machte ein Motorradfahrer, der fein Rad daselbst einstellen wollte, den Haus­besitzer auf den Einbruch aufmerksam. Trotz so­fortiger polizeilicher Absperrung des Tatortes und Zuhilfenahme eines (Siebener Polizeihundes, der zwar die Spur eine Strecke aufnehmen, ober wegen des benutzten Autos nicht weiterfinden konnte, gelang es noch nicht, die Täter zu fassen.

k. Hungen. Ist. 3an. Der wieder inSLeben gerufene O r t S g e w e r b e v e r e i n hielt im Saale des Gafthaufes .Zur Traube" feine erste Generalversammlung ab. Aach Begrü­ßung durch den Vorsitzenden, Bauunternehmer Koch, sprach zunächst Syndikus Röhr, Giesten, in einer kurzen Einleitung über Organisatioiis- fragen, während Bauunternehmer Becker, Die­sten, die Grüße der Handwerkskammer-Aeben- ftelle, Schreinermeister H a u b a ch, Giesten, die­jenigen des Dezirksverbandes der Gewerbe- Vereine überbrachte. Aach Genehmigung der Satzungen wurde der Anschluß des Ver­ein« an den Bezirksverband Giesten einstimmig beschlossen. AIS Vorsitzender des Ge- fellenprüfungsausfchuf'es wurde Maurermeister Becker, als Stellvertreter Schreinermeister Friedrich Dach gewählt. 3n einem Referat zeigte Syndikus Röhr die Entwicklung der wirtscha t- leben Verhältnisse in den letzten Jahren, um sich dann mit den Sanierungsmastnahmen des Reiches sowie den Aufgaben zur Regelung unserer Fi­nanzen zu beschäftigen. Zum Schiust sprach Ge­schäftsführer Kirchner. Giesten. über die Auf­gaben der neu errichteten Beratungsstelle des BezirksverbandeS Giesten der Gewerlwvereine.

Mrcie Büdingen

WSA. Ortenberg, 22. 3 an. Am Dienstag­nachmittag muhte der Postmeister des hiesigen Postamts mit einem Repolverschust im Kopf dem Krankenhaus in Büdingen zugeführt werden, wo er noch darniederliegt. Am Vor­mittag des Tages war ein RevisionSbeamter dec Oberpostdirektion Darmstadt zur Prüfung der Postamtsgeschäfte erschienen, und am Mittag, kurz nach 13 Uhr, wurde Der Postmeister mit dem Schuh im Kopf ausgefunden. Man hört in der Stadt, dost er sich den Schuh selbst bei- gebracht habe.

1930. Am öflmilaa« ! man uns schreib,, & 80,1930 im ii<e Leib 'lttagsseier im Aahmcn )rei große mit Blumen i für die Gäsie dop e für die Geburtstags« Melteljahr 1930 be« der ®cburl6i<]flßfinbft 6eni)cn, Aech/saiiwatt der Weiter hmxtc an ersten Tot^tnbtn M vor 21 Jahren in gleichen Laote manch' lai'.e, Hem, stemann riogs für eine Weih­en Lereins. Der alte h Marr, begrüßte in : den erwähnten Sait )ie herzlichsten ©lüd- tagskinder. Den Dank sprach im Namen der

n Mann «Mitts-'' memö. Aber Aievleite ist auch hier etc Mrbindung zu Die- it einer so verwirrenden zegenübrrsah, als W jouin bißchen uche ich i° flcra6t &,ct jen, blauen Stugen die 'och niemand hier oben mn » M ft

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Die soeben veröffentlichten Zahlen über die deutsche Austenhandelsstatistik 1930 geben ein ge- treues Bild unserer Wirtschaft. Die Einfuhr ist um 3 Milliarden, also um fast 25 Prozent zu- rüdgegangen. die Ausfuhr dagegen nur um 10 Prozent. Das Gesamtvolumen des Handels ist durch das Sinken der Weltmarktpreise und dis allgemeine Depression stark gesunken, wobei das Fehlen eines kaufkrästigen Publttums in Deutschland sich in der enorm gefallenen Ein­fuhr besonders bemerkbar macht.

Die Beschäftigung in der Zi­garrenindustrie. 3m Anfchlust an bie gestrige Meldung über die teilweise Wieder­aufnahme der Arbeit bei der Firma Rinn & TlooS erfahren wir, dast bei Rinn L LlooS nur in einem Teile der Filialbetriebe beschränkt ge­arbeitet wird, dagegen die Betriebe der meisten anderen Zigarrenfabriken nach wie vor noch ftillicgen. An der trostlosen Beschäftigungslage der gesamten Zigarrenindustrie wird auch durch eine teilweise Wiederaufnahme der Arbeit bei einem Unternehmen, von der man noch nicht weist, wie lange sie dauern wird, einstweilen nichts geändert.

'20-Millionen-AnleihefürFrank- fu r t a. M. Die Frankfurter Stadtverordneten- Versammlung nahm gegen die Stimmen der Aa- tionalsozialiflen und der Kommunisten den An­trag des Magistrats an, zur Bereitstellung der Deckungsmittel für die am 1. April 1931 fällig werdenden 20 Millionen Mk. 5prozentigs Schatz­anweisungen aus dem 3ab re 1928 eins Anleihe im Betrage von 20 Mill. Mk. aufzunehmen. ES sind bereits Verhandlungen über dir Bedingun­gen der Anleihe, deren ZinSfust 7 Prozent be­tragen soll, mit drei Bankenkonfortiqn, unter denen sich auch die Frankfurter Bank befindet, einge­lötet worden.

* Mehlpreiserhöbung. Die Süddeutsche Mühlenvereinigung hat den Preis für Weizen­mehl Spezial 0 um 0,23 Mk. auf 42,50 Mark pro Doppelzentner ab Mühlenstat'.on erhöht.

* D i e Schiffahrt auf der Lahn. Trotz der schlechten Wirtschaftslage hat sich die Schiff­fahrt auf der Lahn im 3ahre 1930 aut weiter- entwickelt. Gegenüber dem 3ahrc 1929 ist eine Steigerung deS Frachtverkehrs um 28 Proz. eln- getreten; es wurden 73 400 Tonnen befördert Segen 58 100 Tonnen im 3ahre 1929. 3m neuen fahre kann mit einem weiteren Ausbau der Lahn- schisfahrt gerechnet werden.

frankfurter Börse.

F r a n l f u r t a. M., 23. 3an. Tendenz: freund­licher. - Bereits im heutigen Vormlttagövcrkehr machte sich eine freundlichere Stimmung bemerk­bar. da die Aachrichten in der Morgenpresfe

Hessen, eine stattliche Zahl von meist Pfarrern und Lehrern der Kreis« Giesten. Friedberg und Büdingen. Aach Degrüstung durch Bibliothekar Dr. Otto Fuhr, Darmstadt, sprach der Leiter der Beratungsstelle, Bibliotheksdirektor Dr. Ewald Roellenbleck, Darmstadt, über die

Scrlln, 22 Januar

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