Ausgabe 
22.9.1931
 
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läge auf dem Ozean herumgelrieben.

vier Todesopfer eine» Verkehrsunglück».

Aus aller Welt.

Schweres Bootsunglück bei Norderney.

Da» MotorbootAnnemarie", das mit 18 Personen an Bord von vorderney einen Ausflug nach der Insel Juist unternommen hatte, ist auf der Rückfahrt während der Rächt durch stürmi­sche» Welter umgeschlagen und gesunken. Die ersten Rachrichlen stammen von einem Teil- nehmer der Fahrt, der gegen 5 Uhr den Der- such unternommen hat. die Vogelinsel Memmert schwimmend Zu erreichen, wo er gegen 7 Uhr mor­gen» völlig erschöpft elntraf. Rach seine« Angaben ist das Bool infolge des schweren See­gänge» vollgeschlagen. Da» Rorderveyer Rct-

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Aus der pwvmzialhauptstabt.

Dietzen, ben 22. September 1931.

Rheumatismus, die Krankheit des Herbstes.

23cm Dr. mcb. Curt Kayser.

21- ungebetener Dost erscheint alljährlich, be­sonders im Herbst, begünstigt durch Regen und Wind das Heer der rheumatischen Erkrankun­gen. Allerdings ist nicht alles .Rheumatismus", was der Dolksrnund damit bezeichnet. Der Arzt unterscheidet im allgemeinen zwei Formen: ben

tung»boot sowie da» Borkumer Reltung»doot liefen fosort an», von der Seeslugstalion Rorderne^ au» wurde «In Flugzeug m 11 Funkeinrich- lung entsandt, stur; nach 9 Uhr meldete da» Flug­zeug da» Boot an der westecke von Juist. Ret­tungsboote waren bereit» zur Stelle. Da» Bool ist inzwischen gesunken. Lin weiterer Josaste de» gesunkenen Motorboote» konnte gerettet tdc*cu. Lr hatte sich an den Mast geklammert ustd wurde vom Juister MotorbootIlse" au» feiner gefährlichen Lage befreit. Roch undeflätigt ist. datz zwei weitere Jnsasten de» gesunkenen Motorboote» gerettet sein ollen. Immerhin beziffert man auch In Juist die Zahl der mutmaßlich Ertrunkenen mit etwa 15 bi» 16. '

Rach ergänzenden Meldungen fand auf Juist gestern ein Turnfest statt. Zu diesem hatten sich Borkumer Inselbewohner mit dem Bool de» Borkumer Badedirektor» Specht von Borkum nach Juist eingeschisst. Lus der Rückfahrt benutzten sie die Fahrrinne de» fog. haak»gat, ein Fahr- wasser, da» wegen feiner Gefährlichkeit berüchtigt ist. hier schlug da» Boot voll Maller und sank. Da» MotorbootIlse" von Juist sichtete heute früh da» verunglückte Boot. Drei Personen hingen noch am Mast. Beim Rähcrkommcn der Ilse" wurden zwei der am Mast hängenden Leute durch die brechend« See in» Meer gerissen und ertranken. Rur der dritte konnte, wie ge­meldet, gerettet werden.

Oie deutschen Ozeanflieger gerettet.

Au» Halifax wird gemeldet, da» MotorschiffB e l- moira", da» von Albany im Staate Reuyork unterwegs nach Rutzland ist, habe die Flieger Johannsen. Belga und Rody ausge­nommen. Der norwegische DampferBeimoira" sichtete da» Flugzeugwrack gegen 7 Uhr morgen» 80 Meilen von der Küste Reufundland» entfernt. Der Dampfer steuerte sofort auf da» Mrack zu, auf

Budapest, 21.Sept. (TU.) Bei der Polizei herrscht fieberhafte Zätiaeit. da man aus der sicheren Spur der Attentäter von Bia Torbagy zu sein glaubt. Die Wendung tft da­durch eingetreten, datz sich die erst phantastisch erscheinenden Auslagen einer Bäuerin alS -uver- lässig erwiesen haben. Sine Bauersfrau namens Julia Habli habe bei der Polizei angegeben, sie wäre zugegen gewesen, als o r e i M ä n n e r , von denen der eine ihr bekannt wäre, o t e Höl­lenmaschine auf den B i a Tarbagyer Biadukt gelegt hätten. Die Polizei hat aus Drund der Angaben der Habli den stellunaslosen Kellner Toth gestern nacht in der Rahe von Budapest verhastet. T leugnet mit dem Ver­brechen etwa- zu tun gehabt zu haben. Die H verharrt jedoch bei ihrer Aussage, datz T. mit zwei anderen Männern, die ihr unbe­kannt seien und nur deutsch sprachen, das Verbrechen verübt habe.

Die Polizei ist dec Meinung, datz Toth lediglich ein Werkzeug ausländischer kommu­nistischer Organisationen war, mit dsr Ausgabe, den richtigen Platz für das Attentat auszusuchen Das eigentliche Attentat dürste von zugereisten Reichsdeutschen oder Oesterreichern verübt worden sein Die Rachforschungen in dieser Richtung werden mit fieberhaftem Rachdruck fort­gesetzt. Die österreichische Polizei hat auch schon in Leoben (Steiermark) auf Gründ einer pri­vaten Anzeige den in Württemberg geborenen 31jährigen Maschinenschlosser C© al ter von Riesen unter dem Verdacht der Teilnahme an dem Attentat verhaftet Riesen, der leugnet, hatte sich durch Aeuherungen über das Attentat verdächtig gemacht. Es wurden bei ihm zahl­reiche Zeitungsausschnitte über d i e Katastrophe von Bia Torbagy gefunden. Er hielt sich auch kurz vor dem Attentat in Budapest und Stcinamanger auf. will aber Ungarn be­reits cm 11 September verlassen haben. Da- Kreisgericht Leoben setzte sich mit den ungarischen Behörden sogleich in Verbindung.

" Geschäf tsjubiläum. Die Firma Gustav 3. Kahn, Leder- und Schuhwarengrohhandlung in Dietzen, kann in diesen Tagen auf ein sechzig- jähriges Bestehen zurückblicken. Eie wurde im Jahre 1871 von Herrn 3. Kahn gegründet. Rach dem Tode des Gründer- wurde das Geschäft von dessen Witwe Frau Adelheid Kahn und deren Sohn weitergeführt. Die heutigen In­haber sind die Herren Siegmund Stamm und Hugo Leopold.

Die Bühne im Dienste der Krebs- betämpfung. Auf Veranlassung des Verbandes der Krankenkassen für Stabt und Kreis Gießen biachte die Gemeinnützige Deutsche Bühne für Volks» Hygiene gestern abend im Stadtthcater vor völlig ausverkauftem Haufe das TendenzdramaDie Tra­gödie des Arztes" zur Aufführung. Zur Einführung in die Zweckbestimmung des Abends, Aufklärung über erfolgversprechende Bekämpfung der Krebs- krankheit zu schaffen, hielt Universitätsprofessor Dr. d. Iaschke einen aufschlußreichen populärwisien- schädlichen Vortrag, in dem er wertvolle und be- herzigenswerte Fingerzeige gab, bei deren Befolgung im Kampfe gegen die Krebskrankheit viel Gutes, nämlich die Rettung von Menschenleben vor der Vernichtung und die Ersparnis materieller Werte, erreicht werden kann Die Bühnendarstelluna unter­strich den eindrucksvollen Vortrag noch in sehr wirk­samer Weise. Da gestern abend Hunderte von Inter- esienten angesichts des ausoerkauften Hauses zu dem belehrenden Abend nicht mehr zugelassen werden konnten, wird die Veranstaltung am kommen- den Donnerstagabend im Stadtthea- ter wiederholt werden. Hebet den Verlauf des gestrigen Abends werden wir morgen noch näher

Lin rumänischer Benzintransporlzug in Flammen.

Auf der Strecke PloeftiSlobozia ereignete sich ein furchtbares Eisenbahnunglück. Ein Transportzug mit 50 Ziftemenwagen, die 12 000 Tonnen Benzin enthielten, stieß in voller Fahrt mit einem Leerzug zusammen Die Maschine und die ersten Waaen entgleisten und wurden zer- trümmert. Das auslausende Benzin ergoß sich über die Strecke und stand im nächsten Augenblick i n bellen Flammen. Innerhalb weniger Mi­nuten bildeten die beiden Züge ein einziges Flam­menmeer. Bisher sind fünf Leichen geborgen worden. .

Ein Seehund im Allthein.

3n Lingenfeld bei Speyer wurde eine außer- ordentlich seltene Feststellung durch Fischer im Alt- rbein gemacht. Bei der Druslachmündung sichtete man ein Tier, das sich oft am Usergelände auf- hielt und bei Herannahen von Passanten plötzlich wieder ins Wasser sprang. Als das Tier auch aus der .Insel Grün wiederum zum Vorschein kam wurde man gewahr, datz es sich um einen Seehund handelt. Unter welchen Umftänöcn das Tier in den Altrhein kam. konnte noch nicht aufgeklärt werden. Man nimmt an, datz der See­hand entweder von einem Zirkusunternehmen ent­wichen ist oder durch das Hochwasser in das Alt­rheingebiet geraten ist.

autzerordentliche Höhe erreicht haben, von ganz besonderer Bedeutung. Schon vor einigen Jah­ren hat sich daher eine internationale Organi­sation zur Bekämpfung deS RheumatiSmu« ge­bildet. Dor allem aber mutz jeder einzelne be­strebt fein, der rheumatischen Erkrankung und ihren persönlichen und wirtschaftlichen schweren Folgen dadurch wirksam entgegenzutreten, datz er sich so frühzeitig als möglich in sachgemäße n r z t- liche Behandlung begibt und nicht mit selb­ständiger Behandlung, oder durch die Verwen­dung von Mitteln, die von unverantwortlicher Seite angeboten werden, kostbare Zeit Der-

Rundfunkproqramm.

Mittwoch, 23. September.

7.00: Frühkonzert auf Schallplatten. 10.20 hi- 10.50: Da« Kunstlied. Dorgetragen von Stu­dienrätin (Sulla Geis und Kapellmeister Hans Rosbaud. 12.05: Schallplattenkonzert. 15.15 bis 16 00: Stunde der Jugend. 17.05: Sine halbe Stunde Klaviermusik. 17.30: Sine halbe Stunde ältere Tanzmusik der Kapelle Haas. 18.00: Karls­ruhe Handharmonikakonzert. 18.40: .Kirchlich« Einheitsbestrebungen", Dortrag vom Präsidenten Dr. Bähr, Kassel. 19.05: .Frauenemanzipation im Orient", Dortrag von Dr. HanS Lohn. 19.45: Funk-Kabarett. Schallplatten Anekdoten Witze. 21.00: Konzert de« Rundfunkorchester-: Joseph Haydn. 22.35 bi- 24.00: Don Budapest: Zigeunermusik.

Ott Wetterlage.

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d. 11. Stpltmhfr jqühr

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berichten, heute aber möchten wir schon all Denen, di« gestern feinen Zutritt sanden, und darüber hin­aus allen Mitbürgern den Besuch der Wiederholung am Donnerstag dringend empfehlen.

2u-stellung gewebter Hand­arbeiten. Die Firma ERöhr A zur Zeit in einem ihrer Schaufenster In der Bahn­hofstraße «ine Anzahl von Handarbeiten aus­gestellt, bi« auf einfachem Webrabmen hergeftelU wurden. Die Arbeiten sind von Gießener Haus­frauen, meist nach eigenen Entwürfen gearbeitet, Jur Verfügung gestellt worden und geben einen Hnblid in ein neuzeitliche- Handarbeitsschaffen. Au- Dolle hauptsächlich, auS Seide und Bast sind eine Reihe von Dinaen bcrgcfkllt, die allt Beachtung verdienen. Sofakissen und Tischdecken, Kasseemühen und Jacken, Handtaschen und Gür­tel. ja sogar Hüt« wurden auf dem einfachen Webrahmen geschaffen, der ebenfalls im Schau­fenster gezeigt wird. Auch prächtige Teppich« konnten mit dem einfachen Werkzeug gefertigt werden. In den meisten der ausgestellten Ar­beiten äußert sich ein feines Empfinden für -Form und Farbe, gleichzeitig läßt sich fest­stellen, datz die Handarbeiten nicht die OrgebnUf« einer kopistischen, fonbern einer rein schöpferischen Tätigkeit sind Die Fülle der ausgestellten Ar­beiten lätzt erkennen, datz di« an sich sehr einfach« Technik in hohem Maße entwicklungsfähig ist und sich zur rein kunstgewerblichen Betätigung steigern läßt. Es dürfte nicht zuviel getagt sein, daß obwohl da- Ende der Entwicklung nicht abgesehen werden kann auf Metern Gebiet der Hand­arbeit eine neue "Volkskunst entstehen kann deren innere Werte nicht unterfchätzt werden tollten. Die kleine Ausstellung im Hause Röhr Dürfte i sicherlich manche wertvolle Anreguna vermitteln. Räheres über die von der Firma Röhr Dorge- sehenen Kurse zur Erlernung der Wcbtechnik ist auS der Anzeige in unserer SamStagnummer er­sichtlich.

Frachtermäßigung für Obst und Kartoffeln. Um die Verwertung der diesjährigen Obsternte zu erleichtern, hat die Reichsbahn mit Gül­tigkeit vom 21. September ab den Ausnahmetarif 16 0 für frische Aepsel und Birnen zur Verarbei­tung in industriellen Verwertungsbetrieben ringe« führt. Der Ausnahmetarif gilt von und nach allen Bahnhöfen und gewährt für Wagenladungen gegen­über den seitherigen Frachten eine Ermäßigung von 25 Prozent. Entsprechend dem Ausnahmetarif 16 A erstrecken sich die Vergünstigungen auch auf den I Bahnversand von Kartoffeln.

weiter« cokatnachrtchteo im 2. Blatt

den dl« Konten der am Samstag getätigten Ge­schäfte beglichen und laufende 21ngelegenbeüen er­ledigt. Die schon feit Monaten tobende Schacht um die Stabilität hes Pfundes und um die Stellung des 'Londoner Finanzmarktes ist verloren.

Obwohl der Engländer den Ernst der Lage «mpsindet und sich auch die Bankwelt keine», megs darüber täuscht, kling, doch au» allen Unterredungen da» fest« vertrauen heraus, datz England auch diese Kris« überwinden werde. Da» Puhlikum Ist ruhig. Von keiner Stell« wird'«in Ansturm ans bk Kosten otwr auch nur «in außergewöhnlicher Bedarf von Bargeld gemeldet.

Die Stimmung richtet sich fle0«21merila und besonders gegen Frankreich Beiden Lan­dern wirb vorgeworfendaß sie do» innere Welen des Goldstandard» nicht o erst an den haben, sich ihrer Derpstichtungrn al» Besitzer von 30 Millionen Gold nicht bewußt sind und damit die In langjährigen Ersahrun- otn erworbene und veredelte Finanzpraris Londons durchkreuztundoereitel t hatten. Es fehlt auch nicht an Worten der Kritik über Dir eigene Politik, die nur zu gern bereit war, ben französischen Wünschen nachzugeben. Die offtpelle, von der gesamten Preste aufgenommene W a r nung vor P a n i k, ch r i 11 e n und d,e Parole Geschäft wie gewöhnlich hat auch auf die Londoner > Finanzwelt und Wirtschaft eine be­ruhigende Wirkung gehabt Man beschrankte sich zu- nächst auf ein Abwarten der Reaktton, dk die eng­lischen Notmaßnahmen an den außerenglischcn Geld- markten hervorgerufen werden. Die ersten Schatzun­gen be» Psundkurse » an ben au»Ian- dischen Börsen lauten natürlich wesentlM) schwächer als am Samstag Aber trotz dieser )iach- richten über den Stand de» Pfundes imU»laahe war die Stimmung durchaus zuversichtlich, die Zeitungen weisen darauf hin, daß aewisse ver- lüfte unvermeidbar und zu erwarten seien, bevor es gelinge, da» Pfund zu einem neuen Kurs zu stabilisieren.

Die vom Parlament ergriffenen Maßnahmen trugen dazu bei, die zuversichtliche Stimmung noch günstiger zu gestalten. Es werben sogar Stimmen laut, ble von einer Rückkehr fjenberfon», bes Lhess ber Opposition, l n ble Regierung sprechen. Durch biese» Er­eignis würbe ble Regicrungsopposition nur noch au» einigen Unverbesserlichen bestehen. Vie Tat­sache, baß gestern hmberson eine l a n g e U n - terrebung mitMacbonatb hatte,führte zu zahlreichen Vermutungen.

Die Warenmärkte standen natürlich auch unter dem ersten Eindruck der Pfundkurse. Die Preise sind gegenüber Samstag erhebltch höher. Getreide zog um etwa 4 Schilling an.B a u m- wvlle reagierte mit einer Preiserhöhung ,rn Ausmaß von etwa 50 Punkten, Küpser erhöhte sich um 5 bi« 5,5 Psund per Tonne und Z t n n sogar um 8 Pfund per Tonne. G old tendierte ld)iiMd)cr. Es stellte sich auf 84 ö^iHtng 9,75 Pence per Unze gegen 84 Schilling N,5 Pence per Unze am Samstag. Im übrigen herrscht über die internationale Auswirkung der eng­lischen Maßnahmen nur eine Meinung, näm­lich datz der Entschluß der Regierung Macdonald dazu angetan sein dürste, die Politiker aller Länder zu zwingen, gemeinsam an Die Ent­wirrung der Probleme zu gehen, in die Die ge­samte Weltwirtschaft verstrickt ist.

Auf der Spur der Attentäter von Bia Torbagy.

Wichtige Vcrtzaftungcn in Budapest und Leoben.

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Wettervoraussage.

Immer noch lagert dos Hochdruckgebiet über den britischen Inseln und läßt an seiner Vorderseite durch meist nördliche Winde Äaliluft nach dem Festlands hin fließen. Dadurch wird das kühle und etwas wechselhafte Wetter aufrechterhalten, ohne daß dabei nennenswerte Niederschläge auf- treten.

Vorhersage für Mittwoch: Teils wech­selnd wolkig, teils aufheiternd, kühl, nachts Tempe­raturen in Gefrierpunktnähe, feine oder nur ver­einzelte leichte Schauer.

Vorhersage für Donnerstag: Noch keine wesentliche Aenderung in AussiHt.

Lufttemperaturen am 21. September: mittags 11.4 Grad Celsius, abends 8 Grad: am 22. Sept.: morgens 7,6 Grad. Maximum 11,7 Grad, Mini­mum 7 Grad. Srdiemperaturen in 10 cm Tiefe am 21. September abends 12,6 Grad, am 22. Sep­tember: morgens 10 Grad Ce si S. Rieder'ch'äze 0,6 Millimeter. Sonnenfcheindauer 4 Stunden.

Gelbe Rancherzähne

bas Süchtig« für meine Zähne. Nach bteimalig. Gebrauch blendend weihe Zähne, trotzdem dieselben durch vieles Stauchen braun u. unschön wtrtien. Ich werde nichts anderes mehr gebrauchen, als Gblorobont 8, Horst Berg. Man verlange nur die echte ThlorodoM-Zahn» paftt, Tube 54 U. u. Sv W., und weise jeden Ersatz dafür zurück.

Muskel- und den Gelenkrheumatismus.

Beim MuSkel-Rheumatismus erkran­ken, wie fchon sein Rame sagt, gewöhnlich be­stimmte Muskeln oder Wuskelgruppen. So viel wir wisten, kommt als ursächliches Moment für I die Erkrankung Erkältung in Frage. Wahrend aber der Muslel-Rheurnati-mus ein verhältnis­mäßig harmloses Leiden ist, da- unter geeigneter ärztlicher Behandlung in ziemlich kurzer Zeit zur Abheilung kommt, stellt der Gelenkrheumati-mu- eine schwere und lang dauernde Krankheit dar.

Der akute Gelenk-Rheumati-mu- wird ausgelöst durch eine Insektion de- Äbtpeti mit bestimmten Krankheitserregern. Als Sin» trittSpsortc für da- KrankheitSgift fpielcn erfah­rungsgemäß Mandelentzündung, schlechte Zadn« und dgl. neben allgemeinen Srkältungsursachen I die Hauptrolle Unter Fieber, begleitet von Schüt­telfrost und heftigen Schmerzen, entwickeln sich in verschiedenen Gelenken, sprunghaft nacheinander Entzündung und Schwellung. Wenn auch die eigentliche Erkrankung der Gelenke in manchen Fällen ohne nachteilige Folgen wieder zurückgeht, so ist dieses Derhalten durchaus nicht die Regel. Dor allem hat der Gelenk-RheurnatiSrnuS eine große Reigung. in kürzerer oder längerer Frist wiederzukehren. Sine weitere Gefahr deS akuten Gelenk-RheumatiSrnuS besteht darin, datz er ent­weder zu "Versteifungen der Gelenke, oder aber zu gefürchteten Rachkrankheiten, insbesondere deS , Herzen- und der Vieren führt. Die große Mehr- bem brei Menschen bauer nb Signale Hcrzklappensehler verdankt ihre Ent^

gaben. Sie würben aus ben Dampfer übernom- stehung einem Gelenk-RheumatismuS, oder auch men, wo es sich herausslellle. daß es bi« deutschen fast alle anderen Organe des ^br^rS Kmnen Ozcanslieger waren, die am 13. September von durch eine gclenI-rbeumaH1»e Erkrankung

''M N°ch m »».umati«.

Neuyork abgeflogen waren. D,c JUeget I ug A teils aus dem akuten Gelenk-Rheuma» waren völlig erschöpft, wahrend Roby unb ^-mus hervor, teils bildet er eine Spätfolge an- Johannsen unversehrt geblieben sind, hat ber Por- ^,rcr chronischer Krankheiten; so z. B. gibt eS tugiese Delga beim Riedergehen auf den Ozean eine cinen Gelenk-RheumatismuS auf tuberkulöser und leichte Beinoerlchung baoongelragen. Daß ble Jlie- einen solchen aus syphilitischer Grundlage. 2ttich g«r sich solang« mit ihrem Landslugzeug über Störungen ber inneren Drüsen deS weiblichen Wa fer haben hatten können, ist dem Umstand Körpers sowie Srtranfungen^ ^^^DCnfD4n zuzuschreiben, daß bi« Junkersmaschine hohle ^^^^San^u^en

Tragflächen besah, bi« bas Flugzeug nicht ^cr Rheumatismus in feinen verschiedenen Sor- untergehcn liehen. Die Flieger wurden etwa 50 men muß Q[^ cinc nahezu ebenso verderbliche weiten von der Stelle aufgefunden, wo man ihre -Polksscuche bezeichnet werden, wie die Tuber- waschine am 14. September gesichtet hatte. Daraus kulose. Diese Tatsache ist in einer Zett, in der die wird geschlossen, dah ihr stompah durch die sozialen WohlfahrtSlasten ohnehin f<$on eine ttjlager oon Btlllglanh fltflörl tvor- 1 den ist. so dah sie im «reise herumgeflogen sind, bi» ber Brennstoff erschöpft war. Sie sind dann sieben

Dei Magdeburg ist auf einem unbewach­ten Uebergang 'wachen den Bahnhöfen der Re­benbahnstrecke Zeppem ckLoburg e l n m i t f l e- ben wcib 1 ia) en Personen besetzter Kraftwagen mit einem Personenzug zusammenge stoßen. Don den Insassen des Wagens wurden zwei Frauen und zwei Kinder , -

getötet, zwei Frauen schwer und eine Frau . 'MiAnittindtttrpiic

leicht verletzt. Rach Aussagen unbeteiligter Zeu- Gtc^encr rLochenmarktpreise. gen liegt ein -Verschulden der Führerin ^s kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: deS Kraftwagens vor. Butter Pfund 1,40 bis 1,50; Matte 30 bis 35;

Cl. spdttfrn.g.tntw «tW.8 M

In der finnischen Ducht haben sich zwei ratfcl- ß 10; Spinat 20 bis 25; Römischkohl 8 bis hafte Schiffsunglücke ereignet, durch die neun 1Q. -Lohnen 15 bis 25; Unter-Äofclrabi 5 bis 6;

Spritschmuggler ihr Lebest ein buh- Tomaten 20 bis 25; Zwiebeln 8 bis 10; Meer-

ten, darunter auch der berüchtigte schwedische tcttidk 40 his 80; Kürbis 5 bis 6; Pilze 20 bis

Großschmuggler Karl M a l m b e r g. 2lm <Samä- 25 Kartosseln 3l/i bis 4; Frühäpfel 8 bis 10;

tag um 22.30 Uhr ereignete sich auf dem Motor- «dlläöfel 3 bis 4; Aepsel 8 bis 10; Birnen

fahrzeugK a r u" aus Reval eine Explosion, g 15; Dörrobst 30; Pfirsiche 40 bis 60; Das Schiff war mit 2 0 Tonnen Benzin Preihelbeeren 30 bis 35; Brombeeren 30 bis 35;

für die Spritschmuggelslotte, die vor der finni- Wetschen 10 bis 12; Honig 40 biS 50; junge

schen Küste liegt, unterwegs. DaS Fahrzeug sa n l ^hne 90 bis 1,00; Suppenhühner 80 bis 1,00;

sofort. Der Kapitän des Schiffes. Strandberg 40; Ääf(. (10 Stück) 60 bis 1,40;

wurde ins Meer geschleudert, wahrend die fünf $auben eiüd 50 bis 60; Eier 11 bis 12; Blu-

übrigen Insassen mit dem Schiff in die Tiefe menlo^ 30 5^ 70; Salat 5 bi« 10; Salat-

gingen. Ein schwedischer Dampfer konnte Strand- I flur[cn 15 bis 20; Einmachgurken 2 bis 4; Cn- berg retten, nachdem er über zwei Stunden ^vien 10 bis 15; Ober-Kohlrabi 8 bis 10; Lauch

im Wasser gelegen hatte. Am Sonntagnachmittag 5 1Q. Rettich 10 bis 15; Sellerie 10 bis 40;

fuhr Strandberg mit dem Motorfahrzeug ,.E 0 - Radieschen Bund 10 bi« 15; Kartoffeln Zentster Ion" zur älnglücksstelle hinaus. Kaurn emgetrof- 2 gQ 3>00; Aepsel 5.00 bi« 7,00; Weihkraut fen, ereignete sich auch an Bord der ,.E 0 - his 4 00 Wirsing 6,00; Rotkraut 6,00 Mk. lon" eine Etplosion. An verschiedenen Stel- ' ' «ornotuen

len stand das Motorboot in Flammen. Strand-

berg und drei andere Personen mußten über T a g e s k a 1 e n d e r für D i ens t a g: Bord springen. In wenigen Augenblicken Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: ..... und das ist waren sie in der Tiefe verschwunden, dj«: Hauptsache" (DolkStag).

Der übrige Teil der Besatzung löschte das Feuer und wurde später von Fischern gerettet. 3n Helsingsors vermutet man. daß es sich bei diesen Unglücksfällen um einen Racheakt anderer Spritschmuggler handele. Andere behaupten, dah in der finnischen Bucht Unterfeeminen feien.

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