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■flt d.r Dernehmuna fl«”- Pro,. 5)i. tzlvl?, Pflegeanstalt TMdvrs. °0 die Taten Kürtens ankhasterGeistes- n worden seien. Eine ot- 'etsteSkrankheit warnicht e uncrAr.ichen Gemüts- sei Kürtcns Groh- cßenö könne man sagen, it bei dem Angeklagten che auch keine Dewußt- Jur, da er ein aus- ächtnis hab«. Eine
bei Kürten ebenfalls' cslranlheit sei in smri men, wohl aber Heizung minellen Tergehrn: aber i nicht in dieser Mise in auch das Milieu nkbar schlecht war, schrankenlos md verant- ungen nachgeben. oinLial-heil- md Pflege- ir. Aaeiher, imichiri .suchung dÄ Ängellagten drstcht bd Kürten weder chtvachsinn. Der An- ich meisterhast, toog Geltungsbedürfnis i ifr ein rücksichtslos dreifr und wehleidig. Er »istische Deranla- ch Geisteskrankheit, ver- ihigkeit ofrt Unnormal!* ne inen. Dei der guten -es Kürten sonmensür m einer GeisterkaM» iphrnbl nicht in W verminderten au« tii imifi « 4*" er Taten abgelcpnt
Dr. Huebner hat der inf DewuhtlosiDt und
Geistesgestörtheil feststellen können. Kürten ist aber Psychopath. Zwangshandlungen liegen bei ihm nicht vor. Es liegt psychiatrisch betrachtet bei den Taten keine ge st orte Geistesverfassung vor, die den Schuh des § 51 rechtfertigen kann. Der Sadismus ist Kürten nicht angeboren, sondern von ihm erworben. Wenn Kürten in Gefahrmomenten seine Untaten obbrach, ist anzunehmen, daß seine Sinne Wohl funktionierten. Nichts bei Kürten lasse den Schluss zu, daß die strafrechtliche Verantwortung gefehlt habe. Irgendein greifbares Moment für eine Unzurechnungsfähigkeit sei bei Kürten nicht ge'unden worden. Die lleberlegung sei in allen Fällen, vielleicht bis auf den Fall Klein, vorhanden gewesen. Kürten hatte bei seinen ganzen Handlungen genügend klare Erwägung zur Erreichung seines Zweckes. Die reichsgerichtliche Auffassung hinsichtlich der Heber- legung müsse auch in diesem Falle Anwendung finden.
Aus alter Wett.
300 Kinder Hamburger Erwerbsloser nach Frankreich eingeladen.
In der Hauptversammlung der Gesellschaft der Freunde des Vaterländischen Schul- und Erziehungs- wcsens wurde von einer Einladung desfran. zösischen Lehrervereins Mitteilung gemacht, nach der ab 19. Mai 300 Kindern Hamburger Erwerbsloser in einem heim an der Biskaya für vier Wochen freie Unterkunft und Verpflegung geböte^ werden soll.
Wegen Mordes zum Tode verurleilk.
Das Schwurgericht Koblenz verurteilte den 25jäh- rigen Ackergehilfen Adolf Müller aus Jlgesheim,cher am 31. Januar d. 2. den Gbmeindediener Gravius auf der Landstraße aus dem hinterhalt erschossen hatte, zum Tode.
hohe Zuchthausstrafen gegen Posträuber.
Das Schöffengr.cht Gleiw.h verurteilte denBau- arbeiter Stogniew und den Grubenarbeiter Ksen- sik auS Hindenburg wegen Raubüberfalles, un-. befugten Waffenbesitzes und Freiheitsberaubung zuje 7 Iahren Zuchthaus. Die Angeklagten hatten die L a n d k r a f t p o st von Rudzinitz nach Plawniowitz überfallen und ausgeplündert und den Postschaffner in dem Wagen eingesperrt. An Stelle der erhofften 30 000 Mark waren ihnen nur 500 Mark in die Hände gefallen.
Ein Dorfbrand nach neun Jahren aufgeklärt.
Am zweiten Psingstfeiertag 1922 brach auf dem Grundstück des Mühlenbesitzers Rohde in Stresow (Altmark) ein Feuer aus, das in kurzer Zeit s i e ben B a u e r n g e h ö f t e und mehrere Scheunen in Asche legte und bei dem ein Gastwirt, der sein Vieh retten wollte, in den Flammen umkam. Alle Ermittlungen verliefen damals ergebnislos. Jetzt, nach neun Jahren, wurde als Brandstifterin die damals 12jährigs Tochter des Mühlenbesitzers Rohde ermittelt, die sich zur Zeit in Hamburg in Stellung befindet. Sie hat eingestanden, den Brand aus Rache gegen ihre Stiefmutter angelegt zu haben.
Jack Diamond verhaftet.
In Catskill (Staat Reuyork) wurde der berüchtigte Danditenführer Iack Diamond verhaftet und in das Gefängnis von Loncale übergeführt. Er soll den Chauffeur eines Lastwagens grausam mißhandelt haben, der einem seiner Konkurrenten gehörende Spirituosen beförderte.
von Einbrechern erschossen.
Einbrecher drangen in der letzten Nacht in das an der Chaussee Dannenberg — Uelzen gelegene Wohnhaus des 57 Jahre alten Arbeiters Friedrich Lüders ein, dessen Haus in der Nähe der Molkerei liegt. Als sie damit beschäftigt waren, Wurst und andere Lebensmittel einzupacken, wurden sie von Lüders überrascht. Di« Einbrecher gaben mehrrere Schüsse ab, und Lüders wurde von einer Kugel getötet. In dem Verdacht, an dieser Bluttat beteiligt gewesen zu sein, steht der als Ein- und Ausbrecher bekannte Sträfling Walter Krüger, der erst kürzlich aus dem Gefängnis Harburg-Wilhelmsburg entwichen ist.
Gandhi, gegen die europäische Missionsarbeit in Indien.
Gandhi äußerte sich in einer Unterredung über seine Stellung zum europäischen > Missionswerk. Er werde die Missionare auffordern, Indien zu verlassen, falls sie nach der Erklä- rung der indischen Unabhängigkeit noch versuchen sollten, die Inder zum Christentum zu bekehren. Die Missionare seien willkommen, solange sich ihre Arbeit auf reine Liebestätigkeit, ärztliche Hilfe und Erziehung beschränke, aber das hochkultivierte Indien habe nicht nötig, sich eine abendländische Religion aufzwingen zu lassen.
Rom feiert Geburtstag.
Der Geburtstag Roms, der mit dem Fest der Arbeit zusammenfällt, wurde wie immer am 21. April als staatlicher Feiertag in ganz Italien durch eine Reihe von Deran- ftaltungen und Kundgebungen begangen. Sämtliche Städte und Gemeinden hatten geflaggt. Lleberall wurden die in der letzten Zeit fertig» gestellten öffentlichen Arbeiten, Bauten, Straßen, Cntwäfferungsanlagen usw. eingeweiht und der Benutzung übergeben. Im Mittelpunkt des Tages aber stand die sog. faschistische Aushebung, d.h. die Qlu'rüdung der in drei Kategorien gegliederten faschistischen männlichen Äugend in die nächste Kategorie.
Aus der Provinzialhauptstadt.
Gießen, den 22. April 1931.
Unsere neuen Romane.
Nachdem wir in der gestrigen Ausgabe des „Gießener Anzeigers" den Roman „Kreuzweg der Liebe" von Paul Grabein zum Abschluß gebracht haben, beginnen wir in der heutigen Nummer mit der Veröffentlichung eines neuen Werkes, von dem wir annehmen dürfen, daß es einen ausgesprochenen Publikumserfolg haben wird: die Verfasserin, unserem Leserkreis durch eine Reihe von Romanen seit langem rühmlich bekannt, gehört zu den geschätztesten Autorinnen, deren Werke stets und allenthalben ungewöhnlichen Anklang gefunden haben. Der neue Roman heißt:
„Das Schicksal spricht das letzte Wort" von J.Schneider-Focrstl.
Frau Schneider-Foerstl, aus deren Feder wir früher bereits, wie unsere Leserinnen und Leser sich mit besonderem Vergnügen erinnern werden, die Romane „Märtyrer der Liebe", „Lache Bajazzo!", „Das Erbe des Herrn von Anstettcn" und „Helene Chlodwigs Schuld und Sühne" ver- öff-mtlicht haben, vereinigt auch in diesem neuesten Roman alle Vorzüge ihrer spannenden Erzählergabe und einer überquellenden Phantasie — Vorzüge, welche ihre Arbeiten für die besonderen Erfordernisse des fortsehungsweisen Zeitungsabdruckes so überaus geeignet machen.
„Das Schicksal spricht das letzte Wort" ist ein moderner Gesellschalts- und Liebesroman, dessen überraschend verschlungene Handlung zu ergreifenden Höhepunkten gesteigert wird, und deren Gestalten der Leser mit immer wachsender Spannung und Anteilnahme auf ihrem Schicksalswege bis zum versöhnlichen Ausklang begleitet.
So dürfen wir hoffen, mit dem Abdruck dieses Romans einen nicht minder durchschlagenden Erfolg zu erzielen als mit den früher verösfent- lichten Werken der weithin geschätzten Autorin.
Gleichzeitig weisen wir daraus hin, daß in. der nächsten Nummer unserer Illustrierte^ am fern» inenden Samstag unter dem Titel „Das Leben h a t r e ch t" ein neuer Roman von Hans Ioachim Flechtner erscheint, von dem wir das Erst» verosfentlichungsrecht für ganz Deutschland erworben haben. Flechtner gehört zu den talentvollsten Schriststellern der jüngeren Generation, der sich bereits durch mehrere Romane und kleinere Erzählungen einen guten Namen gemacht hat. Die Bürgermeisterwahl von Holzheim ungültig.
Der Kreisausschuß des Kreises Gieße n beschäftigte sich in seiner gestrigen Sitzung mit dem von dem Kreisdirektor erhobenen Einspruch gegen d i e Bürgermeisterwahl in Holzheim. Die Verhandlung fand unter dem Vorsitz von Oberregierungsrat Ritzel statt und dauerte, da über 40 Zeugen zu vernehmen waren, etwa acht Stunden. Nach einstündiger Beratung erklärte der Kreisausschuß die Bürgermei st erwähl von Holzheim für ungültig. Ausführlicher Bericht über die Verhandlungen folgt.
Vornoti,;cn.
— Tageskalender für Mittwoch. Stadt, theater: „Die Jungfrau von Orleans", 19.30 bis 22.30 Uhr. — Filmvortrag über „Leuna-Benzin und praktische Kraftstofffragen, 20 Uhr, Palast-Lichtspiele, Kirchenplatz. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Drei Tage Mittelarrest".
— Au s dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Heute 19.30 Uhr Erstausführung der romantischen Tragödie „Die Jungfrau von Orleans" von Schiller: neue Inszenierung; Spielleitung Intendant Dr. P r a s ch. Die Rolle der Jungfrau spielt Beatrice Doering. Mitwirkende: das gesamte Solopersonal. — Freitag bleibt das Theater geschlossen. Die Vorstellung für die Freitag-Abonnenten wird auf Samstag, 25. April, verschoben. Das Opern- ensemble des Stadttheaters Mainz wird von d'Albert die Oper „Die toten Augen" als einmaliges Gastspiel zur Aufführung bringen. Die Intendanz macht darauf aufmerksam, daß die Vorstellung pünktlich 20 Uhr beginnt Ende 22 Uhr. Opernpreise.
— Der Verkehrs, und Verschönerungsverein Gießen hält morgen abend im Gasthaus Boller feine diesjährige Hauptversammlung ab. auf die besonders hingewiesen sei. (Siehe heutige Anzeige.) 1
*
** D i e Etatssitzung des Gießener Stadtrats am kommenden Freitag, in der über den städtischen Haushaltsvoranschlag für 1931 Beschluß zu fassen ist, beginnt um 17 Uhr im Sitzungssaale des Stadthauses, Bergstraße.
*• Steuererleichterung für alte Personenkraftwagen. Unter dieser lieber» schüft lesen wir in den von Bücherrevisor Herrn. Will zu Gießen Hera i ^gegebenen „Aktuellen Steuersragen" (Rundschreiben Nr. 8) folgendes: Eine Verordnung des Reichsfinanzministers bestimmt, daß der Besitzer eines Personenwagens, besten Motor mehr als 3500 Kubikzentimeter Hubraum hat, fünf Iahre nach der erstmaligen Zulassung den Antrag auf Steuerermäßigung stellen kann, dem Folge gegeben wird, wenn der Nachweis des Alters erbracht ist. Die Ermäßigung beträgt ein Drittel des Steuersatzes, wobei
aber der sich ergebende Steuerbetrag nicht niedriger sein darf als der Steuersatz für den Wagen von 3500 Kubikzentimeter Hubraum. Die Ermäßigung soll den Uebergang hochwertiger gebrauchter Wagen in eine zweite, aber wirtschaftlich schwächere Hand erleichtern und heute stillgelegte Wagen dem Verkehr wieder zuführen.
" Mit Byrd zum Südpol. Der Kulturfilm, der am Sonntagvormittag im Lichtspielhaus Bahnhofstraße über die Leinwand ging, war ein einzigartiges Spiegelbild der ebenso kühnen wie großangelegten amerikanischen Südpolexpedition. Die Forschungsreise war,, wie aus dem Fstm deutlich und überaus eindrucksvoll hervorging, mit einer Sorgfalt und einer Großzügigkeit vorbereitet, wie kaum je eine andere zuvor. Auf zwei Dampfern, die Unmengen von Lebensmitteln bargen, verließ die Expedition den Hafen von Neuyork, drang tief in das Eismeer vor, errichtete an der bekannten Rohbarriere das Standquartier „Little America", das zum Ausgangspunkt für die Errichtung eines Reservelagers und zum Ausgangspunkt des glücklichen Polfluges wurde. 42 kühne unerschrockene Männer blieben auf dem Eise zurück, während sich die Schiffe wieder tn das offene Wasser begaben. Einen
Wenn Ihre
Empfehlungsanzeige
in der Freitags- oder in der Samstagsnummer des Gießener Anzeigers durch sorgfältige, wirksame Satzausstattung
werken soll
dann geben Sie sie bitte spätestens im Laufe des Mittwochs beziehungsweise Donnerstags in der Geschäftsstelle auf
Polarwinter, sechs lange lichtlose Wintermonate verbrachten die Männer im Eise, bis der Frühling die Vorbereitungen zum Polflug und den Polslug selbst gestattete. Der Flug gelang. Dyrd und einige seiner Getreuen waren im drer- nwtorigen Fokker ausgestiegen, überwanden das 5000 Meter hohe Polargebirge, kreuzten über dem Pol. um schließlich wohlbehalten und gesund zurückzuleh.en, versehen mit reichern wissen- schastllchcn, rnetereologischern und geologischem Material. Der Film selbst, ein Paramount-Film, war hinsichtlich der Konzeption ein Meisterwerk seiner Art. Gleichermaßen hervorragend in der Photographie. Packende Bilder von der Sturmfahrt der Schiffe über den Ozean, von ihrem Kamps gegen Wind und Wellen, prächtige Aufnahmen von der Ciswüste der Arktis, Bilder aus dem Lagerleben, reizvolle Aufnahmen von den lustigen Intermezzos mit den Pinguinen, von dem Auf- und Untertauchen der Walfische in der eisfreien Wasserrinne, das alles fesselte die Aufmerksamkeit der Besucher in hohem Maße. Erschütternd war der Tod eines treuen Hundes dargestellt, daneben wurde die ganze Erhabenheit einerseits und die Trostlosigkeit der Polarlandschaft andererseits im Bilde festgehalten und so eine lebenswahre Schilderung der Expedition gegeben, die ihre Wirkung nicht verfehlte. Der Film in seiner Gesamtheit darf mit voller Berechtigung als eine Kulturtat erster Ordnung bezeichnet werden.
Rundfunkprogramm.
Donnerstag. 23. April.
7.15 bis 8.15: Frühkonzert. 9 bis 9.45: „Aus einem ostpreußischen Gutshof", Hörbericht aus Kuikeim. 11.50: Schallplattenkonzert. 15.30: Stunde der Iugend. 16.30 (Pforzheim): Nachmittagskonzert. 18.15: „Vom richtigen Denken", Vorttag von Hermann Klamforth. 18.45: „Modernes Gift", Vortrag von Dr. Irene Levis. 19.15: „Der Himmel im Mai und Ium. — Die Lebensdauer eines Sternes und insbesondere unserer Sonne", Vortrag von Professor Edmund Sittig. 19.45 (Mannheim): Aus Carl Maria von Webers Wanderjahren, Erlebniste und Werke. 21: Gastspiel der Ganghofer-Thoma» Bühne, „Magdalena", ein Volksstück in drei Auszügen von Ludwig Thoma. 23 bis 24: Zigeunermusik.
Freitag, 24. April.
7.15 bis 8.15: Frühkonzert. 11.50: Schallplattenkonzert. 15.20: „Erdkundlicher Gesamtunterricht", Vortrag von E. Augenreich. 15.50: „Die modernen Sprachen im Schulunterricht", Vortrag von Dr. Majer-Leonhard. 16.30: Konzert des Rundfunkorchesters. 18.10: „Aktuelle Filmfragen", ein Gespräch zwischen Leo Weiß und Dr. Franz Wallner. 18.30: Eine Viertelstunde Deutsch. 18.45: Hilfsmaßnahmen bei der Behandlung loderet Zähne. 19.25 (Karlsruhe): Mandolinenkonzert. 20.05 (Festsaal der Liederhalle Stuttgart): Symphoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Stuttgart. 22: „Frühling" (österreichische Lyrik). 22.30: Briefkasten. 23.10 bis 24: Tanzmusik.
Hessische Verkehrsunfall-Siaiistil.
Ein betrübliches Bild zeigt die hessische Verkehrsunfallstatistik für die Zeit von Oktober bis Dezember 1930. Danach wurden in Hessen während dieses Zeitraums nicht weniger als 13 Personen durch Verkehrsunfälle getötet und 333 Personen verletzt. Ins- gesamt ereigneten sich 406 Kraftfahrzeugunfälle. Die Provinz Starkenburg schneidet mit sieben Toten am ungünstigsten, Oberhessen mit einem Toten (Kreis Friedberg) am günstigsten ab. Die Stadt Mainz hatte die größte Zahl der Verkehrsunfälle mit 79, und die größte Zahl der Verletzten mit 69 zu melden; dagegen ereignete sich nur ein einziger tödlicher Verkehrsunfall.
Die Wetterlage
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* Schnee a Graupeln ■ Neoei K Gewnter.(§)wind$tiiie.O' sehr leichter Ost massiger Sudsuowesi stürmischer norgwest Ole Pfeile fliegen mit gern winde Oie oe>oen Stationen stenenoen zahlen geben die Temperatur an. Die Linien verbinden Orte mit gleichen* auf rteeresniVeau umgerechneten Luftdruck
Wettervoraussage.
Infolge stärkerer Temperaturgegensätze hat über Polen der Luftdruckfall zugenommen und sich eine Störung entwickelt. Die westwärts über Deutschland ihren Einfluß entfaltet. Wahrscheinlich wird die Rück, feite der Störung noch weiter über Deutschland vorgreifen, so daß unser Bezirk mit in ihren Bereich gelangt und dadurch noch kühles und wechselhaftes Aprilwetter mit einzelnen Schauern herrscht.
Aussichten für Donnerstag: Wechselnd wolkig mit vorübergehender Aufheiterung, noch kühl, vereinzelte Schauer.
Aussichten für Freitag: Bewölkt mit Aufheiterung, Temperaturen wenig verändert, strich- weise leichtere Niederschläge.
Lufttemperaturen^ am 21. April: mittags 9 Grad Celsius, abends 5,8 Grad: am 22. April: morgens 5,3 Grad. Maximum 9,1 Grad, Minimum 1,1 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 21. Avril: abends 9,4 Grad; am 22. April: morgens 5,8 Grad Celsius. — Sonnenscheindauer 1% Stunden.
Eewinnauszug
1. Klasse 37. Preußisch-Süddeutsche (263. Preuß.) Staats-Lotterie
Ohne Gewähr Nachdruck verboten
Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Eewmne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II
1. Ziehungstag 20. April 1931
3n der heutigen Vormittagsziehung wurden Ce. Inne über 300 M. gezogen
4 Gewinn« 8U 5000 M. 60513 108241
4 Gewinne ju 3000 M. 219139 245341
10 Gewinne »u 2000 M. 28455 78130 117082 133902 249617
20 Gewinne zu 1000 M. 50028 119467 154427 196402 221245 236604 243184 305429 345182 364291
50 Gewinne,o 800 M. 8286 12554 41956 47699 104197 118775 122584 124071 138076 191796
219748 234664 234928 252651 265224 267352
268864 270666 308168 321076 330724 332958
365703 370668 396036
46 Gewinn« ju 500 M. 560 24188 34981 40768 45027 46792 53169 62735 82749 116183 120362 125336 141183 147544 160350 166890 172682 172763 218801 232802 257712 296201 361555 In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Ge -inne über 300 M. gezogen
2 Gewinne zu 100000 M. 219196
2 Gewinne zu 10000 W. 42888
8 Gewinne zu 3000 M. 102507 118293 246868 380992
4 Gewinne zu 2000 M. 113349 255942
30 Gewinne zu 1000 M. 14129 90034 98159 149301 159400 177926 193280 242075 265220 278457 293124 295790 335894 342354 359978
28 Gewinn« >u 800 Al. 11799 46151 117733 126323 152267 162700 172021 228378 232465 282542
296908 336742 344639 348029
46 Gewinne zu 500 M. 12602 50464 98180 99292 110346 120705 126078 128094 160062 222657
234920 251584 269017 273417 288523 293182
302598 332142 332665 390816 394407 398081
399561
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