Wirtschaft
21 .Dezember
Geld
Lombardzinssuß 8 v. h.
; ein derartiges I Gedanken hätte um gestohlenes |
Sucher unter dem WeihnachiSbaum
L)
5,856 50,05
12 49 65,07
3,063
169,77 77,58 78,68
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58,70 21,37
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in 29, 2kL 19. 25. 37. 19.
schwachen Konsumkaufkraft das erhebliche Angebot in Kühlhausware, die zu jedem Preis auf den Markt geworfen wird. Gute, schwere Eier lagen verhältnismäßig widerstandsfähig, dagegen gaben Dalkansorten stärker im Preise nach. Es notierten in Pfennig per Stück ab loco Frank-
gesprochen.
Einern Studenten waren von dem Bücherbrett eines Zimmers verschiedene Male Lehrbücher abhandengekomnren. Es stellte sich heraus, daß sie von dem 20jährigen Sohne seines Vermieters nach und nach gestohlen und verkauft worden waren. Dieser erhielt wegen Diebstahls statt einer an sich verwirkten namhaften Gefängnisstrafe eine Geldstrafe von 30 Mark. Das Gericht lieh bei dem geständigen Angeklagten Milde walten, obwohl er sich zur Zeit des Diebstahls schon auf Abwegen befand, und alle väterlichen Ermahnungen nichts geholfen hatten; es glaubte, dah der Strafzweck schließlich auch durch eine Geldstrafe erreicht werden könne. Die Käufer der gestohlenen Bücher standen ebenfalls vor Gericht, wegen Hehlerei im Sinne des § 259 StGDs. Die Anklage gegen sie hob hervor, dah Dücherangebot sie sofort auf den < bringen müssen, es handle sich i „ .
wieder etwas leichter, die Südamerikaner behaupt- teten sich dagegen gut.
Am Nachmittag war das Geschäft außerordentlich ruhig, doch hat sich das englische Pfund weiter erholen können und zog wieder auf 3,4074 gegen den Dollar an. Gegen Paris schloß es mit 86,43, gegen Zürich mit 17,40 und gegen die Reichsmark mit 14,30. Der Dollar blieb unverändert, ebenfalls die Reichsmark, die sich in Neuyork auf 23,72 stellte. Die Norddevisen waren eher etwas fester. Japan blieb unverändert, ebenfalls die Amerikaner. Der holländische Gulden konnte sich in Neuyork nach fast unveränderter Eröffnung später gut befestigen.
furt a.M.: Bulgaren 9 bis 9,5, Jugoslawen 8,5 bis 9, Rumänen 8,5 bis 9, Holländer 8 bis 11. Dänen 8 bis 11, Flandern 9,5 bis 10, Deutsche Frischeier 9 bis 12, in- und ausländische Mittelund Schmuheier 1 bis 7,5, Kühlhauseier: Hollander 8,5, Bulgaren 7,5, Rumänen 7 Pfennig.
!l Gießen.
fach vorbestrafter agere FreihritL- liung gegen ein ich, durch das et n Monat Ve- iar. Die Haupt- leiche Md, wie
(ht aui ie am 3rma« ichle Uhr gc- taui angwokn, von einem iln* tou-tix zurück«
igten, die Wegen i Fällen zu M oerarteilt wotJin n nicht festgestcU •inem Falle einer rden die Stra^ >n Sefängnit
Angeklagten, der „irr Wochen Ve- wurde ohne Da« c tro) ordnungs« n war. _
Eine feine Aufmerksamkeil, die helle Begeisterung hervorruft, ist Kaffee £jag als Festgeschenk. Erstens weil er so gut bekommt, denn er ist ja coffeinfrei und vollkommen unschädlich, zweitens, weil die schönen Weihnachtsdosen das Entzücken jeder Hausfrau find. 8704V
Erholung des Pfundes
Reichsmark gut gehalten.
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Prag . . Budapest . . Sofia . . Holland OSIo Kovenhage». Stodbolm London Buenos Aires Neunori Brüssel Italien . .
Pari« . .
Gdiroetj Spanien Danzig Japan
Silo oe Ian.. Jugoslawien. Lissabon
Amtsgericht Gießen.
Ein 20jähriges hiesiges Laufmädchen, soll sich an einer öffentlichen Sammlung, die von Haus zu Haus ging und deren Ertrag für den „Roten Lag der KPD." bestimmt war, ohne behördliche Ermubnis beteiligt haben. Der eigentliche Sammler war ein Kommunist, der sich im Besitze einer bereits mehrere Einträge enthaltenden Liste befand und eine Sammelbüchse mit sich trug. Die Angeklagte wurde in dessen Begleitung an den Türen verschiedener Häuser einer belebten Straße angetroffen. Sie gibt an, ihre Begleitung sei eine zufällige gewesen, sie habe lediglich Zeitungen verkauft, bzw. verkaufen wollen. Zum Weiterverkauf geeignete Blätter hatte sie in der Hand. Mit der Geldsammlung will sie gär nichts zu tun gehabt haben. Bei dem Sammelgeschäft ihres Begleiters hat sich die Angeklagte stets schweigsam verhalten; nur auf einen Vorhalt hat sie einmal erwidert, sie dürfe doch noch Zeitungen erkaufen I Diese Feststellungen beruhten auf Angaben von Zeugen, die um Gaben angegangen worden waren. Zu einer Verurteilung reichten sie nicht aus, und die Angeklagte wurde frei-
iÄetrin8 ‘ « Gisbdljn p W oitk fr,am M). e,'c lag, maßt Hauptsache be.
tummelte sich *c Abdahu nicht Verfügung stehen, '^gehenden Nacht 'me Luch mußte eMasfen werben, .JfQfiige Eisdecke 'i der Zeit etwas Stellen Master in der verginge, rechnen sein, daß le gut gebrauch».
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Berlin, 19. Dez. (WTB.) An den internatio- len Devisenmärkten hat sich das englische Pfund, nach seiner starken Abschwächung im gestrigen Nachmittagsverkehr, wieder erholen können, doch sind die Kurse von gestern vormittag noch nicht wieder erreicht worden. Gegen den Dollar eröffnete das Pfund mit 3,3550 (gestern Schluß 3,3350) und zog dann bis auf 3,38 an. Gegen den Gulden befestigte es sich auf 8,41, gegen Paris auf 86, gegen Zürich auf 17,3350 und gegen die Reichsmark auf 14,2850 (gestern Schluß 14,1250). Der Dollar war gut gehalten, ebenfalls die Reichsmark, die in Amsterdam 58,7250 und in Zürich 120,85 notierte. Die Norddevisen lagen eher
Wochenbericht vom Sronffurter Schlachtviebmarkt.
Angesichts der bevorstehenden Weihnachtsfeier- t«ige stand der Fcank.urter Schlachtviehrnarkt m der abgelaulenen Woche im Zeichen zum Teck enorm erh.hter Austriebe. Da aber die Dachfrage bedeutend besser als sonst war, zeigte der Geschäftsgang an einzelnen Märkten trotz der hohen Zutriebe eine leichte Belebung. Die Prersgestal- hing war nicht einheitlich, doch überwogen die Besserungen. ,
Am Großvieh markt beweg.e sich der Handel in ruhigen Bahnen, doch war gegenüber den khten Märkten eine bessere Kauflust unverkenn- bar Anfangs bekundeten die Käuier stärkere Zu- nückhult ng, da s e d e Preiser.tw dl. ng abwarteten, die indeß gegen die Vorwoche keine merklichen Der- Liderungen aufzuweisen hat. Etwas reger war die Machfrage nach guten Ochsen, die auch 1 Mk. hoher notierten, ferner nach Kühen und Färsen, dre ishren Preisstand behaupteten, während Dullen vernachlässigt waren und 1 Mark nachgaben. Der Auftrieb betrug 1827 Stück gegen 1725 Stück; es txerblieb äleberstand. „
Sehr stark war der Auftrieb am Kalber- miarkk. Trotzdem war das Geschäft ziemlich lebhaft. Besonders gute Kälber waren gesucht und erzielten Preise über Rotiz. Aber auch sonst zogen >:e Preise gegen die Vorwoche um rund 4 Mark »er Zentner an. Der Markt wurde ziemlich schnell geräumt, obwohl die Beschickung mit 2022 Stück um etwa 4c5 Stück stärker war.
Schafe hatten zunächst eine nochmalige Preis- cinbuße von etwa 2 Mark hinzunehmen, doch . konnte dies am Rebenmarkt wieder ausgeglichen werden, da das Geschäft auch hier eine leichte Belebung erfuhr, zumal die Anfuhr gegenüber der Vorwoche um etwa 100 Stück (655 gegen 558 der
Wochenbericht vom frankfurter Produktenmarkt.
Der Frankfurter Getreidemarkt lag auch in der vL.igen Woche sehr stark darnieder. Cs wurden nur Käufe zur Deckung des notwendigsten Tagesbedarfs vorgenommen. Die llnsiche.h.it der Vorwochen blieb auch nach der Veröffentlichung der Tiotberorönung bestehen, obwohl sie keine direkte Eingriffe in die Getreidewirtscha.t gebracht hat.
Angesichts der Zurückhaltung war das Angebot von Brotgetreide stets ausreichend, während es sich bei normalem Geschäftsgang als viel zu krapp e.wiesen hätte. Die Preise für Weizen und Doggen haben sich weiter um je 3 Mark ermäßigt. Lediglich Weizen konnte llch später um eine Mark be eiligen. Weizen mit 71-Kilogramm Hek- t-liter-Eewicht stellte sich auf 221 Mark und Rog- $en mit 72-Ki'ogramm-Hektoliter Gewicht auf 2 I . .50 Mark je Tonne.
Don Futtergetreide blieb Hafer stärker angeboten. Die Dotierung schwächte sich um weitere 2,50 Mark auf 152,50 bis 160 Mark ab. Tas Braugerstegeschäft war sehr st.ll und ßeichräntte sich nur auf ganz vereinzelte älmsähe. Tie Dotierung ließ um 5 Mark per Tonne nach ob notierte 170 bis 175 Mark. Industrie» und Futtergerste waren wenig gefragt.
Trotz der nahen Weihnachtsseiertage blieb das Weizenmehlgeschäft sehr schuppe, d. Das Geschäft in Auszugsmehlen bckeb sehr oegrenzt. Tie Preise gingen um 0,25 Mark zurück. Die Dotierung für Roggenmchl ermäßigte sich um 0,50 Mark Trotzdem kamen kaum Umsätze zustande. Sie Preise ab Frankfurt stellten sich wie folgt: Weizenmehl, südo., Spez. 0 mit Austauschweizen & bis 3b, dasselbe, Sondermahlung 33,25 bis Kl,25, Weizenmehl, Niederrhein.. S-ez. 0 mit Aus- t auschweizen 35 bis 35,75, dasselbe, Sonder- miahlung 33,25 bis 34, Roggenmehl, bis 60prozent. Tusmahlung 30,25 bis 31,50 Mark je 100 Kilo.
Die Stimmung am Futtermittel m a r k t war gedrückt. 2n olge geringen Angeoots blieben nur Treber und Weizennachmehle im Preise gehalten, während Kleie weiter bis zu 0,25 Mark nachgaben. Weizenkleie 8,15 bis 8,25, Roggenkleie 900, Treber 12,75 bis 13,00. Am Karkoffel- n a r 11 ging die Dotierung bei sehr ruhigem Geschäft leicht zurück. Sndustriekartofieln. hiesiger Gegend, kosteten 2,65 Mark per Zentner.
*SenkungderDrahtpreiseuml0 o.H. Sie Preiskommission des Drahtverbandes G. m. b. Sy in Düsseldorf, die am 19. Dezember getagt hat, beschloß entsprechend den Bestimmungen der Notver- Mdnung eine Senkung der Grundpreise um 10 v. Sy Dezüglich der Neuregelung der Ueberpreise wurden Beschlüsse noch nicht gefaßt, da darüber noch mit den b:tr. Regierungsstellen verhandelt werden soll.
Ner Wochenbeginn an der Jetliner Vdrse.
Berlin. 21. Dez. (WTB. Funkspruch) Die Weihnachtswoche schien V den Vormittagsstunden i cijne größere Veränderungen an den Effektenmärkten L?rlaufen zu wollen. Don der Neuyorker Samstags- ; börfe ging nur wenig Anregung aus. obwohl die v ut chen Werte entschieden festere Tendenz hatten. Las eigentliche Geschäft kommt aber Montag immer er ft später in Gang, so daß.man zunächst nur auf I Meinungsaustausch angewiesen ist. In Basel soll : b.e Situation etwas günftlger [ein, auch die Ttillhalteverhandlungen hätten Aussicht cuf einen gewissen Erfolg, während anderseits der choover-Bericht sehr pessimistisch lautete. Dem- Gegenüber stand die ßaijlon-^rtlärung, aus der aber Eie Ansicht eines Bankiers spreche, der seinem Beruf entsprechend immer optimistischer eingestellt fein müsse als der Politiker. In der Tat bekam bann auch der Bankier für heute recht. Bei relativ kleinen »msätzen zogen die Kurse um 1 bis 2 v. j). an, wieder wuchten Gerüchte auf, daß eine neue Notverordnung bevorstände, die die usland verkaufe in irgendeiner Form unmöglich machen würde. Bankaktien gewannen zirka 1 o. Sy, Handels-
— Prof. Tr Walter Scheidt: Kulturpol i l i r. Raffencunde und Kulturbiologie III. Reclams cklniversal-Bibliothek Dr. 7169. Geh. 40, geb. 80 Pf. — (543) — Ein aktuelles Buch des bekannten Rassenforschers. Die einzelnen Abschnitte über öffentliche Meinung, Dildungs-- und Schulf.agen, Berufs- und Arbeitspolitik, Steuerpolitik, Derwaltung, Siedlungspolitik, Gesundheitswesen, Fürsorge, Pflege von Kunst und Wissenschaft eckäutern an sorgfältig ausgestalteten Deilp.e.en das Wesen einer lebensgerechten Kulturpolitik. Ein politisches Brevier, das, über alle parteipolitischen Tageskämpfe hinaus, die Grundlagen für jede weitschauende Gemeinschaftsarbeit herausstellt.
— Hans Hauptmann: „Erneuerung ausBlutundDode n“. Die Lappobewegung der finnischen Bauernschaft, ein Weg zur Befreiung vom Bolschewismus. Derlag 2. F. Lehmann, München. Preis 1,30 Mk. — (536) — Cs ist ein schlichter und doch erhebender Bericht vom Kampf und Sieg der finnischen Bauernschaft. Don Lappo, einem kleinen Städtchen in der Provinz Süd-Osterbotten, ging die gewaltige Bewegung aus, die ihre Kraft aus dem im Heimatboden fest verwurzelten Bauerntum schöpfte. Die Lappobewegung griff zur Selbsthilfe gegen den Bolschewismus. 12 000 Bauern begannen ihren berühmten Marsch nach Helsingfors und erzwangen die Dernichtung des Bolschewismus.
— Ostdeutscher Heimatkalender. Herausgegeben von Emanuel G i n s ch e l und Dr. Franz Lüdtke. (Derlag Deutscher Ostbund, Berlin- Eharlottenburg 2. (562) — Dieser Kalender, ein stattliches Buch von mehr als 120 Seiten Umfang, will eine Brücke bauen zwischen den schwerbedrängten deutschen Brüdern im Osten und den Dolksgenossen in den übrigen Gauen des Reiches; er will von der Bedeutung des Ostens für das gesamte Reich xeugen. will kundtun, dah Ostnot Reichsnot und Osthilfe Reichshilfe ist; er will aus rufen und aufrütteln, dah die Schöpfung ungezählter Generationen im Osten nicht sterbe und verderbe. Dieser Mission des Kalenders dienen zahlreiche wertvolle und aufschlußreiche Aufsätze der verschiedensten Art, die sämtlich auf den deutschen Osten abgestimmt sind und eine wirksame Unterstützung finden in vielen Bildern aus allen Gegenden und aus manchen Wirtschaftszweigen der Ostmark. Dieses Kalenderbuch sei den Ostdeutschen im Reiche, aber auch allen anderen Dolksgenossen angelegentlich empfohlen. Es ist geeignet für den Weihnachtstisch und auch als Werbeschrift zur Erweckung und Dertiesung des Derständnisses für unsere lebenswichtigen deutschen Ostfragen.
— Elisabeth von Langen: Gesichte und Rufe. Gedichte. 141 Seiten. 8°. 2n künstlerischem Einband, Titelschild mit Go dgrund, 4,C0 Mark. Derlag der 3. G. Cottaschen Buchhandlung, Dachfolger, Stuttgart und Berlin. — (552.) — 3n diesem neuen Lhrilbande ist Elisabeth von Langen aus ihrer Stille in den Wirbel der Welt hinausgetreten. Ähr leidenschaftlicher Wille jum ßeben liegt im Kamps mit dem Wissen um die Dergäng-
Dorwoche) verringert war.
Der Schweinemarkt verzeichnete ruhiges Geschäft, wenn auch vereinzelt die Geschäftstätig- feit etwas lebhaftere Formen annahm. Gesucht waren vor allem gute, schwere Fettfchwelne; l ichte Schweine waren vernachlässigt. Gegen die Dorwoche zogen die Preise um etwa 3 bis 4 Mark an. Die Beschickung war mit 6114 Stück um 100 Stück geringer. Der Markt wurde ausverkauft.
Es notierten per Zentner Lebendgewicht Mark: Ochsen Al 33 bis 32, A2 26 bis 81 22 bis 25. Bullen A 25 bis 23, B 20 bis Kühe A 23 bis 23, B 20 bis 22, C 14 bis Färsen A 29 bis 32, B 26 bis 23, C 22 bis
Kalber B 42 bis 46. L 38 bis 41, D 32 bis
Schafe Al 21 bis 23, B 23 bis 23, C 15 bis
Schweine B 44. bis 46, C 44 bis 46, D 43 bis 46,
Ick 38 bis 43, G Sauen 33 bis 33.
^vftiitfurtcr «chiachrvicymarkt.
Frankfurt a.M., 21. Dez. Auftrieb: 1537 Rinder (327 Ochjen, 138 Bullen, 533 Kühe, 467 Färsen), 1322 Kälber, 93 Schafe, 5821 Schweine (270 Litauer). Es notierten: Rinder: Ochjen, vollfleischige aus- gemästete, höchsten Schlachtwerts (jüngere) 29 bis 32 Mark (ältere) 25 bis 28, lonstiye vollfleischige 20 bis 24; Bullen: jüngere, vollfleischige, buchsten Sch.achl- werls 25 bis 29, sonstige vollfleischige ober aus- gemäftete 20 bis 24; Kühe: jüngere, oollflelschlge, höchsten Schlachtwerts 23 bis 26, sonstige vollfleisch.ge ober ausgemästete 20 bis 22, fleischige 14 bis 19; Färsen (Kalbinnen. Jungrinder): vollfleischige, aus- qem Jtete, höchsten Schlachtwerts 29 bis 32, vollfleischige 25 bis 28, fleischige 20 bis 24. — Kalber: beste Mast- und Saugkälber 43 bis 47, mittlere Mast, und Saugkälber 38 bis 42, geringe Kälber 30 bis 37 —Schafe: Mastlämmer und jüngere Mast- hämmel (Weidemast) 23 bis 26, mittlere Mast mm- mer ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 17 Gis 22. — Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 42 bis 46, vollfleischige von etwa 240 bis 300 Pfund 45 bis 47, von etwa 200 bis 240 Pfund 44 bis 47, von etwa 160 bis 200 Pfund 42 bis 47, fleischige Schweine von 120 bis 160 Pfund 38 bis 44, Sauen 35 bis 40 Mark. — Marktverlauf: Rinder ruhig, lleberftand; Kalber rege; Schafe ruhig, geräumt; Schweine ruhig, nahe- zu ausverkauft.
.frankfurter (ttetreidevörse.
Frankfurt a. M., 21. Dez. Der Frankfurter Getreidemarkt verkehrte in Anbetracht der bevorstehenden Weihnachtsfeiertage s e h r st i 11. Das Angebot war nicht groß, doch trat wiederum die stärkere Zurückhaltung der Käufer mehr m Erscheinung. Die Tendenz war indessen nicht unfreundlich; besonders Weizen war leicht gefragt und konnte sich gegen die Vorwoche um 3 bis 4 Mark befestigen, während die übrigen Preise für Brot- und Futtergetreide eher etwas schwächer notierten. Weiter schwach lagen trotz der lallen Witterung Futtermittel, die abermals um 0,25 Mark nachgaben. Das M e h 1° geschäft stockte heute fast vollkommen. Ueber- haupt war die Umsatztätigkeit nur sehr gering man nahm nur Käufe zur Deckung des notwendigsten Bedarfs vor. Es notierten: Weizen 224 bis 225 Mark, Roggen 217,50, Sommergerste für Brauzwccke 175 Hafer (inländischer) 150 bis 160, Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0, mit Austauschware) 35 bis -6 Sondermahlung 33,25 bis 34,25, Weizenmehl (nied:rrheinisches, mit Austauschware) 35 bis 35,75, Sondermahlung 33,25 bis 34, Roggenmehl 30 50 bis 31 25 Weizenkleie 8, Rogaenkleie 9 bis 8,75, Erbsen, je 'nach Dualität für Speisezwecke 30 bis 38, Linsen, je nach Dualität für Speisezwccke 25 bis 56, Heu (süddeutsches, gut, gesund, trocken) 5 bis 5,25 Weizen- und Roggenstroh (drahtgeprebt) 3,75 bis 4, Weizen, und Roggenstroh(gebundell) 3 75 bis 4 Treber (getrocknet) 12,50 bis 12,75, Industriekartoffeln hiesiger Gegend, per 50 kg Frachtpar.tat Frankfurt a. M. 2,65 Mark. — Tendenz: ruhig.
Berliner Provuktcnmarkt.
Berlin, 19. Dez. Der Wochenschluh brachte am Produklenmarkt keine wesentliche Deränderung in der Gesamthaltung. Das Geschäft bleibt nach wie vor sehr ruhig, Älerdings hat das Angebot gegen den späteren Derlauf von gestern erheblich nachgelassen. Die Kaufneigung war jedoch ebenfalls sehr gering, genügte jedoch, um nach der gestrigen Abschwächung eine leichte Reaktion nach oben herbeizuführen. Dezemberweizen notierte 1,50 Mark, die übrigen Sichten bis zu 0,53 Mark höher. Die Roggenlieferungspreise zogen um etwa 1 Mark an. Am Promptgeschäft hörte man unveränderte, bis 1 Mark höhere Preise für Brotgetreide; die Mühlen zeigen jedoch, in Anbetracht der bevorstehenden Feiertage, nur sehr wenig Interesfe.
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a.M., 19. Dez. Obwohl in frischen Landeiern das Angebot sehr knapp ist, war die Dachfrage trotz erneut ermäßigter Preise ziemlich schwach, zumal der Bedarf für die Festtage gedeckt sein dürfte. Preisdrückend wirkt neben der
anteile erreichten wieder ihren höchsten Kurs, den sie in der letzten Zeit gehabt haben, auch Reichsbank waren um 2 v. Sy gebessert. Auch am Elektromarkt war das Geschäft lebhafter. Siemens zogen vorübergehend bis zu 4 o. h. an, AEG. waren um 1 v. h., Schlickert um zirka 2 v. Sy, Gesfürel um 1,5 v. Sy usw. gebessert. Montanwerte lagen ruhig und wenig verändert. Bei IG.-Farben betrug die Erholung zirka 3 o. Sy, Spezialwerte, wie Charlottenburger Wasser, Deutsche Erdöh Rütgerswerke usw. waren zirka 1 v. Sy gebessert. (Der Pfandbriefmarkt lag sehr ruhig, 8-v.ch.-Pfandbriefe waren auf Samstagsbasis behauptet, die 7-v. H.-Pfandbriefe versuchte man anscheinend dem Stand der 8-v. H.-Pfandbriese Immer mehr anzupassen. Größeres Interesse bestand wieder für Reichsbahnvorzugsaktien, deren Kurs sich jetzt Dem der 8-o. H.-Pfandbriefe schon vollkommen an- geglichen hat. Auch Deutsche Anleihen waren leicht gebeffert.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 21L
lichkeit aller irdischen Dinge, lieber jedes Erlebnis streicht ein leiser Hauch von Tragik. 3n mystischer Verbundenheit suhlt E. von Langen überall die heilende Hand, die sich rettend aus dem Chaos hebt. Sn die Gestalten unseres flüchtigen Lebens leuchtet sie hinab, um irgendwo doch immer noch ein Stäubchen göttlichen Wesens zu finöen. Der Zyklus „Der einsame Gast" ist der Höhepunkt der Sammlung. Mit weckender Stimme sucht die Dichterin die verloren gegangene Bindung des irdischen Menschen mit dem Unendlichen in der Sphäre des Geistes wieder zu knüpfen.
— Edward Stilgebauer: »DasHim- melsguckerli". Ein Schweizer Roman von Berg und Tal. 322 S. Verlag Peter Krauseneck, Rheinfelden. Ganz!. 5, brosch. 4 Mark. — (565.) „Symmeldguderli“ heißt das Söhnchen eines armen Dergmenschen. Ein reicher Engländer, der sich im Gebirge verstiegen hat, wird in letzter Stunde von dem Vater des Himmelsguckerlis gerettet, und der Engländer erweist sich dem Sohne dankbar, indem er ihm den Weg bahnt und ihm zu einer guten Ausbildung verhilft. Der Junge wird ein Künstler, wird gefeiert und berühmt, und kehrt zurück zu der unscheinbaren Freundin seiner jungen Tage, die ihm als naturhalles Kind seine Bergheimat unerfch.pfliche Quelle für fein Schaffen ist.
— Richard Zoozmann: »Der Wär- chenbaum". Heiteres und Ernstes. 144 S. Wit 31 Bildern von Kurt Lange. Ganzl. 3 Mk. Verlag Franz Vorgmeyer, Hildesheim. — (572.) — Eine bunte Fülle von Märchen und Fabeln, die Zoozmann vom Baume des Märchengartens gerüttelt hat. Shr besonderer Reiz liegt darin, daß ganz alltägliche Dinge ihren eigenen Glanz gewinnen; und deshalb haben diese Märchen auch ihre volle Berechtigung in der Kinderstube. Die Sllustra- tionen sind gut gelungen.
— Dr. Johannes Prüfer: Die Kinde r l ü g e. Zweite völlig umgearbeitete und erweiterte Auflage. (Reue Elternbücherei H. 5.) 48 S. Kart. 2 Mark. Verlag von D. G. Teubner in Leipzig und Berlin 1932. — (538.) — Der Verfasser behandelt die verschiedenen Arten der Kinderlüge (Erinnerungstäuschungen — Phantasieiügen — Flunkereien — Dotlügen — altruistische Lügen — Verstandes- und Gewohnheitslügen — endlich pathologische Lügen, und seine gründliche Kenntnis Der Psycholog.scheu und pädagogischen Literatur vermittelt dem Leser eine Fülle von Beispielen. Eindringlich und überzeugend werden eine Reihe von Maßnahmen zur Verhütung und richtigen Behandlung der Kinderlüge aufgezeigt, und Eltern und Erz'ehern ein natür.iches Vertrauensverhältnis zu ihren Kindern vor allem aber die Pflege des kindlichen Gewissens ans Herz gelegt
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Gut. Die Angeklagten widersprachen aber einer derartigen Auffassung nicht mit Unrecht; solche Verkäufe unter Ausschaltung des Antiquariatsbuchhandels als unmittelbar durch den Eigentümer oder eine Mittelsperson seien heutzutage durchaus feine Seltenheit; man möge nur an Schüler nach Versetzungen, an Studenten nach bestandener Prüfung und an deren Geldnöte denken. Da auch die gezahlten Preise für die gebrauchten Bücher immerhin als wertentsprechend gelten konnten, sah das Gericht den Beweis einer Hehlerei nicht als erbracht an und sprach die beiden Angeklagten frei.
Ende August 1.3. fand auf dem Kreuzplah und am Ausgang des Deuenwegs eine ausgedehnte Schlägerei statt, die aber in ihren Einzelheiten nicht aufgeklärt zu werden vermochte. Dur das stand fest, dah ein Arbeiter ohne ausreichenden Anlaß mit einer Eisenstange während der Schlägerei dreingeschlagen hat Auf wen und mit welchem Erfolg, konnte ebenfalls nicht festgestellt werden. Deshalb ging aber der Angeklagte nicht etwa straflos aus, denn nach § 367 pos. 10 RStGDs. ist jeder strafbar, der bei einer Schlägerei, in welche er nicht ohne sein Verschulden hineingezogen worden ist, sich einer Waffe oder eines anderen gefährlichen Werkzeugs bedient schon wegen seiner bloßen Beteiligung. Wegen der Gefährlichkeit seiner Handlungsweise erhielt der Angeklagte eine Haftstrafe von zwei Wochen, die Cisenstange wurde eingezogen.
Ein Mann wurde dabei betroffen, als er unbefugt einen sog. Fischkessel mit 14 Köderfischen im Gebiete der Freifischerei in der Lahn mit sich führte. Es war hierin eine Hebertretung der Polizeiverordnung für den Kreis Gießen vom 20. April 1926 zu erblicken; doch hielt sich der Angeklagte um deswillen nicht für strafbar, weil er die Bestimmung nicht gekannt habe, ebensowenig wie eine ganze Reihe alter Lahnfischer. Das mag richtig fein. Er wurde aber belehrt, dah in solchen Fällen Unkenntnis des Gesetzes nicht vor Strafe schütze. Allerdings traf ihn nur di« Minimalstrafe.
19.Z)qembrr
amtliche Dotierung | Sric
Amtlicke Jloticrung
Seiet
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’jlineritanudie ‘JZoten.......
Belgllcke Noren ........
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Englische Nol.m
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Hollänvitche Noten JtolieniiLe Noten Norwegilche Noten . .
Deutich-Oesterreich, A 100 Schilling Rumänische Noten .......
Schwedische Noten Schweizer Noten.........
Spanische Noren ......
Ungarische Noten
Reichsbankdiskonl l v. h.,
5.844
5,856
5,844
49.95
50,05
49,95
12.47
12,49
12,47
64,93
65,07
64.93
3.057
3.063
3,057
169.43
169,77
169.43
76,92
77,08
77,42
78,52
78,68
78.52
78,77
78,93
79,02
14,18
14,22
14,21
1,068
1.072
1.068
4,209
4,217
4,209
58,59
58,71
58,58
21,33
21,37
21,33
16,54
16,58
16,54
82,07
82 23
82,10
35,66
35.74
35,66
82,12
82.28
82,12
1,748
1,752
1,748
0.249
0,251
0,249
7.393
7,407
7,393
12.94
12.9P
12.94
Banknoten
Kew
Srief
4,20
4,22
58,43
58,67
78,34
78,66
14,14
14,20
16,50
16,56
169,06
169.74
21,26
21,34
76,75
77,05
2,48
2,50
78,59
78,91
81,89
82,21
35.58
35,72
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