Nr. UZ Drittes Blatt
Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)
Donnerstag, 21. Mai
Die Aura des Menschen.
Von Haß und Liebe zwischen Völkern und Raffen.
Don Or. Emil Carthaus
Für die Großstädter, die stets im Kohlendunst und im Schwaden verbrannter Autogase atmen, Hal der Geruchsinn bei weitem nicht mehr die Bedeutung wie bei jugendlichen Naturvölkern. Alte, in allen Kultursprachen gebräuchliche Redensarten, wie „ich kann den Kerl nicht riechen", als Ausdruck größter seelischer Abneigung, lassen dos deutlich genug erkennen. Auch der kulturgeschichtlich dem Kusse oorauSgehende und heute noch bei vielen Völkern gebräuchliche N a s e n g r u ß, der in einem Aneinanderreihen der Nasen unter Einziehen der Luft (Beschnuppern) besteht, spricht beredt für die große Bedeutung des Geruchs im gesellschaftlichen Zusammenleben der Bölter.
Personen lediglich an der Ausdünstung ihres Körpers wiederzuerkennen und sie dadurch auszufinden, vermögen nur Tiere mit ausgeprägtem Geruchsinn, wie unsere Haushunde. Manche Naturvölker unter- cheiden mit Hilfe ihrer Riechorgane im Dunkeln ofort Europäer männlichen und weiblichen Ge- chlechts mit Sicherheit voneinander. So erkannten die Südseeinsulaner die Geliebte des bekannten Botanikers Commerson, Lady Hortense Bars trotz der von ihr angelegten Männerkleidung überall sofort als eine Frau. Einen noch feiner ausgebildeten Gcruchsinn aber verrieten die Indianer von Mexiko, mit denen der Forschungsreisende Mühlepsordt in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts in Berührung kam. Sie waren, wie er hervorhebt, imstande, durch den Geruch bei Nacht die verschiedenen Rassen der Indianer voneinander zu unterscheiden und hatten für den Körpergeruch der Europäer sogar ein eigenes Wort, nämlich Pezuna, während sie den der Neger als Grajo und den der Indianer als Posco bezeichneten.
Diele Völker und Menschenrassen haben, wie ich aus Erfahrung sagen kann, eine so stark ausgeprägte, eigenartige Körperausdünstung, daß diese nicht nur für Europäer leicht erkennbar ist, sondern sich auch unangenehm bemerkbar macht. Es gilt das vor allem von den dunkelfarbigen Menschenrassen, wie schon Darwin und Carl Vogt, mit aller Bestimmtheit ausgesprochen haben. Vogt hebt hervor, daß man diesen Rassengeruch nicht mit den Ausdünstungen des Körpers verwechseln dürfe, die auf der Eigenartigkeit der Ernährung mit stark riechenden Stoffen wie Zwiebeln, Knoblauch und anderen Allyle (alkoholische Schwefeloerbindungen) enthaltenden Speisen beruhen. Auch wäre es ein Fehler, den spezifischen Hautgeruch der dunkelfarbigen Menschenrassen auf Mangel an Reinlichkeit zurückzuführen. Treffend sagt Carl Vogt über die Neger: „Der spezifische Negergeruch ist und bleibt derselbe, wie man den Neger auch reinigen und nähren mag. E r gehört zu der Art wie der Bisamgeruch zu dem Moschustier und beruht auf der ganz eigentümlichen Ausdünstung der Schweißdrüsen, welche übrigens in ihrem Bau ganz so ge» ordnet sind wie diejenigen der übrigen Menschenrassen, wenngleich sie größer und zahlreicher zu fein scheinen."
Bei keiner Menschenrasse tritt der Hautgeruch so aufdringlich hervor wie bei den Negern. Sollen doch die von den Luftströmungen über die Meeresfläche zur Küste getragenen Hautausdünstungen dieser in früheren Zeiten, nach Peschei, schon von weitem die Annäherung eines Sklavenschiffes angekündigt haben. Das Spezifische des Negergeruchs anzugeben, ist nicht leicht. Einige Anthropologen, die ihn bei den verschiedenen Stämmen der schwarzen Menschenrasse wahrgenommen haben, betreiben ihn als ranzig oder bockartig, andere als von einer Buttersäure verwandten Fettsäure herrührend, wieder andere als moschusartig und an den Geruch von Krokodilen erinnernd. — Soweit ich selbst ihn wahrzunehmen Gelegenheit hatte, scheint er mir vorwiegend aus ammoniakalischen, d. h. an Ammoniak oder Salmiakgeist reichen, ranzigen Fettsäureverbindungen zu bestehen. Jedenfalls macht er sich auffallend bemerkbar, ganz besonders nach angestrengter Muskeltätigkeit der Schwarzen. Thomas Hutchinson, der 1858 den Sklaoenmarkt von Alt- Kalabar besuchte, schreibt: „Der Geruch, den die zusammengepferchten, westafrikanischen Neger Der- breiteten, übertrifft an Widerlichkeit den aller übelriechenden organischen Stoffe und Chemikalien; er setzt sich in die Kleider und verfolgt einen wie ein unsichtbarer Teufel." Der berühmte Anthropologe W a i tz will wahrgenommen haben, daß der Haut
geruch der Neger von Mittelafrika derselbe sei wie der der dortigen schwamen Hunde und Vögel. Und nicht nur der weißen Rasse scheint der Hautgeruch der Schwarzen so widerwärtig zu sein, daß man nicht mit Unrecht die „Negersrage" in Amerika als eine „Nasenfrage" bezeichnet hat, sondern nach Ap- pus hielten auch die Jndianerfrauen von Guyana (Südamerika) sich die Nase zu, sobald sich ihnen ein Neger näherte. Umgekehrt berichtet Dr. Fischer von den im ehemaligen Deutsch-Ostafrika ansässigen Masainegern, daß ihnen die Hautausdünstung der Weißen derart zuwider sei, daß sie sich wohlriechende Kräuter unter die Nase hielten.
Mit dem Rassengeruch der Kaffem scheint es nach europäischer Empfindung nicht besser bestellt zu sein. Schrieb doch Wilhelm Posselt, der in Südafrika jahrelang Kaffernkindern unterrichtete: „Wenn ich mit den ABC-Schützen vor be/ Wandtafel stehe und sie die Buchstaben lehre, stieg in meine Nase ein süßlich säuerlicher Geruch, welcher mich allemal an die Bärengrube auf der Pfaueninsel in Potsdam erinnerte Einzelne Koffern sollen so mephitisch riechen, daß „das ganze ^aus davon voll ist, wo sie nur eben hindurchgehen", wie. es in einer älteren Reisebeschreibung heißt.
lieber den Rassengeruch der Indiankr, mit denen ich in nähere Berührung gekommen, weiß ich leider ebensowenig etwas Charakteristisches zu sagen wie ich darüber etwas in Reiseberichten finde. Unangenehm und aufdringlich scheint er jedenfalls nicht zu sein, doch ist er bei den südamerikanischen stärker ausgeprägt als bei den nordamerikanischen. Auch möchte ich der Behauptung nicht beipflichten, daß die Haut aller Chinesen nach Zwiebeln und Knoblauch rieche, wie das auch fälschlich von den
• Wahß & Frehtag AG.. Frankfurt am Main. Sn der Aufsichtsratssihung wurde der Abschluß für 1930/31 vorgelegt, der einen Betriebsverlust von rund 1,325 Millionen Mark ausweist. Darüber hinaus habe fid) unter den gegenwärtigen Verhältnissen au; A h.nstände und To - räte eine Sonderabschre.bung von 2,16 Mill. Mk. als notwendig erwiesen. Dis auf einen vorzutragenden Verlust von rund 410 800 Mark soll die llnterbilanz durch Heranziehung der gesetzlichen Rücklage gedeckt werden.
* Maschinenfabrik Moenus - AG.. Frankfurt a. M. Die Maschinenfabrik Moe- nus-AG. in Frankfurt a. M. erzielte im Geschäftsjahr 1930 einen Reingewinn von 10 096 Mk., um den sich der Vortrag auf 48 936 Mk. erhöht. Allgemeine Handlungsunlosten erforderten (in Mill. Mark, 1.287 (1.356) und Abschreibungen 0,220 (0,215). Sn dem Geschäftsbericht wird das ungünstige Ergebnis auf die Verschärfung der Sn- landkrise und der für die Gesellschaft wichtigsten Auslandmärkte zurückgeführt.
• AG. für Zellstoff- und Papierfabrikation. Aschaffenburg. Der Aufsichtsrat hat beschlossen, der für den 30. Sunt ein- zuberusenden Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von 6 (im Vorjahr 12) Prozent vorzuschlagen. Weiter soll der Generalversammlung eine Erhöhung des Aktienkapitals um 7 Millionen Mark Stammaktien vorgeschlagen und ihr Mitteilung über die inzwischen erfolgte Verschmelzung mit der Firma Hoesch & Co.. Pirna, gemacht werden.
♦ Die Mitteldeutsche Hartsteinindu- strie AG. in Frankfurt a. M. wird für das abgelaufene Geschäftsjahr keine Dividende zur Verteilung bringen. Der erzielte Reingewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Die Generalversammlung findet am 6. Juni statt.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a.M., 21.Mai. Tendenz: schwächer. Die sehr ernste Finanzlage der Länder und Gemeinden, die in der gestrigen Konferenz der Finanzminister zum Ausdruck kam, das Defizit der Stadt Verlin und der matte Schluß der gestrigen Reuyorker Dörse haben ju Beginn der heutigen Dörse verstimmt. Der Ablauf derVer-
auf hoher Kulturstufe stehenden Bewohnern der Mittelmeerländer — semitischen und arischen Ursprungs — gesagt wird. Auffallend war es allerdings schon in der guten, alten Zeit, daß dort namentlich das schöne Geschlecht sich in so ausgedehntem Maße stark riechender Odeurs und Salben bediente, nicht allein, um sich bei den Männern in guten Geruch zu setzen, sondern wohl auch, um jeden Rassegeruch zu verdecken. Dasselbe gilt auch von der Frauenwelt Chinas und der des ganzen Orients. Nun drehen aber die Chinesen den Spieß um und behaupten von den „fremden Teufeln", daß ein unausstehlicher Geruch von ihnen ausgehe. Deshalb sähen sie sich auch gezwungen, so häufig zu baden! Ein chinesischer Gelehrter behauptet fogar, dieser Geruch sei so stark und setze sich so fest an die Kleider, daß seine befreundeten Landsleute, wenn er von einer Zusammenkunft mit Europäern käme, die schnuppernden Nasen ihm zugewendet, sogleich sagten: „Du bist wieder einmal mit einem dieser Weißen zusammen gewesen!" — Ein deutscher Schriftsteller, der lange in Japan xugebracht, schrieb 1896, daß eine japanische Menschenmenge einen süßen, eine deutsche aber einen sauren Geruch verbreite. Mir aber haben Malaien in verschiedenen Gegenden des indischen Archipels bei vertraulicher Aussprache übereinstimmend gesagt, die Ausdünstung der Haut von Europäern erinnere sie immer an den Geruch von Melasse, also ausgepreßten Saft vom Zuckerrohr, wie das auffallenderweise auch die Neger behaupten sollen. Wirklich typisch ist der Rassengeruch der Zigeuner, eines Dolksstam- mes von echt indogermanischem Blute. Ich stimme auf Grund dessen, was ich in meiner westfälischen Heimat als Knabe wahrnahm Hans Groß und anderen Kriminalisten vollständig bei, wenn sie behaupten, daß der Hautgeruch dieses Wandervolkes sich mit dem von Fett zusammen mit dem von Mäusen vergleichen lasse.
lieber den Geschmack und, wie es scheint, auch über den Geruch läßt sich nicht streiten, jedenfalls aber spielt der Rassengeruch auch im Hassen und Sieben ganzer Völker und Rassen eine große Rolle.
Handlungen in Genf wurde mehr beachtet und befriedigte nicht, da man m t der Lieberweisung der Zollunivnssrage nach dem Haag eine längere Derhandlungsfrist vor sich sieht, auch deshalb, weil die Finanz- und Kreditbedürfnisse Deutschlands nur mit ausländischer A n- l e i h e h i l f e zu befriedigen zu sein scheinen, deren Snangriffnahme durch die Entwicklung in Genf nun doch längere Zeit in Frage zu stellen, ist. Das Angebot war nicht dringlich, genügte jedoch bei der geringen Aufnahmefähigkeit der Dörse schon, um Kursrückgänge von 1,5 bis 3 Proz. herbeizusül^ren. Schwäch r lagen vor allem Elektro- und Chemiewerte, sowie Ryeinstahl. die bis 3 Prozent verloren. Auch Kunstseide und Holzmann traten mit Rückgängen von 2.5 Prvz. stärker hervor. Riedriger setzten ferner ein Sal-detsurth mit minus 2 Proz.. Waldhof mit minus 1.5 Proz, Karstadt mit minus 1.25 Proz. Schisfahrts- und Dankaktien, Deutsche Linoleum und Daimler gaben bis 1 Proz. nach. Höher lagen nur Wayh fr Frey- tag mit plus 1 Proz. und Otavi Minen mit plus 0.75 Mark. Am Anleihemarkt deutsche und ausländische Renten bis 0,25 Proz. niedriger. Pfandbriefe leicht angeboten und etwas schwächer. Reichsschuldbuchforderungen 0 25 bis 0,50 Proz. niedriger. Bei anhaltender Geschäfts- stille war die Kursgestaltung im Verlaufe nicht ganz einheitlich, die Abschwächungen betrugen bis Bruchteile eines Prozents nach beiden Seiten. Am Geldmarkt trat stärkere Rachfrage hervor, so daß der Satz für Tagesgeld um 0,5 Proz. auf 4,5 Proz. erhöht wurde. Am Devisenmarkt nannte Mark gegen Dollar 4,1985; gegen Pfund 20,4250; London gegen Reuyork 4,8645; gegen Paris 124,35) gegen Mailand 92,92; gegen Madrid 48,30; gegen Schweiz 25,2250; gegen Holland 12,1070.
Berliner Börse.
Berlin'' 21. Mai. Sm Gegensatz zu London und Amsterdam wurde die heutige Berliner Börse von dem wieder schwachen Schluß des gestrigen Reuyork stärker beeinflußt. Es kam allerdings hinzu, daß sowohl politisch, als auch wirtschaftlich fast nur ungünstige Momente Vorlagen, die bei Kundschaft und Spekulation Verkaufsneigung auslösten, der seitens der Danken so gut wie gar keine Aufnahmelust gegenüberstand. Sehr
Wirtschaft.
viel Aufsehen erregte der von der „D. 21. Z.", also wahrscheinlich von Schwerindustrieseite, vorgenommene Angriffaus dendcutschcnAuhen- m i n i st e r , der weitere Unsicherheit brachte, die ungeklärten Finanzfrage der Stadt Derlin und der Länder, und die Gerüchte, die um die bevorstehende Rotvcrordnung kursierten. Wenig erfreulich war auch der diesmalige Wochenbericht des Snstituts für Konjunkturforschung, der sich mit der Bewegung der Rohstoffpreise beschäftigt. und der nun doch zur Tatsache gewordene Dividendenausfall bet B. M. W. So gingen die Abschwächungen zu den ersten Kursen noch über die Befürchtungen des Vormittags hinaus und betrugen durchschnittlich 1 bis 3 Prozent, vereinzelt auch noch mehr. Besonders Kaliwerte. Sulius Berger. Holzmann, Schubert 8- Salzer unt>_ Tex- tilpapiere waren noch darüber hinaus rückgängig. Aschaffenburger Zellstoff erschienen mit Minus- Minus-Zeichen und wurden zirka 5 Prozent niedriger taxiert. Wohl im Einklang mit dem festeren London waren Svenska um 5 Mk. gebessert. Auch Chemische Hayden und Stoehr fielen mit Besserungen bis zu 1.75 Prozent auf. Anleihen nicht ganz einheitlich. Bon Ausländern gingen Bosnier um J.50 Prozent zurück. Pfandbriefe, auch Lndustrieobligationen schwächer. Reichs- schuldbuchforderungcn bis 0,50 Prozent rückgängig. Auch nach den ersten Kursen neigte die Tendenz weiter zur Schwäche. Mit Ausnahme des Bankemnarktes wurde kaum interveniert, so daß erneut Verluste bis 2,5 Prozent, in Ausnahmefällen bis 1.5 Prozent im Durchschnitt festzustellen waren. Der Geldmarkt erfuhr heute eine kleine Erleichterung. Tagesgeld ermäßigte sich auf 3.75 bis 6,75 Prozent, Monatsgeld auf 5,50 bis 6,75 Prozent, Warenwechsel auf 5 bis 4,90 Prozent zirka. Der heute von den Danken festzusehende Reportgeldsah wurde unverändert taxiert.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 21. Mai. Auftrieb: 58 Rinder, 1432 Kälber, 69 Schafe, 878 Schweine. Es notierten: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 59 bis 64 Mk., mittlere Mast- und Saugkälber 53 bis 58, geringe Kälber 43 bis 52 Mk. — Marktverlauf: Kälber und Schafe schleppend, geräumt. Schweine schleppend, Üeberstand.
Berliner Prodnktcnmarkt.
Derlin, 20. Mai. Das Geschäft im hiesigen; Prvduktenverkehr ist weiter äußerst lustlos. Die Gründe für die Zurückhaltung der Käufer sind nach wie vor in der allgemeinen Unsicherheit sowie in den für die Saatenentwicklung vorzüglichen Witterungsverhältnissen und in dem schleppenden Mehlabsatz zu suchen. Am Weizenmarkt ist das keineswegs reichliche Angebot für prompte Verladung zu gestrigen Forderungen schwer unterzubringen, und für Reuweizen zeigt sich, auch bei Preiskonzessionen der Verkäufer, nur geringe Kauflust. Das Preisniveau lag in Prompt- und Lieferungsgeschäft etwa 1 Mark niedriger. Roggen war bei geringen Llmsähen im allgemeinen behauptet, nur Roggen neuer Ernte mußte im Preis um 1 Mark nachgeben. Weizen- und Roggenmehle werden nur für den notwendigsten Tagesbedarf gekauft. Hafer zur prompten Lieferung bleibt angeboten und liegt schwächer, der Lieferungsmarkt eröffnete behauptet. Gerste still. Es notierten (1000 Kilo): Weizen, märkischer 281 bis 286, Mai 291,25 bis 291, Suli 295 bis 296, Sept. 247 bis 246,75 (Brief); Roggen, märlischer 198 bis 200, Mai 205 (Geld). Suli 199 bis 198,75 (Geld), Sept. 188,25 bis 188,75; Futter- und Sn» dustriegerste 227 bis 242 (matterj; Hafer, märkischer 191 bis 194, Mai 199 (Geld). Suli 201 bis 202.50. Sept. 174,50 bis 175. (100 Kilo): Weizenmehl 33,25 bis 38,90 (ruhig); Roggenmehl 26,50 bis 28,50 (ruhig); Weizenlleie 15 bis 15,25; Roggenkleie 14,50 bis 14,75 (ruhig); Viktoriaerbsen 26 bis 31; Futtererbsen 19 bis 21; Peluschken 25 bis 30; Ackerbohnen 19 bis 21; Wicken 24 bis 26.
Daten für Donnerstag, 21. Mai.
1471: Albrecht Dürer in Nürnberg geboren; — 1506: Christoph Columbus in Valladolid gestorben; — 1817: der Philosoph Hermann Lotze in Bautzen geboren.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bif 12.33 Uhr. 16 bis 17 Uhr Samstag nachmittag geschloffen
.Tür unverlangt eingesandte Manuskripte ohne beigefügtes Rückporto wird keine Gewähr übernommen.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 v. Sy, Lombardzinsfuß 6 v. H.
Frantsun a. Dl. |
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Datum
20.5. 21.5.
20.5.
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Datum
20.5.
21.5.
20 5.
21-5.
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3,8
7,65
14,4
6,25
ii i 88 £ii i ££ i i i i i i i i i 1 I i
Hamdurg-Ämertka Palet ... 7
Hamburg. Südam. Dampfschiff. 8
Hama Dampfschiff .... 10
Norddeutscher Lloyd.....8
Allgemeine DeutscheEreditanst. 10
Barmer Bankverein ... 10
Berliner Handelsgesellschaft . 12
Commerz, und Prival-Bank. 11
Darmstädter und Nationalbank 12
Deutsche Bank und
Dtrconw-Besellschaft, ... 10
Dresdner Bank......10
Retchsbant........12
A.E.G...........8
Bergmann.........9
Elektr. Lteserungrgelellschast. 10
Ltchtmnd Kraft......10
Fellen & Guilleaume ... 7^
Gesellschaft für Elektrische
Unternehmungen .... 10
Hamburger EleftrizttätS-Werke 10
Rheinische Elektrizität .... 9
Gchlcstsche Elektrizität. ... 10
Schucken S Co.......n
Siemens L Halste.....16
Tranlradto.........8
1'abmeyerLCo.......10
Buderus..... .... 5
Deutsche Erdöl.......6
Essener Steinkohle ...... k Gelsenkirchener ....... t Harpcncr. ........ O
Hoesch Eisen........6%
Ilse Bergbau.......10
Klöcknerwerke . ....... 7
Kötn-Rcuessen. . ...... 7
Mannesmann-RShre» .... 7
ManSselder Bergbau ..... 1
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Oberschlcs. ßoliroede.....7
Phönix Bergbau......
i Rheinische Braunkohle« . • 10
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52,65
111
102
122
102
101,75
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100
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110,5
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69
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151
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101
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111
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102
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125.9
145
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68
52
50
159
50,5 54,25 66.75 29,75
65
47 146,25 65,13
Deutsche An1..M>lös.-Schuld mit
De«gl. ohne Antlos.-Rechte . . 8% Heil. «olUfloat von 1929 /rfiifiAhlh 1......
Cberbdicn Provinz. Anleihe mti
Deuilche Rümm. Sammelabl.
Anleihe Serie 1 ....
8% fitonll. Hyp.-Banl Soldpfe
XIII unlünbbat 6U 1934 . . .
7% fttanff. Hyp^Ban! «olbpfe
Rheinische Hvp>BanI
8% Pr. LanderviandbriesanstaU, Psandbriese R. i»......
8% Pr. LandeSpiandbriesanstaU, Romm.-Lbl. 91.30......
7% Pr. Landerpiandbriefanstalt, HUnnhhrirfe N fl......
A.S.B. abg. BorMegS-Obiigatto.
4% Oesterreichilche (BolBrentt . . 4,20% Oesterreichilche GUbenente 4% Oesterreichilche Linde irliche
4% Ungarische Soldrente .... 4% Ungarische Gtoattrrnle v. 1910 4^% deSgl. von 1913 . . . .
4% Ungarische Kronenrente . . ■ 4% Türlilche Zollanlekhe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn.Anl.
Serie 1.....
jo/ G-zrte [1 ...... .
6% Rumänisch« veretnh. Rente von 1903 ..........
4K% Rumänische vereint,. Rente von 1913 ..........
4% Rumänische Verein-. Rente .
Rtebed Wonta» ...... 7,2
Iranftun a. 2)1.
Banfnoten.
Schluß-1 furd |
1-Ubr» Rurt
Schluß^ tu i-S |
Ansang- flurd
Berlin, 20.Mai
«eld
Brief
Amerikanische
Roten . .
• • .
4,183
58,13
4,203
»cionme noicn . . .
58,37
Datum
20.5.
21.5.
20 5.
21.5.
Dänische Noten . . .
112.08
112,52
Englische Noten ....
20.375
20,455
Bereinigte Stahlwerk.....
Clatrt Minen .... 16*/,
45,5
—
45,5
44,75
französische Noten ...
16.389
16,449
25
24,25
23.5
23,9
Holländische Noten . . . .
...
168,26
168,94
Kaliwerk Aschersleben ... 10
121
119
Italienische Noten....
22,04
22.12
Kaliwerke Westeregeln ... 10
127,5
—
127,13
124
Norwegische Noten . . .
12,03
112.47
Kaltwerte Salzdetfurth ... 15
188
186,25
190,5
187
Deutsch-Oesterreich, • 100 Schilling Rumänische Noten.......
58,97
2,475
59,21 2.495
Schwedische Noten . . .
12,13
112,57
F. @. Yarben-Industrie ... 12
133,5
131,5
134
131,65
Schweizer Roten ....
80,73
81,03
Dynamit Nobel.......6
—
—
—
Spanische Noien ....
42,27
42,43
Echetdeanstalt........9
122,
120
—
Tichechoilowalische «Roten .
12,41
12.47
Goldschmidt ........ 6
39
—
39
38,5
Ungarische Noten
72,95
73,25
RütgerSwerte..... 6
—
——
45
45
Metallgeielllchaft.......8
61,25
61
62
—
Devisenmarkt Berlin
- Frankfurt
O.2TL
Philipp holzmann......7
74,5
72
74,75
71
20.Mai
21 .Dlal
Zementwerk Heidelberg . . 10
59
—
—
—
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Cementwerk Karlstadt. ... 10
90
7"
*—
Meld.
Briet
Geld
Brief
Wavh L Frevtaa .....8
24
25
25
Amst--Ron.
168,48
168,82
168.52
168.86
Schultheis Pa»enhoser ... 15
—
—
134
131
Buen.-AireS Brss-Antw
1,303
58,34
1,307
58,46
1.290
58,35
1.294
58,47
Ostwerte.........12
—
—
—
—
Christiania.
112,31
112,53
112,32
112,54
Atu..... . • • . 18
65,75
63
65,4
63,5
Kopenhagen
112,29
112,51
112,30
112,52
Bemberg..... U
75
—
77
73,5
Siockdolm -
112,43
112.65
112.43
112,65
Zellstoss Waldhos .... 13'/,
74,5
—
74,75
72,75
fceliuigfotS. Aralien. . . Loudon. . .
10,558
10,578
10.557
10.577
Zell stoss Aschaffenburg ... 12
Eharlotienburger Wassel ... 8
70
—
—
21,96
20,402
22,00
20,442
21,96
20,403
22.00
20.443
Dessauer fflaS..... • 9
—
——
114,25
112
sJi tun ort . •
4,194
4,202
4,198
4,202
Daimler Motoren . ..... 0
24
22,75
23,75
22,4
Paris....
16,399
16,439
16,40
16,44
Deutsche Linoleum ......
63
62,5
63,4
61,5
Schweiz •.
80,865
81,025
80.89
81,05
Dlaschinenbau 2L-0. ..... 0
—
—
—
—
Spanien. .
41.86
41,94
42.16
42.24
——
—
——
—
Japan - . .
2,074
2,078
2,074
2,078
Orrnstein & Koppel ..... 6
—
—
40,5
39,5
^io de Jan.
0,291
0,293
0,289
0,291
Leonhard Tietz ...... 10
—
—
99,5
98
Wien in
223,5
—
223
228
Eeft abgeft
58,925 •
59,045
58.92
59.04
Prag . . .
12,427
12.447
12,426
12,446
frankfurter Maschinen .... 4
13
—
11,75
—
Belgrad . .
7,388
7,402
7,386
7,400
Gritzner....... 6
31
—
30,9
—
Budapest. .
73,12
3,038
73.26
73,105
73,245
Heyliaenstaedt ....... 0
Iunghans..........6
—
—
—
Bulgarien .
3,044
3.038
3,044
—
—
—
——
Lissabon
18,88
18,92
18,86
18.90
Lechwerte..........8
——
--
—
—
Tanug. . .
81,58
81,74
81.60
81.76
Mainlraftwerte Höchst U.M.. . k
62,5
—
——
—
Äonft-ntm.
1,784
1,789
1.784
1.789
Murg...........1(
—
—
——
Athen. .
5,436
5,446
5,734
5.747
Gebr. Roeder.......10
Boigt & Haesfner......9
——
——
—
Lanaba . .
4,196
4,198
4,190
4,198
—
—
—
11 ru uay -
2,517
2,523
2.497
2,503
Hüddeutsche Zucker • • • • 10
115,25
115
—-
—
...
20,92
20,96
20,92
20,96


