Ausgabe 
20.11.1931
 
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Lntlich.) Da die alte wie die Notlage da :änlungsmabnah> edieteder Lehrer« die preuhische Staatert« llatsfahr Mdie Zahl n Akademien von letzen. Demgemäh fiel* Akademien in Stettin» el und Mna ihre' i ausrechterhaltenen w ifhirt a O, 3teM uuwK Dortmund, Mn l sinden im Jahre M cht statt. Dies- epat« und 8°rm der neuen g grundsätzlich unberührt.

Aus der Provinziashauptstadk.

Gießen, den 20. November 1931.

Oie Apotheke der Hausfrau.

Don Or. meb. Gurt , ayser.

Zu den Pflichten der Hausfrau gehört es, auch für die kleinen Unfall« und Ertränkungen des Alltags gerüstet zu sein. Nicht immer kann der Arzt sofort zur Stelle sein, nicht immer ist auch seine sofortige Hilfe nötig. Deshalb ist es zweck­mäßig, wenn die Hausfrau in einer kleinen Hausapotheke sich all das bereit hält, was sie für die erste Hilfe notwendig braucht.

Da hat sich z. CB. beim Spielen ein Kind in den Finger geschnitten. Was tun? Es ist falsch, den blutenden Finger unter die Wasserleitung zu halten oder, wie es so oft geschieht, gar ab- zulecken. Auch das Auflegen eines Heftpflaster­streifens auf die frische Wunde ist gefährlich. Man lasse vielmehr di« Wunde ein wenig aus« bluten, bestreiche dann die Wundränder mit etwas Jodtinktur und verschließ« das Ganz« am besten mit einem vorrätig gehaltenen, keim­freien Verbandspäckchen, einem Schnellverband resp. mit einem Stückchen sauberer Verbands- gaze, die mit einer Mullbinde darüber festgehal­ten wird.

CBrandwunden, die häufig in der Küche er­litten werden, bedecke man statt aller anderen Mittel mit einer der Hausapotheke entnom­menen sogenanntenBrandbinde". Einen Holz­splitter, der In den Finger oder in einen an­deren Körperteil eingedrungen ist, suche man, wenn er aus der Haut herausragt, mit einer Pinzette zu entfernen. Doch ist es dabei nötig, einen Zug entgegengesetzt der Richtung, in der der Splitter eingedrungen ist, auszuüben. Ge­lingt die Entfernung nicht oder bricht der Splitter ab, so suche man den Arzt aus.

Manche Kinder, aber auch ältere Leute neigen zu Nasenbluten. Statt aller sonst beliebten Maß­nahmen hole man aus der Hausapotheke ein Stückchen saubere Watte und ein Fläschchen mit Wasserstoffsuperoxyd. Man übergieße ein nicht zu kleines Stück Watte mit dieser Flüssigkeit und stopfe damit die blutende Nasenseite fest aus. Kommt so die Blutung nicht alsbald zum Stillstand, dann muß sofort der Arzt gerufen werden. Die vielbeliebteblutstillende Watte" ruft manchmal schädliche Nebenwirkungen her­vor und ist deswegen nicht zu empfehlen.

Auch einem Ohnmachtsanfall gegenüber braucht die Hausfrau nicht hilflos dazustehen. Flach« Lagerung des Kranken, eventuell mit tiefliegen­dem Kopf, Oeffnen aller beengenden Kleider und etwas scharf riechend« Flüssigkeit (Essigäther, Eau de Cologne) unter die Nase gehalten werden ge­wöhnlich zur Behebung genügen.

Nicht selten kommt es durch Ausgleiten auf dem Fußboden il dgl. zu schmerzhaften Der- stauchungen oder gar zu Knochenbrüchen. Bis der Arzt kommt, ist im ersteren Falle Ruhig­stellung des betreffenden Gliedes und Umschläge mit verdünnter essigsaurer Tonerde (ein Eh- lösfel aus eine Tasse Wasser) am Platze. Bei Ver­dacht auf Knochenbruch muh gleichfalls für Ruhig­stellung des Körpergliedes durch Anlegen einer mit Watte gepolsterten Pappschiene, die mit einigen Binden angewickelt wird, gesorgt wer­den. ____________

zufuhr wird sich die Wetterlage noch wenig änberix Die Temperaturen, welche bereits heute in unserem Gebiet eine geringe Zunahme erfahren haben, wer­den wohl tagsüber ansteigen. Allerdings besteht nachts noch Rückgang bis zum Gefrierpunkt und auch etwas darunter.

Aussichten für Samstag: Dunstig und leicht wolkig mit Aufheiterung, trocken, Tempera­turen nachts noch etwas unter Rull.

Aussichten f ü r Sonntag: Fortdauer des trockenen, morgens dunstigen und wolkigen Wellers mit Aufheiterung, Neigung zu nächtlichem Tempera­turrückgang bis unter Null.

Lufttemperaturen am 19. November: mittags 4,4 Grad Celsius, abends 0,5 Grad -, am 20. November: morgens 0,4 Grad. Maximum 4,5 Grad, Minimum 1,4 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 19. November: abends 3 Grad; am 20. Novem­ber: morgens 1,4 Grad Celsius. Sonnenschein­dauer % Stunde.

Oie Wetterlage.

Schließlich ist auch ein Fieberthermometer not­wendig, das im Zweifelsfalle die Ernsthaftigkeit einer plötzlichen Erkrankung und di« Notwendig­keit rascher ärztlicher Hilse feststellen läßt.

Die Apotheke der Hausfrau wird also zweck­mäßig folgende Gegenstände enthalten müssen: An Verbandsmaterial: 2 Mullbinden, 2 Cambric- binden, 1 Brandbinde, 2 Verbandspäckchen oder 1 Schnellverband, 1 Rolle Heftpflaster, 1 Paket Watte und 1 Pappschiene. An Flüssigkeiten: je 1 Fläschchen Alkohol, Jodtinktur, essigsaure Ton­erde, Wasserstoffsuperoxyd, Essig-Aether oder Eau de Cologne, sowie an Instrumenten: 1 Schere, 1 Pinzette und ein Fieberthermometer.

Alle diese Gegenstände, die man für wenig Geld in der Apotheke, oder in der Drogerie zu kaufen bekommt, bewahre man in einem ver­schließbaren Schränkchen auf, an dessen Tür man zweckmäßig ein Inhaltsverzeichnis mit Ge­brauchsanweisung für jeden einzelnen Gegen­stand anbringt.

Weitere Zunahme der Wohlfahrts­erwerbslosen in Hessen.

WSN. Im Bolksstaat Hessen sind nach den neuesten Ermittlungen des Hessischen Landesstatistischen Amts die von den Arbeitsämtern anerkannten, bei den Bezirksfürsorgestellen gezählten Wohlfahrts- erwerbslosen gegenüber dem Vormonat von 28 989 auf 30 983 am 31. Oktober g e st i e g e n (1930: 18 643). Die Zunahme im Lause des Oktobers war besonders erheblich in den Städten Offenbach und Mainz, wie auch in mehreren Arbeiterwohn­bezirken, wie Friedberg, Mainz-Land, Heppenheim, Offenbach-Land u. a. Nur einzelne Fürsorgeverbände, wie Worms-Stadt und mehrere agrarische Kreise, weisen einen geringfügigen Rückgang der Wohlfahrts- erwerbslosen auf.

yornotuen.

Tageskalender fürFreitag: Stadt­theater Gießen,Mary und Lisa", 20 bis 22 Uhr. Oberhessischer Kunstverein, 23.15 Uhr, Kunstwissenschaftliches Institut, Ludwigstraße 34, Lichtbilder-Vortrag:Chinesische Kunst'; Turm­haus am Brandplah, 15 bis 17 Uhr, Ausstellung Drei Frauen der Gegenwart". Volkshoch­schule, 20 Uhr, Universität, Hörsaal 34, Be­ginn des Kurses:Die Krise des Kapitalismus". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Förster-Chri­stel". Astoria-Lichtspiele, Seltersweg:Tarzan der Tiger" undDie seltsame Vergangenheit der Thea Carter".

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Morgen, Samstag, Bruno Franks erfolgreiche KomödieSturm im Wasser­glas", unter der Spielleitung von Heinrich Hub, als zweite Volksvorstellung zu kleinen Preisen. Beginn 20.15 Uhr, Ende gegen 22.30 Uhr.

Volkshochschule. Cs sei nochmals auf den heute beginnenden Kurs von Dr. K. ©um* bei überDie Krise des Kapitalismus" hinge­wiesen. Siehe heutige Anzeige.

*

Rundfunkgesvräch nach einer Ur­aufführung im Gießener Stadtthea­ter. Man schreibt uns: Montag, 23. November, findet im Süd-Westdeutschen Rundfunk Frank­furt a. M. von 18.40 Uhr bis 19.05 Uhr zwischen Intendant Dr. Rolf Prasch und Sigmund Graff, Magdeburg, dem Verlasser des uraufge­führten KammerspielsMary und Lisa", ein

Zwiegespräch statt:Der Autor und sein Re­gisseur".

** Dienstjubiläen bei der Reichs­bahn. In diesen Tagen können der Bahnhofs­schaffner Heinrich Schäfer aus Lang-Göns, der Rangieraufseher Heinrich Loh von Lützellinden beide im Bahnhof Gießen tätig sowie Heinrich Hohbach von Allendorf a. d.Lahn auf eine fünf­undzwanzigjährige Tätigkeit bei der Reichsbahn zurückblicken. Den Iubilaren wurden zahlreiche Ehrungen zuteil.

** Der Straßenbahnverkehr zum Totenfest. Anläßlich des Totensonntags be­ginnt der Strahenbahnbetrieb zum Neuen Fried­hof am Samstag, 21. November, bereits um 9 Uhr, am Sonntag, 22. November, um 10 Uhr. Der letzte Wagen ab Neuer Friedhof verkehrt an Werk-, Sonn- und Feiertagen um 17.05 Uhr. Wegen einer besseren Verkehrsabwicklung auf dem Marktplatz werden dm Sonntag die Wagen der roten Linie BahnhofSeltersweg direkt nach dem Neuen Friedhof verkehren; ein Umsteigen auf dem Marktplatz ist daher nicht erforderlich. Die Be­nutzer der Linie BahnhofSelterswegVolks- Halle müssen auf dem Marktplatz umsteigen.

* Jazzsymphonisches Konzert. Der Verein für Bewegungsspiele vereinigte seine Mit­glieder und eine Anzahl Gäste am Mittwoch­abend im Cafö Leib zu einem Konzert, das, ausgeführt von der Kapelle Seih, die Zuhörer zwei Stunden lang gut unterhielt. Die Kapelle, die in Gießen als Tanzkapelle nicht unbekannt ist, wartete mit einem vielseitigen Programm auf, das nicht nur Schlagermusik, sondern auch einzelne Darbietungen ernsterer Art umfaßte. Ein sympathischer Auftakt war dieRhapsodie de russe, welche die Kapelle in Jazzbearbeitung sehr originell zur Aufführung brachte. Einige russische Volkslieder, die in dieser Rhapsodie immer wieder aufklangen, gaben der Darbietung das besondere Gepräge. Nicht weniger gut gefiel ein großes Walzerpotpourri, der Donauwalzer von Joh. Strauß forderte zu lebhaftem Beifall heraus, und das IntermezzoAuf einem per­sischen Markt", das man in jüngster Zeit des öfteren hören konnte, gefiel in der sorgfältigen Interpretation wieder sehr gut. Ein Potpourri der Schlager des Jahres 1931 förderte bekannte Melodien in die Erinnerung zurück. In kapri­ziöser Fassung hört« man außerdem einige Dar­bietungen guter Salonmusik, in denen sich be­sonders das Cello und die Violine als Solo­instrumente auszuzeichnen Gelegenheit hatten. Ein Trompetensolo fand verdienten Beifall. Neben diesen Darbietungen bracht« das Programm noch Schlagermusik amerikanischer und englischer Prä­gung in dem bekannten scharf akzentuierten Rhythmus der Jazz-Musik, die besonders als Tanzmusik ihrer Bestimmung gerecht wird. Die Kapelle fand aufmerksame und dankbare Zu­hörer. Der Reinertrag des Konzertes ist für die Jugendarbeit des VfB. bestimmt.

Wettervoraussage.

Immer noch hält das umfangreiche Hochdruck­gebiet stand. Sein Kern weist weiterhin unveränder­ten Barometerstand von über 780 mm auf. Aller­dings gibt es jetzt seine seitherige Lage über Finn­land auf und wandert südlich nach Polen und Ruß­land zu. Damit ist ein Drehen der Winde über Süd- osten nach Süden zu verbunden. Unter dieser Lust-

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So sehen die Blätter der mace - donischenTabak-Pflanze aus. (Natür­liche Grösse) Die zierlichenMAXOUk Blättchen sind besonders wertvoll, denn sie sammeln auf kleinem Raum mehr Aroma an,als die übrigen Blätter auf ihrer grossen Fläche.

Bei den Mischungen von OVERSTOLZ undRÄVENKLAU haben wir jetzt einen erheblichen Teil der grossen Blätter durch kleine MAXOUL-Blättchen er­setzt. Wir haben dadurch den Aroma- Gehalt erhöht und darüber hinaus die Bekömmlichkeit noch gesteigert.

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