Ausgabe 
20.6.1931
 
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wird befonberS schwor getroffen. Die Notvervrd- rnmgcn haben ihr ben Ertrag der DefolbungS- reform von 1927 völlig gestrichen! die Mehrzahl der höheren Beamten erleidet gegenüber dem Stand, den sie vor der Besoldungsreform ein- nahm, noch eine Einbuße von 2 bis 10 v. H. Dieser materielle Schaden und seine bedenk­liche Auswirkung auf die Wirtschaft infolge der Minderung der Kauf­kraft der höheren Beamtenschaft wurde von der Dertreterversammlung eingehend besprochen. Mit besonderem Nachdruck wurde aber auf die ideellen Schäden, die sich aus ixnr_ Ge­schichte der Notverordnungen ergeben müssen, hingewiesen: das Bertrauen zum Staat muh ins Wanken geraten, wenn die Mahnahmen der Ne­gierenden nicht mehr aus reiner Sachlichkeit und Gerechtigkeit entspringen, sondern stillschweigend oder gar offen zugestanden DemoralisationS- erscheinungen Rechnung tragen.

Oberbeffen.

Landkreis (Yictzerr.

D L i ch. 20. Juni. Am heutigen Samstag imb am morgigen Sonntag findet hier das von dem Rothschen Männerchor aus Anlah seines 4 0. Jubelfestes geplante Sängerfest statt. Die Vorarbeiten sind mit dem gewünschten Erfolge durchgeführt worden, so dah mit einem reibungs­losen Verlauf des Festes gerechnet werden dürfte. Wenn das Wetter günstig ist. werden den Be­suchern unserer Stadt hohe Feststunden beschie- den sein.

Kreis Friedberg.

WSN. Butzbach, 19. Juni. Am Mittwoch« abend wurde der Motorradfahrer Karl Zinser aus Allendorf an der Lumda während der Fghrt bei Nieder-Weisel vom Blitz getroffen. Er war sofort tot. Die Leiche zeigt Spuren des elektrischen Schlages vom linken Ohr quer über den Körper. Die Uhr des Erschlagenen war völlig zu- sammengeschmolzen.

Preußen.

KreiS Wetzlar.

Z Niederkleen, 19. Juni. Der hiesige Frauenverein unternahm einen Ausflug nach Bad-Nauheim, nahm am Gottesdienst in der Jo« hanniskirche teil, besichtigte die Badehäuser und außerdem die katholische Kirche, eine Wanderung nach dem Johannisberg und über den Ludwigs« brunnen zum Kinderheim beschloß den Tag.

<> Dornholzhausen, 19. Juni. In seiner jüngsten Sitzung beschloß der Gemeinderat auf den Antrag der Kirchengemeinde, zur Bestreitung der restlichen Kosten für die Jnnenrenovierung der Kirche, sowie zur Bezahlung des Restes für die neubeschasfte Kirchenorgel eine Anleihe von 4000 Mark aufzunehmen. Anstelle des frei­willig aus dem Gemeinderat ausgefchiedenen Land­wirts Friedrich Braun ist der Landwirt Anton Vogt III. in den Gemeinderat eingetreten.

Maingau.

Die Frankfurter Räuber verhaftet.

Frankfurts). Juni. (TU.) Die beiden Räuber, die kürzlich den Frankfurter Lotterie-Einnehmer Sturm beraubten, der Gärtner Böcker und der Dachdecker Paul, waren nach Monte-Carlo ge­flohen. Dort scheint ihnen das Kleingeld ausgegan- gen zu (ein. Sie wurden am Donnerstag von Be­amten der Darmstädter Eisenbahnpolizei in einem Eisenbahnwagen, der auf einem toten Gleis in der Nahe des Darmstädter Hauptbahnhofs stand, schlafend angetrofsen. Beide waren vollkommen mittellos. Nach einem kurzen Verhör gaben sie die Tat zu. Die Angaben über ihre Flucht im Auto über Höchst, Wiesbaden, Bingen usw. decken sich mit den Feststellungen der hiesigen Kriminalpolizei. In ihrem Besitz fand man Stricke und sie gestanden, daß sie für Freitag einen Ueberfall auf eine Bank in Darmstadt geplant hatten.

Amtsgericht Gießen.

Ein Motorradfahrer befuhr im hohen Vogels­berg eine wegen eines Radrennens ge­sperrte Provinzial st raße. Er begeg­nete auf ihr zunächst einem Kreiskommissar, der ihn von dem Verbot in Kenntnis setzte, und trnnn, nachdem er trotzdem weiter gefahren war. einem Schuhmann, der das Haltesignal gab, das der Angeklagte aber nicht beachtete. Er gab all dieS zu, hielt sich aber nicht für strafbar, da die Sperre ohne Anschlag und ohne eine sonstige vor­herige Ankündigung lediglich polizeilich angeord­net und völlig unnütz gewesen sei, wie dies schon frühere Erfahrungen bei gleichen Gelegenheiten gelehrt hätten! auch Gefahr sei nicht im Verzug gewesen, die Polizei bzw. der Schutzmann habe eigenmächtig ohne Zuständigkeit gehandelt und ihre DHfugnisse überschritten, so daß Won einer rechtmäßigen Amtshandlung keine Rede sein könne, unrechtmäßigen Anordnungen der Polizei brauche man aber nicht nachzukommen u. dgl. m. Das Gericht erachtete jedoch für festgestellt, daß derartige Sperrmaßnahmen, auch wenn sie nur von der Polizei ausgehen, und selbst wenn sie nur mündlich angeordnet sein sollten, recht^ül- tig seien! die Anordnung müsse nur innerhalb der Zuständigkeit und der allgemeinen Befug­nisse der Polizei erfolgen und namentlich die Erhaltung der Sicherheit, Ruhe und Ordnung, sowie die Abwendung von Gefahren auf den öffentlichen Wegen bezwecken; diese Voraus­setzungen feien gegeben. Ob die Arwrdnung im Einzelfatt tatsächlich zweckmäßig oder unzweck- mäßig gewesen sei, darauf komme es nicht an, eine diesbezügliche Nachprüfung stehe dem Ge­richt nicht zu. Es stand danach für das Gericht fest, dah der Angeklagte eine rechtsgültig ge­sperrte Straße befahren und das Haltezeichen eines zuständigen Polizeibeamten nicht beach­tet hat. Der Angeklagte, der fraglos nicht bös­willig gehandelt hat, erhielt wegen der beiden ilc&ertretungen geringe Geldstrafen.

Zum70.GebuMagdesSiegersvonLoronel,GrafvonSpee

Gedenkstein für den Sieger von Coronel in Kiel.

Vizeadmiral Maximilian Graf von S p e e , geboren am 22. Juni 1861, gestorben am 8. Dezember 1914.

Am 22. Juni wäre der bei den Falklandsinseln gefallene Vizeadmiral Maximilian Graf von Spee 70 Jahre alt geworden. Zu Beginn des Krieges Chef des deutschen Ostasiengeschwaders, bereitste er

den Engländern bei Coronel eine schwere Niederlage, fand dann aber am 8. Dezember 1914 in der Schlacht bei den Falklandsinseln gegen dreifache Uebermacht den Tod auf seinem FlaggschiffScharnhorst".

CRunb um die Gießener Anlagen

Die Grünanlagen unserer Stadt im Zuge der ehe­maligen Stadtmauer sind den Bürgern zur Selbst« Verständlichkeit geworden. Mit der Höhe der Sum­men, die für ihre Erhaltung im städtischen Haushalt eingesetzt werden müssen, findet man sich mehr oder weniger gut ab, über die Bedeutung der Anlagen für die Gesundheit der Bevölkerung ist man sich aber längst im Klaren. Aber weniger dem Wert und der Bedeutung der Anlagen sollen diese Zeilen gelten, als ihrer Schönheit, die sich uns in diesen Tagen mehr aufdrängt, als zu irgendeiner anderen Jahres« zeit. Bäume und Sträucher stehen in ihrem schönsten Schmuck, in üppiger Fülle ihrer Blätter, und wer­fen tiefe Schatten, die man an heißen Tagen sehr zu schätzen weiß. Zwar ist die Blütenfülle des Früh­lings längst vorüber, aber doch wehen noch hin und wieder feine Gerüche zwischen den Bäumen. Der Jasmin blüht und erfüllt mit seinem herben Duft seine nächste Umgebung; der Spaziergänger wird veranlaßt, einen Augenblick zu verweilen.

Die Anlagen sind schön durch ihre Mannig­faltigkeit, der man sich erst bann recht bewußt wird, wenn man weih, daß nicht weniger als 110 verschiedene Baumarten in den öffentlichen Anlagen angepsianzt sind.

Dabei ist zu bedenken, daß nur die Hälfte der Baumarten der heimischen Flora angehören, ohne daß jedoch . durch die Einreihung fremdländischer Bäume ein exotischer Bild geschaffen wäre, das mit unserer Landschaft nicht vereinbar fein würde. In diesem Sinne ist es auch zu begrüßen, daß man in Gießen nichi Palmen, oder andere tropische Ge­wächse angepflanzt hat, die sich in den Anlagen mancher anderen Stadt unangenehm aufdrängen. Durch die Verschiedenheit der Bäume, die sich nicht nur in der Form, sondern oft auch in der Farbe wesentlich voneinander unterscheiden, hat sich ein Bild ergeben, das an manchen Stellen den Anlagen parkartigen Charakter verleiht.

Hier erscheint besonders die D ft a n l a g e reiz­voll, die dem Spaziergänger auf Schritt und Tritt ein wechselndes Bild bietet. Der Goldfischteich, ein Kabinettstück gartenbaulicher Kunst, fügt sich präch­tig ein, bildet sogar einen Mittelpunkt, der, vom Grün aller Schattierungen umrahmt, wohl den reizvollsten Teil der Ostanlage darstellt. Zur Zeit blühen die Seerosen inmitten der breiten Blätter in einem feinen, verhaltenen Rot. Das Gras der Wiesenflächen wurde vor kurzem glatt geschnitten, und der ganze Rasen schimmert jetzt in gleichmäßi­gem mattem Grün. Die Goldfische spielen im Wasser und bilden die Freude der Kinder. Vor dunklen Baumgruppen leuchten schneeweiße Bänke. Die Wege sind gut gepflegt. Da und dort blüht zur Zeit ein Strauch mit rötlichen Blüten, der Holunder hat (eine großen Blütenteller geöffnet. Der weiße Stein des Liebig-Denkmals (chimmert hell vor dem Dunkel stolzer Koniferen. Geht man einige Schritte weiter nach dem Theater zu, fo breitet sich an einem der Wege ein Blumenrondell, in dem purpurrote Gera­nien und flammende Knollenbegonien prangen.

Nicht weniger schon ist zur Zeit die Südan - läge. Die beiden großen Kastanien, die seitlich an vor Neuen Baue weit über die Sttaße reichen, arbeiten bereits an ihren Früchten, die beiden Magnolien vor dem Haupteingang des Theaters sind längst verblüht und tragen jetzt große kräftige Blätter. Dor dem Stadttheater wurden leuchtend rote Geranien gepflanzt, eingefaßt von hellblauen Ageratum. Die "Blautarmen, die der Südanlage ihr besonderes Gepräge geben, haben weiche, matt­blaue frische Triebe angeseht, einige Fichten stehen in Gruppen beieinander, dichtbelaubte Kastanien umschließen und überschatten den kleinen runden Platz, auf dem sonntägliche Platzkonzerte abgehal­ten werden. Eine riesige Silberpappel ragt hoch empor, eine Helle Säulenulme und noch einige Dl au tannen fallen dem Spaziergänger auf. Eine Trauereberesche neigt ihre langen Zweige in

Kaskaden zu Boden. An der Johanneskivchc stehen junge Ahornbäume, der seitliche Vorplatz an der Kirche hat eine schöne gärtnerische Gestaltung er­fahren. Allenthalben bietet sich auch hier dem Auge ein wechselndes Bild, die Wege sind sauber gehalten, der Rasen geschnitten, kein dürrer Ast stört die Harmonie der grünen Frische. 3n der Nähe des Seltersweges ist der grüne Ring un­serer Stadt unterbrochen, und nur wenige Bäume säumen die Sttaße. Erst auf der Westanlage längs der Bahnstrecke sind wieder einige Grün­flächen angelegt, die sich allerdings noch nicht ganz entwickelt haben, da sie kaum ein Jahr alt sind. Kleine Hecken säumen die Rasenflächen, einige Blautannen stehen im Grünen. Bänke wurden aus­gestellt, und am Fuß des Bahndammes bilden Ziersträucher den Hintergrund. Zn der einfacher gehaltenen Nordanlage beschatten dichte Bäume den Weg.

Ucbcraü, in allen Anlagen hat man In diesem Frühjahr Sandkästen angebracht, in denen sich die kleinen Kinder gerne beschäftigen.

Da sich in unmittelbarer Nähe stets einige Bänke befinden, bleiben die Kleinen immer in der Obhut ihrer Mütter und sind so der Gefahr der Straße entzogen.

Neben den Anlagen rings um die Stadtmitte unterstehen noch einige andere Grünflächen der Obhut der Stadtgärtnerei. Dor dem Hotel Kühne, in unmittelbarer Nähe des Bahnhofes, prangt eine große Grünfläche, die von einer schö­nen Zierhecke umschlossen ist. Der Reisende, Ser vom Bahnhof her die Stadt zum ersten Male betritt, dürste dadurch zweifellos einen guten Ein­druck erhalten, der bei der Bedeutung, die man dem ersten Eindruck im allgemeinen beilegt, für das Urteil über die Stadt mit ausschlaggebend sein kann.

Ein Zierstück ist auch die kleine Anlage, die am Landgraf - Philipp - Platz das Denkmal vor der Zeughauska'eme umschließt.

3n den Anlagen an der Licher Straße ist nicht weniger gute Gelegenheit zu genußreichen Spaziergängen. Auch dort sind schöne Flächen, die noch vor einigen Tagen in buntem Blumen­schmuck prangten, mannigfaltige Bäume, blüten- übcrfäle Büsche und zahlreiche Bänke, die zur Ruhe einladen. Im Alten Friedhof aber, bet nur durch eine Mauer von der Anlage getrennt ist, umgibt den Besucher eine andere Atmosphäre. Diese Stätte wurde im Lause der Jahre zu einem natürlichen Park, in dessen vor­deren Teil nur noch einzelne Kreuze und Grab­steine an feinen ursprünglichen Zweck erinnern. 2m rückwärtigen Teil des Friedhofes, der auf ein 400jähriges Bestehen zurückblickt, liegen die Gräber noch dichter beeinander. Auf manchem Grabe blüfjen frische Blumen, andere scheinen vergessen zu fein, oder die Angehörigen der dort Ruhenden gehören auch schon zu den Toten. Dort liegen noch die Soldaten aus dem Kriege 1870 71, die im Lazarett zu Gießen gestorben sind. Auch einige französische Namen liest man inmitten der deutschen Namen auf den weißen Emailleschildem, die an den Kreuzen befestigt sind.

Der Alte Friedhof ist eine Stätte stiller Beschau­lichkeit und innerer Sammlung geworden, denn nur wenige Menschen gehen dort aus und ein. Anders ist das auf dem Neuen Friedhof. Die Gräber liegen dichter nebeneinander, manches Grab wurde erst Toge vorher aufgeworfen, mo­derne Grabsteine schmücken die Grabstätten, eine Blumenfülle in bunter Pracht erinnert an die lebendige Trauer um die Toten. Helle Kieswege durchziehen den Friedhof. 2m Ehrenfriedhof der Gefallenen des Weltttieges liegen die Gräber unter dem Schmuck von dunklem 2mmergrün in langen Reihen; eine fräftige Taxushecke in Mannshöhe umgibt den Ehrenfriedhof. Neue­

rungen find in der jüngsten Zeit im Friedhof auf dem Rodberg nicht durchgeführt worden. Lediglich einige Erweiterungen nach das Lahntale *u werden vorgenommen. Große, schwere, lange Steine liegen dort im rechten Winkel Zueinander und deuten tünftige Gräber an, die Ser Toten harren. Neben dem Sonderfriedhof, in dem die in der Gefangenschaft verstorbenen Russen be­graben liegen, wurde ein Urnenhain angelegt, der aber zum größten Teil noch unbenutzt liegt. DaS SingangSgebäude zum Friedbof ist mit Efeu. Wein und Rankenrosen dicht begrünt und mutet in diesem Schmuck, der keinen Stein durchschim- mem läßt, an wie ein Teil des Dornröschen - schlosses.

Die Mittel, Ne dem Stadtbauamt für die Er­haltung der Anlagen zur Verfügung stehen, sind unter den heutigen wirtschaftlichen Verhältnissen leider nicht allzu reichlich bemessen.

Um so mehr muß man die Arbeit anerkennen, die geleistet wird, um alle Grünanlagen in der Ordnung zu halten, in der sie sich uns jetzt dar­bieten. Dah die gärtnerische Gestaltung in so freier und natürlicher Form vollzogen ist und sich nicht in Experimenten mehr oder weniger fraglicher Natur verliert, verdient geschäht zu werden. Jedoch auch der Bevölkerung un­serer Stadt erwächst eine dankbare Aufgabe darin, mit zu wachen über die Sponung und Er­haltung unserer Grünanlagen, damit sie stets eine wahre Erholungsstätte sind und Eifeiben.

Spiclplan der Frankfurter Theater.

OpemhauS. Sonntag. 21. 2uni, von 20 bis nach 22.30 Uhr: Der lustige Krieg. Montag, 22. Juni, von 20 bis nach 22.30 Uhr: Geschlossene "Bcranftaltung: Festvorstellung für den Verband der Elektrotechniker Deutschlands: Der lustige Krieg. Dienstag, 23. Juni, von 19 bis gegen 22.30 Uhr: Tannhäuser. Mittwoch, 24. Juni, von 20 bis gegen 23 Uhr: Undine. Donnerstag, 25. Juni, von 20 bis nach 22.30 Uhr. Der luftige Krieg. Freitag, 26. Juni, von 19.30 bis gegen 23 Uhr: Zum 25jährigen Jubiläum von Else Gent­ner-Fischer als Mitglied der Frankfurter Oper: Carmen. Samstag, 27. Juni, von 20 bis 22.45 Uhr: Fidelio. Sonntag, 28. Juni, von 19.30 bis 22.30 Uhr: Abschiedsvorstellung Diorica Ursuleac: Othello.

Schauspielhaus. Sonntag, 21. Juni, von 11 bis 13 Uhr (lein Kartenverkauf, Auslosung): Sonderveranstaltung des Vereins Opemhilse: Die Laune des Verliebten. Lehrstück; von 20 Ki­nach 23 Uhr: Der Hauptmann von Köpenick. Mon­tag, 22. Juni, von 20 bis nach 23 Uhr: Der Haupt­mann von Köpenick. Dienstag, 23. Juni, von 20 bis nach 23 Uhr: Der Hauptmann von Köpenick. Mittwoch, 24. Juni, von 20 bis nach 22.30 Uhr: Komparserie. Donnerstag, 25. Juni, von 20 - bis gegen 23 Uhr, Elisabeth von England. Freitag, 26. Juni, von 20 bis nach 22.30 Uhr: Kompar­serie. Samstag, 27. Juni, von 20 bis gegen 23 Uhr: Robert und Bertram. Sonntag, 28. Juni, von 11 bis 13 Uhr (fein Kartenverlauf, Aus­losung): Sonderveranstaltung des Vereins Opern- hilse: Die Laune des Verliebten. Lehrstück; von 20 bis gegen 23 Uhr: Robert und Bertram.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

F. h. Es besteht weder eine polizeiliche noch eine ortsstatutarisch oorgeschriebene Zeit, innerhalb deren in einem Prioathause oder in einem Privat« oder Wirtsgarten oder in einer Wirtschaft musiziert wer­den darf. Im allgemeinen sollte nach 22 Uhr (10 Uhr abends) bei geöffneten Fenstern nicht mehr im Interesse der Nachbarschaft musiziert werden. Im übrigen handelt es sich im Falle einer Anzeige um den strafrechtlichen Begriff des ruhestörenden Lärms, d. h. die Belästigung der Allgemeinheit durch fol­gen. Innerhalb eines Hauses ist der Hauseigen­tümer seinen Mietern gegenüber zur Aufrechterhal­tung der Ruhe verpflichtet.

21. p. 46. 1. Da die Kinder gesetzliche Erben des Vaters werden, wird sich auch der Anspruch feiner persönlichen Gläubiger nach seinem Ableben gegen die Kinder richten. 2. Die persönliche Schuld ist ungesichert. Gerät der Schuldner in Konkurs, so sind u. a. anfechtbar die in dem letzten Jahre vor der Eröffnung des Konkursverfahrens abgeschlosse­nen entgeltlichen Verträge mit seinem Ehegatten und seinen ober seines Ehegatten Kindern gemäß § 31 der Konkursordnung in der Fassung vom 17./20. Mai 1898. Nach dem Anfechtungsgesetz vom 21. Juli 1879 sind u. a. außerhalb eines Konkurses die Rechtshandlungen eines Schuldner anfechtbar, die er mit feinem Ehegatten ober dessen ober feinen Derwanbten auf« und absteigender Linie entgeltlich abgeschlossen hat, sofern durch den Vertragsabschluß ein Gläubiger benachteiligt wird und der andere Teil nicht beweist, daß ihm zur Zeit des Vertrags­abschlusses eine Absicht des Schuldners, die Gläu­biger zu benachteiligen, nicht bekannt war. 3. Ein Gläubiger kann seine gesamten Ansprüche, die er gegen den Erblasser hatte, gegenüber dem Erben geltend machen. Dieser kann jedoch die Erbschaft ausschlagen oder durch die Errichtung eines Nach­laßinventars die Haftung auf den Nachlaß be­schränken.

(Schluß des redaktionellen Teils.)

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.33 Uhr, 16 bis 17 Uhr Samstag nachmittag geschloffen.

Die Bausparkasse Gemeinschaft der Freunde in Ludwigsburg (IDüttl.) hat trog der Wirtschaftskrise bei ihrer Frühjahrszuteilung wiederum 8,8 Millionen Reichsmark für 602 deutsche und österreichische Bau­sparer bereitgestellt. Sie hat in 6% Jahren über 170 Millionen Reichsmark zur Verfügung gestellt.

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