der Anerkennung und des Dankes an Lehrer in und Schülerinnen brachten zum Ausdruck Bürgermeister Gans für die hiesige Gemeinde, Lehrer Koch für die auswärtigen Schulvorstände und Maurermeister Rohrbach für die Elternschaft. Gemeinsame Lieder verschönten die den Teilnehmern allzurasch vergangenen Stunden.
— Harbach, 19. März. Der mehr als 70 Jahre alte Besitzer der Sommersmühle Fr. Frey hatte vor einigen Tagen ein Erlebnis, das ihn m größte Lebensgefahr brachte. Beim Entfernen des Eises aus dem Mühlgraben, der durch an- geschwemmtes Eis überlief, glitt der alte Herr aus und fiel in einen Kanal, der fast 20 Meter unterirdisch verläuft. Glücklicherweise fiel ec so, daß die Beine zuerst kamen: so konnte er wenigstens einigermaßen den Kopf in dem reißenden Wasser vor dem Anprall mit den Wänden des Kanals schützen. Wie durch ein Wunder kam der Verunglückte so durch den Kanal hindurch, konnte sich am Aus
gang an einem Busch festhalten und aus dein Wasser herausarbeiten. Außer einigen Quetschungen hat der alte Müller von dem älnfall erfreulicherweise nichts davongetragen.
Kirche und Schule.
* Konferenz des Dekanats Gießen. Die zweite Dekanatskonferenz der Geistlichen des Dekanats Gießen fand am Dienstag im Matthäus- saal zu Gießen statt. Dekan Guß mann, Kirchberg, begrüßte die Teilnehmer, unter denen sich auch Oberkirchenrat D. Wagner, Gießen, befand. Rach Erledigung einiger dienstlicher Angelegenheiten hielt Pfarrer Lenz, Gießen, einen Vortrag über „Raturgrenzen geistiger Bildung". An die fesselnden Ausführungen schloß sich eine lebhafte Aussprache an. Rachmittags fand eine Besichtigung der neuen Krippe und des Studer,ten- heimes statt.
Segelflug von Darmstadt nach Frankfurt.
Am Donnerstagnachmittag wurden mit dem Segelflugzeug „Darmstadt" Schleppversuche unternommen. Vom Griesheimer Sand wurde durch das Motorflugzeug der Rhön-Rofsitten-Gefellfchaft der Apparat bis zu einer Höhe von 2400 Meter geschleppt. Der Pilot Stark warf dann die Trosse ab, zog über Darmstadt eine Schleife und verschwand dann in der Richtung nach Frankfurt, wo er auf dem Flugplatz glatt gelandet ist.
Gerätemeisterschasten der DT.
Die Vorbereitung zu dieser großen Veranstaltung der DT., die am 26. April in Essen statt- findet, ist in vollem Gange. Es soll eine geschmackvolle Festschrift herausgegeben werden: besonderer Wert wird diesmal auf die künstlerische Gestaltung der Siegerurkunden gelegt. Die Veranstaltung soll auch durch den Rundfunk übertragen werden. Die Abwicklung der Kämpfe, zu denen die hundert besten Kunstturner der DT. zugelassen sind, soll besonders übersichtlich gestaltet werden. Pünktlich 2 Ahr nachmittags erfolgt der Einmarsch der Riegen. Ansprachen werden halten: der Männerturnwart der DT. Schneider, der 1. Vorsitzende der DT. Minister a. D. Dominicas (Berlin), und als Vertreter des Essener Stadtverbandes für Leibesübungen dessen Vorsitzender Herr Matten. Das Turnen soll in der Weise abgewickelt werden, daß von .der dritten Aeüung ab jedesmal die zehn Besten bekanntgegeben werden. Dadurch dürfte sich die Spannung der Zuschauer besonders erhöhen und gleichzeitig auch den Verlauf des Kampfes am besten gekennzeichnet werden. Rach Beendigung des Turnens erfolgt die Ehrung des 1..Siegers. Rach der Veranstaltung findet noch ein Festakt im städtischen Saalbau mit der endgültigen Siegcrverkündigung statt. Zur Einleitung ist ein Orgelspiel beabsichtigt: auch werden die zehn besten Kunstturner des Weltkampfes am Reck und Barren ihre Hebungen zeigen, ebenso werden Essener Turnerinnen zum Gelingen des Abends beitragen.
Handball im Lahn-Oünsberg-Gau
Am Sonntag stehen in der Derbandsserie noch einzelne Spiele auf dem Programm, während die Mannschaften, die bereits die Derbandsspiele beendet haben, sich in Gesellschaftsspielen messen, t Im ersten Bezirk treffen sich Launsbach— —Wißmar. Launsbach sollte hier den Sieger stel- * len. 3m 2. Bezirk spielen Allendorf II., gegen Lollar und Staufenberg gegen Allendorf 1. 3m ersten Spiel wird wohl der Gast einen wenn auch knappen Sieg erringen können, während der Ausgang des Treffens in Staufenberg im voraus nicht zu bestimmen ist. 3m dritten Bezirk treffen sich zu einem Gesellschaftsspiel Hausen gegen Erda.
*
-Zu den am kommenden Sonntag in Schneppenhausen bei Darmstadt stattfindenden Verbandswaldlauf startet für unseren Gau der am vorigen Sonntag in Reiskirchen ermittelte Gaumeister G r ö l z (Staufenberg). Obwohl die Aussichten für einen Sieg nicht gerade rosig sind, hofst man doch, Grölz auf einem der ersten Plätze zu finden.
Arbeiter-Turn- und Sporibund.
Am kommenden Sonntag werden die Serienspiele der Frühjahrsrunde weitergeführt. Es finden folgende Spiele statt:
In der e r ft e n K lasse werden ihre fträfte messen: Wetzlar—Naunheim, wobei Naunheim das Spiel für sich entscheiden dürfte. Ein Kampf Gießen—Watzenborn dürfte mit einem Sieg der Gießener Mannschaft enden.
In den Mannschaften Wieseck—Lollar stehen sich zwei gleichwertige Parteien gegenüber, so daß der Ausgang des Treffens kaum vorherzusagen ist.
In der 2.Klasse spielen: Marburg! — Gießen II; Hungen — Rodheim a. d. B.; Naunheim — Leun; Fronhausen a. d. L. — Rüddingshausen; Allertshausen — Treis a. d. Lda.; Grünberg — Sichertshausen; Londorf — Marburg II; Grünberg II — Beuern; Annerod — Lich; Saasen — Gießen III; Hausen — Watzenborn II; Allendorf a. d. L. — Wißmar,
9n der Jugendklasse stehen sich Gießen — Rodheim; Naunheim — Großen-Linden; Wieseck — Fellingshausen; Staufenberg — Rödgen; Hachborn — Wieseck I und Lollar — Fronhausen a. d. L. gegenüber.
Frankreich—Deutschland in Neuauflage
Am Sonntag Hockey-Länderspiel in Paris.
Wieder ist Paris am Sonntag der Schauplatz eines sportlichen Wettkampfes zwischen Deutschland und Frankreich. Diesmal treten sich in der französischen Hauptstadt die besten Hockeyspieler beider Rationen gegenüber. Damit findet, wie im Fußball vor acht Tagen, auch zwischen den beiden Hockehverbänden die e r st e offizielle Begegnung statt. Allerdings hat Deutschland bereits zwei Siege über Frankreich zu verzeichnen, doch wurden diese Erfolge stets im Rahmen der Olympischen Spiele errungen, und zwar siegten unsere Vertreter im Fahre 1908 in London 1:0 und 1928 in Amsterdam 2:0 ebenfalls sehr knapp.
Für den bevorstehenden Kampf mühte die Mannschaft Deutschlands als hoher Favorit zu werten sein, wenn nicht die ungewöhnlich lange Zwangspause im Spielbetrieb die Form unserer Rationalelf wesentlich beeinträchtigt hätte. Unfere Vertreter werden in Paris bei den Franzosen starken Widerstand finden und ein zweites Unentschieden wie vor einigen Wochen gegen Holland in Leipzig kann noch einmal als große Heberraschung gellen. Die deutsche Mannschaft tritt in folgender Aufstellung an: ßinte (BSV. 92); Heymann (DHC.), Zander (BSV. 92); Lleberle (Uhlenhorst), Theo Haag (Frankfurt am Main), Hardeland (Hannover); Wehlitz (BSV. 92), Müller, Weiß (beide Berliner SC.), Scherbart (BSV. 92), Rollner (Leipziger SC.).
Kurze Gportnoiizen.
3m H a n d b a 11 f i e I der 2. Mannschaft der Spielvereinigung 1930 gegen eine Mannschaft aus Klein-Linien waren nicht die Handballspieler des dortigen Tv., sondern die der Evangelischen 3ugendvereinigung die Gegner.
*
Wieseck III — Allendorf a. d. L. 2:4. Aus dem Spiel der beiden genannten Mannschaften deS Arbeiter-Turn- und Sportbundes ging nicht Wieseck, sondern Allendorf mit 2:4 Toren als Sieger hervor.
Wirtschaft.
* Der Eisenerzbergbau im Februar. Aus dem Siegerland wird berichtet: Die Stillegung mehrerer Gruben im 3anuar hatte zur Folge, daß die immer mehr gesunkene Förderung und Belegschaft der Siegerländer Gruben einen neuen, sehr erheblichen Rückgang erfuhr. Die Ungewißheit über die Weitergewährung der Reichsund Staatsbeihilfe wirkt sich ungünstig aus, da die Gruben nicht wissen, mit welchen Beträgen sie bei ihren Kalkulationen rechnen können. L a h n - Dillgebieteinschl. Oberhossen: Die allgemeine Lage hat sich nicht verändert. Da die Erzvorräte ständig zunehmen, wird Ende des nächsten Monats wieder eine Grube stillgelegt. Reich und Preußen haben die Fortführung der Unter- stühungsmaßnahmen für 1931, wenn auch mit einem geringeren Betrag, in Aussicht genommen. Es ist damit zu rechnen, daß in Kürze die neuem Bedingungen festgesetzt werden. Das Bestreben ist darauf gerichtet, daß der jetzige Abruf nicht mehr geschmälert wird, weil sonst trotz Lohnabbau, Staatshilfe, Frachtvergünstigung ein Durchhalten der Betriebe unmöglich würde. Es wird auch noch mit einem Entgegenkommen der Reichsbahn gerechnet. Die Eisensteinpreise haben noch keine Aen° derung erfahren.
* Der Kreditverein Heuchelheim e. G. m. b. H. hielt seine 133. ordentliche Generalversammlung ab. Den Bericht des Vorstandes über das abgelaufene Geschäftsjahr erstattete Direktor Heinrich Rinn. Die Vorlage der Bilanz ergab folgendes Bild: 3n Aktiven erscheinen Kassenbestand mit 12 212,21 Mk.. Mechselbestand 33 279,84 Mark, Banken mit 2849,73 Mk., laufende Rechnung mit 627 939,59 Mk., Hypotheken 427 238.58 Mk., Beteiligungen 3000 Mk.. Mobiliar 1 Mk. und Aufwertung 105 572,12 Mk.: in Passiven: Reservefonds 12 813,33 Mk., laufende Rechnung 126754,21 Mark, Banken 31 153,20 Mk., rückständige Steuern 400 Mk., Aufwertung 108212,17 Mk. So bleibt ein Reingewinn von 8772,57 Mk. Die Gesamtsumme in Soll u d Haben beträgt 1212 093 07 Mk. Sie Spargelder haben sich gegen das Vorjahr um 133 122 Mk. erhöht Der Mitgliederstand beträgt 426 Personen, die Haftsumme 441 000 Mk. Der Gesamtumsatz belief sich auf etwa 10 000 000 Mk. Die Bilanz wurde einstimmig genehmigt. Dem Vorstand und dem Aufsichtsrat wurde Entlastung erteilt. Aus dem Reingewinn wurden demReserve- fonds 2000 Mk., der Betriebsrücklage ebenfalls 2000 Mk. zugeführt, an Dividenden wurden 9,5 Prozent verteilt und der Rest auf neue Rechnung vorgetragen. Die sahungsgemäß aus dem Aufsichtsrat ausscheidenden Mitglieder Ludwig Schmidt III. und Ludwig Kröck IV. wurden wiedergewählt. Für das wegen Krankheit ausscheidende Mitglied 3akob Hartmann II. wurde Georg Fr. Rinn neu in den Auss chtsrat gewählt.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a.M., 20.März. Tendenz:unsicher. Während an der Vorbörse im Anschluß an den festen Verlauf in Neuyork und in Nachwirkung der Beruhigung von gestern abend noch einige Käufe erfolgt waren, machte sich zu Beginn des offiziellen Verkehrs bei der Spekulation Abgabeneigung bemerkbar, da die Kaufe von außen her auch nicht fortschritten. Die Baissepartei versuchte wieder einige Vorstöße, die ihr auch zu den ersten Kursen gelangen, so daß bei fast vollkommener Geschäfts st ille für Spezialwerte Kursrückgänge von minus 2,5 o. H. zu verzeichnen waren. Eine Verstimmung ging vom Markt der Linoleum aus, an dem die noch ungeklärten Dividendefragen Kursverluste von 3 v. H. hervorriefen. Am Elektromarkt lagen Schuckert und Elektrische Lieferungen je 0,75 v. H. schwächer, während anderseits Felten 3,25 v. H. gewannen. Die Farbenaktien setzten 0,65 v. H. niedriger ein, gaben aber im Verlaufe 1 v. H. nach. Die übrigen Chemiewerte blieben behauptet. Arn Montanmarkt hielten sich die Veränderungen nach beiden Seiten im Rahmen von 1 v. H. Niedriger lagen ferner Schiffahrtswerte minus 0,5 v. H. Von Bankaktien gaben Deutsche und Dis- conto 1 v. H. nach, dagegen Bankier auf den verhältnismäßig guten Abschluß 1 v. H. höher. An den übrigen Märkten herrschte Stagnation. Am Rentenmarkt blieben deutsche und ausländische Anleihen bei ebenfalls sehr geringen Umsätzen behauptet. Der Pfandbriefmarkt lag sehr still. Reichsschuldbuchforderungen notierten auf angebliche holländische Käufe fester. Im Verlaufe neigte die Tendenz eher zur Schwäche. Die Kulisse schritt infolge des m a n g e l n - de n Ordereingangs zu weiteren Abgaben, wovon besonders Schuckert mit erneut minus 2 v. H. betroffen wurde. J.-G.-Farben blieben gehalten. Die
Umsatztätigkeit bewegte sich auch weiter In engen Grenzen. Am Geldmarkt blieb der alte Satz für Tagesgeld mit 3,5 v. H. unverändert. 2lm Devisenmarkt lag die Mark fest, aber eher schwankend. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1965, gegen Pfund 20,3960, London gegen Neuyork 4,8595, gegen Paris 124,19, gegen Mailand 92,75, gegen Madrid 46,40, gegen Schweiz 25,2513, gegen Holland 12,1225.
Berliner Börse.
Berlin, 20. März. Auch die heutige Börse eröffnete, ebenso wie ihre beiden Vorgängerinnen, in ziemlich freundlicher Haltung. Schon gestern abend in Frankfurt waren Erholungen cingetretem und die Tendenz hatte eine Befestigung erfahren. Der Zwischenkredit der Stadt Berlin und das feste Neuyork veranlaßten die Spekulation zu Deckungen. Das Geschäft war aber wieder sehr klein und die Kundschaftsbeteiligung sehr gering. Die Insolvenzen, die schon gestern gerüchtweise verlauteten, wirkten weiter nach, nud es wurde bekannt, daß es sich um die Gewerbebank in Hannover handeln.soll. Auch die unklare Dividendenfrage bei einzelnen Gesellschaften wirkte sich in den betreffenden PapiNe*»aus und drückte auf die Gesamtstimmung. So lagen Berger erneut 3 v. H. schwächer, und aud) in Deutsche Linoleum war eher Angebot festzustellen. Auf die Fusion in der internationalen Grammoohonindustrie konnten Polyphon 3 v. H. gewinnen. Kunstseidewerte lagen auf die lebhafte Nachfrage nach Bembergerzeugnissen in USA. ausgesprochen fest. Aku erschienen mit Plus- Plus-Zeichen. Neue Reichsbank konnten um 4,75 v. H. anziehen. Dessauer Gas plus 3,5 v. H. Kaliwerke bis 4 v. H. fester, Elektrowerte bis 3,5 v. H. gesteigert. Anleihen freundlich. Auch Ausländer meist etwas gebessert. Pfandbriefe noch unentwickelt. Reichs- schuldbuchforderungen gehalten. Der Geldmarkt lag unverändert. Die Befürchtungen, daß bei der Reportgeldbeschaffung Schwierigkeiten entstehen könnten, dürften sich nicht bestätigen. Auch im Verlaufe war das Geschäft sehr klein. Hatte der Verkaufsdrang zu Anfang nachgelassen, so bewirkte der Ordermangel bei der Kulisse Abgabeneigung, so daß verschiedentlich Kursrückgänge von 1 bis 2 v. H. eintraten. Verspätet zur Notiz gelangten Hamburg-Süd mit plus 3 v. H., Elektro Schlesien mit minus 4 v. H. Schantung hatten Plus-Plus-Notiz und wurden mit 73 nach 69 notiert. Gegen 12.45 Uhr trat dann vom Akumarkt ausgehend eine kleine Erholung ein.
Fajelmarkt in Butzvach
pb. Butzbach, 20. März. Auf dem heutigen Faselmarkt waren angetrieben: 644Schweine, 37 Stück Rindvieh, 24 Händlerpferde. Zur Prämiierung waren angeboten 220 Rinder, 120 Pferde, 110 Bällen, 40 Eber und 12 Ziegen, zur Auktion 67 Dullen. Davon wurden verkauft 22 durch die Landwirtschaftskammer und nachträglich im freien Handel 15 bis 18 Stück. D'e Sch w eine- preise waren wie folgt: 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 20 bis 25 Mark, 8 bis 10 Wochen alte 25 bis 30 Mark, 10 Wochen und ältere 40 Mark.
Schweinemarkt in Wetzlar
# Wetzlar, 19.Mürz. Der heutige Schweinemarkt wies eine gute Beschickung auf. Es waren aufgetrieben 367 Ferkel und 12 Läufer. Bei anfänglich langsamen Handel; der sich später lebhaft entwickelte, wurden folgende Preise bezahlt: Für 5 bis 6 Wochen alte Ferkel 18 bis 24 Mark, für 7 bis 8 Wochen alte Ferkel 25 bis 30 Mark, für 9 bis 10 Wochen alte Ferkel 30 bis 35 Mark je Stück. Läufer 35 bis 40 Mark. Der Markt wurde geräumt.
Marburger Frübjahrspferdemarkt.
j|F Marburg, 19. März Dem heutigen F r üch j ahrspferdemarkt waren 210 Pferde, darunter 6 Fohlen, zugetrieben. Leichte Arbeitspferde waren sehr gefragt und kosteten 700 bis 800 Mark, mittelscywere Ware 900 bis 1100 Mark und Pferde schweren Schlages, ebenfalls gefragt, 1200 bis 1400 Mark je Stück. Schlachtpferde wurden mit 80 bis 120 Mark, Fohlen mit 120 bis 140 Mark angeboten. Trotz zahlreich anwesender Käuferschaft war der Handel schleppend.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
h. St. Sie können die von Ihnen bezahlten Schalter und Steckdosen bei Ihrem Auszug mitnehmen, müssen aber gleichzeitig den früheren Zustand wiederherstellen. 2Üenn der Hauseigentümer die Sachen behalten will, so müssen Sie sich mit ihm über den Preis einigen. Er ist nicht verpflichtet, die Sachen zu erwerben.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. — Retchsbankdiskont 5 v H., Lombardzinsfuß 6 v.H.
iyramiuh a. jji.
Ler».
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Datum
19 3
20.3.
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20.3.
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tjon 1927 . .
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Deutsche Anll-Wlüi.'Schuld mit
Auetoj. Rechten
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De«gl. ohne AuStos.-Rechte . 8% He». Botlrstaat von 1929
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Oderhessen Provinz • Anleihe mit
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Aue!o>.-Rechtcn.....
Deutlche Stumm. Sammelabl.
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Anleihe Serie 1
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Norddeutscher Llohd.....8
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Geld
Brief
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4,185
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Belgische Noten .......
58,23
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Dänische Noten .......
111,85
112,29
Englische Roten ........
20,345
20.425
stranzüiische Noten.......
16,39
16,45
Holländische Noten.......
167,81
168,49
Italienische Noten........
22,05
22,13
Norwegische Noten.......
Deutsch-Oesterreich, * 100 Schilling
111.88
112,32
58,77
59,01
Rumänische Noten.......
2,485
2,505
Schwedische Noten.......
111,98
112,42
Schweizer Noten........
80,54
80,86
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten....
44,76
12,365
44,94
12,445
Ungarische Note»
72,90
73,20
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
19.Mär,
20. März
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
<«tio
Bries
Geld
Brie,
?lnttt.»Nott.
168,09
168,43
168,04
168,38
Buen-Aires
1,458
1,462
1,458
1.462
Brss-Anlw
58,38
112,13
58,50
58,365
58,485
(SbrifHnnia ■
112,35
112,15
112,37
Kopenhagen
112,13
112,35
112,13
112,35
Sto olm .
112,24
112.46
112.24
112,46
Helniigfors.
10,551
10,571
10,551
10,571
(Italien - - -
21,96
22,00 20,41
21,965
22,005
London. - .
20,37
20,369
20,409
VI eut) ort . • Paris....
4,192
4,200
4,192
4,200
16,398
16,438
16,399
16,439
Schweiz ..
80,655
80,815
80,63
80,79
Sva leu . .
43,66
43.74
44,26
44,34
Japan . . .
2,071
2,075
2,071
2,075
4Ho de Jan.
0,393
0.394
0,331
0,333
Wien in D-»
$?eft abgcsk.
58,945
59,065
58,92
59,04
Prag . - .
12,426
12,446
12,426
12,446
Pciirad . .
7,356
7,370
7,356
7,370
Buoapest. .
73,10
73,24
73,10
73,24
ttiui arten
3,037
3,043
3,037
3,043
Lissabon .
18,82
18,80
18,82
18,86
Danzig . . SonfLntta.
81,475
81,635
81,465
81,625
1,784
1,789
1,784
1,789
5,445
Atpen
5,435
5,445
5,435
Lanaoa
4,191
4,199
4,190
4,198
3,023
Uru uay. .
3,077
3,083
20,935
3,017
ddro . . .
20,895
20,885
20,925


