Ausgabe 
19.12.1931
 
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Nachdruck verboten

Ohne Gewähr

17. Dezember 1931

2. Ziehungstag

239704 263600 268440 280303

326945 357702 368054 384777 387667

394748 396601

10000 W.

240948

312454

176974

der 4. Klasse der 38. Preußisch-

Die

Ziehung

>

8114D

und ein weiterer Rückgang des Preisniveaus auch unter der Herrschaft des Preiskommissars

149524

214228

152221

270233

125869 127880 137157

179053 186510 194641

146611

283863

322420

110820 214733

175732

220951

281667

175797

238970

321202

141848

255447

310715

6000

3000

2000

1000

199155 187364

3472 63034 191663

Süddeutschen (264. Preußischen) Staats-Lotterie findet am 13. und 14. Januar 1932 statt.

Drucke des aus in den gesenkt hat

10 Gewinne »u 2000 W. 317101 340844

22 Gewinn, ,u 1000 M. 184415 199865 228968 343514

36 Gewinne zu 800 M.

jetzt zweifellos gekommen, da die Kaufmannschaft unter dem scharfen Wettbewerbs schon von sich meisten Artikeln die Preise erheblich

einem Glauben, der durch alles Dunkel sich Licht rettet.

Das Mietkündigungsrecht nach der neuen Notverordnung.

1252 2763 15189 102898

236286 284064 330962

179 1091 12621 43996

Eewlnnauszug

3. Klasse 38. Preußisch-Süddeutsche (264. Preuß.) Staats-Lotterie

Das bereitete und bereite Herz sei das Ziel! Solches S'.ch-vorbereiten höherer Ordnung kommt unserer Kraft zugute, das Leben zu meistern und in allem Leid dennoch im Tiefsten in der Freude zu bleiben! Wir bereiten uns schließlich ja bei allem zu uns selber hin und unserer Liebe und

Der Goldene Sonntag ist noch einmal eine gute Gelegenheit für alte Mitbürger, die unter den heutigen Verhältnissen noch kaufkräftig sind, an ihrem Teile wirksam beizutragen zur

Bekämpfung der Wirtschaftsnot und der Arbeitslosigkeit.

Erfahrungsgemäß ist das Weihnachtsgeschäft ein starker Faktor in der Kalkulation jedes Kauf­manns, der in dieser Zeit die Nachteile langer geschäftsstiller Wochen wenigstens einigermaßen wettzumachen hofft. Mit dem Kaufmann sehen aber auch seine Angestellten und Arbeiter, die Warenlieferanten und deren Mitarbeiter, nicht zuletzt auch die Kommune und der Staat große Hoffnungen auf den wirtschaftlichen Ertrag dieser Wochen und Tage vor dem Feste, weil sie sich bewußt sind, daß

die Kauftätigkeit zur Weihnachtszeit einen starken Impuls für das gesamte Wirtschafts­leben

darstellt. Wer wirtschaftlich imstande ist, mit seiner Kraft diese Hoffnungen zu erfüllen, darf nicht zögern mit der Tat', wer sich aber trotz wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit nicht, oder nur unzulänglich zum Kaufen entschließt, muß sich den Vorwurf machen, daß er seinen AnteU zur Wiederbelebung der Wirtschaft und damit zur Förderung des allgemeinen Wohls versagt hat. Niemand wird behaupten können, er habe keinen Bedarf zu decken. Es handelt sich ja bei den diesjährigen Weihnachtskäufen meist nicht nur um die Beschaffung von Geschenkartikeln, sondern die Sachlage ist doch so, daß im Laufe der letzten Monate und Wochen manche Anschaffung zurück­gestellt worden ist in der Hoffnung, später billiger einkaufen zu können.

Der Zeitpunkt zum preiswerten Einkauf ist

kaum mehr zu erwarten sein wird. Weitere Zu­rückhaltung in den Anschaffungen ist also zweck­los und nur geeignet, die von allen Seiten drin­gend gewünschte Belebung der allgemeinen Ge­schäftstätigkeit zum Schaden des Ganzen und damit zum Nachteil des einzelnen noch weiter hinauszuzögern.

Man entschließe sich jetzt zur Vornahme seiner Einkäufe,

und man wird durch die spätere Preisgestaltung sicherlich keine Enttäuschung erfahren.

So notwendig die unverzügliche Vornahme der Käufe ist, so dringend ist es aber auch, früh­zeitig seine Besorgungen in den Geschäften vorzunehmen. Der Goldene Sonntag ist dazu sehr geeignet. Die Geschäftswelt hat weitgehende Vor­kehrungen getroffen, um die Kundschaft sorg­fältig und mit reichhaltiger Auswahl bedienen zu können. Morgen sowohl wie auch an den bei­den folgenden Tagen wird es den Geschäfts­inhabern und ihren Angestellten möglich sein, die Kunden weit besser beraten und bedienen zu können, als es erfahrungsgemäß, trotz besten Willens, erst am Heiligen Abend möglich sein kann.

Starker Andrang am letzten Tage vor dem Feste ist für jeden Käufer ein Nachteil, da dann die Auswahl unter den Warenbestän­den nicht mit der Ruhe und Sorgfalt ge­schehen kann, die vorhanden sind, wenn Ver­käufer und Käufer sich einige Tage vorher am Ladentisch gegenüberstehen. Man denke auch daran, daß man dem Geschäftsinhaber und seinen Angestellten di« Weihnachtsvorfreude durch über­mäßig starke Inanspruchnahme am Heiligen Abend nicht verkümmern sollte.

Frühzeitiger Einkauf,

am besten in den stilleren Vormittagsstunden oder am frühen Nachmittag, nicht erst am Hei­ligen Abendfünf Minuten vor Fünf", erspart dem Käufer, den Firmeninhabern und dem Ge­schäftspersonal manchen Verdruß, erhöht dagegen die Freude am Kaufen!

3n der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

2 Gewinns zu 100000 M. 265653

2 Gewinn» zu 10000 M. 354360

4 Gewinn« zu 5000 2k. 23481 175294

flache.

Lieferung oder # werden, find i Kohleneimeb mfspreife nicht enlen, sv fallen »aitellverträgen 'Met ist alsdann

Aus der Promn^talbauptftaöi

Gießen, den 19.Dezember 1931.

Oie Kunst der Vorbereitung.

Von Neinhold Braun.

Wer die Adventszeit recht zu erleben weiß, der erkennt, je älter er wird, daß sie kaum wie eine andere für das Inwendige eine gute Lehr- und Lernzeit ist, so recht zum Bedenken, was uns zu einer heitertiefen Lebenskunst noch fehlt.

Adventszeit ist Vorbereitungszeit auf ein Wun­derbares. Ia, gehört die Kunst des Sich-recht- vorbereitens nicht überhaupt zum reifwerden? Ist das bereitete Herz nicht der Werdegrund alles Glückes, aller schönen Lebendigkeit?

Wieviele Vorbereitungen werden im Leben ge­troffen, die viel Zeit, Kraft und auch zuweilen ein gutes Stück Geld kosten: aber das Herz ist nicht dabei. Es wird so viel vorbereitet in der Welt: aber alles bleibt im Zwecklichen, Dekora­tiven stecken, am Stofflichen, am Rahmen haften. Die Vorbereitungen werden oft allzu sehr an das Tägliche, Zeitliche, an Personen und Titel geknüpft. Sie tragen manchmal sogar im Privat­leben einen beinahe amtlichen Charakter, verlau­fen im Gleishaften, Unoriginellen, Unschöpferi­schen. Man bereitet zu dreiviertel mit dem Ver­stände vor. Man ist auf das Aeuhere aus und nicht auf das Inwendige, nicht auf den Menschen als solchen. Man trifst allerlei Vorbereitungen und vergißt, daß in ihnen schon die Wurzel des kommenden Erlebnisses liegt, daß sie von diesem bereits ein Teil sind, daß eine heimliche An­ziehungskraft in ihnen ruht, Licht und manch Gutes heranzüziehen für das Kommende.

Man denke doch an die Vorbereitungen einer Mutter, wenn ihr Kind heimkommt aus der Welt! Oder daran, wie eine werdende Mutter, wenn sie eine von der echten und tiefen Art ist, was ihr ist, sich dem Kindlein gleichsam ent­gegenbereitet! Wird solches Tun nicht schon zu einer Lebenshilfe für das noch im Dunkel ruhende Kinblein? Legt eine solche Frau nicht in alles, was sie sinnt und fühlt, ihr ganzes Herz, sonnt sie nicht über das kleinste Werk das Schönste ihrer Liebe? Wie gehen Mutterdenken und Mut- terbedachtsamkeit Hand in Hand! Wie schwingt die Melodie der Treue durch all und jedes, und die Vorfreude trägt einen Glanz, wie ihn die wilde Welt nimmer kennt.

Also ist's auch immer noch bei der Mutter, wenn ihr Kind heimkommen will. Da erlebt sie sich selbst in ihrer ganzen Menschentiefe, erlebt aber auch zugleich in' der Vorfreude das Herz ihres Kindes, umhüllt es, wenn es noch fern ist, mit Liebe und Wärme und allerlei stillen Ge­betsgedanken. Ein Zauber ists um solches Schwin- gen von Seele zu Seele. Richt gilt ihre Muttertat einer Person, und kehrte selbst ein T'.tel- und Würdenträger Beim, sondern ihrem Kinde, seinem Herzen, dem Menschen, den sie geboren.

Diese lieben, uns allen so vertrauten Bilder wollen wir in ihrer Gleichniskraft unter das Adventlicht stellen, wenn wir unser Herz bereit machen für das Kind der Höhe, für das Myste­rium der Weihnacht, wollen endlich davon abkom­men, die äußeren Vorbereitungen auf das Fest als die wichtigsten zu nehmen, die gerade unseren Frauen so viel Kraft kosten, sondern wollen uns aus dem Trubel der Welt ein paar Stunden echter Advents-Heimeligkeit retten, um unferm Besten, unserer Seele, zu leben, dem Glanz des Inwendigen in allem Denken und Fühlen, wie es uns von selber zuströmt, wenn wir nur den Wil­len zur wahren Aüventlichkeit haben.

Vorstellung zu ermäßigten Preisen das Lustspiel: Marguerite : 3" von Fritz Schwiefert. Beginn: 18.30 Uhr: Ende 21 Ahr. Dienstag, 22. Dez., 19.30 Ahr als 12. Vorstellung im Dienstag- Abonnement erste Wiederholung des Weihnachts­märchens:Die Wunderlampe" von Werner Schmidt, das in Anwesenheit des Verfassers mit großem Erfolg erstaufgeführt wurde: anschließend das BallettDie Puppenfee" von Gaul und Haß- reiter, Musik von Bayer, ebenfalls eine Neu­einstudierung in völlig neuer Inszenierung. Mittwoch, 23. Dezember bleibt das Theater ge­schlossen. Freitag, 2H. Dezember, 1. Wcihnachts- feiertag^ als Fremdenvorstellung außer Abonne­ment, Erstaufführung der TraumdichtungHan- neles Himmelfahrt" von G. Hauptmann. Spiel­leitung Peter Fassott. Ermäßigte Preise! Be­ginn: 19.30 Ahr; Ende: 21.30 älhr. Samstag, 26. Dezember, 2. Weihnachtstag, findet 15.45 Ahr die nächste Wiederholung der beiden Märchen. VeranstaltungenDie Wunderlampe" undDie Puppenfee" statt zu ermäßigten Preisen als Fremdenvorstellung und außer Abonnement. Ende gegen 18.15 älhr. Sonntag, 27. Dezember. 14.30 älhr geschlossene Vorstellung:Die Wunderlampe" undDie Puppenfee". Ende gegen 17 älhr; 18.30 Ahr findet außer Abonnement als Werbe-Vor- stellung die letzte Ausführung unseres bisherigen SpielplanschlagersFrauen haben das gern...!" statt. Diese Schwankoperette von Arnold und Dach, Rideamus und Kollo wird zu kleinen Operetten­preisen gegeben. Ende der Veranstaltung 20.45 älhr.

59910 61252 63565 90592 95842 99079 127114 187624 194061 264326 274118 327056 332738 353905

54 Gewinne >u 500 -M. 36163 87985 101867 124654

4 Gewinne ju

2 Gewinne »u

8 Gewinne ja 388309

2 Gewinne ju

22 Gewinne »u 157241 173636 292642 384591

158681 170167 213598 246533

287831 289098 292352 298780

374506 398326

W. M.

M.

M.

46 Gew nne »u 800 M. 5145 14373 27782 31225. 34538 55384 69147 83893 90709 109802 158570I 170772 210827 211204 237103 255496 374597: 375801 388969 390807 391889 395835 398779,

54 Gewinne ,u 500 M. 5025 21706 28809 37784 57386 62096 90032 105823 123735 127416 135177

WTB. Nach der neuen Notverordnung haben Mieter von Wohn- und Geschäftsräumen das Recht,

3n der heutigen Nachmitlagszichung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

6 Gewinne ju 3000 M. 53784 174679 271254 ----- 56068 110045 130971

Arbeitsbeschaffung durch Weihnachtskause

Kaufen Hilst Not lindern! - Frühzeitig einkaufen schafft Zufriedenheit!

liiionsgespräch beenbft?

hefferhamuier* r ASD2P. im ichtungZur Po- ; Das Zentim al des Wichen ,ebnis liegt nun alsozialisii- üt jede christlich' n diskutabel sein rum mit 2er- 'ie Anwort des gestellt, uns Ha* ihanblungs« m glaubte dabei mticnalfosialifti' u tonnen. Sie verantwortliche Wem ®mbe riuna dieses i Evener Zeit on der Ä« nehmen.

geboten. Dtz » i ausgeschlk' i zur Echnld M' nwortung gelM auch wenn M volljährigen M kivnsparleien. M 2 betrachtet, lan, ft« Ä c Lösung der Vas bMistn ^ gen, d'.e W * politischen leimäh'.gen . not) allem einr und das ZenlrM linetW-V ann ntufi '6 z Dlk n'ch> "2 mtoorfung

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Sn,un9 fWen filcin, "kohle, Preff. 'lanntmachung ^ohleneinzeb 1932 neue fr Die neu Senhng der He linder lta6tn und 'en enthalten, t gegenüber h»

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich Hobe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II

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- Gießen

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\CP , Größte Ausstellung

. Reparaturen, Komplette Anlagen

** Der Postdienst amGoldenen Sonnta g". Im Schalterdienst der Reichspost ist am morgigen Goldenen Sonntag für die Zeit von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uyr Paketannahme vorgesehen. Die Bricfkastenentleerung und die Orts- Briefzustellung wird wie an Sonntagen gehandhabt. Die Ortsgeldzustellung fällt aus. Die Paketzustellung für das Land fällt auch aus, während sie für die Stadt einmal am Vormittag durchgeführt wird.

** Die Museen und der Heidenturm sind am Sonntag zwischen 11 und 13 Uhr bei ge­wöhnlichen Preisen geöffnet.

** Der nächste Rindvieh- (Nutzvieh.) Markt findet am Dienstag, 22. Dezember, der nächste Schweinemarkt am Mittwoch, 6. Januar 1932, statt.

** Verbilligtes Frischfleisch für (fr- werbslose und Hilfsbedürftige. Wie das Wohlfahrtsamt mitteilt, haben die Gießener Metzger- meister und der Konsumverein in anerkennenswerter Meise beschlossen, sämtlichen Erwerbslosen und Hilfs­bedürftigen auf Frischfleisch (Rind- und Schweine­fleisch) einen Nachlaß von 6 Rpf. pro Pfund zu gewähren. Auf Wurst- und Dauerwaren wird kein Nachlaß gewährt. Anspruch auf Preisnachlaß besteht nur für die Fleischmenge, über die Reichsbezugs- scheine für Frischfleisch ausgegeben werden.

** Die Alice - Schule beginnt am 14. Ja­nuar mit einem neuen Kochkurs. Näheres, tnsbefon- dere über die Anmeldung, ist aus dem heutigen An­zeigenteil ersichtlich.

wurden In den letzten Iahren mehrere Mordan­schläge verübt, wobei er zum Teil schwer verwun­det wurde.

Ein deutscher Grohwildjäger von einem Löwen gelötet.

Der deutsche Großwud.äger Dr. Mar Keller wurde bei dem Besuch eines Massay-Stammes In Ostafrika von einem Löwen angefallen und getötet. Der Liiwe war außerordentlich gefährlich, weil er früher schon durch einen Mas- say schwer verletzt worden war. Die Eingeborenen hatten sich des Tieres bemächtigen wollen, um in sein Diut bei der Mannbarkeits.'eier des Stam­mes nach alter Sitte ihre Speere einzutauchen.

3m Auto verbrannt.

An der Staatsstraße MeeraneZwickau wurde heute früh ein brennendes Auto im Stra­ßengraben gesunden, das sich Überschlagen hatte. In dem Auto befand sich eine verkohlte Leiche. Der Wagen gehört der Filiale Daim- ler-Denz in Zwickau. Der verunglückte Auto- führer soll der Leiter der Filiale sein.

Nebel in England.

Seit dem frühen Morgen lagert dichter Nebel über England. Er hatte eine Reihe von U n - g l ü d 5 f ä (I en und große Verzögerungen im Nah- und Fernverkehr zur Folge. Selbst die Expreß- 3 ü g e aus Schottland liefen mit beträchtlichen Verspätungen ein. Die Flugzeuge vom Konti­nent konnten zum großen Teil nicht bis Croydon gelangen und mußten an der Küste niedergehen. Bei Gloucester kam ein Motorradfahrer im Nebel ums Leben. Bei einem Zusammenstoß zweierOmnibusseinder Nähe von Doncaster wurden sieben Personen verletzt. Auf der Themse stießen einige Schiffe zusammen, ohne daß jedoch besonderer Schaden angerichtet wurde. Bei Dagen- Ham, östlich von London, fuhr ein Personenzug auf einen Gütorzug auf. Ein Reifender und ein Bremser wurden getötet, 30 Personen verletzt.

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* Schnee ttCrauoem «Nebel KGewi|Vr.(g)Wind$tille. -Q-. seht eichte« Oti j? na$$iqe> Südsüdwest Q stürmische lordwest Oie »teuf fliegen mit dem wmoc Die beiden Stationen dienenden Zah­len geben die Temperatui an. Die umen verbinden Orte mit gleiche* *uf mecresniveau umgerechneten tuftdrure

Wettervoraussage.

Die im Norden vorüberziehende Warmluft hat der Hochdruckgebiet an seiner Nordseite etwas abgebaut, der Kern verlagerte sich mittlerweile nach dem Fest­lande, so daß er sich jetzt über Nordfrankreich, Mit» teb und Süddeutschland erstreckt. Im Bereich des Kerngebietes sind die tiefsten Temperaturen vorzu­finden, die in der vergangenen Nacht in unserem Bezirk bis 12 Grad unter Null zurückgingen. Nord- deutsckland dagegen, das von maritimer Warmluft überflutet wird, hat Temperaturen mit etwas unter Null und an der Küste sogar etwas darüber. Der Einfluß der Warmluft mit feiner Bewölkung dürfte noch weiter südwärts Vordringen, so daß auch bei uns der starke Nachtfrost zurückgeht.

Aussichten für Sonntag: Wolkig mit Aufheiterung, vereinzelt etwas Schnee, noch Frost, jedoch nachts und am Tage wieder Milderung.

Aussichten für Montag: Teils wolkig, teils aufheiternd, leichter Nachtfrost wahrscheinlich.

Lufttemperaturen. Am 18 Dezember: mittags 1,5, abends8,0 Grad Celsius. Am 19. Dezem­ber: morgens5,9 Grad Celsius. Maximum 1,2, Minimum9 Grad. Sonnenscheindauer 6% Std.

einen über den 31. März 1932 hinaus laufenden Mietvertrag vorzeitig zu diesem Termin zu kün­digen. Der Mieter kann aber nicht kündigen, wenn er sich mit dem Vermieter im Jahre 1931 auf eine Ermäßigung des Mietzinses um mindestens 20 o. H. geeinigt hat, oder noch einigt. Von verschiedenen Seiten ist gewünscht worden, dem Hauseigentümer zu ermöglichen, die Kündigung schon durch das bloße Angebot einer 20prozentigen Ermäßigung abzuwen- den. Das Reichskabinett hat die Angelegenheit er­neut erörtert, jedoch von der angeregten Maßnahme abgesehen.

Gictzcrrer Wochenmarktpreise.

Gießen, 19. Dez. Es kosteten auf dem heu­tigen Wcchenmarkt: Kochbutter Pfund von 1,10 Mark an; Butter 1,20 bis 1,30; Matte 25 bis 35; Wirsing 7 bis 8; Weißkraut 5 bis 6; Rot- krauii 7 bis 8; gelbe Rüben 8 bis 10; rote Rüben 8 bis 10; Spinat 15 bis 20; UnterKohlrabi 5 bis 6; Grünkohl 10 bis 12; Rosenkohl 15 bis 20; Feld­salat 80 bis 1,00; Tomaten 50 bis 60; Zwiebeln 10 bis 12; Meerrettich 35 bis 70; Schwarzwurzeln 25 bis 35; Kartoffeln 4; Aepfel 8 bis 10; Dirnen 8 bis 10; Dörrobst 30 bis 35; Honig 40 bis 50; Enten 80 bis 1,00; junge Hähne 80 bis 90; Suppenhühner 70 bis 80; Gänse 70 bis 80; Nüsse 35 bis 40; Käse (10 Stück) 60 bis 1,40; Tauben Stück 50 bis 60; Eier 14 bis 15; Blumenkohl 20 bis 60; Endivien 8 bis 10; Ober-Kohlrabi 8 bis 10; Lauch 5 bis 10; Rettich 10 bis 15: Sellerie 10 bis 40; Kartoffeln Zentner 3,00 bis 3,50; Weißkraut 3,00 bis 3,50; Wirsing 4,00 bis 5,00; Rotkraut 4,00 bis 5,00 Mark.

Bornotizcn.

Tageskalender für Samstag: Licht­spielhaus, Bahnhofstraße:Panik in Chikago". Astoria-Lichtspiele, Seltersweg:Im weißen Räßl".

Tageskalender für Sonntag. Stadt­theater Gießen:Marguerite : 3", 18.30 bis 21 Uhr. Oberhessischer Kunstverein: Künstlerhilfe, Turm­haus am Brandplatz, 11 bis 13 Uhr. Reichsver­einigung ehemaliger Kriegsgefangener: Weihnachts­feier,Frankfurter Hof", 16 Uhr ftir Kinder,. 20 Uhr für Erwachsene. Oberhessische Gesellschaft für Na­tur. und Heilkunde: 11 Uhr, Oberhessisches Museum, Brandplatz, Sonderführung von Dr. Richter. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Panik in Chikago". Astoria-Lichtspiele, Seltersweg:3m weißen Rößl".

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Morgen als Fremden-

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(also frei von minderwertigen, kratzigen Ersatz -Tabaken)

2.daß CLUB 31 so bleibt, wie sie ist

(also sehr mild und von alles überragender Qualität)

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