S.jf.«fporii
Leichtathletische Meisterschaften des Reichsheeres.
15 Gießener Reichswehrangehörige am Start.
3n der Zeit vom 19. bis 21. Juni werden in Hannover dieHeeresmeisterschaften ausgetragen, deren Vorentscheidungen gelegentlich des Bataillons-Sportfestes in Gießen für die 5. Division stattfanden. Das hiesige Bataillon ist bei den Wettkämpfen erstmalig mit einer starken Mannschaft vertreten, die nach den vorliegenden Ergebnissen der anderen Wehrkreise in einen aussichtsreichen Kampf tritt.
3n den Einzelwettkämpfen startet Steines 1. 15 im Stabhochsprung, wo er mit seiner durchschnittlichen Leistung ton 3,40 Meter gegen den langjährigen dritten Si'ger der deutschen Zehnkampsmeisterschait, Huber, Aussicht auf den zweiten Platz hat. Huber sprang kürzlich 3,80 Meter. Büttner 3. 15 hat im 800- Meter-Lauf geringe Chancen, da aus den anderen Divisionen Leistungen zwischen 2 und 2:02 Min. gemeldet sind: dagegen ist M o h l 3. 15 im Handgranaten - Werfen mit seinem 79= Meter-Wurf sicherer Anwärter auf die Meister- schaft, falls er seine Hüftverletzung überwunden hat. 3m Kugelstoßen wird es ihm und und Gugel 1./15 mit 13-Meter-Stößen bis in die Entscheidung reichen. H i r s ch f e 1 d ist hier ja nicht zu schlagen. 3m Hammerwerfen haben Mvhl und Gugel auch nur Platzchancen, während die Diskusmeisterschaft nach Gießen kommen kann, wenn Gugel seinen 43,65-Meter-Wurf von Diez wiederholt. Ec ist damit Tabellenerster im Reichsheer. Krähmer2. 15 und S a l z 1. 15 haben sich seit vier Wochen mit gutem Erfolg an die 110 - Meter - Hürden st recke herangemacht und es bis zu der Heeresmeisterschaft ge° schäft. Ein anerkennenswerter Erfolg über diese schwierige aber sehr reizvolle Strecke! 3hre Trainingsleistungen liegen zwischen 17 und 18 Sek., die bisher mir von Huber (16,01) überboten wurden.
Für die Mannschafts - Wettbewerbe hat sich die Gepäckmannschaft des Bataillons qualifiziert. Sie besteht aus vier Angehörigen der 1. Kompanie, die kürzlich über die 25 Kilometer sämtlich unter drei Stunden marschierten. Ein Vergleich ist hier mit anderen Divisionen nicht möglich, da die Voraussetzungen (Strecke, Wetter) zu verschieden sind. Mit 2:45 Stunden wird die Mannschaft bestimmt unter den drei ersten sein.
Die Ramen der Teilnehmer sind: Unterfeldw. Becker 1./15, llntffz. Koch 1. 15 (Ersah-Füh.), Obergr. Knaf 1./15, Gren. Dredler 1. 15, Gr. Welker (Ers.-Mann).
Eine 4 x 1500-Meter - Staffel, in der Reihenfolge: Heise. 1./15, Günther 4. 15, Büttner 3. 15, Reih 3./15 (Ersatz Portz 2. 15), hat nur Aussicht, wenn sie im Durchschnitt 4:25 (17:40) läuft. Rach dem letzten harten Training und den Leistungen ist das allerdings zu erwarten. Die Meldungen der anderen Divisionen lauten 17,42, 17,45 und 17,48. Der Kampfwille und der taktische Lauf wird für die Staffeln wie für den Gepäckmarsch entscheidend fein. Auf das Abschneiden der Gießener Soldaten darf man gespannt sein.
Zehnkampfmeisterschast der OHsL.
Die auf zwei Tage verteilte Zehnkampfmeisterschaft der Deutschen Hochschule für Lei besübungen wurde am Mittwoch beendet und von dem Titelverteidiger Eberle mit 6481,115 'Punkten erfolgreich verteidigt. Hinter ihm belegten Vogelsang mit 6189,86 Punkten ünd Hiby mit 5925,23 Punkten die nächsten Plätze. 3m Fünfkampf der Frauen war Frl. H a r g u s vor Fräulein Puckas erfolgreich.
Zweites Länderspiel im Norden.
Der Start zur Rordlandreise des Deirtschen Fußball-Bundes war glücklicher als man annahm. Mit dem 0:0 in Stockholm wurde, die Bilanz der Länderspiele gegen Schweden nicht verschlechtert. Rach dreitägiger Ruhe tritt die deutsche Mannschaft nun am Sonntag in Oslo gegen die Rorweger an. Man wird diese unbedingt stärker einzuschähen haben als die Schweden, denn in den diesjährigen Wettkämpfen zwischen den nordischen Ländern haben die Rorweger fast stets am besten abgeschnitten. Schließlich konnten sie ja auch nach vier hintereinander verlorenen Spielen im letzten Herbst in der schlesischen Metropole Breslau gegen unsere Mannschaft das erste lln= entschieden mit 1:1 erzielen. Die Schwere der Aufgabe, die uns für Sonntag in Oslo bevorsteht, wird dadurch beleuchtet, daß die Elf, die der DFB. für diesen Kampf aufgeboten hat, kaum stärker ist als die Garnitur, die uns in Breslau vertrat.
Die deutsche Mannschaft wird in Oslo voraussichtlich mit Kreß: Emmerich, Brunke: Knöpfte, Leinberger, Kauer: Dergmaier, Horn, Ludwig, Widmaher, Sackenheim, spielen.
(Siebener Ruderer in Bad Ems.
Am kommenden Sonntag starten die Gießener Ruderer (alle drei Dereipe beteiligen sich) in Bad Ems. Die Gießener Rudergesellschaft hat für zwei Rennen gemeldet, und zwar wurde der Lahn-3ungmann-Dierer und der 2. Senior-Vierer belegt. Der Lahn-Jungmann- Dierer wird in der Besetzung Weibisch, Kuschke, Reuroth und Goetz (am Steuer Loh) bestritten. Für dieses Rennen sind 6 Boote gemeldet worden, so daß die hiesigen Ruderer auf schwere Konkurrenz stoßen werden, die einen Sieg nicht leicht werden lassen wird. Für den 2. Senior- Vierer sind 7 Mannschaften (bekannte Mannschaften aus Offenbach, Frankfurt, Mühlheim usw.) gemeldet, und auch hier werden die Gießener keinen leichten Stand haben. Der Vierer wurde in der Besetzung Flimm, Becker, Koehler, Hartmann (am Steuer Loh) genannt.
Der Der ein Rudersport hat für Ems einen Senior-Vierer gemeldet, der voraussichtsichtlich als B- oder als 3. Vierer startet. Die Mannschaft: Haas, Steinbach, Deck, Selb und Mühlich am Steuer, wird ebenfalls auf schwere Konkurrenz treffen.
Als dritter Gießener Verein wird in diesem 3ahre erstmalig die Rudergesellschaft „Hassia" an einer Regatta im Rahmen des Deutschen Ruderverbandes teilnehmen. Der Verein meldet einen Jungmcrnn-Vierer.
Oie Rückrunde
der Zaustballrneisterschasten des Gaues Hessen in Gießen.
Am Sonntag werden die Faustballer des Gaues Hessen endgültig ihre Vertreter zur Gaugruppenrunde feststellen. Die Vorrunde hatte in der Meisterklasse die pleberraschung gebracht, daß Frankenau, das lange 3ahre immer an dritter Stelle lag, sich diesmal an die Spitze setzte. Alle Spiele zwischen den drei an erster Stelle liegenden Mannschaften waren knapp ausgegangen, so daß sich am Sonntag unter diesen Spitzenkandidaten ein harter Kampf entspinnen wird. Es ist durchaus möglich, daß dadurch Frankenau, Friedberg und 1846 Gießen I. auf gleiche Punktzahl kommen und unter sich nochmals eine Runde beginnen müssen. Die Altersklasse wird ihre Spiele schon am Samstagabend austragen, da die Mannschaften von Friedberg und Butzbach am Sonntag zu ihrem Dezirksturnen müssen. Hier ist Butzbach die ausgeglichenste Mannschaft und wird Wohl noch die Spitze halten. (Man beachte die morgige Anzeige.)
Gießener Schühengesettschast 1926.
Erfolge in Nidda.
Bei dem in Ridda abgehaltenen Hauptschießen beteiligte sich u. a. mit gutem Erfolg auch die Schützengesellschaft Gießen 1926. Es wurden folgende Ergebnisse erzielt:
Großkaliberschiehen (100 Meter, Mei- sterscheibr)' 1. Ed. Gondner, 60 Ringe: 4. Konrad Becker, 59 Ringe.
100 -Meter- Glücks scheibe : 1. Eduard Gondner.
100 - Meter ° Fe st scheibe: 12. Eduard Gondner, 15. Bruno Bayer, 16. Konrad Decker.
17 5 Meter (Auflage): 1. Ed. Gondner, 55 R.
175 - Meter - Fe st scheibe (freihändig): 1. Drunv Daher, 3. Ed. Gondner.
„Rund um Schotten."
Die Deutsche Molorradmeisterschaft.
Obwohl das Rennen „Rund um Schotten", der 3. Lauf um die Deutsche Meisterschaft für Motorradfahrer, erst am 19. 3uli stattsindet, liegen heute schon eine große Anzahl guter Nennungen vor, die eine Rekvrdbesehung dec einzelnen Felder erwarten lassen. Etwa 30 Fahrer sind schon drei Wochen vor Rennungsschluß in die Startlisten eingetragen, darunter die besten Rarnen, die der Deutsche Motorsport aufzuweisen hat. Die Sieger der Eilenviede und des Rürburgringes und des vorjährigen Avusren- nens werden vollzählig vertreten sein. Auch der motorsportliche Rachwuchs, die Ausweisfahrer, zeigen ein lebhafteres 3nterepfe, als in den vergangenen 3ahren, so daß auch hier die vorjährige Besetzung heute schon überboten ist. Der hessische Staatspräsident Dr. Adelung hat die größte sportliche Veranstaltung im weiteren Um« kreis des Rhein-Mainischen Wirtschaftsgebietes dadurch gewürdigt, daß er den Vorsitz des Ehrenausschusses übernommen hat.
Handball im Labn-Oünsberg-Gau
Um die Gaumeisterfchaft.
Sonntag nachmittag findet in Lollar das Endspiel um die Gaumeisterschaft im Handball statt. Der letztjährige Gaumeister Garbenteich trifft sich dort mit Londorf zum Endscheidungsspiel, da diese beiden mit gleicher Punktzahl die Meisterrunde abgeschlossen haben. Man erwartet einen harten Kampf, dessen Ausgang aber vollkommen offen ist.
Vorher spielen die Jugendmannschaften derselben Vereine, die Tabellenersten der beiden Jugendgruppen des Turngaues Lahn-Dünsberg. Dieses Spiel dürfte wohl Londorf für sich entscheiden. Im übrigen Gaugebiet herrscht die satzungsgemäße Spielsperre bis 15. August.
)anvball im Gau Hessen (O.T.)
To. Großen-Linden.
Die erste Mannschaft fährt am Sonntag nach Wetzlar, um mit der zweiten Elf des Tv. Wetzlar das Rückspiel auszutragen. 3m Dor,piek gelang es den Großen-Lindenem Wetzlar klar zu schlagen, ob es auch diesmal gelingt, erscheint fraglich. Gro- Hen-Lindens Zweite und Schülermann chaft emp- pfangen die erste und Schüler-Elf des Tv. Hörns- heim.
Fußball der Schiedsrichter.
Schiedsrichter-Vereinigung Gießen-Vuhbach gegen VfB. komb.
Die Schiedsrichter-Dereinigung Gießen-Butzbach darf behaupten, mit an der Spitze der Schiedsrichterbewegung in Hessen- Hannover zu stehen. Der Beweis ist schon dadurch erbracht, daß im abgelaufenen Geschäftsjahr etwa 50 Derbandsspiele der Liga klassen in den Gauen Kassel, Marburg und Fulda von der Dchieds- richtergilde Gießen beseht wurden. Außer einen guten Stamm von wettspielerfahrenen älteren Schiedsrichter ist auch ein guter Rachwuchs jüngerer Schiedsrichter vorhanden.
Aber nicht nut mit der Pfeife wirken die Schiedsrichter, sie verstehen es vielmehr auch, praktisch mit dem Lederball umzugehen. Zu diesem Zwecke fjait die Schiedsrichter-Vereinigung Gießen für Samstag, 20. 3uni, abends 7 Uhr auf dem Waldspovtplatz mit dem Verein für Bewegungsspiele ein Spiel abgeschlossen und tritt in folgender Aufstellung an: Kunze, Hllberg, Schnaut, Roll, Tränket, Philipp, Häberkvrn, Michel, Bötticher, Wlodateck, Rohn.
Die Tätigkeit der Schiedsrichter ist heute viel hoher einzuschätzen, als es vielfach erkannt wird. Die Spielkultur unseres heutigen Fußballsportes wird immer ausgeprägter, demzufolge müssen andererseits auch die Leistungen der Schiedsrichter eine Steigerung erfahren durch körperliche Ertüchtigung, und zu diesem Zweck nützt
. c Schiedsrichtergilde die Sommerpause aus. Das Spiel am Samstagabend dürfte jedem Sportanhänger Gelegenheit bieten, sich von dem Wollen und Können der Schiedsrichter zu überzeugen.
Or. Wichmann — Sportarzt der deutschen Olympier.
Dr. Wi chmann, der frühere Frankfurter Meister, laufet, der sich vor einiger Zeit vom aktiven Sport zurückgezogen hat, wird als Sportarzt mit der deutschen Mannschaft nach Los Angeles zur Olympiade 1932 fahren.
Arbeiter-Turn- und Sportbund
Am kommenden Samstagabend stehen sich Lollar I und Wieseck I in Lollar zum Freundschaftsspiele gegenüber. Lollar hat durch eine Umstellung sehr an Durchschlagskraft gewonnen. Die Gäste werden deshalb alles hergeben müssen, wenn sie eine hohe Riederlage vermeiden wollen.
Die I. 3ugend Wiesecks empfängt auf eigenem Platze die l. Mannschaft von Lang-Gons. Die Platzbesiher dürften Sieger bleiben.
Großen-Linden I hat die I d°MannschaftWieseck für ein Freundschaftsspiel verpflichtet. Der Aus- .gong des Spieles ist offen. Vorher wird die
II. 3ugend der Gäste gegen Me 3ugen£» des Plätze besitzers antreten.
Zu einem rückständigen Serienspiel empfängt die 3ugend von Gießen die 3ugend des Rachbarvereins Heuchelheim. Gießens III. Mannschaft spielt gegen die II. Mannschaft von Leun. Das Treffen wird ebenfalls die einheimischen Gießener als Sieger sehen. Grünberg II hat Lich I zum Serienspielgegner unb wird wohl Sieg und Punkte den Gästen überlassen müssen. Grohen-Duseck weilt mit seiner I. und II. Mannschaft in Watzenborn, um gegen die gleichen Mannschaften des Gastgebers anzutreten.
Hungen I hat Waldgirmes I zum Gegner. Kinzenbach und Wißmar 1 stehen sich in Kinzenbach im FreundschaftssPiel gegenüber. Die Einheimischen dürften die besseren sein. 3n Rodheim tragen Rodheim I und Dau bringen I ein Freundschaftsspiel aus.
Atten-Busecker Kegler erfolgreich.
Bei dem am Sonntag in Wißmar stattgefundenen Bundesfest des Lahn - Buseckertal - Kegelbundes war auch diesmal dem Kegelklub „Gut Holz", Alten-Bufeck, ein voller Erfolg befchieden. Bei dem Mannschaftskegeln (5 Mann) errang der Klub unter 15 Vereinen mit 133 Holz den 2. Preis. Ferner wurden bei -e«»Bundesein- zelkegeln sechs weitere Preise errungen. Der Klub hat in den letzten Jahren einen guten Aufstieg genommen.
Kirche und Schule.
Dekanatskonfcrenz in Gießen.
Am Dienstag fand im Makthäussacll eine Dekanatskonferenz der Geistlichen des Dekanats Gießen statt, die von Pfarrer i. R. Lic. 3äger mit Schriftverlesung und Gebet eröffnet wurde. Rach der Begrüßung durch Dekan © u 6 mann (Kirchberg) und einigen amtlichen Mitteilungen berichtet Landeskirchenrat A u s f e l d über das Gesetz das die kirchlichen Ordnungen betrifft. Eine rege Aussprache schloß sich an. 3m Anschluß daran hielt Pfarrer i. R. Lic. 3äger einen gründlichen Vortrag über „Theologisches System und religiöses geben“. Der Vortrag, der eine rege Aussprache auslöste, wurde mit großer Aufmerksamkeit verfolgt.
5
Schach-Ecke.
Bearbeitet von W. Orbach.
Alle für die Redaktion bestimmten Mitteilungen, Lösungen usw. ftnd zu richten an die Schachredaktion des „Gießener Anzeigers".
Problem Nr. 294.
Don H. da« Beek.
Weiß 8 Steine: Kb6; Dg2; Tc3; Lg3; Sc5, d6;
Ba3, b5.
Schwarz 5 Steine: Kd4; Db3; Sbl; Ba4, 67.
Weiß zieht und setzt in zwei Zügen matt.
Problem Nr. 295.
Don C. Dething, Riga.
8
7
6
2
4
3
1
a
8
7
6
4
3
2
h
Schwarz, o c d e t g
Weiß zieht und setzt in drei Zügen matt.
Weiß 5 Steine: Kd2; Dh8; Lhl; Sb7, e5.
Schwarz 10 Steine: Kd4; Ta6; Sa8; Ba3, b4, b5, cd, d3. d5, g5
Partie Nr. 220.
Die nachstehende Partie wurde im Hauptturnier des diesjährigen Osterkongresses zu Bad Ems gespielt.
Königsindische Verteidigung.
Weiß: Dr. Davidson, Gießen.
Schwarz: Dr. Jung, Wiesbaden.
1.
d2-d4
1.
Sg8-f6
2.
c2-c4
2.
g7-g6
3.
Sbl -c3
3.
d7-d6
4.
5
g2-g3
Lfl-g2
4.
5.
c7-c6
Lf8 — g7
6.
Sgl-f3
6
0-0
7.
0-0
7.
Sb8-d7
8
Ddl-d3
8.
Tf8-e8
9.
Lei — g5
9.
Dd8 — c7
10.
Tal-dl
10.
e7 — e5
11.
d4xe5
11.
d6xe5
12
Sf3-d2
12.
h7-h6
13.
Lg5xf6
13
Sd7xf6
14.
Sd2-e4
14. Sf6xe4
15. Sc3xe4
15.
Lc8-f5
16.
Dd3-d6
16.
Dc7-e7
Schwarz hat sich recht gut verteidigt und Weiß kann bei dem erschöpften Material nur sehr schwer aus dem Besitz der d-Linie Vorteil ziehen.
17. Tdl-d2
3n Betracht kam 17. Dxe7 nebst 18. Sd6 mit der Drohung Sxb7 nebst Lxeß usw.
17. . . .
18. Lg2xe4
19. Dd6xe7
20. Tfl-dl
21. g3-g4
22. Kgl-g2
23. Kg2-g3
24. e2-e3
25. a2-»3
26. Le4-g2
27. Lg2-h3
28. Kg3-f3
29. Tdlxd2
30. Kf3-e4
31. Td2xd7
32 Ke4-f5
33. Lh3-g2
34. Lg2-e4
35. b2-b4
36. a3xb4
17. Lf5Xe4
18. Lg7-f8
19. Te8Xe7
20. Ta8-e8
21. Lf8-g7
22. Lg7 —ro
23. Te7-c7
24. Te8-c8
25. Kg8-f8
26 Kf8-e8
27. Tc8-d8
28. Td8xd2
29. g6-g5
30. Tc7-d7
31. Ke8xd7
32. Lf6-g7
33. a7-a5
34. Kd7-d6
35. a5xb4
36. Kd6-d7
Die Partie wurde hier Remis abgeschätzt. Weiß hatte jedoch unserer Ansicht nach noch recht gute Chancen, da der weihe König in das schwarze Lager eingedrungen ist und der schwarze König dauernd zum Schutze des Dauern 17 notwendig ist. Solche Endspiele sind sehr schwierig und sollten nicht abgeschätzt, sondern bis zum Ende durchgeführt werden
Losung des Problems Nr. 291.
Don 6. A. Echiffmann.
1. Lb5-e8! usw. (Drohung Sd5-e3 matt).
Lösung des Endspiel Dr. 89.
Don D. Dsti.
1. Kf8-e7!, g6-g5 (sonst folgt 2. Kf6 usw.). 2. Ke7-d6!, g5-g4. 3. e6-e7, Le2-b5. 4 Kd6-c5 (Jetzt steht man, warum der K nach dem Damenflügel muhte: er erlangt durch Angriff auf den L noch rechtzeitig das Feld f2). 4. . . ., Lb5-d7. 5. Kc5-d4, Ka7-b7. 6. Kd4-e4, Kb7-c7. 7. Ke4-f4, Kc7 - d6. 8. e7-e8 D und Remis.
Die Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom Redakttonstisch.
Leibl auf der Jagd.
Als der berühmte Maler Wilhelm Leibl eines Tages mit dem Baron o o n P e r f a l 1 auf die Jagd ging und dieser, das Gewehr über die Schulter gehängt, einen Augenblick stehen blieb rief der Maler plötzlich: „Halt! Bleib' so stehen, so muß ich dich malen." Dann rannte er rasch nach Hause, holte sein Gerät und fing an. Nach einiger Zeit wurde Perfall müde und wollte aufhören, aber Leibl, mitten im Schaffensfeuer, bedrohte ihn so ernstlich mit Ohrfeigen, daß der schwächere Baron nachgab. Als er endlich vor Müdigkeit beinahe umfiel, da war auf der ganzen Leinwand nichts anderes zu sehen, als ein Stückchen seines Lodenhutes. Aber dieses sorgfältig ausgeführte Fleckchen bildete den Keim, aus dem das berühmte Bild des Jägers in der Berliner Nationalgalerie entstand.
Der Jiltn.
Zwei Männer schrieben einen Film. (Die Namen der Männer wollen wir freundlicherweise verschweigen.) Der eine von ihnen wohnt in Wien, der andere in Berlin. Gedreht wurde in Berlin. Kam eines Tages ein Telegramm nach Wien: „Dein Film fertig. Soll nicht gut fein." Zwei Tage später: „Unser Film der Direktion vorgeführt. Hat gefallen." Zwei Wochen später: „Mein Film gestern uraufgeführt. Riesiger Erfolg."


