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22. Fortsetzung.
Nachdruck verboten.
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Die Hitze der letzten Tage war drückend gewesen. Die Nacht zum Sonntag hatte das längst ersehnte Gewitter gebracht, und da es, ohne viel Grollen und irgendwelchen Schaden anzurichten, vorübergegangen war, mutete es unendlich heimisch an. datz nun am Morgen des Feiertags der
Ulla Setterholm tat das, was sie für die Rückkehr ihres Neffen am zweckmäßigsten hielt. Sn einem halben Dutzend der gelesenster Wiener Zeitungen erschien folgende Notiz:
„Graf Viktor Lippstädt, der vor .zehn Tagen einen nicht unbedenklichen Unfall erlitt, ist wieder außer Lebensgefahr und befindet sich auf dem Wege der Besserung. Seiner Ausreise nach Saba, wohin er sich für einige Jahre verpflichtet hat, steht demnach nichts mehr im Wege und wird in Bälde erfolgen."
Srgendein Blatt würde Lutz schon in die Hand nahmen. Darm wußte er Bescheid.
Und in der Tat kam Setterholm mit Eve am Samstagabend mit dem Budapester Expreßzug nach Hause.
Auf dem Geleise linker Hand fuhr eine Minute spater der D°Zug ab, der Miß Hetterfield mit Viktor Lippstadt in die Ferne trug.
Ulla stand aut hem zugigen P^xron und winkte mit ihrem kleinen Taschentuch, dem alten Grafen in die tiefliegenden Augen und nickte mit rotgeränderten Lidern.
„Geh'n wir. Hab' ich nicht Recht, Graf? Das Leb'n hat gar keine Phantasie. Allemal tüpfelt es wieder das Gleiche aus. Die, wo sich gern hätt'n, müss'n auseinander und die sich nicht aus- steh'n können, bleib'n beisamm. Das ist schon immer so g'wes'n und wird nimmer anders auch."
Als sie den großen Platz vor dem Bahnhof betraten, gab es Ulla einen Ritz. Shr Blick suchte rasch nach dem ulten Lippstädt hinauf. Aber der hatte nichts gesehen.
Knapp fünf Meter vor ihnen stand Gerd und half dem Gebieter in den Wagen. Ein blasses Mädchengesicht bog sich aus dem Snnern, tauchte wieder dorthin zurück und blieb unsichtbar.
Sm nächsten Augenblick setzte sich der Wagen in Bewegung und verschwand zwischen dem Gewirr der anderen Fahrzeuge.
(Fortsetzung folgt.)
Eine halbe Stunde später kam er mit Zeitungen wieder zurück, schob den Riegel vor. neigte sich zuerst über die Schwester und schaltete dann die Nachttischlampe ein. Fieberhaft begann er in den einzelnen Blättern zu suchen. Keine auch noch so kleine Notiz entging ihm. Aber es fand sich nichts. Nur in den Wiener Zeitungen stand fettgedruckt, daß im Hause Prinz-Eugen-Stratze 86 ein ileber- fall auf einen Kassenboten verübt worden war, und datz man vergeblich nach dem Täter suche.
Er schüttelte den Kopf. Fast zu gleicher Zeit hatte er oben in Ullas Atelier Viktor Lippstädt niedergeschlagen. Aber es ließ sich wohl vorläufig nichts tun, als hier zu bleiben. Mit unsicheren Händen begann er sich auszukleiden.
Evclins blondes Haar leuchtete auf dem Kissen. Er lehnte die Wange dagegen und trank den Duft des sprühenden Gelocks in sich ein. Ob eine andere Frau, gleichviel welche es war, das für ihn tun würde, was sie für ihn getan hatte? Es war das erstemal, daß er der Mutter Dank wußte, weil sie ihm die Schwester geboren hatte, dieses süße, engelsgleiche Geschöpf, das ihm die größte Not seines Lebens ertragen half.
Er war so müde, daß es ihn eine Aeberwindung kostete, den Kopf zu drehen und die Lampe auszuknipsen.
„Morgen", dachte er, „morgen. Vielleicht,"
Blauschwarz lag die Nacht vor den Fenstern der Mansarde.
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Wenn dann Miß Hetterfield kam und der alt« Graf, würde sich Weiber darüber reden lassen.
Als sie aus dem Zimmer ging, sah ihr Lippstädt mit einem Blick nach, aus dem alles Hoffen geschwunden war.
Das «Schicksal kmicht das letzte Wort Roman von S. Schneider-Foerstl.
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Schonend dringt ihr seidenweicher Schaum in die Hautporen ein und macht sie frei für eine gesunde und kräftige Hautatmung. Und was das bedeutet, merken wir Erwachsenen an uns selbst: Wohlbefinden und Gesundheit hängen von ihr ab.
„ Frau Professor...“ sagte er verwirrt.
„Tun's Shnen nicht aufregen, Graf. Sch ja eh alles. Ob sich das wett mach'n läßt? such'n will ich's."
„Die Eve?" Wie seine Augen in den suchten und sie mußte ihm wehe tun! Man I
den armen Menschen doch nicht in ewiger Ain» gewißheit lassen.
„Das Cverl ist mit dem Lutz fort. Keiner weiß wohin!"
Erschrocken streckte sich ihre'Hand hoch, als sein Kopf zurückglitt. Aber er lächelte abwesend. „Es ist nichts, Frau Professor. Wissen Sie, wann Miß Hetterfield reist?"
„Sobald Sie auf die Füß' steh'n können, Graf."
„Sch hoffe, daß dies bald ist, gnädige Frau. Se eher ich fortkomme, desto besser wird es fein. Von einem Bleiben ist doch keine Rede mehr."
Sie wollte etwas dagegen reden, aber die Schwester kam zurück und brachte das Frühstück. Zu viel auf einmal konnte man noch nicht mit ihm sprechen. Für den Moment hatte das genügt.
Regen noch immer in leisen, wohltuend kühlen Strähnen herabrieselte.
Er tickte gegen ben Blechsims des Fensters, hinter dem Viktor Lippstädt lag. Die Krankenschwester, die ihn des Nachts betreute^ hatte, froh über die Abkühlung, die beiden Flügel zuruck- gelehnt, so daß die frische Luft ungehindert hereinstreichen konnte. Als sie nach dem Bett zurücksah, nickte ihr der Graf lächelnd zu.
„Ah!" Mit ein paar schnellen Schritten stand sie bei ihm. „Das ist einmal ein richtiger Sonntagmorgen I"
Er nickte. „Sch bin wohl bei Frau Setterholm?" „Allerdings."
„War es nicht möglich, mich nach Langenbach zu bringen?"
„Es war nicht möglich, nein!“ Dabei legte sich einer ihrer Finger, ohne daß er es gewahr wurde, auf den Klingelknopf. „Sie haben die ganze Woche im Fieber gelegen."
Er sah nachdenklich auf das Messinggestänge des breiten Bettes, das in der Helle des sonnenlosen Tages in mattem Glanze lag. Sn seinem Rücken ging eine Türe und Ullas Stimme sagte hocherfreut: ..Na, aber das heiß ich einem eine Sonntagsfreud' mach'n! Sie sind doch ein wirklich lieber Mensch, Viktor, daß Sie sich das „Gut- Morgen<vünschen" so schön ausgedacht hab'n. Suftamcnt heut', wo's draußen gar kein bisserl nett ist! Wie geht's denn? Ein wenig zittrig noch, gelt? Aber das wird schon wieder. Auf dem Bettrande sitzend, fuhren ihre Hände über feinen Arm. „Sft es noch arg mit den Schmerzen?"
„Sch verspüre beinahe nichts mehr."
Die Schwester hatte das Gefühl, als ob die beiden Menschen sich irgend etwas zu sagen oder zu fragen hätten, das nur durch ihre Gegenwart verhindert wurde. Unter dem Vorwand, sie wolle nach dem Frühstück sehen, verließ sie das Zimmer.
Aber Ulla hatte nicht den Mut, jetzt gleich, nachdem er das erstemal fieberfrei war, an das Geschehene zu tippen. Sie erzählte ihm von den täglichen Besuchen des Vaters und Miß Hetter- fields, merkte, wie er sich erregte und auf'etwas zu warten schien und wagte eine Andeutung: „Der Lutz hat eine gehörige Gewissensstraf aus- zusteh'n, er meint, Sie sind tot."
„Vielleicht wäre es besser, wenn er recht hätte mit seiner Meinung, gnädige Frau!"
ersten zehn Jahren nur die milde, reine, nach ärztlicher Vor- schrift für die zarte, empfindliche Haut I der Kleinen besonders hergestellte
„Aber gehn's, wer wird denn so was sag'n! Wir wiss'n gar nicht, wo mein Neffe ist. Er ist flüchtig gangen, nachdem 's passiert ist!" .
„Sa, aber warum denn, Frau Professor? Er kann doch nicht das geringste dafür!"
Einen Augenblick lieh sich Ulla verblüffen, barm sah sie ihn zwingenb an. „Wer soll benn nachher schulb sein, Viktor?"
Eine leichte Röte stieg in das erschreckend blasse Gesicht. „Sch selber! Sch habe entschieden zuviel von Ihrem Likör konsumiert, gnädige Frau. Es ist mir schrecklich, daß ich durch meine Ungeschicklichkeit die Büste zu Fall brachte. Sie hat mich mitgeriffen. Sch muß gegen irgendeinen Gegenstand gefallen sein. Mehr weiß ich nicht mehr. Sie glauben! mir nicht?" erregte er sich, als er ihr feines Lächeln sah.
„Und der Lutz?" '
Er mied es, in ihre Augen zu sehen. „Es hat so etwas wie eine Aussprache zwischen uns stattgefunden. Dabei muß ich wohl mit den Armen gestikuliert haben, so daß die Düfte fiel."
„Wahrscheinlich!" sagte sie und hatte immer noch das Lächeln um die Winkel des Mundes liegen. „Sie sind ein guter Mensch, Viktor. Rein, sind's nur ruhig...“
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