Ausgabe 
19.5.1931
 
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Oberheffen.

Gemeinderai in Grünberg.

4- Grünberg, 16. Mai. Sn der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde zunächst be­schlossen, die für das Jahr 1930 beschlossenen, 2lusschlagssähe der städtischen Grund-, Ge­werbe» und Sondersteuer als endgültige zu be­lassen.

Die vom Stadtrechner Gehringer vorge­lesene RechnungfürdasIahr 19 2 9 wurde genehmigt. Sie schließt in der Betriebsrechnung bei einer Einnahme von 307 230,65 Mark und einer Ausgabe von 245 882,67 Mk. mit einem Aeberschuß von 61 347,98 Mk. ab, während die Vermögensrechnung in Einnahme und Ausgabe je den Betrag von 40 691,98 Mk. ausweist. Es wurde darauf hingewiesen, daß der rechnerische ^leberschuh der Detriebsrechnung nicht ein reiner äleberschuh sei, wie dies in einzelnen Zeitungs­meldungen (nicht im Gieß. Anz. D. Red.) zu lesen war, sondern der sogenannte Lieberschuh bestand neben einigen tausend Mark Ausständen und Vorlagen aus 46 000 Mk. Betriebskapital, wovon wiederum 30 000 Mk. auf Anleihe laufen.

Der frühere Bürgermeister Södel for­derte von der Stadt den Betrag von 709,42 Mk., den er als Dorlage in den Jahren 1925 bis 1927 gemacht haben will; u. a. sind dabei ein Der- vielfältigungsapparat, Fußbodenöl, Apotheker- kosten, Rechtsanwaltskosten usw. Demgegenüber ist von der Stadtkasse eine Aufstellung gemacht wor­den, wonach die Stadt während seiner Amtszeit 18 Posten mit 1323,72 Mk. hat zahlen müssen, teilweise wegen zu spät erteilter Anweisung, teil­weise für Prozesse, in welche der damalige Bür­germeister Jockel cingetreten ist, ohne durch Ge- ineinderatsbeschluß dazu ermächtigt zu sein. Der Gemeinderat beschloß einstimmig, den geforderten Betrag nicht anzuerkenncn, solange er nicht durch Belege nachgewiesen wird.

Die Direktion der Ober-Realschule for­dert für die in diesem Jahre sehr starken Klassen der Oberprima (70 Schüler) die Anschaffung von 10 Sitzen und 1 Lehrerpult. Der Betrag hierfür (etwa 400 Mk.) wurde bewilligt.

Landkreis Gießen.

al. Allendorf (Lahn), 18. Mai. Im vori­gen Jahre hat unsere Gemeinde einen schönen B a d e p l a h oberhalb der Hahnschen Mühle am Kleebach angelegt. Der Badeplah ist jedoch nur für hiesige Einwohner hergerichtet, für Aus­wärtige ist der Zutritt an dieser Stelle streng verboten. Standesamtlich ist zu berichten: Im Jahre 1930 sind geboren 13 Kinder, hiervon 2 in Gießen; gestorben sind 8 Personen, hiervon 3 in Gießen; getraut wurden 11 Paare. Zur Zeit hat die Gemeinde 884 Einwohner.

Aus der nördlichen Wetterau, 17. Mai. Bei den starken Gewittern am Frei­tagabend gingen über dem südlichen Teile des Kreises Gießen schwere Regen­güsse nieder, die teilweise mit Hagelschlag ver­mischt waren. In L i ch strömten die Wasser­massen durch einen Teil der Straßen flußartig dahin und ergossen sich zum Teil in die Keller. Der Derkehr in diesen Sträßen war vorüber­gehend unmöglich geworden. In den Gärten und Feldern wurden ansehnliche Flächen verschlammt und hierdurch mancherlei Schaden verursacht. In der Gegend von Holzheim strömten die Wassermengen reihend über die Aecker und rich­teten dabei durch Wegschwemmen von guter Ackererde und Aussaat allerlei Schaden an. Der Hagel war für die Baumblüte und das Ge­müse sehr nachteilig. In Dorf-Gill stand das Wasser vorübergehend an mehreren Stellen kniehoch, dort blieb auch ein Holzfuhrwerk aus der Provinzialstrahe im Schlamm stecken und muhte erst von Helfern herausgeholt werden. 6 H Lich, 18. Mai. Im Schloßgarten f)ält sich seit einigen Tagen ein Nachtigallenpaär auf. Der kiebliche Gesang des seltenen Bogels lockt zahlreiche Naturfreunde an.

Kreis Scholten.

o Lauba ch, 18. Mai. Auf Veranlassung der hiesigen Vereine ehemaliger 115er und 116er veranstaltete die Gießener Mili­tärkapelle unter der Leitung ihres Chormei­sters W a n i h e ck hier imSolmser Hof" ein Konzert. Die Darbietungen, sowohl die Mili­tärmärsche, wie auch die Konzertstücke, waren vorbildlich und begeisterten die Besucher zu stür­mischem Beifall. Durch zahlreiche Einlagen zeigte sich die Kapelle für den starken Beifall erkennt­lich und bot damit gleichzeitig noch eine freudig begrüßte Erweiterung des Programms. Man hofft hier, bald wieder ein Konzert der Gießener Reichswehrkapelle hören zu können.

Wirtschaft.

* Kurzarbeit bei Opel. Die Leitung der Opelwerke in Rüsselsheim teilt mit, daß beabsich­tigt sei, wegen Rückgangs des Absatzes von Kraft­wagen Mitte Mai 1169 Arbeiter zu entlassen. Man will jetzt durch eine wöchentliche Kurzarbelt von fünf Tagen die Zahl der zu entlassenden Arbeiter auf 500 beschränken.

* Die Berl inet Kraft- und Llcht- Emission. Wie die Konsortialleitung mitteilt, hat die Emission der Berliner Kraft- und Licht- AG.-Aktien eine Tieberzeichnung von mehreren Millionen ergeben, so daß auf die freien Stucke nur 60 Prozent zugeteilt werden können.

Jtinhermarff in Gießen.

Auf dem heutigen Rutzviehmarkt in Gie­ße n standen 1042 Stück Großvieh und 246 Stück Kälber zum Verkauf. Es kosteten: a) Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 450 bis 525 Mark, 2. Qualität 300 bis 375 Mark, 3. Qualität 175 bis 250 Mark; b) Schlachtiühe 100 bis -300 Mark; c) Rinder 1/2« bis Vzjährig, 100 bis 175 Mk., 3/<- bis 2jährig 175 bis 275 Mark, tragend 300 bis 400 Mark; d) Kälber das Pfund Lebend­gewicht 40 bis 50 Pfennig. Ausgesuchte Tiere-er- brachten Preise über Rotiz. Marktverlauf: schlep­pend, ^leberstand.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a.M., 19.Mai. Tendenz: leicht erholt. Trotzdem weiter ungünstige Momente Vorlagen, lag der Beginn der heutigen Börse leicht erholt, wobei hauptsächlich die Groß­banken zu Stühungskäufen schritten, so daß das noch herauskommende Material glatt Aufnahme fand. Eine gewisse Anregung erhielt die Börse von englischen Presseäußerungen wegen der Wiederaufrollung der Reparationsfrage, die für Deutschland recht günstig ausgelegt werden. Das Geschäft bewegte sich in sehr engen Grenzen, da die Kulisse infolge des wieder sehr schwachen Schlusses der Reuyorker und der übrigen euro­päischen Hauptbörsen größere Zurückhaltung be­kundete. Später konnte man einige Deckungen beobachten, die meist aus börsentechnischen Grün­den vorgenommen wurden. Die ' ersten Kurse waren nicht einheitlich, doch konnte man gegen­über der gestrigen Abendbörse leichte Er­holungen feststellen. So gewannen am Elektro­markt AEG. 1,5 Prozent, Schuckert und Siemens bis 1 Prozent. Montanpapiere bei geringen Um­sätzen von 1 bis 2 Prozent höher. Am Chemie­markt setzten 2G.-Farben 0,5 Prozent höher, da­gegen Rütgerswerke 1,1 Prozent und Scheide­anstalt 0,5 Prozent niedriger ein. Don Zellstoff­werten Aschaffenburg 2,25 Prozent fester. Dau- unternehmungen uneinheitlich bei Abschwächungen bis 1 Prozent. Stärker erholt waren Kali Salz­detfurth mit plus 3 Prozept, Aschersleben plus 1 Prozent. Schwächer eröffneten dagegen Deutsche Linoleum mit minus 2,5 Prozent und Licht und Kraft mit minus 1,5 Prozent. Schiffahrts-, Dank- und Kunstseide-Aktien blieben behauptet. Der Anleihemarkt lag bei Beginn der Börse voll­kommen geschäftslos. Später kamen Altbesitz mäßig erholt zur Rotiz. Pfandbriefe eher still. Reichsschuldbuchforderungen etwa behauptet. Li­quidationspfandbriefe aber eher schwächer. Mit Minus-Minus-Zeichen erschienen Lahmeyer (Taxe 113 nach 118 Prozent) und von einheitlichen Werten Mainzer Brauerei (Taxe 116 nach 122 Prozent). Rachdem sich später zu einigen Spezial­papieren noch kleinere Besserungen ergaben, wurde es im Derlaufe sehr ruhig und die Kurse bröckelten auf geringfügige Abgaben der Kulisse um Bruchteile eines Prozentes ab. Der Geld­markt lag trotz der bevorstehenden Zahlung auf die Bewaganleihe und die Postschahanleihe etwas leichter. Tagesgeld stellte sich auf 4,5 Prozent. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dol­lar 4,1987, gegen Pfund 20,4250, London gegen Reuhork 4,8642, gegen Paris 124,35, gegen Mai­land 92,91, gegen Madrid 48,45, gegen Schweiz 25,2513, gegen Amsterdam 12,1090.

Berliner Börse.

Berlin, 19. Mai. Rach den ziemlich erheb­lichen Derkäufen und den starken Kursrückgängen von gestern, rechnete man schon abends in Frank­furt mit einer börsentechnischen Erholung. Die anhaltende Schwäche des Auslandes ließ im heutigen Dormittagsverkehr aber keine größere Unternehmungslust aufkom­men, doch bot der offizielle Dörsenbeginn ein ziem­lich widerstandsfähiges Bild, zumal von einem stärkeren Derkaufsdrang kaum noch etwas zu spüren war. Das Ausland benutzte das nie­

drige Kursniveau sogar eher zu kleinenKäu- f e n, Paris zeigte Interesse für Werte wie Rheinstahl, Schultheiß, Siemens, Schuckert, Salz­detfurth, und die Kulisse nahm noch herauskom­mendes Material zu Deckungszwecken auf. Kurs- mäßig waren die Deränderungen gegen gestern mäßig gering, rein stimmungsmähig war eine Beruhigung unverkennbar. Die Situation in Genf fand eine bessere Beurteilung, auch regten Pressemeldungen von einer fortschreitenden internationalen Kunstseideverstän- d i g u n g an. Diel Beachtung fand auch, daß der Geldmarkt trotz der bevorstehenden Zahlung auf die Dewaganleihe und die Postschätze, etwas leich­ter war und Tagesgeld sich auf 4,75 bis 5,75 Proz. ermäßigen konnte. Don stärkeren Kursverände­rungen sind zu nennen Allgemeine Lokal & Kraft, B. G. W., Ilse, Rütgerswerke, Chade, mit Ver­lusten bis 3 Prozent, während D. M. W. und Rheinische Braunkohlen um je 2,5 Prozent an­ziehen konnten. Beim Sarottikurs muh heute der Dividendenabschlag berücksichtigt werden. An­leihen ruhig. Ausländer eher abbröckelnd. Pfand­briefe bei allerdings nachlassendem Angebot wie­der eher schwächer. Reichsschuldbuchforderungen wenig verändert. Mit Ausnahme des Tagesgel­des blieben die Sähe unverändert. Im Verlaufe erfuhren die meisten Kurse Besserun­gen bis zu 1 Prozent. Spezialwerte, wie Kunst­seide, Salzdetfurth und Rheinstahl waren stärker gebessert und bis 3 Prozent höher. Rütgers­werke, die auf die Möglichkeit eines Dividenden­ausfalls, wie anfangs erwartet, weiter gedrückt waren, erfuhren auch im Verlaufe keine Erholung. Rachdem die notwendigen Deckungen ihre Erle­digung gefunden hatten, wurde das Geschäft spä­ter wieder ruhig, und die höchsten Kurse konnten sich nicht immer behaupten.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 18. Mai. Tendenz: ruhig. Der Frankfurter Produktenmarkt verkehrte in sehr ruhiger Haltung. Das Angebot war klein, aber die Nachfrage gering. Die Preise für Brotgetreide blieben gut behauptet. Das Mehlgeschäft war sehr ruhig, später erfolgte jedoch eine weitere Ermäßigung bis zu 0,50 Mark, und auf diese Forderung erfolgten kleinere Feiertagskäufe. Der Futtermittelmarkt zeigte für Mühlenabfälle stetige Preise. Nur Roggenkleie gab 0,25 Mark nach. Hafer geringfügig angeboten und im Preise behauptet. Es notierte: Weizen 305 Mark, Roggen 217,50, Hafer (inländischer) 215 bis 217,50, Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0) 42 bis 42,75, Roggenmehl 30 bis 32, Weizenkleie 13,25 bis

Amaieurflieger Gchlerf beim Reichs­präsidenten.

Der Reichspräsident v. Hindenburg empfing am Montag den bekannten Amateurflieger und Flug­lehrer Martin Schlerf (Mannheim), um ihm persönlich den Hindenburg-Pokal 1930, der vom Reichspräsidenten für hervorragende Leistungen auf dem Gebiete des Flugwesens gestiftet worden ist, zu überreichen. Der Reichspräsident zeigte bei dieser Gelegenheit sein reges Interesse an der deutschen Segelflugbewegung und deren Auswirkung auf den Motorflugsport. Der Reichspräsident gab ferner seiner Freude darüber Ausdruck, daß eine so große Anzahl junger Leute, etwa 6000, sich heute im DLV. vereinigten, und benutzte diese Gelegenheit, um zur Einigkeit innerhalb aller deutschen Luftfahrtkreise zu mahnen.

Um die deutsche Iußball-Meisterschafi.

Vorschlußrunde am 31. Mai.

Für die am 31. Mai stattfindende Dorschluß­rund« zur DFB.-MeistersHast wurde jetzt folaenber Spielplan aufgestellt: in Leipzig: Hertha/BSE. gegen Hamburger Sportverrein, in Düsseldorf: Tennisborussia Berlin gegen München 1860 oder Holstein Kiel.

Hochschul-Fußballmeisterschast.

Bei sehr warmem Wetter wurde am Sonntag, die Zwischenrunde um die Deutsche Hochschul - Fußball meist erfchaft in DaNzig zwischen der Technischen Hochschule Dan­zig und der Universität Berlin ausgetragen. Rach Ablauf der regulären Spielzeit stand das

13,50, Roggenkleie 13,75, Erbsen (je nach Dualität für Speisezwecke) 30 bis 36, Linsen (je nach Qualität für Speisezwecke) 25 bis 68 Heu (süddeutsches, gut, gesund, trocken) 6,25, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt, 4, Weizen- und Roggenstroh (gebün­delt) 3,90, Treber (getrocknet) 11,25 bis 11,50, Jn- duftriekartoffeln hiesiger Gegend bei Waggonbezug 4,50 Mark.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem

Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Mehr Schuh den Vlütensträuchern!

Jetzt sind die Tage herzerquickender Blütenpracht gekommen. Aus allen Vorgärten der Frankfurter Straße grüßt der Flieder. Aber leider tragen all­jährlich viele Sträucher die Spuren roher Hände. Vielfach wird das Auge durch kahlgeraufte und geknickte Aefte beleidigt; oft find Stämmchen bis auf das Mark gesplittert. Die abgerissenen Blüten liegen meist zertreten in nächster Nähe als Beweis böswilligen Zerstörungsdranges.

Hiergegen gibt es nur Selbsthilfe und auch sicher wirkende Mittel, wenn sie auch nur von einem Teil der Gartenbesitzer angewandt werden. Es empfiehlt sich, in einer Konservenbüchse etwas Fett mit dem BremsenschutzölGiff-Giff" anzurühren'^ün^ einige Stäbe der Gartengitter innen damit zu bestreichen. Auch lassen sich an den Aesten der gefährdeten Sträucher schmale Pergamentpapierstreifen mit Reiß­zwecken anheften und dann diese mit dem Schutz­mittel bestreichen.

Wer einmal mit solchem Abwehrmittel die Hände beschmiert hat, ist dauernd geheilt. Wollte nur ein Teil der Gartenbesitzer sich dieses Mittels bedienen, die Klagen über die Verwüstungen der Blumen- sträucher würden bald verstummen. Man muß sich wundern, wie schnell bekannt wird, wo rohe Hände mit dem abscheulich riechenden und gut haftenden Mittel in Berührung gekommen sind. Dr. O.

Letzte Nachrichten.

Hendersons Antrag vom Völkerbundsrat angenommen.

Gens. 19. Mai. (Drahtmeldung des MTV.) Der Antrag Hendersons, die Frage der juristischen Vereinbarkeit des deutsch-österreichischen Protokolls mit dem Genfer Protokoll vom 4. Oktober 1922 und den Bestimmungen des Friedensvertrags von Saint Germain dem Haager Gerichtshof zur Be­gutachtung zu überweisen, ist einst i m mi g an­genommen worden.

Treffen überraschenderweise 1:1 und auch nach zweimaliger Verlängerung änderte sich nichts an dem Ergebnis, so daß der Kampf airi einem noch zu bestimmenden Dermin wiederholt werden muß.

Lorbeer-Hamburg Fußballmeister derFreien".

In Hamburg standen sich im Endspiel um die deutsche Fußballmeisterschaft der Ar- beitersportler Lorbeer Hamburg und Leipzig Pegau gegenüber. Die Hamburger siegten mit 4:2 (1:2) und wurden damit deutscher Meister.

Oie Deutschland-Rundfahrt.

Stöpel gewinnt die zwölfte Etappe.

, Die über 269,2 Kilometer führende zwölfte Etappe der Deutschland-Rundfahrt von Hamburg nach Hannover wurde von dem Berliner Stöpel in 9:48,23 Stunden gewonnen. Zweiter wurde der Wiener Bulla vor Buse-Berlin, Dewaele-Belgien, Martin-Belgien und Metze-Deutschland, der noch den ersten Platz in der Gesamtwertung innehat.

Deutscher Staffel-Gchwimmrekord.

Im Rahmen des dritten Duisburger Wasser­ballturniers konnte am Sonntag Sparta Köln den Rekordversuch über die 4mal-100-Me- ter-Rücken-Staffel erfolgreich durchfüh­ren. Mit der Mannschaft Lehnig, Eicker, Derichs, Skamper legten dieSpartaner" die Strecke in 5:08,4 zurück und unterboten damit die bis­herige Bestleistung um 7,2 Sekunden. Dagegen mißglückte der Versuch von Poseidon Köln für die 4mal-50-Meter-Kraulstaffel mit 1:53,4.

Ö.J.-fporl

Banknoten.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 o. H., Lombardzinsfuß 6 o. H.

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7% Deutsche Reichsanleihe von 1!^» . . ........

Leulsclie Anl..AblöI.-Schuld mil Aullos.-Rechten.......

DeSgl. ohne Auslos.-Rcchte . .

8% Hess. Aollisinal von 1929 (rüdinljlb. 102%)......

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Deutsche Komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1 ....

6% firanll. hnp.-Banl Goldpfe XIII unkündbar bis 1934 . . .

7% Franks Hvv -Bank Goldpse unlünbbar bis 1933 .....

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Hamdurg-Bmertta 'Batet ... 7

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 8

Hansa Dampsschtss.....10

Norddeutscher Lloyd.....8

Allgemeine DeutscheTreditanst. 10

Barmer Bankverein ... 10

Berliner Handelsgesellschaft . 12

Commerz- und Privat-Bank. 11

Darmstädter und Nattonalbant 12

Deutsche Bank und

DiSconto-Gesellschast, ... 10

Dresdner Ban!......10

Reichsbanl........12

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Elektr. LteserungSgelelllchast. 10

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8% Pr Lanbeüriandbriesanstalt, Romm.-Cbl. 1)L 20......

7% U>i. Landespiandbrtesanstalt, Psondbricsc 81 tl .....

A.E.K. abg. BoririegS-Obligatts- nen. rückzahlbar 1932

4% Oesterretchtsche Goldrenre . . «,2O% Oeslcrrcichtsche Stlberrente 4% Oesterreichilche Einheitliche

Rente

4% Ungarische Soldrente . . . .

4% Ungarn die Staatsrente v. 1910 «V4% oesgl. von 1913

1% Ungarische Kronenrente . .

4% Türkische ZoUanIeihe von 1911

1% Türkische Vagdadbahn-Anl Serie 1 . . .

4% deSgl. Serie U.......

6% Rumänische veretnh. Rente von 1903 ...

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Hamburger ElektrUitätt-Werke 10 Rheinische Elektrizität .... 9 Schlesische Elektrizität. ... 10 Schuckert & do. ..... . 11 Siemen« L Halske.....16

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Deutsche Erdvl ....... 6 Essener Steinkohle ...... k Gelsenkirchener ....... i Harpener ........ 0 Hoeich Eilen........

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ManneSmann-Rährea .... 7 ManSselder Bergbau . .... 7 Oberschlei. Eilenbebarf . . . . 5 Oberschles. Nokowerke.....

Phönix Bergbau......6H

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4,206

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58,48

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Englische Noten ........

20,375

20,455

Französische Noten.......

16,394

16,454

Holländische Noten.......

168,18

168,86

Italienische Noten...... .

22,02

22,10

Norwegische Noten.......

112,08

112,52

Deutich-Oesterreich, i 100 Schilling

58,97

59.21

Rumänische Noten.......

2,485

2,505

Schwedische Noten..... .

112,28

112,72

Schweizer Noten........

80.62

80,94

Spanische Noten........

42,27

42,43

Tschechoslowakische Noten.....

12,415

12.475

Ungarische Noten .....

73,32

Devisenmarkt Berlin

Frankfurt

a. M.

18.Mal

19. Mai

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Bries

Geld

Brief

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168,42

168,76

168,50

168,84

Buen.-AireS

1,316

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1,308

Brff.-Antkv

58,355

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58,34

58,56

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112,32

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112,55

Kopenhagen

112,32

112,54

112,32

112,54

Stockholm

112,47

112.69

112,42

112,64

HelirngforS.

10,557

10,577

10,558

10.578

Italien . . .

21,96

22,00

21,96

22,00

London. . .

20,405

20,445

20,405

20,445

Vleunort . .

4,1955

4,2035

4,195

4,203

Paris. . ..

16,411

16,451

16,405

16,445

Schweiz ..

80,88

81,04

80,88

81,04

Spanien . .

42,73

42,81

41,96

42,04

Japan . . .

2,075

2,079

2,074

2,078

Wo de Jan.

0,278

0,280t

0,289

0,291

Wien in D-»

Ceft. abflcft

58,955

59,075

58,94

59,06

Prag . ..

12,429

12,449

12,427

12,447

Belgrad . .

7,388

7,402

7,388

7,402

Budapest. .

73,13

73,27

73,13

73,27

Bulgarien.

3,038

3,045

3,038

3,044

Lissabon .

18,88

18,92

18,87

18,91

Danzig..

81,58

81,74

81,57

81.73

Konst.uikM.

1,784

1,789

1,784

1,789

Athen.

5,442

5,452

5,437

5,447

Lanada

4,192

4,200

4,192

4,200

Uruuiiao

2,495

2,503

2,517

2,523

Lotro - .

20,92

20,96

20,92

20,96