Ausgabe 
19.2.1931
 
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35.

Denkt an die Rot!

Städtische Nothilfe 1930

merkbar machen werden.

Vorhersage für Freitag: Vorüber­gehend trocken, dunstiges und bewölktes Wettes zeitweise auch Aufklaren, Nachtfrost.

Amtliche wintersportnachrichten.

Vogelsberg, Hoherodslopf: Klar, -- 3 Grad. 120 cm Schnee, Schneedecke gefroren; Sportmöglichkeiten sehr gut.

Sauerland, Wintcruecg: Klar, 4Grad. 105 Zentimeter Pulverschnee; Ski und Rodeln sehr gut.

Schwarzwald, Feldberg: Klar,6Grad, 200 cm Pulverschnee; Ski uno Rodeln sehr gut.

Alpen, Garmisch-Partenkirchen: 5 Grad, 65 Zentimeter Pulverschnee, Ski und Rodeln sehr gut.

Lieber Stuhlverstopfung und Abführmittel.

Line Veröffentlichung in der ärztlichen Fachpresse

und dem Arbeiter an einem Tisch. Hier findet er die Volksgemeinschaft, di« er erlebt haben muß, wenn er ihr Führer werden soll. Deshalb sollen Studenten wandern!

Gießener Wochenmarktpreise.

Es kosteten aus dem heutigen Wochenmarkt: Vutter 120 bis 130 Pf. (Kochbutter von 110 Pf. an). Matte 30 bis 35. Käse (10 Stück) 60 bis 140. Wirsing 25 bis 30 (pro Zentner 15 bis 20 Mk ). Weißkraut 12 bis 15 (pro Zentner 8 bis 10 Mk.). Rotkraut 15 bis 20 (pro Zentner 10 bis 12 Mk.).

Virnen 20 bis 40, Dörrobst 30 bis

Kartoffeln 3.5 bis 4 (pro Ztr. 2.50 bis gelbe Rüben 12 bis 15, rote Rüben 12 Spinat 30 bis 35. ^Interkohlrabi 5 Grünkohl 20 bis 25, Rosenkohl 40 Feldsalat 100 bis 150. Tomaten 70 Zwiebeln 10 bis 12. Meerrettich 30 Schwarzwurzeln 30 bis 40. Acpfel 30

Büdinger pefrimarft

I! Büdingen. 18. Febr. Durch den Aus­bruch der Maul- und Klauenseuche in der nahen Gemarkung Rinderbügen wurde der diesjährige Petrimarkt empfindlich beeinträchtigt. Der meist sehr gut beschickte Schweinemarkt muhte auLsallen. Der Krämermarkt wurde dies­mal wieder in der Stadt, auf dem alten Markt­platz abgchalten, und nur der Pferde- markt fand - crüf dem neuen Markt­platz statt. Es waren etwa 30 Pferde aufgetrie- ben. Der Handel war. der Wirtschaftslage ent­sprechend. sehr schleppend. Die Preise bewegten sich in der Höhe der Frankfurter Notierungen.

Lebhaftes Interesse erregte die am Montag und Dienstag veranstaltete Zugleistungs- Konkurrenz. Die Länge der zu durchfahren­den Dahn betrug 2.5 Kilometer, die Last für alle Rassen und Klassen der Pferde das drei­fache Pferdegewicht. Für die Sieger waren neben

Aus der Provinzialhauptstadt.

Gießen, den 19. Februar 1931.

Studenten sollen wandern!

Von Prof. Dr. Iaeck, Marburg.

Der Reichsverband für Deutsche Jugend­herbergen läßt es sich angelegen sein, das Wandern der Studenten zu fördern. Grund­sätzlich stehen di« Jugendherbergen auch den Studenten offen, und zwar zu den gleichen Bedingungen wie der übrigen Jugend. In Bezug auf die Ausweispflicht ist insofern eine außerordentliche Erleichterung einaetreten. als Studenten bis zum 25. Jahr nicht mehr einer Mitgliedskarte bedürfen, sondern, ebenso wie die unter 20 Jahre alten Studen- * ten, nur eines Bleibenausweises, jedoch mit dem ZusatzFür in Berufsausbildung Be­griffene", der für 50 Pf. von der hiesigen Ortsgruppe oder Ausweisausgabestelle zu beziehen ist. Deren Anschrift ist am Schwär- zen Brett jeder Hochschule angegeben, lieber die besondere Bedeutung, welche das Wan­dern für die Studenten hat, geben wir dem Direktor des Institutes für Leibesübungen an der Universität Marburg das Wort.

D. Red.

Studenten sollen wandern. Sie sollen nicht 10 Semester lang hinter ihren Buchern hocken, sie sollen ober auch nicht ihre Freizeit in den Kneipen ver­bringen, sie sollen hinaus in Berg und Wald.

Es ist den Studenten eine große Freiheit gegeben. Menn man so will, ist ihnen auch viel Freizeit gegeben. Dem jungen Angestellten und dem jungen Arbeiter mangelt beides, und sie können nur unter großen Schwierigkeiten ihre Fahrtenpläne durch­führen. Anders der Student. Er ist Herr über seine Zeit. Herr über die Einteilung feiner Studienarbeit im Semester und in den Ferien. Es lassen sich in der Semesterzeit stets einige Sonntage und zu­weilen auch der Samstag für Wanderungen frei- machen. In den Ferien wird sich eine mehrtägige Wanderung zwanglos cinfchalten lassen, wenn der Student nicht gezwungen ist, feinen Unterhalt durch Werkarbeit zu verdienen.

Man mag einwenden, daß Studienfahrten aller Art ohnedjes schon den Hochschüler hinausbrinaen. Der Biologe, der Geograph, der Geologe veranstal­tenExkursionen", für den heimatkundlichen, den geschichtlichen und den kunstgeschichtlichen Unterricht werden Ausflüge der verschiedensten Art veranstaltet. Die Juristen und Mediziner haben ihre Besicht!, gungsfahrten. Es fragt sich nur, ob diese Unten nehmungen in unserem Sinne alsWanderungen gewertet werden können. Das hängt von dem Do­zenten ab, der sie durchführt. Doppelt wertvoll, wenn er etwas von echtem Wandergeist verspüren

Darüber hinaus aber sollen die Studenten selbst eine Wanderbewegung schaffen. So wie sie verant­wortlich sind für die Gestaltung der Studienarbeit am Hochschulort selbst, so sind sie auch verpflichtet, alle Möglichkeiten im weiteren Rahmen auszu­schöpfen, die ihnen geboten werden. Studienaufaa- ben, die auf den von Dozenten veranstalteten Lehr- Wanderungen gestellt werden, können die Studenten auf eigener Unternehmung vielfältig ergänzen. Sie müssen nur hinausziehen und die Augen offen holten. Und wenn sie die 3 bis 4 Hochschulen, die fic im Laufe des Studiums besuchen, als Standort anfehen, von wo aus sie planmäßig die Umgebung durchstreifen, so werden sie eine feste Anschauung von Land und Leuten, Wirtfchast und Lebensform erwerben. Manchmal kommen die Studenten ms Ausland, und kennen noch nicht einmal ihte deutsche Heimat. Das ist nicht gut.

Biel wird heute gesprochen von der Verpflichtung des deutschen Studenten, während der Studienzeit außer wissenschaftlicher Bildung planmäßige körper- liche Uebungen zu pflegen. Reden Turnen und Svort rechnen wir auch das Wandern zu den Leibesübungen. Richt als ob wir es betreiben wollten wie einen Wettkampf, ober um Höchst­leistungen zu erzielen. Richtige Wanderung ist ge­sunde, starkmachende und frischerhaltende Leibes- Übung im besten Sinne. Darüber hinaus ist wäh­rend der Wanderung oder auf der Rast Gelegenheit, Schwimmen, Rudern und andere Kärveröbungen in vielfältiger ftorm brau&en im freien Gelände zu treiben Das Wandern gehört mit zu den Zielen der körperlichen Erziehung, deren Durchführung gerade aus den Kreisen der Studentenschaft im letzten Jahr­zehnt mit Rachdruck immer wieder aeforbert wurde.

Doch nickt nur deshalb tollen die Studenten wan­dern Es ist das studentische Leben häufia stark auf einfeitiae AKschließuna aeaen andere Lebenskreise einaestellt. Das maa seinen Vorteil hohen, aber es barf nicht "irn Kastenaeist verengen. Da hisst das Wandern. Auf der Landstraße lernt der Student nicht mir Land, sondern auch Leute kennen: in der Jugendherberge findet er sich mit dem Kaufmann

namhaften Geldpreisen auch Wertvolle Ehren­preise gestiftet worben.

Die Ergebnisse:

Arbeitsschlag Klaffe (Zweispänner, 11 Gespanne): 1. K. Vähr (Rohrbach) für zwei Gespanne je 311' , Punkte; 2. L. Türk (Ork«- Hausen». 300'/. Punkte; 3. Karl Eisele «Hof Tiergarten) 273' . Punkte. Klasse B (Ein­spänner. 3 Gespanne): 1. Phil. Schmück lBü­dingen). 293'/, Punkte; 2. Fritz Gaul (Büdin­gen). 283*/« Punkte.

Wagenschlag: Klasse A (Zweispanner, 4 Gespanne): 1. K. Flemming Wwe. (Bü­dingen). 330', Punkte; 2. K. Bähr (Rohr­bach), 324 Punkte; 3. K. Stöckel (Stammheun). 294' , Punkte. Die erzielten Leistungen konnten fast durchweg als sehr gut bezeichnet werden.

Der zu gleicher Zeit im RathauSiaal veran­staltete Saatgutmarkt war mit Sommer­saatgetreide und Saatkartosseln gut beschickt.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Freitag, den 20. Februar.

Kapelle des Alten Friedhof». 18 Uhr: Pafsions- andacht; Pfr.Lenz; 20.30 (pünktlich): Abendandacht für Studenten. Llifabeth-Kleinkinderfchule. 20: Passionsandacht, Pst. llic. Waas.

Israelitische Gemeinden

Israelitisch« Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (eübanlage). Samstag. 21. Februar. Vor­abend: 5.30 Uhr; morgens 9; abends: 6 u. 6.40 Uhr.

Israelitische Religionsgesellschasl. Sabbatfeier den 21. Februar. Freitag abend 5.25 Uhr, Samstag vor- mittag 8.30; nachmittags 5.55; Sabbatausgang 6 40. Wochengottesdienst: morgens 7; abends 5.30 Uhr.

Oie Wetterlage.

Ein Wald taucht pus dem Meere auf.

Es ist nunmehr entdeckt worden, däß infolge des großen Erdbebens in Reufeeland in der Gegend zwischen der TaumatuHnfel und dem Festland in der Näh« von Gisborne ein bisher unter Wasser gelegener Wald an die Oberfläche gekommen ist. Der Meeresboden hat sich mehrere Meter gehoben, und man sieht, wie aus ihm zahlreiche kleine Geys er hervorsprudeln. Das ganze Gebiet ist mit Seegras bedeckt und anscheinend durch die Erschütterun­gen an die Oberfläche gebracht worden. Bei Ebbe kann man die Stümpfe d e r Bäume sehen.

Drei Kinder erstickt.

Durch unvorsichtiges Spielen mit Feuer kamen auf einem Gehöft in der Nähe der ungarischen Stadt Kecskemet drei Kinder ums Leden. Wahrend der Abwesenheit der Bäuerin, die vor dem Ausgang das Feuer noch sorgfältig im Ofen gelöscht hatte, hatte das älteste Kind das Feuer wie der an gezündet. Als die Bäuerin von dem Em- kaufen nach Haufe kam, fand sie ihr« drei Rinder vorn Qualm erftiett.

Die vergwerksexplosion In Fufchun.

Während die füdmandfchurische Eisenbahngcfell- schast in Abrede (teilt, daß bei der kürzlich erfolgten Explosion im Fuschunbezirk Menschcnver. lüfte zu beklagen waren, bleiben chinesische Presse- Meldungen aus Mukden weiter der Meinung, daß mehr als 3000 chinesische Bergleute und 30 bis 40 japanische Ober feiger in den Flammen umgekommen seien, als die Direktion die Schließung des Schachtes an­ordnete, um die Ausbreitung des Feuers zu verhin­dern. (Ein Telegramm aus Nanking besagt, daß das Innenministerium die Behörden von Mukden um Entsendung von Beamten zur Untersuchuna der Vorfälle und zur Einleitung eines Hilfswerks für die Familien der Opfer ersucht hat.

(Dezember 1930) von Dr. med. S. Haase, Berlin.

Gewiß ist es bei der Behandlung der Stuhlver­stopfung dringend erforderlich, zuerst die Grund- krankheit zu erfassen und das ursächliche Moment zu beseitigen, sei es, daß dieses in falscher Lebensweise, mangelhafter Diätetik, organischen Erkrankungen usw. besteht. Andererseits ist es vor allem wichtig, durch ein richtig ausgewähltes und vernünftig an­gewandtes Abführmittel regelmäßige, weiche Stühle zu erzielen und den Darm optimal (möglichst aus­giebig) zu entleeren. Und da kam es mir daraus an, unter der Legion der Adführmiitel eines auszu­wählen, das erstens völlig unschädlich, zweitens durchaus zuverlässig war und drittens so wirkte, daß es den vorhandenen Zustand nach Aussetzen nicht noch verschlimmerte. So bin ich im Laufe der jahre­langen Versuche mit den verschiedensten Mitteln zu den altbewährten, in jeder Apotheke erhältlichen Schweizerpillen des Apothekers Richard Brandt zurückgekommen. Sie haben vor allem den Vorzug, daß sie frei von allen Chemikalien sind und nur rein pflanzliche Stoffe enthalten. In den meisten Fallen kommt man mit 1 bis 2 Pillen, die am besten abends vor dem Schlafengehen genommen werden, aus. Die Nachtruhe wird hierbei keineswegs gestört, und am nächsten Morgen erfolgt der Stuhlgang ohne Schmer­zen und ohne irgendeine unerwünschte Nebenerschei­nung. (Eine Gewöhnung tritt nicht ein. 117V

Zusammenlegung der Mag. Institute in Minz.

Man schreibt uns aus Gießener Lehrer- | kreisen:

Der Samstagbericht des Gieß. Anz. bracht« aus dem Finanzausschuß des Hess. Landtags folgende Abstimmung über den Kultusetat: Mit 7 gegen 4 Stimmen bei einer Enthaltung* wird folgender sozialdemokratischer Antrag an­genommen :Sie Zusammenlegung der pädagogischen Institute oderdieEr- richtung neuer pädagogischer 3 n ft l - tute betrachtet der Ausschuß alseine Angelegenheit der Derwaltun g".

Das bedeutet, wenn man die Absichten der Regierung, die sie seit einiger Zeit mit Be­stimmtheit verfolgt, kennt, Aufhebung des Instituts in Darmstadt und Verle­gung der gesamten Ausbildung des Lehrernachwuchses nach Mainz. Die gegebene Stätte für das Studium der Päda­gogik in Hessen, d i e Landesuniversität Gießen, würde damit für das Studium der Dolksschullehrcr erneut ausgeschaltet werden. Und dabei kennte doch unseres Wissens gerade in Gießen, wo die entsprechenden Do­zenten, die verschiedenartigsten Forschungsinstitute und eine große Universitätsbibliothek vorhanden sind, die Ausbildung der zukünftigen Lehrer weit billiger und umfassender ermöglicht werden als in Mainz.

Für Oberhessen bedeutete die Verlegung nach Mainz aber noch einen besonderen Nachteil. Sehen wir uns einmal folgende Zahlen an: Im Darmstädter Pädagogischen Institut studieren z. Z. 181 Hessen (47 auS Darmstadt, 52 aus der Umgebung von Darmstadt und 82, darunter nur 32 Oberhessen, aus weiterer Ent­fernung), und in Mainz 111 Hessen (45 aus Mainz selbst, 25 aus der Umgebung und 41, dar­unter nur 11 Oberhess en, aus weiterer

monlag". Astoria-Lichtspiele:Das letzte Fort" undSeine Gefangene".

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Morgen, Freitag, 20 Uhr, Erstauf­führung von Moliöres:Der Misantrop" DberfpieU (eiter Walter Bäuerle hat den Text einer vollkom­men freien Bearbeitung unterzogen und di« ur­sprünglich 5 Akte auf 3 Akte zusammenaezogen. Durch diese Umstellung wurde eine teilweije Reu- sormung von Szenen bedingt. Die Spielleitung (Regie: Walter Bäuerle) wird das Stück in moder­nem Stil herausbringen.

Männer- und F r a u e n - D e r e t n i - gung der Matthäusgemeinde. Man schreibt uns: Am morgigen Freitag. 20 Uhr, ver­anstaltetet die Männer- und Frauenvereiniguna der Matthäusgemeinde im Matthäussaal einen Licht­bildervortrag. Universitäts.Gartenbauinspektor i.R. R e h n e l t wird über Leben und Werk des großen amerikanischen Obstzüchters Luther Burbank sprechen und die Bedeutung der von Burbank herausgestell- ten neueren Erblichkeitsl^hre an Pflanzen mit be» anderer Berücksichtigung dieser Erblichkeitsgesetze ür Volks- und Familienleben zeigen. Gäste sind »erzlich willkommen. Die Gemeinde ist herzlich ein- geladen. (Siehe Anzeige von gestern.)

Der Allgemeine Deutsche Frauen- verein, Ortsgruppe Gießen, veraßstaltet in Ver­bindung mit dem Gießener Lehrerinnen- Verein am Samstag, 21. Februar, 20.15 Uhr, im Großen Hörsaal der Universität einen Vortragsabend. Frau Dr. Gertrud Bäumer wird über das Thema Familie und Beruf im Frauenleben" sprechen. Siehe heutige Anzeige.

Lichtspielhaus, Bahnhof st raß«. Am nächsten Sonntag. 11.15 Llhr, läuft im Licht­spielhaus, Bahnhofstraße, wieder «in Kulturfilm, der d«n Besuchern das Paradies der Süds«« vor Augen führen wird. Cs handelt sich bei diesem Film um «inen Expeditivnssilm des Kapitäns Frank-Hurley, der Neuguinea durchstreift« und die Schönheiten und Eigen­heiten dieses Landes im Bilde festhielt. Der Film bringt u. a. auch Unterwasseraufnahmen, die die Vielfältigkeit der Bewohner des südlichen Meeres offenbaren werden. (Siehe heutige An­zeige.) ,

Ehrung eines Lebensretters. Der Herr Minister des Innern hat durch Verfügung vom 9. Februar 1931 dem Gerichtsassessor Kurt Neuen- 1) a (i e n au» Gießen für die Rettung des Otto Rink aus Gießen vom Tode des Ertrinkens aus der Lahn die Anerkennung der hefsiichen Regierung ausge­sprochen. _

* Abendandacht für Studenten. Die letzt« Abendandacht dieses Semesters findet am morgigen Freitag, 20. Februar, 20.30 ilfjr pünktlich in der Kapelle auf dem Alten Frredhos statt. Cs ist beabsichtigt, im Mai die Andachten wieder aufzunchmen.

Fremdenvorstellung im Gießener St.. d11heater. Man schreibt uns aus dem Stadt theaterbureau: Das Stadttheater bringt am Sonn­tag, 22. Februar, unter der Spielleitung von Dr. Karl Ritter das erfolgreiche Lustspiel:Leinen aus Irland" als Fremdenvorstellung zur Aufführung. Dieses Lustspiel hat den Oesterreicher Stephan Ka> mare zum Autor, der sich die Bühne im Sturm­schritt erobert hat. Anfang: 18.30 Uhr; Ende: 21.30 Uhr.

** Akademische Kurse für Kaufleute und Gewerbetreibende. Wie aus dem heu­tigen Anzeigenteil ersichtlich ist, muß der heutige Dortrag des Prioatdozenten Dr. Bötticher we­gen Erkrankung des Vortragenden verschoben wer- Öe Goldene Hochzeit auf Burg Glei­berg. Am morgigen Freitag, 20. Februar, kann der Kastellan und Durgwirt auf Burg Gleiberg, Sebastian Niebergall, mit seiner Ehefrau Elisabeth geb. Koch, das Fest der goldenen Hochzeit begehen. Das Jubelpaar, das sich in weiten Bevölkerungskreisen besten Ansehens und großer Beliebtheit erfreut, befindet sich noch in aus- gezeichneter körperlicher und geistiger Rüstig­keit. Irn kommenden Sommer können die Jubi­lars auch auf ihre 50jährige Tätigkeit als Burg- Wirte zurückblicken.

" Tarifabschluß für die Einzel­handelsange stellten. Wie der Gewerk­schaftsbund der Angestellten (GDA.) uns mitteilt, wurden am Dienstag zwischen den Angestellten­organisationen und dem Verein der Einzelhändler E. V. in Gießen mit Wirkung vom 1. Februar ab neue Gehaltssätze vereinbart, die eine Kürzung der Tarif gehälter von 4,5 Prozent für die Ge­hilfen und 5 Prozent für die Gruppengehälter mit sich bringen. Die neuen Sähe werden wie­derum allgemeinverbindlich erklärt werden. Damit ist die Tariskündigung für die Einzelhandels­angestellten zum Abschluß gebracht. Da Tarif- gehälter Mindestgehälter sind, soll nach Möglich­keit auch weiterhin für leistungsfähigere Ange­stellte eine übertarifliche Zulage gewährt werden.

Todesfälle in Gießen. Es verstar- ben in Gießen in der Zeit vom 1. bi- 15. Fe­bruar: 1. Christian Adolf Holland, ohne Beruf, 85 Jahre. Grabenstraße 3. 2. Elisabeth« Mar­garete Zutt, geb. Leichrweiß, 63 Jahre. Mar­burger Straße 56. Wilhelm Wehn, Installateur, 69 Jahre, Aulweg 55. 3. Peter Dittmar, Kut­scher, 62 Jahre. Schützenstrahe 8. 4. Mathilde Dingeldein, Lchrcrm i. R.. 77 Jahre. Rord- anlage 49. Wilhelmine Decker, geb. Seelbach. Witwe. 77 Jahre, Bahnhofstraße 51. 5. Wil­helm Schmidt. Maurer. 54 Jahre. Krofdorf er Straße 8. 6. Luise Hanstein. Lehrerin i.R., 89 Jahre, Steinstrahe 51. Elise Rinn, geb. Winterstein. Witwe, 71 Jahre, Weserstraße 1. Eharioue Altensen, geb. Münch. 64 Jahre, Tr.tchstraßc 12. 10. Walter Schmitt, 9 Jahre, Fr.edensstrahe 45. Margareta Steuerwald. geb. Jvr ch. 34 Jahre, Kaiseralle« 24. 11. Gisela Klara Erna SieverÄ. 1 Monat. Frankfurter Straße 144. Karoline Schupp, geb. Klös, Witwe. 79 Jahre. Steinstrahe 29. 12. Johanna Katharina Franziska Else Iohannette Sonntag, geb. Schlitt, 59 Jahre. Braugasse 2. Emilie Schneider, geb. Seipp. 59 Jahre. Aus der Weißerde 6. 13. Else Elisabcthe Reinhardine Schmitt, geb. Frees. 35 Jahre. Zriedensstraße 45. 15. Margarete Simon, geb. Keller. Witwe, 77 Jahre, Sicher Straße 101.

Freie Lehrer st elle. An der Volks­schule zu I l b e n st a d t (Kreis Friedberg) ist ein« Stelle für einen evangelischen Lehrer frei­geworden. Eine Dienstwohnung (zwei Zimmer und Küche) ist vorhanden.

Die Störung über Frankreich schrumpft auf am- __men und verlagert sich mehr südlich. Da wir in- Gntfcrnun8>. Ä292 ol,o I Ä

vo.kerung, unter der zu wirken «r berufen toab, , t Ausläufer weiter südwärts nach den

ganz anders verwachsen naJ?KmHirtJn britischen Inseln vorgeschoben, jedoch werden fio

amte. D:« Mehrzahl der ^lt^b«n Zukunft g^r n0$ fcincn Einfluß bei uns gewinnen,

Lehrer stammt aber «us den 6^ten ®atmftaot pudern erst später Störungsbildungen hervor- 60cnO. «Sfiammt olfo I rufen, die sich In Milderung uni, Eintrübung be-

schicht, deren gedankliche Einstellung doch bei­spielsweise setzw verschieden ist von der un­serer oberhessischen und der Odenwülder Dau­ern. Di« Eingewöhnung bei ihnen ist an sich nicht leicht und dürfte dem Großstädter besonders schwerfallen. Die Landflucht der Lehrer oder mindestens ihre Landfluchtsehnsucht würde dann sicher ein Ausmaß annehmen, das der Schule und damit dem Staat nicht gut bekäme. 2. Die Dekadenz ist entschieden bei der städtischen De- völkerung stärker vorhanden, als bei dem Land­volk. (Es soll dies nur eine Feststellung, kein Dorwurf sein.) Sie wird sich für di« Volksschule im Laufe der nächsten Jahre bei dem starken Lehrernachwuchs aus den großen Städten als kein Plus erweisen. 3. Wenn der Zustrom zum Pädagogischen Institut in Mainz aus Ober­hessen derselbe bleibt wie bisher, d. h. nur 10 Prozent (11 Studierende von bisher 111), dann würde Oberhessen mit seiner großen Land­bevölkerung ganz besonders benachteiligt werden, der Staat und die Schule selbst als Ganzes aber auch, weil sie den Lehrernachwuchs aus unserer gesunden, kernfesten oberhessischen Landbevöl­kerung gar nicht entbehren können. Aus diesem Grunde sollte von der Regierung nachdrücklichst die Einrichtung eines pädagogischen Instituts an der Landesuniversität schon für die aller-

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Wettervoraussage.

Nüsse 50 bis 60, junge Hähne 90 bis 110, Honig 40 bis 50, Suppenhühner 90 bis 110 pro Pfund; Tauben 70 bis 80. Eier 12 bis 13, Blumenkohl 40 bis 70, Salat 25 bis 30, Endivien 20 bis 50, Obcrkohlrabi 10 bis 15, Lauch 5 bis 15. Rettich 10 bis 15, Sellerie 10 bis 50 Pfennig pro Stück.

Bornotizen.

Tageskalender für Donnerstag. Hausfrauenberatung: Vortrag überZeitgemäße Er. näyrunz' von br. med Malech, 20 Uhr imAn­dres". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Rofen-

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