Heeressportfest in Gießen.
Dom Wetter sehr begünstigt, fand am Freitag, Gamstag und gestern nachmittag auf dem Uni» versitätssportplah das Sportfest unseres Bataillons, verbunden mit den D i v i - sions-Meisterschaften (Ausscheidungs- kämpfe für die Heeres-Meisterschaften 1931) statt. Eine große Menschenmenge folgte gestern mit starker Spannung den in allen Teilen sehr interessanten und flott verlaufenen Wettkämpfen, deren Durchführung bei der günstigen Temperatur der Witterung außerordentlich erleichtert wurde. Das Bataillon hatte mit dieser eindrucksvollen sportlichen Veranstaltung auch noch besonders Glück insofern, daß erst am Abend nach Schluß der Wettkämpfe der trübe Himmel seine Schleusen öffnete und einen anständigen Landregen herniederschickte, der sicherlich das- schöne Sportfest beeinträchtigt hätte, wenn er schon am Nachmittag gekommen wäre.
Nicht nur am gestrigen Nachmittag, sondern auch schon an den beiden Dorkampstagen, Freitag und Samstag, bot der Sportplatz selbst ein festliches Bild. Die Landesfarben der an den Wettkämpfen teilnehmenden Truppenteile der 5. Division (Württemberg, Baden. Preußen, Thüringen und Hessen), sowie die Reichsflagge schmückten den Platz. Die Bataillonsmusik unseres Gießener Bataillons trug durch schneidige Märsche und fröhliche Musikweisen zur Ausgestaltung des Sportfestes wesentlich bei.
Die Veranstalter können mit dem Verlauf und dem Ergebnis dieses sportlichen Ereignisses zufrieden sein.
•
Mit besonderer Spannung wurden am Somstagvormittag der Marathonlauf (42 Kilometer 195 Meter) und der Patrouillen- Gepäckmarsch verfolgt. Im Marathonlauf siegte in völliger Frische der Jäger Hermann der 11. (Jäger) Komp. 15. Inf.-Regts. Kassel, mit der sehr guten Zeit von 3 Stunden 14 Min. 52 Sek. Die schnellste Gepäckmars ch- Mannschaft war die des l. (Hess.) Gr e n. - Bataillons 15. Inf. - Regt s. Gießen, die die 25 Kilometer lange Strecke in 3 Stunden 19 Min. und 12 Sek. zurücklegte. Die an sich ausgezeichnete Mannschaft des III. (Jäger) Datls. 15. Inf.-Regt. Kassel wurde von Anfang an durch eine Knieverletzung des Führers gehemmt und brauchte 3 Stunden 49 Min. 16 Sek.
Im Handgranatenwerfen im Feldanzug überbot Obergefreiter Mohl 3./15. mit 77,45 Meter den bisherigen Heeresrekord um 5,45 Meter: beim Wurf im Sportanzug erreichte er 79,64 Meter.
Aus dem 100-Meter-Lauf ging Obergrenadier Hohenacker der 2. Kompanie 13. Inf.-Regt. Stuttgart als Siegsr hervor, von den Angehörigen des Gießener Bataillons Obergrenadier Salz I./15. mit 11,6 Sek.
3nt Hochsprung wurde von Jäger Wur- st er 10./14. Konstanz 1,70 Meter erreicht, im W e i t s p r u n g 6,83 von Gefr. ‘Baumle der 5./AR. 5 illnr, beim Weitsprung im Frld- anzug von Obergrenadier Gruber 2./15. 4,70.
Den Speer warf Llnteroffizier Fischer 14./13. Gmünd 49,55 Meter, den Diskus Gefreiter Gugel 1./15. 37.50 Meter. Die Kugel stieß Obergefreiter M o h l 3./15. 12.81 Meter.
Aus dem 200-Meter-Lauf ging Obergrenadier Hohenacker 2./13. Stuttgart mit 23.7 Sek. als Sieger hervor, aus dem 4 0 0- Meter-Lauf Ob?rgefreiter Althoff 11./15. Kassel mit 54.2 Sek. Den 1500 -Meter-Lauf gewann der Iäget Brehm 10. 15. Kassel mit •4 Min. 32,4 Sek., den 5000-Meter-Lauf Oberschühe Dickhaut 11./15. Kassel mit 17 ' Min. 24,2 Sek. und dem 10000-Meter-Lauf Schütze Ohder 5./15. Weimar, der Thüringer Waldlaufmeister, mit 36 Min. 8 Sek.
Spannend sind die Staffeln. Es siegte in der 4X100-Meter-Staffel der Division die Mannschaft des 3>Bataillons 14 (Bad.) Inf.-Regt. Konstanz mit 458 Sek., in der des Gießener Bataillons die Mannschaft der 1. Kompanie mit 47,3 Sek.
Den Höhepunkt bildete entschieden die 30- Mann-Staffel der vier Gießener Kompanien.' in der sich in bunter Folge Läufer. Radfahrer, Schützen, leichte und schwere Maschinengewehre abwechseltrn. Nachdem anfangs die 2. Kompanie die Führung innehatte, zwischendurch der Radfahrer der 4. Kompanie, gewann die s. M. G.-Bedienung der 3. Komvanie einen Vorsprung, der in erbittertem Kampfe gehalten und teilweise vergrößert wurde bis zum Siege.
Der Sportplatz hallte wieder von den Ermunterungsrufen der Kameraden und den Beifalls- äußerungen der Zuschauermenge.
Schauvorführungcn, wie Schullauf aller Kompanien, Gymnastik mit Gerät, Bodenübungen, Tischspringen sorgten für noch reichere Ausgestaltung deÄ Programms und zeigten die Gewandtheit und Körperpflege der sonnengebräunten Soldaten.
Das Handballspiel der Bataillonsmannschaft gegen die Städtemannschaft Gießen bewies mit dem Endergebnis 4:4, daß auch das Gebiet der Spiele von den Soldaten nicht vernachlässigt wird.
Den Abschluß der drei reichhaltigen Tage bildete Jagdspringen der Klasse L und A, aus dem LInteroffizier Bax 4./15. auf Attila und Obergefreiter Euler 4./15. auf Freiherr als Sieger hervorgingen.
Die Truppe trat dann im offenen Viereck zur Preisverteilung an und erhielt die wohlverdienten Diplome und Auszeichnungen. I.
Oberheffen.
Handelskammerpräsident Langsdorf 70 3ot>re alt
WER. Friedberg. 17. Mai. Der Präsident der Industrie- und Handelskammer Friedberg. Kommerzienrat Langsdorf, vollendet am 20. h.M. sein 7 0. Lebensjahr. Für den um die heimische Wirtschaft hochverdienten Jubilar sind seitens der Behörden größere Ehrungen geplant. Studiendirektor Hertsch-Schotten f.
■+■ Schotten, 16. Mai. Nach einer Blinddarmoperation, die bei der schon zu weit vorgeschrittenen Erkrankung aber nicht mehr zum Erfolg führen konnte, verstarb im hiesigen Krankenhaus der
Oer deutsche Außenhandel im April.
Die deutsche Einfuhr im April beträgt nach Ausgleich der Lagerabrechnungen 654 Mill. Mk., was gegenüber der tatsächlichen Einfuhr im März eine Zunahme um 50 Millionen Mk. bedeutet, die ganz überwiegend auf den Bezug von Rohstoffen und hall)fertigen Waren entfällt. Die Ausfuhr stellt sich im April auf 780 (März 822; Mill. Mk., wozu noch Reparationssachlieferungen im Werte von 38 (45) Mill. Mk. treten. Auf die Zahl der Werktage umgerechnet, ergibt sich trotzdem eine Ausfuhr st eigerung von 31,6 auf 32,5 Mill. Mk., da der April zwei Werk- tage weniger als der März hatte und der saison- mäßige Rückgang nur 6 Prozent betrug, statt, wie erwartet, 9 Prozent. Die Handelsbilanz für April ergibt somit einen tatsächlichen Ausfuhrüberschuß von 126 Mill. Mk. : einschließlich der Reparationssachlieferungen beträgt er 164 Millionen Mark.
•
* Die Großhandelsindexziffer. Die vom Statistischen Reichsamt für den 13. Mai berechnete Indexziffer der Großhandelspreise ist mit 113,5 gegenüber der Dorwoche unverändert. Die Indexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 109,5 (+ 0,5 v. H.), Kolonialwaren 96,0 (+ 0,3 o. H ), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 103,5 (— 0,3 v. H.) und industrielle Fertigwaren 137,2 (— 0,1 v. H.).
* D i e Einlagen bei den deutschen Sparkassen im März. Die Spareinlagen bei den deutschen Sparkassen haben im Laufe des Monats März die elfte Milliarde Mark überschritten, nachdem der Spareinlagenbestand im Juli 1930 auf zehn Milliarden angewachsen war. Ende März 1931 betrugen die Spareinlagen 11 043,7 Millionen Mark. Der Einlagenüberschuß betrug im März 96,9 Millionen Mark, hiervon entfielen auf den Einzahlungsüberschuß 55,5 Millionen Mark. Der Einzahlungsüberschuß war mithin um 5,5 Millionen Mark oder 9 Prozent größer als im März 1930, hingegen um 29,2 Millionen Mark oder 30,5 Prozent geringer als im Vormonat.
* Konkurse und Vergleichsverfahren im April. Im Laufe des April wurden im „Reichsanzsiger" 972 Konkurse, ausschließlich der wegen Mangels an hinreichender Masse abgelehnten Anträge auf Konkurseröffnung, und 655 gerictstliche Vergleichsverfahren bekanntgegeb^r. Die Anzahl der
. Leiter unserer Realschule, Studiendirektor Hertsch, im 58. Lebensjahre. Der Verstorbene, der seit zwan- ziy Jahren als Leiter unserer Realschule in segensreicher Weise gewirkt hat, war auch über die Schule hinaus im Vereinsleben zum Besten der Allgemeinheit tätig. Im Kriegeroereinswesen nahm er eine führende Stellung ein. Durch ein tragisches Geschick verlor er im Weltkriege infolge Verwundung auf beiden Augen die Sehkraft, trotzdem behielt er auf seinen Wunsch auch als Kriegsblinder die Leitung der Realschule bei. Außergewöhnliche Willenskraft und größte Hingabe an sein Schulamt befähigten ihn, sein verdienstvolles Wirken an der Realschule auch trotz der starken Hemmung durch die Erblindung fortzusetzen. In weiten Kreisen von Schotten und Umgegend, ja in der Provinz Oberhessen wird das Andenken an den Entschlafenen allezeit in Ehren bewahrt bleiben.
Kreis Friedberg.
* Butzbach, 18. Mai. Zwischen dem Butzbacher Stadtrat einerseits und dem Stadtbaumeister Scherrer anderseits, der wegen dienstlicher Verfehlungen rechtskräftig zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden war, ist jetzt eine Vereinbarung dahin zustande gekommen, daß die Stadt Butzbach dem Stadtbaumeister Scher- re r für drei Monate das volle Gehalt und für drei Monate das halbe Gehalt als Abfindung auszahlt, während Scherrer von seinem auf Lebenszeit laufenden Anstellungsvertrag zurücktritt und auf weitergehende Ansprüche gegen die Stadt verzichtet. Nach dieser Vereinbarung, die vom Stadtrat genehmigt wurde, ist der von der Stadt Butzbach beim Provinzialausschuh gestellte Antrag auf Dienstentlassung Scherrers zurückgezogen worden.
WSN. Bad-Nauheim. 16. Mai. Der Schuhmacher Bohn von hier, der im Verdacht steht, am vorigen Sonntag den Raubüberfall in einem hiesigen Heim ausgeführt zu haben, ist in Bruchsal (Baden, verhaftet worden. In seinem Besitz befand sich einer der bei drm Raubüberfall gestohlenen Gegenstände.
Konkurse ist gegenüber dem Vormonat um 21,6 Prozent, die der Vergleichsverfahren um 1,1 Prozent gesunken. Die arbeitstägliche Zahl der Konkurse betrug im April 38,9, im März 47,7, die arbeitstägliche Zahl der Vergleichsverfahren 26,2 bzw. 25,5.
* Die Karlsruher Lebensversiche- rungs&anf A G. bringt, wie in den Vorjahren, eine Dividende von 12 Prozent zur Verteilung. Der Versicherungsbestand ist im abgelaufenen Geschäftsjahre um 565 Millionen Mark gestiegen. Der Ge- farntjahresüberfchuß beträgt 5,55 Millionen Mark (4,81). Der Gewinnreserve der Versicherten werden 5,13 Millionen Mark überwiesen, die dadurch auf 18,2 Millionen Mark angewachsen ist.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 18. Mai. Tendenz: schwach. — Die Börse eröffnete zum Beginn der neuen Woche in schwacher Haltung. Verstimmend wirkten der scharfe Ton Brionds auf der Genfer Ratstagung wegen des deutsch-österreichischen Zollplanes, die schwache Neuhorker Börse vom Samstag und vor allem das Anwachsen der Radikalen bei den gestrigen Landtagswahlen in Oldenburg. Auch die nur schwache Arbeitslosenentlastung im April nach den Ziffern des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes fand starke Beachtung. Da von außen her keine Orders vorgelegen haben und man wieder Ausland- abgaben beobachtet haben wollte, schritt auch die Kulisse zu Glatt st ellungen und Blankoabgaben, so daß gegen die Samstag- schlußkurse wieder recht erhebliche Kursverluste eintraten. Die Llmsatztätigkeit war nicht besonders groß, doch genügten bei der Unsicherheit schon kleinste Abgaben, um das Kursniveau mehrprozentig zu drücken. Besonders schwach waren Kali Salzdetfurth mit 6 Prozent. Am Chemiemarkt 2G.-Farben mit 2,5 Prozent, Metallgesellschaft mit 2 Prozent und Scheideanstalt mit 1,5 Prozent schwächer. Von Elektrowerten waren Siemens mit 4 Prozent mehr gedrückt. Auch die übrigen Papiere dieses Marktes lagen mit Rückgängen bis 2,5 Prozent recht schwach. Größere Kurseinbußen hatten noch Mannesmann und Deutsche Linoleum, die je 3,25 Prozent nachgaben. Don 1,5 bis 2,5 Prozent niedriger eröffneten Buderus, Rheinstahl, Bauunternehmungen und Kali Aschersleben. Don Zellstoffwerten verloren Aschaffenburg 2 Prozent,
Wirtschaft.
während Waldhof mit minus 0,5 Prozent relativ gehalten waren. Bankaktien gaben meist bis 1 Prozent nach. Am Schiffahrtsmarkte Norddeutscher Lloyd 1,25 Prozent schwächer. Am Anleihemarkt deutsche Fonds ruhig, während von fremden Werten Mexikaner stark angeboten waren und bis 0,75 Prozent niedriger lagen. Pfandbriefe bei ruhigem Geschäft gehalten. Reichsschuldbuchforderungen 1 Prozent schwächer. Im Derlaufe blieb die Börse bei anhaltender Geschäfts st ille matt und verstimmt. Die Mehrzahl der Kurse lag erneut 1 Prozent, Siemens und Salzdetfurth bis 1,5 Prozent niedriger. . Am Geldmarkt war Tagesgeld zum Satz von 5 Prozent etwas gesucht. Am Devisenmarkt lagen das Pfund und der Dollar fest. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1998, gegen Pfund 20,429, London gegen Neuhork 4,8642, gegen Paris 124,31, gegen Mailand 92,91, gegen Madrid 47,50 fest, gegen Schweiz 25,23, gegen Amsterdam 12,1150.
Berliner Börse.
Berlin, 18. Mai. Die neue Woche eröffnete in ausgesprochen schwacher Haltung. Das an die Märkte kommende Material hatte an Amfang zugenommcn und stammte wohl hauptsächlich aus Publikumskreisen. Hervorgerufen wurde diese starke Verkaufs Neigung dikrch^zahlreiche ungünstige Momente, wie den Wahlausgang in Oldenburg, die unsichere Situation Deutschlands in Genf, die erneute Ermäßigung des Kupferpreises, eine kleine Verschlechterung der Mark, schwache Auslandbörsen und die Gerüchte um die neue Notverordnung und einen weiteren sechsprozentigen Gehaltsabbau der Beamten. Günstige Nachrichten, wie dieWiedereinstellungen imSiegcr- länder Bergbau, die Möglichkeit für einen französischen Textilarbeiterstreik und der Reichsbankausweis für die zweite Maiwoche mit einer Entlastung um etwa 0,25 Milliarden und eine Besserung der Notendeckung um 2 bis 3 v. H., blieben dagegen eindruckslos. Zahlreiche Werte erschienen mit Minus-Minus-Zeichen (Neubesih, Mexikaner, Aku, Demberg, Dessauer Gas, Schlesisches Gas, Berger, Mannesmann, Hoesch, und Köln-Neu- essen). Die Mehrzahl aller Werte verlor gegen Samstag 1 bis 2 v. H., und Spezialwerte wie Hamburg-Süd, Kunstseide-Aktien, Stahlverein, Polyphon, Svenka, Chade, Elektrisches Licht & Kraft Siemens und die Gasaktien verloren bis 4 v. H., Julius Berger minus 5,25 v. H. und Salzdetfurth minus 6 v. H., OesterreichischeCredit- anstalt erneut in Reaktion 2-Mark. Dis zu 2 v. H. gebessert waren Maschinen Buckau, Reag, Leonhards Tietz, Zellstoff Aschaffenburg, Anleihen abbröckelnd. Don Ausländern besonders Mexikaner schwächer. Pfandbriefe weiter angeboten und schwächer. Reichsschuldbuchforderungen 0,25 bis 0,75 v. H. rückgängig. Geld bleibt steif. Tagesgeld 5 bis 7 v. H., vereinzelt noch 4,75 v. H. Die übrigen Sätze unverändert. Im Derlaufe konnte man neue, oft mehrprozentige Kursrückgänge beobachten. Die Kupferwerte wurden ftärfer angeboten, auch Mansfelder erschienen mit Minus-Minus-Zeichen. Berger gelangten später 4,5 v. H. niedriger zur Notiz. Im Derlaufe kam erhebliches Material, anscheinend für amerikanische Rechnung, heraus. Die fünfprozentigen Mexikaner gelangten später 1.3 v. H. unter Samstag zur Notiz. Julius Berger war erneut 4 v. H. rückgängig.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a-M.. 18. Mai. Auftrieb: 1554 Stück Rinder: darunter 334 Ochsen, 132 Bullen, 524 Kühe, 460 Färsen, ferner 1212 Kälber, 22 Schafe, 6575 Schweine, 260 Littauer. Es kosteten: Rinder: Ochsen, vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts, jüngere 45 bis 48, ältere 40 bis 44, sonstige vollfleischige, jüngere 35 bis 39; Dullen, jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 40 bis 43, sonstige vollsbeischige oder ausgemästete 35 bis 39; Kühe, jüngere, vollfleischige. höchsten Schlachtwerts 35 bis 38, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 29 bis 34, fleischige 22 bis 28; Färsen (Kalbinnen, Jung- rinder), vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 45 bis 48, vollfleischige 40 bis 44, fleischige 36 bis 39; Kälber: beste Mast- und Saugkälber 64 bis 69, mittlere Mast- und Saugkälber 60 bis 63. geringe Kälber 53 bis 59; Schweine: vollfleischige von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 42 bis 45, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 43 bis 46, von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 43 bis 46, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 40 bis 43. Marktverlauf: Rinder langsam, pleberstand. Kälber und Schafe ruhig, geräumt. Schweine langsam, geringer Äeberstand. Fette Schweine fast unverkäuflich.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 o.H.. Lombardzinsfuß 6 v. H.
firantrun a. M.
Berlin
Schluß» kurd
l.Uhr. Kurs
Schluß.' Anfang.
turs
Rurd
Datum
16.5.
18.5.
16.5.
18.5
6% Deutsche SieWanleibe
ton 1927
84,5
7% Deutsche Reichsanleihe
von 1929 .......
100,5
_
100,5
Deuliche Anl.-Ablöi.-Schuld ntfi
Auslos.-Rechten ......
55,13
55,13
55
55,13
Desgl. ohne Aurioi.-Rcchle . .
4,9
4,6
4,8
4,6
8% Heil. 0 elf i final von 1929
(rfidtafilb. 102%)......
94,5
vberhessen Provinz • Anleihe mfi
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_
Deutsche ftumm. Sammelabl
Anleihe Gerte 1 ...
53,1
_
53,5
8% fitanlf. Hgp.-Bank Goldpfe
XIII untünbbac b!3 1934 . . .
101,5
_
_
7% grants. Hgp.-Aank Goldpse
unlünobat bis 1932 . . .
97,5
<y«% Rheinische Hgp.-Bank
Liq». OolDple........
90,25
6% Pr. Lanberpsandbriefanstall,
—
Biandbrtcle A. I» . .
100,5
_
100 5
8% Pr Lanbcspianobriesanstalt,
Romm.-CbL 1)1. 20......
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Pfandbriefe R. N......
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96,5
B tt.® abg. BorMege-Obligatto
—
nen, rtidAafclbat 1932 ....
—
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—
<% Oefierretchilche Golbrrme . .
21,8
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_
2 ]
4% Oesterreichfiche Einheitliche
Rente .....
4% Ungarische Golbrente ....
18,25
__
4% Ungarische Glaatäcente v. 1910
_
15,6
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_
4% Ungarische Kronenrente . . .
_
_
__
4% Türlfiche ZoUanleibe von 1911
3,65
3,65
3 A5
4% Dürttlche Bagbadbahn-Aul.
Gerte 1.....
—
3,7
3 7
4% deSgl. Gerte II.......
3,625
—
3,75
3 7
6% RumSntiche vereint). Rente
von 1903 .......
—
_
7,7
NumLutsche vereint). Rente
von 1.913..........
14,5
1% Rumänische veretnh. Rente .
6,3
—
64
Frankfurt a. Ul. |
Berlin
Schluß» . furd
1-llhr« Kurs
Schluß» furd
Anfang- Kurd
Datum
16.5.
18-5.
16.5.
18.5.
Hamburg-Amerika Uatei . .
Hamburg-Silbam. Dampfschiff
. 7
53
_
53
51,75
90
. 8
_
93,25
Homo Damvsichtfj .
10
—
_
72
71
Norbbeuticher Lloyb ....
. 8
54,5
52,75
54
52,4
Allgemeine Deutsche Credilanst.
10
Barmer Banlverein . . .
10
_
_
_
Berliner Hanbelsgelellschatt .
12
115
113,5
114,5
113
Commerz- unb Privai-Bank. Darmfiäbter unb Nattonalban) Deutsche Bank unb
11
104
103
103,75
103,25
124
12
125,5
124,5
125,5
Dirronlo-Geselllchast, . . .
10
102,25
102,5
102,5
Dresbner Bank......
10
102,25
102,25
102,25
103,75
Reichsbant........
12
142,25
142
140
A.E.G..........
Bergmann........
. 8
91,75
89,25
91,75
89,75
. 9
- —
—
69
64,5
Eiekir. Lteserungegesellschast.
10
105,5
104
105,5
104
Licht unb fttafr......
10
107,5
—
107,75
104
Fellen & Guilleaume . . . Geselfichasi für Elektrische
1V1
76
—
76, j 3
74,75
llniernehmungen ....
Hamburger ElekirtzilLw-Werke
10
103,5
101,25
103,5
101,13
10
Rheinische Elektrizität . . .
. 9
105
104
105,75
Schlesische Elektrizität. . . .
10
—
Echucken ä Co.......
11
128,5
126,5
129,5
127,25
Gicmcns & Halske.....
Transrabio........
Vabmeger L Eo.......
16 . 8
153
149
152,5
148,75
10
118
118
118,5
—
Buoeru«..... . . .
Deutsche ErbSI......
. 6
41,5
39,75
41,75
38,9
. 6
64,5
64,75
63,5
Essener Steinkohle.....
. 8
—
—
. 8
71
-—
70,5
69
Harpener. .......
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58,5
—
56,5
55
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•K
—
54
Iiie Bergbau.......
10
168,5
—
169
168
Klöcknerwerke .......
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51,5
_
52,75
50,5
Köln-Neuellen.......
. 7
—
—
60
Mannesmunn-Röhre» . . .
. 7
68,13
65
68,13
65
Mansfelber Bergbau ....
Cber|d)iei. Glienbebatf . . .
. 7
32
32,5
30
. 6
•—
Oberschies. KoNwerke....
. 7
—
—
69,5
67,75
Bhüni; Bergbau. .....
BW
49
47,75
49,4
Rheinische Braunkohle» . .
10
153
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Rheinstahl........
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67,5
66
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65,5
JranfJun a. 2)1.
Berlin
Schluß» find
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Sin fang» Kurs
Datum
16.5.
—
18.6.
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Bereinigte Stahlwerke .
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—
47
—
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16’/.
25,5
—
26,13
25,5
Kaliwerke Aschersleben .
e
10
125,5
123
124,5
122
Kaliwerke Westeregeln .
■
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130,5
128,5
125,5
Kaliwerke Salzbetfurth .
•
15
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197
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I. ®. Farben-InbusMe.
M
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—
—
—
Scheibeanfialt.....
. 9
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121,5
—
—
. 6
40
—
40
——
Rlltgerrwerke.....
. 6
49,5
——
49,4
47,65
Metallgeiellichatt. . . .
-
. 8
65,5
63,5
65,5
64
Philipp Hol,mann . . .
. 7
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75
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Zementwerk Heidelberg
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10
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■
10
——
—
—
—
Wavß & fitegtag . . .
. 8
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Schultheis Patzenhoser .
15
—
—
138,4
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12
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14
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•
187.
81
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_
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Deutsche Linoleum . .
71,75
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71
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__
Oienfteln & koppel . .
e
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Leonhard Tietz ....
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94
—
94
95.75
Svensta.......
228
—
231
226,5
Irankfurter Maschine» .
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12,5
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Grttzner ......
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31
-
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Mainkraftwerke Höchst a. M..
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Gebr. Roeder .....
10
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Hüb deuts che Zucker , ,
•
•
10
115,5
-
—
--
Banknoten.
Berlin, 16. Mai
Selb T
Brief
vmertkanilche Note»......
Belgische Noten. .......
Dänische Noten ........
Englische Noten . ....... siranzöliiche Noten.......
Holländische Noten ....... Italienische Noten........
Norwegische Noten.......
Deutsch-Oesterreich, i 100 Schilling Rumänische Noten.......
Schwedische Noten.......
Schweizer Noten.........
Spanische Noten . .-......
Tschechoslowakische Noten.....
Ungarische Roten .....
Devisenmarkt Berlin
4,182
58,13
112,00
20,375
16,315
168,06
21,99
112,08
58.95
2,482
112,15
80,62
42,27 12,44
73,02
- Frankfurt
4,202
58,37
112,44
20,455
16,455
168,74
22,07
112,52
59,19
2,502
112,59 80.94 42,43
12,50 .
73,32
a. rn.
16.Mai
18.Mai
Slmtliche Notierung
(Selb | Brief
Slmtliche Held
Notierung 1 Bries
Amft.-Rott. Buen.-AireS Brfl-.Antw. Cbristiania. Kopenhagen Stockholm - HelsingforS. Italien. . . London. . . Neuyork . . Doris.... Schwei, . . Spanten. . Japan .. . Mo de gern. Wien in D-» Oest. abgest. Prag . . . Beii rad . . Dudapest. . Sjulcarien . Lissabon Danzig. . . Konstumta. Athen. . . Tonaba - . Uruguay. . Tatro ...
168,37 1,304 58,34
112,29 112,27 112,43 10,554
21,96
20,404 4,195
16,413
80,85 42,36 2,075 0,274
58,95
12,435 7,382 73,13 3,038 18,87
81,45 1,784 5,439 4,191
2,537 20,92
168,71 1,308 58,46
112,51
112,49
112,65
10,574
22,09
20,464
4,203
16,453 81,01
42,44 2,079 0,276
59,07 12,445
7,396 73,27
3,044 18,91
81,71
1,789 5,449
4,199 2,549
20,96
168,42
1,316
58,355
112,32
112,32
112,47
10,557
21,96 20,405 4,1955
16,411
80,88
42,73 2,075
0,27.8
58,955
12,429
7,388
73,13
3,038 - 18,88 81,58
1,784
5,442 4,192
2,495
20,92
168,76 1,320
58,495 112,54 112,54 112,69 10,577
22,00 20,445 4,2035 16,451
81,04 42,81
2,079 0,280
59,075 12,449
7,402 73,27 3,045 18,92 81,74 1,789
5,452 4.200 2,503
20,96


