Einzelbild herunterladen

Geschichten aus aller Welt

ir

F

Banknoten.

70,9

65,25

73

118,5

123

125

1<J

. 9

54

82

79

Meter in der Breite. Die Haifische kamen allen Seiten herbei und bissen zwar nicht Granit, aber auf Drahtgeflecht. Zu Duhen- fühlten sie sich von den Menschen überlistet

75

87,4

tag den den

136

175

einer Drotpreiserhöhung klein war. Der Hcrupt- faktor für die anhaltende Aufwärtsbewrgrlng bleibt das sehr geringe Angebot. Stärkere An­regung für den Gesamtmartt ging von dem Be­richt des Deutschen Landwirtschaftsrates aus.

Schluß-! 1-Uhr» urs j NurS

61

183

81

165,5

107,5

65,5

88

66,25

w

8

10

10

12

11

12

71,13 118

89 73

125

119,5

136

175

126 119,25 146,5

113,4 107,9 166,5

109,5

125,5

118,75

146

113

107,5

166

107,25

95

133,5

122,5

125,25

87

125

Hama Tampsschiss . Jlorbbeutidier Lloyd .... fllinemrlne TeulicheCreditansl. Barmer Bankverein .

Berliner Handelsaeielllrtiasi Commerz und Brivat-Bank . Tarmilädter und NaNonalbank Deutsche Bank und

Tieconto Gesellschafl, . . Dresdner Bank......

«eichebanl........

Ä.C.S.........

Bergmann........

ileltt. LlelerungSgesellschaft . Licht und Krall......

Hellen & Guilleaume GelelllNian für Elektrilche

auf die Aattenjagd gehen sollen, will sogar regierungstreuesten von ihnen nicht recht in Kops.

Zur Nachahmung empfohlen.

ob des

er

ihnen einen Heimtag geben. Schon vom Acht­stundentage habe ich vor zwölf Jahren den Ge­werkschaften prophezeit, daß sie ihn nicht halten könnten, wenn sie nicht seine Ergänzung durch Heimtätigkeit, Haushalt mit Garten und Land schafften. Das gilt heute mehr als je.

Zur Ueierwindung der Arbeitslosigkeit Shoren drei Dinge: Siedeln, Siedeln und nochmals Sie­deln!

der eine weitere starke Abnahme der Getreide­bestände in Händen der Landwirtschaft anzeigt.

Das Angebot in Jnlandbrotgetreide blieb zwar klein, doch ist allerdings die Nachfrage gering. Die Preise konnten dennoch gegen die

nie im Zweifel darüber ist, ob er für den nächsten Tag die Rattenfalle, den Badeschwamm oder die Fliegenklappe bcreitzulegen hat, werden die oben angeführten Lehrsätze regelmäßig am Borabend in Kairo an verschiedenen Stellen der Stadt durch Leuchdreklame bekanntgegeben. Dah die ge­plagten Kairoten aber ausgerechnet am Sonn-

17.4. I 18 4

4V, von auf den und

vranhun a. . | Berlin

54

75,5

82

72

65

181

67,4

72

75,4

37,5

60,9

180,75

10

10

12

. b . 9

10

10

IVi

3d)le|l|d)e Elektrizität. . . c«linden & Co. .... eicrncu» 26 Halste .... tranitaoto...... .

»obmeyer & ......

Vuveru» .......

Deutsche ErdSI . . ®llctter Steinkohle . Geilenkirchener.....

Harvener . . Hoeich Eilen......

Stle Bergbau......

lödncriDerfe . . . Köln Neueilcn.....

IRaniteomunn-iRöhrew . . yinnoii'IDet Bergbau . . Cbcddilci Clicnbeoart . » Cberjdilei Kviswerke. . . Pbünir Bergbau . . . Rheinische Braunkohlen . Rheinstahl . . . . e Niebed Montan .....

126,25 119,5

146,5

113,4

107,75

168,13

109,5

95,75

134

124,5

87,5

125,65

118 I

138,5 178

131,25

55,25 76

82

73

66

187

68,5

73

76,4

37,25

79,75 |

61,5 |

183,5 I

81,5

138

177

131

Die Schwimmerin und die geprellten Haifische.

(g) London.

Der Mut hört da auf, wo der Unfug an- ängt. ilnb wenn man einem vernünftigen Men- chen erzählt, dah eine mutige junge Dame es ertig gebracht habe, durch die allen Austra­liern wohlbekannte Neutrale Bucht zu schwimmen, dann dürste man entweder an eine Münchhausen- Affäre zu glauben geneigt sein oder eben an einen wahrhaft groben Unfug, der nur zufällig mit einer Chance von 1 zu einer Million gut ausging.

Denn die Neutrale Ducht ist bekannt dafür, daß sie von Haifischen wimmelt. Diese Tiere tum­meln sich mit einer Behendigkeit und in einer Zahl dort herum, dah man zeitweise wahre Schwärme von Haifischen sieht. Der Name der jungen und hübschen Australierin ist Fräulein Coppleton, und sie bewältigte die Neutrale Ducht in rund drei Stunden und einigen Minuten. Aber wie?

Miß Coppleton hatte sich in den Kopf ge­setzt, durch die Ducht zu schwimmen und von dieser Absicht auch ihrem Freunde Mitteilung gemacht. Da diesem Freund Mih Coppleton offen­bar sehr lebenswichtig war, zergrübelte er sein Hirn, wie er seiner Freundin die Möglichkeit verschaffen könne unter gleichzeitiger Vermeidung einer Lebensgefahr. Die Erfindungskraft der Liebe fand auch hier den Weg durch die Ducht. Der Freund der Miß Coppleton gab nämlich bei einer grohen Fabrik einen Käfig in Auftrag, einen Käfig aus Cisendraht, dessen Verflechtungen so dicht gezogen waren, dah kein Getier des Meeres hinein konnte. 3n diesen Käfig muhte nun Mih Coppleton hineinsteigen, der Käfig wurde schwimmfähig gemacht und zwar so, dah Mih Coppleton in diesem Käfig eben­falls noch schwimmen konnte, und dann schleppte «in Motorboot den Käfig über das Wasser. Neun Meter hotte der Käfig in der Lange und

Unternehmungen .... 10

Hamburger (£lefin<lläto-$3etfe 10 Hbcmlidie ßteltrtjttäl

76,25

37,5

io 11

16 . f

10

. b . c . 8 . 8 . 0 en

10

7 . 7 . 1 . 7 . b . 7 6Vt

JO . ß 7.2

zogen resigniert wieder ab. Mih Coppleton aber wurde als Siegerin und heldenhafte äleber-

Paris.

Ort und Handlung: eme kleine französische Provinzstadt, Avallon, unweit von Dijon. 3m Gegensatz zu anderen, ärgeren Städten, die durch Aufstellung von sogenanntenAutofallen" und den damit verbundenen Einnahmen versuchen, das Loch in ihrem Geldsäckel zu stopfen, findet hier der Fremde, der gegen die Verkehrsregeln verstöht, eine Rücksichtnahme und Höflichkeit von feiten der Stadtverwaltung, die geradezu an mütterliche Nachsicht grenzt.

Läßt da neulich ein Herrenfahrer sein Auto an einer verbotenen Strahenseite stehen und begibt sich auf einen Rundgang durch die Stadt, die, reich an altertümlichen Dauten, ein Brenn­punkt des Fremdenverkehrs ist. Wie groh war aber sein Erstaunen, als er zurückkehrte und an die Tür seines Autos einen gedruckten Zettel der Stadtverwaltung geheftet fand, der folgen­den Inhalt hatte:

Mein Herr, 3hr Wagen parkt an einer ver­botenen Stelle. Hm eine Polizeistrafe zu ver­meiden, werden Sie höflichst gebeten, ihn an einen der unten angegebenen Parkplätze zu füh­ren ... folgt die Aufzählung dieser Plätze) ... Gestatten Sie uns jedoch noch einen Rat. Bevor Sie Avallon verlassen, versäumen Sie nicht den Besuch der Altstadt, des Uhrenturms und der Terrasse. Die Stadtverwaltung."

Cs dürfte schwer fallen, zu gleicher Zeit höf­licher und geschäftstüchtiger zu fein.

Die größte Studentenstadt der Welt.

(c) Tokio.

Die größte Studentenstadt der Welt liegt eigen­artigerweise weder im alten Europa, noch in den Vereinigten Staaten von Amerika, sondern auf der japanischen Halbinsel. Tokio, die Hauptstadt des gelben Kaiserreiches, kann den Ruhm für sich beanspruchen, ein Studentenzentrum von ganz außergewöhnlichem Ausmah zu fein. Unter den etwa zwei Millionen Einwohnern ist laut Sta­tistik jeder siebente Student. Worunter aus- schliehlich Hörer der Universitäten und gleich­gestellter Hochschulen zu verstehen sind. Die Zahl der Hochschulen beträgt 55, die Zahl der Hoch­schüler rund 300 000. Am Ende der einzelnen Trimester" (statt Semester) muh die Eisenbahn­direktion von Tokio zahllose Sonderzüge einstel­len, um die Beförderung der Studenten, die zum Teil in den entlegensten Ecken des Landes zu Hause sind, befördern zu können. Die Bedeutung der Hochschulen von Tokio besteht in erster Linie darin, dah sie die einzelnen Aemter und Firmen sozusagen mit diplomierten Beamtenbeliefern". Die Kaiserliche Universität sorgt z. D. für den Nachwuchs der Staatsbeamten. Andere Fach­hochschulen, zum Teil staatlich unterstützt, teils wiederum rein privaten Charakters, sorgen für tüchtige Bankbeamte, Diplomkaufleute und an­deres mehr: man beschränkt sich bei diesen prak­tischenZweckhochschulen" durchaus nicht auf die europäischen Fächer wie Medizin, Rechtswissen­schaft usw. 3n der Wertung der einzelnen 3n- stitute entscheidet lediglich die positive Leistung: ist die Schule als leistungsfähig anerkannt, fällt es ihren Absolventen überaus leicht, sofort nach Abschluß des Studiums entsprechende Stellungen in den einzelnen Industriezweigen zu bekommen. Auf alle Fälle ist in 3apan in viel stärkerem Mähe als bei uns ein Hochschuldiplom der Grundstein zu einer Eristenz, auf den die Stu­denten mit einiger Sicherheit bauen können. Glückliches 3apan!

winderin der Neutralen Bucht am anderen Ufer begrüht. (Was manche Leute für Zeit und für Sorgen haben!)

Hygiene nach dem Kalender.

(g) Kairo.

Seine Exzellenz Mohamed Chahin Pascha, Llnterstaatssekretär im ägyptischen Innenmini­sterium, dem die Sanitätsfragen feines Vater­landes scheinbar sehr am Herzen liegen, hat soeben in Kairo eine Verordnung erlassen, deren strikte Befolgung insbesondere durch die ein­geborene Devcllkerung er durch die Organe seiner Gesundheitspflege streng kontrollieren lassen will. Das Eigenartige dieser an sich sehr begrühens- werten Verordnung ist, dah sie dem ägyptischen Staatsbürger hygienische Pflichten nach dem Ka­lender auferlegt. Die Verordnung schreibt näm­lich für den Lauf der Woche vor:

Montag: Kampf gegen die Tuberkulose­gefahr durch gründliche Reinigung der Wohnung von Schmutz und Staub.

Dienstag: Kampf gegen Krankheitsträger und -erreget aus dem 3nsektenreich durch Ver- ttlgung von Fliegen und Ungeziefer.

Mittwoch: Erhöhung der körperlichen Tüch­tigkeit und Widerstandsfähigkeit durch Frei­übungen.

Donnerstag: Vermeidung von Ernah- rungskrankheiten durch gewissenhafte Kontrolle der im Haushalt lagernden Speisen und Speise­reste.

Freitag: Beseittgung von Krankheitsherden durch Leerung und Säuberung aller Abfall- und Fäkaliengru^en.

Samstag: Reinigung des ganzen Körpers durch ein Bad.

Sonntag: Kampf gegen die gefährlichsten Krankheitsträger, die Ratten.

Durch stichprobenartige Hausbesuche wird die

Wirtschaft.

Oer deutsche Außenhandel im März.

D e tatsächliche Einfuhr im März beträgt 604 Millionen Mark (zu der ausgewiefenen Zahl in Höhe von 584 Millionen Mark sind 20 Mil­lionen Mark als Ausgleich für noch nicht er­faßten Lagerverkehr zuzusetzen). Gegenüber dem Vormonat, in dem tatsächlich für 605 Millionen Mark Waren eingeführt wurden, hat sich die Einsuhr demnach kaum verändert, jedoch umfaßt der März zwei Werktage mehr als der Februar. Als Werktagsdurchschnitt ergibt sich für März ein Einfuhrbetrag von 23,2 Millionen Mark gegen 25,2 Millionen Mark im Februar. Werktäglich bleibt demnach die Einfuhr im März hinter dem Februarstand zurück.

Die Ausfuhr beträgt im März 822 Millio­nen Mark (Vormonat 733 Millionen Mark): dazu kommen Reparations-Sachlieserungen im Wert von 45 (Vormonat ebensa'.ls 45) Millionen Mark. Die Ausfuhr hat demnach vom Februar auf März erheblich zugenommen. Dabei ist die Stei­gerung größer, als sowohl durch die höhere Zahl von Werktagen im HNätz als auch saisonmäßig zu erwarten war. 3m Werktagsdurchschnitt be­trug die Aussuhr ohne Reparations-Sachliefe­rungen im Februar 30 5 Millionen Mark, im März 31,6 Millionen Mark.

Die Handelsbilanz für März ergibt einen tatsächlichen Ausfuhrüberschuß von rund 218 Millionen Mark gegen 128 Millionen Mark im Februar: einschließlich der Reparations- Sachlieserungen übersteigt der Wert der ins Aus­land abgesetzten Waren die Einfuhr um rund 263 Millionen Mark.

Wochenbericht vom Frankfurter Schlachtviebmarkt.

Die geringe Kau straft des Konsums ließ am dieswöchentlichen Schlachtviehmarkt den etwas stärkeren Auftrieb wieder merklich in Erscheinung treten. Der Handel vollzog sich in den aller- engsten Grenzen. Das Preisniveau hat zum Teil wieder eine erhebliche Korrektur erfahren. So am Schweinemarkt, an dem der Auftrieb wesentlich größer als in der Vorwoche war. Bei sehr schlechtem Geschäft und stark nach­gebenden Preisen verblieb äleberstand. Auf dem Rindermarkt entsprach der Auftrieb etwa der durchschnittlichen Beschickung. Bei ruhigem Geschäft verblieb geringer ileberftanb. Die Preise gaben bei Ochsen, Bullen und Färsen von 1 bis 3 Mk. per Zentner nach, während sie sich für Kühe auf der Höhe der Vorwoche hielten. Am Kälbermarkt konnte sich das Geschäft etwas reger gestalten. Die Preise konnten ihren vorwöchentlichen Stand gut behaupten. Auch Schale, die etwas stärker angettieben waren, verzeichneten gleichfalls etwas besseres Geschäft. Die Preise biteben ebenfalls unverändert.

Der Gesamtauftrieb bestand aus 1431 Rindern, darunter befanden sich 346 Ochsen, 113 Dullen. 507 Kühe und 382 Färsen, ferner aus 1321 Kälbern, 186 Schaden und 5990 Schweinen. Verglichen mit dem Auftrieb der vergangenen Woche waren etwa 500 Rinder, 400 Schweine und 80 Schafe mehr angetrieben, während rund 100 Kälber weniger zum Verkauf standen.

Dezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht in Mark Ochsen al) 45 bis 49. a2) 40 bis 44, bl) 36 bis 39; Bullen a) 41 bis 45. b) 36 bis 40; Kühe a) 37 bis 40. b) 32 bis 33. c) 27 bis 31, d) 23 bis 23: Färsen a) 45 bis 49. b) 40 bis 44, c) 36 bis 39. Kälber b) 64 bis 68, c) 59 bis 63, d) 48 bis 58. Schaft al) 45 bis 49, b) 38 bis 44. Schweine b) 40 bis 43, c) 41 bis 44, d) 40 bis 43, e) 40 bis 42.

Wochenbericht vom Frankfurter Produktenmarkt.

Die feste Haltung, die seit einigen Wochen die Produktenmärkte beherrscht, hielt auch in dieser Woche an. Das Geschäft ist dabei nicht nennens­wert größer geworden, da die Mühlen mit An­schaffungen immer noch zurückhaltend sind, zu­mal der Mehlobsatz wegen der schwebenden Frage

ägyptische Gesundheitspolizei kontrollieren, der braoe Staatsbürger den Vorschriften jeweiligen Tages nachgekommen ist. Damit

Vorwoche erneut 2,50 Mark per Tonne anzlehen. Das Geschäft in Aus landweizen ist, trotz­dem die Mühlen seit dem 1. April wieder bis zur Hälfte Auslandweizen vermahlen können, nicht wesentlich umfangreicher geworden. Am Rogge nm ar ft übersteigt die Nachfrage er­heblich das Angebot, so dah erneut höhere Preise bewilligt werden mußten.

Gerste hatte weiter ruhigen Markt bei un­veränderten Preisen. Sehr feste Haltung hatte in dieser Woche besonders der Hafermarkt, an dem das Angebot sehr gering ist. Das Ge­schäft war jedoch nicht nennenswert groß. Die Preise liegen gegen die Vorwoche um 15 Mark per Tonne yoher.

Die Woche schloß zu folgenden Notterungen: Weizen 306 bis 307,50, Roggen 215 bis 217.50, Sommergerste für Drauzwecke 235 bis 240, Hafer 202,50 bis 210, Weizenmehl (südd.) 43,50 dis 44,50, Weizenmehl (niederrheinisches) 43.50 bis 44, Roggenmehl 29,50 bis 31,25, Weizenkleie 12,10 bis 12,25, Roggenkleie 13, Kartoffeln 4,20 bis 4,30 Mark.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M.. 18. April. (WTB. Draht­meldung.) Tendenz: schwächer. Bei sehr kleinem Ge­schäft eröffnete auch die heutige -Wachenschlußbörse in erneut schwächerer Haltung, zumal es an An­regungen vollkommen fehlte und aus dem Publikum weitereVerkaufsorders Vorlagen. Da auch die Auslandsbörsen weiter in schwächerer Haltung verkehrten, nahm auch die Spekulation weitere Blankoabnahmen vor, so daß gegenüber der schwä­cheren Abendbörse neue K u r s a b s ch w ä ch u n - gen bis zu 1 v. H. eintraten. Das Angebot hielt sich hierbei in mäßigen Grenzen. Farben-, Elektro-, Montan- und Kunstseideaktien verloren bis 2 v. H. Stärker abgeschwächt waren Deutsche Linoleum, die 3i v. H. nachgaben. Bon Kaliaktien lagen Aschers- leben II v. H. schwächer, dagegen Westeregeln be­hauptet. Auch am Bankenmarkt überwogen die Rück­gänge bis 1 v. H. Schiffahrtswerte lagen unter Be­rücksichtigung des Dividendeabschlags relativ behaup­tet. Bis 1 o. H. niedriger fetzten noch ein Zellstoff Aschersleben, Holzmann, Daimler, Rütgers-Werke und Süddeutscher Zucker. Fester lagen nur Conti- Gummi mit plus iz v. H. und Wayß & Frentag mit plus 1 o. H. Auch nach den ersten Kursen hielt die Slbgabeneigung an, und die Kurse bröckel­ten erneut bis 1 v. H. ab. Anleihen bei kleinem Ge­schäft bis i v. H. niedriger. Auslandsrenten gefchäfts* los, Pfandbriefe ruhig, eher etwas schwächer. Reichs* schuldbuchforderungen flau und bis zu li v. H. niedriger. Im weiteren Verlauf konnten sich die Kurse auf leichte Jnterventionstätigkeit der Groß­banken um etwa 1 v. H. erholen, jedoch überwog bei der Spekulation weiter eher Abgabebedürfnis. Die Stimmung war reichlich unsicher. Am Geldmarkt machte sich heute erstmals eine Erleichterung be­merkbar, so daß der Satz für Tagesgeld auf 4 v. H. ermäßigt wurde. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar, 4,2002, gegen Pfunde 20,4050, London gegen Kabel 4,8582, gegen Paris 124,26, gegen Mailand 92,77, gegen Madrid 47,60, gegen Schweiz 25,23, gegen Holland 12,10.

Berliner Börse.

Berlin, 18. April. Da auch zu Beginn der heutigen Wochenschlußbörse auf fast allen Märkten Material herauskam, dem nur wenig Aufnahme­neigung seitens der Börse gegenüberstand, war die Tendenz schwächer. Durch die 12 Millionenorders wurden die Kurse um 1 bis 3 v. H., vereinzelt auch darüber hinaus, gedrückt, wobei auch die Banken kaum interveniert haben dürften. Ungünstige Mo­mente besonderer Natur lagen nämlich gar nicht vor, es sei denn, daß man die Unsicherheit in der Innen- und Außenpolitik anführen will. Auch daß der Geldmarkt noch keine Erleichterung erfahren konnte, hat zu der herrschenden Stimmung beige­tragen. Das Publikum ist jedenfalls weiter sehr verärgert, zum Teil auch nervös gemacht und zu Abgaben bereit. Ueber 3 v. H. schwächer lagen nur Salzdetfurth, Telefon- und Telefunkenkabel, Berger, Bemberg und Ilse. Letztere standen mit einem 6pro- zentigen Verlust an der Spitze. Durch Widerstands­fähigkeit zeichneten sich nur Conti-Gummi und Chadeaktien aus. Bei letzteren fand sicherlich auch die Erholung der Peseta in der Kursgestaltung ihren Ausdruck. Pfandbriefe wurden eher schwächer taxiert. Reichsschuldbuchforderungen bis 1 v. H. rückgängig, Geld immer noch steif. Tagesgeld vereinzelt bis 5 v. H. Auch im Verlaufe war die Tendenz weiter unsicher und später ausgesprochen schwächer. Die Hauptwerte büßten erneut bis 3 o. H. ein. Salz­detfurth gingen sogar vorübergehend bis 84 v. H. zurück und nur Chadeaktien zogen weiter um 1,50 Mark ab.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 v H., Lombardzinsfuß 6 vH.

Schluß« lUntani» lurs , ffurd 17.4 ।18 4

Datum

vamburp-Vlmertto Pake« ... 7

Hamburg-SUbam Dampsschifs. 8

Hranktun o. M.

Berlin

Schluß-l lurd

1-Uhr« Äun

(Schluß- iura

Slnfa g- fiurd

Datum

17.4

18 4.

17.4

18 4.

iSrrctntflre Stahlwerke .

16'/.

56,25

56,73

56

CtoDi Minen . .

32

32

Kaliwerke Ascherkleben .

. 10

161

159,5

161,5

159

Kaliwerke Westeregeln .

e

. 10

165,5

165,5

166

164,75

Kaliwerke Salzdetfurth .

. 15

252

254

249

5k. G. i^arden-Invuskrte .

. 12

148

146

148

145,75

Dnnamit Nabel ....

. . 6

EdieideanNall.....

. . S

132,5

(Solbidimtbl .....

. . 6

50

50

49,4

Riiigerswerke.....

. . 6

55,75

55

56

55

MetaUgeiellichaft. . . .

. . 8

75,75

75,25

Dbilivv Hofmann . . .

. . 7

98

97

99,5

97

Zementwerk Heidelberg

. 10

80,5

*

Cemeniwerk Karlkiabt. .

e

. 10

87

Wank & Urcvtaa .

. . 8

32,5

33,25 s

32,75

Gdiulthel» Pahenhose« .

e

. 15

176,5

175

Cftroerfe ......

. 12

Siku ......

. 18

85,25

84,25

87,25

84,9

Bemberg.......

. 14

93

93,75

96,5

93

ZellNotl Wolbhol . . .

e

18'/.

-

102

100,5

ZelMoli Alibaslenbnrg .

. 12

81,5

80,5

82

81

Cbariotienburger Waller

. . 8

Schauer (Maa . .

. . 9

135

133,13

Daimler Motoren . . .

. . 0

31,72

31

32,4

31,5

Teuiicke Linoleum . .

e

95,25

92

96,4

93,75

. . 0

_

__

Nai. Automobil . . .

M

. . 0

Crcnflcin & Stoppel .

. . 6

52,75

50,75

. 10

118

118,5

118

SvenSko . .

250

252

248

^rankkurker Malchin«, .

-

. . 4

17

18,13

(Mripner .....

a

. . 6

40

40

Heoligenliaedt . . »

. . 0

«kungbana . . . . .

e

. . 6

Lednvcrte. .'.....

. . t

-

Mainlraltwerke Höchst a. M.. . k

68,5

-

Miag ......

. 10

Gebr. iRoebet.....

. IC

Böig! & Haesfner . . .

. . 9

-

Sübbeutiche Zucker . .

. 10

129

128,25

128

.tranriuri a jJi

8erlm

Scyuß- ru-e

l-Uyr- « re

Schluß«, für» i

Aniang» Hure

Datum

174

18 4

17.4

18.4

6% Deunche Reich«ameche non 1027

7% Deuiidie Reichftanleihe

84,75

85

von 1929 ...

Deutsche Anl..AbIö>.-Schuld mii

100,25

100,5

Oluiloi.iMfditcn . .

58,4

58,15

58,5

58,25

Deegl. ohne Aiirloi.-Rechte . R% Heil. Bolk-iioai von 1929

6,4

6,25

6,3

6,3

(rüdiablb 108%) .

Cbfrbrhcn Brooin, Anleibe ml'

94,75

94,25

Anelot^Rechicn . .

Deutsche Komm. Sammelabl.

56,5

Anleihe Serie 1 . .

8% Franks. Hnv.-Bnnk Goldpse

57,5

57,5

XIII unlünbbar die 1931

7% Franks Hnv.-Äant «oldpse

101,75

unlunbboT bi» 1932

95,75

<yt% Rbeintiche Hnp^Bant iiiqu. Ciiolvpse.

8% Pr. LanbelvianebriesansiaU.

92,5

-

-

Planbbriele R. l>

8% Pr Lanvesrmn briesanstalk.

Kommet!bl. R. L0. . .

100,5

100,5

7% lir Lande > 'anobttefanftali, Planbbriesr R tl .

A.C.B abu. Vor.neg«-Obllgari0'

96,5

96,5

nen. rücUablbar 1932 . .

4% Oesterretchtsche (Sotdrenrr . .

_

23,5

23,4

4,20% Leskerreichilche Stlberrente 4% Cclteneldilldi* Einheitliche

Rente

_

_

4% llnflorische (Bolbrentt . .

18,8

19

18.9

4% Uiiflarlidir Staaisrente v 1910

16,25

16,4

i V, % oeefli von 1913

16,4

_

1% linpariiche Kronenrente

_

l% Turliicke .^ollanlellte von 1911

1% Züdlldi. Baflbobbabn-Llnl

4,3

4,35

Serie 1

4,4

_

»% oecfll Serie II

6% Rumaniiche vereknd Rente

4,4

4,4

von 1903

iy,% Rumänische vereinh Rente

8,6

8,5

von 1913 . .....

-

15,25

15,4

Rnmänibt» nereinb Rente

6,95

7

7

Serlin, 17. April

Selb

»rief

Amerikanilche Noten......

4,18

4,20

Belgische Noten .......

58,13

58,37

Tantiche Noten .......

111,89

112,33

ttiiO'lidic Noten........

20,337

20,417

Rranjullidif Noten.......

16,39

16,45

Holländische Noten.......

168.06

168,74

Italienische Noten........

22.01

22,09

Norwegische Noien.......

Deundi-Oesterreich, * 100 Schilling

111,88

112,32

58,00

59,00

Rumänische Noten.......

2.475

2,495

Schwedische Noten......

111,03

112,47

Schwerter Noten........

80,62

80,94

Spanische Noten........

42.02

42,18

T'chechoilowakijche Noten.....

12.385

12,445

Ungarische Noten ....

72,95

73,25

Devisenmarkt Berlin

- Frankfurt

a. M.

17 April

18. April

Amtliche

Noilerung

Amtliche Notierung

Wrm

Sriei

(Selb

Srir

SImft.« Nokk.

168,44

168,78

168,51

168,85

Bu ii-Aires

1,391

1,395

1,382

1,386

Brss. Ankw

58,315

58,435

58,325

58,445

Ghriftinnia.

112,17

112.39

112,21

112,43

Raven vag. n

112.18

112,40

112,19

112,41

©iDitliolm

112.34

112.56

112,38

112,60

Helüngfors.

10.557

10,577

10,559

10,579

<tia(ien . .

21,97

22.01

21,975

22,015

London. . .

20,384

20,424

20,387

20,427

yiennort . .

4,196

4,204

4,1965

4,2045

Paris....

16,401

16,441

16,404

16,444

Schweiz ».

80,82

80,98

81,815

81,975

Sva ten -

42,12

42,20

43,69

43.77

Japan - .

2,071

2,075

2,073

2,077

Rio de Jan.

0,302

0,304

0,296

0,298

Wien in D.»

rett, abacit.

58,995

59,115

58,905

58,125

Prag -

12,427

12,447

12,43

12.45

Leitrad .

7,378

7.392

7,378

7.392

Buoap.'tt. .

73,12

73,26

73,14

73,28

Bui arien

3,042

3,048

3,042

3,048

Lissabon

18,87

18,91

18.85

18,89

Danna

81,51

81.67

81,52

.81,68

llonft una.

1,784

1.789

1,784

1,799

Silben

5,44

5,45

5,44

5,45

Lanaoa

4,192

4,200

4,193

4,201

Uni uay .

2,627

2,633

2,697

2,703

Cairo - . -

20,91

20,95

20,915

20,955

Die L'ga" t sich M Äatieren 15^61 ttieS D0n3^n,fu2 Ä #-**

in ft* i®at j Emil einig» 5 her MW chliehlich M e* Hirt.

Niederlage Ä»5* MW«?« während 6C5 y und ausMrobiere

Zunächst tritt,e Ausstellung on: t tieuser. d Lehrmnd, It'tur.

Neben diesem L der 3. Mannschatz Dieseck ausgetrag nicht zu unterschab oeiong, die 2.®«' Dritten werden a wenn sw nicht ebe nehmen wollen. I o mehr Beachtul nicht allzulange dem M -M noch auf dem Sta richter der Krupp (Werg statt. Da spiel gedacht ist, d ' mhnien, um so me peisellos viel bess fe während des S Zsraussetzung wir' kommen.

Speg.1900 (tia Aus dem Cßfl zweite Spiel um Die Ligareserve dem Waldsportp Daubrmgen gege

Diiililttnrorl Hi huelsberg 500 m im Faße d?s Ho lüi'U.Btrelsu, Tel. Herbstein®, am Hochwald, sts den und Passan' frtut eintet fließ. Wasser. 6ad bad, beste Vern

Marburg (La

Achulerbcini, ool

LA« SIE

Mandel M ki

am

10. at

Snst

DIE

1$:

"'Ilirtl,

^tspiei

U. Bahnh(