Ausgabe 
17.8.1931
 
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XI. Herbst-Regatta

des Lahnregatta-Verbandes.

Der Lahn-Regattaverband hat auch in diesem Jahre wieder die Herbstregatta dem Verein Rudersport Gießen 1913 und der Akademischen Ruderabteilung zur Ausrichtung übertragen. Die Regatta findet am Samstag, 29., und am Sonn­tag. 30. August auf der Lahn statt. Das Ziel liegt etwa 150 Meter unterhalb des Boots­hauses des Vereins Rudersport, der Start ist wie immer am Felsen. Die Strecke beträgt also auch für diese Regatta etwa 1800 Meter. Die Ausschreibungen sind bereits seit einiger Zett an die Vereine, mit deren Beteiligung man rechnet, herausgegangen, der Meldeschluhtetmin ist der 19. August. Die Startverlosung wird noch am gleichen Tage stattfinden. Man hofft, dah, trotz aller Rot unserer Zeit, auch diese Regatta wieder eine starke Beteiligung finden wird und die den hiesigen Vereinen befreundeten Ruderer am Start sein werden. Das Programm sieht insgesamt 19 Rennen vor. Ausgeschrieben sind: Lahn-Jungmann-Dierer, Herbst-Vierer, Jugend- Gig-Vierer, Erster Lahn-Vierer, Jungmann- Achter, Jungmann-Einer, Damen-Anfänger-Gig- Vierer, Zweiter Vierer, Altherren-Vierer, Staatspräsidenten-Vierer, Herbst-Achter (Georg- Appel-Gedäch^nispreis), Anfänger-Vierer, Ju­

nior-Vierer, Lahn-Achter, Lahn-Einer, Jung­mann-V erer (Hermavn-Happe^-Gedächtnispreis), Damen-Jugcnd-Gig-Vierer, Ermunterungs-Vierer, Droster Achter. Die Vorrennen werden, soweit sie notwendig sind, am Samstagnachmittag (29. August) und am Sonntagvormittag ausge- fahren. Wir kommen, sobald das Meldeergebnis vorliegt, auf die Regatta zurück.

Kurze Sportnotizen.

Beim Hamburger Abends pvrtfe st verwies im 100 - Meter - Lauf Körnig (Charlotten- burg) Jonath (Bochum) in 10,4 Sekunden mit Drustbreite auf den zweiten Platz.

Paul Duschenhagen, der bekannte Sechs­tagefahrer, wurde vom DDR. auf drei Wochen disqualifiziert, da er an den Deutschen Meister­schaften nicht teilnahm.

Deutschlands internationale Golf- m e i st e r s ch a f t gewann in Hamburg die Eng­länderin Frau Garon mit 10 auf 2 zu spielen gegen ihre Landsmännin Frau Rudgard.

,

Im Wasserball fertigte Ungarns Länder­sieben in Dudapest die österreichische Vertretung überlegen mit 10:2 (8:0) ab.

Wirtschaft.

Wieder 40prozeniige Rotendeckung?

Wie verlautet, hat die Kapitalanlage der Reichsbank seit dem letzten Ausweis eine weitere beträchtliche Entlastung erfahren. Wie der DHD. hört, wird auf Grund der Entwicklung bis zum 13. d. M. damit zu rechnen sein, dast im Medio­ausweis der Reichsbank wieder eine 40prozmtige Deckung der Roten durch Gold und Devisen er­reicht oder sogar leicht überschritten wird. Analog der Entlastung auf Wechsel- und Schecklonto hat sich auch der Rotenumlauf weiter vermindert, aber auch die Giroguthaben, die per 7. August die immer noch beträchtliche Höhe von 781 Mil­lionen aufwiesen, sind stärker zurückgegangen. Die Verlautbarungen, nach benen die Schahwechsel- Verkäufe der Reichsbank in den letzten Tagen nachgelassen haben, werden bestritten. Die Mög­lichkeit eines Abbaues des hohen Lombardsahes besteht weiterhin, doch sind diesbezügliche Entschei­dungen noch nicht gefallen.

Einlagen und Auszahlungen bei den Sparkassen.

Seit Juni 1931 ist zum erstenmal seit der Sta­bilisierung der Einlagenbestand bei den deutschen Sparkassen absolut zurückgegangen: die Sparein­lagen sanken um 152,2 Millionen Wk. auf 11 073,6 Mill. Mk. Der kastenmäßige Ueberschuß der Auszahlungen über die Einzahlungen betrug sogar 166,8 Mill. Mk. Die Einleger hoben um 228,6 Mill. Mk. oder etwa die Hälfte mehr als im Juni 1930 bei den Sparkassen ab. Der Rück­gang der Spareinlagen war im allgeminen in den Großstädten und in den Industriegebieten bedeu­tend größer als in den vorwiegend landwirtschaft­lichen Gebieten. Den größten Verlust an Ein­lagen hatte die Sparkasse der Stadt Derlin: ihr Bestand Hot sich im Juni um 2,82 Prozent ver­mindert.

Die Zahlungsstockung bei den Sparkassen ist, wie im Wochenbericht des Instituts für Kon­junkturforschung ausgeführt wird, allein durch die ungenügende Zahlungsmittelversorgung der Wirtschaft und durch die Illiquidität der Kreditbanken, im besonderen der Giro- Kntralen, herbeigeführt worden. Wäre die Versorgung mit baren Zahlungsmitteln nicht ins Stocken geraten und hätten die Kreditbanken nicht

vorübergehend ihre Zahlungen einstellen müssen, so hätten allein der Kassenbestand und die inner­halb 7 Tagen fälligen Bankguthaben der Spar­kassen ausgereicht, um rund 550 Millionen Mark Einlagen sofort zurückzuzahlen. Rach einiger Zeit hätten darüber hinaus die Sparkassen noch wei­tere 1260 Millionen Mk. befristeter Bankguthaben flüssig machen können, ohne dah es notwendig gewesen wäre, einen einzigen Kredit zu kündi­gen, Wertpapiere zu verkaufen oder zu lombar­dieren. Durch Rediskontierung ihres Wechsel- Portefeuilles und durch Lombardierung ihrer Effektenbestände zu nur 60 Prozent des Bilanz­wertes hätten sich die Sparkassen sogar noch wei­tere 1,5 Milliarden'Mark bare Mittel beschaf­fen können.

'DieJndexziffer derGrohhandels- preise vom 12. August. Die vom Statisti­schen Reichsamt für den 12. August berechnete Indexziffer der Großhandelspreise hat mit 110,5 gegenüber der Vorwoche um 0,6 Prozent an- gezogen. Dies ist durch Preissteigerungen für landwirtschaftliche Erzeugnisse bedingt. Die In­dexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 103,7 (plus 2,9) Prozent, Kolonialwaren 96,4 (minus 0,5) Prozent, industrielle Rohstoffe und Halbwaren 101,7 (minus 0,7) Prozent, indu­strielle Fertigwaren 135,9 (minus 0,1) Prozent.

* Dom Ei se n m a rkt im Lahn-Dill- gebiet. Lieber di« Lage des Eisenmarktes im Lahn- und Dillgebiet im Monat Juli wird folgendes berichtet: Durch die weitere, wenn auch zum Teil vorübergehende Stillegung von Hochöfen an der Lahn, in Westfalen und im Siegerland ist auch der Absatz aus dem Lahn- Dillgebiet weiter gedrosselt worden. Von den we­nigen noch betriebenen Gruben dürfte wohl noch die eine oder andere Einstellung kommen, da die Geldmittel fehlen, um Erze auf Halde zu legen. Die weitere Erhöhung des Zinssatzes trägt dazu bei, dah jede Vermehrung der Haldenbestände vermieden werden muß.

* Besondere Herbstvergünstioun- gen des Deutschen Kalisyndikats.Das Deutsche Kalisyndikat hat der deutschen Landwirt­schaft für ihre Kalibezüge zur Herbstdüngung bis auf weiteres einen zinsfreien Wechselkredit (Dreimonatswechsel) eingeräumt. Das Deutsche

Kalisyndikat hat sich hierbei von dem Bestreben leiten lassen, der deutschen Landwirtschaft den Bezug der für die Herbstbestellung erforderlichen Kalidüngemittel durch vorläufige zinsfreie Kre­ditierung zu erleichtern und sie dadurch in den Stand zu sehen, den Verkauf von Ernteprodukten zu einem für die Landwirtschaft günstigeren Zeit­punkt wie dem gegenwärtigen Augenblick vor­zunehmen.

Entlassungen b e i Heinrich Lanz AG., Mannheim? Zu der dem WTB- Handelsdienst zugegangenen Verwaltungsmittei­lung über drohende Kurzarbeit soll, Mannheimer Blättermeldungcn zufolge, beim Landeskommissar Antrag auf Entlassung von 800 bis 900 Arbeitern gestellt worden sein. Davon sollen im August 150, im September 450 bis 500 Mann zur Entlassung kommen. Vorsorglich wird darauf verwiesen, daß wahrscheinlich am l.Rovember 1931 eine Still­legung des Werkes auf zwei bis drei Monate eintreten mühte.

Franksurter Schlachtviehmarkt.

F r a n k f u r t a. M., 17. Aug. Auftrieb 1327 Rin. der (293 Ochsen, 144 Bullen, 485 Kühe, 381 Färsen), 615 Kälber. 99 Schafe und 5852 Schweine. Es wur­den notiert: Rinder: Ochsen: oollfleischige, aus­gemästete, höchsten Schlachtswerts (jüngere) 43 bis 47 Mark, (ältere) 38 bis 42 Mark, sonstige vollflei­schige 33 bis 37 Mark; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 36 bis 39 Mark, sonstige voll­fleischige oder ausgemästete 30 bis 35 Mark; Kühe: jüngere, oollfleischige, höchsten Schlachtwerts 34 bis 37 Mark, sonstige oollfleischige oder ausgemästete 30 bis 33 Mark, fleischige 22 bis 29 Mark: Färsen (Kalbinnen. Jungrinder): oollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 43 bis 47 Mark, oollfleischige 38 bis 42 Mark, fleischige 32 bis 37 Mark. Käl­ber: beste Mast- und Saugkälber 55 bis 59 Mark, mittlere Mast- und Sauakälber 49 bis 54 Mark ge- ringe Kälber 43 bis 48 Mark. Schweine: Fett- fchweine über 300 Pfund Lebendgewicht 58 bis 61 Mark: oollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 57 bis 60 Mark, von etwa 200 bis 240 Pfund 56 bis 61 Mark, von etwa 160 bis 200 Pfund 56 bis 60 Mark, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 53 bis 58 Mark. Marktverlauf: Rinder rege, zum Schluß abflauend, ausverkauft: Kälber und Schafe ruhig geräumt; Schweine rege, später abflauend, ausoerkauft.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 17. Aug. Die Frankfurter Getreidebörse eröffnete die neue Woche in fester Tendenz. Eine starke Anregung boten die an­dauernden Riederschläge, diie auf die zum Teil noch nicht eingebrachte Ernte, besonders für Ha­fer, nicht ohne Einfluß seien. Da das Deckungs­bedürfnis des Handels und der Mühlen wesent­lich zugenommen hat und das Angebot klein war, zogen die Preise für Brotgetreide erneut an. Auch Hafer und Gerste konnten von der Aufwärtsbewe­gung für Weizen und Roggen profitieren. Das Mehlgeschäft zeigte ebenfalls eine Belebung, wenn auch die neuen Preise der Mühlenkonven- tivn und die Art der Festsetzung im Mehlhan­del eine gewisse Verstimmung auslösten. Die übrigen Futtermittel wie Kleie und Rachmehle lagen um 0,25 Mk. höher. Es wurden notiert: Weizen 247,50250, Roggen (neue Ernte) 210 bis 212,50, Wintergerste (neue Ernte) 170175, Hafer (inländischer, alte Ernte) 195205, Wei­zenmehl (süddeutsches, Spezial 0) 40,2b40,75, Weizenmehl (niederrheinisches) 40,25, Roggenmehl 2930,50, Weizenkleie 9,609,75, Roggenkleie 9,60 bis 9,75, Erbsen, je nach Qualität für Speise­zwecke, 2337, Heu, süddeutsches, gut, ge­sund, trocken, 4, Weizen- und Roggenstroh, draht- gepreßt, 3, Weizen» und Roggenstroh, gebün­delt, 2,753, Treber getrocknet, 1010,75. Ten­denz: fest.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bl' 12.33 Uhr. 16 bis 17 Uhr Samstag nachmittag geschloffen.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

Danknoten.

15. August

17.August

Amtliche Dotierung

Amtliche Notierung

Meid

Ariel

Geld

Aries

Helsingfor» .

10.587

10,607

10,587

10,607

Wien....

59,15

59,27

59,14

59,26

Prag . . .

12,467

12,487

12,47

12,49

Budapest . .

73,43

73,57

73,43

73,57

Sofia . . .

3,057

3,063

3,057

3,063

Holland . .

169,78

170,12

169,78

170,12

Oslo....

112,49

112,71

112,49

112,71

Kopenhagen.

112,49

112,71

112,49

112,71

Stockholm .

112,54

112,76

112,54

112,76

London. . .

20,445

20,485

20.447

20,487

Buenos Aires

1,223

1,227

1.223

1,227

Neunort . .

4,209

4.217

4.209

4,217

Brüssel. . .

58,61

58,73

58,62

58,76

Italien. . .

22.05

22.09

22,05

22,09

Parts . . .

16.495

16,535

16,495

16,535

Schweiz . .

82.00

82,16

82,00

82,16

Spanten . .

36,21

36,29

36,01

36,09

Danz,g. . .

81,52

81,68

81.67

81,83

Japan . . .

2,080

2,084

2,080

2.084

Rio de Jan..

0,264

0,266

0,266

0.268

Jugoslawien.

7,433

7,447

7.413

7.427

Lissabon . .

18,55

18,59

18,55

18,59

Aerlin, 15 Auoust

Geld

Aries

Amerikanische Noten.......

Belgische Noten .........

Dänische Noten.........

Englische Noten.........

Französische Noten........

Holländische Noten........

Italienische Noten........

Norwegische Noten........

Deutsch-Oesterreich, i 100 Schilling Rumänische Noten........

4,20 58,43 112,23 20,39 16,48 169,36 21,96 112,23 59,09

2,47 112,28

81,79 35,67 72,85

4,22 58,67 -«2,67

20,47

16,54 170,04

22,04 112,67

59,33 2,49 112,72

82,11 35,83 73,15

Schweizer Noten.........

Spanische Noten. ........

Ungarische Noten ........

Oie ltnierschlagungen bei der GenoffenschastSkasse Wehlar.

WER. Wetzlar, 14. Aug. In Bad Flinsberg wurde, wie bereits berichtet, ein Angestellter der I Genossenfchaftskasse Wetzlar von der Tanzdiele weg wegen Unterschlagung verhaftet. Cs handelt sich um den 40 Jahre alten Geschäftsführer Waldschmidt, der seit einigen Jahren die Genossenschaftliche Zentralkasse Hessen-Rassau, Zweigstelle Wetzlar, verwaltete. Er steht seit 1920 im Genossenfchastsleben und hat das seit Jahren in ihn gesetzte Vertrauen stets zu rechtfertigen ge­wußt. Was ihn zu den Unterschlagungen in Wetzlar veranlaßt haben kann, ist ein Rätsel. Waldschmidt lebte in geordneten Verhältnissen und hatte noch am Tage vor seiner Flucht, am 3. Juni, einen größeren Betrag an die Zentral­kasse in Frankfurt überwiesen. Die Unterschlagung in Höhe von 25 000 Mark setzte sich aus den Ein­gängen der letzten beiden Tage zusammen. Wald­schmidt hätte die Möglichkeit gehabt, das Mehr­fache dieser Summe an sich zu bringen und mit­zunehmen, wenn er die Flucht aus zwei Tage später verschoben hätte, denn es waren größere Geldeingänge zu erwarten. Die Tatsache, daß er diesen ihm bekannten Umstand nicht aus- genutzt hat, spricht für die Kopflosigkeit seines Handelns, für das tatsächlich kein Grund ersicht­lich ist. Die Kunden der Genossenschaftlichen Zen­tralkasse es find dem Wetzlarer Bezirk etwa 150 Genossenschaften und etwa die gleiche Anzahl Einzelkunden zugeteilt sind durch die Unter- schlagung nicht geschädigt worden. Waldschmidt dürfte in Kürze nach Wetzlar gebracht werden, da das Schöffengericht in Wetzlar zuständig ist.

werden behoben durch Kaiser-Natron. Milde im Geschmack, sehr bekömmlich. Nach dem Essen Teelöffel voll zu nehmen. Sie werden erstaunt sein über die gute Wirkung. Nur in grüner Original - Packung, niemals lose, in den meisten Geschäften. Rezepte gratis.

_ Arnold Holste Wwe., Bielefeld._______

Statt Karten

Danksagung.

Statt jeder besonderen Anzeige

Die trauernden Hinterbliebenen

Niederkleen, den 17. August 1931.

5393 D

Gießen (Seltersweg 55), 17. August 1931

5389 D

I. A.: W. Höhn

X a. i.

Die Beerdigung findet am Dienstag, 18. August,

vormittags 11 Uhr, in Mainz statt.

5385 D

5387 D

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Ernestine Brückmann, geb. Posse

Am Freitag, dem 14. d. M, abends 9 Uhr, verschied sauft und uner­wartet mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Groß­vater, Urgroßvater, Schwager und Onkel

Die Beerdigung findet Dienstag, 18. August, nachmittags 4 Uhr, von der Kapelle des Alten Friedhofes aus statt

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgänge unseres Heben Entschlafenen, des

Verkäufe |

Habe eine Anzahl billige, oute

Ferkel

abzugeben. 5374V GulSpäckter Faber, Gießen.

Postagenten Heinrich Mack

sagen wir allen auf diesem Wege unseren innigsten Dank.

Unser alter, lieber Kamerad

Herr Jean Brückmann

ist zur großen Armee abgerufen worden. Seine vorbildliche Treue und Kameradschaft Sichern ihm dauerndes Gedenken.

Artillerie-Verein Gießen.

Die Kameraden treffen sich zum letzen Geleit am 18. August, um 15'/, Uhr, am Alten Friedhof.

538*0

Am 15. August verschied nach langem Krankenlager unsere liebe Mutter,Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter Frau Marie Schupp Ww. geb. Grebe

im Alter von 81 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Familie Georg Schupp Familie Otto Schupp Familie Jakob Schupp FamilieLudwigSchupp Gießen, Oberbiel, den 17. August 1931.

Die Beerdigung findet Dienstag, den 18. August, nach­mittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

In tiefster Trauer geben wir davon Kenntnis, daß unser lieber A. H.

Josef Maria Friedrich

Studienrat In Heppenheim, aktiv 1903/04 plötzlich und unerwartet am Freitag. 14. August, verschieden ist.

Die Turnerschaft »Jhasso-Nassovia

MM angekörle und iünn^ sowie 5376O Jungsauen uni Ferkel zur Zucht gibt ab Mohr, tiofgut Rülfenrod, Kreis Alsfeld.

lean Briickmoon, Masdiinennieisier LR

im 86. Lebensjahr

Dienstag, den 18. August 1931, nachmit­tags 2 Uhr, sollen imLöwen", Neuen­weg 28, dahier, zwangsweise gegen sofor­tige Barzahlung versteigert werden:

Büfetts, Radioanlagen, ein Pflug, ein Krupper, ein Vorderwagen, Sofas, ein Waschtisch, Handschuhe, ein Küchen- schrank, Bettwäsche, Hemden, eine Laden, einrichtung, Schreibtische, Bücherschränke, ein Rauchtisch, eine Flurgarderobe, ein Trumeau, Sportmützen, Klaviere, Frem- denzimmer, diverse Flaschen Liköre, ein Spiegelschrank, Schreibmaschinen, eine Ladentheke, Vertikos ein Pferd, eine Dampfmaschine, ein Märklin-Modell, ein Gasherd, eine Krause-Schneidmaschine, Warenschränke, ein Sekretär, ein Heim­kino, Spielsachen, ein Siegelring, Her­ren- und Damenuhren, eine goldene Kette, Diwane, eine Kredenz, ein Klei­derschrank, eine Klebepresse, ein Motor, eine Bohnermaschine, Damenstrümpfe, Gamaschen, Ladentheken, Wolle, verschie­dene Stoffe, Glasschränke, ein Gewehr­schrank, ein Oelgemälde, eine Woll-Näh­maschine. 5375D

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