Ausgabe 
17.7.1931
 
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Nis verurteilt worden. Die Verurteilung erfolgte, weil Äraifofio, trotzdem er vom Ober­bürgermeister die Mitteilung erhalten hatte, daß öffentlichen Umzüge und -Versammlungen ver­boten seien, gestern abend versucht hatte, auf dem Hauptmarkt eine Ansprache zu halten.

Degen Vergehen- gegen die Notverordnung de- Neich-präsidenten vom 28. März 1931 wurde heute der kommunistische LandtagSabgeordneie Vöning, Heidelberg, vom Schnellrichter zu vier Monaten Gefängnis verurteilt. Vöning hatte trotz Verbot- einen kommu­nistischen Umzug angeführt.

DerAngriff" ist wegen de- in seiner Donner-tägabend-Au-gabe gebrachten Artikels Gegcn NSDAP. und Stahlhelm", in dem eine Verächtlichmachung der Rclchsrcgicrung erblickt wird. aufachtTageverbvten worden.

Aus aller Welt.

Ein falsche» Signal.

Auf der Londoner Dürfe entstand durch die auf der Aurstafel bekannt gegebene Er­höhung des Diskontsätze - der Dank von England von 2,50 auf 4 Prozent furchtbare Auf­regung. Auch die Provinzbörsen und auslän­dischen Plätze wurden engagiert, wie e- sich aber bald herau-stelltc - di« Nachricht wurde gleich widerrufen lag der Dorsal! einer techni­schen Eigenwilligkeit de- elektri» schenKurSanzeiger- zugrunde. Auf Grund der offiziellen Aufklärung, daß der Diskontsatz unverändert geblieben sei und seine Erhöhung wirklich nur ein im wahrsten Sinne deS Wortes falsche- Signal darstelle, trat wieder fühlbare Erleichterung ein.

Mord.

In der Daldkantine ,Lum wilden Mann- in Leipzig-Leutzsch wurde der Gastwirt Richard Sachse von drei jungen Burschen nie­dergeschossen. Die Täter ergriffen die Flucht und entkamen unerkannt. Sachse wurde mit schweren Schuhverletzungen nach dem Krankenhaus oerbracht, wo er g e st o r b e n ist. Die Streife nach den Tätern blieb erfolglos.

Schwere» Einsturzunglück In Bubapeff.

In der St. Ladislausaasse an der Peripherie der Stadt ist da» Gerüst eine» oter(torfigen Neubaues aus bisher unbekannter Ursache plötz­lich zusammengestürzt. Eine Mauer stürzte dabei ein. Bisher wurden ein Toter und elf Ver­letzte unter den Trümmern gefunden. Man Der» mutet noch weitere Tote, und auch die Zahl der Verletzten dürfte sich noch höher stellen.

Aus der Provinzialhauptstadt.

® i c 6 e n, den 17.3ufl 1931.

Selbstvertrauen!

ES ist eine alte Erfahrung: Wenn man etwas besonder- gut machen will, wird e- besonders schlecht. Man gibt sich die redlichste Mühe, man nimmt sich in jeder Hinsicht zusammen, um in« Aufgabe, an deren vorzüglicher Erfüllung einem gelegen ist. auch recht gut zu lösen: aber man fommt nicht nur langsam vorwärts, sondern wenn man sich das Ergebnis seiner Mühe betrachtet, ist man im höchsten Maste unzufrieden damit.

Einem jungen Manne habe ich eine Aufgabe übertragen, deren Erfüllung ihm dazu verhelfen soll, eine für ihn günstige Stellung zu erlangen. 3d) kenne seine Fähigkeiten genau, ich weist, daß er ein gewandter, ein sicherer Arbeiter, ein selbständiger Denker, ein origineller Kopf ist. Er ist selbstsicher, zuverlässig, ist klug und hat sich in der Welt umgeschen. Die ihm übertragene Aufgabe ist auch nicht besonders schwierig ge­wesen. wenngleich sie einige Fähigkeiten be­sonderer Art forderte. Dast dieser junge Mann seine Aufgabe spielend und vorttefflich lösen würde, stand bei mir fest.

Und nun bekam ich seine Arbeit zur Degut- achtung vorgelegt. Fast nicht- von meinen Er­wartungen war erfüllt. Dies« Arbeit hätte ebenso gut ein anderer. T-Beliebiger machen können. 3n keinem Zuge etwas Desonderes. 3m Gegen­teil: Mancher Zug an dieser Arbeit bewies, dah er so lange an ihr herumgebastelt hatte, bis alle Originalität, alle-, was wertvoll an ihr ge­wesen wäre, ausgemerzt war. Was übrig ge­blieben war. stellte eine Durchschnittsleistung dar, ja. eher etwas weniger.

Und ich denke an ein Erlebnis auS der Schul­zeit. Der Lehrer hatte vor der Prüfungsarbeit besonders darauf aufmerksam gemacht, dah das Ergebnis dieser Art entscheidend fern werde für die Zensuren. Also hätten wir unS zusammen- zunehmen. vorher zu wiederholen, was gelernt worden war, und im übrigen alle Sorgfalt darauf zu verwenden, dah eine saubere und gute Leistung erzielt wurde. Das Ergebnis war nieder­schmetternd, und der Lehrer hat eS nicht noch einmal versucht, durch besonder« Ermahnungen besonders günstige Leistungen zu erzielen. Die besten Schüler hatten sich eine Vier erobert, nur wenige kamen über di« Drei hinaus, aber ein paar Vereinzelte hatten es zur Zwei gebracht. Gerade die Schüler, die bisher versagt hatten, erfreuten sich der besten Zensuren. Allerdings waren eS auch die frechsten 3ungS unter der Dande.

Keine Zahlungsmittel Hamstern! Bargeldloser Zahlungsverkehr.

Von der Industrie- und Handels­kammer Darmstadt wird geschrieben:

Die zu einem erheblichen Teil durch sinn­loses Hamstern und Zurürfhalten von Zahlungsmitteln entftanbene Geldknappheit erschwert die Abwicklung des Zahlungsver­kehrs ganz austerordentlich. Pflicht jedeS ein« sichtigen und verantwortungsbewustten Menschen sollte es daher fein, seinerseits alles ju ver­meiden, waS zu einer Vermehrung der Zahlungsmittel - Knappheit beitragen kann. 3m Gegenteil, jeder sollt« nach besten Kräften bestrebt fein, über die augenblirfttchen Schwierigkeiten hinwegzuhelfen. Hierzu gehört einmal, dast jeder, der bare- Geld annimmt, fet eS im Geschäftsverkehr, fei es Privat,

Me Zahlungsmittel nicht länger al« unbe­dingt erforderlich znrürfbehält.

3eder Geschäftsmann, auch der kleinste, sollte ihm zugeflollene Zahlungsmittel unverzüglich Wie­der seinem Dankinstitut zuleiten und sich bei Zahlungsverpflichtungen vorwiegend deS Heber- weisungS- und Scheckverkehrs bedienen. Dies wird ihm dadurch erleichtert, dast sowohl die Rcichs- bahn. alS auch die Deutsche Neichspost bestätigte Schecks an ihren Schaltern zur Begleichung von

Frachten, zum Einkauf von Brief-, Invaliden« und Steuermarken in Zahlung nehmen. Schliest- lich können Steuern und Abgaben jeder Art ebenfalls bargeldlos beglichen werden. gan$ ub- gesehen davon, dast für gröber« Warenlieferun­gen. Pachtzahlungen usw. der

bargeldlose Verkehr

ebensalls am zwerfmästigsten ist. Wenn jeder ruhig und vernünftig Denkende diese Wege, die eine Inanspruchnahme der Zahlungsmittel selbst vermeiden, beschreitet, wird hoffentlich auch bei denjenigen, die sinnlos Zahlungsmittel gehamstert haben, die Vernunft wieder «inkehren und auch ein ängstliches Gemüt seinen Plan, etwa bei Danken oder Sparkassen bestehende Gut­haben demnächst doch abzuheben, fallen lallen. Selbstverständliche Voraussetzung ist eS, dast jeder, der (ich des Scheck- oder bargeldlosen Verkehr- bei seinen Zahlungen bedient, auch seinerseits

Scherf- und bargeldlose Zahlungsmittel be­reitwilligst in Zahlung

nimmt. Nur durch Zusammenarbeit aller be­sonnenen Kräfte und Aufklärung der Heber» ängstlichen von Mund zu Ohr wird die rascheste Heberwindung der vorhandenen Zahlungsmittel­knappheit ermöglicht werden.

Hnd hier lag deS Rätsel- Lösung. Weil sie frech genug waren, sich einen Pfifferling um die Ermahnungen des Lehrers zu kümmern, hatten sie klaren Kopf und ruhig Dlut bewahrt und die verhältnismäßig leichte Ausgabe trotz geringerer Fähigkeiten gut bewältigt. Den andern aber, die trie Ermahnung sehr ernst nahmen, war in­folge der Gewissenhaftigkeit fast jeder Gedanke aus dem Gehirn verdrängt worden.

Ruhig Dlut! Das ist zum größten Teil daS Geheimnis des Erfolges im Leben. Der Nervöse, der Aengstliche wird es nie zu etwa- Rechtem bringen, mag er noch so begabt sein. Der andere mit der weit geringeren Degabung, der zur rechten Zeit feine kaltschnäuzige Heberlegung ins Treffen führt, geht als Sieger hervor.

Wenn man aber etwa sagt, das sei gar kein brennendes Problem, so irrt man sich gewaltig. Es ist heute so aktuell wie jemals und wird es immer sein. Wie viel tüchtige Begabungen hätten sich mit Erfolg für hohe Menschheitsziele cin- fetjen können, wenn ihnen nicht der Dämon der eigenen Aengstlichkeit und Minderwertigkeit ent­gegengearbeitet hätte. Zweifellos hätte die Menschheit manchen Hrnweg erspart, wenn sie gerade diese Begabungen erkannt und gewürdigt hätte, statt dast sie, wie es meist geschah, nur die Schwäher heranzog. die mit großen Worten aufwarten konnten, deren Hrsprung einem ziemlich leeren Kopf zu verdanken war. -t.

Wie soll man Obst essen?

Don den verschiedensten Seiten wird eifrig dafür geworben. Obst möglichst frisch und nicht gekocht ober geschmort, oder sonst mit Feuer zubereitet zu geniesten. Anderseits wird mit Eintritt der Obstzeit auch wieder darauf hin­gewiesen, dah rohes Obst oft zu Magenverstim- mungen, oder noch ernsteren Derdauungs- und Stoffwechselstörungen Anlast geben könne. Aengst­liche Gemüter wissen sich gegenüber diesen durch­aus widersprechenden Angaben und Warnungen nicht anders zu helfen, als dast sie wenn auch ungern auf den Genust frischen, nicht besonders zubereiteten Obstes vollkommen verzichten. Das ist aber unnütze Heberängstlichkeit. Frische- Obst müssen nur diejenigen meiden, denen es ihrer Körperverfallung wegen vom Arzte ausdrücklich verboten worden ist. Das ist glücklicherweise nur eine kleine Anzahl von Volksgenossen. Alle an­deren brauchen sich den Frischobstgenuh wirklich nicht verkümmern zu lallen, wenn sie nur eine einfache, überall mögliche und durchaus nicht lästige kleine Dorsichtsmahregel anwenden. Man muh sich nämlich nur daran gewöhnen, kein ungewaschenes Obst zu essen. Einfaches Abspülen mit Wasser genügt hier schon zur Reinigung. Zu Hause und an Orten, wo Frisch­waller jeder Zeit zur Verfügung steht, begegnet diese Reinigung natürlich keinerlei Hindernissen, es sei denn der nicht unberechtigte Einwand der Hausfrau, dast einmal gewaschenes Obst sich nicht so gut und so lange hält, wie ungewaschenes, und dah deshalb gewaschen auf den Tisch ge­brachtes Obst auch vollständig verzehrt werden müsse. Aber dieser in Sparsamkeit und Wirt­schaftlichkeit wurzelnden kleinen Schwierigkeit läht sich aus die einfachste Weife begegnen, ohne die Gemütlichkeit einer Tafelrunde zu beeinträchtigen. Wo Obst ungewaschen auf den Tisch gebracht wird, stelle man gleichzeitig entsprechend« Gc- fäste mit reinem Waller aus. Weitbauchige Trink­gläser ober Glasschalen sind» hier geeignet und ausreichend, dast jeder Obsteller sich unmittelbar vor dem Verzehren sein Obst selbst abspülen kann. Bei geschickter Anordnung können derarttge Epülgesähe sogar nicht unwesentlich zum Schmuck des Tisches beitragen. Auf Ausflügen aber wird sich meist ein Brunnen, ober eine Wasser zapfstelle finden taffen, die es erlaubt, daS Obst kurz vor dem Genuh abzuspülen. Auf Ausflügen ober

Reisen zum Verzehr mitgenommene# Obst kann eventuell vor der Mitnahme gewaschen und dann entsprechend verpackt werden. Erfahrungsgemäß werden nur in den aHerseltensten Fällen der­artig mitgenommene Sstwaren wieder mit nach Hause gebracht, also ist di« Gefahr deS Ver­derbens hier nicht groß. 3m übrigen gilt das Waschen des Obstes vor dem Genust voraus­gesetzt die alte DolkSwelSheit:Dange machen, gilt nicht!" H. K.

Bornotizen.

Tageskalender für Freitag. Oberhessischer Geschichtsverein, 20.15 Hhr, im Hörsaal 44 des VorlcsungSacbäudcS Vortrag von Prälat D. Dr. Lieht über .Kulturgeschichtlich« Bil­der aus dem Leben des Hellen-Darmstädttschen PfarrstandeS". Lichtspielhaus, Bahnhofftrahe: .Wenn die Soldaten..

A us dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Die bekannte Schauspielerin und Tänzerin Katta Sterna wird am Diens­tag, 21. 3uli, zusammen mit dem Ensemble Ber­liner Bühnenkünstler das breiafHge LustspielHe­lene kann doch nicht« dafür" mit einem Tanz- Zwischenspiel und Conference von Marrah und Oesterreicher zur Aufführung bringen. Dieses Gastspiel wird als 7. Vorstellung d«S diesjährigen Sommerabonnements von der Intendanz zu ge­wöhnlichen Sommerpreisen veranstaltet. Sommer­abonnements haben gegen Aufzahlung von 25 Pf. bzw. 50 Pf. Gültigkeit. Dorverkaufsbeginn am Montag.

*' Polizei - Perfvnali« *$>« ßeiter be« Polizeiamtes Gießen, Regierungsrat Wolf, ist vom Minister des Innern zum Polizeidirektor er­nannt worden.

* Laufende Beitragszahlungen zur Arbeitslosenversicherung sind notwendig: WTB. meldet: Die regelmäßig« und reibungslose Auszahlung der Arbeitslosen­unterstützungen muh gerade unter den gegen­wärtigen Verhältnissen unter allen Hmständen tote bisher sichergestellt bleiben. DieS ist jedoch nur möglich bei ungestörtem, laufendem Eingang der Beitragszahlungen. Auf pünktliche Zahlung der fälligen Beiträge zur Arbeitslosenverfiche- rung must daher nach wie vor größter Wert gelegt werben. Die Erfüllung dieser Pflicht ist durch di« Durchführungsverordnung über die Wiederaufnahme des Zahlungs- und Heber- weisungsverkehrs ausdrücklich ermöglicht worden.

WerkstudentenfürdleLandtoirt- schäft. Wie die Hessische Landwirtschaftskammer mitteilt, steht für die kommende Ernte «ine grö­ßere Zahl von Werkstudenten sowohl der Tech­nischen Hochschule Darmstadt, wie der Landes- Hnioerfität Gießen zur Verfügung. Darunter sind sehr viele, die mit der Landarbeit vertraut! sind. Anforderungen sind entweder an die Stu­dentische Wirtschaftshilfe, Abteilung ArbettSamt, Darmstadt, ober an das Arbeitsamt Gießen bzw. bi« Gießener Studentenhilfe zu richten.

Das MotorradrennenRund um Schotten" am nächsten Sonntag betreffen An­zeigen der Firma Germer und Wagner, sowie deS Kraftverkehrs Hoos in unserem heutigen Blatte. Interessenten feien auf die Anzeigen hinge­wiesen.

Der Obst- und Gartenbauverein Giesten veranstaltet am nächsten Sonntag eine Defuchsfahrt nach den Rosenfeldern in Steinfurth bei Bad-Nauheim. Näheres in der heutigen An­zeige.

Elternabende im Fröbel-Semi- n a r. Das Fröbel-Seminar des Alice-Schul- Dereins hatte, wie uns berichtet wird, in seine drei Kindergarten Gartenstrahe 30, Graben- ftrahe 11 und Dollskindergarten Walltorftrahe, sowie in seinen Mädchenhort in der Schrllerschule zu Elternabenden eingeladen. Die Veranstaltun­

gen waren alle sehr gut besucht, ein Zeichen füt baS Interelle und di« Notwendigkeit solcher Zusammenkünfte. 3m Mittelpunkt der Abende stand ein Vortrag der Leiterin de« Fröbel-Semi- narS. Fräulein Burgheim, über da« Thema: Wann und tote straf« ich mein Kind?" In den Au-kuhrungen wurde nachgetoiesen. dah gar manche strafbare Handlung de- Kinde- unter­bleiben und vermieden werden könne, wenn md)t oft unüberlegt und unbewußt Erziehung-fehler begangen würden. H. a. machte die Vortragende darauf aufmerksam, wie durch Inkonsequenz, durch ungleichmästiae Behandlung, durch einen falschen Ton u. v. a. der Hngehorsam entsteht, so daß da­durch da- Leben der Eltern und da- des Kinde- erschwert wird. Die Hauptgründe zum Strafen wurden genannt und immer wieder narfuutoeifen versucht, dah durchaus nicht immer da- Kind für sein Tun verantwortlich gemacht werden könne. Die außerordentlich rege und recht erfreulich« Mitarbeit der Zuhörer bewie- die Richtigkeit, gerade da- Gebiet der Strafen al- Thema ge­wählt zu haben. Durch Gefang-vorttäge. DollS- tänze und Vorführung von Kinderbewegung-- fpielen von Schülerinnen de« Fröbel-Seminar- wurde für Abwechslung gesorgt. ES ist noch darauf hinzuweifen, daß sämtliche Kindergärten, sowie der Mädchenhort des Fröbel-SeminarS auch in den Ferien weiter geführt werden, um auf diese Weise die Mütter zu entlasten. Diese neue Einrichtung, den Betrieb in den Kinderaärten und im Hort ohne Ferienunterbrechung aufrecht­zuerhalten, ist bereits von vielen Eltern dankbar begrüßt worden. Mit dem Wunsche nach einer baldigen Wiederholung der Elternabende ging man angeregt und befriedigt auseinander.

Hessen- ältester Lehrer gewor­ben. Der älteste Lehrer Hessen-, Lehrer L R. PulImann. ist im Alter von 96 Jahren am Montag in Neustadt (Odenwald) verstorben und wurde dort am Mittwoch zu Grabe getragen.

Die Wetterlage.

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Wettervoraussage.

Obwohl der hohe Druck im Südwesten weiter an Raum gewonnen hat. und auch bei uns schon all­gemeiner Darometeranstteg einfetzt, so ist biS jetzt noch keine Besserung der Wetterlage eingetreten. Immer noch behält die Westströmung die Vor­herrschaft, sodaß außer wechselhaftem Wetter ein­zelne Niederschläge auftreten.

Aussichten für Samstaa: Noch wech- selnd wolkig mit Aufheiterung, mäßig warm, ver­einzelte Niederschläge.

Aussichten für Sonntag: Teils wolkig, aufheiternb. meist trocken.

Reiferoctlerbicnft

der amtlichen Detterdienststelle Gießen.

Garmisch-Partenkirchen: 11 Grad, Witterungsverlauf seit gestern vorherrschenb kühl, Sübwesttomd. heute morgen Witterung heiter bi­halb bebeckt, Witterungsverlauf seit gestern: meist trübe.

Borkum: 15 Grab, seit gestern ber Jahres­zeit angemellene Temperaturen, Witterung heute morgen heiter bis halb bebeckt, Witterungsver­lauf seit gestern: teils heiter, teils wolkig.

Westerland aus Sylt: 14 Grad, seit gestern der Jahreszeit angemellene Temperaturen Westwind, Witterung heute morgen halb biZ ganz bedeckt, Witterungsverlauf seit gestern: meist trübe.

Swinemünde: 16 Grad, Temperaturverlauf feit gestern: kühle Nacht, Südwestwind, heut« Witterung heiter bis ganz bebeckt, WitterungS- verlauf feit gestern: meist trübe.

Morgens als Erstes

Abends als Letztes

Gateinigen Sit Ihre Hautseien Sie schön ! Nur wenn de Poren frei sind von allen Unreinheiten, kann der Teint frisch, gesund und schön sein.

Drum machen Sie ea »ich zur festen

Gewohnheit: Jeden Morgen, jeden Abend Reinigen der Haut mit Palmolive. Denn diese Seife ist aus Oliven-, Palm­und Kokosnussölen hergestellt und ergibt einen überaus üppigen Schaum. Massieren Sie ihn morgens und abends

2 Minuten lang sanft in die Haut ein. Er

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Er hinterläßt eine gründ­lich gereinigte, frische Haut und Sie werden sehen, wie Ihr Teint schon nach kurzer Zeit jugendlich zart und schön wird. Palmolive Berlin-Wilmersdorf.

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