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bemerkbar macht, verschwindet und die Zähne erhallen einen wundervollen Elfenbeinglanz. Das kostbar« Pfefferminz« Aroma verleiht dem Munde herrliche Frische und Wohlgeruch. Ueberzeugen Sie sich zuerst durch Rauf einer Tube
Drücken Sie einen Strang Chlorodont-Zahnpaste auf die trockene Chlorodont-Zahnbürste (Spezialbürste mit gezahntem zu 54 Pf., große Tube 90 Pf. Chlorodont-ZahnbÜrsten 1 Mk., für Rinder 60 Pf. CHIorodont-Mundwasser Flasch« Dorstenschnitt), bürsten Sie Ihr Eebiß nun nach allen Seiten, auch von unten nach oben, tauchen Sie erst setzt 1 Mk. und 2 Mk. Zu haben in allen Chlorodont-Derkaufsstellen. Man verlange nur echt Chlorodont und weise die Bürste in Wasser oder besser bt Chlorodont«Dkundspülwasser und spülen Sie damit unter Gurgeln gründlich jeden Ersah dafür zurück. Man schreibt uns Ijierju: _ nach. Der Erfolg wird Sie überraschen. Der mißfarbene Zahnbelag, der sich besonders bei Rauchern unangenehm , Jedenfalls habe ich seit fünfzehn Jahren je ‘
,Jedenfalls habe ich seit fünfzehn Jahren jedes Probieren auf gegeben und bleibe Ihrem Chlorodont treu; ebenso gebraucht es meine Familie und verordne ich es, so oft ich dazu Gelegenheit habe in meiner Praxis.“ H..... (Originalbricl bei unserem Notar hinterlegt.) Dr. 1. L.-E., Aerztin.
Dr. Such die Mitteilung machte, daß der Bund die Haftung für folgende der Credi t» an fialt gewährte Darlehen übernommen habe: 5 0 Mill. Schilling, welche die österreichischen Sparkaffeninstitute der Creditanstalt al» neu« Einlagen zur Verfügung zu stellen sich verpflichtet haben, ferner für all« Forderungen, die der Rattonalbank auS allen Krediten erwachsen, die sie nach dem 30. Mai 1931 bis zu einem Höchftbetrage von 12 0 Mill. Schilling der Lreditanstalt in irgendeiner Form gewährt habe. Don dieser Haftung fei jedoch bisher nur der Teilbetrag von 69 230 000 Schilling durch ESkomptekredite bei der Dationalbank in Anspruch genommen worden. Ferner wurden Vereinbarungen mit den österreichischen Sparkassen getroffen, wonach der Finanzminister für die am 1. Suni bereit» bestandenen G uthaben derSparkassenbeiderCreditanstalt Zusicherungen gab. welche später zu einer Haftungsübernahme führen können. Schließlich teilte der Finanzminister mit, daß heute ein lleberein- kommen mit dem ausländischen Gläu - bigerkomilee getroffen wurde, wonach rund 71 Mill. Dollar ausländischer Verpflichtungen der Lreditanstalt für zwei Sahre unter den bisherigen Kreditbedingungen gegen Llebernahme der Haftung durch den Bund unkündbar gestellt werden. Damit sei «ine der wichtigsten Voraussetzungen für die Fortführung der Geschäfte der Lreditanstalt und ihre Rekonstruktion geschaffen.
Rach längerer Debatte gelangte der Haupt- ausschuß zur einhelligen Au fasfung, daß die noch int Amt befindliche oder eine einstweilige Regierung keine weiteren Haftungen ohne vorherige (Befragung deS Hauptausschusses übernehmen dürfte.
Vertrauensvotum für das Kabinett Laval.
Pari», 16. Suni. (WTB.) Heute vormittag hat der erste M i n i st e r r a t unter dem Vorsitz des neuen Präsidenten Doumer stattgefunden, anschließend empfing der Präsident das Diplomatische KorpS.
Sn der Kammer wurde auf einmütigen Wunsch der Kammer und der anwesenden Regierungsmitglieder, darunter des Außenministers V r i a n d, die sofortige Diskussion der Snter- pellation des Abg. F ra nkl in-D o uill o n ungeordnet.
Der Snterpellant wiederholte seine Drhaup- tung, daß die Kammer durch ihre bisherige Abstimmung wohl für den Ministerpräsidenten Laval, nicht aber für den Außenminister (Brian b gestimmt habe. Denn nur wenige Abgeordnete seien hinsichtlich der Politik Driands beruhigt. Die Mehrheit habe sich auch in Versailles gegen diese Politik ausgesprochen. Franklin-Bouillon fragte dann, wie die Linksparteien Driand im Kabinett belassen könnten und warum Laval nicht längst den Außenminister gewechselt habe. Man müsse die Mystik, die Driand um sich geschaffen habe, zerstreuen.
Rach längerer Debatte nahm die Kammer eine Vertrauen stagesornung Darety (Linisrepublikaneri mit 312 gegen 264 Stimmen an. Sie lautete: „Die Kammer bleibt der Friedensund Sicherheitspolitik, wie sie von der Regierung betrieben wird, treu, billigt ihre Erklärungen drückt ihr aufs neue das durch di« Abstimmungen vom 8. Mai und 9. 3uni zum Ausdruck gebrachte Vertrauen aus, lehnt jede zusätzliche (Bemerkung ab und geht zur Tagesordnung über."
(Bevor über diese Tagesordnung, für die die Regierung die Vertrauensfrage stellte, abgestimmt wurde, kam die vom Abgeordneten Franklin - Bouillon als Snterpellant geforderte sog. einfache Tagesordnung zur Abstimmung, d. h. der Uebergcmg zur Tagesordnung ohne Billigung der Regierungserklärung. Gegen die Annahme dieser einfachen Tagesordgung stellte Ministerpräsident Laval die Vertrauensfrage. Die Tagesordnung wurde mit 310 gegen 267 Stimmen abgelehnt.
Entspannung in England.
London, 16. Juni. Macdonald teilte der Parlamentsfraktion der Arbeiterpartei mit, daß die Regierung den revidierten Abänderungsvorschlag der Liberalen annehme und daß damit die Krise vermieden sei.
Mellon in England.
Plymouth, 16. Juni. (WTB) Der amerikanische Schatzsekretär Mellon ist heute hier ange- kommen. Er wird von Plymouth Weiterreisen und heute abend London einen Besuch abftatten, bevor er seine Fahrt nach dem Festlande fortsetzt.
Unruhen in Mainz.
LPD. Mainz, 17. 3uni. 3n den frühen Rachmittagsstunden des Dienstag machte sich in Mainz, nachdem am Vormittag durch Handzettel offen zu Eeschäftsp'.ünderungen aufgefordert worden war, eine starke Llnruhebeweaung bemerkbar. Gegen Abend kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei, als an einigen Stellen der Stadt versucht wurde, Geschäfte zu plündern. Die Ladeninhaber liehen vorsichtshalber ihre Rolläden herunter. Kurz vor Ladenschluß war die Situation so gefährlich, daß die Polizei sich gezwungen sah, die Straßen mit dem Gummiknüppel zu säubern. Kaum war aber die Polizei verschwunden. als junge Burschen sich besonders auf dem Markt und am Höfchen wieder versammelten. Mehrmals mußte die Polizei die ganze AAstadt mit dem Gummiknüppel säubern. Ein Angriff gegen die Villa des Oberbürgermeisters Dr. Külb wurde, nachdem dort einiger Sachschaden angerichtet worden war. von der Polizei abgeschlagen. Am Höfchen wurde ein Rational- sozialist von Kommunisten schwer verletzt. Trotz aller Bemühungen der Polizei strömten immer wieder die Unruhestifter am Markt und am Höfchen zusammen und versuchten, die Polizei anzugreifen. Mit allen möglichen Wurf-
geschoffen wurde die Polizei empfangen. Sn der Domstraße wurden Pflastersteine aus dem Boden geriffen und versucht. Barrikaden zu errichten. Doch konnte die Polizei rechtzeitig eingreifen und die Ruhestörer vertreiben. Mehrere Angreifer touben veletzt. Die Polizei nahm ewa 60 Personen, meisten» Kommunisten, fest.
Aus Der promnzialdauptstabt.
Dießen, den 17. Suni 1931.
Prof. Or. Otto Dingeldein.
Don Prof. Dr. jur. et phil. Karl Esselborn.
Professor Dr. Otto Dingeldein in Büdingen, der von 1886 bis 1924 an dem dortigen Gymnasium erfolgreich gewirkt hat, vollendet am 18. Suni sein siebzigstes Lebensjahr. Sn Romrod erblickte er als Sohn eines Pfarrers das Licht der Welt. Rach dem Besuch der Realschule in Alsfeld und des Gymnasiums in Gießen, bezog er im Frühjahr 1830 die Universität, um kla(sische Philologie, sowie deutsche und französische Sprachwissenschaft zu studieren. Rach Abschluß seiner Studien im März 1884 wurde er zum Akzeß bei dem Gießener Gymnasium zuge- lasfen, erwarb im Suni des nämlichen Sabre» die philosophische Doktorwürde, wurde im Mai 1886 an dem Gymnasium zu Büdingen verwandt und daselbst am 27. Rovember 1887 auf Präsentation des Fürsten Bruno angestellt. Dort fand er an dem von seinem ehemaligen Gießener Lehrer Wittmann geleiteten Gymnasium so an- aenehme Verhältnisse, daß er, nachdem er im Sabre 1889 seinen Hausstand gegründet hatte, nie den Wunsch verspürte, aus dem oberhessischen Rothenburg fortzukommen.
Reben seinem Schulberuf war der Subllar auch noch schriftstellerisch tätig. Bon seinen Büchern wurden u. a. die im Sabre 1895 bei Emil Roth in Gießen erschienenen »Dreihundert kleine Aufsätze erzählenden Snhalts für die Unterklassen höherer Lehranstalten, für Bürger-, Mittel- und Volksschulen" so beifällig ausgenommen, daß sie 1912 unter dem Titel „Sammlung Keiner Aufsätze usw." eine zweite vermehrte Auflage erlebten. Die vom 4. bi« 7. August 1901 begangene Drei» Hundertjahrfeier der alma mater Budingensis schilderte er in der Schrift: „Die Subelfeier des (Dolfgang-Ernst-Symnasiums". Seine weitere schriftstellerische Tätigkeit besteht in Beiträgen zu Zeitschriften und zu Zeitungen, darunter auch dem „Gießener Anzeiger" mit seiner Beilage „Heimat im Bild". Um Sabre 1899 wurde ihm ter Charakter als Professor verliehen. Auf Grund des Abbaugesetzes wurde ec im Mai 1924 in den vorläufigen Ruhestand verseht, der aber ein endgültiger wurde.
Ohne agitatorisch hervorgetreten zu sein, gehörte er politisch und kirchlich — er war von 1895 bis 1910 Mitglied der Hessischen Landessynode — der entschiedenen Rechten an. Wenn er einmal gesagt hat, daß er nie das gewesen sei. was man einen guten Schulmeister nenne, weil ihm die dazu notwendig erscheinende ziemliche Dosis Pedanterie gefehlt habe, so hat daS der nachhaltigen Wirkung seiner Lehrtätigkeit keinen Abbruch getan, und seine Schüler haben den angeblichen Mangel als einen Vorzug empfunden. Die Muße des Ruhestandes benutzt er zu Studien mannigfacher Art. Mit dem aus Brasilien vertriebenen Raturforscher, Professor Dr. Hermann von Sbering, der seine letzten Lebensjahre in Büdingen verbrachte, verband ihn eine enge Freundschaft. Dingeldein ist dem Schein immer abhold gewesen. Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit sind die Grundzüge seines Wesens.
Musikalische Morgenfeier.
Sm Singsaal des Realgymnasiums veranstaltete am vergangenen Sonntag Frl. E. Felchner mit einigen ihrer Schüler eine Morgenfeier, bei welcher den Schülern Gelegenheit gegeben war, ihre Leistungen einmal einem breiteren Publikum öffentlich vorzuführen. Dabei erwies sich die Ausbildung der einzelnen Zöglinge als auf recht guter Stufe stehend. Anschlagstechnik, Präzision im Spiel und musikalischer Vortrag zeigten sich durchweg bei allen Einzelleist ungen. Günter Volk spielte, von seiner Lehrerin begleitet, u. a. kleine Stücke von Gretschaninoff geschmackvoll und sicher. Lotti Sasse zeigte in zwei Stücken von Zilcker eine sehr gute Musikalität. Karl Weigand bewältigte Variationen von Händel und eine Mazurka von Asanskewsky mit gutem Erfolg und die fortgeschrittenste Schülerin. Sngeborg Poppert, wurde ihrer nicht leichten Aufgabe mit der Wiedergabe einer Berceuse von Chopin und dem 1. Satz der Sonate pathetique von Beethoven ihrem Können entsprechend gerecht. 3m ganzen gaben die Leistungen der Schüler ein erfreuliches Bild von der Lehrtätigkeit Fräulein Felchners.
Der zweite Teil der Dortragssolge enthielt eine Anzahl Lieder und Duette für Sopran und Alt. Frau Gertrud Wehl (Gießen, 211t) und Frau Lore Michaelis (Frankfurt a. M., Sopran) hatten sich der Veranstalterin in liebenswürdiger Weise zur (Berfügung gestellt. Frau G. Weyl fang in eindrucksvollster Weise Lieder von Schubert und Brahms, und wirkte in der Art ihrer Snierl retation überzrugend. Ebenso gelang es Frau Lore Michaelis, die Hörer durch Lieder von Schubert in ihren Dann zu ziehen. Stimmlich entfaltete sie wertvolle Rilltet und fang mit sicherer Einfühlung in ten jeweiligen Sttmmungs- gehalt der verschiedenen Werke. Schließlich seien noch vier Duette von Brahms erwähnt, bei deren Wiedergabe fi chidie beiden Damen in ausgezeichneter Weife einander anpatzten. Die Tegleitung der Lieder hatte Frl. E. Felchner persönlich übernommen.
Starker Beifall lohnte die Leist.'mgen der Schüler und insbesondere dir gesanglichen Darbietungen, so daß eines der Duette wiederholt werden mußte.
Taten für Mittwoch,. 17. Juni.
Sonnenaufgang 4.09 Uhr, Sonnenuntergang 20.42 Uhr. — Mondaufgang 4.41 Uhr, Monduntergang 22.37 Uhr.
1810: der Dichter Ferdinand Freiligrath in Det- mold geboren: — 1818: der Komponist Charles Gounod in Paris geboren; — 1897: Sebastian
Kneipp, Förderer des Wasserheilverfahrens, tn Wörishofen gestorben; — 1924: der Maler Walter Georgi in München gestorben.
Bornotizen.
— Tageskalender für Mittwoch. Flugplatz-Caf^-Restaurant: Gartenkonzert, 20.15 Uhr. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die Privatsekretärin".
— Der Deutschnationale Hand- lungSgehilfenverband. Ortsgruppe Gießen, hält am Donnerstag. 20.30 Uhr. in seinem Dereinsheim feine Monatshauptversammlung ab. RähereS in der heutigen Anzeige.
— Tanzturnier in Bad-Rau heim. Am kommenden SamStag. 20. 3uni. findet im Kurhaus zu Dad-Rauheim ein große» 3nter- nattonales Tanzturnier um die Meisterschaft von Europa für Amateure und Professionals statt. 3ntereffentcn feien besonders darauf aufmerksam gemacht. Rähere» in der heutigen Anzeige.
•• Straßen - Münzfernsprecher in Betrieb. Die beiden neuen Münzfernsprecher, di« am Oswaldsgarten und an derLicher Straße errich et wurden, tonn en nunmehr dem Verkehr übergeben werden. Ein Stadtgespräch kostet 10 Pfennig. Ferngespräche, die von den Te- lephonzrlten aus cbensalls geführt werden können, werden durch das Fernamt vermittelt. Diese Ferngespräche, über deren Preis jeweils das Telephonamt Auskunft gibt, können auch am Mürtzfemspre- cher bezahlt werden, da der neue Apparat mit vier Einwurfschlihen versehen ist, in die Markstücke, 50-Pfennig-, 10-Psennig- und 5-Pfennigstücke eingeworfen werden tonnen. Gleichzeitig mit den Münzfernsprechern wurden au<b dieMarken- Automaten der Post an diesen Fernsprechstellen in Betrieb genommen.
** Todesfälle inGiehen. Es txrrftarben in Gießen in der Zeit vom 1. bis 15. Suni: 2.: Karl Wittgen, Kellner, 42 Sah re, Reuenweg5; 3.: Anton Krick, ohne Beruf, 82 Sabre, Sand- gaffe 11; Marie Mann, geb. Peimann, 47 Sabre, Schanzenstraße 16; 4.: Else Hebstreit geb. Hofmann, 38 Sabre, Bahnhofstraße 53; Friedrich Kreiling, Wertstättenvorsteher i. 2t, 71 Sahre, Schützenstraße 21; 5.: Lorenz Schmitt, ohne 2Jeruf, 71 Sabre, Lindenplatz 7; 7.: Karl Huhn, ohne (Beruf, 76 Sahre, Rittergasfe 23; 8.: Wilhelm Müller, Oberbahnassistent i. R., 81 Sahre, Alicen- straße 36; 10.: Karl Dapper, Reservezugführer i. 2t, 52 Sahre, Sohannesstraße 5; 11.: Werner Schickedanz, 5 Sahre, Cötoengaffe 11; 12.: Philipp Vinson, Handlungsgehilfe, 77 Sahre, Plock- strahe 6.
** Schwerer Sturz vom Fahrrad. Gestern nachmittag stürzte der Polizeihauptwachtmeister Becker, wohnhaft Schulstrahe 3, der mit seinem Fahrrad die Hammstraße entlang fuhr und anscheinend mit den Reifen in den Schienen hängen blieb, so schwer, daß er von der Freiwilligen Sanitäts- tolonne sofort nach der Chirurgischen Klinik gebracht werden mußte. Der Bedauernswerte hat eine Gehirnerschütterung erlitten; sein Befinden gibt jedoch erfreulicherweise zu ernsteren Bedenken keinen Anlaß.
** Unfall beim Spiel. Auf einem hiesigen Schulhof kam ein 8jähriger Junge namens Roll (wohnhaft in der Brandgasse) beim Ballspiel mit einigen anderen Jungen so unglücklich zu Fall, daß er einen Knöchelbruch erlitt, der seine Ueberfuhrung in die Klinik notwendig machte.
"UmdasDeutscheTum.undSport- a b z e i ch e n. Eine Abnahme der Prüfung im Schwimmen für das Deutsche Turn- und Sportabzeichen findet am Freitag von 18 bis 20 Uhr in der Müllerschen Badeanstalt statt.
** Der Hessische Beamtenbund hält am nächsten Sonntag, 21. Juni, seinen 12. Bundestag in Jugenheim a. d. B. ab. Im Rahmen der Tagung wird Chefredakteur Hehlern (Berlin) über das Thema „Dolksnot und Berufsbeamtentum" sprechen.
Aus aller Welt.
Das Zlugprogramm des „Do X“.
Reuyork, 17. Juni. (WTB. Funkspruch.) Rach einer Meldung der „Associated Preß" aus 9t i o b e Janeiro wird „Do X" am Mittwoch von R a t a l nach Bahia fliegen und von dort am Donnerstag nach Victoria. Am Samstag erwartet man das Flugschiff in Rio de Janeiro, wo die Regierung und die Deutsche Kolonie einen Empfang veranstalten werden. Man rechnet mit einem 14tägigen Aufenthalt des „Do X" in Rio; möglicherweise wird er dann einen Flug nach den USA. unternehmen.
D-Zug überfährt Kraftwagen. Zwei lote.
Nordhausen, 16. Juni. (TU.) In unmittelbarer Nähe des Bahnhofes P u st l e b e n der Bahnstrecke Halle—Kassel ereignete sich heute nachmittag ein schweres Unglück. Ein mit zwei Personen besetzter Kraftwagen mit dem Kennzeichen IY wurde von dem fahrplanmäßigen D-Zug 106 Breslau—Scherfede überfahren und vollständig zertrümmert. Die beiden Insassen, der Fabrikant Karl K a r t h a u s und seine Frau aus Gladbach-Rheydt, waren auf der Stelle tot. Der Bahnübergang war mit Schranken versehen, die jedoch nicht geschlossen waren.
Unfall auf dem Bahnhof Düren.
Düren, 17. Suni. Auf dem Dürener Dahn- Hof ereignete sich am Dienstag gegen 23 Uhr ein Unfall. Beim Rangieren sprangen zwei Geräte- toagen aus dem Gleis und stürzten die etwa sechs Meter hohe Mauer auf die Cisenbahnstraße hinab, während die Lokomottve auf dem Gleis stehen blieb. Die beiden Wagen wurden vollständig zertrümmert. Menschen kamen zum Glück nicht zu Schaden.
Slraßenbahnzufammenstotz in Stuttgart
Stuttgart, 16. Suni. (WTB.) Sn der Wllhelmstraße stießen heute nachmittag zwei Straßenbahnzüge zusammen. Drei (Sagen wurden zertrümmert. Dabei wurden zwei Personen schwer und zwölf Personen Haupt» sächlich durch Glassplllter leicht verletzt. Der Unfall feil durch Versagen der Bremse des einen Motorwagens verursacht worden sein.
Zwei Bergsteiger verunglückt
Genf, 16. Juni. (WTB.) Am letzten Samstag waren zwei Genfer Bergsteiger zur Besteigung des
Verantwortlich für Politik: i. D. Ernst Blumschein.
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Greppon (Mont Blanc-Gruppe) von Chamonix aus aufgebrochen. Ein heftiger Wind gestaltete den Aufstieg besonders schwierig. Man say die beiden Dera- fteiger zuletzt am Sonntag zwischen 16 und 17 Uhr auf dem Gipfel der Greppon. Seitdem hörte man nichts mehr von ihnen. Am Montaasrüh brad) eine Rettungskolonne auf, die nach mühseligem Suchen die beiden schrecklich zerstümmelten Leichen der Bergsteiger fand. Sie lagen am Fuße einer Felswand und waren 700 bis 800 Meter abgestürzt.
Kunst und Wiffenschast.
Versteigerung der Sammlung Reines.
München, 16. Juni. (CNB. Eigene Meldung.) Die Versteigerung von Gemälden des 14. bis 18. Jahrhunderts aus der Sammlung Nemes erbrachte heute einen Erlös von 1800 000 Mark. Ein Gemälde von Frans Hals, „Bildnis eines Gelehrten", wurde für 86 000 Mark ersteigert. Rembrandts „Fabius Maximus" erzielte die chöchft- summe von 335 000 Mark; es ging wie die meisten Stücke nach Amerika. Ein zweiter Rembrandt, „Saskia als Athena", brachte 80 000 Mark.
Berliner Börse.
Ser (In, 17. Juni. (WTB. Funkspruch.) Nach der überwundenen Regierungskrise konnte man im heutigen Frühverkehr, nachdem schon in den späten Abendstunden höhere Kurse genannt worden waren, eine weitere starke Beruhigung feftstellen. Die len- denz war bet allerdings noch kleinem Geschäft als fester zu bezeichnen. Man hörte JG.-Farben mit 120,50 (Geld), Schuckert mit 105,50, Siemens mit 136 zu 137 und Salzdetfurth mit 169 zu 170. Am Devisenmarkt nannte man London gegen Paris 124,20, gegen Mailand 92,92, gegen Madrid 48,25, gegen Kabel 4,8643, gegen Berlin 20,4925, Kabel gegen Berlin 4,2130.
Die Wetterlage.
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Wettervoraussage.
Die Erhitzung des Festlandes schreitet bei meist südlichen Winden und kräftiger Sonnenstrahlung weiter fort, was ein langsames Fallen des 25aro- meters zur Folge hat. Somit wird der hohe Druck nach und nach abgebaut und dem (Deiterzug der Atlanttkstörung freie Bahn gemacht. Wenn sie auch mehr nordöstliche Zugrichtung einschlägt, so gelangt doch durch die über dem südlichen Teil der britischen 3nfeln bereits herrschenden Westwinde kühle Luft nach Deutschland, was Anlaß zu Gewitterstörungen geben kann.
Aussichten für Donnerstag: Nach weiterer Erwärmung vorübergehende Gewitterstörungen mit leichter Abkühlung.
Der richtige Weg zur Erlangung blendend weißer Zähne


