Wirtschaft.
Holzversteigerungs-Termine.
Montag. 19. Januar.
Versteigerer: Stadt Gießen. Verstcigcrungsort: Zusammenkunft Licher Straße — Neunte Schneise. 9.30 Uhr.
Versteigerer: Bürgermeisterei Muschenheun. Versteigerungsort: Zusammenkunft am Wetterbergskopf. 9.30 Uhr. _ ,
Versteigerer: Fürstliche Oberförsterei Lich. Der- steigerungsort: Steins Saal zu Lich. 9.15 Uhr.
Versteigerer: Bürgermeisterei Staufenberg. Versteigerungsart: Staufenberger Gemeindcwald. Zusammenkunft Hachborner Straße am alten Pflanzgarten. 10 Uhr.
Versteigerer: Fürst Solms-Lichsche Oberförsterei Hohensolms. VersteigerungZort: Gastwirtschaft Führer, Hohensolms. 11 Uhr.
Versteigerer: Gras au Solnis-Laubachsches Forstamt Laubach. Versteigerungsort: Solmser Hof zu Laubach. IO1,'« Uhr.
Versteigerer: Vürgermeisterei Leihgestern. Vcr- steigerungsort: Distrikt Sattel. 10 Uhr.
Konkurse und Vergleichsverfahren.
Wie wir dem neuesten Hest der vom Statistischen Reichsamt herausgegebcnen Zeitschrift „Wirtschaft und Statistik" entnehmen, wurden im Laufe des Monats Dezember 850 Konkurse und 477 gerichtliche Vergleichsverfahren bekanntgegeben. Die Anzahl der Konkurse ist gegenüber dem Vormonat um 2,5 v. H., die der Vergleichsverfahren um 2,1 v. H. gestiegen. Die arbeitstägliche Zahl.der Konkurse betrug ,m Dezember 34,0, im November 34,5, die arbeits- tägliche Zahl der Vergleichsverfahren im Dezember 19,1 und im November 19,5.
Die vorläufigen Ges am tzahlen f u r 1930 lauten: für Konkurse 15200 (1929: 13 180). für Vergleichsverfahren 7159 (5001). Gegenüber dem Vorjahre hat sich die Anzahl der Konkurse um 15 v. H. und die Zahl der Vergleichsverfahren um 43 v. H. erhöht.
Wochenbericht
vom Frankfurter Effektenmarkt.
Auch zu Beginn des neuen Berichtabschnitts setzte sich der Kursabbau weiter fort und die Kurse zeigten erneut ganz beträchtliche Tiefstände. Vor allem stand die Börse unter dem Eindruck der bevorstehenden Genfer Verband» lungen, von denen man sich für Deutschland sehr wenig günstiges verspricht. Einen anderen Miß- trauensgrund erblickt die Börse in den auf die Umstellung der Arbeitslosenpolitik gerichteten Plänen der Rcichsregierung. Außerdem belasteten die Börse eine ganze Reihe sehr ungünstiger Nachrichten an8 der Industrie selbst. So verstimmten die unklaren Tividendengerüchte bei den Schiffahrtsgesellschaften und einiger anderer Grohunternehmungen, ferner der Vierteljahres- bericht der I.-G.-Farben, der eine Enttäuschung brachte, da in ihm nach wie vor ziffernmäßige Angaben vermißt werden, die starren Kursrückgänge von Svenska- und Chadeaktien u. a. m. Bei geringer Umsahtätigkeit ergaben sich Rückgänge, die in der Mehrzahl lOprozcntige Verluste herbeiführten. Die letzte Börse, vor Fertigstellung dieses Berichtes, eröffnete zunächst auf eine starke Interventionstätigkeit der Großbanken und auf Meldungen, nach denen bei Siemens wieder eine 12prozentige Dividende erwartet werden könne, in freundlicher Haltung. Die dabei erzielten Gewinne gingen jedoch im Verlaufe wieder vollkommen verlcren. da erneut Cxekutionsmate- rial auf die Märkte drückte, und auch die • schwache Haltung der Mark verstimmte, so daß die Woche mit ganz erheblichen Verlusten schloß. Die Rückgänge betrugen bei Bankaktien durchschnittlich 3—5 Prozent, Braubank aber minus 10 Prozent. Schiffahrts- und Montanwerte erlitten Einbußen bis zu 7 Prozent. Gelsenkirchen mit minus 12 Prozent lagen stärker abgeschwächt. Kaliaktien bis 14 Prozent, Warenhaus- und sonstige Werte notierten bis 10 Prozent niedriger. I.-G.-Farben hatten bei einem 12prozentigen Verlust mit einem Kurs von 113,75 Prozent einen neuen Tiefstand. Von Elektrowerten logen besonders Licht & Kraft, Schuckert und Rheag stärkere Rückgänge, während Siemens, AEG. und Gesfürel bis 8 Prozent nachga- ben. Kunstseideaktien, bei denen die Stillegung der Bembergbetriebe verstimmten, verloren bis 12 Prozent. Von internationalen Werten stan
den Chadeaktien mit zirka minus 30 Mk. un Vordergründe, während Svenska mit minus 12 Mark nur weniger abgeschwächt waren, da sie zum Wochenschluh zirka 10 Mark zurückgewonnen hatten. Auch Anleihen hatten größere Verluste, ausgenommen Pfandbriefe, die gut behauptet lagen. Der Geldmarkt lag zum ©teucnermin versteift.
Wochenbericht vom Frankfurter Produktenmarkt.
Am Frankfurter Getreide markt war die Stimmung nach der leicht gebesserten Haltung der vergangenen Woche wieder sehr ruhig, doch zeigten die Preise keine nennenswerten Veränderungen. Das Geschäft hielt sich in sehr engen Grenzen, da die Händler im Zusammenhang mit evtl, bevorstehenden Zollerrnäßigungen und sonstigen agrarpo'.itischen Maßnahmen, stärkste Zurückhaltung bekundeten.
Am Weizen markt machte sich das Angebot infolge der geringen Kauflust der Mühlen etwas stärker fühlbar, obwohl Weizen nur~ in geringem Umfange vorhanden war. Die erhöhten Forderungen der Vorwoche konnten sich nicht behaupten und lagen gegen Ende der Woche um 2,50 Mark ermäßigt.
Arn Roggen markt ist keine nennenswerte Veränderung eingetreten. Das Angebot blieb allerdings etwas größer, doch blieb der Preis gut behauptet.
Haser halte bei etwas besserer Konsumnachfrage freundlichere Tendenz. 3m allgemeinen geht das Geschäft jedoch kaum über den notwendigsten Bedarf hinaus. Das Geschäft am Gersten- markt ist sowohl für Brau- wie auch für Industriegerste sehr minimal, da für letztere zum großen Teil auch Eosinroggen und Kartosfel- flocken verwendet werden. Die Preise blieben indessen unverändert.
Am M e h l m a r f t herrschte fast vollkommene Stagnation, nachdem iroch in der vorigen Woche das Geschäft zeitweise etwas reger war. Nur der dringendste Bedarf wurde gekauft. Roggen- m e h l hatte zu leicht ermäßigten Preisen einiges Geschäft.
Eine Ausnahme machte der Futtermittel- markt, der feste Veranlagung zeigte. 3m Zusammenhang mit der anhaltend kalten Witterung schritt die Provinzkundschaft zu einigen Anschaffungen, da sie in verstärktem Umfange zur Stall- fütterung übergehen muß. Die Preise konnten sich allgemein um eine halbe Mark heben.
Am Kartoffelmarkt war die Tendenz weiter fest, doch wurden Abschlüsse in Waggon- ladungen wegen des Frostes nicht vorgenommen.
Der Wochenschluß lag etwas freundlicher, und besonders Hafer war mehr gefragt und minimal Angeboten. Die Preise lauteten etwa 3 Mark höher.
Die Woche schloß zu sollenden Notierungen (für Getreide je Tonne, für die übrigen Waren je 100 Kilogramm, Frachtverrechnung Frankfurt a. M.) in Mark: Weizen 272,50 bis 274, Roggen 177,50, Sommergerste 215, Hafer 157,50 bis 160, Weizenmehl, füdd. 41,50 bis 42,50, do. Niederrhein.. 41,25 bis 42,25, Roggenmehl 26,25 bis 27,25, Weizenkleie 9,25 bis 9,50, Roggenkleie 9.
Wochenbericht vom Frankfurter Schlachtviebmarkt.
Die Preisentwicklung am Frankfurter Schlachtviehmarkt scheint immer weiter nach unten geneigt zu fein. Nachdem schon in der letzten Woche erhebliche Abschläge zu verzeichnen waren, setzten sich Rückgänge in verschärftem Maße fort. Schuld hieran ist nach wie vor der Austrieb, der bei der schwachen Kaufkraft des Konsums infolge der hinreichend bekannten Gründe Ziffern erreicht, die in keinem Verhältnis zum effektiven Verbrauch stehen. Auf dem Rindermarkt war der Auftrieb mit 1766 Stück gegen die Vorwoche mit 1508 Stück erheblich stärker. Infolge des zu großen Auftriebs verlief das Geschäft bei stark rückgängigen Preisen sehr gedrückt, so daß auch erheblicher Ueberstand verblieb. Die Preis- einbuhen betrugen durchweg 3 Mk. per Zentner.
Einen ganz ungewöhnlichen Auftrieb hatten außerdem wieder Schweine. Der Handel verlief demgemäß in sehr gedrückter Haltung, wobei sich Preisrückgänge von 5 bis 6 Mk. einstellten, die teilweise sogar unterboten wurden. — Auch am Kälber markt war der Handel schleppend, obgleich der Auftrieb etwas geringer war.
Die Preise gaben hier ebenfaTdi von 3 bis 6 Mk. nach. Das Geschäft ist jetzt saisonmähig vermindert, was telonders unangenehm sein wird, weil die Kälberpreise schon so niedrig liegen, wie kaum zuvor. — Schafe hatten ebenfalls einen stark erhöhten Auftrieb, so daß die Preise bei schleppendem Geschäft Rückgänge von 2 bis 3 Mk. auftoiefen.
Der Auftrieb bei Kälbern betrug 1385 (gegen 1432 in der Vorwoche), bei Schafen 610 (454) und bei Schweinen 6973 (6547), darunter befanden sich 427 Litauer.
Bezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al 48 bis 51, a2 43 bis 47, bl 40 bis 42. Dullen a 47 bis 50, b 43 bis 46. Kühe a 40 bis 42, b 36 bis 39, c 32 bis 35, d 25 bis 31. Färsen a 48 bis 52, b 43 bis 47, c 40 bis 42. Kälber b 64 bis 68, c 59 bis 63, d 53 bis 58. Beste Kälber erzielten Preise über Notiz. Schafe al 45 bis 47, b 38 bis 44. Schweine b 54 bis 58, c 54 bis 59, d 54 bis 59, e 54 bis 57.
* Die Frankfurter Schatzanweisun- gen. Am 1. April 1931 werden die 5prozentigen Frankfurter Schatzanweifungen von 1928 fällig. Der Frankfurter Magistrat hat beschlossen, bei der Stadtverordnetenversammlung die Ermächtigung für eine entsprechende, mittelfristige Anleihe nachzusuchen. Die erforderlichen Verhand' lungen mit den Bankenkonsortien find eingeleitet.
• Der deutsche Viehbestand am 1. September 1 9 30. Nach Mitteilung des Statistischen Reichsamts hat die Viehzählung am 1. Dezember 1930 folgende Gesamtviehbestände im Deutschen Reich gegenüber der Zählung vom 2. Dezember 1929 ergeben (Ziffern in Millionen Stück): Pferde 3,52 (3,62), Rindvieh 18,43(18,03), davon Milchkühe 9,41 (9,40), Schweine 23,36 (19,94), davon Ferkel 5,44 (4,42), Schafe 3,50(3,48), Ziegen 2,58 (2,63), Gänse 6,23 (5,56), Enten 3,89 (3,32), Hühner 87,94 (83,27), Bienenstöcke 2,00 (1,73).
* Metallgesellschast Frankfurt am Main. Die Metallgefellschaft AG. in Frankfurt am Main schlägt vor, aus dem Reingewinn von 4,045 Mill. Mk. eine Dividende von 5 Prozent auf die Stammaktien (i. D. 8 Prozent) und auf die Vorzugsaktien eine solche von 6 Prozent (6 Prozent) zu verteilen.
* Zellstoffabrik Waldhof, Man n- h e i m - B e r l i n. Auf Grund eingehender Erwägungen hat der Aufsichtsrat der Zellstofs- fabrik Waldhof dem Vorschlag der Direktion zugestimmt, wonach die Konzernverwaltung im Laufe des Sommers 1931 nach Berlin verlegt werden soll. Der Sitz der Gesellschaft bleibt in Mannheim. Der Betrieb des Werkes Mannheim wird durch diese Maßnahme in keiner Weise berührt. Von den Angestellten in Mannheim wird nur ein geringer Teil entbehrt werden.
frankfurter Börse.
Frankfurt a. TL, 17. Jan. Tendenz: ruhig. Die Wochenschlußbörse zeigte ein wesentlich beruhigteres Aussehen. Da aber immer noch Zurückhalrung herrschte, war das Geschäft nicht umfangreich, doch waren auf den meisten Märkten Deckungen u n d Rückkäufe zu beobachten. Zu den ersten Kursen besserte sich die Stimmung, da keine Exekutionen mehr Dorgenommen wurden und auch die Befestigung der gestrigen Neuyorker Börse weiter anregte. Auch von den Erklärungen Dietrichs zur 'Neubesitzanleihe ging eine gewisse Beruhigung aus. Die Spelulation schritt zu Deckungen und kleineren Meinungskäufen, so daß gegenüber der gestrigen Abendbörse überwiegend leichtere Kurs- erhöhungen zu verzeichnen waren. Vereinzelt kam auch noch etwas Material heraus. Elektrowerte erfuhren durchweg Besserungen bis zu 1 v. H., nur Schuckert setzten 1 o. H. niedriger ein. Etwas mehr erholen konnte sich Deutsche Linoleum mit Plus- Plus V» v. H. Chemie-, Montan- und Bankaktien zogen bis - o. H. an. Kaliwerte lagen nicht ganz einheitlich: während Salzdetfurth 1 v. H. gewannen, lagen Westeregeln um 1 v. $). niedriger, Aschersleben behauptet. An den übrigen Märkten lagen die Kurse bei ruhigerem Geschäft meist gut behauptet. Am Anleihemarkt zogen Altbesitz und Neubesitz um je 0,15 v. S). an. Bon fremden Werten eröffneten Türken gut behauptet, während Rumänen etwas nachgaben. Pfandbriefe gegen gestern kaum verändert, Reichsschuldbuchforderungen besonders in den späten Fälligkeiten etwas fester. Im Verlaufe blieben die Kurse nach mehrfachen Schwankungen gegen den Anfang gut behauptet. Am Geldmarkt erfuhr Tagesgeld eine wesentliche Erleichterung. Der Satz für Tagesgeld ermäßigte sich auf 4% ü. j). Am Devisenmarkt hielt die Nachfrage nach Dev isen (besonders Dollar) an. Man nannte Mark gegen Dollar 4,209250,
gegen Pfunde 20,43, London gegen Stabet 4,8540, gegen Paris 123,88, gegen Mailand 92,74, gegen Madrid 47,20 fester, Schweiz 25,08, Holland 12,0675. .
Berliner Börse.
Berlin, 17. Jan. Zum Wochenschluß taxierte man die Tendenz im heutigen Dormittagsoerkehr im Anschluß an die Neuyorker Börse und die gestrige Frankfurter Abendbörse etwas fester, zumal man mit Deckungen und Interventionen rechnen zu können glaubte, nachdem die Exekutionsverkäufe zu einem gewissen S k i l l st a n d gekommen waren. Die ersten Notierungen brachten dann aber eine gewisse Enttäuschung. Ein starkes Angebot i n J.-G- Farben warf den Kurs, der vorbörslich noch mit 115 v. H. taxiert wurde, auf 112 v. H. zurück. Hierdurch wurde die gesamte übrige Börse beeinflußt, und die Eröffnungskurse lagen gestern mittag nicht mehr einheitlich fester. Anderseits verloren Lahmeyer, Eisenbahnverkehrsmittel und Zellstoff Aschaffenburg bis au 3 v. H. Die Neubesitzanleihe erschien auf den beruhigenden Kommentar zu den gestrigen Ausführungen des Finanzministers Di et- r i ch mi1 Plus-Plus-Zeichen und wurde mit 3,90 nach 3,60 festgestellt. Diese Tatsache verfehlte ihren günstigen Eindruck nicht. Anleihen ruhig, Neubesitz, wie bereits erwähnt, etwas fester. Von Ausländern erschienen 4-v. H.-Mexikaner mit Minus-Minus- Zeichen, aber auch die 5-v. H.-Mexikaner gaben 0 40 d. Sv nach. Pfandbriefe unentwickelt.. Geld blieb gefragt, Tagesgeld stellte sich auf 5 bis 7 v. H. Die übrigen Sätze waren unverändert. ^tiruMiiteren Verlaufe waren die Kurse mehrfachen kleineren Schwankungen ausgesetzt. Die Genfer Verhandlungen blieben ein Unsicherheitsfaktor und fanden sehr skeptische Beurteilung. Auch auf die Ausweisziffern der Reichs- bant für die zweite Januarwoche ist man gespannt. Gegen 11.45 Uhr lagen die führenden Werte zirka 1 bis 1,5 v. H. über dem Anfangsniveau. Chadeaktien plus 2,75 Mark, Felten plus 1,75 v. H.
Kirche und (Schule.
Landkreis (^"Kcn.
T Haufen, 15. Ian. Die K i r chen st a t i stik für die Gemeinde Haufen vorn Jahre 1930 weist folgende Zahlen auf: Getauft wurden 12 Kinder, konfirmiert 2 Knaben und 4 Mädchen. Getraut wurden 7 Paare, wovon ein Paar aus. dem Schiffenberg getraut wurde, kirchlich beerdigt' wurden 6 Personen. Die Gottesdienste wurden von 2380 Männern und 3170 Frauen und 1499 Kindern besucht. Am heiligen Abendmahl nahmen 754 Gemeindeglieder teil.
T Garbenteich, 15. Iair. Nach der Kirchenbüchern wurden im Jahre 1930 in der Gemeinde Garbenteich 12 Kinder getauft, 11 Kinder konfirmiert. Cs fanden 10 kirchliche Trauungen stakt. Beerdigt wurden 6 Personen. Die Gottesdienste wurden besucht von 6274 Männern, 6516 Frauen und 2048 Kindern, das ist ein durchschnittlicher Besuch von 245,95 Erwachsenen. Zum hei'igen Abendmahl gingen 1302 Gemeindcglieder, 676 Männ r und 626 Frauen. Sehr dankbar wurde es empfunden, daß die drei Gesangvereine in Garbenteich an den Gottesdiensten bei besonderen Gelegenheiten mitwirkten.
Spielplan der Frankfurter Theater.
Opernhaus. Sonntag, 18. Ian., von 15.30 bis 18 Uhr: Das Land des Lächelns. 19 bis gegen 22.30: Viktoria und ihr Husar. Montag. 19., 19.30 bis gegen 22.30: Zar und Zimmermann. Dienstag, 20., 19.30 bis nach 22.30: Die Macht des Schicksals. Mittwoch, 21., 19 bis gegen 22.30: Carmen. Donnerstag, 22. Jan., 19 bis oegen 22.30: Viktoria und ihr Husar. Freitag, 23., 19.30 bis nach 22: Ballett-Abend. Samstag. 24., 19 bis gegen 22.30: Tannhäuser.
Schauspielhaus. Sonntag, 18. Jan., von 16 bis gegen 18 Llhr: Die neue Sachlichkeit. 20 bis gegen 22: Sturm im Wasserglas. Montag, 19., 20 bis gegen 22: Sturm im Wasserglas. Dienstag, 20., 20 bis gegen 22: Mississippi. Mittwoch, 21., 20 bis gegen 22.50: Grand Hotel. Donnerstag, 22., 20 bis 22: Sturm im Wasserglas. Freitag, 23.. 20 bis gegen 23: Wie werde ich reich und glücklich? Samstag, 24. Jan.. 20 bis gegen 23: Wie werde ich reich und glücklich?
Aus dem Amtsverkündigungsblatt.
* Das AmtsverkündigungsblatL Nr. 3 vom 16. Januar enthält: Die Ankörung von Privathengsten. — Wiederbelebung der Bauwirtschaft durch steuerliche Begünstigungen. — Benachrichtigung der Gendarmeriestationen durch die Ortspolizeibehörden. — Die Behandlung der Zugtiere im Winter. — Gehaltskürzung. — Ä). Reichsgründungstag. — Dienstnachrichten.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont.5 v. H., Lombardzinsfuß 6 v.H.
firantlun a. TI.
Berlin
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Berlin
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Datum
16.1. j
17-1
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17.1.
Datum
16 1.
17.1.
16.1.
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Datum
161.
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17.1.
6% Deutsche »tcithsanlcifje
ramDutfl.HUnerita Botel ... 7
Vamburn-Ladam.DampIIchils. 8
52,75
——
52
52,5
Bereinigte Stahlwerke . . .
Ctaot Minen......16'/,
50,5
—
50,4
50,5
von l'J27.........
83
—
85,1
——
—
——
118
122
—
—
29
29
7% Deutsche Reichsanleche
Hama Dampsschiss .... 10
—
97.5
98,5
Kaliwerke Aschersleben ... 10
. 117
117
115
115
von 1920 ..........
99,13
_
99,6
——
Norddeuticher Lloyd.....8
53,25
—
52.75
53,13
Kaliwerke Westeregeln ... 10
125
124
124
125
Teuifdte Slnl.-Ablöl.-Schuld mH
Mllfiemetne SDeutidieöretrttanfL 10
96,5
—
96,4
Kaliwerke Salzdetfurth ... IS
179
180
178,5
180
Viuilos.-Rechten.......
51,5
51,65
51,5
51,5
Barmer Bankverein .... 10
100
100.25
100
100,25
Deegl. ohne Ansiol.-Rcchte . - 8% Helt, yolüfiaat von 1929
3,75
3,9
3,6
3,9
Berliner Handelsgelcllschast . 12
Commerz und Brivat-Bank. 11
115
106,5
107
115 106.75
116,5
107,25
9. A. Farben-Industri»... 12
Dvnamit Nobel ....... 6
EcheideanItaU........ 0
Goldschmidt........6
Mütgorrwerke ........ 6
MeiallgeleUickafl. ...... 6
113,65
114
112
54,5
31,75
39
64
112
("rüdiablb 102%)......
CberbcHen Provinz - Anleihe mf1 Au-lol. Rechicn......
Deutsche Komm. Sammelabl.
Anleihe Gerte 1.....
8% firanlf. Hop.-Bank Goldvie
89,5
50
48,5
1 1 1
89,25
48,5
I 1 1
Darmstädter und Wationalbant .13
Deullche Bank und
DiSeonto-cSeseUschast, . . . io
Dresdner Bank......10
Reichsbant........19
138
107
107
222
106,9
107
137,5
107
107
222,5
137,5
107
107
223
117,5
31,5
39
63
118
39,65
39,25 64
XIII unlünvdar bi» 1934 . . .
99,75
—
—
—-
A.iL.iL..........8
86
86,5
84,5
85,75
Philipp Holzmann......V
67
——
66
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7% iirantl. Ovp.-Aank Oolbpfe
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65
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—
——
tintunobar bl» 1933 ....
92,25
——
—
—
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—
—
——
—
<%% Rdciniiche Hvv -Banl Liou. tioicple.......
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35
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•—
—
—
tlelien & Guilleaume . . . 7% ük|ell|<1tait iür Elektrische
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—
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100
——
Unternehmungen .... 10
84
—
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—
—
97.5
46.75
47
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7% Pr. £?anbf-a|lanDbttefanflalt,
97
——
97
—
ilbemiiche Elektrizität . . . . 9
98
—
93
97
Bemberg.........14
flcllftolf Waldhos .... 18'/,
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51
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—
92
92
84
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Psandbricle 91 21 .....
A.E.Ä. ab«. Bok.uear-ObUgatio- tien. rüdAablbar 1932 .....
97
i 1
-
1 1
Schildert & (So. ..... 11
Llernens & Hotels ..... 16
Itanetaolo ........ 8
- iluueaer & (So.......10
95,5
141
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142
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139,25
120
98
92
140,5
Zellstosi Aschaffenburg ... 12
Charlottenburger Wasser ... 8
Dellauer ®aü...... . S
Daimler Motoren ...... O
59,5
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—
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4% Oelterreichische «olbtentc . .
26,25
—
25,8
_
Buderus ........ ..6
38
—
37,5
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Deutsche Linoleum ......
83
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85
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4% Unnaritoe ©olbrente . . . .
2,25
—
2,2
—
Deutsche Erdöl.......o
50
50
49,5
50,5
26,25
26,75
1,25
21,5
1,6
21,8
1,45
Geilenkirchener ....... 8
70,75
68
—
70,75
67,25
70,5
67
Rat. Automobil ...... 0
Crenftetn & Koppel ..... 6
Leonhard Ließ ...... 10
91
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30
71,25
72
—
——
5% Rumänische vereinh. Rente
1 Cbcrldilej. ÄofSroerfe. .... 7
—
6,65
58
Mainlraltwerkc Höchst a. WL. . 8
64
—
—
—
von 1903 .........
8,75
——
8,5
—
1 l<bönlx Bergbau . .... 6V,
47
47,5
47.5
47,5
Miag...........11
55
——
57
——
4%% Rumänische vereinh. Rente
13,15
1 Rheinische Braunkohl« ■ • K
137.5
137
136,25
Gebr. Roeder ....... IC
—
•—
—-
—
von 1018 .........
12,75
12,9
13,3
> Rheinstahl..... . . . I
55
54,75
53,4
54,5
«otgt & Haeffner ......
Süddeutsche Zucker .... IC
—
ee—
—•
4% Rumänische vereinh. Rente
6,65
—
6,7
6,75
1 Liiebeck Montan ...... 7,5
64,25
108
109
Banknoten.
Sc-lin. 16. Januar
Geld
Sries
Amenkani'che Noten......
4,202
4,222
Belgische Noten .......
58,35
58,59
Dänische Noten .......
112,05
112.49
Englische Noten ........
20,42
20,50
ftranjOlildte Noten.......
16,45
16,51
168,91
169,59
Stalientsche Noten........
22,01
22.09
Rotwegilck,e Noten.......
112.03
112,47
Deutsch-Oesterreich, i 100 Schilling
58.98
59,22
Rumänisch? Noten.......
2.48
2,50
Schwedische Noten.......
112,30
112,74
Schweizer Noten........
81,39
81,71
Spanische Noten........
42,41
42,59
Lichechonowakiläie Noten.....
12,405
12,465
Ungariiche Noten . . .
73,24
73,54
Devisenmarkt Berlin
- Frankfurt
<l2H.
16.Zanuar
17.3anuar
Amtliche Notierung cfleio । Äries
Amtliche Notierung
Gelb Brief
Amik - Nolt-
169,13
169,47
169,13
169,47
tt5uin.'2lir<3
1,272
1,281
1,283
1,287
Brff. Antw
58,575
58,695
58,575
58.695
Kbrifrinnta.
112,34
112,56
112,34
112,56
Kopenhagen
112,33
112,56
112,34
112.56
Stockholm ■
112,50
112,72
112.51
112,73
f'elfinflforS-
10,579
10,598
10,581
10,601
Italien. . .
22.00
22.04
22,005
22.045
London. . .
20,41
20,45
20,41
20,45
Vicunort . .
4,205
4,213
4,205
4,213
'Boris....
16.475
16,515
16,472
16.512
Sckwei; ..
81,33
81,55
81.38
81,54
Sva icn. .
42,91
42.99
43,31
43,39
Japan -. .
2,081
2,085
2,079
2.083
Nio de Jan.
0,389
0,391
0,387
0,389
Wien in D--
Ceft- abgeft
59,115
59,225
59,12
59,24
'Prag . . . .
12,447
12,467
12.472
12,512
Betirad . .
7,430
7.444
7,430
7.444
tbdOUÖ.'it . .
73,425
73,565
73,425
73,565
ibul arten
3,049
3,055
3,051
3,057
Vtffabon .
18,84
18,88
18,84
18,88
Danpa.. .
81,59
81.75
81,57
81.73
Konst.utin.
1,784
1,789
1,784
1,789
Athen. . .
5,442
5,452
5,442
5,452
Tanaoa
4,193
4.201
4,192
4.200
Um uay. .
2,777
2,783
2,747
2.753
Cairo - . -
20,92
20,96
20,92
20,96


