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Dorgcnomincn. Tio 3-rIe6un9tn ' völlig einwandfrei er« urch Kohlenokyd« letreten ist, als Fahlbusch angcfuUten Kajüte eines le.
gehälter in titgenfinlen. rung beschloß, zur Aus« geh bie Seonitcngeljälkr kurzen. Durch diese Moß- 10 Millionen Pesos ringe»-
Ruhestätte gefunden.
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6, 40, 80, 60, 35, 40, 50,
Verwachsen mit seiner heimatlichen Scholle hing er mit ganzer Seele an Hessen und Giehen. was ihn auch veranlaßte, den Rus nach auswärts trotz sehr lockender Bedingungen abzulehnen. 3n heimatlicher Erde, in seinem Geburtsort Großen- Linden, hat H. W. Weber nun auch die letzte
WennOusaitbishdenkeandie, die es auch gerne wären!
Hilf!
Städtische Aothilfe 1SZV
gelbe Rüben 10 bis 15. rote Rüben 10 bis Spinat 35 bis 40, Untertohlrabi 5 bis Grünkohl 20 bis 25. Rosenkohl 35 bis Feldsalat 100 bis 150, Tomaten 70 bis Zwiebeln 8 bis 10, Meerrettich 30 bis Schwarzwurzeln 30 bis 50, Dörrobst 30 bis Aepsel 30 bis 45, Birnen 20 bis Rüsse 50 bis 60, Honig 40 bis junge Häyne 90 bis 120, Suppenhühner 90 bis 120, Gänse 90 bis 110, Endivien 80 bis 90 pro Pfund: Eier 14 bis 15, Blumenkohl 40 bis 70.
MWW-AkMWlN
•Inb von besonderem Wert, da der Körper im Wtnier eine besondere Weifluna ä»m An'ah zeigt. Nebmen Lie irül), mittags und abends 2-3 Toluvn - Sterne oic Die in Aooibeken erhallen. Mi
Leben
'^-eoer war dec Sohn eines Landwirtes aus Großen-Linden und besuchte das Realgymnasium in Giehen. das er im Jahre 1904 mit dem £
-Zeugnis der Reise verlies. Er studierte m Mun- (
Sen und Giehen Forstwissenschaft, genügte 1906'07 als Einiährige-FrerwiUigec feiner Mill» tär-Dienstpslichl im Leib-Dragonec-Regiment Rr 24 in Darmstadt und legte im Frühjahr 1909 bie sorstliche Fachprüfung an der Universität 1 ©iefien ab. Had) bestandener Staatsprüfung wu?de er 1911 zum hessischen
nannt. woraus er an mehreren hessischen «Zvrst- ämtern und vom Jahre 1913 ab im rumänischen Forstdienst tätig war. Am Weltkrieg nahm er a.s Kavallcrieof izier erst im Westen dann im Osten teil das letzte Jahr als Forstsachverstandiger bei'der in Rumänien eingerichteten Forstverwal- tung des Generalkommandos Ober-Ost. Rachdem er im Jahre 1920 an der Universität Giehen zum Doktor der Philosophie promoviert und im Jahre 1921 sich habilitiert hatte, erfo.gte in Würdigung seiner hervorragenden wissenfchait- Uchen Leistungen im Jahre 1922 seine Ernennung >um planmähigen a. o. Professor, und in raschem Aufstieg im Jahre 1926. nachdem er einen ehrenden Ruf an die Forstliche Hochschule Tharandt in Sachsen abgelehnt hatte, seine Ernennung zum o. Professor
Weber vertrat an der Landesuniversität die Disziplinen der Forstwirtschaftspolitik, der Forst- gefchichte und Forstverwaltung und hat darin Bedeutendes geleistet, das dauernden wissenschaftlichen Wert behält. Schon seine Dissertation „Grundlagen einer neuen Forstwirtschaftsphilo- sophie" erregte in Fachkreisen berechtigtes Aufsehen, noch mehr aber sein im Jahre 1913 in 1.. 1923 in 2. Auf.age erschienenes Buch .Das System der Forstwirtschaftslehre", in dem er die in seiner Dissertation erstmals niedergelegten Ideen weiter ausbaute und zu klaren, abschliehenden und seitdem in der Forstwissenschaft fast auf ganzer Linie anerkannten Formulierungen tarn. Mit diesen systematischen Untersuchungen nahm er die Tradition der vor 100 Jahren an der Universität Giehen von Hundeshagen, dem Begründer der modernen Forstwißenschast, begonnenen Arbeiten wieder auf. Webers Stärke, und man kann wohl sagen internationaler Rus, ruhte in seiner abstrakt-systematischen Tätigkeit und Produktion, wozu ihn seine überragenden philosophischen Kenntnisse besonders geeignet machten; .erkenntnistheoretische Untersuchungen waren seine Lieblingsbeschäftigung, er war mit der philosophischen Literatur innig vertraut, seine guten Sprach- kenntnisse ermöglichten ihm das Studium ausländischer Literatur in der Muttersprache. Doch griffen seine Forschungsarbe t*n weiter Im Jahre 1922 erschien von ihm ein Werk über .Aufbau der Bernssverbände in der Forstwirtschaft im Holzhandel und in der Holzindustrie Deutschlands", 1923 ein Werk über den .Hotzverkehr auf den deutschen Eisenbahnen in den Jahren 1913 bis 1919" und als Fortsetzung 1923 ein weiteres .Hebet den Holzverkehr auf den deutschen Eisenbahnen im Jahre 1920" Die Krönung feiner volkswirtschaftlichen Studien bildete das im Jahre 1926 erschienene umfangreiche, groh angelegte und vorzüglich disponierte Werk .Forstwirtschaftspolitik"
Weber war unverheiratet und lebte ganz seiner Wissenschaft. Ausgestattet mit einer unverwüstlichen Gesundheit, konnte er Tage und Rächte lang über seinen Arbeiten sitzen; wo er ging und stand, war er mit seinen Wissenschaft- lichen Problemen beschäftigt, eine rastlos fleißige, ihre Ziele leidenschaftlich erstrebende und sie zäh verfolgende Persönlichkeit. Seinen Ideen ganz hingegeben, lebte et nur sich. Im Kriege war er ein tapferer Reiterossizier gewesen, und er erzählte einmal, der Bormarfch zu Kriegsbeginn im Westen und dann im Osten, wo er als Pa- trouillensührer erfolgreich tätig war, sei die schönste 3eit seines Lebens gewesen.
ncter Dr von Freytagh-Loringhoven spricht über .Das Ende der Tributpoli- ti r Der Versammlungsraum ist geheizt. (Siehe heutige Anzeige!)
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•* Die Parade unserer Garnison anläßlich der 60. Wiederkehr des Reichsgrun- dungstages am morgigen Sonntag beginnt um 12.15 Uhr auf Oswoldsgarten. Unsere Mitbürger in Stadt und Land seien auf dieses seltene militärische Ereignis besonders aufmerksam gemacht
•• Gedenken der Reichsgründung Aus Anlaß der 60. Wiederkehr des TageS der Gründung des Deutschen Reiches wird in allen Gottesdiensten der evangelischen Gemeinde des Ereignisses gedacht werden.
*• Die Museen sind am nächsten Sonntag zwischen 11 und 13 Uhr bei kleinen Preisen geöffnet. Die Räume sind geheizt.
Der Oberhef fische Kunst verein und die Gesellschaft der Gießener Kunstfreunde veranstalten am Montag. 19. Januar. 20' « Uhr. im Kunstwifsenschaftlichen Institut, Ludwigstr. 34, einen Li^yibudervorirag des Herrn Dr. Hermann Keil, Frankfurt a. M., über Moderne Kunst, im Zusammenhang mit der derzeitigen Ausstellung im Turmhaus am Brandplatz: .Der schone Mensch in der Kunst aller Zeiten", welche einen ileber- blid über die Entwicklung der Kunst von der Antike bis zur Reuzeit gibt und deren Besuch nochmals besonders empfohlen sei. Für die Mitglieder obiger Vereine und ihren Angehörigen ist der Eintritt zu beiden Deranstaltungen frei. (Räheres in der gestrigen Anzeige.)
*• Verhandlungen über den An - geftel Itentarif. Wie uns der Deutsch- nationale Handlungsgehilfen-D^rvand mitteilt, sanden gestern zwischen den Angestelltengewerkschaften und dem Ardeilgeberverband für Lahngau und Oberhesfen Verhandlungen statt, welche die vom Ar. eitgeberverband ausgesprochenen Kündigungen des Gehalts- und Manteltarifvertrages für die Angestellten aus Industrie und Großhandel in Gießen und Oberhesfen betrafen. Mährend hinsichtlich des Manteltarifvertrages zwischen den Parteien eine Einigung über die vorzunehmenden Aenderungen eiz.elt werden konnte, so daß der Manteltarif bis zunt 31. 1. 32 verlängert ist, blieb die Frage des Gehalts- tarises streitig. Ob auch in dieser Frage zwischen den Angestelltengewerkschaften und dem Arbeitgeberverband in freier Vereinbarung eine Einigung zustande kommt, dürfte sich im Larve der kommenden Woche entscheiden. Würde eine 6tTilgung nicht möglich sein, so müßte der Schlich» I tungsausschuh eine Entscheidung fällen.___________
•• Fremder Leute ®ut versetzt. Dor einiger Zeit suchte ein Mann 100 Mark zu einem Weihnachtsgeschäft, wobei er einen Staubsauger! und einen Hochfrequenzapparat als Sicherheit für das Darlehen anbot. Der Mann erhielt die 100 Mark geliehen und gab dafür die Apparat« her. Es stellte sich aber jetzt heraus, daß er übet die Gegenstände keinerlei Versügungsrecht hatte, da ihm die Sachen von einer Firma nur zu Vor- führungszwecten zur Verfügung gestellt waren. Der Staubsauger konnte von der Polize, wieder herbeigeschafst werden, der Hochsrequenzapparat fehlt jedoch noch Der gegenwärtige Verwahrer dieses Apparats möge sich umgehend bei der Kriminalpolizei melden, toenn er sich älnan- nehmlichkeiten ersparen will.
•• Autozusammenstoh. Gestern abend karambolierten in der Reuen Bäue ein Lastauto und ein Personenkraftwagen, wobei das eine Auto sogar auf den Bürgersteig fuhr. Zum G uck ging der Zufammenstoß ohne Schaden für die Autoinsasfen und die Straßenpasianten ab.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Sonntag, 18. Januar. 2. Sonntag nach Epiphanias.
Stadtkirche. 9.30 Uhr: Pfr Becker, 11: Kinderkuchc für die Markusgemeindc, Pfr Becker. 17. Pfr. Mahr - Johanneskirche. 9.30: Pfr. Bechtolsheimer; 11: Kinderkirche für die Lukasgemeinde im Johan- nesfaal, Pfr. Bechtolsheimer, 11: Militärgottesdienst: Pfr Ausfeld, 17: Pfr. Lenz, 20: Bibelbesprechung im Johannessaal, Pfr Lenz - Kapelle des Alten 'Friedhofs. 9.30: Pfr Lenz, 11: Kinderkirche für die Luthergemeinde, Pfr Lenz - Ellfabelh-Klelnkinder- fchule 9 45. Pfarrassistent Seemann. - Klein-Linden. 11. Kindergottesdienst, 13.30. Hauptgottesdienst, wiefeck. 10. - Alten Buseck 14. - Kirchberg 10: Kirchberg, 13.30: Mainzlar. — Hausen-Garbentr ch. 10; Hausen. 13: Garbenteich — Wahenborn-Stem- berg. 13: Hauptgollesdicnst, 14: Kinderkirche. — Cid). 10: Stiftsdcchanl Kahn; 12.45: Kindergottesdienst; 14: Stiftspfarrcr Draubt
katholische Gemeinden.
Samstag, den 17 Januar.
Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.
Sonntag, 18. Januar 2. Sonntag nach Epiphanie.
Gießen. 6 30 Uhr: Beichte. 7: Messe, Kommunion der Jünglinge. 8: Kommunion, 9: Hochamt mit Predigt. 10.45 hl Messern Predigt, 17.30: Christenlehre und Andacht. - Grünberg. 9 45: Messe mit Predigt. — Hungen. 8: Hochamt mit Predigt. — Caubach. 10: Hochamt mit Predigt. 14 30: Dortrag und Andacht — Cid). 10: Hochamt mit Predigt, 20: Vortrag und Andacht. — Nidda 8.30 Hochamt mit Predigt — Schollen. 10 30: Hochamt mit Predigt._____________
$onntno«bicnit b.'-Merttc n.iluorhcten am 181.31. Dr. W. Klein. Dr. Mach. Pelikanavotbeke.
intmarzt: Di Kockerbeck. 'D
Salat 25 bis 30, Oberkohlrabi 8 bis 10, Lauch 5 bis 10, Rettich 10 bis 15, Sellerie 10 bis 50, Tauben 70 bis 90 Pfennig pro Stück.
Bornotizen.
— TageskalenderfürSamstag: Stadl, theoter: „Der Widerspenstigen Zähmung", 15.45 bis 18.15. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße „Das Flöten, konzert von Sanssouci" - Astoria-Lichtspiele: „Der geheimi..soolle Kavalier" und „Der falsche Freund" — DHV-: Jahreshauptversammlung, 20.30 Uhr im heim — Verein Rudersport Giehen 1913: Monals- vcrsammlung, 20.30 Uhr im Bootshaus — Geflügel- und Vogelzuchkvercin Giehen und Umgebung 1897: Monatsoersammlung 20.30 Uhr bei Henkel.
— TageskalenderfürSonntaa. Stadt- theatcr: „Robert und Bertram", 14 bis 17 Uhr, „Die erste Frau Selby", 18.30 bis 20.30 Uhr - Stabt, kirche. Geistliche Abenbmusik ber Marknsgemeinbe, 20 Uhr - Lukasgemeinbe: Familienabenb, 20 Uhr, im Lukassaale - Kathol Deutscher Frauenbund:- Vortrag: Die körperliche unb seelische Erziehung bes Kindes". 20.15 Uhr, Katholisches Vereinshaus — Lichtspielhäuser: wie am Samstag — Obst, unb Gartenbauverein. Vortrag von Herrn Mazarin aus Worms 15 Uhr. Hotel hopfelb - Reichsbunb ber Zivilbienstberechtigten Vortrag von P Dorr (Darm- stabt). 15.30 Uhr, Aquarium, Walltorstrahe
— Aus bem S t a b 11 h e a t e r b u r e a u wirb uns geschrieben: Morgen Sonntag, 18 Januar, 14 Uhr (nich, 14.45 Uhr), geschlossene Vorstellung Robert und Bertram": 18 30 Uhr als Fremdenvor- stellung: „Die erste Frau Selby". zum letzten Male - Dienstag, 20 Januar, 19.30 Uhr. unter ber Spielleitung von Walter Bäuerle bie politische Ko- möbie „Der Kaiser von Amerika", von Vernarb Shaw. — Mittwoch. 21 Januar. 20 Uhr. bas Shakespeare-Lustspiel- .Der Wiberspenstigen Zah. mung"; Regie Peter Fassott - Freitag 23 Januar, gelangt bie mit großem Beifall aufgenommene Sylvester-Posse „Rodert unb Bertram" in ber bisherigen Besetzung zur Aufführung Aus vielseitigen Wunsch hat bie Jntenbanz sich entschlossen. Sonntag. 25 Januar, bas mit großem Beifall aufaenommene Weihnachtsmärchen „Golbmarie unb Pechmarie" (Frau Holle) nochmals zur Aufführung zu bringe# Die Vorstellung beginnt 14.45 Uhr; bie Jntenbanz hat kleine Preise von 30 Pfennig bis 1,50 Mark festgesetzt Adenbs 18 30 Ubr zum letzten Male als Frembenvorftellung „Der Kaiser von Amerika" von Vernarb Shaw.
- Geistliche Abenbmusik in der S t a d t k r r ch e Am morgigen Sonntag, (18. Januar), abends, veranstaltet, wie man uns schreibt die Markusgemeindc in der Stadtkirche eine geifb
Protest gegen das Steuerdiktat des StaatskommiffarS.
Die Besprechungen der Wtrtschasts- Organisationen der Stadt Gießen über die Stellungnahme zu dem Steuerdiktat des Staatskommissars Huben, wie wir Horen, zu dem Beschluß geführt, am kommenden Mittwoch, 21. Januar, eine große Protestkundgebung zu veranstalten. Aäheres wird im Anzeigenteil unserer Montagausgabe bekanntgegeben.
Gießener 'LSochcnrnarttpreisc.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt Butter 120 bis 130 Pf. (Kochbutter von 100 Pf. an), Matte 30 bis 35, Käse (10 Stuck) 60 bis 140, Wirsing 15 bis 20 (pro Zentner 10 bis 12 Mk.). Weißkraut 10 bis 15 (pro Zentner 7 bis 8 Wk.), Rotkraut 10 bis 15 (pro Zentner 9 bis 10 Mk.). Kartoffeln 3,5 bis 4 (pro Zentner 2,50 Mk.),
Aus der provinüalbauptstadl.
Gießen, den 17.Januar 1931.
Professor Dr. H. W. Weber f.
Am Mittwochabend schied der o. Professor der Forstwissenschaft an der Landesunwersttät, Dr. H W Weber, erst 45 Jahre alt. aus dem
liche Abendmusik, zu deren Besuch alle Freunde guter Kirchenmusik eingeladen sind. Durch die freundliche Mitwirkung von mehreren Solokräf- ten, sowie von dem Kammerorchester der Gießener Volkshochschule (Leitung Musiklehrer Fr Dauer jr.) konnte ein sehr seines Programm guter, noch wenig gehörter klassischer evangelischer Kirchenmusik zusammengestellt werden, dagerade auch mit seinen Soli in Gesang und Instrumentalmusik (Flöte, Violine. Cello) ganz besondere Freude verspricht. Siehe gestrige Anzeige!
Katholischer deutscher Fraue-n» b u n d. Der Katholische deutsche Frauenbund veranstaltet am Sonntag, 18. Januar, 20.15 Uljr, im kleinen ©aal des Katholischen Dereinshauses. Liebigstrahe, einen Vortragsabend. Frau Dr P i tz e n spricht über .Die körperliche und seelische Erziehung des Kindes." (Siehe gestrige Anzeige.-
— Deutschnationale Dolksvartei. ES sei nochmals daraus hingewiesen, daß am nächsten Dienstag. 20. d M.. 20.15 Uhr, in der Turnhalle (OswaldSgarten) Reichstagsabgeord-
•• Städtische Brennholzversteige^ tung. Dci der gestrigen Drennholzversteigerung aus den Waldungen der Stadt Gießen. Försterei Rödgen wurden im Durchschnitt folgende Preise erzielt. Duchenscheiter 13.60, Eichenscheiter 8,60, Buchenknüppel 9.20, Eichenknüppel 6. Buchenstöcke 6,60, Eichenstöcke 4.40 Mk. pro Aaummetcr; Buchenreisig (3. ÄL) 20 Mk. pro 100 Wellen.
•• Abge stürzt Bei Bauarbeiten in der Eishalle von Denninghosf an der Wißmarer Straß« stürzte gestern der Arbeiter Ludwig Kloß au« Hausen etwa 8 Meter tief ab. Der bedauernswerte Mann trug einen Oberschenkelbruch davon und muhte von der Freiwilligen Sanitätskolonne der Chirurgischen Klinik zugeführt werden.
•• Gestohlene Handtaschen. In den Tagen vor unb nach Weihnachten wurden hier von einer hiesigen Hausiererin Einkaufstaschen auS Bastgeflecht im Hausierhandel verkauft. Rumnehr stellte sich heraus, daß die Basttaschen aus einem Diebstahl verrühren Ein Teil des Diebesgutes konnte durch die Kriminalpolizei wieder herber- geschasft werden. Für die Diebin wird die Sache natürlich ein gerichtliches Rachspiel haben.
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