Vorstandes und des Dekanatsausschusses de« Evangelischen Dekanats Schotten. Der Kirchenvorstand und eine Abordnung der Kirchengemeindevertretung begaben sich in die Wohnung des Jubilars, wo der Ortsgeistliche in einer Ansprache die Glückwünsche der Kirchengemeinde darbrachte und ein Geschenk übermittelte, außerdem ein Glückwunschschreiben des Landeskirchcn- amtes verlas und ein von der Landeskirche gesandtes künstlerisches Gedenkblatt überreichte.
Preußen.
Bauernschafts-Protest im KreiseWehlar
# Wißmar, 14. Mai. Hier fand eine Ver- treterversaimnlung der Ortsbauernschaften von Launsbach und Krofdorf statt, die sich eingehend mit der Notlage der Landwirtschaft beschäftigte. Es wurde folgende Entschließung angenommen:
„Die Mitglieder der Ortsbauernschaften von Launsbach und Krofdorf erklären einmütig, daß sie am Ende ihrer Kräfte angelangt sind. Seit Jahren haben wir unsere Notrufe an die Regierung ergehen lassen, uns vor unserem Untergang zu bewahren, aber leider sind sie unerhört geblieben. Die Notlage der Landwirtschaft ist immer schärfer geworden, so -daß wir jetzt hilflos dastehen. Wir stellen den Antrag an die Kreisbauernschaft, sich restlos für unsere am Boden liegende Landwirtschaft einzusehen. Schon seit Jähren fordern unsere Führer Taten und wollen nicht mit Worten abgespeist werden. Der Käuferstreik der Landwirtschaft war schon einmal fix und fertig und ist bis heute noch nicht gekommen. Wir sehen uns genötigt, die schärfsten Wege zu beschreiten. Wir fordern die Kreisbauernschaft auf, unseren Antrag weiter zu behandeln, und wir stehen einmütig auf dem Standpunkt, sämtliche Zahlungen an Steuern und sonstigen Abgaben einstellen zu müssen, toenn wir nicht die Verschuldung unseres gesamten Besitzes herbeiführen wollen. Wir fordern nochmals schleunigste und gründlichste Behandlung der Angelegenheit. Ferner fordern ioir die Kreisbauernschaft auf, das Bürgermeisteramt, das Landratsamt und das Finanzamt von dieser Entschließung sofort in Kenntnis zu setzen."
Die Kreisbauernschaft Wetzlar hat diese Entschließung weitergeleitet. In einem Schreiben an den Landrat des Kreises Wetzlar weist sie besonders auf die bevorstehenden Etatsberatungen im Kreistage hin und fordert äußerste Sparsamkeit auf allen Gebieten, ganz besonders aber Senkung der überall hohen Gemeindeabgaben. Die Erbitterung der Ortsbauernschaften sei berechtigt, denn bei den heutigen Preisen der landwirtschaftlichen Produkte, insbesondere beim Vieh, komme der Bauer von Haus und Hof, wenn die Entwicklung so weitergehe. __
Daten für Sonntag, 17. Mai.
Sonnenaufgang 4.34 Uhr, Sonnenuntergang 20.10 Uhr. — Mondaufgang 3.56 Uhr, Monduntergang 20.38 Uhr.
1821: Pfarrer Sebastian Kneipp in Stephansried (Bayern) geboren; — 1840: der Großindustrielle August Thyssen in Eschweiler geboren.
nada die Einwanderung britischer Landarbeiter nicht gleich ganz untersagen, aber die kanadllche Regierung half sich damit, daß sie die Ern- wanderungsbestimmungen verschärfte. Dre Einwanderung britischer Landarbeiter fuhrt über kurz oder lang immer zu einer Zuspitzung der Lage am industriellen Arbeitsmarkt tm Osten. Der Landwirt selbst aber, der entschlossen ist, sich in Kanada anzusiedeln, hat mit der 2ttbetts- losigkeit in der kanadischen Industrie luchts zu tun. Er ist nicht nur für den Arbettsmartt ungefährlich, sondern sogar erwünscht, denn ledes neue Stück Land, das besiedelt und urbar gemacht wird, bedeutet sehr bald Saisonbedarf an landwirtschaftlichen Hilfskräften. Außerdem ist di« Besiedelung Kanadas für Kanada selbst eine Lebensfrage. Es ist darum durchaus erklärlich und verständlich, daß Kanada die Einwanderung von deutschen Landwirten wieder gestattet. Man kennt in Kanada die Zähigkeit und unermüdliche Ausdauer des deutschen Bauern, und man weiß diese feine Fähigkeiten sehr zu schätzen. Und gerade jetzt, wo die kanadische Landwirtschaft unter einer Krise zu leiden hat, wie sie sie fett vier Jahrzehnten nicht mehr erlebt hat, ist das Verlangen nach der harten Ausdauer des dertt- schen Dauern besonders groß. Kanada braucht den deutschen Dauer!
Aber vor übereilten Schritten kann nicht genug gewarnt werden. Der kanadischen Landwirtschaft geht cs augenblicklich bei dem Rekordtiefstand des Weizenpreises außerordentlich schlecht; viele Landwirte haben ihre Ernte gar nicht eingebracht, sondern auf dem Felde liegen lasten, weil die Arbeit nicht lohnte und der Weizen nicht loszuwerden ist. Und ein Ende dieser schweren Lage ist vorläufig noch gar nicht abzusehen. Wer also glaubt, daß er in kurzer Zeit drüben großer Weizenbauer und reicher Mann werden kann, der sollte sich den Auswanderungsgedanken aus dem Kops schlagen. Unermüdliche, sehr harte Arbeit und zunächst gar kein und dann sehr karger Ertrag sind der Lohn der ersten Jahre. Die 160 acres wilden Landes, die die kanadische Regierung dem Einwanderer gibt, muffen erst urbar gemacht werden, ehe der an und für sich fruchtbare Doden goldenen Weizen trägt. Und dann muh auch der Weizen wieder etwas einbringen, und das ist zur Zeit nicht der Fall. Die 1000 Dollar Kapital, deren Nachweis die Regierung von jedem einwandernden Dauern verlangt, sind angesichts der schweren wirtschaftlichen Lage und der fortdauernden Krise der kanadischen Landwirtschaft gar nicht viel Geld, und mancher wird gut tun, mehr mitzunehmen, toenn er es kann, um sich über die ersten Jahre zu helfen.
Auf eine andere Schwierigkeit muß auch immer wieder hingewiesen werden: Wer allein hin- übergeht, kann unter Umständen sehr lange warten, bis es ihm gelingt, seine Angehörigen nachkommen zu lasten. Mancher deutsche Dursche ging hinüber, um sich drüben eine eigene Scholle zu schaffen — und heute ist es ihm unmöglich, seine Braut oder andere Angehörige hinüber- zubekommen. Die Einwanderungsbehörden verfahren da sehr streng, und mancher Bauer, der sich drüben sein Haus baute, wartet vergeblich auf seine Braut: Die Behörden lassen sie nicht herein.
Immerhin aber bestehen nach der Milderung des strengen Einwanderungsverbots für den deutschen Bauer wieder gewisse Möglichkeiten. Die Wirtschaftslage der deutschen Landwirtschaft ist noch trostloser als die der kanadischen; in Deustchland ist es vor allem wegen der hohen steuerlichen Belastung auch bei härtester Arbeit oft nicht möglich, den Hof zu halten. In Kanada aber kann harte Arbeit immer zu einem Erfolge führen, besonders, wenn 'sich der Dauer nicht dem Weizenbau allein .widmet. Auch das ist eine der hochgeschätzten Eigenschaften des deutschen Dauern, daß er gute und große Kenntnisse der Vieh- und Geflügelzucht mitbringt, so daß er dem Weizenbauer gegenüber immer einen Vorteil hat. Deutschland: Volk ohne Raum; Kanada: Raum ohne Volk! Und ein einwandernder deutscher Dauer ist überall in der Welt, auch in Kanada, mehr geschäht als zwei und drei Einwanderer aus anderen Staaten. Ch. R i e d w e g.
Ober&effen.
Gemeinderai in Laubach.
d Laubach, 13. Mai. Der Gemeinde- rat genehmigte in feiner gestrigen Sitzung zunächst die von der Direktion der Realschule eingereichte Liste der Freistellenbewerber für das Schuljahr 1931/32. Weiter wurde eine Uebersicht der Einnahmen und Ausgaben der Realschule vorgelegt, aus der sich ein günstiges Ergebnis feststen en lieh. Ueber den Rückerwerb des Froschlochgeländes ist es zu einem Vergleich gekommen, wonach die Rückauflassung des Geländes an die Stadt gegen Zahlung von 500 Mk. an den seitherigen Eigentümer erfolgen soll. Der Gemeinderat genehmigte den Vergleich. Eine längere Aussprache entspann sich über die Rückforderung der den Anliegern bei der Ausführung von Kanalisationsarbeiten vorgelegten Beträge von insgesamt 6150 Mk. Die Summe soll in sechs gleichen Jahresraten zurückerhoben werden.
Landkreis Gießen.
ck. Heuchelheim, 15. Mai. Die jüngste Gemeinderatssihung fand im neuen De- ratungszimmer im Rathause statt. Bürgermeister Rinn würdigte in einer Ansprache die lokalgeschichtliche Bedeutung dieser Sitzung und gab dem Wunsche Ausdruck, daß auch in dem neuen Deratungsraume in friedlicher Zusammenarbeit nur ersprießliche Tätigkeit zum Wohle der Gemeinde geleistet werden möchte. Hierauf wurde der neue Beigeordnete Ludwig Sack V 11. vom Bürgermeister in sein Amt ein geführt und verpflichtet, ebenso wurde das neue Gemeinderatsmitglied Ludwig Jung I I I. in sein Amt ein» gewiesen. Die Arbeiten für die Haus- anf (bluffe der Wasserleitung und Kanalisation für 1931 wurden dem Installateur Albert Schmidt übertragen, die Arbeiten zur Erweiterung des Ortsnetzes der Wasserleitung und Kanalisation erhielt der Bauunternehmer Ludwig Schneider 11. Um für die Wohlfahrtserwerbslosen Ar -
beitsgelegenheitzu schass«», soll der Ausbau der Wilhelmstraße demnächst in Angriff genommen werden. Der Kostenvoranschlag beziffert sich auf 9600 Mark. Die Arbeiten will man in ortsüblicher Weise ausschreiben. Rach dem Bau der Wasserleitung sind die Gemeinde- brunnen zwecklos geworden, sie sollen nach und nach beseitigt werden. Als erste will man drei Brunnen zuschütten. Im übrigen wurde noch eine Anzahl kleinerer Angelegenheiten erledigt.
a Klein-Linden, 15. Mai. Der Gemeinderat beschäftigte sich in feiner jüngsten Sitzung mit dem Dau der Kläranlage und beschloß, darüber zunächst noch einige Gutachten einzuholen. — Gegen den neuen Ortsbau- plan ist von einem Einwohner Einspruch erhoben worden. Der Gemeinderat beschloß Besichtigung des betreffenden Geländes, ferner soll das Hochbauamt Gießen einen genauen Plan über die an dieser Stelle geplante neue Straße vorlegen Es handelt sich um eine neue Straße, die am Ortsausgang nach Grohen-Linden ab- zweigt und direkt nach Gießen führt, ohne Klein- Linden zu berühren. — Ueber ein Ersuchen des Landeskirchenamtes, zu der Stelle eines Pfarr- assistenten gemäß Gemeinderatsbeschluh von November 1907 wieder einen jährlichen Zuschuß in Höhe von 500 Mk. zu zahlen (seit zehn Jahren ist kein Beitrag mehr von der Gemeinde geleistet worden) soll das Kreisamt Gießen um ein Gutachten gebeten werden. — Dem Krie- gerberein wurde der Gemeindeplatz beim
auf die große Beteiligung auswärtiger Schützen beim vorjährigen Hauptschiehen hin. Die Rechnung für 1930 schloß bei 1398 Mk. Einnahme und 1335 Mk. Ausgabe mit einem Ueberschuß von 63 Mk. ab. Ueber die Tilgung der bei der hiesigen Dezirkssparkasse und dem Dorschutzver- ein bestehenden Schulden wurde längere Zeit beraten. die Entscheidung aber vertagt. Der bisherige Vorstand wurde wiedergewählt. Mit der Dildung einer Jungschützenabteilung wurden die Mitglieder Dr. Roßbach und O. Högh beauftragt. Del dem Erösfnungsschiehen war Gustav Schneidt jun. der beste Schütze des Tages; er errang neben der Königskette mit 162 Ringen auch noch die Tagesehrenscheibe und den ersten Preis auf Kleinkaliber-Meisterscheibe. Den ersten Preis auf Meisterscheibe (100 Meter) erzielte A. Enders. — Der hiesige Gesangverein „Harmonie" trat nach zweijähriger Pause mit einem Konzert im Saale des „Solmser Hofes" wieder vor die Oeffentlichkeit. Der Verein, der vor 30 Jahren von Oberreallehrer Gerhard gegründet und lange Jahre geleitet wurde, verfügt auch heute noch über einen stimmlich hervorragenden Chor, der unter der Leitung des Dirigenten, Reallehrers Haas, eine Reihe Chöre, Quartette usw. in hervorragender Weise zu Gehör brachten. Auch Sologesänge der Mitglieder Christian D v n E i f f und Karl Jockel bewiesen die hervorragende Gesangskultur in dem Verein. Um die Klavierbegleitung machte sich Herr Fritz Jost sehr verdient. Sämtliche Darbietungen fan-
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den verdientermaßen den starken Deisall der Zuhörer. Der Verein kann mit diesem Erfolg sehr zufrieden sein.
cp Gedern, 13.Mai. Seinen SO.Geburts- tag feierte heute in voller körperlicher und geistiger Frische der Mühlenbesitzer Christian Ober heim IX., Mitglied des hiesigen Kirchen-
Rundfunkprogramm.
Gasthaus „Zur deutschen Eiche" als Festplatz für das Bezirkskriegerfest zur Verfügung gestellt. — Die Kosten für Erweiterungen des Elek- trizitätsortsnetzes, die im Gesamtbeträge von 1083,50 Mk. vom Gießener Elektrizitätswerk der Gemeinde in Rechnung gestellt wurden, sollen auf die Gemeindekasse übernommen werden, nachdem sich keine Klarheit über die Besteller dieser Leitungen hat schassen lassen. Es handelt sich um Zuleitungen für Neubauten, die außerhalb des Ortes stehen. Nach Mitteilung des Gießener Elektrizitätswerkes werden Zünftig Kosten für derartige Ortsnetzerweiterungen, wenn diese nicht mehr als 100 Meter lang sind, nicht mehr berechnet. — Die vorläufig beschlossenen Aus- s ch l a g s s ä tz e für das Rj. 1930 gelten als endgültig. mit Ausnahme der Gewerbesteuer vom Gewerbeertrag, bei der wegen anderweitiger Festsetzung des Ertragssteuerwertes eine Umrechnung stattfindet.
H Grvhen-Linden, 15. Mai. An Hun- melfahrt ereignete sich hier ein Unglücksfall, der leicht schlimmere Folgen hätte haben können. Ein R a d s a h r e r aus Lang-Göns fuhr die sehr abschüssige Dahnhofstraße hinunter und rannte dabei in der Frankfurter Straße gegen ein in Richtung Gießen fahrendes Auto. Infolge des heftigen Anpralls wurde der Radfahrer vom Fahrrad herunter über den Kühler des ßlutod auf die andere Seite der Straße geschleudert und vom Auto noch ein Stück geschleift. Glücklicherweise trug er nur einige Verletzungen am Kopfe davon. Dr. Speck von hier leistete die erste ärztliche Hilfe und verband den Verunglückten. der dann mit einem Auto nach seiner Wohnung in Lang-Göns gebracht werden konnte.
Dg. Grohen-Duseck, 15. Mai. Die während der Inflationszeit erbaute ehemalige Lackfabrik ging in den Besitz von Rinn & Cloos über. Es wird mit einer Beschäftigung von hundert Arbeitern gerechnet. Dieser Besihwechsel wird für unsere Gemeinde von großer Bedeutung sein.
LJ Nonnenr oth, 15. Mai. Am nächsten ßomttag findet hier im Gasthaus „Deutsches Haus" ein Liedertag des Gaues Chat- tia-Wettertal statt. Die Gauvereine werden dabei je einen Pflicht- und einen selbstgewählten Chor, anschließend Massenchöre zum Vortrag bringen. Näheres ist aus der Anzeige im gestrigen „Gießener Anzeiger" ersichtlich.
F Rabertshausen, 14.Mai. Hier fand in der Wirtschaft von Schwer der „Hassia"- Bezirkstag des Bezirks Hun gen statt. Rach einem Begrüßungschor des hiesigen Män- nergesangvereins und einer Ansprache des Vorsitzenden des hiesigen Kriegervereins nahmen die Verhandlungen unter dem Vorsitz des Bezirks- Vorstehers, Förster Büttner (Langd), einen flotten Verlauf. Reben den geschäftlichen Angelegenheiten wurden u. a. auch eine Anzahl Ehrenzeichen überreicht. Bei der Vorstandswahl wurde der gesamte Vorstand einstimmig wieder- gewählt. Als Delegierte zum Dertretertag wurden der Bezirksvorsteher Förster Büttner (Langd) und Lehrer Roth (Rabertshausen) be- sttmrnt.
Kreis Schotten.
□ Laubach, 13. Mai. Der hiesige Schützenverein hielt seine diesjährige Hauptversammlung im „Schützenhof" ab. Der Vorsitzende, Schühenmeister W. K r e i ck e r, erstattete zunächst den Jahresbericht und wies dabei u. a.
Sonntag, 17. Mai.
7 (Von Hamburg): Hafenkonzert auf dem Dampfer „Cap Arcona". 8.15: Morgenfeier, veranstaltet von der Evangelischen Landeskirche. 9.15 (Don Mainz): Stunde des Chorgesangs. 10.10: Laienmusik. 11.10: „Friedrich Maximilian Klinger", Vortrag von Curt Desch. 11.30 (Don Leipzig): Reichssendung: Kantate am Sonntag „Exaudi" „Sie werden euch in den Bann tun" von Joh. Seb. Dach. 12 bis 12.30: Konzert. 12.30: Schallplattenkonzert: Kabarett und Tonfilm. 13.50: Stunde des Landes. 15: Stunde der Jugend: Die Stemtaler von den Drüdern Grimm. 16 (Von Wiesbaden): Einweihung der Segelflughalle. 16.15: Vortrags stunde Adrienne Thomas. 16.50 (Von Hamburg): Schlußspiel des Arbeiter- Turn- und Sportbundes e. D. um die deutsche Fußballmeisterschaft. 17.40: Operetten-Konzert des Rundfunk-Orchesters. 19.20 (Von Mannheim): Wilhelm v. Scholz liest aus eigenen Werken. 19.50: Cello-Konzert. 20.30: (Bunter Abend. 22.50: Das Mikrophon belauscht eine Nachtigall. 23.10 bis 24: Tanzmusik.
Montag. 18. Mai.
8 bis 9 (Don Dad Orb): Frühkonzert des Kurorchesters. 11.50: Schallplattenkonzert. 16: „Aus der Schulfunkarbeit", Vortrag von Ministerialrat Haslinde. 16.30 bis 18 (Von Kassel): Konzert. 18.10: „Was wollen die Kunstausstellungen in Dad Homburg?", Vortrag von Dr. von Holst vom Frankfurter Historischen Museum. 18.25: „Eine Forschungsreise nach Kleinasien", Vortrag von Karl Moeller. 18.50: „Zum 500. Todestag der Jungfrau von Orleans", Vortrag von Dr. Hermann Wendel. 19.15: Englischer Sprachunterricht, erteilt von Oberstudienrat Paul Olbrich. 20.15: Lebensweisheit in der Nuß, HL Ein vielgenannter Unbekannter: Knigge. 20.30 (Von Genf): Bericht von der Genfer Ratstagung. 20.40: H. M. S. Royal Oak, ein Jazz-Diatorium nach Worten von Otto Rombach. 22: Zeitbencht: Außenpolitische Debatte in Italien.
Dienstag. 19. Mai.
8 bis 9 (Don Dad Orb): Frühkonzert des Kur- orchesters. 11.50: Schallplattenkonzert. 15.20 bis 15.50; Hausfrauen-Nachmittag. 16.30: Nachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18.15: „Aus der Praxis des Vormundschaftsgerichtes", Vortrag von Amtsgerichtsrat E. Levi, Frankfurt am Main. 18.45: „Der Dom zu St. Marien in Riga", Vortrag von Georg Geist. 19.15 (Don Karlsruhe): „Geistige Grundlagen unserer Wirtschaft", Dortrag von Hermann Hagen. 19.45: Nacht im Obdachlosenasyl, Hörbericht von Paul Laven. 20 (Dom Frankfurter Opernhaus): Salome. 21.40 (Don Genf): Bericht von der Genfer Ratstagung. 21.50: Klavierkonzert, Werke böhmischer Meister aus dem 18. Jahrhundert.
Mittwoch. 20. Mai.
8 bis 9 (Don Dad Salzschlirf): Frühkonzert des Kurorchesters. 10.20 bis 10.50: Schulfunk, Proben aus dem „Musikbaukasten" von Dernhard Selles. Dorgetragen von (Stubienrätm Cilla Geis mit ihrer Klasse. 11.50: Schallplattenkonzert. 15.20: Stunde der Jugend. 16.30: Nachmittagskonzert des Rundfunk-Orchesters. 18.15: „Modernes Gift", 3. Dortrag von Dr. Irene Levis. 18.45: Esperanto-Unterricht, erteilt von Dr. Vogt. _ 19.15: Neuerungen auf dem Gebiet der Sozialfürsorge feit 1928: Militärverforgung", Dortrag von Ober- regierungsrat Dr. Kümmerlen. 19.45: Dalalaila- Konzert des Balalaika-Orchesters Stuttgart. 20.30 (Don Breslau): Reichssendung: Das ist Schlesien, Bericht, Spiel und Dichtung. 22 (Don Karlsruhe): Bilderbuch ohne Bilder.
Donnerstag, 21. Mai.
8 bis 9 (Von Bad Orb): Frühkonzert des Kur- vrchesters. 9: Schulfunk, Die Edertalsperre, Hörbild von Paul Laven. 11.50: Schallplattenkonzert. 15.20: Stunde der Jugend. 16.30: Nachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18.10: Zeitfragen. 18.30: „Der Moselwein", Eine Plauderei von Pros. Dr. Wirtz. 18.50: „Zur Seelenkunde deutscher Stämme und Landschaften". Vortrag von Professor Dr. Paul Zaunert. 19.20: „Die internationale Verschuldung", Vortrag von Dr. Levi- sohn. 19.45: Richard-Wagner-Konzert des Rundfunkorchesters. 21: Pedro Calderon de la Darca, zum 250. Todestag des Dichters. „Das Große Welttheater", übertragen von Joseph Freiherrn von Eichendorff. 22.50 bis 24: Tanzmusik.
Freitag, 22. Mai.
8 bis 9 (Von Bad Nauheim): Frühkonzert des Kurorchefters. 11.50: Schallplattenkonzert. 15.20 bis 15,50: Erziehung und Bildung: „Abiturienten haben das Wort", Gespräch zwischen drei Abiturienten und Dr. Paul Laven. 16.30: Nachmittagskonzert des Rundfunk-Orchesters. 18.05: Stunde des Films. 18.45: Aerztevortrag: „Das Milieu als Krankheitsursache". 19.15: Dr. h. c. Ad. Damaschke. 19.45: Volksliederabend. 20.30: Im Fluge um die Welt. 21.30: Konzert des Philharmonischen Orchesters Stuttgart.
Samstag, 23. Mai.
8 bis 9 (Von Bad-Nauheim): Frühkonzert des Kurorchesters. 11.50: Schallplattenkonzert. 15.20: Stunde der Jugend': Die Drückeberger, ein Hörspiel von Kurt Freud. 16.40: Opel-Deutschland- fahrt, Etappe Trier. 17.10: Konzert. 18.15: „Grenzlandnot", Vortrag von Regierungspräsidenten Dr. Sassen. 18.45: Stunde der Arbeit: „Einst und jetzt", Gespräch zwischen Theodor Thomas und Fritz Algesheimer. 19.15: Spanischer Sprachunterricht, erteilt von Dr. H. Petriconi. 19.45: Verräter, nach dem Englischen des L. Dee- ston, von Karl Köstlin. 20.15: Das Weib im Purpur, Operette in drei Akten. 22.35: Tanzmusik.


