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Nr. 88 Zweites Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhefsen)

Donnerstag, (6. April (Y51

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Der Gießener Voranschlag für 1931

Erklärungen des Oberbürgermeisters Or. Keller.

Die Stadtverwaltung hat den Siebener Voranschlag für 1931 heute der Oessentlichkeit übergeben. Oberbürgermeister Dr. Heller hat dem Voranschlag die nach­stehend im Wortlaut abgedruckten Darlegung , gen beigefügt. D. Red.

Der Voranschlag der Stadt Gießen für das Rechnungsjahr 1931 schließt in Einnahmen und Ausgaben ab:

In der Betriebsrechnung mit 6 456 914 Mt. (in 1930 : 6 430 317 Mk.)

In der D e r m ö g e n s r e ch n u n g mit 894 731 Mark (in 1930: 1 442 275 Mark).

Drei Umstände sind es. die den neuen Voranschlag besonders kennzeichnet:

die gewaltige Steigerung der Wohlsahrtslasten. die schärfste Drosselung der Ausgaben.

da» erstmalige Vorhandensein eines ungedeckten Fehlbeträge».

In dem Voranschlag für das Rechnungsjahr 1930 war für -die Wohlfahrtspflege eine Ausgabe von 869 629 RM. vorgesehen. Diese Ausgabe muhte zufolge der zunehmenden Versckstcchterung der Wirt« schaftslage und der dadurch stets wachsenden Ar­beitslosigkeit im Lause des Rechnungsjahres wieder­holt und beträchtlich erhöht werden. Der Voran­schlag für das Rechnungsjahr 1931 rechnet mit einer Ausgabe von 1 34 4942 Mark, weift also gegenüber den Ansätzen des vorjährigen Voran­schlags eine Steigerung um 475313 M k. auf.

Diese katastrophale Steigerung der Ivohlsahrks- laslev ist es, welche die deutschen Städte dem finanziellen Ruin enlgegenfuhrt. wenn nicht schleunigst Reich und Staat ihnen einen Teil dieser Losten obnehmen.

(Es \|$t gar nichts und ist angesichts der Verbunden­heit von Reichs-, Landes- und Gemeindefinanzen eine Selbsttäuschung, wenn Reich und Länder ihre Finanzen sanieren und ihre Voranschläge ausglei- chen, während die Gemeinden zufolge der erdrücken­den Wohlsahrtslasten ihre Finanzlage notgedrungen von lag zu lag verschlechtern und mit bedrohlich wachsenden Fchlbeträgen rechnen müssen Der Deut­sche Stadletaa hat vor längerer Zeit der Reichs- regierung vorgeschlagen, daß die Kosten der Wohl- fahrtserwerbslosen- und Krisenfürsorge unter Reich, Länder und Gemeinden derart verteilt werden, daß hiervon das Reich die Hälfte, Länder und Gemein­den je ein Viertel tragen. Der Reichsrat hat sich kürzlich mit der Belastung der Gemeinden durch die Wohlsayrtserwerbslofen.Fürsorge befaßt und ein­stimmig befchlossen, die Reichsregierung zu bitten, unverzüglich Maßnahmen au treffen, die eine wei­tere Belastung der Gemeinden verhindern. Es muß dringend erwartet werden, daß das Reich den Ge­meinden Htlse gewährt. Denn die Gemeinden als Träger der örtlichen Selbstverwaltung haben weder die Ausgabe, noch die Kraft, die Hauptlast der Aus- Wirkungen einer allgemein deutschen oder interna­tionalen Wirtschaftskrise zu tragen. Dazu sind brei­tere Schultern notwendig. Abschließend sei zu dieser Frage feftgeftcUt, daß in Gießen im Vor- f r i e g 9 j a b re 1913 die Aufwendungen für die Wohlfahrtspflege 7 1 000 Mark betrugen und h e u t e -a u f 13449 42 Mark angewachsen sind.

Röchst der gewaltigen Steigerung der Wohl- fahrtslaston kennzeichnet den gegenwärtigen Vor­anschlag die

schärfste Drosselung der Ausgaben.

Dabei ist noch zu berücksichtigen, daß bereits in den vorhergehenden Rechnungsjahren starke Aus- gabekürzungen stattgefunden haben. D:e Stadt­verwaltung möchte hierzu hervorheben, das; sie sich bei derart einschneidenden Sparmaßnahmen bewußt gewesen ist. daß die Ausgaben des neuen Voranschlags in vielen Fällen geradezu unter demExistenzminimum derStadtGie- ßen liegen, und daß häufig bei Ausgabekürzun­gen über die Grenze des in normalen Zeiten Vertretbaren hinausgegangen und sogar Rot- wendiges nicht berücksichtigt worden ist. Besvn- ders bemerkenswert ist di« Sparmaßnahme beim Stadttheater, dessen Zuschuß aus 5 0 0 0 0 Mark herabgesetzt worden ist. Diese starke Herabminderung des Zuschusses wird

selbstverständlich, wofür die Person des Inten­danten bürgt, keinesfalls eine Minderung der künstlerischen Leistungen des Theaters zur Folge haben.

E» muß jedoch ausdrücklich betont werden, daß die für do» Theater verantwortlichen Stellen den nunmehr oorgeschriebenen Etat nur dann einzuholten vermögen, wenn die Bevölkerung durch rege» Abonnement an dem Stodttheater lebhaften Anteil ninjml.

Denn mit dieser Anteilnahme, die sich in den entsprechenden Einnahmen auswirkt, ist die Weiterführung des Theaters unlöslich verknüpft.

Trotz dieser schärfsten Drosselung der Gesamt­ausgaben und trotz einiger Lnnahmestcigerungen ergab sich die llnmögliwkeit, den gegen­wärtigen Voranschlag auszugleichen. Zum «rsten Male in der Geschichte der Stadt Gießen mußten deshalb Stadtverwaltung und Finanz­ausschuß einen Voranschlag vorlegen, der «inen

ungedeckten Fehlbetrag von 304 000 RM.

aufweist. D.c'er Fehlbetrag muß vorläufig durch «inen lleberbrückungskredit zu Lasten der DermögenSrechnung abgedeckt werden, und «S muh vor.ehalten bleiben, in späteren Jahren und. wie zu hoffen steht, bei günstigerer Wirt­schaftslage auS Betriebsmitteln der Vermögens- rechnung die vorgelegten Beträge zurückzuerstat­ten. An diesem Fehlbetrag hat weder die Stadt- verwa tur.g noch de. S:adtrat irgendwelche Sch :ld. Die Schuld trifft vielmehr in erster Linie das Reich, das ruhig zusieht, wie die ständig wachsende Lawine der Wohlfahrts- lasten die Existenz der Städte und ihrer Bevöl­kerung bedroht.

Rachdem in den vorstehenden Ausführungen das Wesentlichste über die Gestaltung der Aus­gaben bemerkt worden ist. wird hinsichtlich der

Einnahmen

auf folgendes hingewicsen: Fast alle Steuern (Reichseinkommcn-, Körperschafts-, Umsatz-, Grunderwerb-, Vergnüg:ngs-, VKrizuwcichs-, Hunde-, Filialsteucr) liefern angesichts der schlech­ten wirtschaftlichen Lage geringere Ein­nahmen wie im Vorjahre. Wenn die Bier-, Bürger- und Getränkesteuer in dem neuen Voranschlag höhere Einnahmen aufweifen, so be­ruht dies darauf, daß die Sähe der Bier­ft euer und der Bürger st euer verdop­pelt worden sind, sowie darauf, daß das Auf­kommen an G e t r ä n k e st e u e r im neuen Vor­anschlag ip voller Höhe erscheint, nachdem diese Steuer ab 1. Januar 1931 für das letzte Viertel des vergangenen Rechnungsjahres vom StaatskvWnissar cingesührt worden ist. Rach den VorschrifWn der Rotverordnung des Reichspräsidenten vom 2.Dezember 1930 ist die Stadt verpflichtet, die durch diese Verord­nung verdoppelten Sähe der D i e r st e u e r, so­wie die (Bürger ft euer in Höhe des Landes- sahes zu erheben. Der gegenwärtige Voranschlag sieht vor die Erhebung eines Zuschlags von 10 0 v. H. z u den Landessähen der hin­sichtlich ihrer Höhe gesetzlich unbegrenzten D ü t - gersteuer, sowie die Weitererhebung der G c - tränke st euer in Höhe des Mindestsatzes (5 vH. des Entgelts). Wenn die Stadtverwal­tung in Liebereinstimmung mit dem Finanzaus­schuß die eben erwähnten Vorschläge macht, so geschieht dies in der ernsten^ und zwin­genden Erwägung, daß

die Gemeinde von den durch die Rotoerordnung den Gemeinden eröffneten neuen Einnahme­quellen feien sie auch, wie namentlich die Gelränkesteuer, noch so unsympathischunbe­dingt Gebrauch machen müssen, da sie andern­falls das Recht auf Reichs- und Staatshilfe und auf (Erlangung eines Ueberbrückungskredits ver­wirken und überdies Gefahr laufen, daß diese Steuern von staatlichen Stellen in noch höherem

Ausmaße zwangsweise eingeführt werden.

Mit ben durch die Reichsnotverordnung geschaffe­nen Steuern (Bier-, Bürger-, Getränkesteuer) wollte das Reich den Gemeinden neue Einnahme­quellen zur Deckung der fortdauernd steigenden

Wohlsahrtslasten eröffnen. Daß dieser Zweck jedoch nicht erreicht worden ist. geht daraus ber- vsr, daß die Gesamteinnabme aus diesen drei Steuern nur 57 v. H der Mehrap-gabe für Wohl- fahrtslasten deckt Die Real steuern werden vom 1. April 1931 ab gemäß der Verordnung des EKffischen Gesamtminifteriums vom 17. Februar 1931 gesenkt, und zwar die Grundsteuer um je 6. die Gewerbesteuer um je 12 v. H Den der Stadt hierdurch entstehenden AuSsall (78 000 Mk.» erseht das Land auS Mitteln der staatlichen 6tm- dergebäudefteuer.

Die ungünstig« Wirtschaftslage beeinflußt naturgemäß auch die Gesamterzeugung der

städtischen werke.

Wenn trotzdem die Ueberschüsse der Werke im gegenwärtigen Voranschlag mit höheren

Beträgen erscheinen, so beruht dies daraus, daß im vorjährigen Voranschlag Pie fruber be­schlossenen Finanzzuschläge nicht gewahrt find, sowie darauf, daß der 6labtr.it kürzlich den Waf­fe rpreiS von 25 auf 30 Pf. erhöht und damit auf den Stand der in anderen Städten üblichen Preise gebracht bat. ES fei bemerkt, daß

alle städtischen werke auf gesunder finanzieller Grundlage ruhen, da die im Jahre 1914 ein­geführten Erneuerungssond» stet» ausreichend dotiert worden find.

Angesichts der Erstarrung deS heutigen kommu­nalen Steuersystems und der ungeheuren Finanz­not der Kommunen kommt den kommunalen Wer­ken im Rahmen deS städtischen Haushalts eine besondere Bedeutung zu.

gez. Dr. K e t-öe r.

Wirtschaft.

Oie Südwestdeutsche GaS- femleitungS-Gesellschaft gegründet. D a r m ft a b t, 15. April. (WTB) Heute wurde den vor einigen Wochen von der H e k o g a und der Ruhrgas unterzeichneten Ferngasverträ- g e n auch die Unterschrift der Saargas GmbH. Saarbrücken, gleichzeitig als Treuhänderin des preu­ßischen Bergsisku^ beigefügt, nachdem auch das preußische Ministerium für Handel und Gewerbe feine Zustimmung hierzu erteilt hat. Gleichzeitig wurde die in den Verträgen vorgesehene Süd - westdeutsche Fernleitungsgesellschaft, deren Aufgabe bekanntlich in der Erbauung der der Erfüllung der Verträge dienenden Fernleitung be­steht, durch notariellen Akt gegründet.

* Die Adlerwerke vormals Heinrich Kleyer 21 0. in Frankfurt am 'Main, erzielten im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Ge­samtumsatz von rund 58 Millionen Mark (68 Mil- honen Mark im Jahre 1929). Rach Abzug der Un­kosten verbleibt ein Rohgewinn von 2,62 Millionen Mark. Hiervon werden 2,25 Millionen Mark dem Wertberichtigungskonto zugeschrieben, dem Reserve­fonds werden roicocr 250 000 Mark zugeführt. Der verbleibende Gewinnrest von 124 860 Mark kommt zum Vortrag aus neue Rechnung. Laut Beschluß des Aufsichtsrats gelangt eine Dividende wieder nicht zur Verteilung (Aktienkapital 25,02 Millionen Mark).

* Gewerkschaft Wintershall, Kassel. Der Rohüberschuß ermäßigte sich im Jahre 1930 von 14 841 962 auf 9 534 875 Mark. Die Geschästs- kosten betrugen 693 379 (743 342) Mark, Wohlfahrts- aufwendungen 118 108 (131 547) Mark, Zinsen auf Anleihen 3 828 484 (4 600 385) Mqrk, Abschreibungen 1355 553 (1 190 819) Mark. Es ergibt sich somit ein stark verminderter Ueberschuß von 3 539 351 (8 175 470) Mark, der wieder dem Reservefonds zu- geführt wird, fo daß auch in »diesem Jahre keine Ausbeute verteilt wird.

frankfurter Börse.

Frankfurt a. M.. 16. April. Tendenz: schwächer. Tie Börse eröffnete auch heute wieder in schwächerer Haltung und zeigte allgemein lust­loses Aussehen. Die erneute Abschwächung der meisten Auslandbörsen wirkte verstimmend, toi« überhaupt die Börse für ungünstige Rachrichten immer empfänglicher geworden ist. So betrachtet man die innerpolitstche Situation hinsichtlich des Volksbegehrens recht ungünstig. Da auch bei den Banken wieder Verkaufsorders eingegangen sein sollen, löst auch die Spekulation in größerem Umfang ihre Engagements, fo daß die Kurs­verluste auf einigen Märkten größere Ausmaße zeigten. Man verwies dabei auf den kommenden Ultimo, der den Genfer Verhandlungen sehr nahe liegt, auf der die internationalen Gegensätze hin­sichtlich der deutsch-österreichischen Zollunion zu Komplikationen führen dürften. Das Gefchäft war außerordentlich gering. Besonders unter Druck stand der Chemiemarkt, an dem I.-G.-Farben zunächst 1 Proz. und später weitere 1 Proz. ver­loren. Auch Elektroaktien wurden in stärkerem Umfang realisiert. Die Kursrückgänge betrugen durchweg bis 2,5 Proz. Am Montanmarkt ermä­ßigten sich Rheinstahl um 1,25 Proz. und Man­nesmann um 2 Proz. Kaliwerke sanken auch im Kurs, besonders Westeregeln, die 3,75 Proz. ein« büßten. Auch Deutsch« Linoleum lagen schwächer.

Kunstfeidewert« teuren ebenfalls weiter rück­gängig (Aku minus 0,63 Proz., Bemberg knapp gehalten.) Schissahrtswerte lagen im Hinblick auf die heute statt,indcnden Generalversamm­lungen bei Hapag und Lloyd recht widerstands­fähig. Dankaltien bei geringen llmsätz n be­hauptet. Etwas höher eröffneten nur Holznann mit plus 1,25 Proz Anleih n bröckelten bei sehr geringen Umsätzen weiter leicht ab. Am Psand- briefmartt war das Geschäft ebenfalls sehr gering, doch blieben die Kurte im großen und ganzen gehalten. Reichsschuldbuchforderungen lagen um 0,25 Prozent niedriger. 3m Verlause herrschte an­haltende Geschäftsslllle und die Kurse bröckelten meist nochmals um Bruchteile eines Prozents ab. Am Geldmarkt hielt die starke Rachfrage nach Tagesgeld an, so daß der Sah erneut um 0,5 Proz. auf 5 Proz. erhöht werden mußte. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1993; gegen Pfunde 20,4025; London gegen Kabel 4,8590; gegen Paris 124,24; gegen Mailand 92,80; gegen Madrid 47,25; gegen Schweiz 25,22; gegen Holland 12,1050.

Berliner Börse.

Berlin, 16. April. Die schwache Weltbörse drückte schon im heutigen Vormittagsverkehr auf die Stimmung. Vorbörslich konnte man bann bereits schwächere Kurstaxen, die zu ben ersten Notierüngen noch unbeachtet blieben, feststellen. Es kam mieber Ware an bie Märkte, bie zum Teil aus Kundschafts- kreisen unb auch aus Glattstellungen ber Spekula­tion stammte. Anscheinen!) war ber Mebio boch schwieriger, als man erwartet, so baß bie Börse glaubte bie Diskonthoffnungen etwas zurückfetzen zu müssen. Ohne baß bas Geschäft größeren «Um­fang annahm, wiesen bie Mehrzahl ber Kurse Rück­gänge von 1 bis 3 v. H., vereinzelt auch noch barüber hinaus, auf; befonbers Kunstseibeaktien, von benen Schubert 8: Salzer, Zellstoff Walbhof, Stolberger Zink unb Bayrische Motorenwerke Abschwächungen erfuhren, währenb Aku weiter fest waren. Schlesische Gas konnten 1 v H. unb Brown Boveri sogar 3 v. H. gewinnen. Die Kursabschwächungen blieben auf ben Kurs ber Bembergwerte ohne Einfluß An­leihen lagen gut behauptet. Auslänber ruhig. Reichs- schulbbuchforberungen unb Pfanbbriefe schwächer. Besonbers von Reichsschulbbuchsorberungen verloren spätere Fälligkeiten 0,5 bis 0,75 o. H. Die Gelbfätze wiesen gegen gestern keine wesentliche Erleichterung auf. Im Verlaufe war eine Kurserholung nach ben ersten Kursen festzustellen. Später mürbe es allge­mein roicber schwächer, unb bie Kurse gaben bis 1,5 v. H. gegen Anfang nach Zellstoffwerte verloren 3 v. H., auch bie vorbörslich noch sehr feste Ehabe- aktie konnte ihren Kurs von 300 nicht behaupten. Verschiebentliche Ansätze zu einer leichten Erholung gerieten immer roieber sehr schnell ins Stocken, fo baß bie Tenbenz weitere kleinere Kursabschwächun- gen zeigt«. w

Frankfurter Schlachtvichmarkt.

Frankfurt a. M., 16. April. Auftrieb. 65 Rinder, 797 Kälber. 147 Schaf«, 489 Schweine. Es kosteten: beste Mast- und Saugkälber 64 bis 68, mittlere Mast- und Saugkälber 59 bis 63, geringe Kälber 48 bis 58; Mastlämmer und jün­gere Masthämmel, Weidemast, 45 bis 49, mittlere Wastlämmer, ältere Masthämmel und gut ge­nährte Schafe 38 bis 44. Marktverkauf: Kälber und Schafe ruhig, ausverkauft; Schtveine ruhig, ausverkauft.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe ber zuletzt beschloßenen tlioibenbe an. Reichsbankbiskont 5 o H., Lombarbzinsfuß 6 o. H.

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Berlin

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16,4

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4,4

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5% 8himänUd>e eeretal). Rente

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98,5

97,5

Mchchmenbau L-G.....

. 0

Rai. Automobil .....

. 0

-

Crenflebi & fioppel ....

. 6

54,25

53,5

Leonharb Tietz......

10

121

121,5

120.4

EvenSko ......

260

-

256.5

254

frankfurter SRaidjmea ...

. 4

17,75

«riijner ........

. k

42

41,5

HerliaenOaebt ......

. 0

_

_

Lechwerie.........

. 8

_

Mainkraltwerie f-cd/fi a. 2R..

. 8

70

i).tag .....

IC

Sedr. Roeder .....

10

_

_

Voigt & Haeffner.....

. 9

_

eotteuridK Zu der ....

10

129

-

127,5

Banknoten.

Deoifenmarfl Berlin Frankfurt a. M.

Serlin. 15 April

(Selb

Srilf

Amenkanliche Roten.....

4 179

4.199

8elpld>e Roten .......

58,13

53,37

Lani'die Roten .......

111.88

112,32

(tnn'ildw Roten ........

20.337

20.417

pronju lidie Roten.......

16.382

16.442

fcollanbiltbe Rjten.......

168.01

163.69

ätaltenndie Roten........

22,04

22,12

Rorroegilche Roten.......

111,88

112,32

Leunch-Lesterretch, i 100 Cdiflllng

53,00

59.00

Rumaniidte Noten.......

2.482

2.502

Lchwebildte Roten.......

111.98

112.42

din>ruer Roten........

80.61

80.93

Lpaniiche Roten........

43.51

43.69

T'chechoilowaltiche Roten.....

12.382

12.442

Ungariute Roten

72.95

73.25

15 April

16 April

Amtliche Dotierung

Amtliche Dotierung

<*elO

23nei

Gelb

»del

«mH.» Non.

168.30

163.64

168.38

168.72

Bu'n.-AtreS

1.442

1.446

1,4-9

1,459

t*rfi. Sntro

58,31

58.43

58.315

58.335

Gbrifttanxi -

112,17

112.39

112.17

112,39

.»DBenbag.n

112,18

112,40

112,16

112,38

eio.lDDlm

112,26

112.48

112,27

112.49

ßebingford.

10,556

10.576

10.55

10.57

tjtalten . . .

21,96

22,00

21,965

22.005

London. . .

20,381

20,421

20.382

20.422

Rennort . .

4,195

4,203

4.0955

4,2035

Parts. .

16.396

16,436

16,40

16,44

ecb roeti.

80,80

80,96

80.82

80,98

6öa trn . .

43.51

43.59

43.11

43,15

Japan . . .

2.073

2,077

2.073

2,077

Hio de CTm.

0.307

0,309

0,303

0,305

Wien in D-»

Ceft. abgert

58.985

59.105

59,99

59,11

Prag . - .

12.424

12.444

12,425

12,445

Beltrad . .

7,378

7,389

7.378

7,392

9>uoap:ft . .

73.125

73.265

73,12

73,26

ibui orten

3,042

3.048

3,042

3.048

yifiabon .

18,85

18,89

18,85

18,89

Tanvg . .

81.51

81,77

81,51

81,67

Konst nnn.

1.784

1.789

1.784

1.799

Ätben

5,44

5,49

5,44

. 5,45

ftcnaoa

4,192

4,200

4.192

4.200

Uru uan .

2.717

2,723

2.697

2.703

iatro

20.91

20,95

20,905

20,945