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nd Handelskammer 5 Auswärtige Amt, das um und die Reichskanzlei dichtet: „Nachdem der vor ,n Deutschland und .Handelsvertrag von enehmigt wurde, schein . Zeit die JnstchstM des
he Rachrichten. asSenferZollfrie» nen, das von Abgeordnete, der Konservativen Lolts. de, ober mit den Stimmen mmumsten. des Zentrums, r Mehrheit der Deutschen Beratung Annahme fand.
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> n i n g Hot den Vorsitzenden ich'-togsfraktion Reichstags- s ohren anläßlich der W. sjahrcs telegraphisch seine
Ditte an die Hörerschaft. , Dundes in den gegen- ien und lultureLen M itersti'chen.
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Vertrages deutscherseits nachdrücklichst werter 3U fördern, damit der anormale Zustand bes 3 o 111 r i e g e s zwischen den beiden wrrt- schaftlich so eng aufeinander angewiesenen und ver- bundenen Völkern baldig st beendet wird. Im Einblick auf die von uns wiederholt vorgetragenen gewichtigen Gründe bitten wir dringend, den Handelsvertrag baldigst dem Reichstag zuleiten zu wollen."
Aus aller Welt.
Sine Gedenkfeier für Ludwig windthorsl.
zur Verfügung stellte, gefiel ebenfalls allgemein. Herr und Frau Eckstein tanzten in den Dor- führungspausen einen Tango und einen Englisp Walz. Fräulein 3lfg 2 a h n und Herr Karl Bruck fangen ein Schlagerlied aus Ralph Be- natzkis erfolgreicher Iazz-Operette ..Weine Schwester und ich". Unter groher Anteilnahme der Besucherinnen gelangten einige Kleider zur Verlosung. D.c Darbietungen fanden verdienten, herzlichen Beifall.
Kreistag in Büd ngen.
bd. Büdingen. 14.März. Die diesjährige ordentliche Sitzung des Kreistages des Kreises Büdingen fand heute unter dem Vorsitz des Kreisdirektors Dr. Gähner in Anwesenheit von 20 KreiStagsabgevrdneten hier statt.
An Stelle des aus dem Kreistag auSgeschie- denen Herrn M o r h e n n (Hirzenhain) wurde Schlossermeist-er Otto G r o m (Ortenberg) als Mandatsnachfolger eingeführt und verpflichtet.
Die Rechnung der KreiSkasse für
1 929. die bei 591 867.97 Mark Einnahmen und 504 938.94 Mark Ausgaben mit einem Ueberschuh von 87 029,03 Mark abfchlieht. sowie die Rechnung des Kreiskinderheims in Bingenheim wurden genehmigt, ebenso sand der Derwaltungs- bericht des Kreisausschusses über das Rj. 1929 Zustimmung und wurden die Kreditüberschreitungen im Betrage von 50 238,14 Mark bewilligt.
Anschließend wurde der Voranschlag deS Kreises Büdingen für daS Rj. 1931, der in der Detriebsrechnung in Einnahme und Ausgabe mit je 516 890 Mark (im Vorjahre 530 531 Mark), in der DermögenSrechnung in Einnahme und Ausgabe mit je 87 664,03 Mark (im Vorjahre 70 301,76 Mark) abfchlieht. beraten und debatteloS genehmigt.
Ein Antrag des KreisauSschusseS auf Streichung der Häutevergütung wurde abgelehnt und die von dem Minister des Innern vor geschlagene Tarifänderung mit Stimmenmehrheit angenommen. „
Einem Gesuch um definitive Anstellung eine# Kreisangestellten wurde mit Stimmenmehrheit entsprochen.
Großfeuer im Kreise Wehlar.
** Rückkehrin die Garnison. Am Sams- tagabenb traf unser Bataillon, vom Winterschlehen auf dem Truppei Übungsplatz Ohrdruf kommend, kurz nach 19 Uhr auf dem hiesigen Bahnhof ein. Gegen 20.30 Uhr erfolgte, nachdem der Militärzug entladen war, der Abmarsch von der Bahn noch den Kasernen, wobei wiederum eine riesige Menschenmenge dem Bataillon das Geleite gab.
•’ Schweres Autounglück. Am Samstag gegen 13 Uhr ereignete sich auf dec Marburger Strahe im Bereich der Gemeinde Wieseck, zwischen Möserstrahe und Lichtenauer Weg ein schweres Autounglück. Das Personenauto der Firma Spieh 8- Co.. Chemische Fabrik in Wihenhausen, das nach Wiesbaden unterwegs war. kam durch Versagen der • Steuerung von der Fahrbahn ab und rannte gegen einen Baum. Der Wagen wurde bei dem Anprall stark beschädigt und muhte abge- schleppt werden. Don den Insassen wurde der Fahrer am Kopfe leicht verletzt: er konnte nach Anlegung eines Verbandes durch Dr. Schmidt (Wieseck) die Heimreise an treten. Die Mitfahrerin, Frau Helene Simon aus Wihenhausen, erlitt einen Armbruch, Kopfverletzungen und Prellungen am linken Dein: sie muhte durch die Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz in die Chirurgische Klinik gebracht werden.
** Ein „fet 1 er" Diebstah l. In der Nacht zum Sonntag wurden in Okarben (Kreis Friedberg), wie wir von der Landeskriminalpolizeistelle in Giehen erfahren, bei dem Hofpächter Wendel aus dem Schweinestalle zwei fette Schweine gestohlen, und auf der an die Stallungen angrenzenden Weide geschlachtet und ausgehauen. Die Eingeweide der Tiere ließen die Spitzbuben zurück, mit allen übrigen sichren sie auf einem Auto auf und davon. Die polizeilichen Nachforschungen sind im Gange.
"Modenschau im Kaufhaus Hansa. Während der letzten Tage der vorigen Woche sanden im Kaufhaus Hansa Modevorsührungen statt, die sämtlich sehr gut besucht waren. Die Damen brachten den Vorführungen, wie auch den unterhaltenden Darbietungen alle Aufmerksamkeit entgegen. Die Veranstaltungen waren geschickt inszeniert und unterhielten das Publikum auf das beste. Musik der Kapelle aus dem Cafe Astoria leitete jeweils die Vorführungen ein, Karl Bruck vom S.adttheater als Conferencier schuf in seiner flotten Art sofort den nötigen Kontakt und erwies sich auch für die Folge als ebenso humorvoller, wie sachverständiger Cicerone der Damenmodenbranche. Die Schau brachte die neuesten Schöpfungen der Danienmoden-In- dustrie in einer Vielfältigkeit, die sicher viele der Besucherinnen etwas überraschte. Vom einfachen Strahenkleid ans Tweed (Marke .,Seltersweg auf und ab", wie Herr Bruck ergänzend bemerkte) über den Mantel, Kombination und Complet, über das duftige Frühlingskleid aus Hellen, bunten Stoffen, bis zum Gesellschaftskleid in ganz grohem Stil, wurden alle Variationen gezeigt, die oft genug die zum Teil sehr berechtigte Bewunderung hervorciefen. Tatsächlich waren viele Kleidungsstücke dabei, die durch ihre oft bestechend einfache und doch überaus eindrucksvolle Form und Machart, dem Zug zur Sachlichkeit, dec dec Gegenwart eigen ist, Rechnung trugen und dabei in geschmacklicher Hinsicht auch sehr verwohnten Ansprüchen gerecht zu werden vermochten. Es ist nicht möglich, auf einzelne dieser Modeschöpfungen näher einzugehen, die sicherlich manchen lebhaften Wunsch wach werden liehen, erwähnenswert war im Zusammenhang damit die sorgfältige Auswahl, die in bezug auf Hut. Strumpf, Schuh und Schmuck getroffen wurde. Farnerschmuck, den die Firma Hirz
In der Begründung des Urteils über die Klage des Handelsvertreters Wilh. H e n g st in Giehen gegen das Steuerdiktat des Staatskommissars für Giehen — bergt unseren Bericht in der Ausgabe vom vorigen Samstag — wird u. a. ausgeführt:
Die Klage geht von der Voraussetzung aus. daß Anordnungen eines auf Grund des Gesetzes zur Sicherung der Haushaltsführung der Gemeinden vom 11. Dezember 1930 bestellten Staatskommissars überhaupt anfechtbar sind. In der Klagebegründung sind Ausführungen über die Frage, ob und in welcher Weise die Anordnungen des Staatskommissars anfechtbar sind, nicht enthalten.
Das Gesetz zur Sicherung der Haushaltsführung der Gemeinden vom 11. Dezember 1930 enthält
keine Bestimmung über die Einlegung eines Rechtsmittels gegen die Anordnungen des Siaatskommisfars und über den Rechtsmittelzug.
Infolgedessen konnte dec Standpunkt vertreten werden, dah eine Zuständigkeit der Verwaltungs- .gerichte, und damit die Möglichkeit eines 03er- waltungsstreitverfährens, nicht gegeben ist. da nach Artikel 1 des Hessischen Verwaltungsrechts- Pflegegesetzes vor die Derwaltungsgerichte nur diejenigen Streitigkeiten gehören, die nach Vorschrift des Verwaltungsrechtspslegegesehes oder anderer Gesetze im Derwaltungsstreitverfahren zu erledigen sind.
Die Frage, ob die Beschlüsse deS Stadtrats nach dem Gesetz vom 11. Dezember 1930 durch die Anordnungen des Staatslommissars „erseht" werden, ob dieser also gewissermaßen als Vertreter des Stadtrats handelt und ob demzufolge seine Anordnungen in dec gleichen Weise angefochten werden können, wie die Beschlüsse des StadtratS (Artikel 93 Städteordnung),- kann offen gelaffen werden. Dasselbe gilt für die Frage, ob aus der Tendenz und aus der Fassung des Gesetzes vom 11. Dezember 1930 hervorgeht, dah dec Staatslvmmissar nicht als Vertreter des Stadt- bzw. Gemeinderats in Erscheinung tritt, dah er vielmehr, von dem Minister des Innern auf Grund gesetzlicher Vorschrift bestellt, als Organ der autoritativen Staatsgewalt in seinen Entschließungen selbständig handelt und dah demzufolge seine Anordnungen als Ersah für Stadtratsbeschlüsse bindend sind, ohne dah
ZJ Weidenhausen (Kreis Wetzlar), 16.März. Gestern gegen 21.30 Uhr brach hier ein Groß- feuer aus, dem die Hofreile des Schankwirts Johannes Kuhl zum Opfer fiel. Das Feuer entstand in einem Holzschuppen hinter dec Scheune und verbreitete sich mit großer Schnelligkeit über die Scheune, ein Stallgebäude und das Wohnhaus. Außer der hiesigen Feuerwehr waren alsbald die Wehren aus fünf benachbarten Gemeinden und die Motorspritze der Stadt Wetzlar an der Brandstelle. In der Hauptsache wurde der Brand durch die Wetzlarer Motorspritze bekämpft, die gewaltige Wasser massen aus dem Brandweiher auf die Brandstelle schleuderte. Nur hierdurch wurde vermieden, daß die stark bedrohte Hofreite eines Nachbars, die von den Bewohnern bereits geräumt war, dem Feuer eben- falls zum Opfer fiel. Der Holzschuppen, die Scheune und das Stallgebäude find vollständignieder- gebrannt. Don dem Wohnhaus steht nur noch das massive Gerippe. Das'Vieh tonnte gerettet werden. Die Erntevorräte, sowie der größte Teil des Mobilars sind mit verbrannt. Der Schaden soll durch Versicherung gedeckt fein, lieber die Ent- stehungsursache ist bis zur Stunde nichts Näheres festgestellt worden.
Oie Wetterlage.
Aus der proviuzialhauvtstadi.
Giehen, den, 16.März 1931. 1
Oie (Semeindearbeiter-Löhne im Rhein Main-Gebiet.
Der Rhein-Mainische Bezirtsarbeitgeberver- band der Gemeinden und Kommunalverbände, dem auch die Stadt Giehen als Mitglied angehört, kündigte das am 31. März 1931 ablaufende Lohnabkommen zu diesem Termin. Die zwischen dem Arbeitgeberverband und den Arbeitnehmergewerkschaften gepflogenen Verhandlungen wegen Herabsetzung der Lohne verliefen erfolglos, so dah die Bezicksschiedsstelle zur Entscheidung angcru- fen werden muhte. Von der Dezirksschiedsstelte wurde nun in den letzten Tagen ein Schiedsspruch gefällt, nach dem sich der Lohn in der Spitze um etwa 6,5 Prozent ermäßigt. Ob dieser Schiedsspruch von den Parteien angenommen werden wird, ist noch nicht entschieden.
Bornotizen.
— Tageskalender für Montag. Oberhessischer Kunstvcrein: Mitglieder-Dersamm- lung 18 U&r. Stadthaus Bergstraße, Saal Ar. 6. — Kausm. Verein und Ortsgewerbeverein, Vortrag „Ein Abend frohe Kunst" von Emil Kühne (Berlin), 20 illjr, Reue Aula der Universität. — Allgemeiner Deutscher Frauenverein: Vortrag „Die Bedeutung des Musikunterrichts in Haus und Schule für unsere Kinder" von Hedwig Spohr, 20 15älhr Stu^er.te. he.m, Leihgesterner Weg. G:e■ steuer Lesehalle-Verein: Mi g..ederrersammlung, 18,15 ilfjv, Universitäts-Bibliothek. — Lichtsviel- haus, Bahnhofstraße: „Die Alpen", 14,15 illjr, „Die Privatsekretärin" ab 16 illjr.
— Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Morgen Dienstag, 20ilhr, Erstaufführung von Klabunds Spiel zu Dreien
3i V Z". Spielleitung Dr. Karl Ritter. — Sonntag, 22. März, Gastspiel der Weintraubs-Synco- pators. 11.30 ilejr in Verbindung mit dem Goethe- bund als Morgenveranstaltung: 18.30 ilhr als Fremdenvorftellung mit neuem Programm.^ Die Intendanz hat das bekannte deutsche Iazz- vrchester „Die Weintraubs Syncopators" für ein zweimaliges Gastspiel verpflichtet, um allen Theaterbesuchern, vor allem auch den auswärtigen, Gelegenheit zu geben, diese „Iazz-Shrn- phoniker" zu sehen und zu Horen.
— Der Goethe-Bund hat, wie man uns schreibt, zusammen mit dem Stadttheater für den dritten Tag im Kammerspiclzyklus am kommenden Sonntagvormittag das bekannte Orchester der Weintraubs Syncopators zu einer musikalischen Bühnenschau eingelabcn. Die Weintraubs haben erkannt, daß die Konzertbesucher nicht nur hören, sondern auch etwas sehen wollen.
I Deshalb haben sie für jeden Augenblick ihres Oluf» 1 tretens einen neuen unerwarteten Einfall. Beifall belohnt sie überall. So wird auch das Gießener Gastspiel der Küstlertruppe seine Wirkung nicht verfehlen. (Siche heutige Anzeige.)
— Der Gießener Lesehalle-Verein hält am heutigen Montag, 18.15 Uhr, in der Universitäts-Bibliothek seine ordentliche Mitgliederversammlung ab.
— Der Allgemeine Deutsche Frauen- verein, Ortsgruppe Gießen, und die Frauen- gruppe des Reichsoerbandes Deutscher Tonkünstler und Musiklehrer Gießen veranstalten heute, Montag, 20.15 Uhr, im Studentenheim einen Vortragsabend. Frau Hedwig Spohr wird über die „Bedeutung des Musikunterrichts in Haus und Schule für unsere Kinder" sprechen. (Siehe Anzeige vom Samstag.)
sie den Anfechtungsgruirdsätzen der letzteren unterliegen, daß also die Tätigkeit des Staatskvm- miffars ein Akt der Staatshoheit ist, die eine actio popularis in keinem Falle zuläht.
Selbst wenn man sich auf den Standpunkt stellen würde, daß die Anordnungen des Staats- komrniffars in gleicher Weise angefochten werden konnten, wie die Beschlüsse des Stadtrats, so wäre trotzdem eine Klage unzulässig.
Das Anfechtungsrecht des einzelnen auf Grund des Artikels 98 der Städteordnung wird durch das öffentliche Interesse ausgeschlossen. Aach der feststehenden Rechtsprechung de» verwattungs- gerichtshofes wird dem einzelnen Beteiligten trotz feines eigenen persönlichen Inlereisc» die selbständige Befugnis zur Anfechtung eines Stadtratsbeschlusses unler allen Umständen dann versagt, wenn dieser gleichzeitig da» öffentliche Interesse berührt. Derjenige, der sich durch einen derartigen Stadtratsbcschluß in seinen Rechten verletzt glaubt, hat kein selbständige» Ansech- tungsrecht, er kann vielmehr zur Wahrung seiner« Rechte nur da» (Eingreifen der übergeordneten Behörde anrufen, d. h. den weg der Dienft- bcschwerde beschreiten.
In vorliegendem Falle handelt es sich um die Erhebung von Steuern, so daß das öffentliche SntereHe in weitest gehendem Maße berührt wird (Entsch. d. VGH. Dd. VI S. 106).
Aber auch au« anderen Gründen muhte mc Klage als unzulässig z u r ü ck g e w i e s e n werden. Der Klageantrag tautet auf ..Feststellung" einer öffentlich-rechtlichen Verpflichtung des Klägers. Die hessischen Verwaltungsgesetze kennen aber nicht die Zulässigkeit einer generellen Fest- stellungsllage. In allen Derwaltungsstrettsachen kann Gegenstand des Einspruchs und der Klage nur die einzelne streitige Leistung bzw. Verpflichtung sein. Cs kann aber nicht darüber hinaus eine Leistung oder Verpflichtung für die Zukunft als unzulässig festgestellt werden (vgl. Entsch. d.VGH. Dd.7 S.113).
Da sich somit, der erhobene Anspruch von vor nhereinalsun zulässig herausstellte, konnte er gemäß Artikel 44 des Derwaltungs- I rechtspflegegesehes durch Bescheid zurück- I gewiesen werdest.
Feier ihr Ende.
Schwere Bluttat von Einbrechern.
AlS am Sonntagnachmittag die in der Hansa- straße iu Hamburg wohnhaften alteren Eheleute Drünnlein von einem Ausgang heimkehrten, überraschten sie im ersten Stockwerk drer Einbrecher. Diese gaben sofort auf das Ehepaar mehrere Revolverschüsse ab. Die Frau war sofort t o t. Der 60 Iahre alte Ehemann erhielt einen schweren Bauchschuß. Es gelang einen der Burschen festzuneMen. ^ handelt sich um einen 30 Iahre alten, angeblich in Wien geborenen Kellner Wagner. Man fand bet ihm Münzen, die aus einem Einbruch stammen, und 230 Mark in bar.
Der wandernde Berg in den Savoyer Alpen.
Der Erdrutsch in den Savoyer Alpen hat noch nichts von seiner Gefährlichkeit verloren. Immer noch ziehen die ungeheuren schwarzen Erdmassen dem Tale zu und begraben alle«, was sich in den Weg stellt, unter sich. Die Lawine, die stellenweise eine Dicke von 15 Meter erreichte, teilte sich in vier Arme und seht nun ihren Abstieg fort. Am gefährlichsten ist dec Arm, der sich O-qen die Gendarmerie von Chatelard zu bewegt. Die Gen- darineriegebaude wurden bereits geräumt. B.sher ist eine Strecke von citoa zwei Kilomeier von dem wandernden Berg zurückgelegt worden. Trotz aller Bemühungen und Anstrengungen, d.e seit 48 Stunden ununterbrochen gemacht werden, ist es nicht gelungen, die am meisten bedrohten Gebiete zu schuhen. 'Auch die Hoffnung, daß die gesprengte Brücke die Erdmassen in unbewohntes Geb et ab» leiten würde, hat sich nicht erfüllt. Die vier großen Lawinen haben je ein Ausmaß von über 300 Meter Lange und fast 103 Meter Breite. Heber 300 Arbeiter sind damit beschäftigt, die langsam vorrückmden Erd- und Schlamm ff en a b z u 1 e n - k e n. In der Rähe des Do^.es Granges ist ein Bauerngehoft von den Erdmassen fort gerissen wurden. Es wurde mit dec Räumung des Dorfes Rcquins und ein'gec Häuser des Dorfes La Motte begonnen.
Ein Ehepaar in der Wohnung verbrannt.
In einer Wohnung des Gutshauses in Dubrau (Schlesien) brach in der Rächt Feuer aus. Als die Feuerwehr nach den ersten Löschversuchen mit Gasmasken in die Wohnung eindrang, die von dem hochbetagten Ehepaar Smyra bewohnt wurde, waren die beiden alten Leute bereits Opfer dec Flammen geworden. Das Feuer ist wahrscheinlich durch äleberheizen des Ofens entstanden.
Die lettischen Seehundjäger gerettet.
Am Samstagabend sind neun der seit Tagen ver- schollenen Seehundjäger auf Booten nach der Insel Kühno z u r ü ck g e k e h r t. Acht weitere Jäger konnten sich zur selben Zeit auf die Insel Runoe retten. Es wurde sestgestcllt, daß vier weitere Fischer sich vermutlich außer Gefahr in der Nähe berJet» . tischen Küste befinden. Fünf noch fehlende Säger konnten am Sonntag auf einer Eisscholle durch ein Militärflugzeug ermittelt werden. Sic wurden mit Brennholz und Streichhölzern versorgt. An Lebensmitteln litten sie keinen Mangel, da sie in der Zwischenzeit Seehunde erlegen konnten.
Dec Reichsbund der höheren Beamten hat dem Reichskanzler eine Denkschrift über die Auswirkungen der Gehaltskürzung und der Preis- fenkung überreicht und gebeten, die bei der letzten Besprechung zwischen der Reichsreg.erung und der Beamtenschaft im Dezember v. I vereinbar e A u s ° fvrache über die beamtenpolitische Lage boldmog- ichst anzusetzen. Die Denkschrift enthält reichhaltiges Material über die vom Rcichsbund der höheren Beamten in den letzten Monaten in rund 130 Be- richtsgemcinden durchgeführte Preiskontrolle und lenkt die Aufmerksamkeit der Reichsregierung auf neuerdings wieder f^r starke Angriffe auf das Be» rufsbeomtentum.
Aristide Briand feiert das Jubiläum seiner 25jährigen Tätigkeit als Minister Am 14 März 1906 trat Driand, der damals 43 Iahre alt war. zum erstenmal in eine Regierung ein. Seit diesem Zeitpunkt hat der jetzige Minister 2 5 v e r s ch i e d e n e n M int st c- rien angehört und ist elsmal Minister - Präsident gewesen. Am häusigsten war er Außenminister, nämlich nicht weniger als 16mal.
Die Klage gegen das Gießener Steuerdiktat
Die Llrteilsbegründung.
Der 40. Todestag Ludwig Wmdthorsts, Zentrumsführers aus der Zeit Bismarcks und des Kulturkampfes, wurde am Sonntag in Hannover feierlich begangen. Arn 2°r""ttag.versammelten sich in der Marienkirche, tn dcr Wmdt- horst begraben liegt, die katholischen Vereine, um an einem feierlichen Gedächtnisamt teizunehmeu. Am Rachmittag fand im ..Katholischen ©aal der Stadlhalle die GedächtnisfeierJtatt an der u. a. der Bischof von Hildesheim, Dr. Rikolaus Bare». Minister a. D. Dr. Bell, der Preußische Landwirffchaftsminister Steiger Reicystags- vizepräsident ©Her, ber Führer der Bayenschen Dolkspartei, Prälat Leicht u. a. teünabmciL Dischof Dr. Bares erklärte, daß Windthorsts Geist und Gedanken eingegraben seien in das Herz jedes Katholiken, als des siegreichen Sichrers in schwerem Kampfe und des Verteidigers des christlichen Staatsprinzips. Wie im Geburtsjahr Windthorsts 1812 die Flammenzeichen von Moskau leuchteten, so leuchten jetzt wieder die^lam- menzeichen des Bolschewismus. D:r Trist Windthorsts müsse die Kämpfer gegen den Bolschewismus erleuchten zum Kampfe für Saterland und Volk. Reichsminister a. D. Dr. Bell hielt die Festrede. Mit musikalischen Vorträgen nahm me
Otfo!lttnlo$.0 neuer <>hai& oeaeerL »worxiaeoedectt. »Reflex
* Schnee c- Oreupem e Neoei K Qr-ittjr (Q)windjtiiie.«O-« seh» leichter Ost massiger Suasudwesi Q stürmischer «orswest Die Pfeile fliegen mit dem wmde Pie oe.oen lUhonen Menenden Uhlen gehen die Temperatur an Pie Urnen verbinden Orte mH gleichem auf Meeresniveau umgerechneten Luftdruck
Wettervoraussage.
Heber Skandinavien hat sich ein Hochdruckkem entwickelt, der seinen Einsluß weiter südlich geltend macht und auch für unseren Bezirk wetterbestimmend ist. Somit erhalten wir meist kontinentale Luftzufuhr, so daß das schöne Wetter vorerst anhält. Die Erwärmung macht tagsüber weitere Fortschritte, wäh- rend in der Nacht infolge ungehinderter Ausstrahlung noch leichter Frost zu erwarten ist. Späterhin werden allerdings die vom Ozean heranrückenden Störungen sich durch Aufzug hoher Bewölkung bemerkbar machen.
Aussichten für Dienstag: Stellenweise dunstig, sonst vielfach heiter, trocken, nur noch leichter Nachtfrost, tagsüber kräftige Erwärmung.
Lufttemperaturen am 15. März: mittags 8 Grad Celsius, abends 2,4 Grad: am 16. März: morgens — 0,4 Grad. Maximum 8,4 Grad, Minimum —1,4 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 15. März: abends —0,6 (Brat); am 16. März: mor» gens — 0,6 Grad Celsius.
Schöne weiße Zähne: Chlorodont «^><»


