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Eine neue Bcucke uixt txm 2lu in Uganda wurde feierlich von dem Gouverneur von Kenya eröffnet der den ersten Zug über die Drücke fuhr. Die Drücke befindet sich in der Rähe deS Diktoriafees und eröffnet den westlichen Teil Uganda- für den Eisenbahnverkehr. Die Drücke ist die einzige, die den 2lil südlich von Ehartum überquert. Ihre Daukosten belaufen sich auf 1 440 000 Mark.
biS zu 1 .00 M k. zwar erwogenwor [ei. daß man jedoch von einer Aenderung des bestehenden Zustandes abfehen müsse, da hierdurch beträch l cheE niahmeausfälle entstehen würden, die mangels einer entsprechenden Cinnahmevermehruna nur durch eine a 1 l - gemeine Tariferhöhung wettgemacht
bis zum IQ Jahre dürfen Sie für die empfindliche Haut Ihres Kindes nur die milde NIVEA KINDERSEIFE verwenden. Nivea-Kinderseife wird nach ärztlicher Vorschrift hergestellt; schonend dringt der reiche Schaum in die Hauiporen ein und macht sie frei für eine 60Pfg. gesunde ti kräftige Hautatmung.
An rauhen Tagen, beim Wintersport NIVEA* CREWE Und zwar vorher einreiben, bevor Sie In die rauhe Luft hinausgehen. Nivea- Creme dringt vollkommen In die Haut ein. ohne einen Glanz zu hinterlassen. Sie kräftigt und belebt die Haut und macht sie widerstandsfähig gegen Wind und Wetter. Reiben Sie auch allabendlich vor dem Schlafengehen Gesicht und Hände gründlich mit Nivea-Creme ein. Mit Freuden können Sie dann Immer wieder feststellen, wie weich und geschmeidig Ihre Haut sich und wie gesund, wie jugendlich Sie aussehen. Ersetzen können Sc nicht, denn es gibt keine andere Hautcreme, die Eucerit enthält
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Besonder- angenehm war eS am vorigen Sonntag den zahrttcitnchmern, bah der Kraftomnibus mittels einer Heizeinrichtung auf der Fahrt gut durchwärmt war. Auch am nächsten Sonntag wird der Omnibus geheizt fein. Mau beachte die heutige Anzeige.
•• Deutschnationaler Handlungsgehilfen-Derband. Man berichtet, un»; Unter der Leitung deS Sachbearbeiters für De» tricbsräteangclegenhciten im DHB.. Koepp, Berlin, veranstaltete die Ortsgruppe Gießen im Deutschnalionalen Handtungsgehilfen-Derband einen Schulungsabend für ihre Mitglieder in den Detriebsvertretungen. An einen einleitenden Dor» trag über das Betriebsrätegesetz und die Bedeutung der Betriebsräte in der Wirtschaft schloß sich eine Aussprache in Form einer ArbeitSge» mcinschaf t an Alle von den Anwesenden au'gewvr» fenen Fragen aus der Praxis wurden einer eingehenden Besprechung unterzogen und die entsprechenden AechtSfragen aus dem Detriebsräte- gefetz erläutert. Der Leiter verstand eS. daS schwierige und umfangreiche Gebiet in klarer und allgemeinverständlicher 'Form zu behandeln.
Das neue Präsidium
der Handelskammer (Stehen.
In der gestrigen ersten JahreSfiyung der Industrie- undHandelskammerGiehen wurden durch Zuruf einstimmig, gewählt: Herr Zigarrenfabrikant Ludwig Rinn als Dor sitzender, die Herren Kommerzienrat Gustav Ramspeck und Dankdircktor Ludwig Griehbauer als stellvertretende Vorsitzende, und Herr Kaufmann Karl R ö h r als Rechner. Der bisherige stellvertretende Dorsihende. Herr Kommerzienrat Adolf K l i n g s p o r . der durch Krankheit am Erscheinen verhindert war. hat die Kammer wissen lassen, dah er wegen seines Gehörieidens in Zukunft keinerlei Amt in der Kammer mehr bekleiden könne.
Taten für Lamstag, 17 Januar
Sonnenaufgang 7,58 Uhr; Sonnenuntergang 16,23 Uhr. — Mondaufgang 7,49 Uhr; Mond- unter gang 14,30 Uhr.
1600 der spaniiche Dramatiker Don Pedro Ealdcron de la Darca in Madrid geboren; — 1706. der amerikanische Staatsmann Benjamin Franklin in Doston geboren; — der Politiker Ludwig Windhorst in Osterkappeln geboren.
Pornotizen.
— Tageskalender für Freitag. Stabt- lheater: „Der Widerspenstigen Zähmung", von 20 bis 22.30 Uhr. — Christengemeinfchaft: Vortrag „Der unbetannte Schiller und die Gegenwart". 20.15 Uhr im Horsaal 51 der Universität. — Bund für djrift- liche Erziehung in Haus und Schule: Familienabend 20 Uhr im Iohannessaal. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße^ „Das Flotenkonzert von Sanssouci". — Ästoria-Lichtspiele: „Der geheimnisvolle Kavalier" und „Der fatsche Freund"
— 21 u s dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Heute um 20 Uhr Erstausführung des Lustspiels „Der Widerspenstigen Zähmung" von Shakespeare in neuer Inszenierung. Spielleitung Peter Fassott Mitwirkende: Damen: Schwend. Wal- ther°Lederer. Wielander; Herren: Bruck, Fassott. Hauer, Hub, Linkmann, Nieren, Schelcher, Votck, Wesener, Zingel. Morgen. Samstag, 15.45 Uhr. als Schülervorstellung zu kleinen Preisen: „Der Widerspenstigen Zähmung" von Shakespeare.
— Vom Konzertoerein wird uns geschrieben: Das nächste 2lbonnementskonzert am 22. Januar im Stadttheater ist wieder ein Orä-ester- konzert. Daß es möglich geworden ist, für dieses und das im März folgende dritte Orchesterkonzert unser Darmstädter Landestheaterorchester zu gewin. nen, wird allseitige Zustimmung erfahren Die Leitung liegt wieder in den Händen unseres Um- oersitätsmusikdirektors Dr. Temesväry Das Programm bringt Werke von Richard Wagner und von Bruckner. Von Wagner die Ouvertüre zum Fliegenden fioUänber und das Siegfried-Idyll Von Bruckner die früher hier schon einmal gehörte und mit so großem Beifall aufgenommene 4., die „romantische" Symphonie. Programm und Ausfuh- renbe lassen also wieder einen festlichen Abend erwarten! Das Konzert beginnt pünktlich 19 30 Uhr, da die Darmstädter unbedingt noch den Abendzug erreichen müssen. Die Saaltüren bleiben nach Beginn des Konzerts geschlossen, lieber den Termin des noch aufgeschobenen Orgelkonzerts von Günther Ramin wird demnächst berichtet werden, da die Verhandlungen darüber vor dem Abschluß stehen. Für das Konzert am 22. Januar ist die erste Karte der jetzt fälligen dritten Rate des Abonnements gültig. Näheres in den Anzeigen.
- Familienabend der LukaS gemeinde. Am Sonntag, 20 Uhr, wird die Lukasgemeinde in ihrem Saale wieder einen Familienabend veranstalten Als Redner wurde der bekannte Kenner des oberhessischen und besonders auch des Gießener VollStumS. Amts- gerichtsrat Franz Gros, gewonnen Er totrb über das Thema „Aus Gießens alten Straßen und Gassen" sprechen. Mit musikalischen Darbietungen wird die Veranstaltung eingeleitet und beschloßen werden. Näheres in der heutigen Anzeige. , .
— Der Obst- und Gartenbauverein Gießen veranstaltet am Sonntag, 15 Uhr, einen Vortrag im Saale des Hotel Hopfeld. Obstbau- Oberinspektor Mazarin - Worms spricht über „Steigerung des Stein- und Beerenobstanbaues". Näheres in der heutigen Anzeige
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** Fremdenvorstellung im Gießener Stadttheater. Man schreibt uns: Arn Sonntag, 18 Januar, bringt der Spielplan der regelmäßigen sonntäglichen Fremdenvorstellungen des Gießener Stabttbeaters eine Komödie des Engländers St. John Ervine zur Aufführung „Die erste Frau Selby. eine Gesellschaftskomödie, die bisher nur stärkste erfolge erzielte Die Spielleitung hat W Bäuerle, die Titelrolle spielt Maria Koch. Die Intendanz macht darauf aufmerksam, daß diese Komödie zum letztenmal zur Aufführung gelangt. Beginn 18 30, Ende 20 30 Uhr. — Die geschlossene Vorstellung am Sonntag „Robert und Bertram" beginnt bereits um 1 4 U h r (nicht 14.45 Uhr).
Die neuen Realsteuersatze und die Termine zur Entrichtung der verschiedenen Real- fteuerraten werden von der Stadtverwaltung im Anzeigenteil unseres heutigen Blattes bekanntgegeben. Die Steuervflichtiaen feien auf diese Bekanntmachung besonders hingewiesen.
•• Winterfport-Omntbussahrt der Gießener Dost nach dem Hoherods- köpf. 3m heutigen Anzeigenteil gibt das Gieße- ner Postamt bekannt, daß auch am nächsten Sonn- tag wieder ein Kraftomnibus ber Reichspost von Gießen nach dem Winterfportaebiet auf dem Hoherodskopf verkehrt. Diese Wintersport-Fahrmöglichkeit hat bisher starken Anklang bei den Wintersportlern gefunden, und sie dürtte sicherlich mich f’-r den nächsten Sonntag begrüßt werden
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Wettervoraussage.
Durch die nördlichen Tiesdruckstörungen hat sich über Deutschland eine Westströmung entwickelt, welche zu Temperaturanstieg führte, so daß die heutigen Morgenwerte überall über dem Gefrierpunkt lagen und im nordwestlichen Teile des Reicher schon bis zu 7 Grad angestiegen sind. Auch Niederschläge traten in Form von Regen auf. Der Zustrom milder ozeanischer Luft hält vorerst an, wodurch der Witterungscharakter unbeständig bleibt Ferner treten bei wechselhafter Bewölkung zeitweise Regenfälle auf. Die Temperaturen liegen nachts über Null und steigen weiter an.
Aussichten für Samstag: Temperaturen über Rull, wechselnd bewölkt mit mehr schauerartigen Riederschlägen, westliche Winde.
Aussichten für Sonntag: Fortdauer des unbeständigen Wetters.
Lufttemperaturen am 15. Januar: mittags —1,5 Grad Celsius, abends 0 Grad, am 16 Januar: morgens 4- 1,5 Grad. Maximum + 1,7 Grad, Minimum 0 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 15 Januar: abends — 1.4 Grad; am 16 Januar: morgens — 1 Grad Celsius. — Niederschlag 0,2 mm. — Sonnenscheindauer drei Viertelstunden.
Amtliche Dintersportnochrichten.
Vogelsberg, Hoherodskopf: Bedeckt, — 4 Grad, 30 cm Pulverschnee; Ski und Rodeln gut bis sehr gut.
Sauerland, Winterberg: Rebel, — 1 Grad, 38 cm Schnee, verharscht; Ski und Rodeln gut
Schwarzwald, Feldberg: Leichter Schneefall, — 6 Grad 30 cm Schnee: verharscht; Ski und Rodeln sehr gut.
Alpen, Garmisch - Partenkirchen: Bewölkt, —6 Grad, 12 errt Schnee; Ski und Rodeln sehr gut.
Aus der prvvlnzialbuuptstad«
Gießen, den 16. Januar 1931.
Reichsbahn und Preisabbau.
Vom Verband reisender Kaufleute Deutschlands wird uns geschrieben:
Ein Pfund Zucker kostet 28 und nicht 30 Pf., ein Pfund Salz 6 und nicht 10 Pf. Für eine Fahrkarte 3. Klasse Personenzug über 6 Kilometer läßt sich die Deutsche Reichsbahn jedoch 30 Pf. und nicht den eigentlichen Preis von 22 Pf. (6x3,7=22.2) bezahlen, d h. sie rundet die Fahrpreise bis zu 10 Mk. auf 10 Pf., höhere Fahrpreise auf 20 Pf. und sogar 1,00 Wk. auf. Dabei hat sie aber schon vorher die Kilometer- entfernung „abgerundet". 5,4 Kilometer wirkliche Entfernung ergeben nach ihrer Rechnung 6 Tarif-Kilometer. Was würde man wohl zu einem Kaufmanne lagen, der z. B. den Preis ür 5,25 Meter Seidenband, die er für 7 Pf. pro Meter anbietet, wie folgt berechnen wollte: 5,25 Meier werden abgerundet auf 6 Meter. 6X7 Pf. = 0,42 Mk. abgerundet = 0.50 Mk. an Stelle von 0,37 Mk. .
Die Achtung vor dem Pfennig und die Rückkehr zur Pfennig echnung wird immer wieder als eine- der Mittel' zur Gesundung unserer Wirtschaft empfoh en. Run wird man allerdings bei der Fahrpreisberechnung nicht mit Eiuzel- pfennigen ar eiten können. Warum müssen aber die Preise gleich auf 10 Pf. abgerundet werden? Würde es nicht vollauf genügen, sie von 5 zu 5 Pf. zu staf ein? Die Deutsche Reichsbahn- Gesellschaft bestreitet das. Sn einer dem Verband reifender Kaufleute Deutschlands auf einen entsprechenden Antrag erteilten Antwort heißt es. daß die Abrundung der Personenfahrpreise auf 5 Pf. bei Beträgen
Oie Mainzer Oberb-rgermeisterfrage.
Bcigcortmeier Dr kraus Kandidat der Sozialdemokraten.
Mainz, 15. Jan. (WSN.) In der gestrigen Fraktionssigung der sozialdemokratischen Partei wurde beschlossen, den Beigeordneten Dr. K r a u s als Nachfolger für den fetzigen Oberbürgermeister Dr. Külb in Vorschlag zu bringen. Ein Gegenvorschlag vonseiten einer andern Partei liegt bisher nicht vor. Nachdem jetzt Dr. Kraus offiziell für die Wahl herausgeftellt worden ist, werden die übrigen Parteien sich mit diefem Vorschlag zu beschäftigen haben. Don der Zentrumsfraktion wird erklärt, in der Personensrage ohne jede Bindung zu fein. Die Fraktion der Not- qemeinschaft will einen Antrag im Stadtrat zur ^Ibftinunung einbringen, nach dem die Oberbürger- meifterfteüe ausgeschrieben werden soll.
Oie Wetterlage.
Aus aller Drfi.
Berlin hat 4,3 Millionen Einwohner.
Auf Grund der vorläufigen Ermittlungen über < bie Bewegung der Berliner Bevölkerung hatte a m 1 Januar 1931 das Groß-Berliner Gemein- wesen 4 332 112 Einwohner. Damit ist seit der im Jahre 1920 vollzogenen D e r s ch m e l z u n g einer Reihe Vorortgemeinden mit der Reichs- Hauptstadt zu einer einheitlichen Gemeinde die Be- völkerungszahl Groß Berlins, die sich 1920 auf 3 858 300 Köpfe belief, um annähernd eine halbe Million (473812) Personen gewachsen.
Das Schicksal
des Hamburger Forfwers Dr. Borchardt.
lieber das Schicksal des auf Sumatra Io tragisch verunglückten Mitgliedes des ynft tuts für Schiffs- und Tropenttankheiten, Privatdozenten Dr Werner Borchardt, liegen nunmehr authentische Nachrichten vor Danach ereignete sich wahrend einer Besteigung des Sultane TO era p i au 6u. matra eine S r u p I i o n . die Dr Borchardst der bereite den Kraterrand erreicht hatte, jum R u ck - zug genötigt hat Dabei hat sich Dr. Borchard, zumal Nebel herrschte, offenbar im Urwald verirrt Sein eingeborener Begleiter, der ihn aus den Augen verloren hatte, und cjn zweiter Eingeborener sind gerettet worden, während Dr Borchardt selbst trotz tagelangen Suchens nicht aufgesunden werden konnte Nach menschlichem Ermessen muß deshalb mit feinem Tode gerechnet werden D,e holländischen Kolonialbehorden haben in dankenswerter Weise alles nur Denkbare getan, um den Verum glückten aufzufinden. Eine Abteilung von 400'Soldaten und viele Bewohner haben sich aufopfernd und unter eigener Lebensgefahr an diesem leider vergeblichen Suchen beteiligt
x Fahlbuschs lob.
Der Verteidiger Fahlbuschs, Rechtsanwalt Graf v. d. Goltz, erklärt zu dem plötzlichen Tod feines Mandanten, daß er vorläufig noch vor einem Rätsel stehe. Fahlbusch sei mit leinen 30 Jahren ein kerngesunder Mensch gewesen, bei dem man weder an einen Herzschlag noch an einen Selbstmord glauben könne. Es bleibe nur die Möglichkeit, daß Fahlbusch die ihm bisher verschwiegene Tat- fache erfahren haben könne, daß die Vereinigten Staaten ihm die beantragte Rückkehr zu feiner drüben wohnenden Frau und feinem Kind verweigerten Das amerikanische Generalkonsulat habe dem Anwalt mitgeteilt, daß Fahlbusch im Sinne des amerikanischen Gesetzes als deportiert betrachtet werde und deshalb niemals wieder nach Nordamerika zurückkehren könne, obwohl er drüben eine Farm besitze und seine Familie habe. Diese Ablehnung habe der Verteidiger seinem Mandanten gegenüber verschwiegen, weil zunächst noch einmal versucht werden sollte, Im Hinblick auf die Amnestierung Fahlbuschs in Deutschland die amerikanischen Behörden umzustim- men. Vielleicht habe Fahlbusch von der Ablehnung vorzeitig Kenntnis erhalten und sich so darüber aufgeregt, daß er einen Herzschlag erlitt.
Das ital’enifdje § u"gefchwaber in Rio be Janeiro.
Die italienischen Transozeanflieger, die am Donnerstagvormittag von Bahia zum letzten Etappenflug nach Rio de Janeiro aufgestiegen waren, sind 16.30 Uhr (brasilianischer Zett) uberRio eingetroffen, über dem fie unter dem Jubel der Bevöl.-crung in geschloffener Formation ihre Kreife zogen. Sie gingen dann auf die Bucht von Rio nieder. Damit haben von den 14 Wasserflugzeugen, die am 17. Dezember von dem italienischen Secflughafen Orbetello zu dem Brasilienflug gestartet waren, 12 Flugzeuge die 10 000 Kilometer lange Strecke tn kcchs Flugabschnitten glücklich zurückgelegt.
Brillantenraub auS dem Schaufenster.
Auf dem Breiten Wege, der Hauptverkehrsstraße von Magdeburg, wurde zur Zeit des lebhaftesten Straßenverkehrs ein unerhört drettter Schaufensterraub verübt Ein junger Mann schlug plötzlich die Schaufensterscheibe eines Juwelier- geschästes ein, raubte ein Kissen nut 15 Drillantringen und flüchtete darauf in eine Seilenstraße. Mehrere Passanten nahmen ne Verfolgung auf und konnten den Täter in einem Hausflur "stellen. Das sofort alarmierte Aeber- fallkommando brachte ihn zur Wache. Bei feiner Durchfuch?ng wurden noch 7 Brillantringe gefunden. Die übiigen Ringe hatte er auf der Flucht verloren, doch konnte ein Teil wieder herbei» gefchafft werden. Die gestohlenen Ringe hatten einen Wert von etwa 5000 Mark.
Oaxaca durch das Erdbeben jerftörL
Das Erdbeben in Mexiko hat am schwersten die Stadt Oaxaca heimgcsucht. Der Militärkommandant berichtete dem Präsidenten, _ dah mindestens 25 Pers onen getötet oder verletzt word<m seien und stündlich aus den Trümmern neue Opfer geborgen werden. Die Stadt sei eineinzigerTrümmerhaufen, der Sachschaden sei noch nicht im entferntesten zu übersehen. Das Beben, das um 22 übt besann und drei Minuten dauerte, hatte unter der Einwohnerschaft eine ungeheure Panik zur Folge. Die Bevölkerung lagert setzt im Freien.
Tödlicher Unfall beim HugbtjfpicL
Nachdem erst vor einigen Wochen ein französischer Rugbyspieler in Agen von einem Kameraden Io unglücklich angerannt wurde, daß er zu Boden stürzte und seinen erlittenen Verletzungen wenige Zeit später erlag, ereignete sich am Mittwoch i n Hendaye ein ähnlicher Unglückssall Während eines Wettspiels fiel em kaum I8sähr>aer Spieler mit dem Ball zu unglücklich, daß er sich den ch al s* wirbel ausdrehte und bereits kurze Zeit später starb Die Polizei hat sofort eine Unter- fudjung^ eingeleitet, um sestzustellen^ ob nicht fahr»
werden könnten.
Also ultima ratio Tar ferhöhung! Damit schlagt man in reichlich bequemer Weise so ziemlich alle Anregungen und Anträge tot. Und dann spricht die Deutsche Reichsbahngesellschaft von Preisabbau — wenn es sich um die Vergebung ihrer Aufträge an die deutsche Industrie handelt.
O e Parade der Gießener Garnison.
Dom Kommando des l. Batls., 15. Inf.- Rgts. zu Gießen wird uns mitgeteilt: Infolge späterer Festsetzung des Militärgottesdienstes findet Appell und Truppenparade erst 12.15 Uhr statt. Der Anmarsch des Bataillons erfolgt über SüdaiUage. Westanlage, Reustadt. Kirchstraße nach dem Oswaldsgarten. Abmarsch deS Bataillons über Westanlage, ©übanlage, Gavtenstrahe. Kaiser-Allee, Licher Strafte.
Die Absperrmatznahmeir.
Wie das Polizei amt Gieften bekannt- gibt, wird am nächsten Sonntag anläß.ich der Truppenparade auf Oswaldsgarten ab 11 Uhr der Verkehr mit Fahrzeugen aller Art gesperrt in ber Kirch strafte von Reustadt bis Arn Pfarrgarten, die R e u st a d t von West- anlage bis Tiefenweg. Der Oswaldsgarten wird abgespecrt im Rordwesten an der Rordanlage, im Rordosten am Feuerwehrdepot, im Südosten einschließlich der Kirchstraße nut Ausnahme des südöstlichen Bürgersteiges und im Südwesten einschließlich Reustadt, mit Ausnahme des südwestlichen Br rgersteiges. Den Anweisungen der mit der Absperrung beauftragten Polizeibeamten und Reichswehrcmgehörigen ist unbedingt Folge zu leisten.
Nochmals die Bürgersteuer.
Von der Stadwerwaltung wird uns geschrieben: Zur Vermeidung unnötig?r Reklamationen wird darauf hingewiesen, daß durch die Rot- Verordnung des Herrn Reichspräsidenten vom 1. Dezember 1930 die Bestimmungen über die Bürgersteuerpflicht nicht selbständiger Personen insofern eine Aenderung erfahren haben, a's für 1930 noch Steuerpflicht besteht, während für 1931 die Pflicht zur Bürgersteuerzahlung wegfällt. Für die jetzt (a so für 1930) zu zahlende Bürgersteuer sind demnach Söhne und Töchter, die sich, ohne einem Erw'rb nachzugehen, im Haushalt der Eltern auf halten oder aber, die ohne selbständiges Einkommen sind, mit der Hälfte zur Bürgersteuer Pflid)tig Wegen des fehlenden Einkommens etwa Antrag auf Befreiung für 1 930 z u stellen ist zwecklos, da nach den gesetzlichen Bestimmungen cinkommensteuerfreie Personen ausdrück'ich als bürgersteuervslich ig erFärt sind Gs sind sonach Referendare. Studenten, im Haushalt der Eltern lebende Töchter und Söhne, soweit sie kein selbständiges Einkommen haben und die sonstigen Voraussetzungen zuirefien (am Stichtag - 10. Oktober 1930 - in Gießen wohnhaft und über 20 Jahre alt), bürgersteuer, pflichtig und haben die erste, also die jetzt fällig


