Land nicht verlassen konnten, da die Grenzstationen sofort von dem Anschlag verständigt wurden.
Vie Polizei hat bisher 1 5 Personen verhaftet. die nachweislich mlt kommunistischen Zentralen Verbindung unterhalten haben. Die Unter- fuchung wurde auch in der Richtung fortgesetzt, ob nicht die Arbeiter der Elektrlzitälszentralc in der Nähe der Uuglucksställe bzw. die vergleule in den benachbarten Bergwerken Spreng ft ofse entwendet haben. Bemerkenswert ist, daß sich am Samstagnachmittag etwa sieben Stunden vor Ausführung des verbrechens eine Arbeiterin in einer labokhandtung danach erkun- digte, ob nicht In einer Zeitung bereit» über den Lisenbahnonschtog etwa» erschienen fei. Die Polizei forscht nun auch in dieser Richtung noch.
OaS geheimnisvolle Telephongesprach.
Budapest. 14. Sept (XU.) Zu dem geheimnisvollen Telephongespräch zwischen Budapest und Kopenhagen meidet der „Pester Lloyd", daß die hieran geknüpften Kombinationen unzutreffend seien. In Wirklichkeit habe sich folgende» »ugetragen: Der Stotionschef des Budapester Ost- bahnhos». der zur Zeit de» Attentat» Dienst hotte, sei dreimal aus dem Ausland telepbo- nisch angerufen worden, und zwar um 3 Uhr aus Ä o p en Hagen, um 8.15 Uhr aus' London und um 3.40 Uhr aus Berlin. In allen drei Fällen hatten sich nicht Privatpersonen, sondern Zeitungen nach dem Ausmaß der Kota- strophe erkundigt. Gespräche mit Privatpersonen feien nicht abgewickelt worden. Es habe sich beim Stationschef niemand in dem Sinne erkun- digt. daß er einen Reiseplan nach den Zuständen auf den Linien der ungarischen Staatsbahn einrichten wollte.
Ein neues Kriegsschuldenmoraionum? -lmerilanijchc Bankiers bestürmen den Präsidenten Hoover.
London. 15. Sept. ((DIB. Zunkspruch.) Der Washingtoner Korrespondent der ..Time»" meldet: L» deutet viele» darauf hin, daß in den nächsten Wochen, vielleicht schon in den nächsten Tagen, eine wichtige Entwicklung in der amerikanischen Politik eintrelen wird, die in einer Ausdehnung der Periode de» hooverplanes bestehen würde. Führende Bankier» der vereinigten Staaten bringen darauf, daß ein vier- oder fünfjährige» Moratorium für alle Kriegsschulden erklärt wird. Sie sind einstimmig der Meinung, daß die Ungewißheit der jetzigen Lage unberechenbaren Schaden anrichtel und daß die Beseitigung dieser Unsicherheit unbedingt notwendig ist. Sie beharren daraus, daß entsprechende Schritte getan werden, bevor der Kongreß zusammentritt. Der Korrespondent fährt fort: Unzweifelhast gibt e» in der Regierung Männer, die mit ihnen einverstanden sind, aber e» steht noch keineswegs fest, daß Präsident Hoover überzeugt worden ist. Alle», was über seinen Standpunkt bekannt lft. zeigt, daß er nicht geneigt ist. einen Schritt der angegebenen Art zu tun. bevor der Kongreß seine Ansicht über da» ursprüngliche Moratorium geäußert hat. Indessen nimmt der Druck, der aus ihn ausgeübt wird, zu. und die sinanzlellen Argumente werden noch durch da» politische Argument bestärkt, daß ein vier- oder süns- sähriges Moratorium den Hintergrund für eine Art d e u l s ch - f r a n z ö s i s ch e r Annäherung bilden könnte, die ernstlich gewünscht wird. Präsident Hoover wird es vorziehen, noch vielleicht sechs Monate zu warten, aber jedenfalls wird ja bald bekannt werden, ob er glaubt, daß eine solche Verzögerung möglich ist.
Auch der Völkerbund soll sparen.
China und Panama in den Rat gewählt.
Genf, 14. Scpt. (WTB.) Die DölkerbundS- Dctfammlung hat d i e Wahl der nicht st an- digen RatSmitglieder vorgenommen. Nachdem Guatemala dieser Tage die Niederlegung seine- Ratsmandats zurückgenom- m e n hatte, waren nur die drei turnusmäßig ausscheidenden Länder Spanien. Persien und Venezuela zu ersehen. Spanien, das vor drei Jahren für wiederwählbar erklärt worden war. erhielt heute 43 von 48 abgegebenen Stimmen. Ferner wurden gewählt China mit sämtlichen 48 und Panama mit 45 Stimmen. Die zersplitterten Stimmen entfielen auf Ungarn, Mexiko und Portugal (je 2) und Belgien und Bulgarien (je 1 Stimme).
Die Völkerbund-versammlung hat außerdem beschlossen, das Arbeitsprogramm des Völkerbundes für das nächste Jahr zur Erzielung von Ersparnissen zu prüfen und gegebenenfalls auf das unumgänglich notwendige einzuschränken. Der Präsident des Norwegischen Reichstags, Äambro. wies darauf hin. daß in verschiedenen Ländern die Deamtcngehälter erheblich herab- geseht worden seien und daß demgegenüber das Sekretariat heute noch nicht einmal die hohen Aufwandsentschädigungen der an sich schon außerordentlich gut bezahlten höheren Beamten gekürzt habe. Der 'Vertreter Japan- erklärte, daß der Völkerbund i mmer mehr
eine europäische Angelegenheit werde. Die außereuropäischen Staaten hätten wenig Luft, einer solchen Einrichtung weiterhin große finanzielle Opfer zu bringen. Er sprach sich für eine Herabsetzung der Gehälter der Beamten, für eine Beschränkung der Zahl der Kommissionen und für eine Vertagung derjenigen Arbeiten, die nicht dringend notwendig feien, aus.
Gandhi auf der indischen Konferenz.
London, 14. Sept, (öl®.) Die Anwesenheit Gandhis verlieh heule der ersten vollzähligen Sitzung der indischen Konserenz ein besonderes Gewicht. Der Mahatma war wie stets mit einem Lendentuch und indischen Schal bekleidet. Der Lordkanzler Lord Sankey, der Dorsitzende de» Ausschusses, betonte, daß nun alle Schattierungen der indischen öffentlichen Meinung vollständig vertreten seien und gab der Ueberzeugung Ausdruck, daß die Konferenz mit Geduld und gutem Willen eine Regelung erzielen würde. Rach den einleitenden Worten Lord Sankeys erklärte der Maharadscha von B a r o d a . daß die Delegation der Prinzen bereit sei, ihr Bestes zu tun, um eine Lösung der schwierigen Probleme zu finden. Der mohammedanische Vertreter S a a f ii t A hmed Khan betonte, Gandhis Anwesenheit sei ein Faktor von ungeheuerer Bedeutung für die Arbeit des Ausschusses: denn dadurch wurde ein Einwand gegen den Ausschuß hinsällig, nämlich der, daß große Teile des indischen Volkes nicht oertreten seien. Er sprach seine Zustimmung zu den Grundsätzen des Bundes st aate» aus, der jedoch den einzelnen Teilen vollkommen« Autonomie lassen müsse. Die weibliche Delegierte Sub- barayan setzte sich unter großem Beifall für die Bürgerrechte der Frau ein, die in allen Teilen de» politischen Lebens von Indien eine Rolle zu spielen begänne. Auch andere Delegierte betonten die Bedeutung der Anwesenheit Gandhi«, der, wie groß auch ihre Meinungsverschiedenheiten ihm gegenüber seien, seinem Land und seiner Gemeinde in den letzten 30 Jahren unschätzbare Dienste erwiesen habe.
Gandhi wohnte den Beratungen des heutigen Tages mit vollkommenem Schweigen bei. (Die Beobachtung fine» Schweigetages ist, wie der Sohn Gandhis erklärte, eine Vorschrift der Hindu- Religion zur Erreichung geistiger Konzentration.) Während die übrigen Delegierten mittags das Gebäude verließen, begab sich Gandhi nach einem anderen Raum des St. Iames-Palastes, um fein frugale» Mittagsmahl, bestehend aus Ziegenmilch und
Datteln, zu sich zu nehmen. Er nahm auch nicht an dem Empfang teil, den der Staatssekretär für Indien, Sir Samuel Hoare, am Nachmittag den Delegierten der Konferenz gab. Arn Sonntag in spater Abendstunde hatten in einem Westendhotel Gandhi und Premierminister Macdonald eine Zusammen- k u n f t Außer ihnen waren noch Lord « a n k e y und eine Anzahl indischer Konferenzteilnehmer an* wesend.
Oie Rentenbezüge der Kriegs» beschädigten.
Ein Vertreter des Reichsarbeitsminister» erklärte im Reich sausschuß für Kriegsbeschädigten, und Krie- aerhinterbliebenensürsorge, daß in der in den nächsten Tagen zu erwartenden neuen Notverordnung eine M i l d e r u n g der härtesten Rubensbestimmun- aen der Notverordnung vom 5. Juni 1931 vorgesehen lei. Der Ruhensberechnung joll das jent tatsächlich bezogen- Einkommen aus öffentlichen Mitteln unter Abrechnung der letzten Gehaltskürzungen zugrunde gelegt werden. Für jedes Kind soll noch ein weiterer Betraa von dem der Ruhensberechnung zugrunde jelegtcm Gehalt abgesetzt werden, wodurch sich die ür das Ruhen maßgebliche Einkommensgrenze ent- prechend erhöhen wurde. Der in jedem Falle den von der Ruhensvorschrift Betroffenen verbleibende Rest der Rente soll bei den Schwerbeschädigten nicht unrocienllid) erhöht werden. Bei den Arbeitern und Angestellten im öffentlichen Dienst, die bisher in gleicher Weise von den Ruhensbestimmungen ersaht wurden wie die Beamten, soll das Ruhen der Rente erst bei einem höheren Einkommen beginnen, als für die Beamten vorgesehen ist. Diese Milderungen wer- den sich für die Schwerkriegsbeschädigten recht mert- bar, für die Leichtbeschädigten jedoch nur unwesentlich auswirken.
Oie Rechtsopposition im Reichstag.
Berlin, 14. Sept. (VDZ.) Aus nationalsozialistischen Kreisen wird erklärt, daß die Mitteilung des Reichstagsabgeordneten Dr. Frick, die National- lozialisten würden sich wieder an den Arbeiten des Reichstags beteiligen, nur so zu verstehen sei, daß die Nationalsozialisten lediglich zu dem Zweck an den Plenaroerhandlungen des Reichstags teilnehmen wollen um zu versuchen, dasKabinett Brüning zu stürzen. Eine weitergehende Beteiligung käme für die Nationalsozialisten nicht in Frage. — Bei den Deutschnationalen ist Sroar in dieser Angelegenheit eine Entscheidung bis- er nicht gefallen, doch verlautet in parlamentarischen kreisen, daß die Deutschnationalen eine ähnliche Praxis befolgen werden.
Aus aller Well
sozialdemokratische Anschauungen-hege. Die Fahne wurde dann von dem damaligen Leutnannt von H e n t i a vom ehemaligen Garde-Kürassier-Regiment yeruntergeholt, was erneut zu Erörterungen führte. 3n Lugano, wo sich die prinzliche Familie dann später aufhielt, sah er sich infolge Beschlagnahmung seine- Vermögen- durch den preußischen Finanzminister genötigt, bedeutende Schulden zu machen.
Abschluß de» Jnternationalen Aerzlekongresse».
Die Beratungen des Internationalen Aerzte- verbande-, der seine 6.Tagung in Budapest abhielt, wurden beendet. SH« Tagung nahm für die Durchsetzung de- Prinzip- der freien Aerztewahl Stellung. Zum Präsidenten des nächstjährigen Kongresses in Genf wurde der Luffemburger Professor Dr. Sch a ef tg en gewählt.
3n den Bergen erfroren.
Eine ganze Familie ist bei St. Johann im Pongau das Opfer der Kälte in den Bergen geworden. Un- terhalb des Hochkönigs-Schutzhaufes wurden der Prioatbeamte Karl Hauptmann nebft Frauund Tochter aufgefunden. Die beiden Frauen waren bereits tot: Hauptmann wurde in völlig erschöpften Zustand noch lebend gefunden, verstarb aber bereits auf dem Transport zum Arthur-Haus.
Schwere» Autounglück bei Nürnberg.
Der der Autoverkehrsgesellschaft Höchstadt a. A. gehörende Personen- und Lastkraftwagen, der täglich zwischen Nürnberg und Höchstadt mit Arbeitern, Obsthändlern und Frachtgut verkehrt, fuhr auf einen aus Richtung Nürnberg kommenden Möbelwagen, der von einem Schlepper gezogen war, auf. Dem Höckstädter Auto wurde die ganze linke Seite weggerissen. Bier von den zwölf ynfaffen des Autos wurden auf die Straße geschleudert, drei blieben mit Schädelbrüchen t o t liegen, während der vierte auf dem Transport ins Krankenhaus d e r ft a r b. Der Führer des Höch- ftäbter Autos ist verhaftet worden.
Do X vom Blitz getroffen.
Während eines heftigen Gewitters schlug der Blitz in das Flugzeug T)o X im Flughafen von Neuhork ein. Ein Mitglied der Besatzung, der mit anderen unter einer Tragfläche des Do X Schutz gesucht hatte, wurde bewußtlos zu Boden geworfen und ins Hospital gebracht. Zwei andere Personen blieben unverletzt. Das Flugzeug selbst wurde nicht beschädigt.
Jeteabffürie auf Helgoland.
Am Steilufer der Nordkuste von Helgoland sind Felsabstürze erfolgt, durch die große Gesteinsmassen — wahrscheinlich mehrere tausend Kubikmeter — in Bewegung gesetzt worden sind. Die Abstürze erfolgten an einer Stelle, an der der ilfettoeg bereits mehrfach wegen Abbröckelungen zurückverlcgt werden mußte. Da sich trotz des stürmischen Wetter- über 2000 Gäste
Die Hölle von Belize.
Die Opfer der Sturmkatastrovhe in Britisch-Hon- buras werden auf großen Scheiterhaufen eingeäschert. Dichte Rauchwolken ziehen von 'diesem über einen Teil der Stadt hin und hüllen ihn in Finsternis. Von den Kloaken, in denen u n • ?ebeuere Mengen von toten Fischen aulen, die bei der Sturmflut an Land geworfen wurden, steiat ein widriger Broben auf, ber bas Atmen zur Qual macht. Aus 21 n gft vor bem Ausbruch einer Peftepibemie fliehen zahlreiche (Eingeborene in den Urwald, in dem sie mit kleinen Booten, auf denen in aller Eile Wirt- schaftsgegenstände und einige Lebensmittel verstaut wurden, flußaufwärts fahren. Die Sonne strahlt sengend auf die Verletzten herab, die in Reihen in Gebäuden ohne Dach liegen, und vermehrt ihre Leiden. Amerikanische Seeleute, Marinepioniere lösten die vollkommen erschöpfte Wache in Belize ab und haben jetzt die Sorge für die Aufrechterhaltung der Ordnung übernommen. Dauernd treffen Hilfstransporte ein.
Schwere» Unwetter über Ieme»var.
Eine schwere Lknwetterkatastrophe hat die Stadt Tcmesvar heimgesucht. Während einer Stunde war jeder Verkehr eingestellt und die Stadt infolge Kurzschlüsse- in Dunkel gehüllt. Aus allen Teilen der Stadt werden bedeutende Sachschäden gemeldet. Der Musikpavil- lon im Stadtpark wurde von einem umstürzenden Daum zertrümmert. Drei Personen fanden dabei den Tod. Weiter wurde der Kassierer des Stadtparks durch ein einbrechendes Dach erschlagen. Schweren Schaden hat auch das Hauptpostgebäude erlitten. Die Telephon- und Telegraphenverbindungen waren mehrere Stunden gestört.
Prinz Friedrich Leopold von Preußen f.
Prinz Friedrich Leopold von Preußen ist in Flatow an einem Gchirnschlag gestorben. Prinz Friedrich Leopold wurde 1865 als Sohn des bekannten Heerführers aus dem Kriege 1870/71, Prinz Friedrich Karl, geboren. ®r heiratete im Jahre 1889 Prinzessin Sophie zu Schleswig- Holstein. die Schwester der verstorbenen Kaiserin. Von seinen drei Söhnen fiel Prinz Friedrich Karl 1917 als Fliegeroffizier, und Prinz Friedrich Sigismund verunglückte 1927 bei einem Sportturnier tn Luzern tödlich. Zuletzt war er Prinz Divisionskommandeur in Kassel und dann Inspekteur einer Kavallerie-Inspektion, bevor er aus dem aktiven Dienst ausschied. Er lebte dann meist auf seinem Schloß Klein-Glienicke bei Potsdam, in fast offenem, dauerndem Gegensatz zum Kaiser. Er machte auch nach der Revolution viel von sich reden. So ließ er im November 1918 auf seinem Schloß eine rote Fahne aufziehen mit dem Vorgeben, daß er schon seit längerer Zeit
auf Helgoland befanden, von denen sehr viele den traditionellen Gang um das Oberland unternahmen, ist e- al- glücklicher Umstand anzusehen, daß Menschen bei den Abstürzen nicht zu Schaden gekommen sind.
Rundfunkprogramm.
Donnerstag, 17. September.
7.00: Fruhkonzert auf Lchallplatten. 9 00 bi» 9.40 Schulfunk. 12.05: Schallplattenkonzert 15.30: Stunde ber Jugend 1700: Freiburg Nach» mUtag-konzert de» Freiburger Konzertorchester». 18.40: Stunde des Film». 19.05: ..Wirtschaft, Staat und Gegenwart". Vortrag von Dr. Ernst Michel. 19.45: Einsübrungsvortrag zu der Oper ..Salome", von Smit Kahn. 20 00: ÄuS dem Großen Hau- des Württembergischen Landes- theaterS: „Salome", Drama in einem Akt nach Oskar Wilde- gleichnamiger Dichtung, Musik von Richard Strauß. 21.45: ^Interhaltung-konzert.
Jreltag, 16. September.
7.00: Frühkonzert auf Schallplatten. 12.05: Schallplattenkonzert. 17 00 bi- 18 30 Nachmittagskonzert de- Rundfunkorchester». 18.40: „Kinderängste", Vortrag von Dr. Agnes Her- kommer. 19.05: „Der Himmel im September und Oktober. — Die Finsternis von Sonne und Mond, die totale Mondfinsternis vom 26. September 1931", Vortrag von Professor Edmund Sittig. 19.45 Schweizer Jodler, gesungen vom Schwerer Sängerpaar Frey-Dernhard-grütter. 20.15: Baden-Baden Konzert des Städtischen Orchester-. 21.30: Deutsche Humoristen, Hans Jacob Ehr. v. Grimmelshausen. 22.35 bi- 24.00: Tanzmusik.
Samstag, 19. September.
7.00: Frühkonzert auf Schallplatten. 1020 bi» 10.50: Schulfunk. 12.05: Schallplattenkonzert. 15.15 bi- 15.50: Stunde der Jugend. 16.30: Au» ber Werbeschau des Aquarien- und Terrarien- DereinS, Mikrophonbericht von Ernst Ncbhut. 17.00: Pforzheim: Nachmittagskonzert des Sym- phonieorchcstcrS Pforzheim. 16.40: „14- bis 17jäh- rige Berufstätige in Familie, Beruf und Politik", drei Gespräche. 1915: Spanischer Sprachunterricht. 19 45: Wiener Volksmusik II. 20.30: Fazit eine- Mannes, Funkdichtung von Andreas Zeit- Icr. 21-30: Johann, Josef und Eduard Strauß. 22.50 bis 24.00: Tanzmusik.
Oie Wetterlage.
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Wettervoraussage.
Der hohe Druck im Westen hat sich weiter ostwärts nach bem Festlande ausgebreitet unb nimmt Deutschland mit in feinen Bereich. Währenb im Laufe des gestrigen Tages Kaltluft noch Bewölkuna und wechselhaftes Wetter verursachte, hat in ben 21benb- ftunben Beruhigung eingesetzt. Ausstrahlung wah. renb ber Nacht verursachte starken lempcraturrürf- gang, ber in unserem Bezirk stellenweise bis zu leichtem Bobenfroft führte. Der yohe Druck hält bie nächsten Tage stanb, so baß ttockenes, zu Frühnebel nelgenbes, aber tagsüber heiteres Wetter vorherrscht. Ein- unb Ausstrahlung charakterisieren bie Tempera, turen. Nachts gehen bie Werte bis zum Gefrierpunkt zurück, unb in Bobennähe stellenweise sogar etwa» barunter, währenb tagsüber bie Sonne Erwärmung bringt, welche mehr unb mehr zunimmt.
Aussichten für Mittwoch: Nacht» frisch, Gefahr leichten Bobenfroftes, Frühnebel, tagsüoer heiter unb wärmer, trocken.
Aussichten für Donnerstag: Fortdauer des schönen Herbstwetters.
Lufttemperaturen. Am 14. September mittags 13,8 Grad Celsius: abends 12,0 Grad. Am 15. September morgen- 3.6 Grad. Maximum 14,1 Grad. Minimum 1,6 Grad. Eonnenschein- baucif 6l/i Stunden.
Erdtemperaturen in 10 cm Xiefe. Am 14. September abends 15,0 Grad. Am 15. September morgen- 9.6 Grad.
St
iDing vergetyetT unverändert aber bleibt * dem Raucher ein köstlich Labsal «• die Cigarette


