3m Leichtathletik - Länderkampf Schweden — Norwegen im Stockholmer Stadion, dem bei den Hauptbewerbern 13 000 Zuschauer beiwohnten, siegten die Schweden gegen die aufstrebenden Norweger nur dank ihres besseren Durchschnitts mit 111:95 Punkten.
Der Tenniskampf Deutschland gegen USA. in Berlin endete mit dem erwarteten 5:0- Sieg der Amerikaner.
Württemberg gewann den Leichtathletikkampf gegen Bayern in München mit 83:68 Punkten.
Das Straßenrennen „Rund um Rheinhessen" wurde von Hauser-Freiburg vor Wirtz-Köln und Rogler-Frankfurt gewonnen.
Eine Ueberraschung brachte der Fußball- kampf Dänemark — Holland in Kopenhagen. Bor 20 000 Zuschauern siegten die Holländer mit 2:0.
Oberheffen.
Landkreis Gießen.
Lollar, 13. Suni. Aus der jüngsten Sitzung des Gemeinderats ist zu berichten: Die Rechnung für 1929 schließt in Einnahme mit 190 063,06 OHL, in Ausgabe mit 177 353,91 Mk„ und einem rechnerischen Hebecschuh von 12 704,15 Mark ab. Sie wurde genehmigt. Der Bürgermeister legte sodann den Voranschlag für das Rechnungsjahr 19 31 vor. Die Gesamtsumme aller Einnahmen und Ausgaben beträgt 172 493 Mark: davon entfallen auf die Vermögensrechnung 15 801 Mark. Der Voranschlag 'wurde nach der Aussprache einstimmig angenommen, wobei als begrüßenswert bezeichnet wurde, daß eine Erhöhung der Gemeindesteuer als auch die Einführung von Dür- gersteuer und Viersteuer vorerst nicht notwendig wird. Die für das Rechnungsjahr 1930 als vorläufig festgesetzten Steuerausschlagsätze wurden als endgültig bestimmt. Rach einem früheren Beschluß sollten die Bergstraße und die Ebertstraße aus Mitteln, die das Arbeitsamt bereitstellen wollte, befestigt werden. Rach neuerer Mitteilung des Arbeitsamtes sind jedoch von dort keine Gelder zu erwarten. Sn Anbetracht der Rotwendigkeit des Strahenausbaues und der Beschäftigung der Arbeitslosen soll die Befestigung nun doch durchgeführt und mit den Erdarbeiten demnächst begonnen werden. Zum Ausbau der Ebertstraße auf eine Breite von 8 Meter ist der Erwerb von 343 Quadratmeter Gartengelände von fünf anliegenden Grundbesitzern notwendig. Der Gemeinderat beschloß, für den Quadratmeter 3,50 Mark zu zahlen. Die Zurücksetzung der Einfriedigungen auf die neuen Grenzlinien läßt die Gemeinde auf ihre Kosten durchführen.
* Hausen, 13. Juni. Infolge Amtsniederlegung unseres seitherigen Bürgermeisters Happel ist die Neuwahl eines Bürgermeisters notwendig geworden. Zur Zeit wird das Amt vertretungsweise durch das Gemeinderatsmitglied Wilh. S ch a r d t geführt, da auch der Beigeordnete Mohr sein Amt niedergelegt hat. Zu der am 21. Juni stattfindenden Neuwahl sind zwei Wahlvorschläge eingereicht worden, die auf den jetzigen Bürgermeister- stellvertreter W. S ch a r d t und auf das Gemeinderatsmitglied Heinrich Göbel lauten. — Zn feiner jüngsten Gemeinderatssitzung stand der A u s g l e i ch des Gemeindehaushalts zur Beratung. Ein Antrag auf Herabsetzung des Bürgermeistergehaltes wurde mit vier gegen vier Stimmen bei einer Stimmenthaltung abgelehnt.
Kreis Friedberg.
'= Bad-Nauheim, 14. Juni. Die hessischen Lehrer, die im Jahre 1880 das Bensheimer Lehrerseminar verlassen haben, gaben sich hier ein Stelldichein. Von den 43 ehemaligen Seminarabiturienten sind noch 15 als Lehrer im Ruhestand am Leben. Die Lehreroeteranen, deren hiesiges Treffen von Reallehrer i. R. I. Grimm (Gießen) vorbereitet worden war, sandten an ihren einzigen noch lebenden Seminarlehrer, Professor F le gl er in Bensheim, ein Glückwunschtelegramm.
Vilbel, 13. Juni. (WSN.) Gestern gegen 18 Uhr ereignete sich zwischen Frankfurt a. M. und Vilbel einige Meter vor der preußisch-hessischen Grenze ein schwerer U n g l ü ck s f a l l. Ein junger Mann aus Massenheim, der sich mit seinem Fahrrad an einen Gefangenentransportwagen angehängt hatte, rourb von einem überholenden Personenauto erfaßt und zu' Boden geschleudert. Hierbei wurde ihm der Hinterkopf völlig aufgerissen. Der Unglückliche war sofort tot.
Preußen.
Kreis Wetzlar.
Z Krofdorf, 14.Juni. Die im letzten Winter begonnene Erweiterung der hiesigen Gemeindewasserleitung ist nunmehr zu Ende geführt, und damit ist die Wasserversorgung für Krofdorf-Gleiberg in ausgiebigem Maße vergrößert worden. Das bisherige Wasserwerk wurde im Sommer 1912 gebaut. Im Laufe der Jahre hat sich nun die Gemeinde vergrößert und der Wasserverbrauch zugenommen, so daß eine Erweiterung des Wasserwerks erforderlich, wurde. Die Gemeinde ließ in dem Gelände oberhalb'der alten Schachtbrunnen, auch in dem Wiesental am Launsbacher Wald, unterhalb der Wißmarer Straße, Bohrversuche durch die Firma Dcrlich (Wetzlar) ausführen, die einwandfreies Wasser in reichlicher Menge ergaven und zum Anschluß dieser Quelle an das vorhandene Werk führten. Im Anschluß an die erbohrte Quelle wurde zur Gewinnung des im Erdboden weiter zutage tretenden Grundwassers der Schürfgraben in rund 90 m Länge mit Sickerrohren und darüber angelegter Be- tonabdeckung ausgebaut und das so gefaßte Wasser dann in geschlossenen Röhren bis zur Brunnenkammer weitergeleitet. Von der Brunnenkammer geht die Zuleitung in rund 900 Meter Länge zum Sammelbehälter der Pumpstation, wodurch der Anschluß an das Hauptwasserwerk geschaffen ist. Die Messungen der neuen Leitung ergeben eine Tagesmenge von etwa 220 Kubikmeter Wasser, die der schon vorhandenen Leitung nach den letzten Messungen 310 Kubikmeter täglich. Damit dürfte die Wasserversorgung unserer Gemeinde auf Jahre hinaus wieder sichergestellt sein. Die Arbeiten der neuen Leitung sind unter der Bauaufsicht der Kreis-Tiefbauamts von dem Unternehmer Ludwig Wagner zu Krofdorf in der Hauptsache mit Wohlfahrtserwerbslosen ausgeführt worden. Die Kosten der Wasserleitungserweiterung belaufen sich auf rund 40 000 Mark, die größtenteils im Anleiheweg aufgebracht worden sind. Das um die Quellfassung liegende Gelände hat die Gemeinde angekauft und stellt davon eine Fläche von ungefähr drei Morgen als S p o r t p l a tz zur Verfügung.
Wirtschaft.
* Der Großhandelsindex. Die vom Statistischen Reichsamt für den 10. Juni errechnete Indexziffer der Großhandelspreise lag mit 112,6 um 0,9 v. H. höher, als in der Vorwoche. Von den Hauptgruppen ist die Indexziffer für Agrarstoffe um 2,4 v. H. auf 108,2, für Kolonialwaren um 0,4 v. H. auf 94,6 und für industrielle Rohstoffe und Halbwaren um 0,2 v. H. auf 102,8 gestiegen. Die Indexziffer für industrielle Fertigwaren weist mit 136,7 keine Veränderung auf.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 15. Suni. Tendenz: fester. Die Börse setzte zu Beginn der neuen VÄrche in fester Haltung ein, da sich starkes Deckungsbedürfnis zeigte. Die innerpolitische Situation wird zuversichtlich beurteilt. Man erwartet, daß die Diskonterhöhung zu einer Beruhigung am Devisenmarkt führen wird. Von nennenswertem Einfluß war, daß die Samstagbörse in Reuyork fest schloß. Das Geschäft nahm aber noch keine große Lebhaftigkeit an, da man sich allgemein abwartend verhielt.. Der Ee- schäftsbelebung wirkte auch das immer noch nicht merklich verringerte Angebot am Rentenmarkt entgegen. Die Eröffnungskurse lagen durchschnittlich um 2 bis 2,50 Prozent höher gegen Samstag. Durch feste Haltung fielen am Elektromarkt gelten mit plus 4 Prozent, Gesfürel plus 3 Prozent und Schuckert mit plus 3,75 Prozent auf. Am Markt der Sndustrieaktien setzten Buderus 3,75 Prozent, Mannesmann 4,50 Prozent, Vereinigte Stahlwerke 4,75 Prozent, und Klöckner- werke 7 Prozent fester ein. Von Kaliwerten gewannen Salzdetfurth 6 Prozent. S.-G.-Farben wurden 2,39 Prozent höher gehandelt. Scheideanstalt konnten ihren Kursstand um 3 Prozent verbesem. Am Amsahgebiet der Kunstseidraktien zogen Aku 3,75 Prozent, Bemberg 4,75 Prozent an. Am Dankenmarkt, wo sich im allgemeinen keine große Veränderung ergab, war die Kurssteigerung der Reichsbankanteile um 4,50 Prozent bemerrkenswert. Deutsche Linoleum lagen 4 Prozent höher. Von Renten zeigte sich für Altbesitz regere Rachfrage, die 0,50 Prozent gewinnen konnten. Rumänen neigten eher etwas zur Schwäche. Zolltürkcn dagegen 0,25 Prozent höher. Am Markt der festverzinslichen Papiere bestand weiterhin starkes Angebot. Reichsschuldbuchforde- rungen konnten sich dagegen neuerlich um etwa
163 Millionen Ausfuhrüberschuß im Mai.
Oer deutsche Außenhandel im Mai.
Berlin, 15. Suni. (WTB.) Die Einfuhr im Mai beträgt nach Ausgleich der Lagerabrechnungen 585 Millionen Mark (von den ausgewiesenen 600 Millionen Mark sind 15 Millionen Mart als Lieberhöhung infolge nachträglich eingegangener Vierteljahrsabrechnungen abzusehen). Gegenüber der tatsächlichen Einfuhr im Aprill (654 Millionen Marl) hat also die Einfuhr um rund 70 Millionen Mark abgenommen; überwiegend sind an diesem Rückgang die Rohstoffe beteiligt. Das Sinken der Einfuhr beruht etwa zu einem Viertel auf dem weiteren Abgleiten der Preise und ebenfalls zu einem Viertel auf einer durch jahreszeitliche Einflüsse bedingten Abnahme; die andere Hälfte ist wirÜicher Einfuhrrückgang, der ckber zu einem großen Teil nur auf Wolle und Baumwolle entfällt.
Die Ausfuhr stellt sich im Mai auf 747 (April 780) Millionen Mark; ferner sind im Mai
Reparations-Sachlieferungen im Werte von 37 (April 38) Millionen Mark ausgeführt worden. Der Rückgang der Ausfuhr entfällt ganz überwiegend auf die Fertigwaren (— 27 Millionen Mark). Auch hierbei beruht ein Teil auf dem Sinken des durchschnittlichen Preisniveaus (April 84,3, Mai 83,0 — 1928 gleich 100); ein weiterer Teil beruht auf Zufälligkeiten (die Ausfuhr von Wasserfahrzeugen ist um 10 Millionen Marl! geringer als im Vormonat). Ein wirklicher Ausfuhrrückgang hat namentlich in Textilfertigwaren (— 8,1 Millionen Marl) ftattgcfunöen.
Die Handelsbilanz für Mai ergibt einen tatsächlichen Ausfuhrüberschuß von 163 Millionen Mark; einschließlich der Reparations- Sachlieferungen übersteigt der Wert der ins Ausland abgesetzten Waren die tatsächliche Einfuhr um rund 200 Millionen Mark.
1 Prozent erholen. Sm Verlaufe hielt die feste Stimmung an, da verschiedentlich Käufe vorgenommen wurden und das Angebot klein blieb. Bemerkenswert war noch der Kursgewinn der Klöckneraktien um 7 Prozent. Süddeutsche Zucker 2 Prozent gebessert. Arn Geldmarkt trat eine weitere Versteifung ein, Tagesgeld wurde auf 5,50 Prozent festgesetzt, da sich im Zusammenhang mit dem Medio größere Rachfrage einstellte. Am Devisenmarkt ergaben sich kaum Veränderungen. Man nannte Mark gegen Dollar 4,2140, gegen Pfunde 20,4975, London gegen Reuyork 4,8636, gegen Paris 124,21, gegen Mailand 92,92, gegen Madrid 48,30, gegen Schweiz 25,05, gegen Holland 12,0850.
Berliner Börse.
Berlin, 15. Suni. Obwohl mit der Diskonterhöhung am Samstag nicht allgemein gerechnet worden war, die im gewissen Sinne für die Börse eine älcberraschung bedeutete, wurden auch heute die Bedenken über eine ungünstige Beeinflussung der Wirtschaftslage zurückgestellt, und man erhofft nun eine Beruhigung am Devisenmarkt auf Grund dieser diskontpolitischen Maßnahme. Auch die innerpolitische Lage hielt man für entspannt. Rach den Auslandmeldungen zu urteilen, wird auch dort mit einer Vermeidung der Krise gerechnet. Die Kursentwicklung der deutschen Werte war schon am Samstag eine etwas beruhigtere. Hinzu kam zu Beginn der heutigen Börse die Veröffentlichung der Außenhandelsziffern für Mai 1931, die mit 163 Millionen Ausfuhrüberschuß (200 Mill. inkl. Reparationslieferungen) einen ganz guten Eindruck machten. Die Spekulation übte zunächst noch Zurückhaltung, als sie aber merkte, daß das vereinzelt herauskommende Material von Dankseite schlank ausgenommen wurde, schritt sie zu Dek- kungen. Verschiedene Werte erschienen mit Plus-Plus-Zeichen. Die Besserungen gegenSams- tag gingen noch über 2,5 v. H. hinaus. Hamburg- Süd und Draubank zogen um je 3 v. H. an, Reichsbank plus 33/8 v. H. und Svenfka 4 Mark. Anders war die Situation noch am Pfandbriefmarkt, an dem verschiedentlich das Angebot sich wieder anhäufte. Einmal lagen hier noch Restorders vom Samstag vor, zum andern hat die Diskonterhöhung natürlich verschlechternd auf die Situation gewirkt. Reichsschuldbuchforderungen waren um 0,25 bis 0,5 v. H. erhöht. Anleihen ruhig. Ausländer etwa behauptet. Bosnier eher schwächer. Am Geldmarkt zog der Sah für Tagesgeld naturgemäß auf 7 bis 9 v. H. an, Monatsgeld schätzte man auf 8 bis 9,5 v. H. und Warenwechsel ZVs bis 7,25 v. H. etwa. Auch im Verlaufe zogen die Kurse bei ruhigem Geschäft überwiegend an. Aus London trafen. festere Kursmeldungen ein, und auch dort besserten sich deutsche Werte um 1 bis 1,5 v. H. gegen ihren Tiefkurs. Die verspätet zur Rotiz gelangten Schubert & Salzer-Aktien hatten 5 v. H. Gewinn. Otavi, die schon anfangs 1,5 v. H. schwächer lagen, zogen im Dörsenverlauf auf 19 v. H. an, und nur Oesterreichische Kredit setzten ihre Abwärtsbewegung auf 4Vs Mark fort. Unter kleinen Schwankungen setzten bis gegen 12,45 Uhr verschiedene Werte ihre Aufwärtsbewegung auf 2 bis 2,5 v. H. fort.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 15. Suni. Die Getreidebörse verkehrte für Snlandbrvtgetreide infolge des
knappen Angebots in etwas festerer Haltung. Allgemein bestand sonst stärkere Zurückhaltung, da man die Weiterentwicklung schwerlich beurteilen kann. Das Mehlgeschaft hat für Weizenmehl eine Besserung erfahren, Roggenmehl war dagegen nur wenig gefragt. Für Futtermittel neigte die Tendenz weiter zur Schwäche. Es wurden notiert: Weizen 295—296, Roggen 225—230, Hafer, inländischer, 202,50—205, Weizenmehl 39,75—41, Roggenmehl 30,25—31,75, Weizenkleie 11,25 bis 11,15, Roggenkleie 12—11,75, Erbsen 28—36, Linsen 25—68, Heu 6, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt, 3,25, Weizen- und Roggenstroh, gebündelt, 3,25, Treber, getrocknet 10,25—10,50. Tendenz: Angebot in Brotgetreide knapp, sonst ruhig.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 15. Suni. Austrieb: 1341 Rinder, darunter 347 Ochsen, 128 Dullen. 444 Kühe, 380 Färsen; ferner 594 Kälber, 23 Schafe und 5129 Schweine. Es wurden notiert: Rinder: Ochsen: vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts (jüngere 44 bis 48 Mk.. (ältere) 40 bis 43, sonstige vollfleischige (jüngere) 33 bis 39; Dullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 38 bis 42. sonstige vollfleischige oder ausgemästete 34 bis 37; K ühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 35 bis 39, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 29 bis 34, fleischige 22 bis 28; Färsen (Kalbinnen, Sung- rinder): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 44 bis 48, vollfleischige 40 bis 43, fleischige 33 bis 39. — Kälber: beste Ma stund Saugkälber 54 bis 57, mittlere Mast« und Saugkälber 46 bis 53, geringe Kälber 34 bis 45. — Schweine: vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 40 bis 44, von etwa 200 bis 240 Pfund 43 bis 46, von etwa 160 bis 200 Pfund 40 bis 44, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 38 bis 42 Mk. — Marktverlauf: Rinder ruhig, Ueberstand. Kälber und Schafe ruhig, geräumt. Schweine schleppend, geringer Lieber st and; Fettschweine fast unverkäuflich.
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. M., 13. Suni. Snfolge des weiter zurückgegangenen Angebots in Verbindung mit dem Rachtassen der Produktion konnte sich die Tendenz für Eier weiter befestigen. Die Preise zeigen durchweg Steigerungen von 0.5 bis i Pf. pro Stück. Der Absatz zeigte besonders zu Deginn der Woche noch eine merkliche Besse- rung, während die Einkäufe des Konsums am Wochenschlutz infolge der höheren Preise wieder nachliehen. Es notierten in Pf. per Stück ab loco Frankfurt am Main: Bulgaren 7,25—7,50, Sugoflatoen 7,25—7,50, Rumänen 7,00—7,25, Russen 6,75—7,25, Polen 6,75—7,00, Holländer 7,50—10,00, Dänen 7,50—10,00, Belgier 9,00 bis 9,50, Bayern 7,50—7,75. Deutsche Frischeier je nach Größe 7,50—»10,50, in- und ausländische Mittel- und Schmutzeier 6,00—6,50 Pf.
Daten für Montag,, 15. Juni.
1520: Luther von Papst Leo X. in Bann getan; — 1843: der Komponist Eduard Grieg in Bergen geboren; — 1888: Kaiser Friedrich III. in Potsdam gestorben; — 1888: Thronbesteigung Kaiser Wilhelms II. — 1905: der Afrikaforscher Hermann von Wißmann in Weissenbach gestorben.
------------------------------- ' I
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 v.H„ Lombardzinsfuß 8 v.H.
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß-1
(urd 1
1-Uhr- Kurs
Schluß«! fürs |
Anfang- Kurs
Datum
13.6.
15.6.
13.6.
15.6.
6% Deutsche Relchianleihe von 1927 ......... .
7% Deutsche Reichsanleihe
84
—
83,25
—
von 1929 ..........
Deutsche Anl.-Ablöl.-Schuld mit
95
—
94,5
—
Au-los.-Rechien.......
50,5
51
50,4
50,9
DeSgl. ohne AnSIos.-Rcchte . . 6% Hess. Bolt-slaat von 1929
4,35
—
4,4
4,4
(tüdnofjlb. 102%)......
Dberhcilcn Provinz. Anleihe mit
88
—
—
—
Auelos.-Rechten.......
Deutsche fiumm. Sammelabl.
—
—
—
—
Anleihe Serie 1......
8% fironfl. Hnp.-Bank Goldpfe
47
—
47,25
—
XIII untündbar bis 1934 . . . 7% Franks. Hyp.-Aank Goldpse
98
—
—
—
untündbar bis 1932 .....
iy.% Rheinische Hyp.-Bank Liqu. Golovse........
8% Pr. LandeSvIondbriesansialt.
92,5
—
—
—
84
—
—
—
PsandbrieseR. 1»......
8% Pr. CanbcSpi an obrief anfieüt,
100,5
—
109,5
—
fiomm^Cbl. £R. 20......
7% Pr. Landesptandbriesanttalt,
—
—
—
—
Psandbriese 8i. 81 .....
L.E.G. abg. BorrrtegS. Obligatio-
96,5
—
96,5
—
nen, rückzahlbar 1932 .....
-
—
—
—
4% Oefleneldjffd)t ®ol6rente . . 4,20% Ocklcrrclchilche (Silbenente 1% Cciteneidilfdie Einheitliche biente ..........
4% Ungarische Goldrente ....
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4Vt% de«gl. von 1913 . .
4% Ungarische Kronenrente . . .
4% TürMche Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-An!
Serie 1.........
4% deSgl. Serie II.......
6% Rumänische vereinh.Rente von 1903 ..........
4K% Rumänische vereinh. Rente von 1913 ..........
4% Rumänische vereinh. Rente .
19,5
—
20,2
1,13
20,13
1,2
—
—
—
16,5
—
16,4
16,4
14
—
—
——
—
——
——
—
—
2,13
2,35
2,2
2,25
2,13
—
2,15
2,25
2,13
—
2,15
2,15
—
—
6,75
—
12,5
—
12,75
13
5,1
5
5,05
5,05
Jrontjuri a. Ul. |
Berlin
Schluß« furd
l«Ubr«
Schluß-l turS |
Anfang« fiurd
Datum
13.6.
15.6.
13.6.
15.6.
Pamvurg-Amertta Polet . .
Hamburg-Südam. Dampfschiff
7
41
—•
40,65
43,25
8
—
88,25
91,75
fcania Dampfschiff.....
10
—
—
69,75
Norddeutscher Lloyd ....
. 8
42,75
45
42,65
44,25
Allgemeine DeutscheCredttan 11.
10
Barmer Banfverein ...
10
—
—
—
—
Berliner Handelsgesellschaft .
12
—
—
102,5
102,75
Commerz- und Prioat-Bank .
11
100,25
100,25
100,25
100,25
Darmstädter und Nationalbank
Deutsche Bank und
12
110,5
111
110,5
DiLeonto-Gesellschaft, . . .
10
100
—
100,25
100,25
Dresdner Bank......
10
100,25
—
100,25
100,25
Netchsbank........
12
117,5
122
117,65
121
A.E.G...........
. 8
77
79,25
78,25
78,75
Bergmann........
. 9
—
—
61,75
64,5
Elektr. Lteferungsgesellschaft.
10
—
—
86,5
87,5
Licht und Kraft......
10
89,25
——
90
92,25
Fellen & Guilleaume . . . Gesellschaft für Elektrische
IVi
55
59
58
58,5
Unternehmungen .... Hamburger ElettrizitäK-Werke Rheinische Elektrizität . . .
10
82
85
81,4
83,75
10
. 9
90
2
90,25
Schlesische Eleltrizitäl. . . .
10
—
—
Schuckert L Co. . .....
11
95,25
99
96,5
98,5
Siemens & Halske.....
16
128
—
128,13
128,5
Itaniraolo........
. 8
—
Lahmeyer L Co.. .....
10
88
—
86,75
89
Buderus..... • • •
. 6
27,5
30,75
28
29,25
Deutsche ErdSI ...... Essener Steinkohle . • • • •
. 6
53,5
54
53,65
53,5
. 8
—
—
—
—
Gelsenkirchener ......
. 6
52
—
54,75
56,5
Harpener. . .......
Voesch Ellen. .......
. 0
—
—
49
50
ev,
—
—
40,75
40,5
Itle Bergbau .......
1C
125
——
125
125
Klöcknerwerke . ......
. 7
38
45
42
42
R6ln-9leucllcn.......
. 7
43,5
44
ManneLmann-RShre» • • .
. 7
48
52,5
51
52,75
. 1
23
25,75
Oberschlei. Elienbedart ...
. k>
—
—
Oberschles. Roloroerte....
. 7
—
—
53.65
55,25
PHSnlr Bergbau......
6%
36
38,5
36,5
37,5
Rheinische Braunkohl« . .
10
133
135,5
136,5
Rhetnstahl . .......
. 6
57,25
60
59,25
59
1 Rlebed SRontan ......
7,2
Frankfurt a. 2JI. |
Berlin
Schluß- lurd
t-Uhr- flurd
Schluß« furd
Anfang- Kurd
Datum
13.6.
15.6.
13.6.
15.6.
Bereinigte Stahlwerke
33,25
38
35,25
37
Otoot Minen ....
16»/,
17
17,25
Kaliwerke Aschersleben
10
102
—
102,25
103,75
Kaliwerke Westeregeln
e
e
10
106
—
106
106,5
Kaliwerke Salzdetfurth
-
•
15
157
163
•160
162,75
I. G. Farben-Industrte Dynamit Nobel . . .
12
113
115,4
112,9
114,25
. 6
Scheideanstalt....
. 9
109
112
—
—
Goldschmidt ....
e
e
. 6
31,75
32,75
34,4
RütgerSwerte ....
Metallgeiellfchaft. . .
. 6
36
37,5
35,5
37
. 8
52
52
52
—
Phllivv Holzmann . . Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt.
. 7
59,5
6«
60
62,75
10
10
50
51
—
—
Wavß & Frey tag . .
. 8
16
—
15
—
Schultheis Patzenhofer
-
15
—
—
115
116,25
LNwerke......
12
—
—
——
—
Alu........
18
57,25
61
57,75
60,25
Bemberg......
14
63,75
73,5
69,65
71,5
Zellstoff Waldbof . .
e
8‘/,
63
——
63,5
63,5
Zellstoff Aschaffenburg
•
12
49
50,5
48
49,75
Charlottenburger Wasser
e
. 8
—-
—
—
Dessauer Gas ...»
. 9
—
——
105
104,5
Daimler Motoren . .
#
o
. 0
17,75
——
19,13
19,5
Deutsche Linoleum .
4
ö
• .
46
50
49
49
Maschinenbau A.-G. .
4
•
. 0
—
—
Not. Automobll . . .
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e
. o
—-
—
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Süddeutsche Zucker .
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Banknoten.
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Devisenmarkt Berlin — Frankfurt
Berlin, 13. Juni
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Otmeri-nnHdie Noten ......
4,24
4,26
58,80
113,02
58,56
112,58
Dänische Noten..... • . .
20,52
20,60
Französische Noten .......
16,52
16,58
Holländische Noten .......
169,66
170,34
Italienische Noten........
22,08
22,16
Norwegische Noten.......
112,48
112,92
Deutsch-Oesterreich, h 100 Schilling
59,06
59,30
Rumänische Noten.......
2,495
2,515
Schwedische Noten.......
112,98
113,42
Schweizer Noten........
82,02
82,34
Spanische Noten ........
42,17
42,33
Tschechoslowakische Noten.....
Ungarische Noten .......
12,47
73,35
12,53
73,65
13.3uni
15.3unl
Amtliche Meld
Notierung Erlel
Amtliche Gelb
Notierung Brief
Amfk.-Rott.
169.41
169,75
169,41
169,75
Burn-Aires
1.289
1,293
1,285
1,289
Brss.-Antw-
58,62
58,74
58,60
58.72
Christiania.
112,71
112,93
112,69
112,91
Kopenhagen
112,71
112,93
112,69
112,71
Stockholm .
112,80
113,02
112,79
113,01
HelsingforS.
10,595
10,615
10.593
16,613
Italien. . .
22,06
22,10
22.05
22,09
London. . .
20,475
20,515
20,473
20,513
y?eut)orf ..
4,209
4,217
4,209
4,217
Paris. . . .
Schwei» ..
16,475
16,515
16,475
16,515
81,79
81,95
81,76
81.92
Spanien . .
42,68
42,76
42,41
42.42
Japan . . .
2,082
2,086
2,082
2,086
wo de Jan. Wien in D.»
0,326
• 0,328
0,329
0,331
iDeft. abflcft.
59,18
59,30
59,155
59,275
Prag . . . Belgrad . .
12,473
12,493
12,471
12.491
7,455
7,469
7,455
7.459
Budapest. .
73,48
73,62
73,49
73,63
Bulgarien .
3,047
3,053
3,046
3,059
Lissabon
18,58
81,815
18,62
18,61
18,65
Danzig. .
81,975
81,825
81,985
Konst.,unn.
1.784
1,789
1,784
1,789
Athen. .
5,458
5,468
5,458
5,468
Lanaoa .
4,199
4,207
4,198
4,206
Uruatuti).
2,428
2,432
2,448
2,452
Latrv . .
21,00
21,04
21,00
21,04


