D°r her fJjl|,8I ‘lene LkZAnk. Je 3nft ?le6ung
Sr i«i-n tun«5' Ä r i t j । ’J°n im ü-Ä- Üttwoch. )6er6ürger, «gewählt, ^Mat.
MNL I blieben 4 IM,8»* Childs? IYÄ*ß
Mr <" .Neu D-L m_ln jeder ..Kandidaten.
Dr- Sahin: 'suber, dah in der klet!9feiteniu 0 Mme Houptani' oie gegenwärtige ia9t der SM zu °°Ullng in fach. ‘Beten. 2ch holle toaltungunbbiemii eiter es mir ettnbg- unal^olitilchez ^ro, durchzuführen. Lai viel Arbeit machen, c nächsten Zeit die >as denkbarge« alen,müssen, denn ^Präsentation die Schaffung rtoaltung ist, die führen bcaWtigr. die für mich einen :et, auch für Berlin euen Aeta sein
i Sertin.
ilaitz am Parier sgebrannt.
8. Fiinkspruch.) heule >ren Slud^rpalaif om 6er ameritani• iu\t warben \\t, ta ihr ta\ä) um M M iiie man vielfach D e • achcn noch nicht lest' Feuemehr wurde aus und das Feuer, das
f Übergriffen Halle, 1 mechanischen Leitern zieht sich "ach der nch und war mchl en hinterräumen des ine Wohnung, wegen r die anliegenden Treuer Bug^Parüer n Dachstuhl durch, der zog sich bis zum Dach- t-Tttaße hm, wo dre' annt sind, ctarer und trieb es noch dem t-Straße 21, der res am men wurde. Die ein, um zu verhindern, msgL i Übergriff. Der Leundstück in der 1L durch den gr°. briet und man Heu «i° aeit «i«e,lrit r^B bsggfe US »«Snunb man imen ou,Dfrliie- 6QrmluStiv efanben. U k>e das loeu . zas r=n ®S",* GUS'
nnien.
«'d«ch-»"?
g^Sn**’ Wechselnd
ÄdNt 66®rflb ?SÄ;S
UTL
Aus 6er Pn>»inxidf6aupHlaöf
Sieben, den 15. April 1931.
Apnlwetier!
Die Sonne hatte in den letzten Tagen Wunder getan, und überall trank man den Frühling in vollen Zügen. Die ersten Schmetterlinge kamen zögernd geflattert, di« Mücken summten Im Sonnenlicht, die Tulpen folgten den Schneeglöckchen, unter Zäunen und Hecken dufteten Veilchen, und an Abhängen leuchteten die kleinen Vänseblüm- chen. Der Landmann zog Furchen. Welch köstliche Erdgeruch entquoll dem braunen Boden! Lind erst im Wald! Da fühlte man überall das erwachende Leben. «S stteg nach langem Winterschlaf hervor auS Laub und Moder.
Die nlmmcrfatten Wandervögel hattrn schon -um Stab gegriffen und zogen über Land. Sie tonnten den Bildern und Lockungen de- Frühling- nicht widerstehen. Die Bächlein riefelten munterer, und die Brunnen plätscherten lustiger. Die /knospen der Bäume schwollen von Tag au Tag. bald muhten sie au'sbrechen, und reiche Blütenpracht sollte uns erfreuen. 3n der blauen Lust trillerten die Lerchen, von den Baumspitzen lockten die Amseln.
Es waren Tage voll Sonnenschein, Frühltngs- zauber und jedes Herz atmete auf. Unsere Nachbarin hatte schon die Blumen vor das Fenster gestellt. Der Ofen in der Ecke ruhte aus von feiner Dinterarbeit.
Nun ist er aber doch noch gekommen, der rich- Hge Aptill Drau hängt der Himmel Über uns, der Regen rieselt herab. Kalt weht die Lust. Der Ösen muh von neuem Wärme spenden, und die Blumen vor dem Fenster sind verschwunden. .April, April, der weist nicht, waS er Willi"
Graue Wolken verhüllen den Tag. Die Landschaft ist überschattet. SS ist wie ein neu beginnender Winterschlaf. Am Abend aber kommt die leuchtende Sonne noch einmal hinter den Wolken hervor und lächelt über die von Regentropfen glänzende Erde. Es ist wie eine Verbüßung für Den kommenden Tag: Rur nicht zagen! April I
Klingt das Wort April nicht schon wie Spott? Lästt der er ft e deS Monats nicht schon alle Register von Schadenfreude und Ausgelassenheit fühlen? Und so begann nach der ersten schönen Hälfte diese- wunderlichen MonatS die zweite mit Regen und Kälte. Aber wir wissen, eS ist nur eine Laune deS Wettergottes, es sind nur einige kurze Tage, dann wird mit erneuter Kraft dre Sonne scheinen, und alles wird vergessen fein!
M. E.
Die (Siebener höheren Lehranstalten.
Die Jahresberichte der Siebener höheren Lehranstalten — deS Dymna- siumS, des Realgymnasiums, der Oberrealschule und der Studienanstalt — über das Schuljahr 1930/31 sind in der üblichen Form im Druck erschienen. Heber den Des uch der Schulen geben folgende Ziffern Ausschlust:
Der Schülerbestand des Gymnasiums betrug am 15. Mai v. 3. 197 Schüler, unter denen sich 9 Schülerinnen befanden. Die Aufnahme in VI betrug 34 Schüler, darunter 4 Schülerinnen und 5 Schüler und Schülerinnen, die nach dreijährigem Grundschulbefuch eintraten. Die ordentliche Reifeprüfung bestanden 17 Oberprimaner. darunter 2 Schülerinnen.
Die Gesamtzahl der Schüler des Realgymnasiums betrug 457. 11 traten im Laufe des Schuljahres aus, 446 wurden am Ende des Schuljahres gezählt. Der evangelischen Kirche gehörten 3S6 Schüler an. der katholischen 38. der israelitischen 25. anderen Religionsgemeinschaften 2. Aus Giehen waren 225 Schüler. 122 aus anderen hessischen Orten. 77 aus nichrhess Ischen deutschen Otten. 29 Schüler bestanden die Steife- Prüfung. 3m Bericht deS Realgymnasiums wurde die Weih« des Ehrenmals für di« Gefallenen der Schule besonders hervorgehoben.
3n der Oberrealschule betrug die Gesamtzahl der Schüler 671. im Laufe des Schuljahres traten 19 ein und 56 aus. so dah die Zahl am Schlüsse des Schuljahres 634 lautete. 610 Schüler «hörten der evangelischen Kirche. 42 der katholischen, 15 der israelitischen und vier anderen Religionsgemeinschaften an. 230 Schüler waren In Sieben beheimatet. 177 in anderen hessischen Orten. 214 stammten aus Orten des übrigen Deutschlands Die Reifeprüfung wurde von 67 Schülern bestanden.
3n der Studienanstalt betrug di« Gesamtzahl der Schülerinnen 616, im Laufe des Jahres traten 28 au8, 588 gehörten der Schule om Ende des Schuljahres an. 499 Schülerinnen sind evangelisch, 61 katholisch. 31 israelitisch, zwei gehören arideren Religionsgemeinschaften an. 439 Schülerinnen stammten aus Diesten, 92 auS anderen hessischen Orten, 62 aus nichthefsischen deutschen Orten 21 Schülerinnen bestanden die Reifeprüfung.
Bornotizen.
— T a ge s ka l« n d e r für Mittwoch: Stadttheater: ..Di« Welt, in der man sich langweilt". 20 bi» 22.30 Uhr - Verein Rudersport Diesten 1913 und Akadem. Rudcrabteilung: OHo- natsvcrsammlung. 20.30 Uhr, DootÄhaus. — Lichtspielhaus, Dah ich os st rast«: ..Drei Tage Mittelarrest.
— Aus dem S t a d 11 he a t e r b u re a u wird uns geschrieben: Heute. 20 Uhr. Paillerons .Die Welt, in der man sich langwellt" (Gastspiel Auguste Prasch-Drevenberg). — Am Freitag, 17. April, zum letzten Male .Lady Windermeres Fächer" von O. Wilde, als Gast in der Rolle der Herzogin Frau Auguste Prasch-Grevenberg. — Sonntag, 19. April, 11.30 Uhr. wird als 4. Tag des KammerspielzykluS ein Hans-Sachs-Vormittag in Szene gehen Dr. Karl Ritter hat verschiedene Stücke und Schwankgedichte zu einer einheitlichen Veranstaltung zusammengestellt und wird vorher einen kurzen, einleitenven Vortrag über die Art feiner Inszenierung und über die dramaturgisch« Bedeutung von HanS Sachs halten Um 15 Uhr und um 17 Uhr werden die Weintraubs-Syncopators, die auf vielseitigen Wunsch nochmals von der Intendanz verpflichtet wurden, zwei Konzert« geben.
•• Aufgehobene Straßensoerre. Till- geteilt vom Oberhessischen Automobil-Club E. D. (21. o. D ): Die Sperrung der Ortsdurchfahrt Klein- Linden im Zuge der Straße Gießen—Wetzlar wird am 15. April aufgehoben.
Goldene Hochzeit. Die Feier der goldenen Hochzeit begehen am morgigen Donnerstag, 16. April, der Schriftsetzer Michael Keßler und Frau, geb. Hamel, Schiffenberg rW g7 wohnhaft.
•• Ledigenzuschlag zur Lohn st euer. Das Reichsfinanzministerium weist darauf hin, daß
die Arbeitgeber auf Grund der Notverordnung vom 1. Dezember 1930 verpflichtet sind, den Zuschlag zur Lohnsteuer der ledigen Arbeitnehmer, der Ursprung- sich am 31. Marz 1931 außer Straft treten sollte, bl» zum 31. März 1932 — also für bas ganze Rech- nungssahr 1931 — weiter zu erheben. Der Zuschlag beträgt bei Tantiemen. Gratifikationen und anderen einmaligen Einnahmen 1 o H., die gesamte Lohn- (teuer also 11 v. H der einmaligen Einnahmen. Bei laufenden Bezügen ist der Ledigenzuschlag wie bisher zu berechnen.
ee Das oberhessische Schwurgericht wird sich in der nächsten Woche neben den gestern bereits berichteten Anklagefällen auch noch mit einem größeren Prozeß wegen Abtreibung zu beschäftigen haben, der am Mittwoch zur Verhandlung kommen wird. Angeklagt sind sieben Personen, von denen
Wenn Ihre
Empfehlungsanzeige
in der Freitage- oder In der Samstags- nummer des Gießener Anzeigers durch sorgfältige, wirksame SalzausataMung
werben soll
dann geben Sie sie bitte spätestens im Laufe des Mittwochs beziehungsweise Donnerstags in der Geschäftsstelle auf
zwei au» Gießen sind, vier in Beuern wohnen und eine in Heuchelheim wohnhaft ist. Die Anklage ver- tritt Staatsanwalt Fischer, al» Verteidiger fungieren sechs Gießener Rechtsanwälte.
*• 3nter«ssantr Dogelzuabeobach- tuna. Di« Umfrag« über Beobachtungen des Vogelzuaes in der Rächt vom 21. »um 2. März hat zahlreiche mündliche und schriftliche Mitteilungen an Gtudienrat Hölzel (Gießen) nach sich gezogen. Wenn auch schon in den vorhergehenden Rächten Ziehende Vogel festaestellt wurden, so muß doch viese Rächt für untere Gegend eine Zugnacht erster Ordnung gewesen fein. Die früheste Beobachtung erfolgte, soweit mitgeteitt, um 21.30 Uhr, die letzte um 4 Uhr, dazwischen sind zu allen Zeilen ziehende Vögel gehört worden. Es handelte sich dabei um ganz verschieden« Vogelarten, die nach den Stimmlauten zu unterscheiden selbst für den Fachmann ost schwer ist. Rach dem Ergebnis der Umfrage in hiesigen Iägerkveisen hat gleichzeitig auch der Schnepfen- ftrich erst bann richtig begonnen, b. h auch der Waldschnepfenzug hatte unsere Gegend erreicht. Ob sich aus der Wetterlage etwa bestimmte Gründe für diesen besonders starken Zug er» kennen lassen, wird Aufgabe einer genaueren Untersuchung sein.
ee Frühlingsblumen werden seltener. Aus Birklar bei Lich wird unS geschrieben, daß eine Reihe von Frühlingsblumen, die inshesondere die heimischen Buchenwälder schmückten, immer seltener werden. DaS dürfte in der Hauptsache darauf zurückzuführen fein.
baß die Blumen bald nach ihrem Erscheinen hl Übergroßer Menge abgepsiückt werden und dadurch eine weitere Verbreitung verhindert wird. 3nsbefondere gilt dies von der sog. Küchenschelle. von der Anemone pulsstills. vom Seidelbast. der auch Kellerhals genannt wird. Roch viele andere Blumen werben seltener als früher angetroffen. Um der völligen Ausrottung vorzubeugen, tollten die Kinder von der Schule aus zum Pflanzenschutz angehalten werben. Flur- und Waldhüter sollten dem Schutz der Frühlingsblumen ihr Augenmerk zuwenden, und schließlich könnten einzelne Blumen, die als besonders gefährdet erscheinen, unter gesetzlichen Pflanzenschutz gestellt werben, wie das in andern Gegenden bereits geschehen ist.
ee Trübe Aussichten Im Tiera rtzt- beruf. Dom Verein der praktischen Tieräröke In Hessen wird uns geschrieben: Es wird häufig übersehen, dah die Zahl der Studierenden der De- terinärkund« in den letzten Jahren erheblich gestiegen ist. 1928 waren es rund 1000 Studierende; im Jahre 1930 war diese Zahl jedoch gestiegen auf 1350. also eine Steigerung um 35 Prozent In wenigen Jahren. Man muh hierbei bedenken, bah bic Motorisierung in den letzten Jahren starte Fortschritte gemacht hat. Dadurch ist das Arbeitsfeld des Tierarztes in der Stadt, aber auch auf dem Lande, merklich eingeengt worden. 3m übrigen wird kein akademischer Berus so stark von der Aotlage der Landbevölkerung in Mitleidenschaft gezogen wie der tierärztliche. Di« Wirt» schastslage dieses Standes — die übergroße Mehrzahl der Berufstätigen freiberuflich tätig — famx daher keineswegs als günstig angesehen werden.
•• Vorbereitung für ein 118er« Denkmal. 3n den Städten WormS. Mainz» Darmstadt, Frankfurt a. Main, Offenbach, Dieben und Bensheim habe, sich Vereine ehemaliger 118«r gegründet mit dem Zweck, ihre gefallenen Kameraden mit einem Densinal in WormS zu ehren. Am kommenden Verbandstag in Worms werden die diesbezüglichen grundlegenden Fragen besprochen. Alle ehemaligen 118er Kameraden sollen an der Tagung tellneh- men, mit beraten und arbeiten Helsen. Zur Tagung spielt di« Siebener Reichswehrkapell«
•• Zwei Unfälle. Gestern gegen 12.30 Uhr geriet ein etwa achtjähriger Junge namens Heinrich Schmidt an der Ecke Löwengasse-Bahnhofftraße vor einen Personenkraftwagen, wurde M Boden geschleudert und erlitt eine Gehirnerschütterung. Durch die Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz wurde das Kind nach der Chirurgischen Klinik gebracht. Der Zustand des bedauernswerten Knaben ist ernst. Die Schuldfrage an dem Unfall ist noch niet’* geklärt. — Ein anderer Unfall ereignete sich bereits am Vormittage des aeftrigen Tages auf dem Gelände des künftigen Diehhofes, auf dem zur Zeit ein Damm entlang der Lahn gebaut wird. Eine Kipplori sprang aus den Gleisen, und zwei Arbeiter, die sich in unmittelbarer Nähe befanden, gerieten unter den Wagen. Die beiden Verunglückten wurden nach der Chirurgischen Klinik gebracht, konnten jedoch nach Feststellung der Verletzungen — sie hatten lediglich einige Quetschungen erlitten — entlasten werden.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 blf 1233 Uhr. 16 bl» 17 Uhr Samstag nachmittag geschlossen
EINHEITS
PACKUNG
GROSSPACKUNG
MK1-5OJ
cYv
R d
'.A
5; ■ V
V
/ ■ M ■
L
MW
ivV.j
» . ,■ >
t
V- '■ 4
- . /. —z-,■ ,
V M' V,.;
■ - M ?- .<■ V-
-5’,
'■ • / V
Xi
■' •' ft i . L
WAl f w- xjsr^ f
dem
schnellsten Wege nach unseren 74 Groß-Vertellunasstellen und von de aus in alle Teile des Reiches. Das ist das Geheimnis der Immer fabrikfrtschen REEMTSMA CIGARETTEN
OWA.


